Kategorie: Südost

  • Cannes: Ein Spaziergang entlang der glitzernden Croisette

    Cannes: Ein Spaziergang entlang der glitzernden Croisette

    Cannes, eine Stadt, die so oft mit Glamour und dem Internationalen Filmfestival assoziiert wird, bietet weit mehr als nur rote Teppiche und Filmstars. Einer der Höhepunkte eines jeden Besuchs in dieser schicken Stadt an der französischen Riviera ist zweifellos ein Bummel entlang der berühmten Promenade de la Croisette. Diese Uferstraße, die sich an der glitzernden […]

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  • Bildung: Schüler im Doubs – zehn Tage ohne Smartphone

    Bildung: Schüler im Doubs – zehn Tage ohne Smartphone

    In Pontarlier, einer Stadt im französischen Doubs, stellten sich Schüler einer ungewöhnlichen Herausforderung: Zehn Tage lang verzichteten sie vollständig auf Handys, Tablets und Computer. Diese Erfahrung, initiiert von einer örtlichen Schule, wurde von den Kindern überraschend positiv aufgenommen.

    Ein radikales Experiment

    Im April wurde das Experiment durchgeführt, bei dem sowohl in der Schule als auch zu Hause auf digitale Geräte wie Tablets, Computer und Smartphones verzichtet wurde. Selbst digitale Tafeln in der Schule blieben ausgeschaltet. „Normalerweise schaute ich nach der Schule immer sofort auf einen Bildschirm. Jetzt mache ich zuerst meine Hausaufgaben und spiele dann“, berichtet ein Schüler über die neuen Gewohnheiten, die er während des Experiments entwickelt hat. Ein anderer Schüler fügt hinzu: „Jetzt gehe ich öfter raus und fühle mich offener, als wenn ich Bildschirme benutze.“

    Die Vorteile des Bildschirmverzichts

    Die Lehrkräfte beobachteten während des Experiments signifikante Verhaltensänderungen bei den Schülern. Um den Übergang zu erleichtern, lieh die Schule den Familien jeden Abend Gesellschaftsspiele aus. „Die Kinder waren begeistert, neue Spiele zu entdecken und mit ihren Eltern zu spielen. Es war sehr vorteilhaft“, erklärt eine Lehrerin. Auch die Eltern bemerkten positive Veränderungen. Sie berichteten von einer erhöhten Interaktion innerhalb der Familie und einer Abnahme von Konflikten, die sonst durch die ständige Nutzung digitaler Geräte entstehen könnten.

    Herausforderungen und Einsichten

    Trotz der positiven Aspekte war der Entzug von Bildschirmen für viele eine Herausforderung. Die Abhängigkeit von digitalen Medien ist ein bekanntes Phänomen, und der Verzicht darauf kann manchmal sehr schwierig sein. Dennoch zeigte das Experiment in Pontarlier, dass es möglich ist, diese Gewohnheiten zu durchbrechen und alternative Freizeitaktivitäten zu fördern, die sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit verbessern.

    Das Experiment in Pontarlier bietet wertvolle Einblicke in die Auswirkungen unseres digitalen Lebensstils und regt dazu an, den eigenen Medienkonsum kritisch zu hinterfragen. Es zeigt, wie eine bewusste Reduktion der Bildschirmzeit nicht nur die sozialen Interaktionen und das Wohlbefinden verbessern kann, sondern auch die Kreativität und die Freude an einfachen Aktivitäten neu entfacht. Ein Ansatz, der vielleicht mehr Schulen und Familien inspirieren könnte, ähnliche Auszeiten vom digitalen Alltag zu wagen.

  • Cannes 2024: Das pulsierende Herz von Forville erleben

    Cannes 2024: Das pulsierende Herz von Forville erleben

    Während sich Cannes auf den Start seines berühmten Filmfestivals vorbereitet, entführen wir Sie an einen Ort, der tief in der Seele der Stadt verwurzelt ist: den Markt von Forville.

    Im alten Teil von Cannes, nur ein paar hundert Meter vom Festivalpalast entfernt, liegt der Forville Markt – ein Ort, der das Aroma der Provence verströmt und den „Bauch“ von Cannes darstellt. Hier treffen Sie auf Charaktere, die glatt aus einem Drehbuch entsprungen sein könnten. „Das ist der schönste Markt der Welt“, schwärmt Christophe Bourgeat, ein Blumenproduzent, der seine Blumenpracht hier feilbietet.

    Ein authentischer Treffpunkt

    Die Einheimischen von Cannes schätzen besonders das authentische Flair, das der Markt vermittelt. „Es herrscht eine ländliche Atmosphäre, die sich wohltuend von der Croisette abhebt“, so ein Anwohner. Erbaut wurde der Markt im Jahr 1884. Damals war Cannes ein beliebter Winterkurort. Heute zieht der Markt gleichermaßen Touristen wie Einheimische an. Die Magie von Cannes scheint am Forville Markt unvergänglich.

