Kategorie: Paris, Ile de France

  • Paris: Zwei Schwerverletzte nach Balkonabsturz im XIII. Arrondissement

    Paris: Zwei Schwerverletzte nach Balkonabsturz im XIII. Arrondissement

    Der Balkon, der sich im fünften Stock eines Gebäudes im 12. Arrondissement der Hauptstadt befand, stürzte am Freitagabend, dem 19. Mai, in die Tiefe. Ein Ehepaar in den Sechzigern schwebt in Lebensgefahr.

    Es war kurz vor 20 Uhr am Freitagabend, dem 19. Mai, als im 13. Arrondissement von Paris der Balkon eines Gebäudes im fünften Stockwerk zusammenbrach und auch den Balkon im vierten Stockwerk beschädigte. Ein Ehepaar in den Sechzigern wurde mitgerissen und befindet sich in Lebensgefahr. Die eine Person erlitt einen offenen Beinbruch, die andere ein Schädel-Hirn-Trauma. „Plötzlich hörte ich ein Geräusch, wie eine Explosion. Ich dachte zunächst, dass es eine Bombe war. Ich geriet in Panik und ging direkt auf meinen Balkon, (…) ich schaute hinüber und sah meine beiden Nachbarn, die bewusstlos waren“, erzählt eine Frau auf dem Sender France 2.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet
    Ein weiterer Nachbar erzählt sogar, dass er vorher schon Angst auf seinem Balkon gehabt habe und ihn deshalb abgesperrt habe, um sicherzugehen, dass niemand hinausgeht. In einem Tweet reagierte der Bürgermeister des Arrondissements, Jérôme Coumet: „Das Gebäude ist ein relativ neuer Bau (Ende der 80er Jahre), aber es gibt offensichtlich einen größeren Mangel.“ das Mehrfamilienhaus gehört dem Sozialvermieter Paris Habitat, der allerdings ein größeres Problem bestreitet. Der Bericht des Sachverständigen soll in den nächsten Tagen vorliegen, alle Balkone wurden gesperrt. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

  • Mann mit psychischen Problemen sticht vier Familienmitglieder nieder

    Mann mit psychischen Problemen sticht vier Familienmitglieder nieder

    Ein Mann wurde festgenommen nachdem er laut Polizeiquellen am Donnerstagmorgen vier Familienangehörige mit Messertsichen verletzte. Die Opfer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.

    Ein Mann, der unter psychischen Problemen leidet, hat am Donnerstag, 18. Mai, in Les Ulis (Essonne) vier Menschen niedergestochen, wie Franceinfo aus Polizeikreisen erfuhr. Die Opfer sind alle Mitglieder seiner Familie.

    Laut derselben Quelle handelt es sich um den Vater, die Mutter und die beiden Schwestern des Verdächtigen. Die Tat ereignete sich im Haus der Familie.

    Der Verdächtige wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.
    Der etwa 30 Jahre alt Mann griff die Opfer mit einem Messer an, wie die Polizei berichtet. Der Mann konnte von den Polizeikräften vor Ort verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen werden.

    Die vier Opfer wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

  • Schauspieler Forest Whitaker bei der Einweihung eines Ausbildungszentrums in Seine-Saint-Denis

    Schauspieler Forest Whitaker bei der Einweihung eines Ausbildungszentrums in Seine-Saint-Denis

    Der amerikanische Schauspieler besuchte in Aubervilliers ein Ausbildungszentrum, das von seiner Stiftung Whitaker Peace & Development Initiative finanziert wird. Dort werden rund 60 Unternehmensgründer*innen kostenlos geschult und betreut. Der amerikanische Schauspieler Forest Whitaker, der für …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sechs Seniorinnen im Alter von 84 bis 99 Jahren erklimmen die Stufen des Eiffelturms

    Sechs Seniorinnen im Alter von 84 bis 99 Jahren erklimmen die Stufen des Eiffelturms

    Sechs Bewohnerinnen eines Altenheims aus Troyes im Alter von 84 bis 99 Jahren stiegen am Montag, 15. Mai, die 327 Stufen zum ersten Stock des Eiffelturms in Paris hinauf. Begleitet von einem Sporttrainer hatten sie seit mehreren Monaten dafür trainiert.

