Kategorie: Paris, Ile de France

  • Paris 2024: 6 Monate vor den Olympischen Spielen bereitet sich Paris auf den Empfang der Touristen vor

    Paris 2024: 6 Monate vor den Olympischen Spielen bereitet sich Paris auf den Empfang der Touristen vor

    Sechs Monate vor den Olympischen Spielen in Paris organisieren sich die Tourismusfachleute, um die Zuschauer so gut wie möglich zu empfangen, da die französische Gastfreundschaft derzeit nicht unbedingt den besten Ruf genießt.

    Während der Olympischen Spiele und der anschließenden Paralympischen Spiele werden zwischen Ende Juli und Anfang September mehr als 15 Millionen Besucher in Paris erwartet. Dies sind die Zahlen, die das Fremdenverkehrsamt der Hauptstadt jetzt vorgelegt hat. Die meisten dieser Zuschauer sind „Einheimische“ aus ganz Frankreich, aber auch Besucher aus der ganzen Welt, deren Zahl auf über eine Million geschätzt wird, werden erwartet. Es ist eine Herausforderung für die französische Hauptstadt, deren Gastfreundschaft von manchen Touristen in Frage gestellt wird, all diese Zuschauer, die für kurze oder längere Zeit in der Stadt bleiben, unter guten Bedingungen zu beherbergen.

    Jahr für Jahr wird den Franzosen – und insbesondere den Parisern – mehr oder weniger begründet vorgeworfen, sie seien nörglerisch, hochmütig, chauvinistisch, schlecht im Umgang mit Fremdsprachen und sogar unhöflich, obwohl Frankreich, wie Emmanuel Macron Mitte Januar auf X stolz verkündete, das weltweit führende Reiseziel ist. Kurz gesagt, das Land und insbesondere seine Hauptstadt haben den Ruf „französischer Ungastlichkeit“.

    Jüngstes Beispiel für diese schlechte Presse ist die Geschichte einer amerikanischen Touristin und Influencerin auf TikTok. Ihr am 5. Januar veröffentlichtes Video mit dem Titel „La France m’a fait pleurer“ (Frankreich hat mich zum Weinen gebracht) wurde millionenfach angeklickt. Darin berichtet sie von ihren schlechten Erfahrungen in Lyon, das sie allein und zum ersten Mal besuchte. „Ich habe mich sehr isoliert gefühlt“, erzählt sie. „Die Leute geben dir ein schlechtes Gefühl, weil du ihre Kultur nicht kennst oder ihre Sprache nicht sprichst.“

    „Die Qualität des Empfangs ist nicht immer gegeben“, räumt Frédéric Hocquard ein, der im Pariser Rathaus als Beigeordneter für Tourismus zuständig ist. „Man muss zugeben, dass wir nicht außergewöhnlich gastfreundlich sind. Wenn ich sehe, wie Touristen am Pariser Flughafen oder am Gare du Nord empfangen werden…“, ergänzt der Grünen-Politiker, der aber optimistisch bleiben will: „2024 werden wir versuchen, die Stadt von ihrer besten Seite zu zeigen!“. Tony Estanguet, der Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Spiele, schlägt in die gleiche Kerbe: „Seit zehn Jahren arbeiten wir hart daran, dass Frankreich strahlt, dass Frankreich die Welt willkommen heißt […] und ich weiß, dass wir bereit sein werden“, versprach der dreifache Olympiasieger Mitte Januar 2024.

    Ein „Manifest der Gastfreundschaft“ für Fachleute
    Diese Herausforderung, die Zuschauer gut zu empfangen, haben die Organisatoren der Olympischen Spiele – vom Komitee über das Fremdenverkehrsamt bis hin zur Pariser Stadtverwaltung – fest im Blick. „Es wird viele Freiwillige geben, die zur Zeit der Olympischen Spiele Touristen empfangen“, sagt Frédéric Hocquard. „Auch die Tourismusbranche muss sich anstrengen und an der Qualität des Empfangs arbeiten“, fügt er hinzu.

