Kategorie: Paris, Ile de France

  • Rückkehr aus den Herbstferien: Was ist am Wochenende auf französischen Straßen zu erwarten?

    Rückkehr aus den Herbstferien: Was ist am Wochenende auf französischen Straßen zu erwarten?

    Der staatliche Verkehrsdienst Bison Futé erwartet für das letzte Wochenende der Herbstferien eher ruhigen Verkehr im ganzen Land. In der Île-de-France, die als orange eingestuft ist, ist jedoch am Freitag, dem 3. November, und Samstag, dem 4. November, mit Schwierigkeiten in der Rückreiserichtung zu rechnen.

    Es ist bereits das Ende der Herbstferien in Frankreich. Für das letzte Wochenende der Ferien erwartet Bison Futé für Freitag, Samstag und Sonntag im ganzen Land eher ruhigen Verkehr. Dies gilt sowohl für die Abreise- als auch für die Rückreiserichtung.

    In der Region Île-de-France könnte die Situation jedoch komplizierter werden, da dort sowohl am Freitag als auch am Samstag mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Beide Tage werden lokal als orange eingestuft. Es wird empfohlen, die Region Paris vor 14 Uhr zu erreichen oder zu durchqueren.

    Bison Futé weist in seiner Prognose auch darauf hin, dass „das erhöhte Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen A6 und A10 ab dem frühen Nachmittag bis zum frühen Abend, wenn der Verkehr an den Mautstellen am stärksten sein wird, zu einigen Verkehrsstaus führen könnte“.

    Und: „Auf der Autobahn A 13 könnte es ab dem Nachmittag bis zum frühen Abend ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen kommen“.

  • Franzose in Paris wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Übergriffe in Südostasien vor Gericht

    Franzose in Paris wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Übergriffe in Südostasien vor Gericht

    Ein mutmaßlicher Sexualstraftäter steht ab dem 3. November in Paris vor Gericht. Er wird verdächtigt, in mehreren Ländern Südostasiens Dutzende Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Teenager begangen zu haben.

    Die Ermittlungen erstreckten sich über fast 30 Jahre und sind so umfangreich, dass der 50-Jährige zunächst nur für einen Teil der in Malaysia begangenen Taten an rund 20 Kindern und Jugendlichen vor Gericht gestellt werden soll.

    Die kriminelle Karriere des heute 55-jährigen Jean-Christophe Quénot endete vor vier Jahren in Bangkok, als thailändische Polizisten ihn mit zwei 14-jährigen Jungen in einem Hotelzimmer erwischten. Es gelingt ihm zunächst zu fliehen, doch als er nach Besançon zurückkehrt, wird er von der französischen Polizei festgenommen.

    In der Zwischenzeit hatte der 50-Jährige sich selbst ein Paket aus Südostasien mit 17 Festplatten mit den Beweisen seiner Taten geschickt: etwa 170.000 Fotos und Videos von sexuellem Missbrauch seit 1991, auf denen er zu sehen ist, aber auch schriftliche, „akribisch genaue“ Berichte über jeden Moment, den er mit den Jungen verbrachte – „für ein Taschengeld“, wie in seinen Berichten schrieb.

    Der Mann zeigt den Ermittlern zufolge „keine echten Schuldgefühle“, obwohl er sich „durchaus bewusst ist, dass er illegal handelt“. Trotz der Bilder behauptet er, dass er sich stets der Zustimmung der Kinder versichert hat, und erklärt, dass ihre Grimassen Grinsen ausdrücken, wie man es unter dem Einfluss von Lust erleben kann. Er beschreibt seine Opfer kühl als Jungen, die „gerne den Pornostar spielen“.

  • Olympiade Paris 2024: Dem mongolischen Olympia-Delegationsleiter wurden 600.000 Euro gestohlen

    Olympiade Paris 2024: Dem mongolischen Olympia-Delegationsleiter wurden 600.000 Euro gestohlen

    Drei Männer wurden vergangene Woche verhaftet, weil sie in Seine-Saint-Denis eine Tasche des Leiters der mongolischen Olympiadelegation gestohlen hatten, der am 11. Oktober zur Vorbereitung der Olympischen Spiele 2024 in Paris war. Der Wert des Diebesguts wird auf 600.000 Euro geschätzt.

