Kategorie: Paris, Ile de France

  • Mann mit Herzstillstand im zweiten Stock des Eiffelturms von Notarzt operiert

    Mann mit Herzstillstand im zweiten Stock des Eiffelturms von Notarzt operiert

    Ein Mann erlitt am Freitag, dem 28. April, einen Herzstillstand, als er sich im zweiten Stock des Eiffelturms befand. Der Mann wurde vor Ort von einem Notarzt, der ihn mit einem künstlichen Herz verband. Das rettete dem Mann das Leben, der anschließend in das Krankenhaus Necker eingeliefert wurde. Ein Mann, der im zweiten Stock des Eiffelturms in Paris einen Herzstillstand erlitten hatte, wurde am frühen Nachmittag des 28. April 2023 vor Ort operiert, wie der französische Fernsehsender BFMTV berichtet. Der Mann hatte gegen 14.40 Uhr einen Herzstillstand erlitten, als er sich auf dem berühmten Monument befand. Der Notarzt, der glücklicherweise sehr schnell am Ort des Geschehens eintraf, entschied, das Opfer nicht zu evakuieren, sondern es vor Ort zu operieren. Patienten mit einem künstlichen Herz verbunden Die Operation hatte es in sich, denn es ging darum, den Patienten mit einem Kunstherz zu verbinden. Die Technik, die der Arzt dabei anwendete, ist die der Ecmo (oder extrakorporalen M…

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  • Paris: Bulgari-Juweliergeschäft an der Place Vendôme überfallen

    Paris: Bulgari-Juweliergeschäft an der Place Vendôme überfallen

    Der Überfall ereignete sich innerhalb nur weniger Minuten mitten in Paris am Samstag, dem 29. April.

    Nach dem Überfall auf das Juweliergeschäft Bulgari an der Place Vendôme im ersten Arrondissement der französischen Hauptstadt wurde eine Untersuchung wegen „bewaffneten Raubüberfalls in organisierter Bande“ eingeleitet, wie Franceinfo von der Staatsanwaltschaft erfuhr. Die Ermittlungen wurden der Brigade de répression du banditisme übertragen.

    Laut einem von France Télévisions befragten Zeugen waren drei „vermummte, ganz in Schwarz gekleidete“ Personen mit Armbinden gegen 13.40 Uhr in das Juweliergeschäft eingedrungen.

    https://twitter.com/louis_raymondis/status/1652295845658738688

    Nachdem sie einen Sicherheitsbeamten durch einen Schlag auf den Kopf außer Gefecht gesetzt hatten, „gingen zwei Personen mit Taschen und Waffen hinein, ein anderer blieb mit einer Tasche und einer Waffe draußen stehen“, erzählt der Zeuge. „Sobald sich Passanten näherten, hat er sie mit einer Waffe bedroht“. Der Überfall habe nur etwa „ein bis zwei Minuten“ gedauert.

    Schaden in Höhe von einer Million Euro
    Die Räuber flüchteten auf zwei Motorrädern.

    Das Bulgari-Juweliergeschäft am Place Vendôme war bereits im September 2021 von sieben bewaffneten und vermummten Tätern überfallen worden. Sie hatten damals Schmuck im Wert von 10 Millionen Euro mitgehen lassen.

  • Achtung Frankreich-Urlauber: In diesen Departements werden die meisten Strafzettel ausgestellt

    Achtung Frankreich-Urlauber: In diesen Departements werden die meisten Strafzettel ausgestellt

    Im Jahr 2021 wurden in Frankreich fast 40 Millionen Bußgeldbescheide ausgestellt. Besonders viele Strafzettel entfielen auf die Departements der Regionen PACA und Île-de-France.

