Kategorie: Frankreich

  • Von Frankreich nach Spanien: Was muss man für eine Reise beachten?

    Von Frankreich nach Spanien: Was muss man für eine Reise beachten?

    Seit dem 7. Juni  wurden die Regeln für die Einreise nach Spanien gelockert. Jede geimpfte Person kann in das Land einreisen, ohne einen negativen PCR-Test vorlegen zu müssen. Andererseits werden die Regeln, anders als in Frankreich, nicht auf nationaler, sondern auf regionaler Basis angewendet. Deshalb gibt es einiges zu beachten, wenn man einen Urlaub oder ein Wochenende dort verbringen möchte.

    Die Sommerferien in Spanien stehen vor der Tür! Seit diesem Montag, 7. Juni, kann jeder, der vollständig gegen Covid-19 geimpft ist, nach Spanien einreisen, ohne einen aktuellen PCR-Test vorlegen zu müssen.

    „Ab Montag können Touristen, die nach Spanien wollen, mit einem PCR-Test, einem Antigentest oder einer Impfbescheinigung einreisen. Die sehr guten Impfdaten erlauben uns, weiter voranzuschreiten. Spanien ist ein sicheres Reiseziel“, twitterte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Wochenende.

    Hier die Regeln, die man für einen Wochenendtrip oder eine Ferienreise nach Spanien beachten muss.

    Was ist, wenn ich nicht geimpft bin?
    Kein Grund zur Panik! Wenn Sie am Tag der Abreise gar nicht oder nur teilweise geimpft sind, können Sie die Grenze trotzdem passieren. Ein negativer Antigentest, der weniger als 72 Stunden alt ist, ist dann für alle Personen über 6 Jahre erforderlich, die in nach Spanien einreisen wollen (außer für Grenzgänger und LKW-Fahrer). Die gute Nachricht ist, dass kein teurer PCR-Test mehr nötig ist (außer auf den Kanaren).

    Welche Dokumente muss ich vorlegen?
    Bei einer Einreise auf Land- oder auf dem Luftweg müssen Dokumente vorgelegt werden, um die Grenze überschreiten zu dürfen. Auf dem Landweg müssen Sie je nach dem drei Arten von Dokumenten vorlegen, die von den spanischen Behörden verlangt werden:

    • ein negativer Test, wenn Sie nicht bereits vollständig geimpft wurden.
    • eine Impfbescheinigung: Sie kann in Papierform oder „elektronisch“ vorliegen. Dieses Dokument entspricht der Impfbescheinigung, die nach Abschluss Ihrer Impfung ausgestellt wird. Aber Achtung, es handelt sich noch nicht um den in der TousAntiCovid-Anwendung enthaltenen QR-Code, da der europäische Gesundheitspass noch nicht in Kraft getreten ist. Dies wird erst ab 1. Juli der Fall sein.
    • eine Genesungsbescheinigung, ein Dokument, das einen positiven Test, und damit die Tatsache, dass Sie genesen sind, bescheinigt. Dieses Dokument ist für einen Zeitraum zwischen 11 Tagen und 180 Tagen nach einem positiven Testergebnis gültig.

    Achtung: Für alle drei Dokumente müssen Sie auch das Originaldokument vorlegen, in Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch.

    Wenn Sie mit dem Flugzeug nach Spanien einreisen, muss müssen Sie neben dem Impfpass, dem Antigentest oder der Bescheinigung über die Genesung vor Antritt der Reise ein weiteres Formular ausfüllen. Sobald dieses Formular ausgefüllt und unterschrieben ist, erhalten Sie einen Ihrer Reise zugeordneten QR-Code, den Sie auf Ihrem Mobiltelefon speichern oder ausdrucken müssen, um den Gesundheitscheck am Flughafen durchlaufen zu können.

    Es ist zu beachten, dass Grenzgänger und Bewohner des Grenzgebiets bei Reisen, die einen Radius von 30 km von ihrem Wohnort nicht überschreiten, keinen negativen Test vorlegen müssen.

    Wie sind die Gesundheitsvorschriften in Spanien?
    Mehrere Regeln gelten national, d.h. landesweit. Das Tragen einer Maske ist für alle Personen über 6 Jahren, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Bereichen oder an Orten, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie z. B. Hotels, Geschäften und Stränden, vorgeschrieben, wenn ein Abstand von eineinhalb Metern zwischen zwei Personen nicht eingehalten werden kann. Auch Barrieregesten müssen beachtet werden.

    Welche Regeln unterscheiden sich von Region zu Region?

