Kategorie: Paris, Ile de France

  • Roland-Garros weiht den Gesundheitspass ein: „Das wird die Atmosphäre verbessern“

    Roland-Garros weiht den Gesundheitspass ein: „Das wird die Atmosphäre verbessern“

    Der Gesundheitspass tritt am Mittwoch in Frankreich in Kraft. Das Turnier von Roland Garros weiht das System mit einem VIP ein: Gesundheitsminister Olivier Véran. Und die Zuschauer sind begeistert. Inmitten eines Schwarmes von Fotografen und Kameraleuten präsentierte Olivier Véran am Mittwoch, dem 9. Juni, als erster Franzose offiziell seinen Gesundheitspass in Roland-Garros. Der Gesundheitsminister wählte das weltbekannte Tennisturnier, um für das Programm zu werben, das heute in Kraft tritt und eine neue Etappe auf dem Weg zur Rückkehr zur Normalität in einer Welt nach der Pandemie markieren soll. Flankiert von Cedric O, Staatssekretär für Digitales, ist der Minister gekommen, um den neuen Gesundheitspass zu zeigen. Um sicherzustellen, dass die Fotografen das richtige Bild bekommen, passierte er sogar zweimal den Kontrollpunkt, bevor er das Gelände von Roland Garros betrat. Am Eingang zum Restaurant in der Präsidentenloge posiert er schließlich mit einem an der Wand angebrachten QR-C…

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  • Covid-19: Krankenschwester verdächtig, im Pariser Krankenhaus Sainte-Anne falsche Impfbescheinigungen erstellt zu haben

    Covid-19: Krankenschwester verdächtig, im Pariser Krankenhaus Sainte-Anne falsche Impfbescheinigungen erstellt zu haben

    Sie wird verdächtigt, im Austausch für falsche QR-Codes, die eine Impfung gegen Covid-19 bescheinigen, bezahlt worden zu sein, meldet France Inter.

    Eine Krankenschwester der Universitätskliniken (GHU) in Paris wird verdächtigt, gegen Geld falsche Impfbescheinigungen ausgestellt zu haben, enthüllt France Inter am Dienstag, 8. Juni. Die Krankenschwester, die seit Januar in der Anti-Covid-Impfstelle des Sainte-Anne-Krankenhauses in Paris arbeitete, wurde suspendiert. Eine möglicherweise auch involvierte Interimssekretärin musste ebenfalls ihren Posten verlassen.

    Die Leitung der GHU von Paris gibt an, dass es sich um eine „plötzliche Änderung im Verhalten einer Krankenschwester“ handelte, was den Verdacht erregt hat. Es wird vermutet, dass die Krankenschwester Impftermine für bestimmte Personen machte, die sie persönlich betreute. Diese Personen haben die Termine dann ohne Impfung, aber mit einem QR-Code verlassen.

    Das Ausmaß des Betrugs ist noch nicht bekannt
    Ein Mitarbeiter des Impfzentrums, der anonym bleiben möchte, behauptet, er habe „mindestens ein Dutzend Menschen pro Arbeitstag“ gesehen, die solche Termine bei der Krankenschwester wahrgenommen hätten. „Sie ließ sie in ihre Kabine kommen, sie hat die Leute nicht geimpft und sie wurde dafür bezahlt, dass die Leute einen QR-Code erhielten, um ins Ausland reisen zu können“.

    Die Geschäftsführung der GHU erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen „Verdachts auf Betrug“ und bedauert, dass es im Moment schwierig ist, das Ausmaß dieses Betruges zu beurteilen.

  • Freiheitsstatue: Ihre kleine Schwester reist nun auch in die Vereinigten Staaten

    Freiheitsstatue: Ihre kleine Schwester reist nun auch in die Vereinigten Staaten

    Eine kleine Nachbildung der Freiheitsstatue reiste am Montagmorgen, 7. Juni, in Richtung New York ab. Etwas mehr als 135 Jahre nach der Entsendung der großen Schwester, die damals schon von Frankreich als Geschenk in die USA kam.