    Überhöhte Geschwindigkeit, verbotenes Parken: Im Jahr 2021 wurden in Frankreich wieder so viele Strafzettel ausgestellt wie vor der Covid-Krise. Die Agence nationale de Traitement des Infractions (ANTAI) hat insgesamt 39,53 Millionen Strafzettel an die Franzosen verschickt, was fast der Anzahl der Autofahrer im ganzen Land entspricht. Insgesamt wurden im selben Jahr rund 22,1 Millionen Fahrzeuge von einem automatischen Radargerät geblitzt, was einem Anstieg von 19% im Vergleich zum Vorjahr entspricht…

    Allerdings fällt auf, dass die Strafzettel nicht gleichmäßig über Frankreich verteilt sind. In den neuesten Zahlen des Observatoire Nationale de la Sécurité Routière, die kürzlich veröffentlicht wurden, stechen zwei Regionen deutlich hervor: In den Regionen Ile-de-France und Provence-Alpes-Côte-d’Azur wurden besonders viele Strafzettel ausgestellt. In der Bretagne, im Département Loire Atlantique und generell in der Mitte des Landes sind die Strafzettel seltener…

    Paris und der Südosten an der Spitze des Feldes
    Was die Zahl der Verstöße betrifft, ist die Hauptstadt absoluter Spitzenreiter. In Paris wurden im Jahr 2021 unglaubliche 591.339 Bußgeldbescheide ausgestellt, das sind etwas mehr als 279 Bußgeldbescheide pro 1.000 Einwohner, die höchste Rate im ganzen Land.

    Das Departement Seine-Saint-Denis folgt in der Rangliste mit 269.427 verhängten Strafzetteln im Jahr 2021 (das entspricht etwas mehr als 160 verhängten Strafzetteln pro 1.000 Einwohner). Ebenfalls ganz oben auf der Liste stehen die Departements der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur: Alpes-de-Haute-Provence kommt auf 110 Strafzettel pro 1.000 Einwohner und Bouches-du-Rhône auf rund 185.015 Strafzettel im Jahr 2021 (das entspricht 89 Strafzetteln pro 1.000 Einwohner). Im Departement Côte d’Or haben die Verstöße zwischen 2020 und 221 jedoch am stärksten zugenommen. Dort wurden mehr als 31.0000 Strafzettel ausgestellt: eine Zahl, die um mehr als 30% gestiegen ist. Die Departements Creuse (+29%) und Loire (+24%) vervollständigen das Podium.

    Zu hohe Geschwindigkeit immer noch an erster Stelle
    Die Franzosen treten immer noch ein wenig zu stark aufs Gaspedal: Insgesamt wurden laut der Nationalen Interministeriellen Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit im Jahr 2021 etwa 15 Millionen Verstöße wegen überhöhter Geschwindigkeit registriert, was einem Anstieg um 13,2 % innerhalb eines Jahres entspricht. Die Geschwindigkeit betrifft somit mehr als 55% der Verstöße, die im ganzen Land registriert werden. Weitere 7,1 Millionen Verstöße betrafen behinderndes oder gefährliches Parken.

    Im Jahr 2021 wurden insgesamt 14,6 Millionen Führerscheinpunkte verteilt.

  • Rio-Paris-Absturz: Generalstaatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch von Air France und Airbus ein

    Rio-Paris-Absturz: Generalstaatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch von Air France und Airbus ein

    Das Pariser Strafgericht hatte am 17. April die beiden Unternehmen von der Anklage freigesprochen und festgestellt, dass zwar „Fehler“ begangen worden seien, aber „kein sicherer Kausalzusammenhang“ mit dem Unfall „nachgewiesen werden konnte“.

    Die Pariser Generalstaatsanwaltschaft kündigte am Donnerstag, dem 27. April, an, dass sie gegen den Freispruch von Airbus und Air France im Fall des Absturzes der Rio-Paris-Maschine Berufung einlegen werde. Das Gericht hatte die beiden Unternehmen am 17. April freigesprochen und festgestellt, dass zwar „Fehler“ begangen worden seien, aber „kein sicherer Kausalzusammenhang“ mit dem Unfall „nachgewiesen werden konnte“.

