Kategorie: Frankreich

  • Neuer Anlauf nach fast vier Jahrzehnten: Justiz nimmt ungelösten Mordfall von Auxerre erneut ins Visier

    Neuer Anlauf nach fast vier Jahrzehnten: Justiz nimmt ungelösten Mordfall von Auxerre erneut ins Visier

    Manche Verbrechen verschwinden nie ganz aus dem kollektiven Gedächtnis. Sie bleiben wie ein Schatten über einer Region liegen, selbst dann, wenn Jahre zu Jahrzehnten werden. Genau zu diesen Fällen zählt der Mord an Marie-Agnès Bedot, einer Krankenschwester aus Auxerre, deren gewaltsamer Tod bis heute ungeklärt ist. Nun unternimmt die französische Justiz einen neuen Versuch, Licht in eines der rätselhaftesten Kriminalverfahren des Départements Yonne zu bringen. Fast 37 Jahre nach den Ereignissen hat das nationale Zentrum für Serien- und ungeklärte Verbrechen in Nanterre die Ermittlungen erneut intensiviert. Mit einem öffentlichen Zeugenaufruf hoffen die Ermittler auf Hinweise, die dem Fall endlich eine entscheidende Wendung geben könnten. Marie-Agnès Bedot war 32 Jahre alt, als sie am 16. Oktober 1989 spurlos verschwand. Die Krankenschwester hatte ihren Arbeitsplatz verlassen und kehrte nie nach Hause zurück. Wenige Tage später entdeckten Suchkräfte ihre Leiche in einem Waldgebiet nahe …

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  • Kommentar: Wie man an den Spenden für Bedürftige kräftig verdienen kann – und das auch noch für normal hält

    Kommentar: Wie man an den Spenden für Bedürftige kräftig verdienen kann – und das auch noch für normal hält

    Es gibt Geschäftsmodelle, die sind so dreist, dass man ihnen fast schon Respekt zollen muss. Man stelle sich vor: Menschen kaufen Lebensmittel für Bedürftige, weil sie helfen wollen. Sie greifen zu Konserven, Nudeln oder Babynahrung, legen die Produkte in den Einkaufswagen und spenden sie anschliessend den Lebensmittelbanken. Eine schöne Geste. Ein Akt der Solidarität.

    Und während die Kunden glauben, etwas Gutes zu tun, klingelt gleichzeitig die Kasse des Supermarkts.

    Nicht nur ein bisschen. Sondern ganz regulär. Mit der üblichen Handelsmarge. Mit Gewinn.

    Wie genial ist das eigentlich? Die Grosszügigkeit anderer wird zur Einnahmequelle. Der Kunde spendet. Der Bedürftige erhält die Ware. Und der Händler verdient mit. Eine Win-win-win-Situation – zumindest für zwei Beteiligte.

    Besonders bemerkenswert ist dabei die Selbstverständlichkeit, mit der dieses System verteidigt wird. Sobald Politiker vorschlagen, die bei solchen Sammelaktionen erzielten Margen den Hilfsorganisationen zukommen zu lassen, ertönt empörtes Räuspern aus den Vorstandsetagen. Man habe schliesslich bereits genug getan. Man unterstütze die Aktionen organisatorisch. Man spende Überschüsse. Man kämpfe gegen Lebensmittelverschwendung.

    Alles richtig.

    Nur beantwortet das nicht die entscheidende Frage: Warum sollte ausgerechnet die Spendenbereitschaft der Kunden ein gewöhnlicher Umsatzvorgang sein?

    Wenn jemand Lebensmittel kauft, um sie der eigenen Familie auf den Tisch zu stellen, ist eine Handelsmarge selbstverständlich. Dafür existiert Handel. Doch wenn ein Kunde bewusst für Bedürftige einkauft, wird aus dem Geschäft plötzlich etwas anderes. Dann geht es nicht mehr um Konsum, sondern um Solidarität.

    Und Solidarität ist eigentlich keine Ware.

    Der eigentliche Skandal liegt deshalb nicht darin, dass Supermärkte an solchen Aktionen verdienen. Der eigentliche Skandal ist, dass viele Menschen dies inzwischen für völlig normal halten. Wir haben uns offenbar daran gewöhnt, dass selbst Nächstenliebe noch eine Gewinn- und Verlustrechnung besitzt.

    Vielleicht erleben wir bald die nächste Innovationsstufe. Warum nicht Bonusprogramme für Wohltätigkeit? Zehn Konservendosen für Bedürftige spenden und beim elften Produkt doppelte Treuepunkte erhalten. Oder eine Premium-Mitgliedschaft für besonders grosszügige Kunden. Die Marketingabteilungen würden bestimmt kreative Lösungen finden.