    In Paris wurde fleißig an einer Mini-Freiheitsstatue gearbeitet, die nun eine große Reise nach New York antrat. Diese Replik stand normalerweise vor dem Musée des Arts et Métiers in Paris. Frankreich leiht sie nun für zehn Jahre an die Vereinigten Staaten aus. „Sie wird eines Tages wiederkommen“, versichert Marie-Laure Estignard, Direktorin des Musée des Arts et Métiers. Diese Bronze-Replik ist die erste, die nach dem Originalmodell angefertigt wurde, inspiriert durch den Gipsentwurf des Franzosen Bartholdi, der im 19. Jahrhundert das Original schuf.

    Französisch-amerikanische Freundschaft
    Im Jahr 1884 stellte sich der französische Bildhauer eine Frau als Symbol der Freiheit vor. Am Montag, dem 7. Juni 2021, verließ die Replik Paris in Richtung Le Havre und wird von dort aus mit dem Schiff nach New York transportiert. Ein Transport, der grosse Vorsichtsmaßnahmen erforderte, insbesondere im Hinblick auf die Krone und die Fackel. Perfekt angeschnallt erhob sie sich in den Pariser Himmel.

    Vor 135 Jahren wurde die große Kupferdame unter dem Jubel der Menge den New Yorkern präsentiert, ein Geschenk von Frankreich an Amerika. „Es ging darum, die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten zu feiern (…) jetzt ist es, um unsere Freundschaft zu würdigen“, erklärt Olivier Faron, Generaldirektor des Conservatoire national des arts et métiers.

  • Skandal um Leichenspenden an der Universität Paris-Descartes: Gegen den ehemaligen Präsidenten wird ermittelt

    Diese Anklage steht im Zusammenhang mit der Untersuchung der unwürdigen Bedingungen, unter denen für die Wissenschaft gespendete Körper im Körperspendezentrum aufbewahrt werden.

    Der ehemalige Präsident der Universität Paris-Descartes, Frédéric Dardel, wurde am Freitag, dem 4. Juni, wegen „Verstosses gegen die Unversehrtheit von Leichen“ vor Gericht angeklagt, erfuhr Franceinfo von einer Justizquelle, was eine Information der AFP vom Montag, dem 7. Juni, bestätigt. Diese Anklage ist bedingt durch die Untersuchung über die Bedingungen der Konservierung von Leichen, die der Wissenschaft im Centre du don des corps gespendet wurden. Eine Untersuchung, über die bereits Ende 2019 in der Wochenzeitung L’Express berichtet wurde.

    Verwahrloste Räumlichkeiten, verweste, von Mäusen zerfressene Körper, Verdacht auf Verkauf von Leichen … In diesem Artikel, der Ende November 2019 veröffentlicht wurde, hatte das Magazin die „unwürdigen Bedingungen“ der Konservierung Aufbewahrung der sterblichen Überreste von „Tausenden von Menschen, die ihre Körper der Wissenschaft gespendet haben“ veröffentlicht.

    Sofort am Tag nach diesen Enthüllungen hatte die Abteilung für öffentliche Gesundheit der Pariser Staatsanwaltschaft eine Voruntersuchung eingeleitet. Damals hatte der Forschungsminister Frédérique Vidal die Schließung des Zentrums angeordnet. Eine Untersuchung der Universitätsverwaltung im Juni 2020 ergab, dass die Universität Paris-Descartes für „schwerwiegende ethische Versäumnisse“ bei der Verwaltung des 1953 gegründeten Centre du don des corps verantwortlich war. Ein Institut, das bis zu seiner Schließung jährlich immerhin mehrere hundert Leichen aufnahm.

  • Umwelt: Ein bretonisches Unternehmen recycelt Zigarettenstummel zu Stadtmöbeln

    Umwelt: Ein bretonisches Unternehmen recycelt Zigarettenstummel zu Stadtmöbeln

    Die Firma MéGO stattet Gemeinden, Autobahnraststätten und sogar Stadien aus, insbesondere zur Zeit der Frauenfußball-WM.