    In Andalusien und Katalonien schließen die Hotels, Restaurants und Geschäfte um Mitternacht. Nachtbars sind in Andalusien sind bis 2 Uhr nachts geöffnet.

    In Aragonien schließen alle Einrichtungen um 22 Uhr, mit Ausnahme der wichtigsten Geschäfte, die bis Mitternacht geöffnet bleiben. In dieser Region Spaniens können die Diskotheken noch nicht wieder öffnen.

    Auf den Balearen müssen die gastronomischen Aktivitäten in Innenräumen um 18 Uhr und im Freien um 23 Uhr eingestellt werden. Die Kapazität variiert von Insel zu Insel: vier Personen pro Tisch auf Mallorca und Ibiza, sechs Personen auf Menorca und acht Personen auf Formentera.

    Obwohl der Antigentest für die Einreise in das spanische Hoheitsgebiet akzeptiert wird, gilt dies nicht für die Kanarischen Inseln. Dort muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als maximal 72 Stunden ist, vorgelegt werden. Auch ist zu beachten, dass das Herunterladen der Anwendung Radar Covid-19 auf das Telefon obligatorisch ist. Die Anwendung muss während des gesamten Aufenthalts auf den Kanarischen Inseln und mindestens 15 Tage nach Verlassen des Gebiets aktiv bleiben.

    In Kantabrien schließen die Geschäfte und Restaurants um 22.30 Uhr. Die Innenräume der Restaurants sind für die Öffentlichkeit geschlossen, aber die Terrassen können 33% ihrer Kapazität aufnehmen.

    Restaurants in Galicien schließen um 23 Uhr und Bars um 1 Uhr. Bars schließen um Mitternacht in Rioja und Castilla y León. In Kastilien-La Mancha müssen alle Lokale spätestens um 1 Uhr morgens schließen.

    Schließlich gilt in der Region Valencia eine Ausgangssperre von 1 Uhr bis 6 Uhr morgens. Nicht lebensnotwendige Geschäfte schließen um 20 Uhr.

    Ist es möglich, die Region zu wechseln?
    Die Bewegung zwischen den verschiedenen spanischen Territorien ist erlaubt, aber die Sperrzeiten sind von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich. Auf den Balearen und in der Valencianischen Gemeinschaft ist jegliche Aktivität von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens verboten.

    Was ist mit der Einreise nach Frankreich?
    Für die (Wieder-)Einreise nach Frankreich ist ein PCR-Test erforderlich, der innerhalb von 72 Stunden durchgeführt wurde. Betroffen sind alle Reisenden, die älter als 11 Jahre sind.

    Aber auch hier gilt, dass ab dem 9. Juni alle geimpften Europäer gegen Vorlage eines gültigen Impfausweises oder einer Genesungsbescheinigung ohne Test nach Frankreich reisen können.

  • Morbihan: Ein Teenager tötet seinen gewalttätigen Vater und postet das Video

    Morbihan: Ein Teenager tötet seinen gewalttätigen Vater und postet das Video

    Ein 17-jähriger Jugendlicher hat am Samstag in Ploeren (Morbihan) seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet. Er hat sich selbst der Polizei gestellt, aber erst, nachdem er „ein Video vom Tatort“ in sozialen Netzwerken verschickt hat, berichtet der Staatsanwalt aus Vannes.

    Ein 17-Jähriger hat am Samstag, 5. Juni, in Ploeren (Morbihan) seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet, berichtet France Bleu Armorique am Montag, 7. Juni. Sofort nach der Tat schickte er ein Video des Tatorts an etwa vierzig Empfänger in sozialen Netzwerken, erklärt der Staatsanwalt der Stadt Vannes, François Touron.

    Der Teenager stellte sich selbst
    Der Teenager selbst rief die Gendarmerie gegen 23:30 Uhr an und berichtete von seiner Tat. Er bestätigte, dass er seinen Vater „freiwillig mit mehreren Messerstichen getötet hat“, so der Staatsanwalt. Der junge Mann hatte stark getrunken, bevor er am Abend in die Wohnung seines Vaters ging, der dort seit einigen Wochen allein lebte. der junge Mann ging in die Küche, wo er zwei Messer nahm, seinen Vater aufweckte und ihm mehrere tödliche Stiche versetzte.

    Der Teenager erzählte den Ermittlern, dass er dem „aggressiven und gewalttätigen Verhalten seines Vaters vor dem Hintergrund des Alkoholismus und dem Leid, das dieses Verhalten seiner Familie zugefügt hat“, ein Ende setzen wollte. Die Frau des Mannes und Mutter des Jugendlichen hatte Anzeige erstattet und die eheliche Wohnung mit ihren beiden Kindern vor einigen Wochen verlassen. Nach dieser Anzeige wurde bereits am 12. Mai eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Getöteten eingeleitet.