    Der europäische Flugzeughersteller und die französische Fluggesellschaft wurden nach der Katastrophe im Jahr 2009, bei der 228 Menschen ums Leben kamen, wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Mit der Berufung gegen den Freispruch will die Generalstaatsanwaltschaft „die gesetzlich vorgesehenen Rechtsmittel voll ausschöpfen“, wie sie in ihrer Pressemitteilung erklärt.

    Allerdings hatte auch die Staatsanwaltschaft in ihrem Schlussplädoyer zum großen Bedauern der Nebenkläger keine Strafe für die beiden Gruppen gefordert. Dieses Gerichtsverfahren dauert bereits mehr als ein Jahrzehnt, mit einer vorübergehenden Einstellung des Verfahrens im Jahr 2019 und schließlich einem vom Berufungsgericht in Paris angeordneten Prozess im Jahr 2021.

  • Paris: Zwei Menschen sterben nachdem sie von einem U-Bahn-Zug erfasst wurden

    Paris: Zwei Menschen sterben nachdem sie von einem U-Bahn-Zug erfasst wurden

    Die beiden Personen „stiegen vor dem Unfall absichtlich auf die Gleise“, erklärte die RATP.

    Zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, starben, nachdem sie von einem U-Bahn-Zug in Paris erfasst worden waren, wie die Feuerwehr und die RATP am Donnerstag, dem 27. April, mitteilten. Nach Angaben des Verkehrsbetriebs ereignete sich der Vorfall am Donnerstag gegen 0.45 Uhr an der Metrostation Gaîté im 14. Arrondissement, wo die Linie 13 verkehrt. „Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln“, fügte die RATP hinzu.

    „Zwei Personen stiegen absichtlich auf die Gleise hinab, bevor sie von dem Zug, der in die Station einfuhr, erfasst wurden. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände dieser Tragödie zu ermitteln“, sagte die RATP gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Das Unternehmen machte bisher keine weiteren Angaben zu den Umständen des Unfalls.

    Die Opfer versuchten, wieder auf die Gleise zu gelangen.
    Nach ersten Ermittlungen hat die Sichtung der Videoüberwachung der Station ergeben, dass die Frau zunächst auf die Gleise hinabgestiegen war, bevor ihr der Mann folgte. Beide versuchten dann, wieder auf die Gleise zu gelangen, als eine U-Bahn in Richtung Châtillon-Montrouge in den Bahnhof einfuhr. Die beiden Opfer wurden mehrere Meter mitgeschleift, sie wuren zwischen der Bahn und dem Bahnsteig eingeklemmt. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Es handelte sich wohl um zwei Personen ohne festen Wohnsitz, wie die Polizei gegenüber France Télévisions mitteilte.

    Vier Zeugen des Unfalls standen unter Schock und mussten nach Angaben der Feuerwehr von den Rettungskräften versorgt werden. Auch der Fahrer des U-Bahnzuges musste von der Feuerwehr betreut werden. Seine Alkohol- und Drogentests waren laut der RATP negativ.

  • Paris: Kriminalität seit letztem Sommer gesunken

    Paris: Kriminalität seit letztem Sommer gesunken

    Laurent Nuñez, der Polizeipräfekt von Paris, verspricht, „die Anstrengungen fortzusetzen“, insbesondere im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele im nächsten Jahr. Er räumte jedoch ein, dass „die Kriminalität in der Hauptstadt weiterhin hoch ist“.

    „Die Kriminalität sinkt seit letztem Sommer“ in der Hauptstadt und ihrem engeren Umkreis, freut sich Laurent Nuñez, Polizeipräfekt von Paris, am Mittwoch, dem 26. April, auf dem Sender Franceinfo. Heute hat die Polizeipräfektur die Zahlen zur Kriminalität im ersten Quartal 2023 bekannt gegeben. Laurent Nuñez freut sich, dass er das „starke Ziel“, das ihm Innenminister Gérald Darmanin bei seinem Amtsantritt gesetzt hatte, erfüllt hat.

