Kategorie: Frankreich

  • Gesundheitspass: Obligatorisch bei Großveranstaltungen für Personen über 11 Jahren

    Gesundheitspass: Obligatorisch bei Großveranstaltungen für Personen über 11 Jahren

    Der Staatssekretär für Digitales, Cedric O, wies diesen Montag, 7. Juni, darauf hin, dass der Gesundheitspass, der für die Teilnahme an Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen notwendig ist, auch für Kinder ab 11 Jahren erforderlich ist. Diese Bestimmung wird ab dem 9. Juni in Kraft treten. Es handelt sich um eine Bestimmung, die den Franzosen vorerst unbekannt war: Man wusste bisher nicht genau, für welche Bevölkerungsgruppen der Gesundheitspass ab dem 9. Juni gelten sollte. An diesem Montag, 7. Juni, hat der Staatssekretär für den digitalen Wandel und die elektronische Kommunikation, Cedric O, nun die Katze aus dem Sack gelassen. Am Mikrofon von France Info wies er darauf hin, dass der Gesundheitspass, der für den Besuch von Großveranstaltungen notwendig ist, auch für Kinder ab 11 Jahren verpflichtend sein wird.

    „Heute verlangen wir, um ein Flugzeug besteigen zu dürfen, einen negativen PCR-Test auch für Kinder ab 11 …

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  • Indische Variante im Südwesten: Verdacht auf „etwa fünfzig Patienten“ nach Angaben der Gesundheitsbehörde

    Indische Variante im Südwesten: Verdacht auf „etwa fünfzig Patienten“ nach Angaben der Gesundheitsbehörde

    Die indische Variante, jetzt genannt „Delta“-Variante, schreitet im Departement Landes immer weiter voran. Die lokale Gesundheitsbehörde ARS meldet bei etwa fünfzig Patienten einen Verdacht auf diese Variante. Ein besorgniserregender Verlauf, insbesondere weil die Variante gegen bestimmte Impfstoffe möglicherweise teilweise resistent sein könnte. Die von der Regierung als besorgniserregend eingestufte Progression der indischen Variante von Covid-19 setzt sich im Departement Landes weiter fort. „Wir haben einen Verdacht auf die Variante Delta bei etwa fünfzig Patienten“, erklärte an diesem Montag, 7. Juni, Benoît Elleboode, Generaldirektor der Regionalen Gesundheitsagentur (ARS) Neu-Aquitaine und Arzt für öffentliche Gesundheit gegenüber France Info. Benoît Elleboode erklärt, dass zwei Fälle „sequenziert und definitiv als Variante Delta identifiziert worden sind“, die Sequenzierung für die fünfzig Verdachtsfälle wird für Anfang dieser Woche erwartet. Aber es besteht eine hohe Wahrschein…

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  • Lockerungen: Was ändert sich ab Mittwoch, 9. Juni?

    Lockerungen: Was ändert sich ab Mittwoch, 9. Juni?

    Am Mittwoch, dem 9. Juni, wird eine neue Stufe der Lockerungen es Unternehmen und kulturellen Einrichtungen ermöglichen, wieder mehr Kunden und Besucher zu empfangen. Die Ausgangssperre wird auf 23 Uhr verschoben und der Gesundheitspass wird für Großveranstaltungen eingeführt.

    Vielen Franzosen fiel es in den vergangenen Tagen schwer, bereits um 21 Uhr die Terrassen ihrer Restaurants und Bars zu verlassen. Ab Mittwoch, dem 9. Juni, dürfen die Kunden jetzt länger bleiben, die Sperrstunde wird auf 23 Uhr verschoben. Diese zwei Stunden werden wahrscheinlich einen deutlichen Unterschied für die Gastronomen ausmachen, insbesondere, da sie ab Mittwoch auch die Innenräume mit einer Kapazitätsgrenze von 50% öffnen können. „Es ist ein frischer Wind, es ist eine Wiederbelebung, und es fühlt sich gut an, mein Gott, es fühlt sich gut an“, sagt Laurence Fabre, Manager einer Pariser Brasserie auf France 2.

