Kategorie: Frankreich

  • Frankreichs Solidarität mit der Familie Bibas: Ein Zeichen universeller Brüderlichkeit, schreibt Macron

    Frankreichs Solidarität mit der Familie Bibas: Ein Zeichen universeller Brüderlichkeit, schreibt Macron

    Am 18. Februar 2025 veröffentlichte der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X (ehemals Twitter) eine bewegende Botschaft: „Shiri. Kfir. Ariel. Gesichter der Unschuld und der Liebe. Gesichter einer ewigen Menschlichkeit, die die Barbarei der Hamas niemals auslöschen wird. Frankreich, mobilisiert für die Befreiung aller Geiseln, steht an der Seite von Yarden und der Familie Bibas. In universeller Brüderlichkeit.“ Diese Worte beziehen sich auf die tragische Geschichte der Familie Bibas, die während des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 entführt wurde. Die Familie bestand aus den Eltern Shiri und Yarden sowie ihren beiden kleinen Söhnen, Ariel (4 Jahre) und Kfir (9 Monate). Sie wurden aus ihrem Zuhause im Kibbuz Nir Oz verschleppt und in den Gazastreifen gebracht. In den Monaten nach der Entführung gab es widersprüchliche Berichte über das Schicksal von Shiri und ihren Kindern. Ende 2023 behauptete die Hamas, dass Shiri, Ariel und Kfir bei einem israelis…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macrons diplomatische Offensive: Europas Rolle im Ukraine-Konflikt stärken

    Macrons diplomatische Offensive: Europas Rolle im Ukraine-Konflikt stärken

    Inmitten der anhaltenden Spannungen des Ukraine-Konflikts hat der französische Präsident Emmanuel Macron eine klare Botschaft an die internationale Gemeinschaft gesendet: Friedensverhandlungen dürfen nicht ohne die Beteiligung der Ukraine und Europas stattfinden. Diese Haltung unterstreicht Macrons Bestreben, Europas Einfluss in geopolitischen Angelegenheiten zu festigen und sicherzustellen, dass die europäischen Interessen in potenziellen Friedensgesprächen berücksichtigt werden. Exklusive US-Russland-Gespräche: Europas Besorgnis Die jüngsten Entwicklungen zeigen eine Annäherung zwischen den USA und Russland, wobei hochrangige Gespräche in Saudi-Arabien stattfanden. Diese bilateralen Verhandlungen, die ohne die Teilnahme europäischer Staaten oder der Ukraine geführt wurden, haben in Europa Besorgnis ausgelöst. Präsident Macron betonte die Notwendigkeit, dass Europa eigene Lösungen entwickelt und über Sicherheitsgarantien nachdenkt. Er erklärte gegenüber der regionalen Presse, dass die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mord an Türsteher in Marseille: Tatverdächtiger festgenommen

    Mord an Türsteher in Marseille: Tatverdächtiger festgenommen

    Ein tödlicher Angriff erschüttert Marseille: Ein Türsteher einer Diskothek wurde mit einem Kopfschuss getötet – nun wurde ein Verdächtiger festgenommen.

    Ein Streit mit tödlichem Ausgang

    Es ist ein Szenario, das sich in der Welt des Nachtlebens immer wieder abspielt: Ein Gast wird des Clubs verwiesen, ist wütend – doch in diesem Fall endete der Konflikt auf schreckliche Weise.

    In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2025 wurde der Türsteher des FaraNight, einer Diskothek im 11. Arrondissement von Marseille, erschossen. Der mutmaßliche Täter war zuvor aus dem Club geworfen worden. Doch anstatt nach Hause zu gehen, kam er mit einer Waffe zurück. Er feuerte durch die Tür und traf das Opfer tödlich am Kopf.

