Kategorie: Südost

  • Cannes Festival: Die Stars sind zurück an der Croisette

    Cannes Festival: Die Stars sind zurück an der Croisette

    Die 74. Filmfestspiele von Cannes, die normalerweise Mitte Mai stattfinden, beginnen dieses Jahr am Dienstag, 6. Juli. Die Pandemie zwang die Organisatoren, den Termin zu verschieben, was die Festivalbesucher und Stars nicht daran hindert, an die Croisette zu strömen. Eineinhalb Jahre ist es nun her…

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  • Die Betreiber eines Festsaales ein paar Stunden vor einer Hochzeit tot aufgefunden

    Die Betreiber eines Festsaales ein paar Stunden vor einer Hochzeit tot aufgefunden

    Ein Ehepaar, das einen Hochzeitsempfangssaal betrieb, wurde in der Region Var tot aufgefunden. Sie wurden wohl durch Schüsse getötet. Es war ein Mitarbeiter der Catering Firma, der die Gendarmerie alarmierte.

    Grausame Entdeckung in einer Domäne in der Nähe von Brignoles im Var, die auf die Durchführung Hochzeiten spezialisiert war. Ein 65-jähriger Mann und seine 62-jährige Frau wurden am Samstagnachmittag nur wenige Stunden vor dem Eintreffen der Hochzeitsgäste auf dem Anwesen ‚Domaine des Sources‘ tot aufgefunden.

    Die Opfer starben nach ersten Erkenntnissen durch mehrere Schüsse. In der Nähe der Leichen wurden Patronenhülsen gefunden. Die Leiche der Frau lag „zusammengerollt“ im Badezimmer. „Es handelt sich um ein sehr großes Grundstück und die Ermittlungen werden sicherlich die ganze Nacht dauern“, sagte am Samstagabend der Staatsanwalt der von Draguignan, Patrice Cambrerou.

    Mehrere Räume in dem Anwesen wurden durchsucht und ein Tresor wurde geöffnet. War es ein Einbruch, ein Überfall, oder ein Mord, gefolgt von einem Selbstmord? In diesem Stadium wird keine These von den mit den Ermittlungen beauftragten Gendarmen bevorzugt oder ausgeschlossen.

    Nach Angaben von France Bleu Provence waren es Mitarbeiter der Catering Firma, die die Polizei alarmierten. Sie waren besorgt, dass sie die Besitzer nur ein paar wenige Stunden vor dem Eintreffen des Brautpaares und ihrer Gäste nicht erreichen konnten.

  • Lyon: Taxiboote auf der Saône und Rhône umfahren Staus in der Stadt

    Lyon: Taxiboote auf der Saône und Rhône umfahren Staus in der Stadt

    Er ist im Gespräch mit der Stadtverwaltung, um sein Projekt zu verwirklichen. In Lyon will ein Unternehmer einen regelmäßigen Taxiboot-Service mit mehreren Stationen an den Ufern der Saône und Rhône einrichten.

    Seit 2017 bietet Jeff Fèvre Touren durch Lyon auf dem Wasser und private Ausflüge auf der Saône oder der Rhône an. Und seit einiger Zeit kann man ihn auch für einfache Fahrten von einem Punkt zum anderen in Anspruch nehmen, wie ein klassisches Taxi, nur ohne Stau.

    Ein Taxiboot-Service, den er nun ausbauen möchte, natürlich für Besucher, indem er die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bedient, aber auch für eilige Lyonnaiser, die den Staus, die die Stadt regelmässig verstopfen, oder den öffentlichen Verkehrsmitteln, die zur Rushhour oft überlastet sind, entgehen wollen. „Meine ursprüngliche Vision war, dass die Geschichte der Stadt auf den Flüssen Saône und Rhône basiert und dass man über die Wasserwege überall hinfahren kann“, sagt der Unternehmer.

    Im Gespräch mit der Verwaltung
    Dazu ist es notwendig, einen regelmäßigen, gut gekennzeichneten Dienst anzubieten und Ein- und Ausstiegsstellen auf der Rhône und der Saône anfahren zu können. Jeff Fèvre befindet sich derzeit in Gesprächen mit der Stadtverwaltung und der Verkehrsbehörde, die entscheiden müssen, ob sie diesen neuen Service erlauben und ihm die Genehmigungen erteilen wollen, an verschiedenen strategischen Orten der Stadt anzudocken, um seine Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen.

