Kategorie: Gesellschaft

  • Adipositas und Übergewicht betreffen mittlerweile jeden zweiten Franzosen

    Adipositas und Übergewicht betreffen mittlerweile jeden zweiten Franzosen

    Adipositas ist ein weltweites Problem der öffentlichen Gesundheit und Gegenstand einer neuen Studie, die auf Initiative der Liga gegen Adipositas von Forschern des Inserm und des Universitätsklinikums Montpellier koordiniert und diesen Monat in der Zeitschrift Journal of Clinical Medicine veröffentlicht wurde. Die Studie zeigt, dass sich die Zahl der fettleibigen Jugendlichen in den letzten 20 Jahren vervierfacht hat und dass jeder zweite Franzose davon betroffen ist. Schon Anfang Juli 2022 schlug eine von dem Kardiologen François Carré geleitete Studie Alarm. Sie zeigte, dass die körperliche Leistungsfähigkeit von Schülern der Sekundarstufe II abnimmt, was zu einem Anstieg von Fettleibigkeit und Diabetes führt. Jetzt wirft eine neue Studie ein besorgniserregendes Licht auf die Entwicklung der Fettleibigkeit unter den Franzosen. Die Studie, die auf Initiative der Liga gegen Fettleibigkeit durchgeführt und von Forschern des Inserm und des Universitätsklinikums Montpellier koordiniert wu…

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  • Kulturerbe: 18 Flaschen Ruinart 1926 im Weinkeller von Paul Bocuse gefunden

    Kulturerbe: 18 Flaschen Ruinart 1926 im Weinkeller von Paul Bocuse gefunden

    Jahrzehntelang vergessen, wurden nun fast zwanzig Flaschen eines berühmten Champagners in den Kellern des Restaurants Paul Bocuse wiedergefunden. In Collonges-au-Mont-d’Or (Rhône) gab es einen Weinkeller mit über 20.000 Flaschen, der dem weltweit bekannten Küchenchef Paul Bocuse (gestorben am 20. Ja…

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  • Verdiente Stellantis-Chef Carlos Tavares im Jahr 2022 tatsächlich 23.5 Millionen Euro?

    Verdiente Stellantis-Chef Carlos Tavares im Jahr 2022 tatsächlich 23.5 Millionen Euro?

    Der Chef von Stellantis (Peugeot, Citroen…) hat im Jahr 2021 14,9 Millionen Euro verdient. Aber 2022 scheint ein so erfolgreiches gewesen zu sein, dass sein Gehalt um weitere 10 Millionen Euro steigen könnte. Grund dafür sollen die außergewöhnlichen Ergebnisse des Automobilkonzerns sein. In seinem jährlichen Finanzbericht gab der Stellantis-Konzern an, dass das Gehalt seines Chefs Carlos Tavares für das vergangene Jahr bis zu 23,5 Millionen Euro betragen könnte. Eine Vergütung, die die Debatte über die Gehälter von Führungskräften im französischen Aktienindex CAC40 erneut entfachen könnte. Für das Jahr 2021 hatte Carlos Tavares fast 15 Millionen Euro erhalten, wobei Berechnungen zugrunde gelegt wurden, die auch langfristige Bonuszahlungen über mehrere Jahre hinweg beinhalteten. Rekordergebnisse im Jahr 2022 Der Automobilkonzern, der aus einer Fusion von Peugeot-Citroën und Fiat-Chrysler hervorgegangen ist, schließt das Jahr 2022 mit Rekordergebnissen ab: einem Nettogewinn von 16,8 Milliarden Euro. Sinkende Verkaufszahlen konnten mit Preiserhöhungen für die Autos kompensiert werden. Am Donnerstag, dem 23. Februar, kündigte Stellantis bei der Veröffentlichung seiner Ergebnisse ebenfalls an, dass man den Aktionären eine Dividende von 4,2 Milliarden Euro auszahlen wird. In Frankreich werden die Stellantis-Beschäftigten eine Prämie von mindestens 4.300 brutto erhalten. Eine Erhöhung um 300 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Gehalt von Carlos Tavares, der 2021 vor den Chefs von Dassault Systèmes und Teleperformance an der Spitze der Vergütungen der Chefs der großen Firmen im CAC 40 stand, hatte bereits den Zorn von Emmanuel Macron erweckt, der die „astronomische“ Höhe der Vergütung als „schockierend und übertrieben“ bezeichnete. Das Gehalt wurde auch von den Aktionären der Stellantis-Gruppe auf der Hauptversammlung des Konzerns kritisiert.
  • Paris: Emmanuel Macron wird von einem Umweltaktivisten scharf angegangen

