Kategorie: Südwest

  • Gironde: 7-jähriges Kind wird wegen unbezahlter Rechnungen aus der Schulkantine ausgeschlossen und von der Polizei nach Hause gebracht

    Gironde: 7-jähriges Kind wird wegen unbezahlter Rechnungen aus der Schulkantine ausgeschlossen und von der Polizei nach Hause gebracht

    Seine Mutter hatte die Kantinengebühren für die letzten Monate nicht bezahlt und schuldet der Schule 900 Euro.

    Ein 7-jähriger Junge wurde von der Stadtpolizei nach Hause eskortiert, als er sich zur Mittagszeit in der Schulkantine aufhielt. „Es war ein Akt der Demütigung“, sagte die Mutter des Kindes. Obwohl sie das Kantinengeld seit vielen Monaten nicht bezahlt hat, ist sie der Meinung, dass es nicht hinnehmbar ist, dass ihr Sohn vor den Augen aller Schüler der Schule so behandelt wird. „Macht die Sirenen an, bringt ihn ins Gefängnis“, beschwert sich die Mutter gegenüber France 2.

    Eine traumatische Szene für die Eltern
    Die mutter versichert, dass sie die seit 2019 aufgelaufenen Gebühren in den nächsten Tagen an die Staatskasse überweisen wolle. „Ich hatte keine andere Wahl. Entweder rief ich die Polizei oder den Sozialdienst an“, erklärt der Bürgermeister des Dorfes Saint-Médard-de-Guizières (Gironde). Die Eltern der anderen Schüler, die von den Journalisten von France Télévisions vor der Schule interviewt wurden, sind „empört über diese Geste, die das Kind traumatisiert haben könnte“. Der Kleine darf in die Kantine zurückkehren, wenn die Schulden zurückgezahlt sind, so das Bürgermeisteramt.

  • Brennende Fabrik in Pamiers: Wegen toxischer Gase müssen die Bewohner im Haus bleiben

    Brennende Fabrik in Pamiers: Wegen toxischer Gase müssen die Bewohner im Haus bleiben

    Das Hüttenwerk von Aubert & Duval in Pamiers steht in Flammen. Es wird angenommen, dass das Feuer in einem Produktionsgebäude ausgebrochen ist. Giftige Dämpfe werden freigesetzt. Die Präfektur bittet die Einwohner, zu Hause zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten.

    Die Feuerwehr wurde am Freitagmorgen, 10. September 2021, gegen 6.50 Uhr alarmiert. Aus der historischen Fabrik von Aubert & Duval in der Nähe des Stadtzentrums von Pamiers im Departement Ariège steigt dichter schwarzer Rauch auf.

    In der Präfektur von Ariège wurde ein Krisenstab eingerichtet, der die Bevölkerung auffordert, zu Hause zu bleiben.

    Nach unbestätigten Informationen geriet ein Säuretank, der zum Beizen bestimmter Metallteile verwendet wird, in Brand. Die Mitarbeiter wurden evakuiert, das Gelände ist gesichert und für den Verkehr gesperrt. Die Kinder des nur wenige hundert Meter entfernten Gymnasiums Notre-Dame müssen in den Klassenzimmern bleiben.

    Das Werk von Aubert & Duval ist das größte der Gruppe. In dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründeten Hüttenwerk, das heute Teile für die Luftfahrt- und Automobilindustrie liefert, arbeiten etwa hundert Menschen.

  • Agen: Starke Überschwemmungen aber keine Opfer

    Agen: Starke Überschwemmungen aber keine Opfer

    In Agen brachte ein Unwetter gegen 20 Uhr gefährlichen Starkregen. Die Feuerwehr war am Mittwochabend, 8. September, überfordert. Zur Zeit sind glücklicherweise keine Opfer bekannt.

    Das gab es bisher noch nie in Agen. Die Straßen standen in kurzer Zeit etwa einen Meter unter Wasser. Ein Rekordregen, der der Niederschlagsmenge von zwei Monaten in drei Stunden entsprach, fiel ab 20 Uhr. Die sintflutartigen Regenfälle führten in einem Teil der Stadt zu Überschwemmungen, forderten zum Glück jedoch keine Todesopfer. Die außergewöhnlichen Regenfälle verursachten Überschwemmungen vor allem in den Stadtteilen Jasmin, Barleté und Rodrigue.

     

    In weniger als drei Stunden fielen in der Stadt 129,6 Liter pro Quadratmeter Niederschlag, ein „absoluter Rekord“ in Agen, so Météo-France. Die Präfektur hat am Mittwochabend eine erste Bilanz gezogen.

