Kategorie: Frankreich

  • Wie wird der französische „Gesundheitspass“ aussehen?

    Wie wird der französische „Gesundheitspass“ aussehen?

    Die Nationalversammlung prüft an diesem Montag, dem 10. Mai, die Vorlage der Regierung zur Beendigung der Gesundheitskrise. Unter den Maßnahmen, die vorgestellt werden, wirft insbesondere die Einrichtung eines „Gesundheitspasses“ viele Fragen auf. Die Nationalversammlung wird an diesem Montagnachmittag, dem 10. Mai, in öffentlicher Sitzung über das Projekt des Ausstiegs aus der Gesundheitskrise der Regierung beraten, und insbesondere über die Ideen zum „Gesundheitspass“, den Emmanuel Macron am 29. April angekündigt hat. Das Staatsoberhaupt hatte von Anfang an gesagt, dass dieser Ausweis „nicht zwingend erforderlich ist“, um Orte des täglichen Lebens wie Restaurants, Theater und Kinos zu betreten oder um zu Freunden zu gehen. „Andererseits“, so der Staatspräsident weiter, „wäre es an Orten, an denen sich Menschenmengen bilden, wie in Stadien, auf Festivals, Messen oder Ausstellungen, absurd, ihn nicht zu benutzen.“ Der Gesundheitspass sollte spätestens ab 9. Juni gebrauchsfertig sein Ko…

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  • Impfung gegen Covid 19: AstraZenecas Zerwürfnis mit Europa

    Impfung gegen Covid 19: AstraZenecas Zerwürfnis mit Europa

    Die Europäische Union rechnet mit dem Impfstoff-Hersteller AstraZeneca ab. Verzögerungen bei den Lieferungen, Prioritäten, die Boris Johnson gesetzt hat, alles Gründe, die Europa dazu bringen, die Zusammenarbeit und Abnahmeverträge nicht zu verlängern. Es wurden rechtliche Schritte eingeleitet. Abgesagte Impftermine, Impfdosen, die nur schwer Abnehmer finden, die Franzosen meiden AstraZeneca. In einer Erklärung, die Emmanuel Macron am 9. Mai in Straßburg (Elsass) abgab, säte er Verwirrung. „Wir impfen mit diesem Impfstoff in Frankreich und in Europa, wir müssen das auch weiterhin tun (…), aber um insbesondere auf Varianten zu reagieren, sehen wir, dass andere Impfstoffe heute effektiver sind“, sagte er. „Keine Probleme“ sagt AstraZenecaWessen hat sich AstraZeneca schuldig gemacht? Verzögerungen bei der Lieferung, aber auch, wenn auch sehr selten, das Auftreten von Thrombosen als unerwünschte Nebenwirkungen. Misserfolge, die das Schicksal von AstraZeneca besiegeln könnten, wie EU-Kom…

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  • Covid-19: Zahl der Patienten auf den Intensivstationen fällt unter 5.000

    Covid-19: Zahl der Patienten auf den Intensivstationen fällt unter 5.000

    Die Zahl der Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen in Frankreich fiel am Sonntag zum ersten Mal seit Ende März wieder unter die Marke von 5.000, auch die Positivitätsrate fiel auf 5,8% von 6,2% am Vortag. Die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Menschen fiel am Sonntag, 8. Mai, zum ersten Mal seit dem 29. März unter die symbolische Marke von 5.000. Auch die Positivitätsrate bei den getesteten Personen sinkt weiter, auf 5,8% gegenüber 6,2% am Vortag, so die Zahlen von Santé publique France. In den Intensivstationen lagen am Sonntag 4.971 Personen, verglichen mit 5.005 am Samstag und 5.106 am Freitag. Dieser Indikator, der von den Gesundheitsbehörden sehr genau überwacht wird, entfernt sich langsam aber deutlich von der am 26. April überschrittenen Marke von 6.000 Patienten und dem alarmierenden Höhepunkt der ersten Welle im Frühjahr 2020 mit ca. 7.000 Patienten. Die Positivitätsrate der letzten sieben Tage, die den Anteil der positiven Fälle im Verhältnis zur Anzahl de…

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  • Klima: Wird das versprochene Referendum abgehalten?