    Bereits in der vergangenen Woche wurden drei Männer verhaftet, weil sie in Seine-Saint-Denis eine Tasche des Leiters der mongolischen Olympiadelegation, der sich zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris aufhielt, mit einem geschätzten Inhalt im Wert von 600.000 Euro gestohlen hatten. Sie wurden in Erwartung ihrer baldigen Gerichtsverhandlung in Untersuchungshaft genommen.

    Am Morgen des 11. Oktober wurden das Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees und seine Frau, die nach Frankreich gekommen waren, um an einem Sicherheitskomitee zur Vorbereitung der Olympischen Spiele teilzunehmen, mit einem Kleinbus vom Flughafen Roissy zu ihrem Hotel gefahren, als sie im Landy-Tunnel in Saint-Denis, am Fuße des Stade de France, ausgeraubt wurden, wie die Staatsanwaltschaft jetzt berichtete.

    Ein Motorroller mit zwei Personen an Bord näherte sich laut einer Polizeiquelle dem Auto. Einer der Diebe schlug eine Scheibe ein und ergriff eine Tasche mit wertvollem Schmuck, die auf der Rückbank lag.

    Der von dem mongolischen Paar angegebene Schaden beläuft sich auf 570.000 Euro. In der gestohlenen Tasche sollen sich neben anderem Schmuck zwei Ohrringe aus Gold und Diamanten mit einem Einzelwert von 165.000 Euro befunden haben, so die Staatsanwaltschaft. Laut der Website des IOC leitet das Opfer mehrere große Unternehmen in der Mongolei.

    Die mit den Ermittlungen betrauten Polizisten der Brigade de répression du banditisme (BRB) nahmen am 25. Oktober drei Männer im Alter zwischen 22 und 25 Jahren in einem Haus in Saint-Denis fest.

    „Es gibt ein Team, das wohlhabende Opfer am Flughafen Roissy ausfindig macht und die Nachricht an einen sogenannten Roller weitergibt, der dem Auto dann folgt. Der „Roller“ greift in einem günstigen Moment ein, wenn das Auto auf einer Fahrspur abgebremst wird“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Bobigny gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die Ermittler brachten einen Diebstahl von Schmuck und Lederwaren von zwei saudi-arabischen Reisenden nach demselben Muster am 2. Oktober mit einem geschätzten Schaden von 50.000 Euro mit demselben Team in Verbindung. Der Schmuck wurde bei den Hausdurchsuchungen nicht gefunden, aber auf den Handys der Verdächtigen wurden zahlreiche Fotos von Schmuckstücken entdeckt, so die Polizei.

    Die Angeklagten gaben lediglich zu, mit dem Weiterverkauf von Uhren 6.000 Euro verdient zu haben, schwiegen sich aber über den Verbleib des Schmucks des mongolischen Paares aus.

    Der Prozess gegen die mutmaßlichen Diebe findet bereits am 30. November im Gericht von Bobigny statt.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Familien von Geiseln in der französischen Nationalversammlung empfangen

    Israel-Hamas-Konflikt: Familien von Geiseln in der französischen Nationalversammlung empfangen

    Familienangehörige von französisch-israelischen Geiseln, die von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden, sind zur Zeit in Paris. Am Dienstag, dem 31. Oktober, trafen sie sich mit Abgeordneten der Nationalversammlung. Ihr Ziel ist es, um Hilfe bei der Freilassung ihrer Angehörigen zu bitten und Druck auf die Regierung auszuüben. In Paris anwesende Familien von französisch-israelischen Geiseln halten die Porträts ihrer von der Hamas in Gaza festgehaltenen Angehörigen in den Händen. Sie wurden am Dienstag, dem 31. Oktober, im Hotel de la Questure in der Nationalversammlung empfangen. Die französisch-israelischen Familien der Geiseln haben alle das gleiche Ziel: Sie bitten um Hilfe bei der Befreiung ihrer Angehörigen. „Seit drei Wochen und zwei Tagen haben wir keine Nachricht von unseren Angehörigen. Wir brauchen Hilfe von Leuten wie dem Roten Kreuz oder anderen humanitären Organisationen, die in den Gazastreifen fahren und uns Informationen über unsere Familien geben können“, sagte…

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  • Eine Frau und ihr ehemaliger Lebensgefährte wurden in Paris tot aufgefunden

    Eine Frau und ihr ehemaliger Lebensgefährte wurden in Paris tot aufgefunden

    Bereits am vergangenen Sonntagnachmittag wurden in einer Wohnung in der Rue de Torcy im 18. Arrondissement von Paris zwei leblose Körper entdeckt. Es handelte sich um einen 52-jährigen Mann und eine 37-jährige Frau, die sich gerade in Trennung befanden.

