Kategorie: Paris, Ile de France

  • Immer mehr Franzosen bevorzugen die legendäre Route Nationale 7 für ihren Weg in den Urlaub

    Immer mehr Franzosen bevorzugen die legendäre Route Nationale 7 für ihren Weg in den Urlaub

    Viele Franzosen nutzen die Hauptverkehrsachsen in Richtung Südosten, um in den Urlaub zu fahren. Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise haben sich einige dafür entschieden, auf einer legendären Strecke in die Ferien zu fahren: der Route Nationale 7.

    Immer mehr Franzosen wollen die Nationale 7 zwischen Lyon (Rhône) und Valence (Drôme) benutzen, um nach Süden zu fahren. Auf dieser Route kann man nicht nur Mautgebühren, sondern auch Kraftstoff sparen. Eine Autofahrerin erklärt, sie habe diese Strecke gewählt, „um die Passagen zu genießen, aber vor allem, um nicht zu zahlen“. Nachdem die Route Nationale 7 zugunsten der Autobahn A7 in Vergessenheit geraten war, könnte sie nun wieder attraktiv werden. Für die Mahlzeiten gibt es Restaurants, die auf den kleinen Geldbeutel zugeschnitten sind: 13 Euro für ein komplettes Menü, Getränke und Kaffee inbegriffen.

    https://www.youtube.com/watch?v=eyFlkb7wMh8

    Reisen mit kleinem Budget und in einem anderen Rhythmus
    Ein Rentnerpaar, das mit dem Wohnmobil unterwegs ist, schwört auf die Nationalstraße. „Auf einer Autobahn sieht man nichts… außerdem ist es teuer“, sagt die Frau gegenüber dem Sender France 2. Immer mehr Urlauber mischen sich in den lokalen Restaurants unter die Stammgäste. „Nach und nach, im Laufe der Jahre, (…) sehen wir, dass die Touristen, die Durchreisenden sich mehr für unser Restaurant interessieren“, erklärt Corine Margier vom Restaurant „La Mule Blanche“ in der Drôme. Die Route Nationale 7 ermöglicht es auch, günstiges Obst von Kleinbauern zu kaufen. „Auf der Autobahn gibt es solche kleinen Geschäfte nicht“, kommentiert ein Autofahrer.

  • Streik am Flughafen Roissy-CDG: Hunderte von Ferienflügen könnten ausfallen

    Streik am Flughafen Roissy-CDG: Hunderte von Ferienflügen könnten ausfallen

    Gestrichene Flüge, andauernde Streiks, Personalmangel… Am Pariser Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle wurde am Samstag aufgrund eines Streiks der Feuerwehr und der Angestellten der ADP-Gruppe jeder fünfte Flug annulliert. Der Streik könnte am kommenden Wochenende fortgesetzt werden, wodurch zahlreiche Urlaubsreisen gefährdet würden.

    Der Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle (CDG) ist mit einer großen Streikbewegung konfrontiert, die die Fluggesellschaften dazu zwingt, zahlreiche Flüge zu streichen. Dutzende von Flügen wurden bereits seit Samstagmorgen am Flughafen CDG präventiv gestrichen. Grund dafür war ein Arbeitskonflikt, bei dem es um die Löhne und Arbeitsbedingungen der ADP-Beschäftigten ging.

    Alles begann am Donnerstag, als die Feuerwehrleute am Flughafen Roissy-CDG streikten, um gegen ihre Bezahlung zu protestieren. Am Freitag schlossen sich ihnen andere Beschäftigte des ADP-Konzerns und Subunternehmen im Rahmen einer gewerkschafts- und berufsübergreifenden Bewegung an, deren Streik das ganze Wochenende über läuft. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) sah sich daher gezwungen, mehrere Start- und Landebahnen wegen Personalmangels zu schließen. Die Fluggesellschaften wurden angewiesen, 17% der Flüge, die in Roissy Charles-de-Gaulle ankommen oder von dort abfliegen, präventiv zu streichen. Am Freitag hatten die streikenden Angestellten sogar einen Demonstrationszug zwischen den verschiedenen Terminals des Flughafens CDG organisiert.

    Obwohl eine Lösung der Krise bereits in Sicht war, blieben die Verhandlungen am Freitag letztlich erfolglos. Sie drehten sich um die Gehälter innerhalb der mehrheitlich vom Staat kontrollierten ADP-Gruppe. Laut Daniel Bertone, Generalsekretär der CGT der ADP-Gruppe, forderten die Beschäftigten 6% mehr Lohn rückwirkend zum 1. Januar, um die Inflation auszugleichen. Die Geschäftsleitung hat 4% ab 1. Juli angeboten.

