Kategorie: Frankreich

  • Frankreich: Rentensystem in der Krise – Milliarden-Defizit droht

    Frankreich: Rentensystem in der Krise – Milliarden-Defizit droht

    Die Zukunft des französischen Rentensystems sieht düster aus. Laut einem Bericht des Rechnungshofs, der am 20. Februar vorgelegt wurde, wird das Defizit bis 2035 auf 15 Milliarden Euro anwachsen und bis 2045 rund 30 Milliarden Euro erreichen. Danach seien die Unsicherheiten zu groß, um verlässliche Prognosen zu treffen, so die Experten.

    Diese Zahlen decken sich weitgehend mit den Prognosen des Rentenorientierungsrats (COR), der für das Jahr 2024 ein Defizit von 6,1 Milliarden Euro und für 2030 einen Fehlbetrag zwischen 10 und 15 Milliarden Euro erwartet. Premierminister François Bayrou hatte in seiner Grundsatzrede am 14. Januar 2025 allerdings von 45 bis 55 Milliarden Euro gesprochen – eine Einschätzung, die weit über den bisherigen Berechnungen liegt.

    Die Reform von 2023: Kurzfristiger Erfolg, langfristige Zweifel

    Die im Jahr 2023 beschlossene Rentenreform, die das gesetzliche Renteneintrittsalter um zwei Jahre anhob, wird laut Rechnungshof zunächst positive finanzielle Effekte haben. Bis 2030 soll sie 10 Milliarden Euro einbringen, mit einem Höhepunkt im Jahr 2032. Doch langfristig verliert die Reform an Wirkung: Ab 2040 schwindet ihr Nutzen für die Finanzstabilität des Systems, so der Bericht. Der Grund? Die steigende Lebenserwartung. Wer nach 1970 geboren wurde, verbringt schlicht mehr Jahre im Ruhestand, was die Einsparungen wieder relativiert.

    Neue Maßnahmen – aber welche?

    Der Rechnungshof untersuchte auch weitere potenzielle Reformschritte, darunter eine erneute Anhebung des Rentenalters um ein Jahr. Das Fazit: Kurzfristig würde das helfen, doch die Wirkung wäre begrenzt. Eine Änderung der Beitragsjahre hingegen hätte zunächst einen geringeren Effekt, würde sich aber langfristig stärker auswirken.

    Die Frage bleibt: Welche Maßnahmen sind nötig, um das Rentensystem nachhaltig zu stabilisieren? Der Bericht legt nahe, dass einfache Lösungen kaum ausreichen werden.

    Von C. Hatty

  • Carcassonne – Ein Mittelalterlicher Karneval wie kein anderer

    Carcassonne – Ein Mittelalterlicher Karneval wie kein anderer

    Eine Stadt wie aus der Zeit gefallen Carcassonne, eine der eindrucksvollsten Festungsstädte Europas, zieht mit ihren imposanten Mauern, geheimnisvollen Gassen und uralten Türmen jedes Jahr Besucher aus aller Welt an. Doch wer glaubt, die Stadt sei nur ein stummes Relikt der Vergangenheit, täuscht sich gewaltig. Jedes Jahr im Februar erwacht Carcassonne zum Leben – mit […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Montpellier – Karneval mit südfranzösischem Rhythmus

    Montpellier – Karneval mit südfranzösischem Rhythmus

    Wo Geschichte auf ausgelassenes Feiern trifft Südfrankreich ist bekannt für Sonne, mediterranes Flair und exzellente Weine. Doch einmal im Jahr wird Montpellier zur Hochburg des Karnevals. Hier, wo die Altstadt mit ihren engen Gassen auf moderne Plätze trifft, erlebt man ein farbenfrohes Spektakel, das Tradition und Lebensfreude verbindet. Doch woher kommt dieser Karneval eigentlich? Ursprung […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • 150 Euro pro Monat für gesunde Ernährung? So funktioniert die geplante „Sicherheitskasse für Lebensmittel“

    150 Euro pro Monat für gesunde Ernährung? So funktioniert die geplante „Sicherheitskasse für Lebensmittel“

    Stell dir vor, du bekommst jeden Monat 150 Euro, um hochwertige Lebensmittel zu kaufen – und das ganz unabhängig von deinem Einkommen. Klingt gut? Genau das steckt hinter der Idee der „Sécurité sociale de l’alimentation“ – einer Art Sicherheitskasse für Lebensmittel. Die Grünen in Frankreich haben einen Gesetzesvorschlag eingebracht, um dieses Modell landesweit zu testen. Am 20. Februar wird das Thema in der Nationalversammlung diskutiert. Doch wie genau soll das funktionieren?