    Am vergangenen Sonntag wurden in einer Wohnung in Paris die leblosen Körper einer Frau und eines Mannes entdeckt, die vermutlich durch Messerstiche getötet worden waren. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

    Die Tat ereignete sich in der Wohnung der Frau, die sich im 18. Arrondissement der französischen Hauptstadt befindet. Der Mann war 52 und die Frau 37 Jahre alt, so die Staatsanwaltschaft.

    Die Feuerwehr rückte am Sonntagnachmittag aus, nachdem sie von der Mutter der Frau alarmiert worden war, die seit Freitagabend nicht mehr auf ihre Anrufe reagiert hatte. Neben den beiden Leichen wurde ein blutbeflecktes Messer gefunden.

    Die Frau hatte wohl Freunden gegenüber angegeben, diese Beziehung beendet zu haben, erklärte die Staatsanwaltschaft. „Zwar war zwischen den beiden Personen kein Gerichtsverfahren anhängig, doch der Mann wurde bereits 2021 wegen häuslicher Gewalt gegen ein anderes Opfer zu einer zweimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt“, so die Staatsanwaltschaft.

    Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes durch den Ehepartner eingeleitet und dem 2. Bezirk der Pariser Kriminalpolizei übertragen. Die Mutter und der Bruder der Frau standen unter Schock und mußten von Rettungskräften versorgt werden.

  • Antisemitismus: Davidkreuze auf Wohnhäuser in der Ile-de-France gesprüht – Rathäuser erstatten Anzeige

    Antisemitismus: Davidkreuze auf Wohnhäuser in der Ile-de-France gesprüht – Rathäuser erstatten Anzeige

    Nachdem die Stadtverwaltung von Saint-Ouen über gesprühte Davidsterne an den Wänden des Hauses eines ihrer Einwohner berichtete, teilte auch die Stadtverwaltung von Aubervilliers mit, dass Wände in der Gemeinde „mit auffällig antisemitischen Inschriften besprüht“ worden seien. Das Rathaus des 14. Arrondissements von Paris berichtet ebenfalls von „mit Schablonen aufgetragenen Davidsternen“.

    Sie bringt ihr „Entsetzen“ zum Ausdruck. Carine Petit, grüne Bürgermeisterin des 14. Arrondissements von Paris, prangert auf X (ex-Twitter) „antisemitische und rassistische Handlungen“ an, nachdem am Dienstag „mehrere Meldungen über Davidsterne, die mit Schablonen an zahlreichen Wänden aufgesprüht wurden“, in ihrem Arrondissement entdeckt worden waren.

    Die Bürgermeisterin erklärte, dass „die Staatsanwaltschaft bereits eingeschaltet wurde“. Sie wies auf einen „Antisemitismus in unseren Straßen in Paris wie in den dunkelsten Stunden“ hin.

    „Solche Tags wurden in mehreren Straßen in Paris gemeldet. Es wird Anzeige erstattet und die Stadtreinigung wird sie entfernen. Der Antisemitismus tötet weiterhin, wir werden den Kampf niemals aufgeben“, kündigte Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter der PS-Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo, an.

    „Diese Tags wurden in mehreren Straßen in Paris gemeldet. Es wird eine Anzeige erstattet und die Stadtreinigung wird sie entfernen. Der Antisemitismus tötet weiterhin, wir werden den Kampf niemals aufgeben“, kündigte Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter der PS-Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo, an.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet gegenüber dem Sender Franceinfo, dass „etwa 60“ Davidsterne in der Nacht von Montag auf Dienstag auf Mauern im 14. Arrondissement gesprüht worden seien. „Das Kommissariat des 14. Arrondissements ist mit den Ermittlungen wegen Sachbeschädigung an fremdem Eigentum befasst, die durch den Umstand erschwert wird, dass sie aufgrund der Herkunft, der Rasse, der Ethnie oder der Religion erfolgt“, so die Staatsanwaltschaft.