    Klima: Wird das versprochene Referendum abgehalten?

    Werden die Franzosen dazu befragt, ob der Umweltschutz in die Verfassung aufgenommen werden soll oder nicht? Wird das von Emmanuel Macron versprochene Referendum wirklich stattfinden? Im Dezember 2020 bereits hat Emmanuel Macron dem Bürgerkonvent ein Versprechen gegeben: ein Referendum über das Klima abzuhalten. Am Sonntag, dem 9. Mai, bekräftigte der Präsident im Europäischen Parlament dieses Ziel. „Es wird kein Aufgeben geben. Dieser Text wird seinen parlamentarisches Weg gehen, das allein erlaubt es uns, zu einem Referendum zu kommen“, sagte Emmanuel Macron. Eine Formulierung stellt das Problem darDer parlamentarische Weg des Klimagesetzes ist allerdings voller Tücken, denn der bereits von der Nationalversammlung beschlossene Text muss in identischer Form im Senat verabschiedet werden. Eine Formulierung in dem Gesetz ist jedoch problematisch. Sie lautet: „Die Republik garantiert den Erhalt der biologischen Vielfalt, der Umwelt und den Kampf gegen den Klimawandel.“ Die Verankerung de…

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  • Olivier Véran im Visier der Neonazi-Gruppe „Ehre und Nation“

    Olivier Véran im Visier der Neonazi-Gruppe „Ehre und Nation“

    Der Gesundheitsminister war nach Angaben des Journal Du Dimanche ein Anschlagsziel von Mitgliedern der Neonazi-Gruppe mit dem Namen „Ehre und Nation“. Diese wurden am Dienstag, 4. Mai, verhaftet. Sie wollten auch eine Freimaurerloge angreifen. Die drei Mitglieder der Neonazi-Gruppe „Ehre und Nation“, die am Dienstag, den 4. Mai, im Osten Frankreichs verhaftet wurden, werden auch verdächtigt, einen Anschlag auf den Gesundheitsminister Olivier Véran geplant zu haben. Sie hatten es ebenfalls auf eine Freimaurerloge und Gemeinschaftseinrichtungen abgesehen. Sie wurden von der Polizei der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) verhaftet und am Freitagabend in Untersuchungshaft genommen. Obwohl keine Anzeichen für eine unmittelbar bevorstehende Tat gefunden wurden, fand die DGSI verdächtige Chats in sozialen Netzwerken und war daher der Meinung, dass genügend Elemente für einen dringenden Tatverdacht und daher ausreichende Gründe für eine Verhaftung vorhanden seien. Die drei Verdächtigen, zwei Männer im Alter von 29 und 56 Jahren und eine 53-jährige Frau, wurden von einem Pariser Antiterrorismus-Untersuchungsrichter wegen Bildung einer „kriminellen terroristischen Vereinigung“ angeklagt. In Kontakt mit Rémy Daillet, einer Figur der französischen Verschwörungsbewegung Die Verhaftungen, die während einer Razzia in den Regionen Doubs und Bas-Rhin durchgeführt wurden, erfolgten im Rahmen einer Voruntersuchung der nationalen Anti-Terror-Staatsanwaltschaft, die bereits im Februar gegen diese rechtsextreme Gruppe eingeleitet wurde. Laut einer den Ermittlern nahestehenden Quelle standen die Verdächtigen in Kontakt mit Remy Daillet, einer zentralen Figur der französischen Verschwörungstheoretiker, der in Malaysia lebt. Daillet wird auch verdächtigt, an der Organisation der Entführung der kleinen Mia im April beteiligt gewesen zu sein. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde ein internationaler Haftbefehl gegen Verschwörungstheoretiker ausgestellt. In Frankreich sind mehrere Anti-Terror-Ermittlungen im Zusammenhang mit rechtsextremen Bewegungen im Gange.
  • Klima: Mobilisierungen in ganz Frankreich

