Kategorie: Paris, Ile de France

  • Davidsterne in Paris: Kam der Auftrag für die antisemitischen Schmierereien aus Russland?

    Davidsterne in Paris: Kam der Auftrag für die antisemitischen Schmierereien aus Russland?

    Ende Oktober wurden etwa 200 Davidsterne mit Hilfe von Schablonen an Hauswände in Paris gesprüht, was in ganz Frankreich für Aufregung und Besorgnis sorgte. Die nach der Verhaftung mehrerer moldawischer Sprayer eingeleiteten Ermittlungen führten auf eine Spur zu Anatoli Prizenko, einem pro-russischen moldawischen Geschäftsmann, der als Auftraggeber in Frage kommen könnte.

    Fast zwei Wochen nach Entdeckung der antisemitischen Tags, die den Davidstern auf den Mauern von Paris zeigen, schreiten die Ermittlungen voran und führen zu dem mutmaßlichen Auftraggeber: einem Geschäftsmann moldawischer Herkunft.

    Die Polizei konnte eine Verbindung zwischen den Sprayern, die verhaftet worden waren, weil sie blaue Davidsterne auf Pariser Gebäude gesprüht hatten, und Anatoli Prizenko, einem 50-jährigen moldawischen Geschäftsmann, herstellen, wie der Sender Europe 1 berichtete. Anatoli Prizenko ist ein ehemaliger enger Vertrauter der Partei der Sozialisten der Republik Moldau (PSRM), einer Organisation, die als euroskeptisch und pro-russisch gilt.

    Wie die Zeitung Libération berichtet, war es die Untersuchung der Telefonliste eines moldauischen Paares, eines Mannes und einer Frau im Alter von 29 und 33 Jahren, die es den Ermittlern, wie es eine Justizquelle ausdrückte, ermöglichte, eine „dritte Person mit Sitz im Ausland“ ausfindig zu machen. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle handele es sich hierbei um eine durchaus ernstzunehmende Spur.

    „Die Aktion war nicht darauf ausgerichtet, irgendjemanden zu beleidigen oder seine Gefühle negativ zu verletzen, und schon gar nicht, ihn zu ängstigen. Sie war friedlich. Außerdem wurden die Sterne mit einer speziellen, abwaschbaren Farbe gesprüht, was eine Beschädigung von Eigentum ausschließt. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge und des Antisemitismus in Europa diente die Aktion einzig und allein dem Zweck, die Juden in Europa zu inspirieren und zu unterstützen und sie an die Geschichte des jüdischen Volkes zu erinnern. Und möge Gott sie immer beschützen!“, verteidigte sich Anatoli Prizenko gegenüber der Zeitung Libération, ohne jedoch zu erklären, warum er bis zu diesem Zeitpunkt geschwiegen hatte, während ganz Frankreich über die verborgenen Motive dieser Tags spekulierte. Bisher jedenfalls gibt es in den Aktivitäten des Geschäftsmannes aus Moldavien keinerlei Hinweise auf eine Unterstützung der jüdischen Gemeinden.

    Für Anatoli Prizenko liegt das Missverständnis bei den französischen Politikern, die „eine Welle der Angst und Panik in der Gesellschaft ausgelöst“ haben, indem sie die Situation „nicht „missverstanden haben“. Er rief die Juden dazu auf, keine Angst zu haben und „einen Akt des Glaubens“ zu vollziehen, indem sie selbst dieses Symbol an ihrem „Haus, ihrem Geschäft und ihrem Auto“ anbringen.

  • Antisemitismus: Rabbiner in der Pariser Metro angegriffen

    Antisemitismus: Rabbiner in der Pariser Metro angegriffen

    Ein Rabbiner wurde in einem Gang der Pariser U-Bahn angegriffen und mehrfach getreten. Der Angriff ereignete sich zwischen den Metro-Stationen La Chapelle und dem Gare du Nord. Ein Verdächtiger wurde festgenommen: Ein vermutlich in Syrien geborener 14 Jähriger.

    Ein Rabbiner wurde in der Pariser Metro Opfer eines Angriffs. Der jüdische Geistliche wurde am Mittwochmittag, dem 8. November, in einem Gang der Metro zwischen den Stationen La Chapelle und Gare du Nord zur Zielscheibe eines antisemitischen Angriffs, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Seiner eigenen Schilderung zufolge ging der Rabbiner in Richtung des Bahnhofs, als ihn eine Person in arabischer Sprache ansprach, ihm heftig in den Rücken trat und anschließend flüchtete. Der Sicherheitsdienst der RATP wurde telefonisch alarmiert. Die Bilder des Videoüberwachung der SNCF bestätigten den Angriff, wie der Nachrichtensender BFMTV weiter berichtete.