    In einer am Montag veröffentlichten Erklärung gab die Stadtverwaltung von Saint-Ouen-sur-Seine im Département Seine-Saint-Denis ihrerseits bekannt, dass „empörte Mitbürger“ den PS-Bürgermeister Karim Bouamrane „auf das Vorhandensein von mit Schablonen aufgetragenen Davidsternen an den Wänden des Hauses eines Einwohners im Viertel Debain“ aufmerksam gemacht hätten.

    „Die städtischen Dienste wurden sofort mobilisiert, um die Tags zu entfernen, und die Polizeibehörden wurden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um diese schändlichen Taten aufzuklären und die Täter zu finden. Es wurde eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die Täter müssen von der Justiz mit größter Strenge und Unnachgiebigkeit verfolgt und bestraft werden“, schrieb die Stadt.

    Antisemitische Tags und Inschriften auch in Aubervilliers
    Ebenfalls in Seine-Saint-Denis veröffentlichte Karine Franclet, die UDI-Bürgermeisterin von Aubervilliers, am Montag eine Erklärung zu „antisemitischen Tags und Inschriften“, die in ihrer Gemeinde entdeckt worden waren. „Im Laufe des Wochenendes vom 28. und 29. Oktober wurden Wände in unserer Stadt mit auffällig antisemitischen Inschriften besprüht“, schrieb die Politikerin.

    „Die städtischen Dienste wurden sofort mobilisiert, um diese Inschriften zu entfernen, und die Polizeibehörden sind am Werk, um diese schändlichen Taten vollständig aufzuklären. Die Täter müssen von der Justiz mit aller Härte verfolgt und bestraft werden“, fuhr sie fort.

    „Ich möchte in meinem Namen und im Namen der Stadtverwaltung diese abscheulichen Taten aufs Schärfste verurteilen. Ich erinnere daran, dass Antisemitismus eine Straftat darstellt: Das Gesetz verbietet und bestraft Rassismus und Antisemitismus in all Formen. Diese Taten stehen in völligem Widerspruch zu den Grundwerten, die wir vertreten, wie Toleranz, Gleichheit und gegenseitiger Respekt, ganz besonders im aktuellen Kontext“, schrieb die Bürgermeisterin.

    Die folgenden Fotos wurden von der Union des étudiants juifs de France (UEJF) auf X veröffentlicht:

  • Terrorverdacht: Polizei eröffnet Feuer auf eine Frau in einem Bahnhof der Linie RER C in Paris

    Terrorverdacht: Polizei eröffnet Feuer auf eine Frau in einem Bahnhof der Linie RER C in Paris

    Die Polizei und Minenräumungsteams sind im Einsatz an der RER-Station Bibliothèque François-Mitterrand in Paris.

    Nach der polizeilichen Schließung des Bahnhofs Bibliothèque François-Mitterrand in Paris am Dienstag, den 31. Oktober 2023, verbreitete sich in den sozialen Netzwerken rasch das Gerücht, dass es sich um eine terroristische Bedrohung handelte. Eine Polizeiquelle bestätigte gegenüber der Online-Zeitung actu Paris den noch andauernden Einsatz der Ordnungskräfte, nachdem eine Person das bedrohliche Verhalten „einer vollverschleierten Frau, die Drohungen aussprach“ gemeldet hatte. Nachdem die Frau gedroht hatte, sich in die Luft zu sprengen, wurde sie von einem Polizisten durch Schusswaffengebrauch schwer verletzt, wie die Pariser Staatsanwaltschaft inzwischen mitteilte.

    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft wurde die Frau gemeldet, weil sie indem zug der RER-Line C Todesdrohungen gegen die Reisenden ausgesprochen hatte. Die Polizei, die von einem Mann, der den Notruf gewählt hatte, alarmiert wurde, griff an der Station Bibliothèque François-Mitterrand ein und isolierte die Frau.

    Der Bahnhof wurde evakuiert. Laut einer Polizeiquelle hielt sich die Frau nicht an die Aufforderungen der Polizisten, sodass diese um ihre Sicherheit fürchteten. Daraufhin machte „ein Polizist einmalig von seiner Schusswaffe Gebrauch“, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

    Die Frau erlitt schwere Bauchverletzungen. Sie befindet sich in Lebensgefahr, teilt die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Teams der Polizei und der Minenräumung sind vor Ort. Die genauen Umstände des Vorfalls müssen noch ermittelt werden.