    Doch was macht diesen Markt so besonders, dass er selbst die glamourösen Seiten des Filmfestivals in den Schatten stellt? Ist es das bunte Treiben, die herzliche Gastfreundschaft der Verkäufer oder einfach die Kombination aus beidem, die Besucher immer wieder zurückkehrt? Beim Schlendern zwischen den Ständen, unter denen frisches Obst, duftende Kräuter und handgefertigte Waren feilgeboten werden, spürt man den echten Geist von Cannes – ungeschminkt und ehrlich.

    Ein Spiegelbild der Stadt

    Der Markt von Forville ist mehr als nur ein Ort zum Einkaufen. Er spiegelt die Seele von Cannes wider – eine Stadt, bekannt für ihre Filmsterne und ihre Festivals, die jedoch auch eine tiefe kulturelle Verwurzelung besitzt, die in den alltäglichen Momenten des Marktlebens sichtbar wird. Hier, inmitten von Gesprächen und Geschäften, offenbart sich das wahre Cannes.

    Ein Besuch hier ist ein unverzichtbarer Teil des Cannes-Erlebnisses, gerade während des Festivals, wenn die Stadt voller Leben ist. So wird deutlich: Cannes mag weltweit für seine Filmfestspiele bekannt sein, doch sein Herz schlägt auf dem Markt von Forville.

  • Mystische Orte: Das Thoronet Kloster im Var

    Mystische Orte: Das Thoronet Kloster im Var

    Eingebettet in die Natur findet sich das Thoronet Kloster. Als historisches Monument klassifiziert, erhebt sich diese Stätte als ein Ort mit einer mystischen Aura. Gegründet wurde das Kloster im 12. Jahrhundert durch den Zisterzienserorden. Alles wurde mit einer bewussten Schlichtheit gestaltet – das einzige Dekorationselement an der Fassade der Kirche sind die Buntglasfenster. Im Inneren […]

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  • Home Office: Motor für steigende Immobilienpreise in Südfrankreich

    Home Office: Motor für steigende Immobilienpreise in Südfrankreich

    Während und nachdem die globale Pandemie die Arbeitswelt nachhaltig verändert hat, zeigt sich dies besonders in der verstärkten Verbreitung von Home-Office-Modellen. Dieser Trend hat unerwartete Nebenwirkungen, darunter eine signifikante Veränderung des Immobilienmarktes in Regionen wie Südfrankreich. Hier, wo Sonne, Meer und malerische Landschaften locken, haben die Immobilienpreise in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung erlebt. […]

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  • Die Olympische Flamme startet ihre Frankreich-Tour in Marseille

    Die Olympische Flamme startet ihre Frankreich-Tour in Marseille

    Am Donnerstag, den 9. Mai, hat der Staffellauf der Olympischen Flamme in Marseille, Bouches-du-Rhône, begonnen. Über den ganzen Tag hinweg durchquerte die Fackel die emblematischen Orte der Hafenstadt.

    In Marseille fiel heute der Startschuss für den Fackellauf. Basile Boli, der ehemalige Spieler des Olympique Marseille, leitete das Ereignis ein. Zu diesem Anlass läuteten die Glocken von Notre-Dame-de-la-Garde. „Es herrscht eine besondere Begeisterung, die das Herz höher schlagen lässt“, so Basile Boli. Im Laufe des Vormittags reihten sich sowohl bekannte Persönlichkeiten als auch Normalbürger in die Reihe der Fackelträger ein. Unter ihnen befanden sich der ehemalige Schwimmer und Olympiamedaillengewinner Frédéric Bousquet sowie die Komiker Redouane Bougheraba und Nicole Ferroni.

    Ein spektakulärer Abschluss im Vélodrome

    Den ganzen Tag über sammelte sich eine Menschenmenge entlang der Route, um das olympische Ereignis mitzuerleben. Der ehemalige Basketballspieler Tony Parker wurde vom Publikum begeistert gefeiert. „Es war eine Ehre“, erklärte der frühere Kapitän der französischen Basketballnationalmannschaft. Die Fackel passierte bedeutende Wahrzeichen der Stadt und wird ihren Marseiller Lauf am Donnerstagabend im Stade Vélodrome abschließen, wo eine große Menschenmenge und eine festliche Atmosphäre erwartet wird.

    Die Olympische Flamme bringt nicht nur Sportsgeist und internationale Aufmerksamkeit nach Marseille, sondern auch ein Stück olympische Geschichte, während sie sich auf den Weg macht, ganz Frankreich im Vorfeld der Olympischen Spiele 2024 in Paris zu bereisen.

  • Warum sind die Kraftstoffpreise auf französischen Autobahnen so hoch?

    Warum sind die Kraftstoffpreise auf französischen Autobahnen so hoch?

    Über 1.000 Kilometer Stau am späten Vormittag des 8. Mai – ein Bild, das Autofahrer zur Verzweiflung bringt. Doch nicht nur der Verkehr ist ein Ärgernis, auch die Preise für Kraftstoff, die auf französischen Autobahnen derzeit regelrecht in die Höhe schießen, sorgen für Unmut.

