Kategorie: Südost

  • Bald wieder 40 Grad? Neue Hitzewelle für nächste Woche in Frankreich erwartet

    Bald wieder 40 Grad? Neue Hitzewelle für nächste Woche in Frankreich erwartet

    Gerade erst sind die Temperaturen in Frankreich wieder unter die 25-Grad-Marke gefallen, und schon wird ab nächster Woche im Süden des Landes eine neue Hitzewelle erwartet.

    Es wird wieder heiß werden, sehr heiß sogar. Météo France kündigte für die nächste Woche eine neue Hitzewelle an, die sich zunächst auf den Süden konzentrieren und dann auf das ganze Land ausdehnen wird. Das Thermometer soll nochmals auf über 35 Grad klettern.

    Eine vierte Hitzewelle könnte ganz Frankreich in der nächsten Woche erreichen. Den Vorhersagen von Météo France zufolge werden die Temperaturen ab dem Wochenende nach dem Ende der Gewitter und Niederschläge, die wir derzeit erleben, wieder ansteigen.

    40 Grad im Südwesten?
    Ab Samstag über Südfrankreich die Sonne ungetrübt scheinen, ohne eine einzige Wolke am Himmel. Die 30-Grad-Marke wird in den Regionen Hérault und Pyrénées-Orientales sofort erreicht werden. In der anderen Hälfte des Landes wird es am Wochenende noch kühl bleiben, mit Werten zwischen 20 und 26 Grad.

    Ab Dienstag wird es bis zum Ende der Woche heiß und die Sonne kehrt auch in der nördlichen Hälfte des Landes zurück. Am Mittwoch wird es in Toulouse und Bordeaux 31 Grad und in Tarbes und Montélimar 29 Grad warm.

    Laut dem Wetterkanal la Chaîne Météo könnten im Südwesten Frankreichs bis zu 40 Grad erreicht werden. Es ist noch zu früh, um die Dauer und Intensität dieser neuen Hitzewelle mit grosser Genauigkeit zu bestimmen. Derzeit ziehen immer noch heftige Gewitter über das Land.

  • Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Heftige Gewitter suchten am Dienstag bis in die Nacht hinein Südfrankreich und Paris heim. Am Mittwoch ziehen die Unwetter weiter…

    Am Dienstag Nachmittag wurden die Regionen am Mittelmeer von schweren Unwettern heimgesucht. Die Gewitter, die teilweise schweren Hagel brachten, sind noch nicht vorbei und haben sich am Mittwoch in Richtung Var verlagert. In den Departements Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône gilt weiterhin die Warnstufe Orange.

    Beeindruckende Bilder, aber keine großen Schäden
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zogen heftige Gewitter, teilweise mit starken Regenfällen, von West nach Ost über den Südosten, von der Aude bis zum Var. Glücklicherweise wurden keine nennenswerten Schäden von den Rettungsdiensten gemeldet. Die Warnstufe Orange wurde in der Nacht für die Departements Aude, Tarn und Aveyron aufgehoben.

    Die Feuerwehr im Departement Gard meldet eine ruhige Nacht mit relativ wenigen Einsätzen. Gleiches wird am Mittwochmorgen aus den Departements Hérault und Bouches-du-Rhône berichtet, obwohl es über Montpellier und Marseille stark regnete. Diese Gewitter brachten Starkregen in der Größenordnung von 20 bis 40 Litern pro m2 in der Stunde. Spitzenwerte mit 75 Litern Regen in Montarnaud und 97 Litern in Puechabon, zwei Gemeinden in der Nähe von Montpellier, wurden von Météo-France gemeldet. Der Wind blies ebenfalls sehr stark mit 103 Kilometern in der Gemeinde Aigues-Mortes in der Camargue.

    Aus Paris kamen zwar beeindruckende Bilder, aber es gab zum Glück keine grossen Schäden zu beklagen. Die außergewöhnlich starken regenfälle in der französischen Hauptstadt führten allerdings zu einer Überschwemmung der U-Bahn, die innerhalb weniger Minuten unter Wasser stand. In den Straßen bildeten sich Sturzbäche und zahlreiche Äste wurden von den Bäumen gerissen. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Zwischenfällen oder gar Verletzten.

    Wie lauten die Vorhersagen?
    „Die Gewitter ziehen weiter nach Osten und überqueren das Departement Var. Die Gewitter können sehr heftig sein, mit starken Regenfällen, die lokal in kurzer Zeit 80 Liter/m2 erreichen, mit Hagel und starken Windböen. In den Küstengebieten sind auch Wirbelstürme möglich“, warnt Météo-France in einem Bulletin am Mittwochmorgen.