    Klima: Mobilisierungen in ganz Frankreich

    Am Sonntag, 9. Mai, wurden landesweit zahlreiche Klimamärsche organisiert. Die Demonstranten protestieren gegen die Unzulänglichkeit der Maßnahmen im Klimagesetz, das am Dienstag, 4. Mai, in erster Lesung in der Nationalversammlung verabschiedet wurde. Am Sonntag, 9. Mai, fanden in mehreren französischen Städten Demonstrationen statt, weil ab Montag das neue Klimagesetz im Senat geprüft werden soll. Viele Teilnehmer an diesen Märschen sind besonders aufgebracht. Sie haben in der Presse erfahren, dass das vom Staatspräsidenten versprochene Referendum, das den Kampf gegen die Erderwärmung in die Verfassung aufnehmen soll, eventuell nicht stattfinden soll. Der Gesetzentwurf wurde am Dienstag bereits von der Nationalversammlung verabschiedet. Widerstand von Seiten der Konservativen“Die Senatoren haben den Text umgeschrieben. Um aber ein Referendum möglich zu machen, muss der Text von beiden Versammlungen in identischer Form angenommen werden“, erklärt die Journalistin Anne Bourse auf Fran…

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  • Frejus: Jagd auf Polizeibeamte, Autos angezündet, Scheiben eingeschlagen – „Nacht des Chaos“

    Frejus: Jagd auf Polizeibeamte, Autos angezündet, Scheiben eingeschlagen – „Nacht des Chaos“

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in einem Stadtteil von Frejus im Var zu Spannungen und Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei. 

    „Sie haben wieder alles in Brand gesteckt!“ Bewohner des Stadtteils Gabelle in Fréjus im Var stehen im Morgengrauen am Sonntag, 9. Mai, fassungslos vor den Schäden. Es kam zu einer neuen Nacht der Gewalt zwischen jungen Menschen und der Polizei.

    Kurz nach Mitternacht wurde die Polizei wegen Lärmbelästigung alarmiert. Drei Polizeibesatzungen mit etwa zehn Beamten waren vor Ort. Als sie ankamen, wurden sie von dreißig bis vierzig Personen mit Feuerwerkskörpern angegriffen.

    Die Beamten forderten Verstärkung der National-Polizei an, die aus Draguignan, Toulon und Marseille herbeieilte. Die Police Municipale von Fréjus und Saint-Raphaël war ebenfalls vor Ort.

    Dieser massive Polizeieinsatz verhinderte jedoch nicht, dass erheblicher Schaden entstand: Ein Fahrradgeschäft wurde ebenso in Brand gesetzt wie Stadtmobiliar, sieben bis acht Schaufenster wurden demoliert und drei Autos verbrannt, darunter eines der Police Municipale. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen endeten gegen 3 Uhr morgens.

    Alles begann mit einer einfachen Kontrolle
    Warum dieser Ausbruch von Gewalt? „Alles begann mit einer einfachen Kontrolle, um Jugendliche – und ich erinnere daran, dass wir noch eine Ausgangssperre haben – aufzufordern, nach Hause zurückzukehren, weil sich außerdem Anwohner über den Lärm beschwert hatten“, erklärte David-Olivier Reverdy, Sekretär der Polizeigewerkschaft Alliance, gegenüber dem Sender BFMTV. Er zögerte nicht, von einer „Nacht des Chaos“ zu sprechen.

    Der ärmere Stadtteil Gabelle ist, wie viele andere Wohnsiedlungen auch, vom Drogenhandel heimgesucht. Erst vor zwei Wochen wurden hier acht Kilo Cannabis beschlagnahmt. Die Polizei hat jedoch bisher keine Verbindung zwischen dem Drogenhandel und den Ereignissen der Nacht herstellen wollen.