    Der RER-Bahnhof soll bleibt bis 14 Uhr geschlossen bleiben, wie die SNCF auf X mitteilte. Die Polizei müsse zusätzliche Untersuchungen im Bahnhof durchführen.

  • Emmanuel Macron weiht in Villers-Cotterêts die „Cité internationale de la langue française“ ein

    Emmanuel Macron weiht in Villers-Cotterêts die „Cité internationale de la langue française“ ein

    Der französische Staatschef besuchte das Schloss von Villers-Cotterêts, das renoviert wurde, um ein Museum der französischen Sprache zu werden. „Nie zuvor war ein Ort der Geschichte unserer Sprache gewidmet“, freute sich Emmanuel Macron am Montag, dem 30. Oktober, bei der Einweihung der Cité internationale de la langue française im Schloss von Villers-Cotterêts (Departement Aisne). Der französische Staatschef nutzte die Gelegenheit, um die inklusive Schreibweise anzuprangern, die insbesondere darauf abzielt, die weibliche Form in der französischen Sprache sichtbarer zu machen. „Die Stärke der Syntax der französischen Sprache besteht darin, dass sie sich nicht dem Zeitgeist beugt. In dieser Sprache macht das Maskulinum das Neutrum. Man muss keine Punkte in der Mitte von Wörtern oder Bindestriche hinzufügen, um sie sichtbar zu machen“, so Emmanuel Macrons Meinung zum Gendern.

    Ein geschichtsträchtiger Ort. Das Schloss von Villers-C…

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  • Val-d’Oise: Vier Fußgänger bei Verkehrsunfall in Sarcelles getötet

    Val-d’Oise: Vier Fußgänger bei Verkehrsunfall in Sarcelles getötet

    Die Tragödie ereignete sich am späten Nachmittag des 29. Oktobers gegen 18.45 Uhr auf der Landstraße 316 im Departement Val-d’Oise.

    Vier Fußgänger wurden bei einem Verkehrsunfall in Sarcelles im Département Val-d’Oise am Sonntag gegen 18.45 Uhr getötet, wie die Feuerwehr gegenüber dem Sender Franceinfo mitteilte und damit auch eine Meldung der Zeitung Le Parisien bestätigte. Sie wurden auf der Landstraße 316, Avenue de la Division Leclerc, von einem Auto erfasst.

    Bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 31 und 66 Jahren und zwei Männer im Alter von 52 und 53 Jahren, so die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Rettungskräfte waren die Opfer bereits tot. Sie wurden auf der Landstraße außerhalb eines Fußgängerüberwegs und in einem unbeleuchteten Bereich angefahren, als sie gerade von einem Treffen kamen, das von der haitianischen Gemeinde organisiert worden war, berichteten unsere Kollegen von Le Parisien. Der Fahrer des Wagens wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine psychologische Zelle in einer Schule in der Nähe des Unfallorts eigerichtet, teilte der Bürgermeister von Sarcelles, Patrick Haddad, auf Facebook mit.

  • Olympiade Paris 2024: Menschenrechtsorganisationen warnen vor „sozialer Säuberung“ in Paris

    Olympiade Paris 2024: Menschenrechtsorganisationen warnen vor „sozialer Säuberung“ in Paris

    Sie starten eine Aufklärungskampagne und haben einen offenen Brief verfasst, um das „Organisationskomitee, seinen Präsidenten Tony Estanguet, die Athleten und die Verbände, Sponsoren und Partner der Spiele“ zu sensibilisieren. Sie befürchten eine „soziale Säuberung“ der Straßen von Paris während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Mehr als 60 Organisationen starten am Montag, dem 30. Oktober, eine Sensibilisierungskampagne. Auf Initiative von Médecins du Monde wird in einem offenen Brief an das „Organisationskomitee, seinen Präsidenten Tony Estanguet, die Athleten und die Verbände, Sponsoren und Partner der Spiele“ appelliert. Für dieses Kollektiv bringen große Sportveranstaltungen ein „erwiesenes Risiko einer sozialen Säuberung der Straßen“ mit sich, mit „Vertreibung von Obdachlosen, Abbau von Notunterkünften, Schließung von Anlaufstellen, Einstellung der Verteilung von Lebensmittelhilfe usw.“. Die Unterzeichner fordern die staatlichen Behörden daher auf, „eine ehrgeizige …

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