    Die Rettungskräfte konnten nichts mehr tun – der 38-jährige Sicherheitsmann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

    Polizei nimmt Verdächtigen fest

    Nach tagelangen Ermittlungen hat die Polizei nun einen Verdächtigen gefasst. Er wurde in Gewahrsam genommen und steht im Verdacht, für die kaltblütige Tat verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen laufen weiter, um die genauen Hintergründe der Tat zu klären.

    Laut der Staatsanwaltschaft wurde eine Ermittlung wegen Mordes eingeleitet. Die Spurensicherung am Tatort, Videoaufnahmen und Zeugenberichte spielten offenbar eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung des Verdächtigen.

    Ein weiteres Kapitel der Gewalt in Marseille

    Leider reiht sich dieser Mord in eine lange Liste von Gewalttaten ein, die Marseille in den letzten Jahren immer wieder erschüttern. Besonders im Nachtleben kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen, die oft in brutaler Gewalt enden.

    Warum eskaliert ein Streit so sehr, dass ein Mensch sein Leben verliert? Wut, Kränkung, vielleicht auch Alkohol oder andere Substanzen – oft sind es mehrere Faktoren, die eine Situation völlig außer Kontrolle geraten lassen.

    Für die Angehörigen des Opfers bleibt nur die Trauer um einen Menschen, der an diesem Abend einfach nur seinen Job gemacht hat.

    Von C. Hatty

  • Gewalt eskaliert in Avignon: Ein Toter und ein Verletzter nach erneuter Schießerei

    Gewalt eskaliert in Avignon: Ein Toter und ein Verletzter nach erneuter Schießerei

    Die blutige Spirale der Gewalt in Avignon (Vaucluse) dreht sich weiter. Nachdem am vergangenen Wochenende bereits zwei Schießereien vier Verletzte forderten, kam es am Montagabend, dem 17. Februar, erneut zu einem brutalen Zwischenfall. Ein junger Mann wurde erschossen, ein weiterer verletzt. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

    Ein Quartier unter Beschuss

    Die Spuren der nächtlichen Gewalt sind noch deutlich sichtbar: zersplittertes Glas, ein beschädigtes geparktes Fahrzeug, Einschusslöcher in Fassaden. Der Stadtteil Barbière, ohnehin bekannt als ein Brennpunkt des Drogenhandels, wurde einmal mehr zum Schauplatz eines tödlichen Machtkampfes. Augenzeugen berichten von schwer bewaffneten Männern, die plötzlich auftauchten und das Feuer eröffneten – ihr Ziel: ein Drogenumschlagplatz.

    Die Täter nutzten Kalaschnikows, um ihre Konkurrenten zu attackieren. Für einen 21-Jährigen, der bereits wegen Drogendelikten polizeibekannt war, kam jede Hilfe zu spät. Ein weiterer Mann überlebte mit Verletzungen.

    Kampf um lukrative Drogenreviere

    Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden ein. Erst am Vortag wurden bei Schießereien in der Barbière und einem benachbarten Viertel vier Menschen verletzt. Der Grund für diese Eskalation? Der Kampf um äußerst profitable Drogenverkaufsstellen.

    „Diese Dealpunkte bringen enorme Summen ein und werden von diesen Gruppen stark abgesichert. Die Täter sind schwer bewaffnet“, erklärt David Fiorentini, Sekretär der Polizeigewerkschaft Alliance Police Vaucluse.

    Dass in Frankreichs Städten Bandenkriege um Drogenterritorien toben, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch die Brutalität, mit der diese Konflikte ausgetragen werden, nimmt zu. Automatische Waffen, gezielte Hinrichtungen, Schüsse mitten in Wohnvierteln – die Hemmschwelle scheint gesunken.

    Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

    Kurz nach der Tat konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen. Sie wurden in Gewahrsam genommen und werden nun vernommen. Ob sie direkt in die Schießerei verwickelt waren oder in welchem Verhältnis sie zu den rivalisierenden Gruppen stehen, ist noch unklar.