    Die Fluggesellschaften waren gezwungen, einen von fünf Flügen zu streichen. Air France kündigte die Streichung von rund 10% ihrer Kurz- und Mittelstreckenflüge an. Die Langstreckenflüge werden nicht betroffen sein. Bisher ist der andere Pariser Flughafen, Orly, nicht betroffen.

    Ein Bündnis der Gewerkschaften FO, CGT, CFE, CGC hat auch am Flughafen Marseille-Provence einen Streik von Freitag bis Montag angekündigt, doch dort rechnet man nicht mit Annullierungen oder Verspätungen, da das Personal per Präfekturerlass zur Arbeit verpflichtet wurde.

    Am Flughafen Roissy CDG wurden neue Streikankündigungen für das Wochenende vom 9. bis 10. Juli eingereicht, wodurch viele Urlaubsreisen gefährdet sind.

  • Roissy: Tausende von Passagieren mussten ohne ihr Gepäck in den Urlaub fliegen

    Roissy: Tausende von Passagieren mussten ohne ihr Gepäck in den Urlaub fliegen

    Tausende von Passagieren starteten am Freitag, dem 1. Juli, ohne ihr Gepäck vom Flughafen Roissy-Charles de Gaulle. Ein technischer Fehler soll die Ursache dafür gewesen sein. 

    Dies ist eine der grossen Ängste vieler Fluggäste. Sie fliegen los und finden ihren Koffer bei der Ankunft am Flughafen nicht auf dem Förderband wieder. Dieses Missgeschick erlebten am Freitag, dem 1. Juli, Tausende von Fluggästen, die in Roissy-Charles de Gaulle gestartet waren.

    In dem Flughafen, der bereits von einem Streik betroffen war, führte ein technisches Problem dazu, dass Tausende von Gepäckstücken bis 17.00 Uhr am Freitag im Flughafen festsaßen. 50% der Passagiere seien auf insgesamt 15 Flügen ohne ihre Koffer abgereist, teilte Aéroports de Paris mit. „Etwa 50% der Passagiere sind ohne ihr Gepäck oder mit dem Gepäck einer anderen Person abgereist, was im Übrigen gegen die Sicherheitsvorschriften verstößt“, sagte Emmanuel Duchemin-Humbert, Vertreter der Gewerkschaft Force ouvrière Aéroports de Paris, auf dem Sender BFMTV.

    Was genau ist in Roissy passiert? Der Flughafen wurde von zwei technischen Pannen heimgesucht. Ein erster Ausfall betraf die Gepäcksortieranlage, als der Betrieb aufgenommen wurde. Hinzu kam ein Ausfall des Computersystems, von dem mehrere Fluggesellschaften am frühen Freitagmorgen betroffen waren, wie der die Zeitung Le Figaro berichtet. Die Flugzeuge starteten ohne das aufgegebene Gepäck, das in den verschiedenen Terminals verblieb.

    Es wurde die Zahl von 20.000 zurückgebliebenen Gepäckstücken genannt, was jedoch von Aéroports de Paris dementiert wurde. „Es gibt wahrscheinlich auch Gepäckstücke, die endgültig verloren gegangen sind“, meint die Gewerkschaft Force Ouvrière. Die Betreibergesellschaft dementierte auch hier und versicherte, dass die Rückverfolgbarkeit der Gepäckstücke gewährleistet sei und dass sie in drei oder vier Tagen an ihre Besitzer ausgeliefert werden sollten.

    Die Gewerkschaften am Pariser Flughafen erklärten, dass die technische Panne nicht „von Hand“ behoben werden konnte, weil nicht genügend Personal vorhanden war. Während des Jahreskongresses der Fnam (Fédération nationale de l’aviation et de ses métiers) Anfang Juni in Paris bezifferte der Präsident des Verbands der französischen Flughäfen den Personalmangel auf 15 bis 20 %. „Die französischen Flughäfen suchen verzweifelt mindestens 4.500 Mitarbeiter“, schätzte Didier Montégut, Generaldirektor der 3S Alyzia Group, eines Anbieters von Bodenabfertigungsdiensten für Fluggesellschaften. „Wir werden von anderen Arbeitgebern wie Amazon kannibalisiert“, sagte er gegenüber dem Sender BFMTV. Die Flughäfen Lyon oder Nantes seien besonders betroffen.

    Schwierige Arbeitszeiten und niedrige Gehälter: Wie das Hotel- und Gaststättengewerbe scheint auch die Welt der Flughäfen heute an mangelnder Attraktivität zu leiden. Auch Sicherheitsauflagen und behördliche Genehmigungen können die Einstellungsfristen verlängern.

