Kategorie: Gesellschaft

  • Nur 54% der 16-25-jährigen Franzosen wissen, dass die Französische Revolution im Jahr 1789 stattfand

    Nur 54% der 16-25-jährigen Franzosen wissen, dass die Französische Revolution im Jahr 1789 stattfand

    Kaum mehr als einer von zwei jungen Franzosen kann die Französische Revolution datieren und nur 40% wissen, wann die Berliner Mauer fiel. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die von der Zeitung La Tribune veröffentlicht wurde. Die Umfrage, die am 7. Januar in der Zeitung „La Tribune du Dimanche“ ve…

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  • Kältewelle: Notfallplan für große Kälte in Paris ab Montag aktiviert

    Kältewelle: Notfallplan für große Kälte in Paris ab Montag aktiviert

    Angesichts des starken Temperatursturzes hat der Präfekt von Paris beschlossen, ab Montag, dem 8. Januar, den Notfallplan für große Kälte in Paris zu aktivieren. Ein Plan, der die Öffnung zusätzlicher Plätze in Notunterkünften für obdachlose ermöglichen wird.

    Angesichts der großen Kälte zieht die Präfektur der Region Île-de-France alle Register, um Menschen, die auf der Straße leben, in Sicherheit zu bringen. Die Präfektur gab am Sonntag, dem 7. Januar, bekannt, dass Marc Guillaume, Präfekt von Paris, beschlossen hat, ab Montag den Notfallplan für große Kälte in Paris zu aktivieren. Im Laufe der Woche werden 274 zusätzliche Plätze in Notunterkünften zur Verfügung gestellt. Ab Sonntagabend werden „50 Plätze für Familien oder alleinstehende Frauen und 50 Plätze für alleinstehende Männer geöffnet“, so die Präfektur.

    Der Notfallplan für große Kälte wird aktiviert, um auf den starken Temperaturabfall in den kommenden Tagen zu reagieren. Ein Plan, der bereits in 39 Departements, in Ostfrankreich oder auch im Cantal umgesetzt wurde, um die am meisten gefährdeten Menschen zu schützen. Parallel zu den Kälteplänen haben auch mehrere Vereinigungen, darunter der Malteserorden, beschlossen, ihre Streifenfahrten zu intensivieren, da die Zahl der Menschen, die in der Hauptstadt auf der Straße leben und schlafen, im Vergleich zu 2022 um 16 % gestiegen ist.

  • Nach dem Vorbild des „dry january“ will der „veganuary“ die vegane Ernährung in Frankreich propagieren

    Nach dem Vorbild des „dry january“ will der „veganuary“ die vegane Ernährung in Frankreich propagieren

    Der Vegane Januar „veganuary“ ruft dazu auf, während des gesamten Monats Januar eine Ernährung ohne Fleisch und tierische Produkte zu bevorzugen. In Frankreich wächst der Markt für vegane Ernährung spürbar. Wir kennen bereits den „dry january“, der uns dazu ermutigt, den ganzen Januar über keinen Alkohol zu trinken. Nun folgt der „veganuary“, ein Monat, in dem die pflanzliche Ernährung und die vegane Diät, die ohne Fleisch, aber auch ohne tierische Produkte wie Eier oder Milch auskommt, aufgewertet werden soll. In Frankreich wächst in den letzten Jahren der Markt für vegane Ernährung. Sie hält zwei Packungen Tortellini mit Gemüse in den Händen. Die 29-jährige Laura ist seit fast fünf Jahren Vegetarierin und wurde vor anderthalb Jahren vollständig vegan, weil sie davon überzeugt ist, dass Tiere nicht mehr leiden sollten. Die junge Frau gesteht auf dem Sender Radio France: „Für nichts in der Welt würde ich mich wieder anders ernähren wollen. Ich wohne noch bei meiner Familie, also bin ic…

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  • Olympische Winterspiele 2030 in Frankreich: In den Alpen formiert sich Protest gegen die Spiele

    Olympische Winterspiele 2030 in Frankreich: In den Alpen formiert sich Protest gegen die Spiele

    In mehreren Städten in den französischen Alpen versammelten sich Demonstranten, um die ökologischen Folgen einer Ausrichtung der Olympischen Winterspiele in Frankreich im Jahr 2030 anzuprangern. Unter anderem wird wohl sehr viel Kunstschnee benötigt werden. Am Samstag, dem 6. Januar, versammelten sich in Grenoble (Departement Isère) Demonstranten, um gegen die Austragung der Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen zu protestieren. Auf Initiative des Kollektivs „NO JO“ protestierten die Aktivisten der Bewegung „Soulèvements de la Terre“ in friedlicher Weise. Sie kritisieren einen falschen Weg für das Klima. „Man plant immerhin, im Jahr 2030 Schneesportarten auszurichten, obwohl dafür Kunstschnee benötigt wird und die Wasserressourcen angespannt sind“, beklagte eine Frau auf dem Sender Franceinfo. „Nachhaltige Spiele wird es nicht geben“Ähnliche Kundgebungen fanden in mehreren Städten in den Alpen statt. In Chambéry (Departement Savoyen) waren es über 200 Personen. Einig…

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  • Segnung homosexueller Paare: Französische Bischöfe wollen „jede der beiden Personen individuell“ segnen

    Segnung homosexueller Paare: Französische Bischöfe wollen „jede der beiden Personen individuell“ segnen

    Der Vatikan hat Mitte Dezember die Segnung von „gleichgeschlechtlichen Paaren“ erlaubt. Die Bischöfe einiger französischer Diözesen riefen jetzt die Priester dazu auf, nicht das Paar an sich, sondern die Personen einzeln zu segnen.