    Natürlich überzeichnet dieser Gedanke. Aber nur ein wenig.

    Denn die grundlegende Frage bleibt bestehen: Wem soll die Grosszügigkeit der Bürger dienen? Menschen in Not – oder den Quartalszahlen börsennotierter Unternehmen?

    Wer ernsthaft behauptet, dass beides gleichermassen legitim sei, hat möglicherweise vergessen, worum es bei einer Spende eigentlich geht.

    Nämlich darum, zu geben.

    Nicht darum, daran zu verdienen.

    Ein Kommentar von C. Hatty

  • Wenn Solidarität zum Geschäft wird: Parlamentarier wollen Handelsmargen für Lebensmittelhilfen sichern

    Wenn Solidarität zum Geschäft wird: Parlamentarier wollen Handelsmargen für Lebensmittelhilfen sichern

    Jedes Jahr sammeln die französischen Lebensmittelbanken bei ihren landesweiten Aktionen mehrere tausend Tonnen Lebensmittel für Bedürftige. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist dabei ungebrochen hoch. Nun sorgt jedoch ein Aspekt dieser Solidaritätskampagnen für politische Diskussionen: Mehrere Abgeordnete fordern, dass Supermarktketten künftig auf jene Gewinnmargen verzichten sollen, die bei den eigens für die Sammlungen gekauften Produkten entstehen. Der Vorstoss basiert auf einer einfachen Beobachtung. Während der Sammelaktionen erwerben Kunden Lebensmittel direkt im Supermarkt, um sie anschliessend an die vor den Kassen wartenden Freiwilligen zu übergeben. Für die Handelsketten entstehen dadurch zusätzliche Umsätze, auf die sie ihre üblichen Margen erzielen. Aus Sicht der Initiatoren der Gesetzesvorlage widerspricht dies dem eigentlichen Zweck der Aktionen. Die Grosszügigkeit der Verbraucher solle ausschliesslich den Hilfsorganisationen zugutekommen und nicht zugleich kommerz…

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  • Der lange Arm Bakus? Prozess um Mordversuch an aserbaidschanischem Dissidenten erreicht entscheidende Phase

    Der lange Arm Bakus? Prozess um Mordversuch an aserbaidschanischem Dissidenten erreicht entscheidende Phase

    Vor dem Sonder-Schwurgericht in Rennes nähert sich ein aufsehenerregender Prozess seinem Ende. Die französische Staatsanwaltschaft fordert 30 Jahre Haft gegen den Hauptangeklagten im Fall des versuchten Mordes am aserbaidschanischen Blogger und Regimekritiker Mahammad Mirzali. Der Fall wirft Fragen auf, die weit über die strafrechtliche Verantwortung der Angeklagten hinausreichen: Es geht um den Schutz politischer Flüchtlinge in Europa und um die zunehmende Gefahr grenzüberschreitender Repression autoritärer Staaten. Der Angriff ereignete sich im März 2021 in Nantes. Mirzali, der seit Jahren in Frankreich lebt, wurde von mehreren Männern mit Messern attackiert und schwer verletzt. Nur knapp überlebte er die Tat. Nach Überzeugung der Anklage handelte es sich nicht um eine gewöhnliche Gewalttat, sondern um eine gezielt geplante Operation gegen einen prominenten Kritiker der politischen Führung in Aserbaidschan. Ein prominenter Gegner des Regimes Mahammad Mirzali gehört zu den bekannteste…

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  • François Bayrou verzichtet auf die Präsidentschaftskandidatur 2027 – das Zentrum sucht seine neue Führung

    François Bayrou verzichtet auf die Präsidentschaftskandidatur 2027 – das Zentrum sucht seine neue Führung

    Mit einer klaren Absage an eine eigene Kandidatur hat François Bayrou eine der offenen Fragen im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahl 2027 beantwortet. Der langjährige Vorsitzende der Mitte-Partei MoDem und ehemalige Premierminister wird nicht für das höchste Staatsamt kandidieren. Damit endet eine monatelange Debatte über eine mögliche Teilnahme des erfahrenen Zentristen am Élysée-Wahlkampf. Das Ende einer politischen Option François Bayrou gehört seit mehr als drei Jahrzehnten zu den prägenden Figuren des politischen Zentrums in Frankreich. Bereits bei den Präsidentschaftswahlen 2002, 2007 und 2012 trat er als Kandidat an und etablierte sich als Vertreter eines unabhängigen, proeuropäischen Mitte-Kurses zwischen den traditionellen politischen Lagern. Seine wohl bedeutendste politische Entscheidung traf Bayrou jedoch im Jahr 2017. Damals verzichtete er auf eine erneute Kandidatur und unterstützte stattdessen Emmanuel Macron. Dieser Schritt trug wesentlich zur Entstehung des …