    Die Anwohner der betroffenen Viertel leben in Angst. Viele berichten von einer ständigen Bedrohungslage, von Einschüchterung durch bewaffnete Dealer und der wachsenden Präsenz organisierter Kriminalität.

    Wie geht es weiter?

    Die Behörden stehen vor einer Herausforderung: Einerseits verschärfen sie den Druck auf die Drogennetzwerke mit verstärkten Polizeieinsätzen. Andererseits scheint jede Zerschlagung einer Gruppe eine neue Welle von Gewalt auszulösen.

    Wird sich die Lage beruhigen, oder steht Avignon eine weitere Eskalation bevor? Die nächsten Tage könnten entscheidend sein.

    Von C. Hatty

  • Frankreichs Landwirtschaft in der Krise: Ursachen und Hintergründe der Bauernproteste

    Frankreichs Landwirtschaft in der Krise: Ursachen und Hintergründe der Bauernproteste

    Die französische Landwirtschaft sieht sich seit Ende 2023 mit einer tiefgreifenden Krise konfrontiert, die zu landesweiten Protesten geführt hat. Im Département Tarn-et-Garonne, im Süden Frankreichs, begannen Landwirte, die Ortsschilder ihrer Gemeinden umzudrehen – ein symbolischer Akt, der die Absurdität ihrer Situation verdeutlichen sollte. Dieser Protest weitete sich schnell auf andere Regionen aus und mündete Anfang 2024 in groß angelegte Demonstrationen und Straßenblockaden, organisiert von den führenden Agrargewerkschaften FNSEA und Jeunes Agriculteurs. Obwohl die Intensität der Proteste inzwischen nachgelassen hat, brodelt die Unzufriedenheit in den ländlichen Gebieten weiterhin. Ursachen der Krise Die Wurzeln der aktuellen Krise sind vielfältig und tiefgehend. Ein zentraler Faktor ist der kontinuierliche Rückgang der Einkommen der Landwirte. Schätzungen zufolge leben etwa 15 % der französischen Landwirte unterhalb der Armutsgrenze, was die wirtschaftliche Prekarität in diesem S…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Oise: Kupferkabeldiebe legen ganze Ortschaft lahm

    Oise: Kupferkabeldiebe legen ganze Ortschaft lahm

    Kupfer, auch als „rotes Gold“ bekannt, bleibt ein begehrtes Ziel für Kriminelle. In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Diebe in Rochy-Condé (Oise) versucht, drei Kilometer Kupferkabel zu stehlen – ein Delikt, das in der Region mittlerweile alarmierend häufig vorkommt.

    Dreiste Methode, schwerwiegende Folgen

    Ein aufmerksamer Anwohner bemerkte die Täter in Aktion. Doch es war nicht das erste Mal: Innerhalb von nur drei Tagen verschwanden in der gleichen Gemeinde bereits sieben Kilometer Kabel.

    Die Vorgehensweise der Diebe ist gut bekannt. „Sie schneiden das Kabel ab, verknoten es, befestigen es an einem Fahrzeug und ziehen es einfach heraus“, erklärt der Bürgermeister Robert Truptil. Eine Methode, die nicht nur schnell, sondern auch äußerst zerstörerisch ist.

    Wochenlange Reparaturen – und große Unannehmlichkeiten

    Rund 230 Haushalte sind von dem Diebstahl betroffen – vor allem jene, die noch nicht auf Glasfaser umgestellt haben. Für sie bedeutet der Kabelklau: kein Internet, kein Fernsehen und in vielen Fällen auch kein Telefon.

    Für örtliche Geschäftsleute ist das eine Katastrophe. Ohne funktionierendes Netz können Kartenzahlungen nicht durchgeführt werden, Bestellungen bleiben liegen. Ein Techniker konnte einigen Betroffenen zumindest eine Notlösung anbieten – Internet per 4G.