    Die katholischen Bischöfe im Westen Frankreichs bitten darum, Homosexuelle „individuell“ zu segnen, aber nicht als Paar. Die veröffentlichten sie in einem Dokument „zur Erläuterung und Beratung“, das am Freitag, dem 5. Januar dem Sender France Bleu Armorique vorgelegt wurde. Das Schreiben wurde an Priester und Diakone der Diözesen Quimper, Rennes, Saint-Brieuc, Vannes, Angers, Laval, Le Mans, Luçon und Nantes versandt.

    Die Bischöfe der westlichen französischen Diözesen reagieren auf die Erklärung Fiducia supplicans „über die pastorale Bedeutung der Segnungen“, die am Montag, dem 18. Dezember vom Vatikan veröffentlicht wurde. „Lassen wir uns nicht von dem Strudel der unterschiedlichen Reaktionen, die sie hervorruft, mitreißen“, schreiben sie. In diesem Dokument erlaubt der Vatikan, „Paare mit irregulärem Aufenthaltsstatus und gleichgeschlechtliche Paare zu segnen“. Diese Segnung muss jedoch außerhalb der liturgischen Rituale erfolgen, „um keine Verwirrung mit der Segnung zu stiften, die dem Sakrament der Ehe eigen ist“, erklärt der von Papst Franziskus unterzeichnete Text.

    „Die Erklärung (des Vatikans) erfordert von unserer Seite eine aufmerksame Lektüre des gesamten Textes“, so die Bischöfe der westlichen Diözesen. Im vierten Absatz ihres Schreibens mit dem Titel „Gleichgeschlechtliche Paare segnen?“ vertreten die Bischöfe die Ansicht, dass in unserer Gesellschaft „die Ehe banalisiert wird, indem sie zu einem zivilrechtlichen Begriff geworden ist, der die begründende Besonderheit des sexuellen Unterschieds ignoriert“. Außerdem sind sie der Ansicht, dass sie „die Aufgabe haben, auf prophetische Weise, mit Sanftmut und Respekt, die große Schönheit des Plans Gottes zu bekräftigen, der den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und an den Christus erinnert hat“.

    Um „nicht zur Verwirrung beizutragen“, fordern die katholischen Bischöfe im Westen Frankreichs die Priester auf, „jede der beiden Personen, die ein Paar bilden, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung einzeln zu segnen“, nicht aber das Paar selbst.

    Die zehn Unterzeichner dieses Textes sind: Pierre d’Ornellas, Erzbischof von Rennes, Raymond Centène, Bischof von Vannes, Emmanuel Delmas, Bischof von Angers, Laurent Dognin, Bischof von Quimper, François Jacolin, Bischof von Luçon, Denis Moutel, Bischof von Saint-Brieuc, Laurent Percerou, Bischof von Nantes, Jean-Pierre Vuillemin, Bischof von Le Mans, Jean Bondu, Weihbischof von Rennes, Frédéric Foucher, Diözesanadministrator von Laval.

  • Wird die EU die Zeitumstellung endlich abschaffen?

    Wird die EU die Zeitumstellung endlich abschaffen?

    Sechs Monate vor den Europawahlen, die im Juni 2024 stattfinden werden, taucht wieder die Frage nach der Abschaffung der Zeitumstellung wieder auf. Es ist seit Jahren eine Frage, die die Menschen umtreibt und wird es wohl auch noch lange bleiben. Bisher stellen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union zweimal im Jahr die Zeit um. Das ist auch in Frankreich der Fall, das seit den 1970er Jahren zwischen Sommer- und Winterzeit wechselt, um Energie zu sparen. Diese Umstellung ist jedoch zunehmend umstritten. Im Jahr 2018 führte die Europäische Kommission eine große Öffentlichkeitsbefragung durch; mehr als 4,5 Millionen Menschen antworteten und eine große Mehrheit sprach sich für ein Ende der Zeitumstellung aus. Ein Jahr später nahm das Europäische Parlament einen Richtlinienentwurf an, der sich für die Abschaffung der Zeitumstellung aussprach. Die Europaabgeordneten räumten den 27 Ländern etwas mehr als ein Jahr Zeit ein, um zu entscheiden, ob sie eher die Winter- oder die Sommerzeit be…

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  • Galette des Rois: Alles, was Sie über Frankreichs königliche Torte wissen müssen

    Galette des Rois: Alles, was Sie über Frankreichs königliche Torte wissen müssen

    Französische Familien feiern das Ende der Festtage mit einem Gebäck, das für Könige geeignet ist. Hier ist die Geschichte der Galette des Rois – eine Torte, mit der Sie sich wie ein König fühlen können. Wie bei vielen Festen in Frankreich gibt es auch beim Dreikönigsfest ein besonderes Essen. Währen…

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  • Epiphanie: An welchem Datum darf man in Frankreich den Dreikönigskuchen essen?