    Der Angreifer wurde kurze Zeit später von der Schutzbrigade der Eisenbahn entdeckt und festgenommen. Er behauptet, 14 Jahre alt und in Syrien geboren zu sein. Der Minderjährige war den Behörden nicht als radikalisiert bekannt. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Der Rabbiner will Anzeige erstatten.

  • Senat und Nationalversammlung rufen zu einem „großen Bürgermarsch“ gegen Antisemitismus in Paris auf

    Senat und Nationalversammlung rufen zu einem „großen Bürgermarsch“ gegen Antisemitismus in Paris auf

    Der Präsident des Senats Gérard Larcher und die Präsidentin der französischen Nationalversammlung Yaël Braun-Pivet äußern sich in einem am Dienstag von der Zeitung „Le Figaro“ veröffentlichten Gastbeitrag besorgt über den Anstieg antisemitischer Vorfälle in Frankreich. Der Präsident des Senats, Gérard Larcher, und die Präsidentin der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, haben am Dienstag, dem 7. November, Senatoren und Abgeordnete zu einer Versammlung gegen Antisemitismus am Sonntag aufgerufen, wie France Télévisions von einer parlamentarischen Quelle erfuhr. In einem von der Zeitung Le Figaro veröffentlichten Schreiben zeigten sie sich besorgt über den Anstieg des Antisemitismus in Frankreich und riefen „alle, die sich in den Werten unserer Republik wiedererkennen“ zu einer Versammlung am kommenden Sonntag zwischen dem Palais-Bourbon und dem Palais du Luxembourg in Paris auf. Dieser „große Bürgermarsch“ soll auf die von Innenminister Gérald Darmanin am vergangenen Sonntag im französ…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris: Bei der Eröffnung seines Prozesses spricht Justizminister Eric Dupond-Moretti von „Infamie“

    Paris: Bei der Eröffnung seines Prozesses spricht Justizminister Eric Dupond-Moretti von „Infamie“

    Der ehemalige Anwalt und heutige französische Justizminister steht seit Montag für zehn Tage wegen illegaler Interessenwahrnehmung vor dem Gerichtshof der Republik vor Gericht. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Mann, der an Gerichte gewöhnt ist, aber jetzt zum ersten Mal auf dem Platz des Angeklagten sitzt, im Zeugenstand. „Dieser Prozess ist in meinen Augen in erster Linie ein Prozess der Illegitimität“. Bereits am ersten Verhandlungstag, am Montag, dem 6. November, prangerte Eric Dupond-Moretti seine Vorladung vor den Gerichtshof der Republik (Cour de justice de la République, CJR) heftig an. Der derzeitige Justizminister, ein ehemaliger Anwalt, steht zehn Tage lang wegen illegaler Interessennahme vor Gericht. Er wird verdächtigt, sein Amt als Justizminister genutzt zu haben, um mit vier Richtern abzurechnen, mit denen er in seiner Zeit als Anwalt Probleme hatte. „Für mich und meine Angehörigen ist dieser Prozess eine Infamie“, sagte Eric Dupond-Moretti vor dem Gerichtshof d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Israel-Hamas-Konflikt: Der „französische Spiderman“ Alain Robert will eine „Botschaft des Friedens“ senden

    Israel-Hamas-Konflikt: Der „französische Spiderman“ Alain Robert will eine „Botschaft des Friedens“ senden

    Der französische Bergsteiger Alain Robert, auch bekannt als der „französische Spiderman“, kletterte am Montag auf den Turm Coupole Total, den Sitz von TotalEnergies in La Défense (Paris), um am 31. Tag des bewaffneten Konflikts zwischen Israel und der Hamas eine „Botschaft des Friedens“ zu senden.

    Der Franbzose Alain Robert klettert regelmäßig auf die höchsten Gebäude der Welt, um sich für bestimmte Anliegen einzusetzen und Botschaften zu vermitteln. Der Mann kann auf über 100 spektakuläre Gebäude-Besteigungen zurückblicken, vom Burj Khalifa in Dubai bis zum Eiffelturm. Am Montag bestieg er den 179 Meter hohen Total-Turm im Pariser Geschäftsviertel La Défense, um eine Rückkehr zum Frieden im Nahen Osten zu fordern.

    Alain Robert erklärte, dass er mit seinem spektakulären Aufstieg „eine Botschaft des Friedens“ senden wollte, damit „die großen Führer der ganzen Welt sich hinsetzen, sich treffen und etwas tun, um diesen Konflikt mit Palästina und Israel ein für alle Mal zu lösen“. „Während ich hochkletterte, dachte ich an die Menschen in Palästina und in Israel, die mit Bomben beschossen werden“, berichtete Alain Robert, nachdem er von dem imposanten Wolkenkratzer wieder heruntergestiegen war. Er sagte, dass seiner Meinung nach im Gazastreifen ein „Völkermord“ stattfinde.