    Auch wenn dieser Service im Moment noch teuer ist, können wir uns vorstellen, dass mit mehreren Booten und wenn genügend Kundschaft da ist, der Preis für eine Fahrt sinken und sich den Preisen der klassischen Taxis annähern könnte, nur eben mit weniger Staus. Und da der Kapitän ein echter Lyoner ist, der seine Stadt liebt, wird er es nicht versäumen, seinen Fahrgästen einige Anekdoten über die reiche Geschichte von Lyon zu erzählen.

  • Ferien: Die Reservierungen an der Côte d’Azur laufen auf Hochtouren

    Ferien: Die Reservierungen an der Côte d’Azur laufen auf Hochtouren

    Am Mittwoch, dem 30. Juni, wird die letzte Etappe der Lockerungen eingeläutet. Und das bringt sogar mehr ausländische Touristen nach Frankreich, ein Phänomen, das sich bereits deutlich in den Buchungen an der Küste, westlich von Marseille (Bouches-du-Rhône), zeigt.

    Dies sind die letzten Momente der Ruhe auf diesem Campingplatz an der blauen Küste, in Carry-le-Rouet, in den Bouches-du-Rhône. „Wir leben hier das ganze Jahr über, und wir genießen es, bevor die Touristen kommen“, erklärt ein Camper. Denn in ein paar Tagen wird der derzeit noch fast leere Platz voller Menschen sein. „Für die Monate Juli und August ist es in Ordnung, es funktioniert gut. Im Moment läuft es gut, langsam aber sicher“, versichert Mathilde Franchi, Rezeptionistin des Campingplatzes.

    Hinter den Kulissen aber wird der Druck immer größer. Es gibt 2.200 potenzielle Kunden zu befriedigen. Nach mehr als einem Jahr Gesundheitskrise sagen 7 von 10 Franzosen, dass sie ein großes Bedürfnis nach Luft und Sonne, kurz nach Urlaub, haben. Das Barometer der Tourismusbranche zeigt nach oben. Die Saison beginnt eigentlich erst Mitte Juli, aber in Carry-le-Rouet ist schon jetzt ein Hauch von Optimismus zu spüren. Die Côte d’Azur ist nach wie vor so beliebt wie eh und je, und das Departement Var ist in diesem Sommer 2021 sogar das Reiseziel Nummer eins der Franzosen.

  • Wetter: Ein heftiger Hagelsturm hat heute das Departement Vosges getroffen

    Wetter: Ein heftiger Hagelsturm hat heute das Departement Vosges getroffen

    Bis zu 60 cm Hagel fielen am heutigen Dienstag in Plombières-les-Bains.

    Ein sehr heftiger Hagelsturm traf am Dienstagmittag, 29. Juni, das Departement Vosges, wo örtlich mehrere Dutzend Zentimeter Hagel niedergingen und die Menschen zwangen, Ende Juni noch mal ihre Schneeschaufeln und Pflüge herauszuholen.

    Der Sturm kam in der Mitte des Morgens aus dem Süden des Departements und zog „durch das Val d’Ajol und Plombières-les-Bains und zog in Richtung Remiremont und Bruyères weiter“, sagte Romain Munier, Verantwortlicher für Kommunikation bei der Feuerwehr des Departements, gegenüber der Agentur AFP. In Plombières-les-Bains „gab es bis zu 60 Zentimeter hohe Hagelberge“, während in der Gegend von Bruyères „bis zu 10 Liter Wasser pro M2 in nur sechs Minuten“ fielen, fügte er hinzu. Meteo France hat den gesamten Nordosten des Landes, also 54 Departements, unter Unwetterwarnungen gestellt.

  • Wetter: Schlammlawine im Puy-de-Dôme nach heftigen Unwettern

    Wetter: Schlammlawine im Puy-de-Dôme nach heftigen Unwettern

    Ein heftiger Sturm verursachten am Sonntagabend in Sauvagnat-Sainte-Marthe (Puy-de-Dôme) eine Schlammlawine sowie zahlreiche Einsätze der Feuerwehren im Departement, teilte die Präfektur mit.

    Eine Schlammlawine, die durch starken Regen verursacht wurde, drang in die Straßen der 500-Einwohner-Stadt Sauvagnat-Sainte-Marthe ein und verursachte eine teilweise Sperrung der nahe gelegenen Autobahn A75 in der Nacht von Sonntag auf Montag.

