Kategorie: Südwest

  • Gironde: Mann findet 85.000 Euro zwischen Sperrmüll

    Gironde: Mann findet 85.000 Euro zwischen Sperrmüll

    Auf der zentralen Polizeiwache in Bordeaux präsentierte sich ein Mann den Beamten mit dem erstaunlichen Fund: 85.000 Euro, die er in Merignac (Gironde) in einem Schmuckkästchen zwischen Sperrmüll gefunden hatte.

    Ein Mann machte am Donnerstag, dem 24. Juni, spätabends in Merignac (Gironde) eine ziemlich überraschende Entdeckung. Nach Angaben der Zeitung ‚Sud-Ouest‘ kam ein Mann gegen 23 Uhr zur Polizeiwache in Bordeaux und erklärte, dass er eine Menge Geld in einem Schmuckkästchen gefunden hatte, das in der Avenue Fernand-Grosse auf dem Bürgersteig inmitten von Sperrgut lag.

    Nicht weniger als 85.000 Euro in Banknoten befanden sich in dem Kästchen. Eine sehr hohe Summe, die der Polizei und der Staatsanwaltschaft Anlass für Ermittlungen gab, da es sich dabei um einen Fall mit Hintergrund im Drogenmilieu handeln könnte.

    Ermittlungen begonnen
    Das Kästchen und die darin befindlichen Geldbündel wurden auf Spuren untersucht. Ziel war es, die Identität derjenigen zu ermitteln, die diese Objekte angefasst hatten. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und der Sicherheitsbehörde des Departements anvertraut. Der Jackpot kam in einen Tresor und soll laut ‚Sud-Ouest‘ an die Caisse des dépôts et consignations übergeben werden. Ob der ehrliche Finder jemals einen Finderlohn bekommen wird, ist derzeit alles andere als sicher…

  • Nach einem Jahr Reifung in 103 m Tiefe wurden 500 Weinflaschen aus der Padirac-Schlucht geholt

    Nach einem Jahr Reifung in 103 m Tiefe wurden 500 Weinflaschen aus der Padirac-Schlucht geholt

    Die 500 Flaschen, die am 12. Mai 2020 auf dem Grund der Padirac-Schlucht gelagert wurden, kamen am Freitag wieder an die Oberfläche und werden nun zum Verkauf angeboten.

    Es war das erste Mal, dass Rotweinflaschen tief in der Schlucht von Padirac in der Region Lot gelagert wurden.
    Die 500 Flaschen und Magnumflaschen des Probus 2016 Clos Triguedina wurden am Freitag wieder an die Oberfläche gebracht.
    Diese außergewöhnlichen Weinflaschen werden Liebhabern nun zum Verkauf angeboten.

    Nach einem Jahr der Reifung bei 97% Luftfeuchtigkeit und 13° Temperatur erblickten sie am Freitag wieder das Tageslicht. Mehr als 500 Flaschen und Magnumflaschen des Probus 2016 Clos Triguedina durften in einer Tiefe von 103 Metern unter der Erde reifen.

    Es ist das erste Mal, dass Rotweinflaschen in die Schlucht von Padirac zur Reifung verbracht wurden, einem unterirdischen Naturerbe Frankreichs, das 2019 sein 130-jähriges Bestehen feiert.

    Ein Wein mit einem jüngeren Charakter
    Und das Ergebnis ist ziemlich erstaunlich: Der Rotwein hat eine violettere Farbe und die Flaschen mehr Patina als in einem traditionellen Keller. „Es wurden schon Weinflaschen im Meer gelagert, aber nie auf dem Grund einer Schlucht, deshalb hat uns dieses Projekt interessiert“, erklärt Jean-Luc Baldès, Winzer der großen Weine von Cahors, der die sechste Generation von Clos Triguedia repräsentiert. „Wir haben die Flaschen gleich in der Schlucht verkostet, um sie mit denen im Keller zu vergleichen: die unterirdisch gelagerten haben einen jüngeren Charakter, was insgesamt eine längere Lagerung ermöglicht. Es war eine ideale Lagertemperatur. “

    Der Winzer und seine Frau stiegen drei- oder viermal in die Schlucht, um das Aussehen und die Lagerungsbedingungen der Flaschen zu beobachten, die am 12. Mai 2020 eingelagert wurden. Mehr als ein Jahr lang ließ der Profi sie schlummern, ohne sie zu bewegen.