    Drei Polizeibeamte leicht verletzt
    Zwei Beamte der Police Nationale und ein Beamter der Police Municipale wurden leicht verletzt mussten jedoch glücklicherweise nicht ins Krankenhaus eingeliefert. Sie erlitten Prellungen.

    Die Staatsanwaltschaft von Draguignan hat eine Voruntersuchung eingeleitet. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde noch niemand verhaftet.

    Verstärkung der Polizeipräsenz in Frejus

    Der Bürgermeister von Frejus, David Rachline (RN), bittet den Staat per Twitter um Verstärkung der Polizeikräfte in seiner Stadt.

    Innenminister Gérald Darmanin antwortete nur kurze Zeit später. Eine Kompanie der CRS (Compagnies Républicaines de Sécurité), also 70 Polizisten, soll am Sonntagabend als Verstärkung in Frejus ankommen, „um sicherzustellen, dass die Ordnung der Republik respektiert wird“.

  • Covid-19: Weniger Todesfälle, weniger Infektionen und mehr geimpfte Menschen in Frankreich

    Covid-19: Weniger Todesfälle, weniger Infektionen und mehr geimpfte Menschen in Frankreich

    176 Menschen starben in Frankreich am Samstag, 8. Mai, in Zusammenhang mit Covid-19. Eine Zahl, die seit einigen Tagen sinkt. Die Inzidenzrate ist mit 199 ebenfalls rückläufig. Covid-19 verursachte am Samstag, 8. Mai, in Frankreich 176 Todesfälle, so die neuesten Daten von Santé publique France. Insgesamt sind seit Beginn der Epidemie im Land nun 106.306 Menschen an und mit Covid-19 gestorben. Man zählte an diesem Samstag 25.800 Personen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden, gegenüber 26.331 am Vortag, also ein Rückgang von 531 Patienten. Auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen geht in Frankreich weiter zurück. Derzeit befinden sich 5.005 Personen auf einer Intensivstation mit Covid19, ein Rückgang von 10% gegenüber der letzten Woche. Vor sieben Tagen waren es noch 5.581 Intensivpatienten. Die Sättigung der Intensivdienste liegt in französischen Krankenhäusern derzeit bei 98,95%. 20.745 neue positive Fälle wurden in den letzten 24 Stunden von Santé publique France r…

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  • Getöteter Polizist in Avignon: Macron äussert sich endlich zu diesem tragischen Vorfall

    Getöteter Polizist in Avignon: Macron äussert sich endlich zu diesem tragischen Vorfall

    Emmanuel Macron sprach am Samstag, dem 8. Mai, zum ersten Mal über den Tod des Polizisten in Avignon, der am Mittwoch, 5. Mai, von einem Drogendealer erschossen wurde.

    Kritisiert für seine Zurückhaltung bei diesem Thema, äußerte sich Emmanuel Macron am Samstag, dem 8. Mai, zum Tod des Brigadiers Eric Masson, 36, der am vergangenen Mittwoch in Avignon bei einem Einsatz im Drogenmilieu erschossen wurde.

    „Die ganze Nation steht an der Seite der Familie dieses Polizisten und ich möchte ihnen unsere Zuneigung, unsere Unterstützung und auch unsere unerschütterliche Unterstützung für alle unsere Polizeikräfte zum Ausdruck bringen“, sagte der Präsident der Republik auf einer Pressekonferenz im portugiesischen Porto im Rahmen eines europäischen Gipfels.

    „Diese Themen sind zu wichtig für unsere Gesellschaft und die Rücksicht auf den getöteten Polizeibeamten Masson, seine Familie und alle seine Kollegen, dürfen uns nicht dazu verleiten, diese Tat zu instrumentalisieren“, fügte er hinzu.

