Kategorie: Südost

  • Tarte aux Prunes: Ein Klassiker der französischen Patisserie

    Tarte aux Prunes: Ein Klassiker der französischen Patisserie

    Die Tarte aux Prunes, ein herrlicher Pflaumenkuchen, ist ein zeitloser Klassiker der französischen Küche. Diese fruchtige Köstlichkeit, die besonders in den ländlichen Gegenden Frankreichs geschätzt wird, verkörpert die einfache Eleganz der französischen Patisserie. Sie ist nicht nur ein Dessert, so…

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  • Poulet au Sancerre: Ein kulinarischer Gruß aus dem Herzen Frankreichs

    Poulet au Sancerre: Ein kulinarischer Gruß aus dem Herzen Frankreichs

    Geschichte und Entstehung Poulet au Sancerre ist ein Gericht, das die Seele der Region Sancerre einfängt, sowohl durch seine Zutaten als auch durch seine Zubereitung. Die Region Sancerre, eingebettet in die Hügel des Loiretals, ist weltweit bekannt für ihre eleganten Sauvignon-Blanc-Weine. Diese Wei…

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  • Nevers – Auf den Spuren von Geschichte, Kultur und Kulinarik

    Nevers – Auf den Spuren von Geschichte, Kultur und Kulinarik

    Ein erster Eindruck von NeversNevers, die charmante Hauptstadt des Départements Nièvre in Burgund, ist ein wahres Juwel für alle, die Geschichte, Kunst und französisches Savoir-vivre lieben. Eingebettet in sanfte Hügel und am Ufer der Loire gelegen, verbindet die Stadt mittelalterliches Flair mit einer entspannten, fast ländlichen Atmosphäre. Aber wo beginnt man, wenn man eine Stadt […]

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  • Sancerre – Eine malerische Reise ins Herz der Loire-Region

    Sancerre – Eine malerische Reise ins Herz der Loire-Region

    Sancerre, das charmante Städtchen in Zentralfrankreich, ist ein wahres Paradies für Weinliebhaber und Kulturinteressierte. Umgeben von sanften Hügeln, üppigen Weinbergen und pittoresken Gässchen bietet es eine unvergleichliche Mischung aus Geschichte, Kulinarik und landschaftlicher Schönheit. Diese Stadtführung führt dich durch die Höhepunkte von Sancerre – von historischen Orten bis zu köstlichen Genüssen. Die Altstadt von Sancerre: […]

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  • Valence zittert in der Kälte: Der Kampf gegen den eisigen Winter

    Valence zittert in der Kälte: Der Kampf gegen den eisigen Winter

    Der Winter hat in Frankreich sein frostiges Gesicht gezeigt – seit Tagen hält eine Kältewelle das Land im eisigen Griff. Besonders betroffen: Valence, wo die Temperaturen am Morgen des 13. Januar auf -2 Grad gefallen sind. Und das ist erst der Anfang. Prognosen sagen vor, dass die Quecksilbersäule in den kommenden Tagen sogar unter -10 Grad sinken könnte. 34 Départements stehen bereits unter einer entsprechenden Wetterwarnung.

    Eiskalter Alltag: Marktbesucher und Händler kämpfen

    Valence, eine Stadt, die sonst für ihre lebendige Atmosphäre bekannt ist, zeigt sich aktuell von einer anderen Seite. Auf dem Markt ziehen sich die Menschen dicke Schichten Kleidung an – und trotzdem: Viele Käufer halten den Aufenthalt im Freien so kurz wie möglich.

    Eine Bewohnerin fasst es treffend zusammen: „Es ist hart. Ich kann es kaum erwarten, wieder zu Hause zu sein. Einkaufen ist bei dieser Kälte eine richtige Plage.“ Und es sind nicht nur die Kunden, die unter den Bedingungen leiden. Auch die Händler hinter den Marktständen müssen sich mit klammen Fingern und eisigem Wind arrangieren.

    Doch wie fühlt sich diese Kälte an? Eine Zahl allein sagt wenig aus. Bei Temperaturen wie diesen kann die gefühlte Kälte – durch Wind und Feuchtigkeit – weitaus niedriger sein, als das Thermometer anzeigt. Wer draußen arbeitet, kennt das allzu gut: Die Kälte kriecht durch jede Lücke der Kleidung, und irgendwann helfen selbst dicke Handschuhe nicht mehr.