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  • Glaspfand in Frankreich: Zero Waste France kritisiert fehlenden Schwung beim Mehrwegsystem

    Glaspfand in Frankreich: Zero Waste France kritisiert fehlenden Schwung beim Mehrwegsystem

    Ein Jahr nach dem Start eines groß angelegten Versuchs zur Wiedereinführung des Glaspfands in mehreren französischen Regionen fällt die Bilanz ernüchternd aus. Die Umweltorganisation Zero Waste France wirft den Verantwortlichen vor, die selbst gesteckten Ziele deutlich verfehlt zu haben. Besonders im Fokus steht das von Citeo koordinierte Programm „ReUse“, das den Wiedergebrauch von Glasverpackungen fördern und langfristig zu einem landesweiten Mehrwegsystem führen soll.

    Als das Projekt im vergangenen Jahr vorgestellt wurde, klangen die Pläne ambitioniert. Hunderte Supermärkte sollten nach und nach eingebunden werden. Das Ziel: Verbraucherinnen und Verbraucher sollten Glasflaschen und Einmachgläser zurückgeben können, damit diese gereinigt und erneut befüllt werden. Ab 2027 war sogar eine Ausweitung auf ganz Frankreich im Gespräch.

    Die Realität sieht nach Einschätzung von Zero Waste France deutlich bescheidener aus.

    Zwar beteiligen sich mittlerweile rund 350 Geschäfte an dem Programm, doch aus Sicht der Umweltschützer bleibt das weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Noch schwerer wiegt für die Organisation allerdings die geringe Auswahl an Produkten, die tatsächlich im Mehrwegkreislauf angeboten werden.

    Für ihre Untersuchung besuchten Mitarbeiter der Vereinigung zahlreiche teilnehmende Märkte. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus. Durchschnittlich fanden sich lediglich wenige Mehrwegprodukte in den Regalen. Vor allem Getränke wie Bier, Fruchtsäfte, Wasser, Limonaden oder Wein waren vertreten. Von der deutlich größeren Produktpalette, die theoretisch vorgesehen war, sei vielerorts kaum etwas zu sehen gewesen. In einigen Geschäften fehlten wiederverwendbare Verpackungen sogar komplett.

    Damit wird ein Problem sichtbar, das viele Verbraucher bereits aus anderen Umweltprojekten kennen: Ein System kann nur funktionieren, wenn es im Alltag tatsächlich präsent ist. Wer erst lange suchen muss, verliert schnell die Lust.

    Genau hier setzt eine weitere Kritik von Zero Waste France an. Nach Ansicht der Organisation mangelt es vielerorts an einer klaren Kennzeichnung. Informationen über die Funktionsweise des Pfandsystems seien häufig schwer zu finden. Rückgabeautomaten stünden teilweise abseits oder seien nur unzureichend ausgeschildert. Wer nicht gezielt danach sucht, bemerke das Angebot mitunter gar nicht.

    Hinzu kommt die Preisfrage.

    Obwohl das Pfand bei der Rückgabe erstattet wird, kosten manche Mehrwegprodukte laut den Beobachtungen der Organisation spürbar mehr als vergleichbare Waren in Einwegverpackungen. Für viele Haushalte, die auf ihr Budget achten müssen, könnte das ein entscheidender Hemmschuh sein. Umweltfreundliches Verhalten darf aus Sicht vieler Experten kein Luxus für wenige bleiben.

    Die Kritik richtet sich deshalb nicht allein an die Betreiber des Projekts. Zero Waste France fordert auch die französische Regierung zum Handeln auf. Freiwillige Initiativen reichten nicht aus, um die ehrgeizigen Umweltziele des Landes zu erreichen. Stattdessen brauche es verbindlichere Vorgaben für Hersteller und Handelsketten, damit wiederverwendbare Verpackungen stärker verbreitet werden.

    Die Debatte kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Frankreich seine Abfallpolitik weiter verschärfen möchte. Der Wiedergebrauch von Verpackungen gilt in der Kreislaufwirtschaft als wichtiger Baustein, um Ressourcen zu schonen und die Menge an Einwegmüll zu verringern. Jede Flasche, die mehrfach genutzt wird, spart Rohstoffe, Energie und Transportaufwand.

    Ob das Glaspfand in Frankreich tatsächlich zum Erfolgsmodell wird, bleibt offen. Der aktuelle Zwischenstand zeigt jedoch, dass zwischen politischen Zielen und der Realität im Supermarktregal noch eine spürbare Lücke klafft. Die kommenden Jahre dürften darüber entscheiden, ob aus einem vielversprechenden Pilotprojekt ein fester Bestandteil des französischen Alltags wird – oder ob die Idee erneut ins Stocken gerät.