    Im Laufe des Mittwochs werden von der Loire bis zur belgischen Grenze öfters Schauer auftreten, die von Gewittern begleitet werden. Vom mittleren Rhônetal bis zum Nordosten, folgen zahlreiche gewittrige Schauer aufeinander, die örtlich zu starkem Hagel führen können.

    Die Schauer, die vom Südwesten bis zur Region Paris auftreten, werden vom Limousin bis zum Zentrum sich in Gewitter umwandeln, die zeitweise länger anhalten können.

    Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten
    Die Behörden der Departements im Südosten, für die die Warnstufe Orange gilt, haben die Bevölkerung daran erinnert, Reisen zu verschieben oder sich zumindest vor Fahrtantritt über das Wetter zu informieren. „30 cm Wasser reichen aus, um ein Auto wegzuschwemmen“, erinnerte die Präfektur des Departements Var in einer Pressemitteilung. Es wird auch ausdrücklich davon abgeraten, sich in der Nähe von Wasserläufen aufzuhalten oder unter einem Baum Schutz zu suchen.

  • Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Météo France hat für den 16. August erhöhte Wachsamkeit für fünf Departements ausgerufen. Es werden heftige Gewitter und starke Regenfälle erwartet. 

    Nach einer sehr starken Hitzeperiode sind jetzt die Sommergewitter wieder da. Am 16. August hat Météo France fünf Departements, die alle im Südwesten liegen, auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. 

    Welche Departements sind betroffen?
    Fünf südliche Departements, die alle in Okzitanien liegen, wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt: Aude, Aveyron, Gard, Hérault und Tarn. Später werden sich die Unwetter weiter in den Südosten verlagern.

    Wann werden die Gewitter erwartet?
    Die erhöhte Wachsamkeit beginnt ab 15 Uhr und gilt bis Mittwochmorgen um 6 Uhr. Es ist zu beachten, dass auch für die Departements Gard und Hérault ab 15 Uhr bis morgen früh die gelbe Warnmeldung „Regen-Überschwemmung“ ausgegeben wird.

    Zeitlicher Ablauf der Gewitterwarnungen

    Heute Nachmittag werden im Süden des Zentralmassivs (Tarn und Aveyron) sowie im Departement Aude heftige Gewitter erwartet. Es wird mit Blitzen, Hagel und starken Niederschlägen (zwischen 20 und 40 Litern pro m2 in einer Stunde) gerechnet. Auch der Wind könnte mit Böen zwischen 80 und 100 km/h heftig sein.

    In den Departements Hérault und Gard können die Niederschläge noch stärker ausfallen und in kurzer Zeit 100 bis 120 Liter überschreiten. Laut der Warnung von Météo France könnten auch „Wirbelstürme oder sogar Tornados auftreten“. Die Gewitter können sich in der Nacht in Richtung der Region PACA an die Côte d’Azur verlagern.

    Wie hoch sind die Risiken?
    Diese Art von sehr heftigen Gewittern neigt dazu, große Schäden zu verursachen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es in bestimmten Regionen zu heftigem Hagelschlag kommt. Die Meteorologen rechen örtlich mit starken Schäden durch Hagelschlag.

    Da die Böden extrem trocken sind, kann es bei den heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommen. Météo France warnt auch vor dem Risiko von Waldbränden, die durch Blitzeinschläge entstehen könnten.

    Bei solchen Gewittern ist es wichtig zu wissen, wie man sich verhalten soll, um kein Risiko einzugehen.

    Es wird insbesondere empfohlen, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und in Gebäuden Schutz zu suchen. Von Autofahrten bei solchen Gewitterepisoden wird dringend abgeraten, außerdem sollte man auf die Benutzung von Telefonen und elektrischen Geräten verzichten.

  • Bei Lyon: Mann läuft auf der Straße mit dem Kopf seines Vaters in den Händen

    Bei Lyon: Mann läuft auf der Straße mit dem Kopf seines Vaters in den Händen

    Ein 60-jähriger Mann wurde in Saint-Priest im Großraum Lyon enthauptet. Sein 25-jähriger Sohn wurde festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein 60-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Saint-Priest im Großraum Lyon mit einem Messer enthauptet. Sein 25-jähriger Sohn, der am Tatort aufgegriffen wurde, wurde festgenommen.