    Paris: Emmanuel Macron wird von einem Umweltaktivisten scharf angegangen

    Ein Aktivist des Umweltkollektivs Dernière rénovation forderte vom Präsidenten, „auf die wissenschaftlichen Berichte“ über den Klimawandel zu hören. „Sie sind die Demonstration einer Form von ziviler Gewalt.“ Ein Umweltaktivist des Kollektivs Dernière rénovation lieferte sich am Samstag, dem 25. Februar, während des Besuchs des Präsidenten der Republik auf der Landwirtschaftsmesse einen heftigen Schlagabtausch mit Emmanuel Macron. Der junge Mann, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „A quoi tu sers?“ (Wozu bist du gut?) trug, forderte den Staatschef auf, endlich „auf die wissenschaftlichen Berichte“ über den Klimawandel zu hören. „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass wir nicht aufhören werden, weil wir es nicht mehr ertragen können, nett zu bitten. Hören Sie darauf, sonst wird es schrecklich. Ich bin fertig mit dem, was ich sagen wollte“, sagte der Umweltaktivist und zeigte mit seinem Zeigefinger auf den Präsidenten, weigerte sich aber, dessen Antwort zu hören. „Wir haben Sie schon gehö…

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  • Marokkanischer Pop-Star in Frankreich wegen schwerer Vergewaltigung zu sechs Jahren Haft verurteilt

    Marokkanischer Pop-Star in Frankreich wegen schwerer Vergewaltigung zu sechs Jahren Haft verurteilt

    Nach siebenstündiger Beratung zeigte sich das Gericht „überzeugt“ von der Vergewaltigung. Die Tat sei von der Nebenklägerin Laura P. in ihrer Anzeige „konstant und präzise beschrieben“ worden. Das Pariser Schwurgericht verurteilte am Freitag den marokkanischen Singer-Songwriter und Plattenproduzent …

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  • Rentenreform:  Gewerkschaften wollen den 7. März zum bisher stärksten Protesttag machen

    Rentenreform: Gewerkschaften wollen den 7. März zum bisher stärksten Protesttag machen

    Die Gewerkschaften wollen, dass die Proteste am 7. März stärker werden, als am 31. Januar. An diesem Tag zählten sie mehr als 2,5 Millionen Demonstranten (die Behörden 1,27 Millionen) auf den Strassen Frankreichs.

    Die französischen Gewerkschaften bleiben auf Kurs gegen die Rentenreform. Die acht größten Gewerkschaften und fünf Jugendorganisationen bekräftigten am Dienstag ihren Willen, am 7. März „Frankreich zum Stillstand“ zu bringen, und versprachen, diesen Tag zum größten Streik- und Demonstrationstag seit Beginn der Proteste zu machen.

    Die Gewerkschaften wollen den 7. März zum stärksten Protesttag seit Beginn der Bewegung am 19. Januar machen, erklärte Yvan Ricordeau, Nationalsekretär der CFDT, auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen in der Zentrale der CGT in Montreuil im Département Seine-Saint-Denis. Yvan Ricordeau: „Es gibt einen Konsens zwischen uns, dass das Ziel darin besteht, stärker zu sein als am 31. Januar.“ An diesem Tag hatten die Gewerkschaften mehr als 2,5 Millionen Demonstranten gezählt und die Behörden 1,27 Millionen. „Wir sind entschlossen, einen extrem massiven 7. März zu erreichen“, sagte auch Catherine Perret (CGT).