    Verkostung auf dem Grund des Abgrunds
    Für Jean-Luc Baldès ist das Experiment schlüssig und könnte wiederholt werden. „Das Leben eines Winzers besteht auch aus Forschung, aus Erfahrung, um immer eine bessere Qualität, ein besseres Produkt zu erreichen“, unterstreicht der 66-jährige Profi, der hofft, das Familiengut bald an seine Tochter zu übergeben. „Mit diesem Test haben wir einen großen Weine geschaffen. Da meine Frau an Krebs erkrankt ist, wollen wir auch einige der Magnums zu Gunsten der Liga gegen Krebs verkaufen.“

    Einige Weinliebhaber konnten diesen außergewöhnlichen Jahrgang am Freitag bei einem Besuch in der Schlucht von Padirac sowie bei Verkostungen im Clos Triguedina selbst verkosten. Flaschen dieser limitierten Serie werden auch in den Geschäften im Departement Lot und direkt beim Winzer zum Verkauf stehen. Sie können ab sofort zu einem Preis von 55 Euro pro Flasche vorbestellt werden.

  • Wetter: Schlammlawine im Puy-de-Dôme nach heftigen Unwettern

    Wetter: Schlammlawine im Puy-de-Dôme nach heftigen Unwettern

    Ein heftiger Sturm verursachten am Sonntagabend in Sauvagnat-Sainte-Marthe (Puy-de-Dôme) eine Schlammlawine sowie zahlreiche Einsätze der Feuerwehren im Departement, teilte die Präfektur mit.

    Eine Schlammlawine, die durch starken Regen verursacht wurde, drang in die Straßen der 500-Einwohner-Stadt Sauvagnat-Sainte-Marthe ein und verursachte eine teilweise Sperrung der nahe gelegenen Autobahn A75 in der Nacht von Sonntag auf Montag.

    Mehrere Autos wurden laut der regionalen Tageszeitung ‚La Montagne‘ von den Schlammlawinen mitgerissen und beschädigt.

    Winde über 80km/h
    Am Sonntagabend zogen mehrere sehr intensive Gewitterzellen über das Departement Puy-de-Dôme und verursachten Hagel, sehr starke Regenfälle und heftige Windböen (in Issoire wurden bis zu 82 km/h gemessen).

    Die höchsten Niederschläge erreichten lokal 50 bis 60 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden.
    Am Sonntagabend führte die Feuerwehr 126 Einsätze im Puy-de-Dôme durch, insbesondere in den Gemeinden Cournon-d’Auvergne, Lezoux und Issoire.

    Das Streckennetz der SNCF war durch umgestürzte Bäume auf den Strecken Clermont-Thiers, Clermont-Morvans und Clermont-Vichy stark beeinträchtigt. Die Aufräumarbeiten sind zur Zeit noch im Gange, aber die Strecke Clermont-Paris konnte dank der bereits in der Nacht durchgeführten Arbeiten wieder geöffnet werden.

    Die Warnstufe Orange für Gewitter wird am Montag bis 18 Uhr beibehalten, während die Warnstufe „Flutregen“ auf Gelb herabgestuft wurde.

  • Umwelt: Im Meer biologisch abbaubare Kunststoffe von französischen Forschern entwickelt

    Umwelt: Im Meer biologisch abbaubare Kunststoffe von französischen Forschern entwickelt

    Wissenschaftler des Labors für mikrobielle Ozeanographie in Banyuls-sur-Mer, in den östlichen Pyrenäen, hoffen, in ein paar Jahren die biologisch abbaubare Verpackungen zum Schutz der Meere anbieten zu können.