  • Attraktivität: Frankreich steht in Europa ganz oben auf dem Siegertreppchen

    Attraktivität: Frankreich steht in Europa ganz oben auf dem Siegertreppchen

    Frankreich bleibt das attraktivste europäische Land für ausländische Investitionen. Das zeigt das Barometer einer der wichtigsten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Hier ein Beispiel aus dem Elsass.

    Mehr Produktionsstätten, Arbeitsplätze, Standorterweiterungen… Frankreich bleibt das attraktivste europäische Land für ausländische Investitionen. Eine Fabrik in Strasbourg (Elsass) hat vor kurzem von brandneuen Maschinen profitiert. „Vor einem Jahr stand das Gebäude noch leer, das alles wurde innerhalb von drei Monaten gebaut“, sagt Christophe Weibel, Leiter der Produktionsstätte von Dräger in Obernai (Bas-Rhin) gegenüber dem Sender France 2. Um 300.000 professionelle Masken pro Tag produzieren zu können, hat das deutsche Unternehmen im Elsass 150 Mitarbeiter eingestellt.

    Staatliche Beihilfe
    Mit 985 ausländischen Investitionsprojekten im Jahr 2020 liegt Frankreich in Sachen Attraktivität vor Großbritannien und Deutschland. Die Hilfe der Regierung ist bei diesen Ergebnissen nicht unwichtig. „Es waren mehrere Länder im Wettbewerb“, erklärt Christophe Weibel. „Nicht zuletzt wegen der Unterstützung und Hilfe der Regierung wurde Frankreich ausgewählt.“

  • Wie werden die Regeln für das Tragen von Masken in diesem Sommer aussehen?

    Wie werden die Regeln für das Tragen von Masken in diesem Sommer aussehen?

    Wann und wo bleibt das Tragen einer Maske Pflicht? Draußen wird es auf jeden Fall noch mindestens bis Ende Juni Pflicht sein, kündigte Olivier Véran an, auch wenn der Gesundheitsminister erklärte, dass sich die Regel je nach Standort ändern könnte. Wird unter der Hitze des Sommers das Tragen der Maske im Freien noch obligatorisch sein? Auch wenn sich die Gesundheitssituation weiter verbessert, dürfen die Franzosen in ihren Bemühungen nicht nachlassen, betonen die Regierenden seit einigen Wochen ohne Unterlass. Und während an diesem Mittwoch eine neue Phase der Lockerungen beginnt, stellt sich immer wieder die Frage nach dem Tragen einer Maske vor allem im Freien. „Wir werden den Franzosen nicht zumuten, die Maske einen Tag länger als nötig draußen zu tragen“ Eingeladen in der Sendung BFM Politique in Partnerschaft mit Le Parisien-Aujourd’hui en France, sprach der Gesundheitsminister Olivier Véran über mögliche Lockerungen bei der Maskenpflicht. „Sicher ist, dass wir bis Ende Juni auf …

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  • Justiz: Ein Hund beruhigt die Opfer bei Gerichtsverhandlungen

    Justiz: Ein Hund beruhigt die Opfer bei Gerichtsverhandlungen

    In den Gerichtssälen gibt es normalerweise viele Anwälte, Richter und jetzt in einigen auch einen Hund. In Cahors, in der Region Lot, wird ein fünfjähriger Labrador Retriever eingesetzt, um die Opfer zu beruhigen, die vor Gericht aussagen sollen.

    In Cahors, im Departement Lot, dürfen auch Hunde in das Gerichtsgebäude. Lol, ein Labrador-Rüde, fünf Jahre alt, arbeitet nun schon seit zwei Jahren mit den Richtern zusammen, um Opfer während der Anhörungen zu begleiten. „Er zeigt immer die richtigen Reaktionen, er schummelt nicht. (…) Wenn es eine Notlage gibt, wird er die Person in Not finden, er wird sofort auf sie zugehen“, erklärt Alain Sagne, Feuerwehrmann und Hundeführer von Lol.

    Spektakuläre Ergebnisse bei den Opfern
    Lol wurde 11 Monate lang speziell trainiert, um diese Empathiefähigkeit zu entwickeln. Der Labrador reagiert auf 50 Kommandos: Er kann seinen Kopf auf den Schoß legen oder sich ganz an einen Menschen anschmiegen. Die Ergebnisse sind spektakulär: „Es beruhigt die Menschen, es senkt ihre Herzfrequenz, es senkt ihren Blutdruck, es erhöht die Rate von Oxytocin, das Hormon des Wohlbefindens, des Glücks, und daher macht es die Menschen ruhig und heiter“, erklärt Frédéric Almendros, Staatsanwalt in Cahors (Lot) gegenüber dem Sender France 3.