    Der Park: Ein leeres Winterbild

    Nicht nur der Markt leidet unter dem Wetter, auch das Leben im Park scheint stillzustehen. Kaum jemand wagt sich an diesem frostigen Morgen hinaus. Eine Ausnahme bildet ein Fotograf, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Eichhörnchen zu fotografieren.

    „Manchmal kann ich die Kamera nicht mehr halten, weil meine Hände so kalt sind. Dann muss ich auf sie hauchen – aber selbst das hilft nicht immer. Es ist eine Katastrophe“, erzählt er. Seine Geduld ist bewundernswert, doch selbst für ihn wird es irgendwann zu viel.

    Frostiges Durchhalten: Tipps und Überlebensstrategien

    Die kommenden Tage versprechen wenig Erleichterung. Die Kältewelle bleibt – und stellt die Bewohner von Valence weiterhin auf die Probe. Wie also durchhalten? Eine Antwort darauf könnte so simpel wie effektiv sein: Bewegung! Wer sich aktiv hält, spürt die Kälte weniger stark. Ein Spaziergang, eine kleine sportliche Betätigung oder auch nur ein beherztes Aufräumen zu Hause können helfen, den Körper warm zu halten.

    Aber mal ehrlich – wie oft hat man das Gefühl, der Winter dauert eine Ewigkeit? Wenn einem die Kälte in die Knochen kriecht und der Alltag anstrengender wird, träumt man sich doch am liebsten an einen sonnigen Ort.

    Dennoch zeigt sich in solchen Momenten auch die Stärke einer Gemeinschaft. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich bei einer heißen Schokolade mit Freunden zusammenzusetzen oder sich in eine warme Decke einzukuscheln und ein gutes Buch zu lesen.

    Was ist dein Geheimtipp, um den Winter zu überstehen? Manchmal sind es die kleinen Tricks, die den Unterschied machen – und wer weiß, vielleicht inspiriert die frostige Zeit ja auch zu etwas Neuem.

  • Geheimnisvolle Grotte de la Cocalière – Eine Reise in die Unterwelt Südfrankreichs

    Geheimnisvolle Grotte de la Cocalière – Eine Reise in die Unterwelt Südfrankreichs

    Versteckt in den Hügeln der Cevennen liegt eine der faszinierendsten Tropfsteinhöhlen Europas: die Grotte de la Cocalière. Dieses geologische Meisterwerk erstreckt sich unter der malerischen Landschaft Südfrankreichs und bietet Besuchern ein einzigartiges Spektakel aus Tropfsteinen, unterirdischen Seen und mystischen Lichteffekten. Schon die Anfahrt – eine kurvenreiche Strecke durch Eichenwälder und kleine, verträumte Dörfer – versetzt dich in eine andere Welt.


    Ein kurzer Überblick über die Grotte

    Die Grotte de la Cocalière wird oft als eine der „Perlen der Cevennen“ bezeichnet. Mit ihrem geschätzten Alter von etwa 30 Millionen Jahren zählt sie zu den ältesten Höhlen der Region. Doch keine Sorge: Dank eines gut ausgebauten Wegesystems ist sie auch für Familien und weniger geübte Wanderer leicht zugänglich. Der Rundgang durch die Höhle umfasst etwa einen Kilometer – und jede Ecke überrascht mit einem neuen Naturschauspiel.

    Was die Grotte besonders macht? Ihre beeindruckende Vielfalt an Tropfsteinen, Stalaktiten und Stalagmiten. Dazu kommen kristallklare unterirdische Seen und sogar Fossilien aus prähistorischen Zeiten. Die Höhle ist ein Paradies für Geologie-Liebhaber, Abenteurer und alle, die einfach mal staunen wollen.


    Ankunft und Einstieg in die Unterwelt

    Schon am Eingang der Höhle spürst du ein leichtes Frösteln – die Temperatur liegt konstant bei etwa 14 Grad. Ein willkommener Kontrast zur oft heißen Mittelmeer-Sonne. Mit einer geführten Tour tauchst du in die Stille und Dunkelheit ein, begleitet von leisen Tropfgeräuschen und dem sanften Echo deiner Schritte.