    Die Herausforderung haben sie mit Bravour gemeistert. Sechs Bewohnerinnen eines Altenheims aus Troyes haben am Montag, dem 15. Mai, die 327 Stufen zum ersten Stock des Eiffelturms in Paris erklommen. Die sportlichen Frauen im Alter von 84 bis 99 Jahren hatten mehrere Monate lang in ihrer Pflegeeinrichtung trainiert.

    Schöner Sieg
    Mit Hilfe eines Trainers für körperliche und mentale Vorbereitung motivierten sich die älteren Damen und trainierten auf den Treppen ihrer Wohnanlage, bevor sie schließlich die Eiserne Lady in Paris in Angriff nahmen. „Ich dachte, es sei schwieriger!“,wunderte sich die 89-jährige Monique gegenüber dem TV-Sender TF1.

    Und während Rose, die mit 84 Jahren Jüngste, die Gruppe anführte und den Aufstieg nach etwa 30 Minuten als Erste beendete, schafften es auch alle anderen, ihr Ziel etwa 10 Minuten später zu erreichen. Ein schöner Sieg für alten Damen, die anschließend noch eine Fahrt mit dem Bateau-Mouche auf der Seine genießen durften.

  • US-Milliardär Elon Musk erwägt „bedeutende Investitionen“ von Tesla in Frankreich

    US-Milliardär Elon Musk erwägt „bedeutende Investitionen“ von Tesla in Frankreich

    Der amerikanische Milliardär Elon Musk zeigte sich am Montag, dem 15. Mai, am Rande des „Choose France“-Gipfels im Schloss von Versailles „zuversichtlich, dass Tesla in Zukunft bedeutende Investitionen in Frankreich tätigen wird“.

    „Ich bin sehr beeindruckt von dem Empfang, den Präsident Macron und die französische Regierung der Industrie bereitet haben“, rief Elon Musk den Journalisten nach einem Austausch mit dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zu. Am Rande des „Choose France“-Gipfels im Schloss von Versailles äußerte sich der Chef von Tesla, Twitter und Space X am Montag „zuversichtlich, dass Tesla in Zukunft bedeutende Investitionen in Frankreich tätigen wird“.

    „Mit Elon Musk, dessen Portfolio an Aktivitäten, das sehr breit gefächert ist, jeder kennt, setzen wir die Gespräche fort“, erklärte auch der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Aber „es ist besser, wenn wir den Inhalt dieser Gespräche vorerst geheim halten“, betonte der Minister.

    Hinter den Investitionen in Höhe von insgesamt 13 Milliarden Euro, die anlässlich der sechsten Ausgabe von „Choose France“ angekündigt wurden, „stehen Monate und Monate von Verhandlungen“, so Bruno Le Maire. „Es ist ein Kampf, in dem sich niemand etwas schenkt, um Investitionen nach Hause zu holen, Arbeitsplätze nach Hause zu holen, Technologien nach Hause zu holen“. Die einzige Fabrik, die der Elektroautohersteller Tesla derzeit in Europa baut, befindet sich in Brandenburg nahe Berlin.