    „Der Schaden ist derzeit nur materiell, es wurde niemand verletzt oder getötet.“ Pressemitteilung der Präfektur Lot-et-Garonne

    „Bis 23.30 Uhr gab es 130 Einsätze der Feuerwehr, 20 Personen wurden in Sicherheit gebracht“, so die Präfektur.
    Rund 300 Feuerwehrleute wurden mobilisiert, um auf die Einsätzen nach den außergewöhnlichen Regenfällen zu reagieren.

    In der Stadt Boé hielt das Dach eines Supermarktes den sintflutartigen Regenfällen nicht stand, wie Le Petit Bleu d’Agen berichtet:

    Die sintflutartigen Unwetter betrafen insbesondere die Region Agen. Die Gesamtniederschlagsmenge an der Station Estillac erreichte 129 l/m2 in drei Stunden und lag damit nahe am Rekord für den gesamten Südwesten von 140 l/m2 in Sainte Livrade am 27. Juli 2006, berichtete der Meteorologe Gaëtan Heymes am Mittwochabend.

    Viele Straßen wurden unpassierbar gemacht.

  • Impfpflicht für Pflegekräfte: Wie sieht es heute in den Pflege- und Altersheimen aus?

    Impfpflicht für Pflegekräfte: Wie sieht es heute in den Pflege- und Altersheimen aus?

    Bis zum 15. September sollten alle Betreuer und angestellte der Pflege- und Altersheime mindestens eine Dosis eines Covid-19-Impfstoffs erhalten haben. In den 19 Heimen der Edenis-Gruppe haben nur 2,8% der Beschäftigten noch nicht mit der Impfung begonnen. Dies ist eine beruhigende Zahl, eine Woche vor Ablauf der Frist. Der 15. September ist der Pflichttermin für die Covid-19-Impfung für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen. Wenn die Mitarbeiter bis zu diesem Datum nicht mindestens eine erste Injektion eines Covid-19-Impfstoffs erhalten haben, werden sie gezwungen sein, ihre Tätigkeit ohne Gehaltsweiterzahlung auszusetzen. „Die Impfpflicht betrifft alle Beschäftigten in den Einrichtungen und insbesondere in den alters- und Pflegeheimen“, sagt Florence Decottignies, medizinische Direktorin bei Edenis, einem Zusammenschluss von medizinisch betreuten Seniorenheimen in Okzitanien. Nicht nur das Pflegepersonal, sondern auch Personen, die in der Verwaltung tätig sind, oder Personen, die si…

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  • Pyrenäen-Orientales: Mann in Argelès-sur-Mer mit Harpune angegriffen – der Angreifer ist flüchtig

    Pyrenäen-Orientales: Mann in Argelès-sur-Mer mit Harpune angegriffen – der Angreifer ist flüchtig

    Das etwa 50-jährige Opfer wurde am Kopf getroffen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der Schütze floh vom Tatort. Es wird immer noch nach ihm gesucht.

    Ein Mann wurde am Dienstag, 7. September, in Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) mit einer Harpune angegriffen, berichtet France Bleu Roussillon. Gegen 7.30 Uhr war der etwa 50-jährige Mann auf dem Heimweg, „als er überfallen wurde“, so die Gendarmerie.

    Eine mit einer Harpune bewaffnete Person schoss auf der Straße auf ihn und traf ihn in den Schädel.
    Wie durch ein Wunder glitt der Pfeil durch den Schädel und durchdrang den oberen Teil der Stirn. Das Opfer versuchte trotz des in seinem Kopf steckenden Pfeils, seinen Angreifer zu verfolgen, was bei den anwesenden Passanten für grosses Entsetzen sorgte. Mehrere Personen alarmierten die Polizei. Doch als die Polizei eintraf, war der Schütze bereits geflüchtet.

    Der Mann, ein serbischer Staatsangehöriger, wurde in Perpignan ins Krankenhaus eingeliefert, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der Angreifer wird von der Gendarmerie gesucht.

    Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge ist der Verdächtige, der etwa fünfzig Jahre alt ist, ebenfalls serbischer Staatsangehörigkeit und hat keinen festen Wohnsitz.

  • Wetter: Unwetterwarnung in 32 Departements, darunter 9 in Okzitanien

    Wetter: Unwetterwarnung in 32 Departements, darunter 9 in Okzitanien

    Météo France hat 32 Departements wegen der für den Nachmittag und Abend erwarteten schweren Gewitter in Alarmstufe Orange versetzt. Es werden starke Regenfälle und Hagel erwartet. Neun Departements in Okzitanien und Lot-et-Garonne sind betroffen.