    Epiphanie: An welchem Datum darf man in Frankreich den Dreikönigskuchen essen?

    Von Mitte Dezember bis Ende Januar kann man in fast jeder Bäckerei eine Galette des Rois kaufen und mit der Familie genießen. Eigentlich sollte man sie in Frankreich aber erst ab dem 2. Januar essen. Kaum ist das Weihnachtsessen verdaut, steht auch schon das Dreikönigsfest mit seiner köstlichen Gale…

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  • Alain Delon: Der Schauspieler und Tochter Anouchka klagen gegen Sohn und Bruder Anthony Delon

    Alain Delon: Der Schauspieler und Tochter Anouchka klagen gegen Sohn und Bruder Anthony Delon

    Der französische Filmstar Alain Delon kündigte am Donnerstag, dem 4. Januar, eine Klage gegen seinen Sohn Anthony an, nachdem dieser in einem Interview mit der Zeitschrift Paris Match angekündigt hatte, dass er eine Klage gegen seine Schwester Anouchka Delon eingereicht habe.

    Die Delons zerfleischen sich. Alain Delon ist extrem schockiert über die Anzeige, die sein Sohn Anthony gegen seine Schwester Anouchka eingereicht hat und kündigte am 4. Januar an, dass er selbst Klage gegen Anthony einreichen werde. Am Mittwoch beschuldigte Anthony Delon seine Schwester in einem Interview mit der Zeitschrift Paris Match, die „Notlage“, in der sich ihr Vater befände, der seit einem Herzanfall im Jahr 2019 sehr geschwächt sei, „verschleiert“ zu haben. Anouchka Delon kündigte im Anschluss daran ebenfalls eine Klage gegen ihren Bruder Anthony wegen Verleumdung an.

    In einer Stellungnahme erklärte der Anwalt des Schauspielers, dass Alain Delon „die Aggressivität seines Sohnes Anthony nicht mehr ertragen kann, der ihm ständig sagt, er sei senil, und was noch schockierender ist, ist, dass sein Sohn behauptet, er habe sein letztes Weihnachtsfest erlebt“ und kündigte an, dass bald eine Klage wegen Verleumdung eingereicht werden solle.

    Der bekannte Schauspieler Alain Delon „sagte mir auch, dass sein Sohn Anthony sich im Gegensatz zu Anuschka nie (…) wirklich um ihn gekümmert hat und ihn auch heute noch kaum besucht“, berichtet der Anwalt außerdem.

    „Er hat wieder einmal den Namen seines berühmten Vaters ausgenutzt, um Werbung für sich zu machen, indem er ein Buch veröffentlicht hat, das diesen belastet. Alain Delon sagte mir sogar: ‚Er soll mich in Ruhe lassen und meine Tochter in Ruhe lassen’“, berichtete Rechtsanwalt Ayela weiter. „Er bat mich, eine Klage einzureichen, zunächst wegen Verleumdung. Und auch, die notwendigen Verfahren zu prüfen, damit die Drohungen gegen ihn und seine Tochter aufhören“.

    Alain Delon war in den Jahren 1959 bis 1963 Lebensgefährte der deutschen Schauspiel-Legende Romy Schneider.

  • Frankreich: Laut vorläufiger Bilanz des Justizministeriums gab es 94 Frauenmorde im Jahr 2023

    Frankreich: Laut vorläufiger Bilanz des Justizministeriums gab es 94 Frauenmorde im Jahr 2023

    Diese Zahl sei „sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“, kommentierte Justizminister Eric Dupond-Moretti. Insgesamt 94 Frauen wurden in Frankreich im Jahr 2023 von ihren (Ehe)Partnern oder Ex-Partnern getötet. Dies teilte das französische Justizministerium am Dienstag, dem 2. Januar, mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Figaro. Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Bilanz. Im Jahr 2022 waren in einer vorläufigen Bilanz zunächst 113 Frauenmorde gezählt worden, bevor ihre Zahl schließlich auf 118 nach oben korrigiert wurde. Diese Entwicklung ist „sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“, kommentierte der französische Justizmninister Eric Dupond-Moretti, der von der Tageszeitung Le Figaro zitiert wurde. „Wir wissen, dass der Kampf gegen diese Geißel Zeit braucht (…), aber das Engagement der französischen Justiz zur Eindämmung der Frauenmorde trägt immerhin erste Früchte“, fügte er hinzu. „Es ist zu hoffen, dass unser Kampf mit der Einführung z…

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