    Die Zahl ist astronomisch. Jedes Jahr werden in Frankreich 30 Milliarden Zigarettenstummel weggeworfen, 40% davon landen in der Natur. In einem Versuch, das Verhalten von Rauchern zu ändern, kamen Mitglieder der Assoziation, Zéro Mégot, am Samstagnachmittag, 5. Juni, in Deauville an, nachdem sie 380 km in der Seine geschwommen waren, um den Weg einer weggeworfenen Zigarettenkippe aus der Hauptstadt zu rekonstruieren. Es gibt bisher noch kein organisiertes und finanziertes Netzwerk für das Recycling von Zigarettenkippen. Doch einer Firma gelingt es schon seit vier Jahren, daraus Möbel zu machen.

    Was MéGO heute mit den Zigaretten herstellt, sind im Wesentlichen verschiedene Bänke für Stadtmöbel. Sie statten Kommunen, Autobahnraststätten und Stadien für die Frauenfußball-WM aus. MéGO ist vier Jahre alt und befindet sich in der Nähe von Brest. Das Unternehmen verarbeitet rund zehn Tonnen Abfall pro Jahr. „Wenn Sie zum Beispiel Outdoor-Möbel sehen, haben Sie immer eine Sitzfläche aus Holz oder Plastikspanplatten. Wir verwenden die Zigarettenfilter, die wir thermokomprimieren, um die Stadtmöbel herzustellen“, erklärt Bastien Lucas, Direktor des Unternehmens.

    Ein echtes Ökosystem
    Der Zigarettenstummel wird zum Rohstoff. Er besteht aus Kunststoff, ist aber ein hochgiftiger Gegenstand, der zur Reinigung behandelt werden muss. Zigaretten enthalten Nikotin, Formaldehyde und Teer. In der Fabrik werden sie von den Zigarettenstummeln getrennt und dann wie der Sondermüll aus Krankenhäusern behandelt. Das Unternehmen hat ein echtes Ökosystem rund um das Recycling geschaffen.

    MeGo organisiert die Sammlung von Zigarettenkippen in der Region Paris, indem sie Aschenbecher in mehreren Pariser Stadtteilen aufstellen, insbesondere in Meudon, Levallois und Sèvres. Früher waren die Raucher nicht über die Umweltauswirkungen einer Zigarettenkippe informiert. Sobald man sie aber informiert hatte, hat die große Mehrheit der Raucher begonnen, ihre Kippen in die bereitgestellten Recycling-Aschenbecher zu werfen.

    MéGo hat eine Kette und ein Ökosystem in einem Bereich geschaffen, an dem bald auch Tabakhersteller beteiligt sein werden. Wie bei Kleidung oder Verpackungen müssen sie die Behandlung ihrer Abfälle finanzieren. Das Gesetz zur Kreislaufwirtschaft verlangt die Schaffung einer Wertschöpfungskette, die derzeit noch in der Erprobung ist. Jeder neue Akteur, der produktiv in dieser Kette tätig wird, wirkt sich auch positiv auf den Recyclingsektor aus.

  • Ende der Maskenpflicht im Freien in einigen Gemeinden der Oise: „Heute atmen wir auf!“

    Ende der Maskenpflicht im Freien in einigen Gemeinden der Oise: „Heute atmen wir auf!“