    Der erste Abschnitt der Grotte führt dich entlang eines Weges, der von Tausenden kleinen Tropfsteinen gesäumt ist. Der Guide erzählt spannende Geschichten über die Entstehung der Höhle und zeigt dir Highlights wie den „Organen-Saal“ – eine riesige Tropfsteinformation, die wie die Pfeifen einer Orgel aussieht. Aber Moment mal: Wie hat die Natur es geschafft, solche Formen zu erschaffen? Das bleibt ein Rätsel, das man nur mit Ehrfurcht betrachten kann.


    Sehenswürdigkeiten in der Höhle

    Die Grotte ist ein einziges Wunderwerk, doch einige Stationen solltest du besonders im Gedächtnis behalten:

    1. Der Diamantsee
      Dieser kristallklare unterirdische See funkelt im Scheinwerferlicht wie ein Schatz aus Tausendundeiner Nacht. Er ist so ruhig, dass er die Decke der Höhle perfekt spiegelt – ein magischer Moment, der fast surreal wirkt.
    2. Die Fossilienkammer
      Hier entdeckst du Überreste von prähistorischen Meerestieren, die vor Millionen Jahren die Region bevölkerten. Besonders beeindruckend ist ein riesiger Ammonit, der mit seinem spiralförmigen Muster fast wie ein Kunstwerk wirkt.
    3. Der „Saal der Wächter“
      Eine Formation aus Stalagmiten, die wie gigantische Wächterstatuen aussehen. Die Größe und Symmetrie dieser Tropfsteine wirken so perfekt, dass man sich fragt, ob hier wirklich nur die Natur am Werk war.
    4. Der Abgrund der Schatten
      Ein schwindelerregender Schacht, der sich über mehrere Dutzend Meter nach unten erstreckt. Zum Glück bleibt man auf sicheren Plattformen – aber der Blick in die Tiefe jagt einem dennoch einen wohligen Schauer über den Rücken.
    5. Die „Perlen der Cevennen“
      Kleine, kugelförmige Tropfsteinbildungen, die in winzigen Wasserpfützen liegen. Diese Kalkstein-Perlen entstehen durch die Bewegung des Wassers und sind ein seltenes Phänomen.

    Kulturelle Highlights rund um die Grotte

    Die Umgebung der Grotte ist ebenso reich an Kultur und Geschichte. Ein Abstecher ins nahegelegene Dorf Saint-Ambroix lohnt sich: Ein charmantes mittelalterliches Städtchen mit engen Gassen, hübschen Plätzen und einer beeindruckenden Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Jeden Dienstag findet hier ein Markt statt, auf dem du regionale Produkte wie Honig, Olivenöl und handgefertigte Seifen entdecken kannst.

    Nicht weit entfernt liegt auch die Château de Montalet, eine Burgruine, die auf einem Hügel thront und einen atemberaubenden Blick auf die Cevennen bietet. Der kurze Aufstieg dorthin – etwa 20 Minuten – ist die Mühe wert, vor allem bei Sonnenuntergang.


    Kulinarische Highlights – Genuss pur in den Cevennen

    Nach der Erkundung der Grotte kannst du dich auf die kulinarischen Genüsse der Region freuen. Die Cevennen sind bekannt für ihre Kastanien, die in Suppen, Desserts oder als Mehl für Brot verwendet werden. Probier unbedingt ein Stück „Gâteau aux Châtaignes“ – ein Kastanienkuchen, der auf der Zunge zergeht.

    In den umliegenden Restaurants findest du zudem köstliche Gerichte mit Lammfleisch, aromatische Kräuter der Provence und frischen Ziegenkäse. Dazu ein Glas regionaler Wein – beispielsweise ein kräftiger Rotwein aus der Appellation Duché d’Uzès – und der Tag ist perfekt.


    Ein letzter Tipp für Besucher

    Die Grotte de la Cocalière ist ein beliebtes Ausflugsziel, besonders in den Sommermonaten. Um die Magie der Höhle in Ruhe genießen zu können, lohnt es sich, früh am Tag zu kommen. Und vergiss nicht: Die Temperatur in der Höhle ist kühl, also pack dir einen Pullover ein, auch wenn draußen die Sonne brennt!


    Fazit? Nein – eine Einladung zum Staunen!