    Das Pariser Fremdenverkehrsamt hat daher ein „Manifest der Gastfreundschaft“ ins Leben gerufen, erklärt Corinne Menegaux, Generaldirektorin von „Paris je t’aime“, dem neuen Namen des Fremdenverkehrsamts der Hauptstadt. „Unser Ziel ist es, dass der Weg des Besuchers so einfach wie möglich und wir so gastfreundlich wie möglich sind, im wahrsten Sinne des Wortes des Wortes Gastfreundschaft“, betont sie.

    Dieses Manifest behandelt zahlreiche Aspekte wie „den zweisprachigen Empfang, die zur Verfügung stehenden Karten, die digitalen Tools zur Buchung bis hin zu Verpflichtungen, z. B. in Bezug auf Barrierefreiheit, Inklusion, nachhaltige Entwicklung, kurze Wege usw.“, zählt Corinne Menegaux auf. Die Fachleute aus den Bereichen Unterkunft, Gastronomie, Kultur- und Sportstätten, Fremdenführer und Transport sind betroffen und haben alle das Manifest unterzeichnet, das bereits seit dem 1. Januar in Kraft ist, erläutert die Chefin des Fremdenverkehrsamts. Sie betont: „Es gibt ein echtes Bewusstsein dafür, wie wichtig es heute ist, unsere Besucher gut zu empfangen. Für die Spiele, aber nicht nur…“.

    Während der Spiele, aber auch nach den Spielen
    Andere Instrumente ergänzen dieses Manifest für Fachleute, insbesondere die App mit dem Namen „My Paris Je t’aime“, die seit Ende 2023 online ist. „Die Idee ist, den Besucher besser zu begleiten, wenn er erst einmal vor Ort ist“, erklärt Corinne Menegaux. „Wie kann ich meine Tickets buchen? Wie nehme ich die Verkehrsmittel? Wie komme ich von einem Ort zum anderen? Das alles mit einer geolokalisierten Karte, die den Zugang zu allen Dienstleistungen ermöglicht“.

    „Die Karte wird um eine behindertenspezifische Version erweitert, die es ermöglichen wird, den Zugang zu verschiedenen Standorten und verschiedenen Arten von Aktivitäten je nach Art der Behinderung zu erfahren“, verspricht Corinne Menegaux, Generaldirektorin des Pariser Fremdenverkehrsamts gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Diese virtuelle Hilfe wird durch reale Anlaufstellen ergänzt. „Wenn Sie in Montparnasse sind, müssen Sie nicht durch ganz Paris fahren, um eine Information zu erhalten“, erklärt Corinne Menegaux. Es gibt heute zwölf solcher Infopunkte, die zu offiziellen Touristeninformationsstellen werden. Das Ziel ist es, bis zum Beginn der Spiele etwa 50 solcher Stellen zu haben.

    Corinne Menegaux denkt jedoch bereits auch an die Zeit nach Paris 2024. Paris erwartet einen Touristenansturm auch in den Jahren 2025, und 2026, nachdem die Olympischen Spiele die französische Hauptstadt weltweit ins Rampenlicht gerückt haben: „Die Zeit nach den Olympischen Spielen wird die eigentliche Herausforderung sein“, betonte der für Tourismus zuständige stellvertretende Bürgermeister von Paris.

  • Bauernproteste: Acht Blockaden auf den Autobahnen der Region Île-de-France

    Bauernproteste: Acht Blockaden auf den Autobahnen der Region Île-de-France

    Die Protestbewegung der französischen Landwirte wurde auch am Dienstag, dem 30. Januar, fortgesetzt. Acht Blockadepunkte auf den Autobahnen in der Region Île-de-France werden weiterhin gehalten, und die Landwirte wollen eventuell Europas größten Lebensmittelmarkt in Rungis im Departement Val-de-Marne blockieren.