    Laurent Nuñez verspricht, „die Bemühungen fortzusetzen“, räumt allerdings auch ein, dass „die Kriminalität in der Hauptstadt hoch bleibt“. Er versichert, dass man „besonders entschlossen ist, die Polizeikräfte zu verstärken, um die Kriminalität in den Gebieten, in denen im nächsten Jahr die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfinden werden, noch weiter zu senken“. Im Einzelnen stellte der Pariser Polizeipräfekt „erhebliche Rückgänge, insbesondere bei den Sachbeschädigungen, die im Jahresvergleich um 9 % zurückgingen“, fest. „Die Wohnungseinbrüche sind um 6,5 % zurückgegangen, während sie 2022 im Anstieg begriffen waren“, fügte Laurent Nuñez hinzu.

    Die Zunahme der Gewalt in der Ehe im Jahresvergleich um 11,1 % in der „Petite Couronne“ (den Vorstadtbezirken) und um 24,2 % in Paris selbst, erklärt der Polizeipräfekt damit, dass immer mehr Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, sich trauen, diese Gewalttaten zur Anzeige zu bringen. Nuñez hebt die Tatsache hervor, dass immer mehr Polizisten und Gendarmen inzwischen darin geschult sind, solche Fälle zu erkennen und zu bearbeiten.

    Hinsichtlich des großen Problems des Drogenhandels sagte der Pariser Polizeipräfekt, dass es im März 2023 im gesamten Großraum Paris 348 bekannte Drogenumschlagplätze gab, gegenüber 410 im März 2022. Die Ordnungskräfte machen bei der Zerschlagung der Netzwerke Fortschritte, so der Präfekt. Nuñez weist darauf hin, dass es „im ersten Quartal 2023 26 % mehr Angeklagte wegen Drogenhandels gab als im ersten Quartal 2022“.

  • Paris 2024: Fabelhafte Bootsfahrt auf der Seine für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Fabelhafte Bootsfahrt auf der Seine für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele

    In etwas mehr als einem Jahr werden die Spiele in Paris stattfinden, und der Ablauf der Eröffnungsfeier wird langsam bekannt. Die Strecke auf der Seine wird an Notre Dame de Paris, dem Louvre, dem Trocadero vorbeiführen und vor dem Eiffelturm enden.

    An dem Eröffnungsabend werden etwa eine Milliarde Menschen die Eröffnungszeremonie auf der Seine verfolgen. Obwohl die Zeremonie bereits als historisch angekündigt wurde, ist das Szenario noch geheim. Einige Akteure wurden jedoch bereits bekannt gegeben, wie die 116 Bootsführer, die die Sportler von Austerlitz zum Trocadéro bringen sollen. Alle Bootsfahrer werden für das Fahren im Konvoi speziell ausgebildet, der Abstand zwischen den Booten und die Fahrgeschwindigkeit müssen millimetergenau eingehalten werden.

    Symbolische Orte der französischenHauptstadt
    „Ich war Sportler, ich habe an Eröffnungsfeiern teilgenommen, das sind immer sehr starke, atypische Momente. Hier sind wir zum ersten Mal in einer außergewöhnlichen Umgebung“, sagte Tony Estanguet, Präsident des Organisationskomitees von Paris 2024, gegenüber Franceinfo. Die Strecke Seine wird sechs Kilometer lang sein. Der Konvoi wird an Notre Dame de Paris und dem Louvre vorbei bis zum Trocadéro gegenüber dem Eiffelturm fahren, wo ein „magisches“ Finale der Feierlichkeiten stattfinden soll. Laut einem Bootsführer könnte es jedoch bei der Ankunft zu Staus kommen. Insgesamt werden 100.000 kostenpflichtige Tickets zu Preisen zwischen 90 und 2.700 Euro verkauft. Hunderttausende von Zuschauern vor Ort – eine sicherheitstechnische Herausforderung.

  • Paris: Der Boulevard du périph wird 50 Jahre alt

    Paris: Der Boulevard du périph wird 50 Jahre alt

    Die Ringautobahn der französischen Hauptstadt ist ein Albtraum für Autofahrer und wird oft verunglimpft. Ein Stadtplanungsbüro träumt sogar davon, sie in eine grüne und mit Wohnungen besiedelte Fläche zu verwandeln.