    Die Rückkehr der abendlichen Kinovorführungen
    Kultur- und Sportstätten können mehr Menschen aufnehmen, bis zu 5.000, sofern die Besucher einen Gesundheitspass haben. Sporthallen und Schwimmbäder werden wieder für alle geöffnet, und auch Kontaktsportarten können wieder aufgenommen werden. Die Kapazität der Kinos wird sich fast verdoppeln, mit einer auf 65% erweiterten Kapazität. Auch Abendvorführungen werden ein Comeback feiern. Aber die Unterhaltungs- und Gastronomiebranchen befürchten trotzdem eine schwierige Zukunft, da in diesem Sommer das Ende der staatlichen Hilfe droht.

  • 6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    Vor 77 Jahren, am 6. Juni 1944, landeten die Alliierten in der Normandie. Dieser Gedenktag wurde im zweiten Jahr in Folge wegen der Covid-19-Epidemie nur eingeschränkt begangen. Aber die französische Patrouille überflog die Strände der Normandie als Ehrung für die Männer, die damals für Frankreich starben. Zum Gedenken an die Tausenden von Soldaten, die vor 77 Jahren an den Stränden gefallen sind, überflogen die Royal Air Force und die französische Patrouille am Sonntag, dem 6. Juni, die Normandie. Die französisch-britische Freundschaft steht im Mittelpunkt dieses 77. Jahrestages des D-Day. Allerdings waren die Feierlichkeiten im zweiten Jahr in Folge aufgrund von Covid-19 sehr eingeschränkt. Ein britisches Ehrenmal in Ver-sur-Mer wurde in Anwesenheit der Ministerin der Armee Florence Parly eingeweiht. Veteranen im Einsatz für den FriedenLéon Gauthier ist eiber der letzten Franzosen, die am 6. Juni 1944, während des D-Day, mit einer Kommandoeinheit unter General De Gaulle die Strände d…

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  • Olivier Véran: „Ich mache mir keine großen Sorgen“ über die Covid-19-Situation im Südwesten

    Olivier Véran: „Ich mache mir keine großen Sorgen“ über die Covid-19-Situation im Südwesten

    „Die epidemische Situation verbessert sich weiter“ im ganzen Land, beruhigt Gesundheitsminister Olivier Véran. Der Gesundheitsminister Olivier Véran war heute Mittag zu Gast auf dem Sender BFM Politique. „Die Lockerungen haben die positive Dynamik nicht gebrochen“, sagte er. „Alle Indikatoren sind im grünen Bereich.“ „Keine großen Sorgen“ über die Situation im Südwesten „Im Departement Landes gibt es ein Ansteckungs-Cluster. Es gibt eine Untersuchung, wir suchen nach den Angesteckten, den Kontaktfällen, aber auch nach denen, die am Anfang der Kontaminations-Kette stehen. Es gibt ein paar Dutzend Fälle in den Landes, aber es handelt sich nicht um eine allgemeine Ansteckungswelle“, so Olivier Veran. „Eine Jagd auf die indische Variante“ Die französischen Behörden führen „eine Jagd auf die Delta-Variante, die Variante indischen Ursprungs“. Die Situation in Frankreich sei aber überhaupt nicht die gleiche wie in England damals. Dort habe die Variante haben die zahl der Ansteckungen stark er…

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  • Covid-19: Im Departement Drôme werden bereits Kinder im Alter von 12 Jahren geimpft

    Covid-19: Im Departement Drôme werden bereits Kinder im Alter von 12 Jahren geimpft

    Während etwa 50% der Franzosen eine erste Dosis eines Impfstoffs gegen Covid-19 erhalten haben, öffnet sich die Impfkampagen für die 12- bis 18-Jährigen, die ab 15. Juni Zugang zu einer Impfung bekommen sollen. In der Drôme impft ein Impfzentrum bereits jetzt schon die jüngsten Impfwilligen. In Saint-Jean-en-Royans, in der Drôme, wurde am Samstag, dem 5. Juni, ein 12-jähriges Mädchen gegen Covid-19 geimpft. Während Jugendliche generell ab dem 15. Juni den Impfstoff gegen Covid-19 erhalten können, akzeptiert das Impfzentrum der Stadt Jugendliche ab 12 Jahren bereits mit einem Vorlauf von zehn Tagen. Einige Familien sind eine Stunde gefahren, um die Impfstoff für ihre Kinder zu bekommen. Dosen, die keinen Abnehmer finden Am Samstag war der Durchschnitt der Impfwilligen, die das Zentrum besuchten, deutlich jünger. Einige Familien nutzten die Gelegenheit, ihre Kinder rechtzeitig vor der Abreise in den Urlaub impfen zu lassen. Jugendliche müssen nicht nur ihr Einverständnis erklären, sie m…