    Auf die Frage nach möglichen unbefristeten Streiks ab dem 7. März verwies Yvan Ricordeau die Verantwortung für eine entsprechende Entscheidung an die Verbände der verschiedenen Wirtschaftszweige. Es sei „Sache der Berufssektoren, darüber zu diskutieren, was sie am 7. oder nach dem 7. tun“, betonte er.

    Patricia Drevon von der Gewerkschaft Force Ouvriere sagte dazu: „Wir entmutigen nicht die Streikbewegungen, die über den 7. März hinausgehen“, und verwies auf die Formulierung in dem am Dienstag veröffentlichten Kommuniqué des Gewerkschaftsbündnisses: „Gemeinsam, ab dem 7. März, setzen wir diesem inakzeptablen Rentenreformprojekt ein Ende“.

    Die Gewerkschaften haben sich darauf geeinigt, ein gemeinsames Bild zu malen, das „Frankreich im Stillstand“ symbolisiert zeigt. Ausserdem haben sie Kommunikationsinstrumente aufgebaut, mit denen die „Tausenden, Zehntausenden von Initiativen“ erfasst werden können. „All das zeigt, dass wir strategisch vorgehen, dass wir wissen, wie man Mobilisierungen aufbaut, dass wir ruhig, gelassen und entschlossen sind und dass wir gewinnen werden“, meint Dominique Corona von der Gewerkschaft Unsa.

  • New York – Special Unit: Der im Aveyron wohnende amerikanische Schauspieler Richard Belzer ist tot

    New York – Special Unit: Der im Aveyron wohnende amerikanische Schauspieler Richard Belzer ist tot

    Richard Belzer, bekannter amerikanischer Schauspieler, der in der Serie New York, Special Unit die Figur des John Munch verkörperte, starb am Sonntag, dem 19. Februar, im Alter von 78 Jahren. Er besass ein Haus in Bozouls im Département Aveyron. Der amerikanische Schauspieler Richard Belzer, der am …

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  • Dünkirchen, Nizza, Venedig und Rio – die Karnevalssaison auf ihrem Höhepunkt

    Dünkirchen, Nizza, Venedig und Rio – die Karnevalssaison auf ihrem Höhepunkt

    Fünf Millionen Menschen werden zum Karneval in Rio, Brasilien, erwartet. Aber auch in Frankreich, in Dünkirchen oder Nizza, ist die Party in vollem Gang. Der Karneval in Dünkirchen (Nordfrankreich) wurde nach zwei Jahren Pause wegen der Covid-19-Krise jetzt wieder möglich. Am Sonntag, dem 19. Februa…

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  • Drogen: Kokainkonsum in Frankreich explodiert

    Drogen: Kokainkonsum in Frankreich explodiert

    In Frankreich haben sich die Beschlagnahmungen von Kokain zwischen 2020 und 2021 verdoppelt. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Sonntag, dem 19. Februar, an, Autofahrer, die positiv auf Drogen getestet wurden, härter bestrafen zu wollen. Jahrelang wurde Kokain vor allem von Partygängern im Showgeschäft und in privilegierten Kreisen konsumiert. Heute ist es nach Cannabis die am häufigsten konsumierte Droge in Frankreich. Der Markt explodiert regelrecht und die illegalen Importe aus Lateinamerika überschwemmen die französischen Häfen, wie zum Beispiel in Lorient (Morbihan), wo am 15. Februar 180 Kilogramm Kokain beschlagnahmt wurden. Im Jahr 2021 haben die Behörden im Rahmen einer interministeriellen Aktion zur Drogenbekämpfung 26,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Diese Zahl hat sich innerhalb eines Jahres sage und schreibe verdoppelt. Drogen-Straßenkontrollen Kokain ist erschwinglich geworden, es kostet derzeit zwischen 50 und 70 Euro pro Gramm. Und dadurch ist es einfacher geworden, es häufiger zu erwerben und zu konsumieren. „Um mein Geschäft am Laufen zu halten. Der Beruf einer Restaurantbetreiberin ist sehr schwierig, daher habe ich tatsächlich angefangen, es zu konsumieren, nicht nur zum Feiern“, gesteht eine Konsumentin auf dem Sender France 2. Bei Straßenkontrollen werden in Frankreich inzwischen fast systematisch Speicheltests zum Nachweis von Drogen, insbesondere Kokain, durchgeführt. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Sonntag, dem 19. Februar, an, dass er Autofahrer, die positiv auf Drogen getestet werden, wesentlich härter bestrafen will. Derzeit drohen einem Drogenkonsumenten, der am Steuer erwischt wird, ein Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 3.750 Euro.
  • Maddie McCann: Junge Deutsche ist überzeugt, das vermisste Mädchen zu sein und fordert DNA-Test