    „Wir werden nie alles, was wir in die Flüsse und ins Meer gelangen lassen, wieder herausholen können. Das ist offensichtlich. Die Lösungen müssen also vorgelagert sein. Die Wissenschaft wird innovativ sein müssen, um unsere Art von Plastik zu verändern, aber die Lösung wird sicher nicht in der Reinigung der Strände oder der Ozeane liegen“, sagt der Biologe Jean-François Ghiglione im Magazin „13h15 le samedi“ auf France 2. Der Forscher am CNRS hat 2019 bereits eine „Mikroplastik-Forschungsmission“ an Bord des Forschungsschiffes Tara durchgeführt.

    Für ihn und seine Kollegin Anne-Leïla Meistertzheim, ebenfalls Mitglied des Labors für mikrobielle Ozeanographie in Banyuls-sur-Mer (Pyrénées-Orientales), besteht die einzige Lösung des Problems in der Tat darin, neue, in der natürlichen Umgebung biologisch abbaubare Kunststoffe zu erfinden. Die wissenschaftler testen verschiedene Plastikarten. Einige davon werden aus Erdöl hergestellt, andere aus Algen, Kartoffeln, Zuckerrohr oder sogar Bakterien… Letztere, die viel schneller zerfallen, können konkrete Lösungen für Verpackungshersteller werden.

    „Wir werden Lösungen für unsere Verpackungen finden müssen…“
    „Bei dem Tütenplastik, das wir kennen, sehen wir nicht wirklich eine biologische Zersetzung. Über mehrere Jahre hinweg verändert es sich nicht“, sagt die Forscherin. Bei Plastiktüten dagegen, die aus Bakterien hergestellt werden, ist der biologische Abbauprozess bereits nach fünfzehn Tagen in vollem Gange. Das Wasser, das für die Tests benutzt wird, wird aus dem Mittelmeer direkt vor der Küste in der Nähe ihres Labors entnommen, um die realen Bedingungen des Abbaus dieser Kunststoffe in der Natur zu imitieren.

    Jean-François Ghiglione erklärt den innovativen Ansatz: „Wenn sogenannte biologisch abbaubare Kunststoffe getestet werden, werden sie üblicherweise im Kompost getestet, unter Bedingungen, die nichts mit der Umwelt zu tun haben. Ein industrieller Kompost muss sich auf 60 oder 70 Grad erwärmen, um den Abbau dieser Kunststoffe zu ermöglichen. Wenn wir sie ins Meer werfen, werden sie nicht biologisch abgebaut. Unser Ziel ist es, Kunststoffe zu entwickeln, die im Meer wirklich biologisch abbaubar sein werden, und der Industrie verschiedene Produkte vorzuschlagen. In vier oder fünf Jahren muss es soweit sein, Lösungen für Verpackungen zu haben. Und ich denke, wir werden es schaffen…“

  • Covid-19: 14.000 Tests im Departement Landes, kündigt Jean Castex an

    Covid-19: 14.000 Tests im Departement Landes, kündigt Jean Castex an

    Der Premierminister und der Gesundheitsminister sind am Donnerstag im Departement Landes unterwegs, wo die Delta-Variante inzwischen 70% der neuen Ansteckungen verursacht. Die landesweiten Indikatoren sind weiterhin im grünen Bereich, aber die Gesundheitsbehörden wollen den Sieg nicht zu früh verkünden. Ihre Augen sind nun auf andere Zahlen gerichtet: die der Fälle, die den beunruhigenden Varianten von Covid-19 zugeschrieben werden, beginnend mit der Delta-Variante. Diese Variante, die zuerst in Indien identifiziert wurde, „stellt heute zwischen 9 und 10% der Kontaminationen im nationalen Durchschnitt dar“, aber „70% der festgestellten positiven Fälle“ im Departement Landes, erklärte am Mittwoch, 23. Juni der Sprecher der Regierung, Gabriel Attal. Bis heute ist dieses Departement im Südwesten das „einzige Departement in Frankreich, das wieder über die Alarmschwelle von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner gestiegen ist“. Jean Castex und Olivier Véran trafen am Donnerstag vor Ort ein. „Die E…

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  • Fast 780 kg Cannabis von Zollbeamten zwischen Spanien und Frankreich abgefangen