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  • Covid-19: Die Zahl der Patienten in französischen  Krankenhäusern geht weiter zurück

    Covid-19: Die Zahl der Patienten in französischen Krankenhäusern geht weiter zurück

    Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern geht weiterhin langsam zurück, vor allem auf den Intensivstationen, so die am Samstag veröffentlichten Daten von Santé Publique France. Insgesamt befinden sich derzeit 14.532 Patienten mit Covid-19 in Frankreich im Krankenhaus, gegenüber 14.801 am Vortag und 16.847 in der Vorwoche, so die Gesundheitsbehörde. Innerhalb von 24 Stunden wurden 267 neue Patienten in Krankenhäuser in Frankreich eingeliefert. Die Intensivabteilungen, die die schwersten Fälle behandeln, nahmen innerhalb von 24 Stunden 62 neue Patienten auf, wodurch sich die Gesamtzahl der Covid-Patienten auf einer Intensivstation am Samstag auf 2.525 belief. Im Vergleich dazu waren es am Freitag 2.571 und am Samstag vor einer Woche 3.028. Dieser wichtige Indikator fiel am vergangenen Sonntag unter die 3.000er Marke und hat sich seit seinem Höchststand Ende April, auf dem Höhepunkt der dritten Welle der Epidemie, mehr als halbiert. 58 Todesfälle durch und mit Covid-19 in 24 Stunden I…

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  • Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) ordnet an, dass der Staat seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Vermehrung von Grünalgen an der bretonischen Küste verstärken muss. Der Richter gab der Präfektur vier Monate Zeit zum Handeln. Die Grünalgenplage, die die Strände der Bretagne verschmutzt, gibt es seit 40 Jahren. 45.000 Tonnen Algen werden jedes Jahr von den Stränden geholt. Der Staat scheint nicht in der Lage zu sein, deren Ausbreitung einzudämmen. Nach dem Rechnungshof und dem Senat war nun am Freitag, 4. Juni, das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) an der Reihe, ein Urteil zu fällen. Der Richter weist in seinem Urteil den Staat an, „zusätzliche verbindliche Maßnahmen“ zu ergreifen, um dieses Phänomen zu bekämpfen und gibt ihm vier Monate Zeit zum Handeln. Die Umweltverbände geben sich keinen Illusionen hin Die Umweltverbände freuen sich zwar über diese Entscheidung, machen sich aber keine Illusionen. In vier Monaten „wird nichts passieren, wir werden weiter kämpfen,…

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  • Covid-19: Indische Variante breitet sich im Departement Landes weiter aus – Regierung ist besorgt

    Covid-19: Indische Variante breitet sich im Departement Landes weiter aus – Regierung ist besorgt

    Neunundzwanzig zusätzliche Fälle der „Delta“-Variante (der neue Name für die indische Variante) wurden in der Region Landes identifiziert, seit am Mittwoch, dem 2. Juni, die ersten beiden Fälle in einer Familie in diesem Departement bekannt gegeben wurden, so die Präfektur und die regionale Gesundheitsagentur am Samstag, dem 5. Juni. Zu diesen 31 bereits bestätigten Fällen rechnet die ARS aufgrund einer Schätzung „etwa zwanzig weitere“ hinzu, da die positiven Fälle noch nicht alle sequenziert wurden. Diese insgesamt etwa fünfzig Fälle lassen sich „in etwa fünfzehn Cluster gruppieren“, darunter auch Familien, erklärt die ARS, vorbehaltlich der Ergebnisse der noch laufenden Untersuchungen zum Abgleich der Daten und zur Verfolgung der Ansteckungsketten. Die 31 bestätigten Fälle betreffen sechs Gemeinden des Departements. Die Gesundheitsbehörden hatten am Mittwoch bekannt gegeben, dass die auf dem Territorium noch wenig präsente Delta-Variante in einer Familie in der Stadt Dax identifiziert worden war, ohne dass diese in Verbindung mit Indien oder Großbritannien stand. Daraufhin wurden die Tests, Screening- und Sequenzierungsvorgänge verstärkt. Die Regierung hatte sich besorgt über die zunehmende Verbreitung von Covid-19 in einem Teil des Landes geäußert, insbesondere in Okzitanien und Neu-Aquitanien. Laut ARS ist die „epidemiologische Situation ungünstig“ in dem Departement Landes, das eine Inzidenzrate von 95,6 pro 100.000 Einwohner aufweist, höher als die durchschnittliche nationale Inzidenzrate. Die Inzidenzrate in den Landes ist um 35% in weniger als drei Wochen angestiegen.
  • Umwelt: Ein bretonisches Unternehmen recycelt Zigarettenstummel zu Stadtmöbeln

