Kategorie: Südost

  • Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Am Mittwoch, dem 7. September, führte eine Weigerung, anzuhalten, zum Tod eines Mannes. Der Polizist, der die tödlichen Schüsse abgab sitzt am Donnerstag in Untersuchungshaft.

    Mit der Waffe in der Hand befahl ein Polizist am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza (Alpes-Maritimes), einem Fahrer, sein Fahrzeug anzuhalten. Dieser aber versuchte, zu entkommen. In diesem Moment schoss der Beamte. Der Fahrer des Wagens wurde tödlich getroffen. War das wirklich Selbstverteidigung? Der Polizist sitzt seit Mittwochabend in Untersuchungshaft.

    Ein gestohlenes Auto
    Die Besatzung eines Polizeiwagens wurde tätig, nachdem ein Fahrzeugs gemeldet worden war, dessen Fahrstil andere Verkehrsteilnehmer potentiell gefährdete. Laut Polizei handelte es sich um ein gestohlenes Fahrzeug. Der 24-jährige Fahrer war wegen mehrerer Delikte bekannt. Auf der Flucht stieß er am Mittwoch mit dem Polizeifahrzeug zusammen. Der 23-jährige Polizist, der seine Waffe abfeuerte, war seit einem Jahr im Dienst und wurde von seinen Vorgesetzten geschätzt.

    Seit Anfang des Jahres wurden in Frankreich neun Menschen durch Polizeischüsse getötet, nachdem sie sich geweigert hatten, anzuhalten und sich kontrollieren zu lassen.

  • Krawalle vor Fussball-Match Nizza-Köln: Fan nach Sturz aus 5 Metern Höhe in Lebensgefahr

    Krawalle vor Fussball-Match Nizza-Köln: Fan nach Sturz aus 5 Metern Höhe in Lebensgefahr

    Ein Fan, der sich auf der Tribüne des 1. FC Köln befand, wurde in Lebensgefahr ins Krankenhaus transportiert, nachdem er am frühen Abend bei Krawallen aus 5 Metern Höhe in das Allianz-Riviera-Stadion in Nizza gestürzt war. Der Anpfiff des ersten Gruppenspiels der Conference League, des „dritten“ Europapokals, musste um 55 Minuten verschoben werden.

    Bereits vorher kam es am Donnerstag, dem 8. September, im Stadtzentrum von Nizza zu Zwischenfällen mit Hooligans. Anschliessend kam es auf dem Stadiongelände zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Fans der beiden Mannschaften. Laut ersten Zeugenaussagen sollen die Kölner „Fans“ die Fans des OGCN angegriffen haben. Laut Präfektur gab es bei den Auseinandersetzungen 31 Verletzte.

    Bei den gewalttätigen Rangeleien stürzte ein Mann von der oberen auf die untere Ebene der Tribünen, erklärt die Präfektur. Der Mann sei stark alkoholisiert gewesen und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus transportiert. Nach einer Krisensitzung wurde beschlossen, das Spiel trotzdem stattfinden zu lassen. Es sollte jedoch beim ersten neuen Zwischenfall abgebrochen werden.

    Etwa hundert vermummte Mitglieder des FC Köln, von den mehr als 8.000, die sich im Stadion aufhielten, stürmten die Tribüne der OGCN-Fans, um sich mit Hooligans aus Nizza zu prügeln.

  • Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    In Marseille wurden am Mittwochmorgen zwei Frauen mit einem Messer getötet. Bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um den Ehemann und den Sohn der Opfer. Die Spezialeinheit Raid war am Tatort im Einsatz.

    Ein Mann hat am Mittwochmorgen in Marseille seine Mutter und seine Ehefrau mit einem Messer getötet und eines seiner Kinder, einen Teenager, leicht verletzt, bevor er von Polizisten der Spezialeinheit Raid festgenommen wurde. Die Ehefrau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starb am späten Vormittag an den Folgen ihrer Verletzungen. Zwei weitere Kinder, die sich am Tatort im Haus ihrer Großmutter befanden, blieben unverletzt.