  • Pariser Flughäfen: Streiks führen zu Flugausfällen

    Pariser Flughäfen: Streiks führen zu Flugausfällen

    Die Feuerwehrleute am Flughafen Roissy streikten am Donnerstag, dem 30. Juni. Die Situation dürfte am Freitag, 1. Juli, noch komplizierter werden, da die Gewerkschaften dieses Mal das gesamte Personal zum Streik aufrufen.

    An den Pariser Flughäfen findet ein Streik statt. Am Donnerstag, dem 30. Juni, wurden bereits 10% aller Abflüge von Roissy (Val-d’Oise) gestrichen. Grund dafür war ein Streik der Flughafenfeuerwehr, die eine Lohnerhöhung fordert. „Die Feuerwehr ist absolut grundlegend für das Funktionieren eines Flughafens, die Vorschriften schreiben vor, dass sie in der Lage sein muss, innerhalb von wenigen Sekunden auf der gesamten Start- und Landebahn zu operieren“, erklärte Xavier Tytelman, ein Experte für Luftfahrt gegenüber France 2.

    Gewerkschaften rufen alle Beschäftigten am Freitag, dem 1. Juli, zum Streik auf.
    Ab Freitag, den 1. Juli, rufen die Gewerkschaften alle Beschäftigten der Pariser Flughäfen und das Bodenpersonal zum Streik auf, um eine Lohnerhöhung von mindestens 10% durchzusetzen. Am Vorabend der Ferien dürften die Streikbewegungen die Abreise erschweren. Alle betroffenen Fluggäste wurden per SMS benachrichtigt.

  • Das Urteil im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 ist gefällt

    Das Urteil im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 ist gefällt

    Das Urteil im Prozess vom 13. November fiel am Mittwoch, 29. Juni, nach zehnmonatigen Anhörungen. 

    Zwanzig Männer standen im Mittelpunkt des zehnmonatigen Prozesses vor dem Pariser Sonderschwurgericht, um die genauen Umstände der Anschläge vom 13. November 2015 und die Rolle, die jeder von ihnen in dieser Schreckensnacht gespielt hatte, zu ermitteln. Neunzehn der 20 Angeklagten wurden jetzt für schuldig befunden, alle ihnen vorgeworfenen Taten begangen zu haben.

    Unwiderrufliche lebenslange Haft für Salah Abdeslam
    Der Hauptangeklagte und einzige Überlebende der Terror-Kommandos der Anschläge vom 13. November 2015 in Paris, Salah Abdeslam, stand während des Prozesses im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bei ihrem Schlussplädoyer am 10. Juni forderte die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft lebenslange Haft mit unbeschränkter Sicherheitsverwahrung. Salah Abdeslam wird das Gefängnis wohl nie mehr lebend verlassen.

    Abdeslam wurde der uneingeschränkten Mitschuld an den Anschlägen vom 13. November, vielfachen Mordes und weiteren Anklagepunkten für schuldig befunden.

    Eine lebenslange Strafe ohne die Möglichkeit einer Entlassung nach Verbüssung der Mindeststrafzeit ist die höchst Strafe, die das französische Rechtssystem kennt.

    Weitere 19 Angeklagte wurden zu Haftstrafen zwischen 2 Jahren und Lebenslänglich verurteilt. Ein Angeklagter wurde freigesprochen.

  • Covid-19: Der französischer Staat wegen fehlender Masken zu Beginn der Pandemie verurteilt

    Covid-19: Der französischer Staat wegen fehlender Masken zu Beginn der Pandemie verurteilt

    In seiner Entscheidung vom Dienstag, 28. Juni, befand das Verwaltungsgericht Paris den französischen Staat für schuldig, weil er vor dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie keinen ausreichenden Vorrat an chirurgischen Masken bereitgehalten hatte. Das Verwaltungsgericht entschied am Dienstag, 28. Juni, dass der Staat einen Fehler begangen hat, indem er vor der Covid-19-Epidemie nicht für ausreichende Vorräte an Masken gesorgt hat, ging jedoch nicht so weit, ihn für bestimmte Fälle direkt verantwortlich zu machen. „Der Staat hat einen Fehler begangen, indem er es unterlassen hat, einen ausreichenden Vorrat an Masken anzulegen, mit denen eine Pandemie im Zusammenhang mit einem hoch pathogenen Atemwegserreger bekämpft werden kann“, erklärte das Verwaltungsgericht Paris in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung. Das Gericht befand außerdem, dass der Staat einen Fehler begangen hatte, indem er „Erklärungen abgab, die insbesondere die Wirkung haben konnten, die Bevölkerung von der Verwen…