    Emmanuel Macron hat es diese Woche angekündigt. Die Pflicht, im Freien eine Maske zu tragen, wird „in differenzierter Weise“ aufgehoben. Im Departement Oise hat die Präfektur die Regeln für Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern bereits gelockert. Auf der Straße, vor ihrem Haus, lächelt Christiane. Und man kann es tatsächlich sehen, weil die Unterseite ihres Gesichts jetzt unbedeckt ist. Im Departement Oise hat die Präfektur die Regeln zum Tragen der Hygienemaske seit Donnerstag, 3. Juni, in den Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern gelockert. Und Christiane wohnt in einer von ihnen, in Margny-lès-Compiègne. „Das fühlt sich gut an!“, ruft sie aus. „Heute können wir aufatmen. Puh! Umso besser!“ Doch Christiane ist eher eine Ausnahme in der Kommune. Viele Bewohner behalten ihre Masken auf, wie Patrick. Mit seinen 60 Jahren hat er nicht vor, sie sofort weg zu legen. „Ich trage sie immer noch standardmäßig. Es ist inzwischen eine Angewohnheit. Ich behalte sie lieber an. Ich wart…

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  • 14. Juli: Wieder Parade auf den Champs-Elysées, wenn der Rückgang der Pandemie weiter anhält

    14. Juli: Wieder Parade auf den Champs-Elysées, wenn der Rückgang der Pandemie weiter anhält

    Letztes Jahr wurde nur eine kleine Zeremonie auf dem Place de la Concorde abgehalten, mit einer Ehrung für das Gesundhetspersonal, das während der Covid-19-Krise besonders gefordert war. Die im letzten Jahr wegen Covid-19 abgesagte traditionelle Militärparade zum Nationalfeiertag am 14. Juli soll in diesem Jahr wieder stattfinden, kündigte der Militärgouverneur von Paris, Christophe Abad, am Freitag, dem 4. Juni an. Man befinde sich in einem Weg aus der Gesundheitskrise und diese Dynamik erlaube eine traditionellen Aufmarsch am 14. Juli auf den Champs-Elysées. Im Jahr 2020 wurde die Parade durch eine eingeschränkte Zeremonie auf dem Place de la Concorde ersetzt, mit einer besonderen Ehrung des Militärs und des Gesundheitspersonals, das während der Gesundheitskrise besonders wichtige Arbeit leistete. Dass am 14. Juli 2020 in Frankreich keine Parade stattfand, war das erste Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In diesem Jahr werden auf den Tribünen rund 25.000 Personen erwartet. Die…

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  • Gewitter: Warnstufe Orange für Nord, Pas-de-Calais und Aisne nach heftigem Unwetter über Paris

    Gewitter: Warnstufe Orange für Nord, Pas-de-Calais und Aisne nach heftigem Unwetter über Paris

    Die Warnung trat am Freitag um 13 Uhr in diesen drei Departements Nordfrankreichs in Kraft treten, so Meteo France.

    In diesen drei Departements wird der Himmel grollen. Meteo France hat am Freitag, dem 4. Juni, den Norden, den Pas-de-Calais und die Aisne wegen Gewittern in Warnstufe Orange versetzt. Die Warnung sollte um 13 Uhr in Kraft treten, so der Wetterdienst in seinem letzten Bulletin.

    „Die heftigsten Gewitter werden über dem östlichen Hauts-de-France erwartet“, meldet Meteo France. „Innerhalb der stärksten Gewitterzellen könnten wir in weniger als einer Stunde Akkumulationen von 30 bis 60 mm Niederschlag sehen, manchmal mit Hagel.“

    Schwere Gewitter zogen am Freitagmorgen über die Region Ile-de-France und verursachten Überschwemmungen und Unfälle auf den Straßen der Region Paris. Starke Regenfälle haben das Abwassernetz gesättigt. In der Region wurden gegen 9 Uhr morgens rund 400 Kilometer Stau gezählt, berichtet France Bleu Paris. Auch in der Seine-et-Marne kommt es seit Mittwochabend immer wieder zu starken Regenfällen. Sie haben erhebliche Überschwemmungen verursacht.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag verursachten die Stürme auch an der Sarthe schwere Schäden. Etwa 300 Haushalte waren am Freitagmorgen im Norden und Süden des Departements ohne Strom.