  • Emmanuel Macron empfängt über 200 ausländische Wirtschaftsbosse in Versailles

    Emmanuel Macron empfängt über 200 ausländische Wirtschaftsbosse in Versailles

    „Choose France“: Emmanuel Macron wird im Laufe des Montags mehr als 200 führende Chefs ausländischer multinationaler Unternehmen im Schloss von Versailles begrüßen. Auch Elon Musk wird anwesend sein. Es werden Investitionsprojekte im Gesamtwert von etwa 13 Milliarden Euro vorgestellt werden. Die 13 Milliarden Euro an ausländischen Investitionen, die im Rahmen der Veranstaltung „Choose France“ vorgestellt werden, sollen 8.000 Arbeitsplätze im Hexagon schaffen, freut sich der Elysée-Palast. Zu den 28 Projekt-Investoren gehören der amerikanische Pharmariese Pfizer, das schwedische Möbelhaus Ikea oder auch das taiwanesische Unternehmen Prologium. Ikea wird fast eine Milliarde Euro investieren, um seinen Kundenstamm in Frankreich zu erweitern. Der schwedische Möbelriese kündigte gestern an, dass er bis 2026 weitere 906 Millionen Euro investieren wird, um in Frankreich, seinem weltweit drittgrößten Markt, neue Kunden zu gewinnen. „Wir investieren in bestehende Standorte und auch in neue Nied…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj erhält bei Besuch in Paris weitere Panzer aber keine Kampfflugzeuge

    Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj erhält bei Besuch in Paris weitere Panzer aber keine Kampfflugzeuge

    Der ukrainische Präsident ist am Sonntagabend nach seinem Besuch in Italien und anschließend in Deutschland schließlich in Frankreich gelandet. Er hat bei einem Arbeitsessen mit Emmanuel Macron gesprochen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj landete am Sonntagabend in Paris, um mit Emmanuel Macron zu sprechen. Er wurde auf dem Luftwaffenstützpunkt Villacoublay (Yvelines) zunächst von Elisabeth Borne begrüßt, bevor er vom französischen Staatschef im Élysée-Palast empfangen wurde. Nach Informationen des Senders BFMTV wurde zur gleichen Zeit der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba von seiner französischen Amtskollegin Catherine Colonna am Quai d’Orsay empfangen. Dies ist der zweite Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Paris seit dem Beginn dem russischen Angriff auf sein Land im Februar 2022. Emmanuel Macron hatte ihn bereits am 8. Februar im Élysée-Palast an der Seite des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz empfangen. Emmanuel Macro…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris: Mann in der Nähe der Champs-Élysées mit Schusswaffe getötet – Täter auf der Flucht

    Paris: Mann in der Nähe der Champs-Élysées mit Schusswaffe getötet – Täter auf der Flucht

    Der Angreifer gab einen Schuss aus einer Faustfeuerwaffe auf das Opfer ab, das in die Brust getroffen wurde und am Tatort verstarb.

    Ein Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 14. Mai, in der Rue Washington im 8. Arrondissement von Paris, nur wenige Dutzend Meter von der Avenue des Champs-Élysées entfernt, mit einer Schusswaffe getötet. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, mit den Ermittlungen wurde der erste Bezirk der Pariser Kriminalpolizei betraut. Der Schütze sei noch auf der Flucht, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit.

    Die Tat ereignete sich gegen 00.15 Uhr im Inneren einer Galerie mit Blick auf die Rue Washington 14. Ein Mann schoss einmal mit einer Handfeuerwaffe in Richtung des Opfers, das in den Brustkorb getroffen wurde. Der 48-jährige Mann, auf den geschossen wurde, war sofort tot. Er wurde in Mali geboren und war 48 Jahre alt, so die Staatsanwaltschaft.

    Eine automatische Pistole beim Opfer gefunden
    Der Schütze flüchtete anschließend in Panik, die nach seinem Schuss entstand. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wird die Spur einer Abrechnung bevorzugt, nachdem es am Freitag, 12. Mai, wahrscheinlich zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen war. Eine Frau wurde bei der ausbrechenden Panik leicht verletzt.

    Auch bei dem Opfer wurde eine kleinkalibrige automatische Pistole gefunden.

  • Iran lässt zwei  französische Geiseln frei – sie sind stark geschwächt

    Iran lässt zwei französische Geiseln frei – sie sind stark geschwächt

    Der Jet, der die beiden im Iran festgehaltenen  französischen Geiseln Benjamin Brière und Bernard Phelan zurückbrachte, landete am frühen Freitagabend, dem 12. Mai, in aller Diskretion auf dem Flughafen Le Bourget in der Nähe von Paris. 