    Autor: C.H.

  • Die Fussball-WM 2026: Ein Monat Sport – und ein Schaufenster der Politik

    Die Fussball-WM 2026: Ein Monat Sport – und ein Schaufenster der Politik

    Die Fussball-Weltmeisterschaft kehrt zurück. Einen Monat lang werden Milliarden Menschen die Spiele der besten Nationalmannschaften der Welt verfolgen. Die Strassen füllen sich mit Trikots, Restaurants und Bars werden zu Treffpunkten der Fans, öffentliche Plätze verwandeln sich in Arenen des kollektiven Jubels. Das Bild ist vertraut. Doch neben dem sportlichen Wettkampf läuft eine zweite Konkurrenz – deutlich weniger sichtbar, aber politisch nicht minder bedeutsam: die Inszenierung und Vereinnahmung des Ereignisses durch die Politik. Ein aufschlussreiches Beispiel liefert die elsässische Stadt Mulhouse. Mit der Ankündigung einer öffentlichen Fan-Zone zur Weltmeisterschaft 2026 stellte Bürgermeister Frédéric Marquet nicht nur ein sportliches Begleitprogramm vor. Er präsentierte die Veranstaltung zugleich als Instrument für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und als Signal an die junge Generation. Die Absicht erscheint nachvollziehbar. Gleichzeitig verdeutlicht sie eine Entwicklung, die…

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  • Patrick Bruel unter richterlicher Aufsicht: Ermittlungen erreichen neue Dimension

    Patrick Bruel unter richterlicher Aufsicht: Ermittlungen erreichen neue Dimension

    Die juristische Affäre um den französischen Sänger und Schauspieler Patrick Bruel hat eine neue und bedeutende Wendung genommen. Nach zwei Tagen Polizeigewahrsam bei der Kriminalpolizei in Paris wurde der 67-jährige Künstler von Ermittlungsrichtern in Nanterre offiziell unter Anklage gestellt. Die Vorwürfe wiegen schwer: Vergewaltigungen, versuchte Vergewaltigungen, sexuelle Übergriffe sowie sexuelle Belästigung. Anschließend ordnete die Justiz eine richterliche Aufsicht an und entließ den Musiker wieder auf freien Fuß. Bemerkenswert ist dabei, dass die Staatsanwaltschaft ursprünglich Untersuchungshaft gefordert hatte. Nach der Vorführung vor den Ermittlungsrichtern und dem zuständigen Haftrichter folgte das Gericht diesem Antrag jedoch nicht. Patrick Bruel bleibt somit während der laufenden Ermittlungen auf freiem Fuß, muss jedoch die Auflagen der richterlichen Kontrolle erfüllen. Im Zentrum des Verfahrens stehen mutmaßliche Taten, die sich zwischen 2010 und 2019 ereignet haben sollen…

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  • Frankreichs Kultursommer nimmt Fahrt auf

    Frankreichs Kultursommer nimmt Fahrt auf

    Mit dem Juni beginnt in Frankreich traditionell jene Zeit des Jahres, in der Kultur nicht nur in Museen, Theatern und Kinos stattfindet, sondern die Straßen, Plätze und Parks des Landes erobert. 2026 zeigt sich die französische Kulturszene besonders lebendig. Zwischen großen Ausstellungen, internati…

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  • Baumvandalismus in Poitiers: Dutzende Stadtbäume mutwillig verstümmelt

    Baumvandalismus in Poitiers: Dutzende Stadtbäume mutwillig verstümmelt

    In der westfranzösischen Stadt Poitiers sorgt eine ungewöhnliche Serie von Sachbeschädigungen für Empörung. Seit mehreren Wochen werden in verschiedenen Stadtteilen gezielt Bäume beschädigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind mittlerweile rund 50 Bäume betroffen. Die Schäden reichen von tiefen Einschnitten in die Rinde bis hin zu großflächigen Verletzungen der Stämme. Die Kommune spricht von einem erheblichen Angriff auf das öffentliche Eigentum und hat Strafanzeige erstattet. Die ersten Vorfälle traten Anfang Mai auf. Mitarbeiter der städtischen Grünflächenämter bemerkten damals auffällige Beschädigungen an mehreren Bäumen. Schnell zeigte sich, dass es sich nicht um zufällige Schäden oder natürliche Ursachen handelte. Die Spuren deuten vielmehr auf vorsätzliche Eingriffe hin. Teilweise wurden die Stämme regelrecht aufgeschlitzt. In einigen Fällen reicht die Beschädigung bis in die empfindlichen Gewebeschichten unter der Rinde, die für die Versorgung des Baumes mit Wasser und Nährst…

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