  • Paris: Ein Mann bewahrt die Leiche seiner Mutter 7 Jahre lang auf und kassiert ihre Rente

    Paris: Ein Mann bewahrt die Leiche seiner Mutter 7 Jahre lang auf und kassiert ihre Rente

    Ein Mann stellte sich freiwillig auf einer Pariser Polizeiwache, um zu gestehen, dass er die Leiche seiner Mutter mehrere Jahre lang in seiner Wohnung aufbewahrt hatte, um weiterhin ihre Rente zu kassieren.

    Ein 47-jähriger Mann ging auf die Polizeiwache im 20. Arrondissement von Paris, um zu gestehen, dass er die Leiche seiner Mutter seit vielen Jahren in seiner Wohnung aufbewahrt hatte. Sie wäre 2014 in der Wohnung im Alter von 75 Jahren gestorben. Es wird angenommen, dass sie an einer Krebserkrankung gestorben ist, für die sie keine Behandlung erhielt. Die Polizeibeamten fuhren zu der Wohnung, um die Angaben des Mannes zu bestätigen. Sie fanden die Leiche seiner Mutter zusammengerollt in der Fötusstellung in einem Koffer, der unter einer Plane im Badezimmer versteckt war. Der Bewohner sagte, er habe die Leiche zunächst in einem Schrank versteckt und den Verwesungsgeruch mit Bauschaum getarnt.

    Die Autopsie ergab, dass die Verstorbene nicht gewaltsam getötet wurde
    Der 47-Jährige wurde zunächst wegen „Hantierens mit einer Leiche und fahrlässiger Tötung“ in Gewahrsam genommen. Er wurde jedoch am Mittwochabend wieder freigelassen, obwohl die Ermittlungen weitergehen. Eine am Mittwoch durchgeführte Autopsie ergab, dass es keine Gewalt gegen die Verstorbene gegeben hatte. Der 47-Jährige erklärte den Behörden, dass er die Leiche seiner Mutter aufbewahrt habe, um weiterhin die Rente zu kassieren. Er erklärte auch, warum er sich nach so vielen Jahren gestellt hat: Ihm droht die Zwangsräumung seiner Wohnung.

  • Seine-Saint-Denis: Drei Polizeibeamte nach dem Tod eines Mannes bei einer Kontrolle in 2019 angeklagt

    Seine-Saint-Denis: Drei Polizeibeamte nach dem Tod eines Mannes bei einer Kontrolle in 2019 angeklagt

    Einer der Beamten hatte einen Würgegriff angewendet, um die Person ruhig zu stellen. Die Rettungssanitäter konnten den Mann nicht wiederbeleben.

    Drei Polizeibeamte wurden letzte Woche angeklagt, nachdem ein Mann in Drancy, Seine-Saint-Denis, im Mai 2019 während einer Kontrolle gestorben war, erfuhr France Bleu Paris von der Staatsanwaltschaft von Bobigny und dem Anwalt der Witwe des Opfers.

    Am 24. Mai 2019, gegen Mitternacht, rief eine Frau die Polizei, weil ihr 36-jähriger Ehemann versuchte, in ihre Wohnung einzubrechen, obwohl die Justiz ihm dies untersagt hatte, er unter richterlicher Aufsicht stand und einige Tage später wegen häuslicher Gewalt vor Gericht gestellt werden sollte. Drei Polizeibeamte im Alter von 24, 29 und 42 Jahren begaben sich zum Tatort, um den Mann festzunehmen.

    Als er sich wehrte, wendete einer der Beamten einen Würgegriff an. Danach setzte der Puls des Mannes aus, er verlor das Bewusstsein. Feuerwehrsanitäter, die zum Tatort gerufen wurden, konnten ihn nicht wiederbeleben und erklärten ihn um 2:30 Uhr für tot. Laut France Bleu Paris führte die durchgeführte Autopsie seinen Tod auf „mechanische Asphyxie durch zervikale Kompression in Verbindung mit einem kraniofazialen Trauma“ zurück. Die toxikologische Analyse zeigt auch, dass die Summe der im Blut gefundenen Stoffe von Alkohol bis Kokain die Ursache für den nervösen Zustand des Mannes gewesen sein könnte.