    Nach der großen Hitze zu Beginn der Woche kommen nun die Stürme. Von den Midi-Pyrénées bis zur Ile-de-France und dem Centre-Val-de-Loire wurden 32 Departements von Météo France in Alarmstufe Orange versetzt. Neun Departements in Okzitanien sind betroffen: Lot, Aveyron, Tarn, Tarn-et-Garonne, Haute-Garonne, Gers, Hautes-Pyrénées, Ariège und Aude. Die Warnung gilt auch für Lot-et-Garonne.

    Heute Morgen bereits zogen die ersten Gewitter von Westen her über die Südbretagne.

    Warum sind schwere Gewitter eine Gefahr?
    Schwere Gewitter werden von sehr starkem Regen in kurzer Zeit (20 bis 40 mm, lokal 50 mm), Hagel und starken Windböen von 80 bis 100 km/h begleitet. In Okzitanien könnten in 3 bis 4 Stunden sogar 40 bis 60 mm und örtlich 60 bis 80 mm fallen. Météo France gibt an, dass eine solche stürmische Episode „nicht außergewöhnlich“ für die Jahreszeit ist.

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wird in der Aude und dem Westen des Hérault ein Risiko für sintflutartige Gewitter erwartet. Die Niederschlagsmengen könnten 200 mm übersteigen. Laut Météo Languedoc besteht für Donnerstag „die Gefahr von Überschwemmungen“. Ab Mittwoch wird an der Küste der Aude und des Roussillon starker Wellengang erwartet.

    Wann sollen die Stürme kommen?
    Am frühen Nachmittag werden über dem westlichen Okzitanien die ersten Gewitter erwartet. Die starken Regenfälle dürften in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Norden der Aude (Aude-Tal und Montagne Noire) und den Süden des Tarns treffen. Die kumulierten Niederschläge konnten innerhalb von 3 Stunden 100 bis 120 mm erreichen.

    Klarer Himmel vor den Stürmen
    Vor der Ankunft der Gewitter wird am Mittwochmorgen in Okzitanien noch ein schöner blauer Himmel erwartet. Von der Aude bis zum Hérault wird mit vereinzeltem Regen gerechnet. Météo France prognostiziert Höchsttemperaturen von 25°C in Rodez, 26°C in Tarbes, Pau, Carcassonne und Narbonne, 28°C in Toulouse, Montauban, Agen, Auch und Castres und 29°C in Albi und Cahors.

  • Millau: 97-Jährige wird in ihrem Haus von zwei Männern überfallen und gewürgt

    Millau: 97-Jährige wird in ihrem Haus von zwei Männern überfallen und gewürgt

    Es hätte für die 97-jährige Frau leicht viel schlimmer ausfallen können. Die Frau, die im Stadtzentrum von Millau lebt, wurde am Sonntagmorgen auf sehr unangenehme Weise geweckt.

    Die Glocke des Glockenturms läutet sieben Mal, als zwei Männer in ihr Haus einbrechen, um Wertsachen zu stehlen. Um ihr Ziel zu erreichen, greifen die beiden mutmaßlichen Täter ihr Opfer an. Sie würgten sie und flohen anschließend aus dem Haus.

    Die fast 100-jährige Frau wurde von Feuerwehr-Sanitätern versorgt und ins Krankenhaus von Millau gebracht. Als sie dort ankam, wies sie Strangulierungsspuren auf, aber keine anderen Verletzungen. Sie war offensichtlich sehr geschockt von dem, was sie gerade erlebt hatte.

    Die Polizei von Aveyron hat sofort eine Untersuchung eingeleitet, um die Täter zu finden, die schlußendlich nur einen Gegenstand mitgenommen haben sollen.

    Am Montagabend teilte die Staatsanwaltschaft von Rodez mit: „Die Täter wurden festgenommen und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft“. Die Männer sind zwischen 25 und 30 Jahre alt. Sie stammen aus Mayotte, waren zwischen Castres, Toulouse und Rodez unterwegs und sind den Behörden bereits bekannt.