    Fast 780 kg Cannabis von Zollbeamten zwischen Spanien und Frankreich abgefangen

    Die Beschlagnahmung erfolgte auf einem in Spanien registrierten Lastwagen, der Coils und Paletten nach Frankreich transportierte. Zollbeamte in Dax (Landes) haben am Freitag, 18. Juni, fast 780 kg Cannabisharz in einem aus Spanien kommenden Lastwagen abgefangen, teilte das regionale Zollamt in Bayonne am gestrigen Mittwoch mit. Die Beschlagnahme erfolgte, nachdem der Fahrer eines in Spanien registrierten LKWs kontrolliert wurde, der vorgab, Coils und Paletten nach Frankreich zu transportieren. Bei einer „gründlichen Durchsuchung“ des Anhängers wurden jedoch Cannabisharz in Koffern, roter Plastikfolie „in Form von Tomaten“ und verschweißten Beutel gefunden, so der Zoll. Die Ladung war „in ausgehöhlten Teilen von zwei Paletten mit Gipskartonplatten“ versteckt. Der Fahrer wurde der Kriminalpolizei in Bayonne übergeben und der Fall wurde an die spezialisierte interregionale Gerichtsbarkeit (Jirs) in Bordeaux übertragen, die für schwere Verbrechen zuständig ist. Laut einer Pressemitteilung der interregionalen Zolldirektion Neu-Aquitanien beschlagnahmten die Zollbrigaden der Regionaldirektion Bayonne im Jahr 2020 kriminelle Vermögenswerte im Wert von insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro, 6,5 Tonnen Drogen, 0,8 Tonnen Tabak und mehr als 174.000 gefälschte Artikel.
  • Covid-19: Das Departement Landes wieder über der Alarmschwelle

    Covid-19: Das Departement Landes wieder über der Alarmschwelle

    Die epidemische Situation verschlechtert sich weiter in den Landes, wo die Inzidenzrate auf 51,5 Fälle pro 100.000 Einwohner angestiegen ist. Ein Cluster in einem Altersheim in Pontoux könnte zum Teil den Anstieg der Inzidenzrate erklären, die derzeit die höchste in Frankreich ist. Die Covid-19-Epidemie  breitet sich in den Landes wieder stärker aus. Das Departement hat nun mit 51,5 Fällen pro 100.000 Einwohner die höchste Inzidenzrate in Frankreich. Mehrere Faktoren können diesen plötzlichen Anstieg erklären, wie z. B. die Ausbreitung der Delta-Variante, die verminderte Wirksamkeit von Impfstoffen gegen diese Variante und die Entdeckung eines Clusters in einem Altersheim in Pontonx. Die Delta-Variante kursiert im Departement Landes Die aus Indien stammende Delta-Variante breitet sich in den Landes weiter aus. Diese Variante, die in Großbritannien eine regelrechte neue Epidemie ausgelöst hat, soll zwischen 67 und 120 Mal ansteckender sein als andere Varianten von SARS-CoV2. Nach Angabe…

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  • Gewitter in Haute-Garonne: Am See von Saint-Ferréol fielen Hagelkörner so groß wie Golfbälle

    Gewitter in Haute-Garonne: Am See von Saint-Ferréol fielen Hagelkörner so groß wie Golfbälle

    Es handelte sich um einen richtigen Hagelsturm, der am Nachmittag des Montags, 21. Juni, für einige Minuten über Revel und seine Umgebung niederging und vor allem die Bootsfahrer und Badegäste des Sees von Saint-Ferréol überraschte.

    Hagelkörner, von denen einige die Größe von Golfbällen hatten, verursachten Dellen in der Karosserie von Fahrzeugen und auch einige Zusammenstöße von Autofahrern, die auf der Seestraße unterwegs waren. Sie wurden überrascht von der Gewalt des Sturms und der Kraft der Wasserfluten, die plötzlich die Straßen überschwemmten.

    Während der wenigen Minuten, die der Hagelsturm andauerte, saßen mehrere Personen in ihren Fahrzeugen fest. Auch die Vegetation wurde in Mitleidenschaft gezogen und auf den Straßen der Gemeinde bildeten sich regelrechte Teppiche aus Laub und Eis. Die Bewohner von Revell beklagten schwere Schäden an ihren Gartenmöbeln, einigen Dächern und Dachrinnen. So plötzlich, wie es gekommen war, zog sich das Unwetter zurück und bis zum Ende des Tages herrschte wieder sonniges Wetter. Einen solchen Hagelsturm hatte es seit mehreren Jahren in dieser Region nicht mehr gegeben.