    Die Spezialeinheit Raid musste am Tatort im beliebten Viertel Panier im Herzen von Marseille eingreifen, nachdem ein Mann gemeldet worden war, der sich mit einer Stichwaffe verschanzt hatte. Nach Angaben von Nachbarn, war der 40-jährige Mann in dem Viertel bekannt. Der Verdächtige soll unter psychischen Problemen leiden, schreibt die Zeitung La Provence.

  • Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Der Fahrer des Wagens erlag nach den Schüssen der Polizei seinen Verletzungen. Der Beifahrer des Fahrzeugs wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Fahrer eines Fahrzeugs wurde am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza von einem Polizisten getötet, weil er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Das berichtet Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Der Vorfall ereignete sich auf de Voie Mathis in Nizza. Gegen 16:30 Uhr entdeckten die Polizisten ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug auf der Schnellstraße, die in der Nähe des Flughafens von Nizza verläuft. Die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) erklärte der Nachrichtenagentur AFP, dass der Fahrer des Wagens bei einem „gefährlichen Zickzackkurs“ auf der Schnellstraße gesichtet worden war. Nachdem die Beamten vergeblich versucht hatten, das Auto anzuhalten, beschlossen sie, die Verfolgung aufzunehmen.

    Laut der DDSP gaben die Polizisten dem Fahrer Zeichen, ihnen zu folgen, doch das Fahrzeug beschleunigte und nahm eine Abbiegespur. „Im Verkehrsfluss eingeklemmt“, wendete das Fluchtfahrzeug dann und rammte das Polizeiauto „mehrmals“. Einer der Polizisten stieg aus dem Polizeifahrzeug aus und gab mindestens einen Schuss auf das gestohlene Fahrzeugs ab. Der Fahrer wurde getroffen und erlag noch am Ort des Geschehens seinen Verletzungen. Es handelte sich um einen Mann „um die 30 Jahre“, wie das Bürgermeisteramt der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der Beifahrer des gestohlenen Autos wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der Staatsanwalt von Nizza erklärte gegenüber Franceinfo, dass die Inspektion der Polizei (IGPN) eingeschaltet worden sei.

  • Gewitter: Sintflutartige Regenfälle gehen auf die Stadt Nîmes nieder

    Gewitter: Sintflutartige Regenfälle gehen auf die Stadt Nîmes nieder

    11 Departements wurden am Mittwochmorgen, dem 7. September, in Südostfrankreich unter Warnstufe Orange für Gewittern versetzt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gingen im Gard, insbesondere in der Stadt Nîmes, sintflutartige Regenfälle nieder.

    Am Morgen des Mittwochs, 7. September, herrscht in 11 Departements im Südosten Frankreichs die Warnstufe Orange für Gewitter. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gingen sintflutartige Regenfälle im Departement Gard nieder, insbesondere in der Stadt Nîmes, wo die Journalistin Noémie Dahan für den Sender France 2 berichtet: „Hier konzentrierte sich der Großteil der Einsätze der 400 mobilisierten Feuerwehrleute. Sie sind fast fünfzig Mal ausgerückt, insbesondere um drei Personen zu retten, die durch eine herabstürzende Decke verletzt wurden“.

    Die Gewitter verlagern sich in Richtung Vaucluse
    Andere Personen wurden durch das steigende Wasser in ihren Autos eingeschlossen. Die Stadt hat das Rote Kreuz gebeten, eine Notunterkunft für die Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Am Mittwochmorgen liess der Regen in Nîmes nach, die Alarmstufe Rot der vergangenen Nacht ist nun auf Orange geändert worden. Es könnte aber über den tag hin weiter regnen, daher rät die Feuerwehr zu höchster Wachsamkeit, wenn man sich ausserhalb des Hauses bewegen muss. Derzeit bewegen sich die Gewitter in Richtung Vaucluse, meldet der Sender France 2.

  • Gewitter und Überschwemmungen: Bilder von den Unwettern im Gard und Hérault

    Gewitter und Überschwemmungen: Bilder von den Unwettern im Gard und Hérault

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es in den Departements Gard und Hérault zu starken Niederschlägen. In Nîmes fielen 135 Liter Niederschlag. Hunderte von Feuerwehrleuten waren im Einsatz.