    Ein solidarisches System für bessere Ernährung Die Grundidee ist simpel: Jeder zahlt – je nach Einkommen – eine Sozialabgabe und erhält im Gegenzug monatlich 150 Euro, die in bestimmten Geschäften, auf Märkten oder bei Landwirten ausgegeben werden können. So ähnlich wie bei der Krankenversicherung, nur eben für Lebensmittel. Der grüne Abgeordnete Charles Fournier beschreibt das Ziel so:

    „Wir wollen die Prinzipien der Sozialversicherung auf den Bereich Ernährung ausweiten.“

    Drei Kernpunkte machen das Modell be…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Lille: Serie von Angriffen auf indische Restaurants sorgt für Angst und Spekulationen

    Lille: Serie von Angriffen auf indische Restaurants sorgt für Angst und Spekulationen

    In Lille häufen sich mysteriöse Angriffe auf indische Restaurants – mittlerweile sind es acht innerhalb von nur zwei Wochen. Ein maskierter Täter schlägt nachts mit einem Hammer auf die Schaufenster ein und verschwindet spurlos. Die betroffenen Betreiber stehen unter Schock und haben Angst um ihre Sicherheit.

    Eine gezielte Serie von Attacken

    Ob „Taj Mahal“, „Shinwari“ oder „Jai-Ho“ – alle betroffenen Restaurants gehören indischen Inhabern. Die immer gleiche Vorgehensweise des Täters lässt die Vermutung aufkommen, dass es sich nicht um zufälligen Vandalismus handelt, sondern um eine gezielte Aktion. Die beschädigten Restaurants eint nicht nur ihre kulinarische Ausrichtung, sondern auch die Furcht ihrer Betreiber.

    „Ich gehe kaum noch in mein eigenes Restaurant, weil ich Angst habe“, sagt Khalid Gondal, Inhaber des „Jai-Ho“. Baljeet Singh, ebenfalls Restaurantbesitzer, teilt diese Sorge: „Es gibt einfach keine Sicherheit.“

    Ein beunruhigendes Detail: Der Täter beschränkt sich darauf, die Fensterfronten zu zerstören – er dringt nie in die Lokale ein und stiehlt nichts. Die Motive sind daher rätselhaft.

    Verdacht: Ein abgelehnter Bewerber auf Rachefeldzug?

    Die betroffenen Restaurantbesitzer haben eine eigene Theorie. Sie vermuten, dass hinter den Angriffen ein ehemaliger Bewerber steckt, der aus Rache handelt. Ob dieser Verdacht zutrifft, ist unklar. Sicher ist jedoch, dass die Polizei mittlerweile aktiv ermittelt.

    Die Kriminalpolizei von Lille hat eine Untersuchung eingeleitet und wertet Überwachungsvideos aus. Doch noch gibt es keine heiße Spur. Die Gastronomen hoffen, dass die Ermittler den Täter bald fassen – bevor es zu weiteren Angriffen kommt.

    Angesichts der Eskalation fragen sich viele in Lille: Wann hört das endlich auf?

    Catherine H.

  • Notre-Dame de Royan: Ein Meisterwerk aus Beton und Licht

    Notre-Dame de Royan: Ein Meisterwerk aus Beton und Licht

    Wer nach Royan reist, erwartet vielleicht breite Strände, elegante Villen und die sanfte Meeresbrise der Charente-Maritime. Doch mitten in dieser Stadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg fast komplett neu aufgebaut wurde, erhebt sich ein Bauwerk, das alle Erwartungen sprengt: die Kirche Notre-Dame de Royan. Ein Betonriese mit gotischer Seele – kann das funktionieren? Genau diese […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Eintauchen in die Kunst: Picasso in der digitalen Erlebniswelt

    Eintauchen in die Kunst: Picasso in der digitalen Erlebniswelt

    Das Atelier des Lumières in Paris lädt ein zu einer einzigartigen, multisensorischen Reise durch das Werk von Pablo Picasso. Mit über 450 projizierten Bildern, begleitet von Musik und Spezialeffekten, bietet die immersive Ausstellung Picasso, l’art en mouvement eine spektakuläre Annäherung an das Sc…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Richard Ferrand: Ein umstrittener Aufstieg an die Spitze des Conseil constitutionnel

    Richard Ferrand: Ein umstrittener Aufstieg an die Spitze des Conseil constitutionnel