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  • Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015: Heute soll das Urteil fallen

    Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015: Heute soll das Urteil fallen

    Nach zehn Monaten Verhandlung in einem außergewöhnlichen Prozess wird am Mittwochabend die Entscheidung des Pariser Schwurgerichts erwartet. Die 14 anwesenden Angeklagten und sechs weitere, die in Abwesenheit wegen ihrer Beteiligung an den Anschlägen vom 13. November 2015 vor Gericht gestellt wurden, sollen heute Abend ihre Strafen erhalten. Das härteste Urteil – lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung nach Verbüssung der Mindesthaftzeit – wurde für Salah Abdeslam gefordert, das einzige noch lebende Mitglied der Terrorkommandos, das für den Tod von 130 Menschen verantwortlich ist.

    Die Verhandlungstage im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 endeten am Montag, dem 27. Juni. Nach zehn Monaten Verhandlung warten nun alle Parteien auf die Entscheidung des Pariser Schwurgerichts, die für Mittwochabend erwartet wird.

    Seit Montag sind die fünf Berufsrichter, aus denen sich das Gericht zusammensetzt, und ihre vier Stellvertreter an einem „gesicherten“ Ort in der Nähe von Paris einquartiert, ohne die Möglichkeit, diesen zu verlassen.

    Während ihrer Klausurtagung müssen sie entscheiden, ob die Angeklagten für ihre Taten verantwortlich sind und welche Anklagepunkte gegen jeden von ihnen zutreffen.

    Die Richter werden am Mittwoch um 17 Uhr in den Pariser Justizpalast zurückkehren, um den vierzehn Angeklagten, die bei der Verhandlung anwesend sind, das Urteil mitzuteilen.

    Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) forderte lebenslange Haftstrafen für fünf der 14 anwesenden Angeklagten – sechs weitere stehen in Abwesenheit vor Gericht – in dem längsten Prozess in der französischen Justizgeschichte der Nachkriegszeit.

    Für Salah Abdeslam, das einzige noch lebende Mitglied der Kommandos, die am 13. November 2015 in Paris und Saint-Denis 130 Menschen töteten, wurde die härteste Strafe nach französischem Recht gefordert: lebenslängliches Zuchthaus ohne die Möglichkeit einer Freilassung.

    „Ich bin kein Mörder“
    Salah Abdeslam, der am Montag als letzter vor Gericht sprach, sagte zu den Richtern: „Die öffentliche Meinung sagt, dass ich mit einer Kalaschnikow auf den Terrassen stand und auf die Leute geschossen habe. Die öffentliche Meinung glaubt, dass ich im Bataclan war und Menschen getötet habe. Sie wissen, dass die Wahrheit genau das Gegenteil ist“.

    „Ich habe Fehler gemacht, das ist wahr, aber ich bin kein Mörder, ich bin kein Killer. Wenn Sie mich wegen Mordes verurteilen, begehen Sie eine Ungerechtigkeit“, sagt der Hauptangeklagte Salah Abdeslam.

    Die Staatsanwaltschaft forderte auch lebenslange Haft für den Auftraggeber der Anschläge, den Belgier Osama Atar, der in Abwesenheit verurteilt wird und wahrscheinlich bereits in der irakisch-syrischen Grenzregion ums Leben gekommen ist.

    Zwei Wochen lang hatten die Verteidiger in ihren Plädoyers das Gericht gewarnt: Wenn man im Namen der durch diese Verbrechen ausgelösten Emotionen dazu übergehe, die Mörder und die Komplizen bei den Vorbereitungshandlungen, die Vermieter von Autos und Häusern, gleich zu verurteilen, dann müsse man zugeben, dass sich der Rechtsstaat unter dem Schock selbst verloren hat und nur noch eine Pappkulisse übrig geblieben ist…

    Die Urteile werden am Mittwoch ab 17 Uhr erwartet.

  • Affenpocken in Frankreich: Erster bestätigter Fall bei einem Kind

    Affenpocken in Frankreich: Erster bestätigter Fall bei einem Kind

    Dies wurde von der Agence Régionale de Santé (ARS) Île-de-France bekannt gegeben. Das Kind besucht eine Grundschule in der Region. Es wird ärztlich betreut, weist aber laut der Mitteilung der ARS keine starken Symptome auf. Es ist der erste Fall von Affenpocken bei einem Kind in Frankreich. Die Agence régionale de Santé (ARS) Île-de-France veröffentlichte am Samstag, dem 25. Juni, eine entsprechende Pressemitteilung. Das Kind, das keine ernsthaften Symptome aufweist, besucht eine Grundschule in der Nähe von Paris. „Es wurden Maßnahmen gemeinsam mit dem Schulträger ergriffen und eine Nachricht an die Eltern von anderen Kindern in der Schule, die das Kind besucht, gesendet“, berichtete die ARS.