    Eine Flut von Wasser. Mitten in der Nacht gingen im Gard und im Hérault sehr starke Niederschläge nieder. Mehrere Gebiete wurden überschwemmt. Mehr als 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Es gab drei Leichtverletzte.

    Bis zu 135 Liter Regen auf den m2
    In Nîmes fielen bis zu 135 Liter Niederschlag, wie ein Sprecher der Feuerwehr des Departements Gard berichtete. In Montpellier, wo die Niederschläge etwas geringer ausfielen, fielen innerhalb einer Stunde fast 70 Liter Regen. Die Gewitter verlagerten sich am Ende der Nacht in Richtung Mittelmeer. Der Regen wird am Mittwoch weitergehen.

    https://twitter.com/muss__30/status/1567283496757985281

    https://twitter.com/EpisphereGaming/status/1567296192333156353

    Alarmstufe Rot
    Mitten in der Nacht reaktivierte Meteo France aufgrund der Niederschläge die Alarmstufe Rot, die höchste Warnstufe, im Département Gard. Die Warnstufe Rot wurde erst um 6 Uhr wieder aufgehoben. Eine erste Warnstufe Rot war am Dienstagnachmittag aufgrund von stationären Gewittern ausgegeben worden. Heute Morgen blieben elf Departements in Alarmstufe Orange: Gard, Hérault, Bouches-du-Rhône, Vaucluse, Ardèche, Drôme, Rhône, Loire, Haute-Loire, Isère und Ain.

    Drei Personen leicht verletzt
    Drei Personen wurden leicht verletzt, nachdem eine Decke eingestürzt war. Etwa 400 Feuerwehrleute waren während der Nacht im Einsatz. Die Feuerwehr des Gard führte fünfzehn Einsätze durch, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Dabei handelte es sich um von den Wassermassen eingeschlossene Autofahrer, die in einer Turnhalle untergebracht wurden. Die Feuerwehr führte außerdem fünfzig Erkundungs- und Objektschutzeinsätze durch. Größere Schäden wurden jedoch glücklicherweise nicht verzeichnet.

  • Prozess um Anschlag in Nizza: 1.940 Personen sind Nebenkläger – 300 werden aussagen

    Prozess um Anschlag in Nizza: 1.940 Personen sind Nebenkläger – 300 werden aussagen

    Allerdings nehmen nur wenige der Nebenkläger direkt am Prozess teil.

    1.940 Personen haben sich als Nebenkläger im Prozess um das Attentat vom 14. Juli 2016 auf der Promenade des Anglais in Nizza, der am Montag, den 5. September, vor dem Sondergericht für Schwurgerichte in Paris begonnen hat, registrieren lassen. Es gibt 300 Zeugen, die im Laufe des Prozesses aussagen wollen.

    Lesen Sie auch: Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Es ist allerdings zu erwarten, dass nicht alle, die sich anmelden, auch als Nebenkläger anerkannt werden. Die Justiz wird die Nebenkläger erst in einer Entscheidung im Jahr 2023 bestätigen, also mehrere Wochen nach dem Urteil, das für Dezember 2022 erwartet wird. Die Entscheidung wird auf mehreren Kriterien beruhen, die eine Vertreterin der Nationalen Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (NAT) am ersten Verhandlungstag am Montag erläuterte. Beispielsweise wird die Justiz prüfen, ob es sich um direkte oder indirekte Opfer des Angreifers handelt, ob sie sich auf der Fahrbahn des LKWs befanden oder nicht, ob sie zum Zeitpunkt der Tat anwesend waren oder nicht.

    Lesen Sie auch: Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Prozess findet in Paris statt
    Im Gegensatz zu der großen Anzahl an angemeldeten Nebenklägern wohnen nur wenige dem Prozess tatsächlich bei, obwohl für sie über tausend Plätze im Sondergericht in Paris und in zwei Sälen des Palais des Congrès in Nizza reserviert sind. Eine Organisation, mit der sich die Bürger von Nizza offensichtlich nicht recht anfreunden können. Die Säle in Paris und Nizza sind fast leer. Insgesamt nur 85 Opfer oder Angehörige von Opfern waren am ersten Tag des Prozesses in Paris und Nizza anwesend, wie Franceinfo berichtet. Etwa dreißig kamen am Dienstagmorgen und etwa sechzig am Dienstagnachmittag, um die ersten Aussagen der Angeklagten zu hören.