    „Die Gewalt in der Gesellschaft wächst“
    Die Tatsache, dass der Präsident sich nicht offiziell zu diesem Todesfall geäußert hat, wurde von den Polizeigewerkschaften kritisiert. Die Vorsitzende des Rassemblement National, Marine Le Pen, hatte ihrerseits Emmanuel Macron als „einen Präsidenten dargestellt, der durch seine Nachgiebigkeit die Unordnung gefördert hat, deren Opfer nun alle Franzosen sind“.

    Präsident Macron bekräftigte, dass „es eine Realität ist, dass es Gewalt in der Gesellschaft gibt und dass diese zunimmt. Und dass die Rolle unserer Polizisten jeden Tag durch diese Gewalt erschwert wird.“

    „Wir müssen weitere Anstrengungen unternehmen, damit die Antwort der Justiz der Realität der Gesellschaft und ihrer Entwicklung folgen kann, und dass auch die Ausrüstung, der Schutz der intervenierenden Beamten entsprechend gut ist“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu. Die Polizeigewerkschaften haben zu „einer feierliche Hommage“ heute Nachmittag in Avignon für den getöteten Polizisten eingeladen.

  • Charente: 75-jährige Frau ermordet und verbrannt in ihrem Hühnerstall gefunden

    Charente: 75-jährige Frau ermordet und verbrannt in ihrem Hühnerstall gefunden

    Eine 75-jährige Frau wurde verbrannt im Hühnerstall ihres Hauses in der Nähe von Angouleme in der Charente gefunden. Nach den Ermittlungen der Gendarmerie hörte ein Nachbar in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 6. auf 7. Mai, um 5.30 Uhr das Geräusch einer Kettensäge.

    Am Freitag, 7. Mai, wurde eine Mordermittlung eingeleitet, nachdem die verkohlte Leiche einer 75-jährigen Frau in ihrem Hühnerstall in einem Dorf nordöstlich von Angouleme gefunden worden war.

    Die Leiche der Fünfundsiebzigjährigen wurde am Freitag gegen 11 Uhr von einem Nachbarn gefunden. Sie lag verkohlt im Hühnerstall, nur wenige Meter von ihrem Haus im Dorf Les Pins, im Herzen der Charente Limousin.

    Kettensägengeräusche in der Nacht
    Nach den ersten Elementen der Untersuchung, die den Gendarmen der Ermittlungsabteilung von Poitiers anvertraut wurde, wurden am Eingang des Hauses Brandspuren gefunden und die Türblätter waren sorgfältig ausgeschnitten worden. Ein Schnitt „von einem Meter mal 80 cm“, schildert der Bürgermeister von Les Pins Didier Sellier den Tatort. Laut einer Quelle, die den Ermittlungen nahe steht, hörte ein Nachbar um 5.30 Uhr das Geräusch einer Kettensäge und kurz darauf ein abfahrendes Auto.

    Die Spur eines Einbruchs scheint jedoch von den Ermittlern verworfen zu werden, da das Haus von den Angreifern nicht durchsucht wurde.

    Am Freitag haben die Ermittler den Tatort untersucht, um Spuren und Beweise zu sichern. Sie befragten auch die Nachbarn und nahmen DNA-Proben.  Bis jetzt wurde noch kein Verdächtiger in Gewahrsam genommen. 

    Eine Autopsie wird am Montag im gerichtsmedizinischen Institut in Poitiers durchgeführt, um zu versuchen, die Umstände des Todes der Frau zu bestimmen. Sie war sehr aktiv im lokalen Leben, lebte allein in diesem Haus in einem kleinen Weiler und war seit etwa zehn Jahren Witwe.

    „Die Ermittlungen sind im Gange und es müssen noch viele Untersuchungen durchgeführt werden, um definitive Spuren, die zu dem oder den Tätern führen, zu finden“, sagte die Staatsanwaltschaft von Angoulême.