    Bei Auftreten von Symptomen (Fieber, Hautausschlag) empfiehlt die Gesundheitsbehörde den Eltern der anderen Kinder in der betroffenen Schule, „bei Bedarf den Notruf 15 anzurufen“. Es wird eine Beratung angeboten, um den Kindern „eine Impfung z…

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  • Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    In seinem letzten Wetterbericht setzt Meteo France 21 Departements wegen heftiger Gewitter auf die Warnstufe Orange und 10 Departements auf die Warnstufe Orange wegen der Hitzewelle. 

    Nach der großen Hitze der letzten Tage kehren Regen und Gewitter nach Frankeich zurück. Météo France rechnet mit einer „Welle heftiger Gewitter, die am Abend im Südwesten des Landes beginnt“. Météo France hat aus diesem Grund 21 Departements in Alarmstufe Orange versetzt: „Eine ausgeprägte Gewitterfront wird sich am Abend vom Südwesten her entwickeln und sich dann im Laufe der Nacht in Richtung Centre-Val-de-Loire verlagern“, warnen die Experten.

    In Okzitanien sind vier Departements von dieser Wetterwarnung betroffen: Hautes-Pyrénées, Gers, Tarn-et-Garonne und Lot. Die Alarmstufe gilt von Montagabend bis Dienstagmorgen, 07:00 Uhr.

    Das Departement Lot-et-Garonne soll ebenfalls von den Gewittern betroffen sein, die laut Météo France „von heftigen Niederschlägen begleitet werden, die manchmal stärker ausgeprägt sind als in der vorangegangenen Nacht“. Am Sonntag, dem 19. Juni, hatte es im Departement bereits starke Hagelschläge gegeben, die die Produktion mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe zerstört haben. Auch die Departements Pyrénées-Atlantiques, die Landes, die Gironde, die Dordogne, die Charente, die Charente-Maritime, die Deux-Sèvres, die Vienne, die Indre-et-Loire, die Loir-et-Cher, die Indre, die Creuse, die Haute-Vienne und die Corrèze sind betroffen.

    Météo France rechnet mit besonders starkem Hagelschlag, „intensiven Niederschlagsmengen, die punktuell 30 bis 50 Liter, lokal 60 Liter / m2 manchmal in weniger als einer Stunde erreichen“, und „heftigen Windböen, die Werte von 80 bis 100 km/h erreichen können“.

    In den übrigen Teilen Frankreichs, insbesondere im Osten, setzte Meteo France aufgrund der Hitzewelle und der besonders hohen Temperaturen zehn Departements in Alarmstufe Orange.

  • Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Etwa 50 TGVs, Intercités und der RER Züge mussten am Sonntag gestoppt werden und Tausende Reisende saßen in Paris fest.

    Der Verkehr ist auch am Montag, 20. Juni, auf den Bahnhöfen Lyon und Bercy noch gestört, mit Verspätungen zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden, berichtet France Bleu Paris. Der Verkehr war „kompliziert“, weil es am Sonntagnachmittag in Maisons-Alfort im Département Val de Marne zu einem Personenunfall gekommen war. Ein Fußgänger starb, als er gegen 18.30 Uhr von einem Ouigo-Zug erfasst wurde.

    Am Sonntagabend konnten Züge nicht wie geplant fahren. Insgesamt wurden etwa 50 TGV-Züge, Intercités und der RER Züge komplett gestoppt und Tausende Reisende saßen in Paris fest. Ab 20.30 Uhr wurde der Verkehr ganz allmählich wieder aufgenommen. Einige Züge kamen im Großraum Paris erst nach den letzten Metro- und RER-Zügen an. Pariser Taxis mussten die Passagiere nach Hause oder in Hotels bringen, wie es der von der Pariser Polizeipräfektur ausgelöste Notfallplan „Pegasus“ vorsieht, berichtet die SNCF gegenüber France Bleu Paris.

    Doch nicht alle Reisenden konnten in Hotels untergebracht oder nach Hause gebracht werden. Etwa 100 Passagiere mussten in einem „Schlafzug“ schlafen, der in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 2 Uhr morgens auf einem Bahnsteig des Gare de Lyon eingerichtet worden war. Es wurden Wasser und Rettungsdecken verteilt, berichtet eine Reisende, die ihren Anschluss nach Saint-Étienne verpasst hatte, gegenüber France Bleu Paris.