    Alain Robert wurde nach seiner Aktion verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, weil er laut der Präfektur des Départements Hauts-de-Seine das Leben anderer gefährdet habe. „Die Strafverfolgung wurde von der Staatsanwaltschaft inzwischen eingestellt“, erklärte diese später jedoch. Der Kletterer ist inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

  • Französischer Justizminister Eric Dupond-Moretti steht wegen „illegaler Interessensnahme“ vor Gericht

    Französischer Justizminister Eric Dupond-Moretti steht wegen „illegaler Interessensnahme“ vor Gericht

    Der „Siegelbewahrer“ und Justizminister Frankreichs steht ab Montag wegen illegaler Interessenwahrnehmung selbst als Angeklagter vor dem Gerichtshof der Republik. Ein Justizminister auf der Anklagebank, noch dazu ein ehemaliger Anwalt: Der Prozess gegen Eric Dupond-Moretti vor dem Gerichtshof der Republik (CJR), der am Montag, dem 6. November ist ein Paris beginnt, ist ein Novum. Noch nie wurde ein Minister während der Ausübung seines Amtes vor Gericht gestellt, geschweige denn ein Justizminister. Der Mann, dem man den Spitznamen „Acquittator“ gab, wenn er die schwarze Anwaltsrobe trug, steht selbst wegen illegaler Interessenwahrnehmung vor Gericht, drei Jahre nachdem zwei Richtergewerkschaften und die Vereinigung Anticor Klage gegen ihn eingereicht hatten. Hier einige Erklärungen zu diesem in Frankreich bisher einmaligen Prozess. Was ist der Gerichtshof der Republik?Der CJR ist der einzige Gerichtshof, der befugt ist, Premierminister, Minister oder Staatssekretäre wegen Verbrechen und…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Polizei findet 7-jährigen Jungen in Müllsack: Der Täter war der Babysitter

    Polizei findet 7-jährigen Jungen in Müllsack: Der Täter war der Babysitter

    Ein siebenjähriges Kind wurde am Freitag, dem 3. November, in einem Müllsack im Département Val-de-Marne entdeckt. Der Täter, der sich selbst bei der Polizei angezeigt hat, war sein Babysitter. Der Junge schwebt in Lebensgefahr.

    Am Freitag, dem 3. November, wurde in Choisy-le-Roi im Département Val-de-Marne ein siebenjähriges Kind mit dem Kopf in einer Plastiktüte unter einem geparkten Auto gefunden.

    Gegen 18.30 Uhr am Freitagabend meldete sich ein 29-jähriger Mann auf der Polizeiwache von Choisy-le-Roi. Er war alkoholisiert und gab an, an einer psychischen Störung zu leiden. Er erklärte, dass er während eines Anfalls das Kind, auf das er aufpassen sollte, getötet habe, berichtete dien Zeitung Le Parisien. Er zeigte sogar ein Foto des Jungen auf seinem Mobiltelefon, auf dem er mit einer Hand dessen Hals umklammerte. Der Mann gab bei der Polizei an, dass er den Jungen erwürgt und dann nicht weit entfernt vom Ort des Geschehens zurückgelassen habe. Der Mann wurde sofort in Polizeigewahrsam genommen und Polizisten an den Ort des Geschehens geschickt.

    Vor Ort war das junge Opfer bereits von Anwohnern entdeckt worden und der Junge wurde bereits von Rettungskräften versorgt. Er war unterkühlt und wies Spuren von Schlägen und Strangulation auf. Er wurde in das Krankenhaus Necker in Paris verlegt und aufgrund seines besorgniserregenden Zustands in ein künstliches Koma versetzt.

    Am Freitagabend hatten die Eltern ihren Sohn und seinen Babysitter als vermisst gemeldet. „Sie haben bestätigt, dass sie ihr Kind seit drei Jahren regelmäßig und vertrauensvoll dem Angeklagten anvertraut haben“, so die Staatsanwaltschaft Créteil gegenüber der Presse. Eine Anwohnerin beschreibt Eltern und Sohne als „eine normale, unauffällige Familie“.

    Am Samstagnachmittag schwebte sich das junge Opfer noch immer in Lebensgefahr. Der am Freitagabend festgenommene Mann, der sich als „Elternhelfer“ vorstellte, war der Polizei bisher unbekannt.