    Die Grotte de la Cocalière ist mehr als nur eine Höhle. Sie ist ein Ort, der Natur, Geschichte und Abenteuer miteinander verbindet. Ob du dich für Geologie interessierst, eine Auszeit von der Hektik suchst oder einfach nur ein bisschen träumen möchtest – dieser Ort lässt dich garantiert nicht kalt. Also, wann schnürst du deine Wanderschuhe für diesen faszinierenden Abstecher in die Unterwelt?

  • Alpes-Maritimes: Wanderung in Èze auf den Spuren Friedrich Nietzsches

    Alpes-Maritimes: Wanderung in Èze auf den Spuren Friedrich Nietzsches

    Stell dir vor: Ein kleines mittelalterliches Dorf thront hoch oben über der Côte d’Azur, umgeben von üppigem Grün, mit einem schier endlosen Blick auf das funkelnde Mittelmeer. Willkommen in Èze – einem Ort, der nicht nur Wanderer, sondern auch einen der größten Philosophen der Geschichte in seinen Bann zog. Hier, auf den steilen Pfaden, fand […]

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  • Zwei Polizisten in Valence mit gestohlenem Auto verletzt – Zwei Minderjährige festgenommen

    Zwei Polizisten in Valence mit gestohlenem Auto verletzt – Zwei Minderjährige festgenommen

    Am frühen Sonntagmorgen, den 12. Januar, wurden in Valence (Drôme) zwei Polizisten verletzt, als zwei junge Männer mit einem gestohlenen Auto absichtlich auf sie zufuhren. Die beiden Täter, beide minderjährig, wurden wenig später festgenommen.


    Einbruch, Autodiebstahl und Gewalt

    Gegen 5 Uhr morgens drangen die beiden Jugendlichen in ein Haus in Guilherand-Granges (Ardèche) ein. Während der Bewohner zuhause war, überfielen sie ihn, verletzten ihn leicht und stahlen sein Fahrzeug – ein Tesla. Laut Ermittlern hatten sie auch eine Schusswaffe bei sich.

    Kurze Zeit später entdeckte eine Polizeistreife das gestohlene Auto in Valence. Als die Beamten das Fahrzeug anhalten wollten und aus ihrem Einsatzwagen ausstiegen, fuhren die Jugendlichen gezielt auf sie zu. Beide Polizisten wurden an den Beinen verletzt, einer davon schwerer.


    Schnelle Festnahme

    Ein weiteres Polizeiteam konnte die Situation unter Kontrolle bringen: Wenige Minuten nach dem Angriff gelang es ihnen, die gestohlene Tesla zu stoppen und die beiden Jugendlichen festzunehmen. Bei den Verdächtigen wurde eine Schusswaffe sichergestellt. Sie befinden sich nun in Polizeigewahrsam und werden wegen versuchten Mordes an den Polizisten sowie wegen Diebstahls angeklagt.


    Polizei unter Druck

    Dieser Vorfall ist ein weiterer in einer Serie von Angriffen auf Einsatzkräfte in Frankreich, die zunehmend unter gefährlichen Bedingungen arbeiten. Die gezielte Gewalt, wie sie in diesem Fall gezeigt wurde, wirft erneut die Frage auf, wie die Sicherheit von Polizisten verbessert werden kann – und was unternommen werden sollte, um solche schweren Straftaten zu verhindern.


    Konsequenzen für die Täter

    Obwohl die beiden Festgenommenen minderjährig sind, stehen ihnen schwere Konsequenzen bevor. Die Anklage wegen versuchten Mordes könnte hohe Haftstrafen nach sich ziehen, insbesondere wenn die Ermittlungen bestätigen, dass der Angriff auf die Beamten absichtlich erfolgte.

    Der Fall zeigt einmal mehr die Dringlichkeit, Präventionsmaßnahmen zu verstärken und Jugendkriminalität entschieden entgegenzutreten – eine Herausforderung, die sowohl Gesellschaft als auch Politik betrifft.