    Umwelt: Ein bretonisches Unternehmen recycelt Zigarettenstummel zu Stadtmöbeln

    Die Firma MéGO stattet Gemeinden, Autobahnraststätten und sogar Stadien aus, insbesondere zur Zeit der Frauenfußball-WM.

    Die Zahl ist astronomisch. Jedes Jahr werden in Frankreich 30 Milliarden Zigarettenstummel weggeworfen, 40% davon landen in der Natur. In einem Versuch, das Verhalten von Rauchern zu ändern, kamen Mitglieder der Assoziation, Zéro Mégot, am Samstagnachmittag, 5. Juni, in Deauville an, nachdem sie 380 km in der Seine geschwommen waren, um den Weg einer weggeworfenen Zigarettenkippe aus der Hauptstadt zu rekonstruieren. Es gibt bisher noch kein organisiertes und finanziertes Netzwerk für das Recycling von Zigarettenkippen. Doch einer Firma gelingt es schon seit vier Jahren, daraus Möbel zu machen.

    Was MéGO heute mit den Zigaretten herstellt, sind im Wesentlichen verschiedene Bänke für Stadtmöbel. Sie statten Kommunen, Autobahnraststätten und Stadien für die Frauenfußball-WM aus. MéGO ist vier Jahre alt und befindet sich in der Nähe von Brest. Das Unternehmen verarbeitet rund zehn Tonnen Abfall pro Jahr. „Wenn Sie zum Beispiel Outdoor-Möbel sehen, haben Sie immer eine Sitzfläche aus Holz oder Plastikspanplatten. Wir verwenden die Zigarettenfilter, die wir thermokomprimieren, um die Stadtmöbel herzustellen“, erklärt Bastien Lucas, Direktor des Unternehmens.

    Ein echtes Ökosystem
    Der Zigarettenstummel wird zum Rohstoff. Er besteht aus Kunststoff, ist aber ein hochgiftiger Gegenstand, der zur Reinigung behandelt werden muss. Zigaretten enthalten Nikotin, Formaldehyde und Teer. In der Fabrik werden sie von den Zigarettenstummeln getrennt und dann wie der Sondermüll aus Krankenhäusern behandelt. Das Unternehmen hat ein echtes Ökosystem rund um das Recycling geschaffen.

    MeGo organisiert die Sammlung von Zigarettenkippen in der Region Paris, indem sie Aschenbecher in mehreren Pariser Stadtteilen aufstellen, insbesondere in Meudon, Levallois und Sèvres. Früher waren die Raucher nicht über die Umweltauswirkungen einer Zigarettenkippe informiert. Sobald man sie aber informiert hatte, hat die große Mehrheit der Raucher begonnen, ihre Kippen in die bereitgestellten Recycling-Aschenbecher zu werfen.

    MéGo hat eine Kette und ein Ökosystem in einem Bereich geschaffen, an dem bald auch Tabakhersteller beteiligt sein werden. Wie bei Kleidung oder Verpackungen müssen sie die Behandlung ihrer Abfälle finanzieren. Das Gesetz zur Kreislaufwirtschaft verlangt die Schaffung einer Wertschöpfungskette, die derzeit noch in der Erprobung ist. Jeder neue Akteur, der produktiv in dieser Kette tätig wird, wirkt sich auch positiv auf den Recyclingsektor aus.