    Überall in Frankreich führten Landwirte am Dienstag, dem 30. Januar Protestaktionen durch. In Laval (Departement Mayenne) blockierten sie den Eingang zur Verwaltung der Stadt mit Reifen. In Toulouse (Departement Haute-Garonne) versuchten etwa 60 Traktoren, die Zufahrt zum Flughafen Blagnac zu blockieren. Auf den Autobahnen, auf denen sich die Konvois Paris näherten, wurden mehrere Blockaden aufrecht erhalten. Ein Teil der Autobahn A1 wurde von etwa 200 Personen besetzt und blockiert.

    Im Visier der Landwirte befindet sich insbesondere die Region Île-de-France, aber vor allem der Markt von Rungis (Val-de-Marne). Dieser weltgrößte Markt für Frischwaren wurde unter strenge Überwachung gestellt, mit umfangreichen Kontrollmaßnahmen für Arbeiter und Kunden. Insgesamt wurden am Dienstagnachmittag acht Blockadepunkte auf den Autobahnen in der Region Île-de-France gezählt.

  • Pariser U-Bahn: Die dreckigste Luft von ganz Paris

    Pariser U-Bahn: Die dreckigste Luft von ganz Paris

    Die Pariser Metro wurde für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut und ist eines der Symbole der französischen Hauptstadt. Jeden Tag nutzen über vier Millionen Fahrgäste die Metro. Nur wenige wissen, dass die U-Bahn der Ort ist, an dem man die giftigste Luft in ganz Paris einatmet. Verantwortlich dafür sind winzige, in der Luft schwebende Teilchen, die sogenannten Feinstaubpartikel. Für das bloße Auge unsichtbar, messen sie weniger als 10 Mikrometer – sie sind also noch winziger als ein Sandkorn und dünner als der Durchmesser eines Haares. Ein Teil des Problems besteht darin, dass verschmutzte Luft von der Oberfläche in das unterirdische System eindringt. Hinzu kommen winzige Metallpartikel, die durch den Verschleiß von Eisenbahnmaterial entstehen: Beim Bremsen, aber auch durch die Reibung zwischen Rädern und Schienen. All das findet in einem engen und schlecht belüfteten Raum statt. Nach Angaben der Nationalen Agentur für Gesundheitssicherheit sind die Werte der giftigen Feinstaubpar…

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  • Louvre: Umweltaktivistinnen werfen Suppe auf die „Mona Lisa“

    Louvre: Umweltaktivistinnen werfen Suppe auf die „Mona Lisa“

    Um ein „Recht auf gesunde und nachhaltige Ernährung“ zu fordern, bewarfen Umweltaktivistinnen das Panzerglas, das das Gemälde schützt, mit Suppe. Das Kunstwerk von Leonardo da Vinci war bereits im Mai 2022 attackiert worden. Die Aktion spielt sich in Sekundenschnelle ab: Am Sonntag haben zwei Umwelt…

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  • Frau transportiert Leiche der Mutter 120 km auf dem Beifahrersitz nach Paris – sie wollte Kosten sparen

    Frau transportiert Leiche der Mutter 120 km auf dem Beifahrersitz nach Paris – sie wollte Kosten sparen

    Eine Frau fuhr mit der Leiche ihrer Mutter auf dem Beifahrersitz ihres Fahrzeugs 120 km bis nach Paris, um den Bestatter nicht bezahlen zu müssen.

    Die Pariser Polizei kann es immer noch nicht fassen. Am Donnerstagabend gegen 22 Uhr erhielten sie den Anruf einer Frau, die den Tod ihrer Mutter im Alter von 93 Jahren meldete. Aufgrund des Alters der alten Dame ist dies an sich noch nichts Ungewöhnliches. Viel ungewöhnlicher ist, was die Frau anschließend den Polizisten erzählte.

    Ihre Mutter starb 120 km von Paris entfernt am selben Tag in ihrem Zweitwohnsitz in Mesnils-sur-Iton im Departement Eure. Die Tochter beschloss daraufhin, den Leichnam ihrer Mutter selbst nach Paris zu bringen. Sie setzte die Leiche auf den Beifahrersitz ihres Autos und machte sich auf den Weg. Eine 120 km lange Fahrt mit ihrer toten Mutter an ihrer Seite bis zu ihrem Zuhause im 10. Pariser Arrondissement! Eine makabre Reise, nur um den Transport durch einen Bestatter nicht bezahlen zu müssen, berichtet die Zeitung Le Parisien.