    Zur Erinnerung: Am 14. Juli 2016 raste Mohamed Lahouaiej-Bouhlel mit einem Lastwagen in die Menschenmenge, die sich auf der Promenade des Anglais in Nizza versammelt hatte, um das Feuerwerk zum Nationalfeiertag zu sehen. Er tötete 86 Menschen, verletzte 316 körperlich und über 3000 psychisch, bevor er von den Sicherheitskräften durch Schüsse getötet wurde. Seit Montag, dem 5. September, stehen acht Personen vor dem Schwurgericht in Paris, darunter drei Personen aus dem Umfeld des Attentäters, die der Bildung einer terroristischen Vereinigung verdächtigt werden, und fünf Personen, die ihm Waffen geliefert haben sollen.

    Nur sieben der Angeklagten sind bei der Anhörung anwesend, der achte befindet sich in Tunesien in Haft.

  • Gewitter, Regen und Hagel: Meteo France setzt Departements Gard und Hérault auf Alarmstufe Rot

    Gewitter, Regen und Hagel: Meteo France setzt Departements Gard und Hérault auf Alarmstufe Rot

    Meteo France hat für die Departements Gard und Hérault wegen der Gefahr von sehr heftigen Gewittern die Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Warnung dauert bis heute Abend, 22 Uhr. Für diese beiden Departements gilt außerdem die Warnstufe Orange für Starkregen und Überschwemmungen.

    In den Departements Gard und Hérault werden besonders starke Gewitter erwartet. Meteo France hat für diese beiden Departements aufgrund der Gewittergefahr die Alarmstufe Rot ausgerufen. Laut den Vorhersagen sollen die Gewitter bis etwa 22 Uhr andauern.

    Die Meteorologen sprechen von außergewöhnlich starken stationären Gewittern, die bereits seit mehreren Stunden im Gange sind und zwischen Montpellier (Hérault) und Nîmes (Gard) sintflutartige Regenfälle bringen. In beiden Departements herrscht ebenfalls Alarmstufe Orange wegen der Gefahr von Starkregen und Überschwemmungen. In den beiden südlichen Departements erfordert „die außergewöhnliche Intensität der beobachteten Niederschläge eine Versetzung auf die Warnstufe Rot“, teilt der Wetterdienst mit.

    Erste Schauer gingen am Dienstagmorgen und mittags nieder, der Höhepunkt der Gewitter wird für den Dienstagnachmittag erwartet. Vor Ort wurden besonders intensive Starkregenfälle und Hagelschlag beobachtet. „Derzeit werden Werte von über 150 Liter im südöstlichen Teil des Departements Hérault und in der Region Sommières gemessen“, so Meteo-France in seinem Bulletin von 16:15 Uhr.

    „Derzeit betrifft der Starkregen die Region um Montpellier. In den kommenden Stunden können weitere 100 Liter pro m2 fallen, wodurch die Regensummen auf Maximalwerte zwischen 200 Liter und 250 Liter ansteigen“, so der nationale Wetterdienst weiter.

    Die rote Gewitterwarnung wird bei „sehr starken Gewittern, die örtlich sehr große Schäden verursachen können“, insbesondere „an Häusern, Parks, Kulturen und Anpflanzungen“, ausgelöst. Die Bevölkerung wird dann aufgefordert, zu Hause in einem festen Gebäude zu bleiben und ihre Fahrzeuge nicht zu benutzen.

    Météo France hat außerdem 25 weitere Departements wegen der Gefahr von Regen und Überschwemmungen in die Alarmstufe Orange versetzt. Betroffen sind Ain, Allier, Ardennen, Aube, Cantal, Côte-d’Or, Doubs, Jura, Loire, Haute-Loire, Marne, Haute-Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Nièvre, Puy-de-Dôme, Bas-Rhin, Haut-Rhin, Rhône, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Vosges, Yonne und Territoire de Belfort.

  • Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Bürgermeister der Stadt, der zur Zeit der Vorfälle stellvertretender Sicherheitsbeauftragter war, wird am 20. Oktober vom Gericht befragt. Auch der ehemalige Präsident François Hollande wird als Zeuge geladen. Nachdem am Montag vor dem Pariser Sondergericht für Strafsachen der Prozess um den Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 begann, wurde der derzeitige Bürgermeister der Stadt Christian Estrosi, der damals als erster Stellvertreter des Bürgermeisters für die Sicherheit zuständig war, von der Vereinigung „Promenade des Anges“ als Zeuge vorgeladen. Philippe Pradal, der 2016 Bürgermeister von Nizza war, wird in dem Verfahren, das bis zum 16. Dezember dauern soll, ebenfalls gehört werden.

    Christian Estrosi und Philippe Pradal werden am Donnerstag, 20. Oktober, ab 14 Uhr angehört. Außerdem werden François Hollande, ehemaliger Präsident der Republik, Bernard Cazeneuve, ehemaliger Premierminister, und François Molins, ehemaliger St…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    In Marseille wurde eine „Null-Emissions-Fähre“ eingeweiht, die als Weltneuheit gefeiert wird. Der innovative Filter des Schiffes soll über 99 Prozent der Schadstoffpartikel im Seeverkehr reduzieren können. Das Flaggschiff der Reederei La Méridionale, die Piana, soll die Fähre der Zukunft werden. Sie wird auf ihrer Fahrt zwischen Marseille und Bastia auf Korsika keine Schadstoffpartikel mehr ausstoßen. „Das ist eine noch nie dagewesene Lösung, eine Weltneuheit“, sagte Marc Reverchon, der Präsident des Unternehmens, gegenüber dem sender BFMTV. Der neuartige Filter bindet Schwefel und Feinstaub-Partikel mit Natriumbikarbonat. Das System wurde an den vier Motoren der Piana installiert und soll 99 Prozent der Schwefeloxide (SO2) sowie 99,9 Prozent der feinen und ultrafeinen Partikel, die zu den Luftschadstoffen von Schiffen gehören, beseitigen. Das rund 16 Millionen Euro teure Projekt wurde von der französischen Agentur für den ökologischen Wandel sowie von der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Rahmen ihres regionalen Klimaplans „Une COP d’Avance“ unterstützt. Die Region hat bereits 30 Mio. EUR zum Ausbau der Landstromversorgung von Schiffen zugesagt, um die Luftqualität in Hafenstädten wie Nizza, Toulon und Marseille zu verbessern. Die Stadt Marseille will nun die Einführung der neuen Filter auf anderen Kreuzfahrtschiffen und Fähren finanziell unterstützen. Nach der Taufe des Schiffes twitterte der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan, dass er hoffe, dass andere „große Verschmutzer“ dem Beispiel der Piana folgen. Privatjets, die für mehr als die Hälfte der weltweiten Luftverkehrsemissionen verantwortlich verantwortlich gemacht werden, stehen derzeit im Mittelpunkt der Klimadiskussionen in Frankreich. Kreuzfahrtschiffe sind auch sehr schädlich für die Umwelt, sie sollen für mehr Verschmutzung verantwortlich sein als alle europäischen Autos zusammen. Schwarzer Rauch und schwefeliger Gestank von Kreuzfahrtschiffen und Fähren gehören für die Einwohner von Marseille seit einigen Jahren zum Alltag. Der Bürgermeister der Stadt, Benoît Payan, hat sogar eine Petition gegen die von den Schiffen verursachte Verschmutzung des Mittelmeers gestartet. Es wurden über 44.000 Unterschriften gesammelt. Lesen Sie auch: Marseille: “Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen emittiert so viel Schwefeldioxid wie eine Million Autos” Als Reaktion auf die Klimabedenken versucht die Branche, sich anzupassen, was dazu führte, dass am Montag in Marseille eine emissionsfreie Fähre vorgestellt werden konnte. Ihr Feinstaubfiltersystem gilt als weltweit einmalig.