    Mehrere Autos wurden laut der regionalen Tageszeitung ‚La Montagne‘ von den Schlammlawinen mitgerissen und beschädigt.

    Winde über 80km/h
    Am Sonntagabend zogen mehrere sehr intensive Gewitterzellen über das Departement Puy-de-Dôme und verursachten Hagel, sehr starke Regenfälle und heftige Windböen (in Issoire wurden bis zu 82 km/h gemessen).

    Die höchsten Niederschläge erreichten lokal 50 bis 60 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden.
    Am Sonntagabend führte die Feuerwehr 126 Einsätze im Puy-de-Dôme durch, insbesondere in den Gemeinden Cournon-d’Auvergne, Lezoux und Issoire.

    Das Streckennetz der SNCF war durch umgestürzte Bäume auf den Strecken Clermont-Thiers, Clermont-Morvans und Clermont-Vichy stark beeinträchtigt. Die Aufräumarbeiten sind zur Zeit noch im Gange, aber die Strecke Clermont-Paris konnte dank der bereits in der Nacht durchgeführten Arbeiten wieder geöffnet werden.

    Die Warnstufe Orange für Gewitter wird am Montag bis 18 Uhr beibehalten, während die Warnstufe „Flutregen“ auf Gelb herabgestuft wurde.

  • Rhone: Wegen verlorener Arbeiten muss das Abitur wiederholt werden

    Rhone: Wegen verlorener Arbeiten muss das Abitur wiederholt werden

    Eine böse Überraschung für etwa fünfzig Abiturienten im Departement Rhone. Sie wurden am Ende der Woche kontaktiert… um einen Test für das Baccalaureat 2021 zu wiederholen. Der Grund: Ihre Arbeiten gingen verloren, als sie am 8. Juni von der Rhone zur Korrektur ins Var transportiert wurden.

    Angesichts dieser Situation sind Eltern und Schüler empört: „Seit anderthalb Jahren leidet unsere Schule unter den Folgen der Gesundheitskrise, und am Tag der Ergebnisse wird uns das gesagt!“, beschwert sich Manuela Bergougnoux, 17einhalb Jahre alt vor dem Mikrofon von BFMTV. Drei Schulen in der Region Beaujolais sind von diesem sonderbaren Verschwinden von Abiturarbeiten betroffen.

    Der Test, der einen hohen Koeffizienten für die Prüfungsergebnisse hat, muss morgen wiederholt werden, und zwar in einem „Notfallfach“. Zu dem Stress kommt hinzu, dass eventuelle Nachprüfungen nicht verschoben wurden und auch am Ende dieser Woche stattfinden müssen.

    Auf Nachfrage von der Zeitung ‚Le Progrès‘ sagte der Leiter der interregionalen Prüfungskommission, dass die Wiederholung der Tests durch die Schüler sicherstellen würde, dass „jeder eine gleichwertige Prüfung abgelegt hat“. Der Beamte versprach auch, dass angesichts des Termins der Wiederholungen die Arbeiten noch im Laufe des Tages korrigiert werden würden. Man kann nur hoffen, dass dies das Ende des Stresses für die betroffenen Schüler ist, die schon ein von der Pandemie gezeichnetes Schuljahr hinter sich haben…

  • Marseille: Bei einem Fußballspiel wird ein Spieler durch Schüsse getötet und ein weiterer verwundet

    Marseille: Bei einem Fußballspiel wird ein Spieler durch Schüsse getötet und ein weiterer verwundet

    Bei einem Fußballturnier in einer Wohnsiedlung in Marseille wurde am Freitagabend ein Mann durch Schüsse getötet und ein weiterer schwer verletzt.

    Bei einem Fußballturnier in einer Wohnsiedlung in Marseille sind am Freitagabend ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Das teilte die Polizeipräfektur mit und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung La Provence.

    Ein Auto fuhr in das Stadion La Martine im 15. Arrondissement von Marseille ein und seine Insassen schossen auf zwei Fußballspieler, die an einem bezirksübergreifenden Turnier teilnahmen.

    Einer der Spieler starb und der andere ist in einem „sehr ernsten“ Zustand, sagte die Polizeipräfektur.
    Für die Zuschauer, die Zeugen der Tat wurden, ist eine psychologische Betreuung eingerichtet worden. Der Unterpräfekt hat die Szene der unglaublichen Tat besucht.

    Die Kriminalpolizei wurde mit den Ermittlungen betraut.