    Dabei ist das Gesetz eindeutig: Die Todeserklärung muss vor jedem Transport des Leichnams abgegeben werden. Der Leichnam muss innerhalb von 48 Stunden „mit speziell ausgestatteten Fahrzeugen, die ausschließlich für Leichentransporte vorgesehen sind“, transportiert werden, heißt es im Code général des collectivités territoriales. Darüber hinaus muss der Leichnam in einem Leichensack transportiert werden.

    Die Frau wurde von der Polizei angehört
    Die Polizei vernahm die Tochter und den Enkel der Verstorbenen als Zeugen. Der Leichnam der alten Dame wurde zur eingehenden Untersuchung in das Institut médico-légal de Paris gebracht, wobei aufgrund ihres hohen Alters allerdings keine Autopsie durchgeführt wurde.

    Parallel dazu untersuchten Gendarmen die Zweitwohnung im Departement Eure, die die Tochter nach dem Tod ihrer Mutter gereinigt hatte. Die Wohnung wurde versiegelt.

  • Protest der Landwirte: Hunderte Traktoren rollen auf die französische Hauptstadt Paris zu

    Protest der Landwirte: Hunderte Traktoren rollen auf die französische Hauptstadt Paris zu

    Bauernverbände drohen damit, ab Freitag, dem 26. Januar, Blockade-Aktionen in Paris durchzuführen. Die Traktoren sind nur noch wenige Dutzend Kilometer von der Hauptstadt entfernt.

    Nach und nach nähert sich ein Konvoi von Traktoren der französischen Hauptstadt Paris. Am frühen Donnerstagmorgen, dem 25. Januar, fand eine Schneckenaktion auf der N12 im Departement Yvelines statt. 14 Traktoren fuhren im Schritttempo hintereinander her, mit dem Ziel: „Sich Gehör verschaffen, versuchen, verstanden zu werden und versuchen, dass all diese Vorschriften, die es nicht geben muss, diese französische Unproduktivität verschwinden“, erklärte der Landwirt Gaël Levasseur auf dem Sender France 2.

    Aktionen in der gesamten Île-de-France.
    Die Demonstranten machten sich auf den Weg zur Autobahn und verlangsamten den Verkehr auf mehreren Kilometern. Den ganzen Vormittag über fanden Aktionen am Fahrbahnrand statt, wie z. B. das Abdecken eines Radargeräts. In Étampes (Essonne) besetzten Traktoren einen Kreisverkehr, einige Autofahrer hatten Verständnis dafür. Rund um die Hauptstadt finden Aktionen statt, während man auf die Antwort des Premierministers wartet. Die Aktionen und Blockaden werden in der Region Île-de-France zunehmen, und mehrere Gewerkschaften rufen für Freitag, den 26. Januar, zu einer Blockade von Paris auf.

  • Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo: „Ich werde das neue Einwanderungsgesetz so nicht anwenden“

    Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo: „Ich werde das neue Einwanderungsgesetz so nicht anwenden“

    Anne Hidalgo, die sozialistische Bürgermeisterin von Paris, war am Donnerstag, dem 25. Januar, Gast in der Sendung „4 Vérités“ des französischen Fernsehsenders France 2. Der Verfassungsrat soll am Donnerstag, dem 25. Januar, seine Entscheidung über das Einwanderungsgesetz bekannt geben. „Ich werde nicht sortieren. […] Die Nationalpräferenz ist ein Thema und ein Slogan der extremen Rechten, ich weigere mich, sie anzuwenden. Wir werden sehen, was der Verfassungsrat sagt“, erklärte Anne Hildago, PS-Bürgermeisterin von Paris in der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2 am Donnerstag, dem 25. Januar. „Wir haben eine Pflicht zur Menschlichkeit“, fügte sie hinzu. Die Pariser Stadtverwaltung organisiert eine „Nacht der Solidarität“. Wie viele Obdachlose gibt es in Paris? „Im letzten Jahr zählten wir 3.015 Menschen, die auf der Straße lebten. […] Vor einigen Jahren sahen wir viele Frauen auf der Straße. Wir haben spezielle Einrichtungen für sie geschaffen, weil eine Frau auf der Straße al…