  • Savoie: 2.000 Kubikmeter Fels verschütten Départementstraße – Wochenlange Sperrung droht

    Savoie: 2.000 Kubikmeter Fels verschütten Départementstraße – Wochenlange Sperrung droht

    Ein beeindruckender, aber besorgniserregender Anblick in der Gemeinde Pralognan-la-Vanoise in den französischen Alpen: Eine gewaltige Felslawine hat eine Départementstraße zwischen Champagny-en-Vanoise und Pralognan unpassierbar gemacht. Seit dem 9. Januar ist die Straße vollständig blockiert, und die Aufräumarbeiten könnten Wochen in Anspruch nehmen – sehr zum Leidwesen der Anwohner.


    Ein Berg rutscht, der Alltag steht still

    Es war ein massives Ereignis: Rund 2.000 Kubikmeter Fels stürzten herab und begruben einen Teil der Straße unter sich. Doch das ist nicht das einzige Problem. Ein weiterer Teil des Berghangs ist instabil und könnte jederzeit nachgeben. Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugang zur Unglücksstelle vollständig gesperrt – niemand darf sich nähern.

    Für die lokale Bevölkerung ist das mehr als nur ein Ärgernis. Der Vorfall ist eine deutliche Erinnerung daran, wie stark die Natur die Lebensgrundlagen in Bergregionen beeinflusst. Marie, eine Krankenschwester, die seit fast vier Jahrzehnten die Route nutzt, musste am Freitag, dem 10. Januar, einen Umweg in Kauf nehmen. Für sie bedeutet dies nicht nur verlorene Zeit, sondern auch finanzielle Einbußen. „Ich kenne diese Straße in- und auswendig, seit 38 Jahren fahre ich hier entlang“, erklärt sie. Dennoch bleibt sie verständnisvoll – solche Erdrutsche sind auf dieser Strecke keine Seltenheit.


    Ein jährliches Risiko – das diesmal länger dauern könnte

    Die Strecke zwischen Champagny-en-Vanoise und Pralognan ist berüchtigt. Durchschnittlich einmal pro Jahr ereignet sich ein Erdrutsch oder ein ähnliches Ereignis, das die Straße unpassierbar macht. Doch dieser Vorfall übertrifft alles bisher Dagewesene. Experten zufolge könnten die Aufräumarbeiten mehrere Wochen dauern. Denn es geht nicht nur darum, die Straße freizuräumen. Auch die Stabilität der umliegenden Felswände muss überprüft und gegebenenfalls gesichert werden, um weitere Unglücke zu vermeiden.

    Dabei stellt sich die Frage: Wie kann man solche Risiken in Zukunft minimieren? Der Klimawandel spielt hier eine bedeutende Rolle. Mit der Erwärmung der Atmosphäre tauen Permafrostböden, die Berge bislang stabilisierten, zunehmend auf – ein Prozess, der Felsstürze und Erdrutsche begünstigt. Sind wir bereit, uns an diese neuen Realitäten anzupassen?


    Leben mit der Unberechenbarkeit der Natur

    Für die Bewohner von Pralognan-la-Vanoise und Umgebung bleibt nur Geduld. Umwege bedeuten längere Fahrzeiten, höhere Benzinkosten und einen erhöhten logistischen Aufwand – vor allem für Berufspendler wie Marie. Doch die Bergbevölkerung ist zäh. Diese Regionen leben seit jeher mit der Unberechenbarkeit der Natur.

    Und dennoch: Wie lange kann man solchen Herausforderungen standhalten, bevor größere infrastrukturelle Veränderungen nötig werden? Wäre es nicht an der Zeit, stärker in Prävention und innovative Lösungen zu investieren, um Bergstraßen besser zu sichern? Die Technik macht es möglich, Risiken frühzeitig zu erkennen – jetzt müssen wir diese Möglichkeiten auch konsequent nutzen.


    Dieser Vorfall in der Savoie ist ein Weckruf. Nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für Planer und Entscheidungsträger: Naturereignisse wie diese nehmen zu, und wir müssen dringend handeln, um die Sicherheit in gefährdeten Gebieten zu gewährleisten.