    Die ersten Ermittlungsergebnisse zu diesem „Mord durch Enthauptung“ ergeben, dass der in Polizeigewahrsam befindliche Mann seinen 60-jährigen Vater „mit einem Küchenmesser getötet“ haben soll, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon der AFP mitteilte.

    In der Nacht, „gegen 2 Uhr morgens, alarmiert die Stadtpolizei die Nationalpolizei wegen der Entdeckung einer enthaupteten Leiche auf einem Parkplatz. Die Stadtpolizisten berichten ausserdem, dass ein Mann mit einem Kopf in der einen und einem Messer in der anderen Hand herumläuft“, so eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Polizisten gelang es, den Mann festzunehmen, der zunächst versuchte, mit dem Messer auf sie einzustechen, ohne sie jedoch zu verletzen.

    Der Verdächtige, ein Marokkaner mit legalem Aufenthaltsstatus, ist wegen kleinerer Straftaten und Familienstreitigkeiten vor dem Hintergrund von Alkohol und Drogen der Polizei bekannt. Der Mann ist laut der Behörden jedoch nicht für radikale oder terroristische Ansichten bekannt.

    Die Ermittlungen „müssen die genauen Umstände dieser Tragödie sowie das Motiv und die Persönlichkeit des Täters ermitteln“, so die Staatsanwaltschaft von Lyon.

  • Tödlicher Unfall im Mont-Blanc-Massiv: Adele Milloz, Weltmeisterin im alpinen Skilauf, ist tot

    Tödlicher Unfall im Mont-Blanc-Massiv: Adele Milloz, Weltmeisterin im alpinen Skilauf, ist tot

    Eine Bergführerin und ihre Kundin wurden am Freitag, dem 12. August, im Mont-Blanc-Massiv in Chamonix tot aufgefunden. Eines der beiden Opfer war die ehemalige Weltmeisterin im alpinen Skilauf Adèle Milloz.

    Ein dramatischer Unfall im Mont-Blanc-Massiv kostete am Freitag, dem 12. August, zwei Frauen, einer Bergführerin und ihrer Kundin, das Leben. Die beiden Bergsteigerinnen wurden am späten Nachmittag vom Hochgebirgs-Gendarmeriezug der Gemeinde Chamonix gefunden, nachdem sie abgestürzt waren. Sie waren auf dem üblichen Weg zur Nadel des Peigne, als das Unglück geschah.

    Laut der Zeitung Dauphiné Libéré handelt es sich bei einem der beiden Opfer um Adele Milloz. Die 26-jährige Milloz war 2017 Weltmeisterin im Sprint und im Einzelwettbewerb geworden. Außerdem wurde sie 2018 bei der Pierra Menta, einem internationalen alpinen Skiwettbewerb, Fünfte und holte im selben Jahr den Europameistertitel im Sprint.

    Die aus Tignes in Savoyen stammende junge Frau war angehende Bergführerin und absolvierte eine Ausbildung an der École nationale de ski et d’alpinisme (ENSA) in Chamonix, berichtet France 3. Die Ausbildung sollte laut Le Dauphiné am Ende des Sommers abgeschlossen sein.

    Eine Untersuchung zur Ermittlung der Unfallursache ist im Gange.

  • In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich geben viele Restaurantbesitzer an, dass sie Opfer eines Bankterminalbetrugs geworden sind. Die Täter wenden dabei eine bekannte Methode an.

    Das wurde in diesem Sommer zu einer Plage für Restaurantbetreiber. In Südfrankreich klagen viele Restaurantbesitzer darüber, dass sie mit ihren elektronischen Zahlungsterminals betrogen wurden. Das Phänomen begann während der Filmfestspiele in Cannes im Mai dieses Jahres. Aber auch in den Pyrénées Orientales wurden in letzter Zeit immer mehr Vorfälle dieser Art registriert, wie der Sender France 3 berichtet.

    Dabei gehen die Betrüger sehr dreist vor: Sie das Zahlungsterminal des Restaurants, mit einem identischen Gerät aus. Das neue Zahlungsterminal ist jedoch mit einem Bankkonto der Ganoven verbunden. Wenn ein Gast seine Rechnung bezahlt, fließt der Betrag direkt in die Taschen der Betrüger.

    Das Problem: Restaurantbesitzer brauchen oft mehrere Tage, um den Schwindel zu bemerken. Manche kontrollieren ihre Kartengutschriften nur einmal pro Woche heisst es in der Reportage des Senders France 3. Sobald der Gastwirt den Betrug bemerkt und Anzeige erstattet, ist das Konto, auf das das Geld tatsächlich überwiesen wurde, bereits geschlossen und die Ganoven sind längst über alle Berge.