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  • César-Verleihung 2024: „Le règne animal“ und „Anatomie d’une chute“ – Liste der nominierten Filme

    César-Verleihung 2024: „Le règne animal“ und „Anatomie d’une chute“ – Liste der nominierten Filme

    Die Liste der für den César 2024 nominierten Filme wurde am Mittwochmorgen veröffentlicht. Zwei Filme stehen im Vordergrund. Die Verleihung des als „französischer Oskar“ bekannten Preises ist für den 23. Februar im Olympia in Paris geplant. Welche Filme werden bei den Césars 2024 ausgezeichnet? „Le …

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  • Saint-Denis: Innerhalb einer Woche wurden zwei Teenager bei Anfriffen tödlich verletzt

    Saint-Denis: Innerhalb einer Woche wurden zwei Teenager bei Anfriffen tödlich verletzt

    Innerhalb einer Woche starben zwei Teenager in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis), nachdem sie brutal angegriffen worden waren. Einer der beiden war nur 14 Jahre alt. Die Situation beunruhigt die Einwohner.

    Ein Jugendlicher starb am Samstag, dem 20. Januar. Er besuchte eine Berufsschule in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis). Am Mittwochmorgen wurde er angegriffen, als er gerade eine Prüfung für sein Abitur ablegen wollte. Mehrere Personen, die mit einem Auto ankamen, griffen ihn unvermittelt mit Macheten an. Der gewaltsame Tod des Jugendlichen löst in der Stadt große Besorgnis aus. „Wie kann jemand mit Macheten bewaffnet in seinem Auto losfahren, um einen Schüler zu töten?“, fragte sich eine Passantin auf dem Sender Franceinfo.

    „Es ist ein bisschen beängstigend, dass Schüler, die zum Lernen kommen, stattdessen aber in Schlägereien verwickelt werden“, sorgt sich ein junger Mann. Er spricht von einem zweiten tödlich verletzten Jugendlichen in weniger als einer Woche in der Stadt in der Nähe von Paris. Im Abstand von nur wenigen Stunden nach dem Macheten-Angriff auf den Berufsschüler war ein 14-jähriger Junge in einer U-Bahn-Station mit Messerstichen tödlich verletzt worden. Am Samstag wurde vor dem Rathaus von Saint-Denis eine Kundgebung zum Gedenken an den Jungen mit dem Namen Sedan abgehalten. In diesem Fall wurde ein 19-jähriger Mann angeklagt und in Haft genommen.

  • Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

    Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

    Nach dem Aufruf einer Gruppe bekannter Persönlichkeiten demonstrierten am Sonntag, dem 21. Januar, zehntausende Menschen in ganz Frankreich gegen das geplante Einwanderungsgesetz. Das Gesetz wurde in der Nationalversammlung mit den Stimmen des ultra-rechten Rassemblement National angenommen und muss nun noch vom Verfassungsrat genehmigt werden. Nach einem Aufruf von 201 bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fanden am Sonntag in ganz Frankreich Demonstrationen gegen das neue Einwanderungsgesetz statt. In Paris versammelten sich die Gegner des Gesetzes ab dem frühen Nachmittag auf dem Trocadero-Platz. Zivilisten, Politiker und Gewerkschaftsvertreter versammelten sich, um den ideologischen Sieg der extremen Rechten zu verurteilen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, rief Fabien Roussel, Nationalsekretär der Kommunistischen Partei. „Wir unterscheiden nicht zwischen Arbeitnehmern aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe (…) all diese Männer und Frauen sind für das Land unve…

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