  • Bordeaux: Anwohner nach dem Einsturz von zwei Gebäuden im Stadtzentrum unter Schock

    Bordeaux: Anwohner nach dem Einsturz von zwei Gebäuden im Stadtzentrum unter Schock

    Die Menschen in Bordeaux sind fassungslos nach dem Einsturz von zwei Gebäuden im Stadtzentrum in der Nacht von Sonntag, 20. auf Montag, 21. Juni. Ein 28 Jahre alter Mann schwebt immer noch in Lebensgefahr. Die angrenzenden Gebäude wurden evakuiert.

    Zwei Gebäude in der Innenstadt von Bordeaux (Gironde) stürzten in der Nacht von Sonntag, 20. auf Montag, 21. Juni ein. Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr gerufen. Eines der Gebäude in der Rue de la Rousselle war zum Glück leer, das andere war bewohnt. Drei Personen wurden verletzt. Ein 28-jähriger Mann liegt in der Intensivstation und wird mit lebenserhaltenden Maßnahmen versorgt. Feuerwehrleute suchten am Montag, 21. Juni, unter den Trümmern nach weiteren Verschütteten. Die anderen Bewohner des Hauses hatten großes Glück und haben den Einsturz mit leichteren Verletzungen überstanden.

    Wasserinfiltration als Ursache?
    Die Bewohner von Bordeaux sind fassungslos. Nach Angaben des Rathauses wurde eine vorläufige Bestandsaufnahme und Sicherung am Einsturzort durchgeführt. Als Vorsichtsmaßnahme wurden einige Gebäude in der Umgebung evakuiert. „Wir können sehen, dass es Risse in den am nächsten gelegenen Gebäuden gibt, und diese mussten wir sehr schnell und ohne Zögern evakuieren“, erklärt Pierre Hurmic, der Bürgermeister von Bordeaux gegenüber Franceinfo. Das schlechte und sehr nasse Wetter der letzten Tage könnte sich negativ auf diese Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ausgewirkt haben und eine Ursache für den Einsturz sein, so ein Denkmalpfleger.

  • Gigantischer „Mesozyklon“ am Himmel über Toulouse

    Gigantischer „Mesozyklon“ am Himmel über Toulouse

    Während der Gewitter, die am Montagnachmittag die Region Toulouse heimsuchten, wurde ein riesiger Mesozyklon am Himmel gesichtet. Mehrere Internetnutzer haben das Phänomen fotografiert.

    An diesem ersten Tag des Sommers ist das Wetter in Südwestfrankreich alles andere als gut. Ein großer Hagelsturm traf Auch im Gers zur Mittagszeit, zum Glück ohne Verletzte zu verursachen. Das schlechte Wetter traf die Region Toulouse am Nachmittag. Bereits am Sonntag hatten die Unwetter in Sauliac im Lot, Agen und den Cevennen schwer zugeschlagen.

    Diese heftigen Stürme wurden durch warme und instabile Luft verursacht, die von Spanien in Richtung Nordosten Frankreichs aufstieg. Diese warme Luft kam in Konflikt mit kälterer Luft vom Atlantik, erklärt La Chaîne Météo.

    Die Gewitter wurden von imposanten schwarzen Wolken in Form von Trichtern begleitet, die am Himmel von Toulouse an diesem Montagnachmittag zu sehen waren. Sie werden als Mesozyklone bezeichnet. Ein Mesozyklon ist eine vertikale Rotationszone im Herzen eines Sturms. Er kann zwischen 1 und 15 km im Durchmesser messen. Der Wirbel kann manchmal auf den Boden sinken und einen Tornado erzeugen, daher die Formen, die man heute am Himmel über der Stadt Toulouse sah.

    In der Nacht heute besteht von den Pyrenäen bis in die östliche Ile de France, aber auch im Mittelmeerhinterland die Gefahr von kräftigen gewittrigen Schauern. Während der Nacht werden die Gewitter aber seltener.