    Doch die eigentlichen Reparaturen könnten sich über Wochen hinziehen. Denn Kupferkabeldiebstähle sind in der Region so häufig, dass dieser Fall keine Priorität hat.

    Die Bewohner von Rochy-Condé sind frustriert – und fragen sich: Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

    Von C. Hatty

  • Verschmutzte Austern im Becken von Arcachon: Ermittlungen gehen weiter

    Verschmutzte Austern im Becken von Arcachon: Ermittlungen gehen weiter

    Das Becken von Arcachon, berühmt für seine Austernzucht, steht erneut im Zentrum eines Umwelt-Skandals. Nach starken Regenfällen kam es zu Überflutungen, die offenbar Abwasser in die Austernparks spülten. Die Folge: eine Kontamination, die bereits im Dezember 2023 zu zahlreichen Fällen von Magen-Darm-Erkrankungen führte und den Verkauf der Austern zeitweise stoppte.

    Ein altbekanntes Problem – das eskaliert

    Wer in der Gemeinde Lanton wohnt, kennt das Problem nur zu gut: Sobald es stark regnet, laufen die Abwasserkanäle über. Fäkalien und andere Verunreinigungen fluten die Straßen und fließen schließlich ins Meer. Doch diesmal scheint der Fall schwerwiegender zu sein.

    Einige Experten warnen schon lange davor, dass das Abwassersystem des Beckens nicht für die zunehmend extremen Wetterbedingungen ausgelegt ist. Und die Vorwürfe gehen noch weiter: Es wird untersucht, ob es zu illegalen Einleitungen durch eine Tochtergesellschaft des Wasserversorgers Veolia gekommen ist.

    Garde à vue und politische Konsequenzen

    Die Affäre hat mittlerweile eine juristische Dimension erreicht. Eine hochrangige Vertreterin von Veolia sowie die Direktorin des Syndikats für Abwasserentsorgung (SIBA) wurden bereits mehrere Stunden lang in Polizeigewahrsam genommen. Am 18. Februar wurde zudem der Bürgermeister von Arcachon von den Behörden befragt.

    Umweltaktivisten und Austernzüchter haben genug. Ein Zusammenschluss mehrerer Verbände hat Klage wegen „Ökozids“ eingereicht. „Das Becken ist eine besonders empfindliche Umweltzone. Die Vorfälle sind zu gravierend, um sie einfach hinzunehmen“, erklärt Thierry Lafon, Austernzüchter aus Gujan-Mestras.

    Wie geht es weiter?

    Noch sind viele Fragen offen: War das Desaster eine unvermeidliche Folge der starken Regenfälle – oder hätten die Behörden es verhindern können? Und falls es zu illegalen Abwassereinleitungen kam, wer trägt die Verantwortung?

    Eines ist sicher: Die Austernzüchter brauchen schnelle Antworten. Denn jede weitere Kontamination gefährdet nicht nur die Umwelt, sondern auch eine der wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen der Region.

    Autor: C.H.

  • Französischer Senat verabschiedet umstrittenes Gesetz zum Verbot des Kopftuchs im Sport

    Französischer Senat verabschiedet umstrittenes Gesetz zum Verbot des Kopftuchs im Sport

    Die Debatte über Laizismus und Sport in Frankreich hat eine neue Wendung genommen. Der Senat hat einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, der das Tragen religiöser Symbole – insbesondere des Kopftuchs – in allen Sportwettbewerben, auch auf Amateurebene, verbietet. Ein tief gespaltenes Thema, das erstmals ausdrücklich von der Regierung unterstützt wird. Ein Kurswechsel der Regierung Bislang wurde die Frage des Kopftuchs im Sport den einzelnen Sportverbänden überlassen. Einige, wie der französische Fußballverband, hatten das Tragen des Kopftuchs bereits untersagt, während andere, etwa der Handballverband, es erlaubten. Diese Uneinheitlichkeit führte zu jahrelangen Kontroversen – doch nun scheint die Regierung entschlossen, eine klare Linie zu ziehen. Mit 210 Stimmen dafür und 81 dagegen wurde das Gesetz von der mehrheitlich rechts-konservativen Senatskammer angenommen. Der Text stammt aus der Feder von Michel Savin, einem Senator der konservativen Partei Les Républicains (LR). Seine Begrün…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Toulons verstecktes Juwel: Das Havana Café zur besten Terrasse Frankreichs gekürt