    Die Gendarmerie des Departements Pyrénées-Orientales hat daher am Samstag, dem 13. August, einen Aufruf gestartet, um die Restaurantbesitzer zu sensibilisieren. Sie sollten sich bei jeder Bezahlung vergewissern, dass der Name des Lokals auf dem Beleg steht, was beweist, dass das Kartenterminal nicht ausgetauscht wurde.

  • Emmanuel Macrons Jetski-Ausflug erregt heftige Kritik

    Emmanuel Macrons Jetski-Ausflug erregt heftige Kritik

    Nach Macrons Öko-Aktion im Kanu vor einigen Tagen, wurde der Präsident jetzt auf einem 150 PS starken Jetski in der Bucht von La Palud und weniger als 600 m von der Küste entfernt fotografiert, einem Gebiet, das laut Erlass der Meerespräfektur des Mittelmeers für alle motorisierten Geräte gesperrt ist.

    Das schreibt ein entsetzter Nutzer auf Twitter:

    Die Ausflüge von Emmanuel Macron während seines Urlaubs im Fort-de-Brégançon kommen nach Informationen der Zeitung 20Minutes bei den Umweltschützern nicht gut an.

    Die Grünen-Abgeordnete Sandrine Rousseau kommentierte am Dienstag, 9. August, einen Tweet, der Fotos des Präsidenten auf einem Jet-Ski zeigt: „Dies bestätigt den anhaltenden Eindruck, dass er die globale Erwärmung nicht versteht. Heute ist es ein Verbrechen, sie nicht zu verstehen“.

    2018 wurde Emmanuel Macron bereits auf einem Jetski in der Bucht von La Palud gesichtet, wie das Journal du Dimanche berichtet.

  • Hitze: Die nach 2040 am meisten gefährdeten Städte Frankreichs

    Hitze: Die nach 2040 am meisten gefährdeten Städte Frankreichs

    Ein Ende der Zunahme von Hitzewellen ist nicht abzusehen. Frankreich befindet sich bereits in der vierten Hitzeperiode dieses Sommers. Die Intensität der künftigen Hitzeperioden wird je nach Gebiet unterschiedlich sein.

    Frankreich tritt in die vierte Hitzeperiode des Jahres 2022 ein, die zweite in weniger als einer Woche. Den Meteorologen zufolge werden diese Hitzeperioden immer häufiger auftreten. Aber die intensive Hitze wird die französischen Regionen nicht auf die gleiche Weise und mit der gleichen Intensität treffen.

    Ab 2040 werden die am stärksten betroffenen Departements vor allem im Süden und Osten liegen. Die Rangfolge der 70 bevölkerungsreichsten Städte Frankreichs basiert auf den Projektionen von Forschern aus Klimalaboren, die von Drias-Météo France zusammengestellt wurden. Die Klima-Modelle beziehen sich auf die Monate Juni, Juli und August zwischen 2040 und 2070.

    Die Stadt Annecy führt die Rangliste an, mit 16 zusätzlichen ungewöhnlich warmen Tagen und Nächten im Vergleich zum Referenzzeitraum 1975-2006. Es folgen Lyon und seine Metropolregion, Saint-Etienne, Avignon, Valence und Dijon. Toulouse belegt mit 12 zusätzlichen ungewöhnlich warmen Tagen und 7,5 zusätzlichen ungewöhnlich warmen Nächten den 27. Platz.

    Insgesamt werden die Städte im Rhonetal am stärksten betroffen sein. Die weiter südlich gelegenen Städte in der Nähe der Rhonemündung folgen dicht dahinter.

    Im Gegensatz dazu werden der Norden und der Westen von den steigenden Temperaturen eher verschont bleiben. Die Gemeinden im Finistère und an der Côte d’Opale werden jedoch von einem anderen Problem betroffen sein, das mit der globalen Erwärmung zusammenhängt: dem Anstieg des Meeresspiegels.

  • Seit einigen Tagen gibt es Haie in der Nähe der Strände des Departements Var an der Côte d’Azur

    Seit einigen Tagen gibt es Haie in der Nähe der Strände des Departements Var an der Côte d’Azur

    Drei Haie sind in den letzten zehn Tagen sehr nahe an den Küste des Departements Var gesichtet worden. Es gab aber keine Panik, im Gegenteil, die Tourismusbranche – und die Touristen selbst – freuen sich darüber. Zumal keine Gefahr für den Menschen besteht, zumindest im Mittelmeer.