    Am 19. Februar 2025 bestätigten die französischen Parlamentarier mit knapper Mehrheit die Ernennung von Richard Ferrand zum Präsidenten des Conseil constitutionnel. Diese Entscheidung, die auf Vorschlag von Präsident Emmanuel Macron getroffen wurde, erfolgte trotz erheblicher Kritik aus verschiedenen politischen Lagern. Richard Ferrand, geboren am 1. Juli 1962 in Rodez, begann seine politische Laufbahn in den 1980er Jahren als Mitglied der Sozialistischen Partei (PS). Im Jahr 2016 schloss er sich Emmanuel Macrons Bewegung La République En Marche! (LREM) an und spielte eine Schlüsselrolle in deren Aufbau. Zwischen 2018 und 2022 fungierte er als Präsident der Nationalversammlung, bevor er bei den Parlamentswahlen 2022 seinen Sitz verlor. Anschließend gründete er eine Beratungsfirma und blieb ein enger Vertrauter Macrons. Die Entscheidung, Ferrand an die Spitze des Conseil constitutionnel zu berufen, stieß auf breite Kritik. Juristen und Politiker äußerten Bedenken hinsichtlich seiner Una…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs Vorstoß gegen „ewige Schadstoffe“: Ein Überblick über das geplante PFAS-Verbot

    Frankreichs Vorstoß gegen „ewige Schadstoffe“: Ein Überblick über das geplante PFAS-Verbot

    Am heutigen Donnerstag, dem 20. Februar 2025, berät die französische Nationalversammlung in zweiter Lesung über einen Gesetzesentwurf zur Einschränkung der Herstellung und des Verkaufs von Produkten, die per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthalten. Diese synthetischen Chemikalien, oft als „ewige Schadstoffe“ bezeichnet, sind aufgrund ihrer extremen Persistenz in der Umwelt und ihrer potenziellen Gesundheitsrisiken ins Visier geraten. Was sind PFAS? PFAS sind eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die Fluor enthalten. Schätzungen zufolge gibt es zwischen 10.000 und 14.000 verschiedene PFAS-Verbindungen, darunter bekannte Vertreter wie PFOA und PFOS. Sie finden breite Anwendung in Alltagsprodukten wie antihaftbeschichteten Pfannen, Lebensmittelverpackungen und Textilien, da sie wasser-, fett- und schmutzabweisende Eigenschaften besitzen. Ihre extreme Langlebigkeit führt jedoch dazu, dass sie sich in der Umwelt und im menschlichen Körper anreichern, was zu ernsthaften Ges…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Grenoble: Brandanschlag auf neue Bibliothek schockt die Bewohner

    Grenoble: Brandanschlag auf neue Bibliothek schockt die Bewohner

    Eine erst zwei Monate alte Bibliothek in Grenoble wurde in der Nacht zum 19. Februar durch einen Brandanschlag mit einer Auto-Ramme zerstört. Während die Ermittlungen laufen, sitzt der Schock tief – und die Stadt verspricht einen schnellen Wiederaufbau.

    1.300 Quadratmeter Kultur in Flammen

    Am Morgen nach der Katastrophe hängt der Geruch von verbranntem Papier und geschmolzenem Plastik noch in der Luft. Feuerwehrleute kämpfen mit den letzten Glutnestern, während fassungslose Anwohner vor der ausgebrannten Ruine der Bibliothek Chantal-Mauduit stehen.

    „Ich verstehe nicht, warum man so etwas macht. Was bringt das?“, fragt eine Mutter, die gekommen war, um Bücher zurückzubringen. Ihre Worte stehen für viele in der Nachbarschaft, die von dem Angriff auf ihr kulturelles Herzstück erschüttert sind.

    Die im Dezember eröffnete Bibliothek erstreckte sich über 1.300 Quadratmeter und sollte ein Ort des Lernens, der Begegnung und der Inspiration sein. Nun ist sie nur noch ein verkohltes Gerippe.

    Eskalation nach Krawallen

    Am Abend vor dem Brand kam es im nahegelegenen Viertel Mistral zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und mutmaßlichen Drogendealern. Ob der Brandanschlag damit in Verbindung steht, ist noch unklar. Doch gegen Mitternacht raste ein Auto in die Fassade des Gebäudes – kurz darauf brach das Feuer aus.

    „Als ich den zerstörten Bau gesehen habe, war ich einfach nur enttäuscht“, sagt ein Junge, der regelmäßig nach der Schule hierherkam. Für viele Kinder und Jugendliche war die Bibliothek ein sicherer Hafen.

    Die Stadt verspricht Wiederaufbau

    Trotz des Schocks gibt sich die Stadt Grenoble kämpferisch: Die Bibliothek soll genau an derselben Stelle wieder aufgebaut werden. „Wir lassen uns nicht einschüchtern“, verspricht die Stadtverwaltung.

    Die Ermittlungen laufen, doch bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter. Die Polizei geht Hinweisen nach und prüft, ob der Angriff eine gezielte Eskalation im Zusammenhang mit dem Drogenmilieu war oder eine andere Motivation dahintersteckt.

    Eines steht fest: Die Bewohner Grenobles wollen ihre Bibliothek zurück – und sie werden nicht zulassen, dass Gewalt und Zerstörung über Kultur und Bildung siegen.

    Von C. Hatty