  • Wachablösung der Republikanischen Garde im Elysée-Palast wird wieder öffentlich sein

    Wachablösung der Republikanischen Garde im Elysée-Palast wird wieder öffentlich sein

    Diese alte Tradition, die vor 27 Jahren aufgegeben wurde, wird an jedem ersten Dienstag im Monat für die Öffentlichkeit nun wieder zugänglich sein.

    Es ist eine alte Tradition, die nun ein Comeback feiert. Die Ablösung der Republikanischen Garde vor dem Elysée-Palast wird wieder an jedem ersten Dienstag im Monat für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dies gab die französische Präsidentschaft am Sonntag, dem 5. November bekannt und bestätigte damit eine Meldung des Senders RTL. „Zum ersten Mal seit 1996 wird das 1. Infanterieregiment der Republikanischen Garde am Dienstag, dem 7. November 2023 ab 9 Uhr die Zeremonie der großen Wachablösung vor dem Elysée-Palast zeigen“, erklärte der Elysée-Palast in einer Pressemitteilung.

    Während der Wachablösung werden „zwei Züge mit je 16 Soldaten (…) die Avenue de Marigny und die Rue de l’Elysée entlang marschieren, um sich vor dem Ehrentor des Elysée-Palastes in der Rue du Faubourg Saint-Honoré zu kreuzen. Nach einem Austausch militärischer Grüße und Anweisungen zwischen den beiden Zugführern werden die Kräfte der aufziehenden Garde im Taktschritt in den Ehrenhof des Palastes einziehen, bevor sie ihre Posten für die nächsten 24 Stunden beziehen“, heißt es in der Erklärung weiter.

    Die Republikanische Garde besteht aus rund 3.400 Mitgliedern. Zwischen 1909 und 1996 hatte es vor dem Elysée-Palast immer eine große Wachablösung gegeben. „Diese Zeremonie wird der Öffentlichkeit zugänglich sein und sich an jedem ersten Dienstag im Monat wiederholen“, erklärte der Elysée-Palast.

  • „Waffenstillstand ist zwingend erforderlich“: Pro-palästinensische Demonstration in Paris

    „Waffenstillstand ist zwingend erforderlich“: Pro-palästinensische Demonstration in Paris

    Am Samstagnachmittag fanden in mehreren Städten Frankreichs Demonstrationen zur Unterstützung des palästinensischen Volkes statt. Die Demonstrationen waren dieses Mal nicht im Vorfeld verboten worden. „Befreit Gaza, befreit Palästina“, skandierten die Demonstranten des Pariser Demonstrationszuges fast einen Monat nach dem Aufflammen des kriegerischen Konflikts zwischen Israel und der Hamas. Am Samstag, dem 4. November, marschierten nach Angaben der Pariser Präfektur 19.000 Menschen in der französischen Hauptstadt vom Place de la République zum Place de la Nation. Die Gewerkschaft CGT, die wie mehrere andere Gewerkschaftsorganisationen und einige politische Parteien zu den Demonstrationen aufgerufen hatte, zählte ihrerseits 60.000 Teilnehmer. „Boykott Israel“ oder „Israel ist ein Terrorstaat!“ war auf einigen Schildern zu lesen. Einer der Demonstranten sagte gegenüber Franceinfo: „Wenn wir hier sind, sind wir nicht für die Hamas. Wir sind nur dafür, dass nicht unschuldige Menschen sterb…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Israel-Hamas-Konflikt: Macron kündigt „humanitäre Konferenz“ zu Gaza in Paris am 9. November an

    Israel-Hamas-Konflikt: Macron kündigt „humanitäre Konferenz“ zu Gaza in Paris am 9. November an

    Während einer Reise in die Bretagne erklärte der französische Präsident, dass diese humanitäre Konferenz im Rahmen des Pariser Friedensforums stattfinden werde. Emmanuel Macron kündigte am Freitag, dem 3. November, eine „humanitäre Konferenz“ für den 9. November in Paris an und sagte, dass „der Kampf gegen den Terrorismus nicht rechtfertigt, Zivilisten zu opfern“, während die Bodenoperationen und Luftangriffe in Gaza von der israelischen Armee fortgesetzt werden. Auf seiner Reise durch die Bretagne erklärte der französische Präsident, dass diese humanitäre Konferenz im Rahmen des Pariser Friedensforums stattfinden werde. „Wir rufen zu einem humanitären Waffenstillstand auf, weil der Kampf gegen den Terrorismus es nicht rechtfertigt, Zivilisten zu opfern“, so Macron. Netanjahu lehnt vorübergehenden Waffenstillstand ab.Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sagte am Freitag nochmals, er lehne „einen vorübergehenden Waffenstillstand ohne die Freilassung der Geiseln“ ab, die am…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…