    Der Fischer, der vor der Küste von Fréjus nach Makrelen fischen wollte, war überrascht, als er einen fast einen Meter langen Makohai an der Angel hatte. Eine Hai-Art, die im Mittelmeer vom Aussterben bedroht ist. Es handelte es sich um ein Jungtier, das auch Makrelen fangen wollte. Der Fischer bekam einen gehörigen Schrecken.

    Der Makohai ist der schnellste Hai der Welt: Er erreicht fast 100 km/h. Einige Tage zuvor wurden zwei Blauhai-Weibchen gesichtet, eines mit 4 m Länge, das ebenfalls von Fischern gesichtet wurde und flüchtete. Das andere befand sich 20 m vom Strand entfernt in Hyères. Das Tier blieb 3 Tage lang vor der Bucht von Port-Hélène. Die dreieckige, an den Enden etwas abgerundete Flosse wurde schnell zur Attraktion der Gegend: Die beschäftigten des San Salvador Hospitals, das direkt an der Bucht liegt, taufte sie sogar „Sharkinette“ (von englisch Shark, der Hai). Leider war das Blauhai-Weibchen krank.

    Lesen Sie auch: 2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    „Sharkinette“ kam am 30. Juli zum Sterben an den Strand, nachdem sie sich an den Felsen wundgerieben hatte. Nicolas Ziani, wissenschaftlicher Leiter einer Haistudiengruppe, vermutet, dass ein Krankheitserreger ihr Gehirn geschädigt hat. Ein Phänomen, das bei diesen Haien äußerst selten vorkommt. Das Blauhaiweibchen war trächtig und hatte sich wahrscheinlich ursprünglich der Küste genähert hatte, um ihre Jungen zu gebären, da sie dort vor Raubtieren geschützt sind, bis sie ca. 1,30 m gross sind. Blauhaie gebären zwischen 50 und 135 Junge pro Wurf.

    Zwischen 600 und 1.000 Haie leben im Mittelmeer.
    Solche Haisichtungen sind im Mittelmeer normal und haben nichts mit der Erwärmung des Wassers zu tun, wie manche vermutet haben. Im Mittelmeer leben etwa 50 Haiarten mit insgesamt 600 bis 1.000 Tieren. Wenn es mehr Touristen gibt, dann gibt es auch mehr Menschen, die Haie sehen und das melden.

    Lesen Sie auch: Warum man im Mittelmeer keine Angst vor Haien haben muss …

    In Europa gab es keine Hai-Angriffe auf Menschen. Die internationale Shark attack Datenbank meldet für das Jahr 2021 immerhin 73 Hai-Angriffe, hauptsächlich in den USA und Australien. Im Mittelmeer gab es keine. Experten fordern dazu auf, sich bei einer Begenung mit einem Hai normal zu verhalten, d. h. Abstand zu halten und den Hai nicht in Stress zu versetzen.

  • Emmanuel Macron: In Shorts und T-Shirt verbrachte er den Sonntag auf der Insel Porquerolles

    Emmanuel Macron: In Shorts und T-Shirt verbrachte er den Sonntag auf der Insel Porquerolles

    Emmanuel und Brigitte Macron waren am Sonntag auf der Insel Porquerolles. Sie besuchten dort eine Sammlung zeitgenössischer Kunst. Ein Sonntag der Kultur für Brigitte und Emmanuel Macron. Der Staatschef und seine Frau, die seit dem 29. Juli im Fort de Brégançon Urlaub machen, besuchten am Sonntagnachmittag die Insel Porquerolles in der Region Var. Bei den derzeit sehr hohen Temperaturen bevorzugte Emmanuel Macron ein sommerliches Outfit: schwarze Shorts, weißes T-Shirt und Turnschuhe. Brigitte Macron trug einen weißen Rock, ein weißes Oberteil und weiße Turnschuhe.

    In Begleitung seiner Frau, der Kinder und Enkelkinder von Brigitte Macron besuchte das Staatsoberhaupt die Carmignac-Stiftung, die eine Sammlung zeitgenössischer Kunst mit über dreihundert Werken umfasst. Der Besuch dauerte etwas mehr als eineinhalb Stunden. Der Direktor der Anlage, Charles Carmignac, übernahm die Führung für die illustren Gäste. Charles Carmignac sag…

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