  • Einbruch in Haute-Savoie: Drei Männer wegen Diebstahls eines Violoncellos im Wert von 1,4 Millionen Euro verurteilt

    Einbruch in Haute-Savoie: Drei Männer wegen Diebstahls eines Violoncellos im Wert von 1,4 Millionen Euro verurteilt

    Ein seltener und wertvoller Schatz, ein Goffriller-Cello von 1737, war Ziel eines dreisten Einbruchs in der Nacht vom 24. auf den 25. September in der Nähe von Saint-Julien-en-Genevois. Nun hat das Gericht in Thonon-les-Bains drei Männer für diesen Diebstahl zu Haftstrafen verurteilt. Der Fall sorgte nicht nur in der Musikwelt für Aufsehen – ein Instrument dieses Kalibers ist schließlich nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein kulturelles Erbe.

    Der Diebstahl: Einbruch bei Nacht

    Die französische Cellistin Ophélie Gaillard hatte nach dem Einbruch nicht nur den Verlust ihres geliebten Cellos zu beklagen. Neben dem Cello, das auf einen Wert von 1,4 Millionen Euro geschätzt wird, stahlen die Einbrecher auch zwei Bögen, Bargeld und ein Tablet. Doch der Fokus lag natürlich auf dem wertvollen Instrument, das durch seinen historischen und musikalischen Wert nahezu unersetzlich ist.

    Das gestohlene Cello stammt aus der Werkstatt des italienischen Geigenbauers Matteo Goffriller. Ein solches Instrument in den Händen einer Künstlerin wie Gaillard – das ist mehr als ein Arbeitsmittel, es ist ein Partner in der Kunst. Umso größer war der Schock über den Verlust.

    Urteile des Gerichts

    Am 9. Januar standen drei Männer im Alter von 21, 32 und 50 Jahren vor dem Gericht. Zwei von ihnen erhielten jeweils ein Jahr Haft ohne Bewährung, während der dritte mit einer Strafe von acht Monaten auf Bewährung davonkam. Die Unterschiede in den Urteilen spiegeln die jeweilige Rolle der Männer bei dem Verbrechen wider.

    Interessanterweise gestand nur der jüngste der Angeklagten seine Beteiligung. Laut eigenen Aussagen handelte er „auf einen spontanen Impuls“, ohne die enorme Bedeutung des Cellos zu kennen. Eine Erklärung, die Zweifel weckt – denn wer stiehlt ein 1,4 Millionen Euro teures Instrument aus purer Unwissenheit?

    Die Rolle der Mitangeklagten

    Die zwei älteren Männer stritten entweder jegliche Beteiligung ab oder spielten ihre Rolle herunter. Der 50-Jährige behauptete, das Cello von einem Freund erhalten zu haben, ohne dessen Herkunft zu kennen. In einer kuriosen Wendung versuchte er sogar, das Instrument der Musikerin zurückzugeben, indem er ihr per E-Mail ein Angebot machte. Ob er dabei auf eine Belohnung spekulierte oder tatsächlich Reue zeigte, bleibt unklar.

    Ophélie Gaillard: Erleichterung und ein Happy End

    Für Ophélie Gaillard war der Prozess emotional. Der Diebstahl ihres Cellos hatte sie nicht nur finanziell, sondern auch persönlich tief getroffen. „Es ist ein absurdes Verbrechen“, kommentierte sie, sichtlich erleichtert über das Urteil. Noch größer war ihre Freude darüber, dass ihr Cello in gutem Zustand zurückgegeben wird. Es wurde bereits von Experten untersucht und für unbeschädigt befunden.

    „Wer würde so etwas tun? Wer stiehlt ein Kunstwerk, das nicht nur materiellen, sondern auch unschätzbaren ideellen Wert hat?“ Diese Frage steht im Raum – und die Antwort darauf bleibt wohl ein Rätsel.

    Die Symbolik eines Cellos

    Ein solches Verbrechen zeigt, wie verletzlich kulturelle Schätze sind. Ein Instrument wie das Goffriller-Cello ist nicht einfach ein Gegenstand – es ist Geschichte, Emotion und Identität zugleich. Für eine Musikerin wie Gaillard ist es Teil ihres Lebens und ihrer Kunst.

    Auch wenn der Fall abgeschlossen ist, wirft er ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit, solche Schätze besser zu schützen. Vielleicht sollte dieser Fall nicht nur als Kriminalgeschichte gesehen werden, sondern auch als Mahnung, die Kunst und ihre Träger zu unterstützen und zu sichern. Wer weiß, welche Geschichten dieses Cello noch erzählen wird – und welche Melodien es in Zukunft wieder erklingen lassen darf?