    Maddie McCann: Junge Deutsche ist überzeugt, das vermisste Mädchen zu sein und fordert DNA-Test

    Überzeugt davon, Maddie McCann zu sein, versucht eine 21-jährige Deutsche seit dem 16. Februar über die sozialen Netzwerke die Eltern, Kate und Gerry McCann, zu kontaktieren.

    Eine neue Wendung im Fall Maddie McCann. Seit einigen Tagen heizt eine 21-jährige Deutsche, die davon überzeugt ist, das kleine Mädchen zu sein, das am 3. Mai 2007 in Praia da Luz, Portugal, verschwunden ist, die sozialen Netzwerke an. „Bitte helfen Sie mir, ich muss mit Kate und Gerry McCann sprechen. Ich glaube, ich könnte Madeleine sein. Ich brauche einen DNA-Test“, schrieb sie auf ihrem Instagram-Account.

    In einerm Instagram-Video, das auch auf Tiktok gepostet wurde, erklärte die junge Frau, dass ihre feste Überzeugung, Maddie McCann zu sein, aus einem Gespräch mit ihrer Großmutter resultiere. „Sie sagte mir, dass meine Familie wusste, dass ich von einem Pädophilen verletzt worden war“, berichtet sie. Sie gibt an, dass sie nur vage Erinnerungen an ihre Kindheit hat und behauptet, dass einer der Verdächtigen, die auf der offiziellen Website findmadeleine.com aufgeführt sind, der Person, die sie als Kind sexuell missbraucht hat, zum Verwechseln ähnlich sieht.

    Das Verschwinden von Madeleine McCann. Madeleine McCann mit drei Jahren und wie sie mit neun Jahren hätte aussehen können (Wikipedia). https://en.wikipedia.org/wiki/Disappearance_of_Madeleine_McCann

    Auffällige körperliche Ähnlichkeiten
    Eine seltsame Ähnlichkeit zwischen ihr und der kleinen Maddie sorgt für Verwirrung. In mehreren Postings zeigt die junge Frau identische Muttermale im Gesicht und auf dem Oberschenkel, wie auch Maddie sie hatte, sowie eine Markierung im rechten Auge, an derselben Stelle wie das britische Mädchen. „Auch wenn ich nicht die echte Madeleine bin, hoffe ich, dass die Polizei das überprüft. Ohne einen DNA-Test kann ich mir nicht hundertprozentig sicher sein“.

    Sechzehn Jahre sind seit dem Verschwinden des damals dreijährigen Mädchens vergangen. Der Fall ist einer der meistbeachteten Vermisstenfälle der Welt und hat im Laufe der Zeit zahlreiche Wendungen erlebt. Im Jahr 2020 wurde der Fall wieder aufgenommen, nachdem die deutsche Polizei einen Verdächtigen festgenommen hatte. Am Freitag, dem 17. Februar, gab die Deutsche, die in Polen wohnt, an, jetzt mit einem Mitglied der Familie McCann in Kontakt zu stehen. Madeleines Eltern haben sich jedoch noch nicht zu den neuen Enthüllungen geäußert.