  • Ein Wasserstoffzug von Alstom soll ab 2025 in Okzitanien fahren

    Ein Wasserstoffzug von Alstom soll ab 2025 in Okzitanien fahren

    Am Montag, 6. September, besuchte der Verkehrsminister eine Vorführung des Wasserstoffzuges von Alstom in Valenciennes, im Norden Frankreichs. In Okzitanien soll er ab 2025 auf der Strecke Toulouse-Luchon verkehren. Der Wasserstoffzug von Alstom, der eine Reichweite von 600 km hat, könnte die alten Dieselzüge ersetzen, von diesen umweltschädlichen Zügen will die SNCF bis 2025 eintausend abschaffen. Wie funktioniert ein Wasserstoffzug? Wasserstoffzüge beruhen auf einer Technologie, die auf der Vermischung von Wasserstoff, der an Bord mitgeführt wird, und dem in der Luft vorhandenen Sauerstoff beruht, und zwar dank einer Brennstoffzelle, die auf dem Dach des Zuges installiert ist, um den für den Antrieb des Zuges erforderlichen Strom zu erzeugen. Diese Züge stoßen also nur Wasserdampf aus und sind daher sehr viel umweltfreundlicher, und können, wie im Falle des Alstom-Modells 220 Fahrgäste mit 160 km/h befördern. Die Wasserstoffzugtechnologie wurde am Alstom-Standort in Tarbes entwickelt…

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  • Das Wetter: Sonnenschein und starke Hitze am heutigen Montag mit einer Temperatur von fast 40°C im Südwesten!

    Das Wetter: Sonnenschein und starke Hitze am heutigen Montag mit einer Temperatur von fast 40°C im Südwesten!

    Am Montag, dem 6. September, wird die Hitze noch einmal richtig in die Höhe gehen. Die Temperaturen werden im Süden über 30°C liegen. Im Südwesten wird es bei voller Sonne bis zu 40°C heiß.

    Abgesehen von einem wolkenverhangenen Himmel in Atlantiknähe und einigen Wolken im Languedoc-Roussillon  scheint am heutigen Montag, 6. September, im Süden die Sonne. Die Hitze, die bereits an diesem Wochenende in der Region herrschte, wird am Montagnachmittag noch um einige Grad zunehmen. In weiten Teilen Frankreichs wird die Temperatur 30°C überschreiten.

    Laut Météo France soll die Hitze im Baskenland sogar sehr hoch werden, mit gefühlten 40°C in der Sonne. Wie ein Meteorologe von Météo France vor ein paar Tagen erklärte, ist eine Episode starker Hitze für Anfang September nicht außergewöhnlich. Am Sonntagnachmittag stiegen die Thermometer bereits auf 36,1°C in den Pyrénées-Atlantiques.

    Météo France sagt Höchsttemperaturen von 27°C in Narbonne, 28°C in Rodez, 29°C in Carcassonne, 31°C in Castres und Foix, 32°C in Toulouse, Montauban, Agen, Albi, Cahors, Pau, Tarbes und Auch voraus.

    Gewitter am Mittwoch
    Der Dienstag bleibt weitgehend sonnig. Rund um das Mittelmeer wird ein zunehmend starker Seewind niedrige Wolken bringen. Ab Mittwoch wird ein über den Golf von Biskaya eintreffendes Tiefdruckgebiet zunächst im Westen Frankreichs gewitter mit sich bringen. Der Wind wird zunehmen und kann Böen bis zu 60 km/h erreichen.

    Vorübergehend anhaltender Starkregen über dem Languedoc-Roussillon ist nicht ausgeschlossen.

  • Covid-19: Im Südwesten sinken endlich die Zahlen der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle

    Covid-19: Im Südwesten sinken endlich die Zahlen der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle

    Die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) hat einen positiven Bericht veröffentlicht: In der Region gehen die Krankenhauseinweisungen und Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zurück. Die ARS fordert jedoch weiterhin zur Impfung auf. Die Krankenhäuser in der Region Okzitanien sehen endlich das Ende des Tunnels, nachdem sie von einer besonders heftigen vierten Covid-19-Welle betroffen waren. Der am Freitag, dem 3. September, von der Regionalen Gesundheitsagentur veröffentlichte Bericht zeigt einen positiven Ausblick für die kommenden Wochen. „Die Gesundheitssituation in der Region verbessert sich allmählich“, freut sich die Gesundheitsbehörde, fügt jedoch hinzu, dass „die epidemiologischen Indikatoren in Okzitanien immer noch hoch sind“. Der erste Grund zur Freude: ein deutlicher Rückgang der Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit Covid-19 in der Region. Derzeit sind 1.170 Personen zur Behandlung in den Krankenhäusern der Region: das sind 49 Personen weniger innerhalb einer Woche. Da…

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