  • Ein Freifallsimulator vermittelt den Eindruck eines Sprungs aus 4.000 m Höhe über Marseille

    Ein Freifallsimulator vermittelt den Eindruck eines Sprungs aus 4.000 m Höhe über Marseille

    Die Firma iFly, die Flugsimulationen anbietet, ermöglicht es jetzt, mit einem Virtual-Reality-Helm einen Fallschirmsprung über Marseille zu erleben.

    Der vor zwei Jahren in Bouc-Bel-Air im Departement Bouches-du-Rhône eröffnete Flugsimulator iFly bietet eine atemberaubende Neuheit – oder fast. Das Unternehmen hat in Virtual-Reality-Helme investiert, um Neugierigen einen Fallschirmsprung über Marseille zu ermöglichen. „Es ist uns nicht erlaubt, über einer großen Stadt abzuspringen. Normalerweise muss der Sprung in einem Fallschirmsprungzentrum durchgeführt werden, daher ist dies wirklich außergewöhnliches Erlebnis“, sagt Eric Bouquet, iFly-Instruktor.

    Zwei Weltmeister filmen die Bilder vom Sprung
    Um diese beeindruckenden Luftbilder von Marseille zu erhalten, wurde von der Firma eine Ausnahmegenehmigung eingeholt. Die Weltmeister im Fallschirmspringen, Karine Joly und Grégory Crozier, haben die Aufnahmen gemacht und sind immer noch nicht ganz über das Erlebnis hinweggekommen: „Wir sehen alle Farben der Calanques und das Türkis der Küste ist großartig. Wir können von Cassis bis Estaque sehen, wir können die ganze Gegend sehen, wir flogen über dem Alten Hafen“, schwärmen die Weltmeister.

    Die ersten Glücklichen, die den unglaublichen Simulator ausprobieren können, stehen in einem 15 Meter hohen Windkanal, den VR-Helm auf dem Kopf. Wenn die vier Flugzeugmotoren aktiviert werden, fliegt der Fallschirmspringer dank des 150 km/h schnellen Windes nach oben. Während dieses virtuellen freien Falls von 4.000 Metern wird er den Bildern der beiden Weltmeister begleitet – in der Realität aber wird er von einem Mitarbeiter von iFly gehalten.

    Nach dem großen Sprung sind die Reaktionen einstimmig: „Toll, das war zu gut“, freut sich einer der Test-Kandidaten. „Einfach nur großartig, man hat das Gefühl, wirklich dabei zu sein, und ich möchte es einfach noch einmal machen“, fügt ein anderer hinzu.

    Der Simulator wird für die Öffentlichkeit ab 5. Juli zugänglich sein. Aber Achtung, das Erlebnis ist nicht für jeden Geldbeutel zugänglich, man muss 130€ ausgeben, um Marseille von sehr, sehr hoch oben bewundern zu können.

  • SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 24. auf 25. Juni, wurden in der Drôme Stromkabel der SNCF in Brand gesetzt. Der Verkehr zwischen Paris und Marseille (Bouches-du-Rhône) ist erheblich gestört.

    Im Bahnhof Marseille-Saint-Charles (Bouches-du-Rhône) waren am Freitag, dem 25. Juni, alle Fahrgäste auf der Suche nach Informationen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden südlich von Valence (Drôme) vier Signal- und Stromkabelanlagen in Brand gesetzt. Nach Angaben der SNCF handelte es sich um einen Akt der Sabotage, der zu zahlreichen Verspätungen führte, insbesondere bei Zügen, die von Marseille abfuhren.

    Dutzende von Technikern mobilisiert
    Seit Freitagmorgen ist ein Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Marseille komplett stillgelegt. 130 TGVs sind betroffen, und 100.000 Fahrgäste, die die SNCF nun versucht an ihr Ziel zu bringen, indem sie die Züge zum Bahnhof Valence umleitet. Dutzende von Mitarbeitern wurden bereits mobilisiert, um die verbrannten Kabel zu reparieren; was wahrscheinlich sehr kostspielig werden wird. Die SNCF hat Anzeige erstattet, und eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet.

    „Die gute Nachricht ist, dass keine Züge ausfallen, einige fahren sogar recht pünktlich ab. Allerdings brauchen sie länger für die Strecke zwischen Paris und Südfrankreich“, berichtet der Journalist Julien Bigard am Freitag für die 13 Uhr Nachrichten von France 2 live vom Gare de Lyon in Paris.