    In einer Autobahntankstelle bei Lyon an der A43, einer der teuersten in Frankreich, zahlen die Autofahrer mittlerweile 2,32 Euro für einen Liter Diesel und 2,52 Euro für einen Liter Super 98. „Und das obwohl wir hier direkt neben einer Raffinerie sind“, beklagt sich eine Autofahrerin.

    – Aber warum ist das so?

    Die Preise auf Autobahnstationen sind durchschnittlich höher, obwohl die Kraftstoffpreise im letzten Monat insgesamt stagnierten oder für Diesel sogar sanken. Der Preisaufschlag lässt sich durch die hohen Investitionen erklären, die für den Betrieb und die Instandhaltung der Autobahnstationen erforderlich sind. Doch viele Autofahrer sind nicht bereit, diesen Aufpreis einfach hinzunehmen. Sie entwickeln Strategien, um dem hohen Preis zu entkommen, indem sie kleine Umwege in Kauf nehmen. Nur 10 Kilometer entfernt von der Autobahntankstelle bietet ein Supermarkt den Liter Diesel 60 Cent günstiger an.

    – Wie rechtfertigen sich solche Preisunterschiede?

    Die Betreiber der Autobahntankstellen argumentieren, dass die Kosten für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur an solch zentralen Verkehrspunkten wesentlich höher sind. Dazu zählen nicht nur die direkten Betriebskosten, sondern auch die Investitionen in Annehmlichkeiten für Reisende, wie Restaurants und Shops, die das Reisen angenehmer machen sollen. Doch bei solchen Preisunterschieden fragt man sich, ob diese Rechnung wirklich so stimmt.

    Die hohen Preise an Autobahnstationen bleiben ein heißes Thema, besonders wenn sie im direkten Vergleich zu nahegelegenen Alternativen stehen. Das Dilemma zwischen Bequemlichkeit und Kostenersparnis prägt das Verhalten vieler Autofahrer, die sich oft für einen kleinen Umweg entscheiden, um ihr Portemonnaie zu schonen. In einer Welt, in der jeder Cent zählt, scheint diese Entscheidung mehr als verständlich.

  • Drama um Jeane Manson während eines Prozesses in Lyon

    Drama um Jeane Manson während eines Prozesses in Lyon

    Die amerikanische Sängerin Jeane Manson, bekannt für ihre musikalischen Erfolge und schillernde Karriere, erlebte kürzlich dramatische Momente in Lyon, die weit über die auf der Bühne hinausgingen. Während eines Berufungsprozesses, der die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog, erlitt Manson einen …

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  • Olympische Flamme startet in Marseille: Ein Feuer der Vorfreude

    Olympische Flamme startet in Marseille: Ein Feuer der Vorfreude

    Die Vorfreude in Frankreich erreichte einen neuen Höhepunkt, als die olympische Flamme am Mittwoch, den 8. Mai, in Marseille eintraf. Dieses Ereignis markiert nicht nur den Beginn der Olympischen Spiele in Frankreich, sondern symbolisiert auch das Ende jahrelanger Vorbereitungen und das Entflammen einer Welle nationalen Stolzes.

    Angekommen an Bord des historischen Segelschiffs Belem, wurde die Flamme von zwei bemerkenswerten Sportlern, dem Schwimmer Florent Manaudou und der paralympischen Athletin Nantenin Keïta, in den alten Hafen von Marseille getragen. Unter den Augen Tausender enthusiastischer Zuschauer und des marseillaischen Rappers Jul, der die olympische Fackel entzündete, fand dieser Moment eine ganz besondere Resonanz. Die direkte Übertragung im Abendprogramm gab Präsident Emmanuel Macron die Gelegenheit, seine Gedanken zu diesem bedeutsamen Ereignis mit den Franzosen zu teilen. „Ich bin hier, zusammen mit den…

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  • Ein Tag des Gedenkens und der Erneuerung: Macron zwischen historischer Flamme und olympischem Feuer

    Ein Tag des Gedenkens und der Erneuerung: Macron zwischen historischer Flamme und olympischem Feuer

    Am 8. Mai, einem Tag, der in den Geschichtsbüchern als Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland verankert ist, begab sich der französische Präsident Emmanuel Macron auf eine symbolträchtige Reise, die Geschichte und Moderne verband. Der 79. Jahrestag der Befreiung Europas begann unter dem mächtigen Bogen des Arc de Triomphe in Paris, wo Macron die Flamme des unbekannten Soldaten erneut entfachte. Wie fühlt es sich an, an einem solchen Ort zu stehen, umgeben von den Geistern der Vergangenheit? – Man kann nur mutmaßen. Doch sicher ist, dass es eine tiefe Verbeugung vor der Geschichte darstellt. Vor dem Gedenken an den Général De Gaulle und dem Spaziergang die Champs Élysées hinunter, begleitet von der Garde républicaine zu Pferd, bot der Präsident den Zuschauern entlang der berühmten Straße ein sehr persönliches Bild: Er grüßte Veteranen, lächelte für Selfies und schien die Verbindung zu den Bürgern zu geniessen. Nach der Würdigung des historischen Erbes, führte Ma…

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