    Toulons verstecktes Juwel: Das Havana Café zur besten Terrasse Frankreichs gekürt

    Mitten im Herzen von Toulon – im charmanten Stadtteil Mourillon – thront ein kleines Café, das nun offiziell zur besten Terrasse Frankreichs gekürt wurde. Das Havana Café begeistert seit 24 Jahren seine Gäste und hat sich mit seiner einzigartigen Atmosphäre gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt.

    Ein Ort für Frühaufsteher und Nachtschwärmer

    Ab 7 Uhr morgens öffnet das Havana Café seine Pforten und empfängt seine Gäste mit frischem Kaffee und entspannten Gesprächen. Ob Stammkunden oder Touristen, hier findet jeder einen Platz – und genau das macht den Charme des Lokals aus. Jean Rolland, ein treuer Besucher, bringt es auf den Punkt: „Ich habe hier mehr Leute von außerhalb kennengelernt als echte Toulonnais!“

    Das Café hat sich über die Jahre zu einem Treffpunkt für verschiedenste Menschen entwickelt. Mal herrscht entspannte Ruhe, mal füllt sich der Platz mit lebendiger Stimmung – besonders an lauen Sommerabenden, wenn an der Außenbar Cocktails serviert werden.

    Ein Preis, der nicht nur die Gäste erfreut

    Dass das Havana Café nun von einem Jurygremium zur „Besten Terrasse Frankreichs 2025“ gewählt wurde, ist für Inhaber David Fiastre eine besondere Anerkennung. Sein Ziel war es von Anfang an, eine einladende Umgebung für alle zu schaffen – und das scheint ihm mehr als gelungen zu sein.

    „Wir haben eine Außenbar, speziell für Cocktails im Sommer“, erzählt er mit einem Lächeln, während er über seine liebevoll gestaltete Terrasse blickt. Ein Erfolgsrezept, das nicht nur die Jury überzeugt hat, sondern auch die Menschen, die hier jeden Tag aufs Neue verweilen.

    Ein Nachbarschaftsliebling ohne Streit

    Was das Havana Café so besonders macht, ist nicht nur die Qualität der Getränke oder die Dekoration – sondern die Harmonie mit der Umgebung. Während in vielen Städten der Lärm von Bars und Cafés zu Konflikten mit Anwohnern führt, scheint es hier anders zu sein. Selbst abends, wenn sich das Lokal in eine lebhafte Oase verwandelt, bleiben die Nachbarn entspannt.

    Doch was macht dieses Café so einzigartig, dass es sogar einen landesweiten Titel gewinnt? Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Gastfreundschaft, Stil und der Fähigkeit, jeden willkommen zu heißen – egal, ob Stammgast oder zufälliger Besucher auf der Durchreise.

    Eines steht fest: Wer nach Toulon kommt, sollte sich einen Stopp im Havana Café nicht entgehen lassen.

    Von C. Hatty

  • Toulouse – Karneval der Studentenstadt

    Toulouse – Karneval der Studentenstadt

    Toulouse, die „ville rose“ (rosarote Stadt), ist nicht nur für ihre warme Backsteinarchitektur und das entspannte Lebensgefühl bekannt. Einmal im Jahr erwacht sie in einem bunten Spektakel zum Leben: dem Karneval von Toulouse. Doch was macht ihn so besonders? Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich – von seiner bewegten Geschichte über schräge Traditionen bis […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…