    Benjamin Brière und Bernard Phelan, zwei französische Ex-Geiseln, die im Iran festgehalten wurden, kehrten am Freitag, dem 12. Mai, fernab der Kameras nach Frankreich zurück. Die beiden Ex-Geiseln sind durch die Haft im Iran geschwächt, weshalb die Familien beschlossen haben, dass es keine offizielle Zeremonie für die Rückkehr auf französischen Boden geben wird, berichtet der Sender France 2 vom Flughafen Le Bourget (Seine-Saint-Denis).

    Schlechter Gesundheitszustand
    Die beiden Ex-Geiseln wurden bereits im Iran im Krankenhaus untersucht, nachdem sie aus der Haft entlassen worden waren. Die medizinischen Untersuchungen sollen jetzt in Frankreich fortgesetzt werden. Benjamin Brière befand sich seit Januar im Hungerstreik und sein Anwalt erklärte, dass Lebensgefahr bestand. Seine Schwester liess verlauten, dass Brière direkt nach dem Verlassen des Flughafens in ein Krankenhaus gebracht werden könnte. Der 64-jährige Bernard Phelan ist ebenfalls sehr geschwächt. Er litt bereits an gesundheitlichen Problemen, die sich in dem iranischen Gefängnis noch verschlimmerten, so der Journalist von France 2.

  • Paris 2024: Mehr als 3.000 Studentenwohnungen zur Unterbringung von Olympia-Personal beschlagnahmt

    Paris 2024: Mehr als 3.000 Studentenwohnungen zur Unterbringung von Olympia-Personal beschlagnahmt

    Den Studierenden, die planen, während der Olympischen Spiele in der Region Paris zu bleiben, wird „eine Umsiedlung in ein anderes Wohnheim angeboten“, so das Ministerium.

    Mehr als 3.000 Studentenwohnungen werden in der Region Ile-de-France während der Olympischen Spiele in Paris im Sommer 2024 beschlagnahmt, um Personal unterzubringen, kündigte das Sportministerium am Donnerstag, dem 11. Mai, an.

    „Die durchgeführte Zählung hat es bereits ermöglicht, fast 18.000 Plätze zu identifizieren, die während der Olympischen Spiele zur Verfügung stehen, davon etwa 3.200 in den Crous [Centres régionaux des œuvres universitaires et scolaires]“, so das Ministerium. Es gehe um die Unterbringung von „Sicherheitskräften, Pflegekräften, Rettungssanitätern, Busfahrern oder auch privaten Sicherheitsleuten“.

    Das Ministerium erklärte, dass alle Studierenden, die ihr Zimmer während der Olympischen Spiele, die vom 26. Juli bis 11. August 2024 stattfinden, zur Verfügung stellen, sicher sein können, dass sie zu Beginn des Studienjahres im September wieder eine Unterkunft finden. Denjenigen, die planen, während dieser Zeit im Großraum Paris zu bleiben, werde „eine Umsiedlung in ein anderes Wohnheim angeboten“, verspricht das Ministerium.

    Am Mittwoch hatte ein Internetnutzer auf Twitter einen Screenshot einer vom Studentwohnheim von Versailles versandten E-Mail veröffentlicht, in der angekündigt wurde, dass das Studentenwohnheim „ab dem 1. Juli 2024 von allen Bewohnern geräumt“ sein müsse.

    David Martinez, Kommunikationsleiter des Nationalen Zentrums für Studenten- und Schulwerke, erklärte, dass „weniger als 7 % der Wohnheime in der Region Ile-de-France betroffen sein werden“ und bekräftigte, dass keine Studierenden benachteiligt würden.

    Trotz dieser Zusagen äußerte sich die Studentengewerkschaft Unef (Union nationale des étudiants de France) besorgt. Die Studentengewerkschaft forderte in einer Erklärung, dass die Beschlagnahmungen „nur bei den Unterkünften erfolgen, aus denen die Studierenden freiwillig ausgezogen sind, und ohne jegliche Beschlagnahmung, die eine Räumung oder einen Umzug erzwingen würde“.