    Le Periph ist wie ein alter Freund, den man in Paris hegt und pflegt, aber auch oft verflucht. Die 35 Kilometer lange Ringstraße, die die Hauptstadt umgibt, wird 50 Jahre alt. Bei einem Fahrkurs gerät die 25-jährige Mathilde, obwohl sie bereits ihren Führerschein hat, in Panik. Umgeben von Autos und Zweirädern gibt sie auf dem Sender France 2 zu, dass sie an einem bestimmten Punkt das Lenkrad einfach loslassen und wegrennen wollte. Diese Straße steht auch für 17 Jahre riesige Baustellen zwischen 1956 und 1973, drei Milliarden Euro wurden damals für Bauarbeiten ausgegeben.

    Wird die Ringstraße bald umgebaut?
    Und in einem halben Jahrhundert hat der Périphérique viele Geschichten erlebt. Wie etwa das Paar, das mit seinem Hochzeitszug die Fahrbahn blockierte. Manchmal wurde der Périphérique auch absichtlich für Filme gesperrt, zum Beispiel als Guillaume Canet und François Cluzet ihn im Jahr 2005 für die Dreharbeiten zu „Ne le dis à personne“ in Beschlag nahmen. Seitdem ist der Boulevard in die Jahre gekommen. Es fahren zu viele Autos und die Luftverschmutzung ist wegen der vielen Feinstaubpartikel viel zu hoch. In einem Stadtplanungsbüro träumt man jetzt davon, den Boulevard für den Verkehr zu schließen und umzubauen. Philippe Gazeau stellt sich vor, dass der Périphérique schon bald für Biodiversität stehen und von 50.000 Wohnungen bedeckt sein wird. Die Stadtverwaltung von Paris lehnt dies jedoch ab und plant stattdessen, eine Spur für Fahrgemeinschaften, Busse und Taxis zu reservieren.

  • Pariser Metro: Eine Frau stirbt, weil ihre Jacke in den Türen des Zuges stecken geblieben ist

    Pariser Metro: Eine Frau stirbt, weil ihre Jacke in den Türen des Zuges stecken geblieben ist

    Der geschockte Fahrer des U-Bahn-Zuges musste von Feuerwehr-Sanitätern betreut werden.

    Eine Frau ist am Samstag, dem 22. April, in der Station Bel-Air der Pariser Metro auf der Linie 6 ums Leben gekommen, wie Franceinfo am Sonntag von der RATP erfuhr. Der Verkehr wurde in beiden Richtungen zwischen den Stationen Daumesnil und Nation unterbrochen.

    Kurz nach 16 Uhr verließ die Frau eilig und im letzten Augenblick eine Bahn, wobei ihre Jacke eingeklemmt wurde, als sich die automatischen Türen schlossen. Als die U-Bahn wieder anfuhr, wurde ein Teil ihres Körpers unter den Zug gezogen, das Opfer konnte nicht mehr gerettet werden und wurde 20 Minuten später von der Feuerwehr für tot erklärt. Die Staatsanwaltschaft von Paris teilte mit, dass die Frau 45 Jahre alt war.

    Die Polizei führte bei dem U-Bahn-Fahrer einen Drogentest durch, der negativ ausfiel. Die RATP teilte auf Anfrage mit, dass „der schockierte Fahrer von der Feuerwehr betreut wurde“ und dass „die Opferhilfeeinheit sofort an den Unfallort geschickt wurde“. Die Pariser Staatsanwaltschaft teilte ausserdem mit, dass eine Untersuchung zur Ermittlung der genauen Todesursache eingeleitet wurde.

  • Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Im Herzen von Paris begleiten die Geräusche des Verkehrs und der Fußgänger die Arbeit der Archäologen. Die Ausgrabungen begann am 6. März nach Untersuchungen, die im Vorfeld der Bauarbeiten für die Zuglinie RER B durchgeführt worden waren. Sie enthüllten etwa fünfzig Gräber aus dem 2. Jahrhundert na…

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