  • Freiheitsstatue: Ihre kleine Schwester reist nun auch in die Vereinigten Staaten

    Freiheitsstatue: Ihre kleine Schwester reist nun auch in die Vereinigten Staaten

    Eine kleine Nachbildung der Freiheitsstatue reiste am Montagmorgen, 7. Juni, in Richtung New York ab. Etwas mehr als 135 Jahre nach der Entsendung der großen Schwester, die damals schon von Frankreich als Geschenk in die USA kam.

    In Paris wurde fleißig an einer Mini-Freiheitsstatue gearbeitet, die nun eine große Reise nach New York antrat. Diese Replik stand normalerweise vor dem Musée des Arts et Métiers in Paris. Frankreich leiht sie nun für zehn Jahre an die Vereinigten Staaten aus. „Sie wird eines Tages wiederkommen“, versichert Marie-Laure Estignard, Direktorin des Musée des Arts et Métiers. Diese Bronze-Replik ist die erste, die nach dem Originalmodell angefertigt wurde, inspiriert durch den Gipsentwurf des Franzosen Bartholdi, der im 19. Jahrhundert das Original schuf.

    Französisch-amerikanische Freundschaft
    Im Jahr 1884 stellte sich der französische Bildhauer eine Frau als Symbol der Freiheit vor. Am Montag, dem 7. Juni 2021, verließ die Replik Paris in Richtung Le Havre und wird von dort aus mit dem Schiff nach New York transportiert. Ein Transport, der grosse Vorsichtsmaßnahmen erforderte, insbesondere im Hinblick auf die Krone und die Fackel. Perfekt angeschnallt erhob sie sich in den Pariser Himmel.

    Vor 135 Jahren wurde die große Kupferdame unter dem Jubel der Menge den New Yorkern präsentiert, ein Geschenk von Frankreich an Amerika. „Es ging darum, die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten zu feiern (…) jetzt ist es, um unsere Freundschaft zu würdigen“, erklärt Olivier Faron, Generaldirektor des Conservatoire national des arts et métiers.

  • Wird es in Frankreich bald einen Mindestverkaufspreis für Alkohol geben?

    Wird es in Frankreich bald einen Mindestverkaufspreis für Alkohol geben?

    Das Nationale Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) schlägt nach dreijähriger Arbeit vor, Alkohol stärker zu besteuern, um den Konsum zu reduzieren. Nach drei Jahren Arbeit stellte das Nationale Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) am Freitag eine Studie vor, die die immer größer werdenden Risiken im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol aufzeigt und für eine neue Steuer zur Suchtprävention plädiert, berichtet der Sender RMC. 41.000 Todesfälle pro Jahr aufgrund von Alkohol In diesem Bericht zeigten Forscher und Kliniker, dass 43 Millionen Franzosen Alkohol trinken, von denen 30% gelegentliche oder chronische Gesundheitsrisiken aufweisen. Außerdem verursacht Alkohol jedes Jahr 41.000 Todesfälle und kostet die Gesellschaft 118 Milliarden Euro pro Jahr. Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass jeder vierte Franzose einen gefährlich hohen Konsum an alkoholischen getränken habe. Ein Drittel der Männer zwischen 18 und 35 Jahren trinken zu vie…

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  • In der Provence taucht ein elektrischer und recycelbarer Seescooter an den Stränden auf

    In der Provence taucht ein elektrischer und recycelbarer Seescooter an den Stränden auf

    Mit seinem elektrischen Akku erfordert er weniger Kraftaufwand als mit einem Paddel. Der neuartige Scooter der Meere macht sich bereit für die Landung an den Stränden Südfrankreichs. Entwickelt von einem Start-up aus Aubagne, haben bereits 500 Exemplare die Werkstatt verlassen.

    Es ist ein mehr als einen Meter breites Brett, das mit einem Lenker ausgestattet ist. Der „Blue Way“ ist ein Scooter des Meeres, der bis zu 150 Kilo tragen kann. Leicht zu handhaben und sehr stabil, ist dieses neue Spassgerät fast für jedermann geeignet. Eine originelle Art, die Küstenlandschaft zu entdecken oder mit den Kindern in aller Sicherheit eine Fahrt auf dem Wasser zu unternehmen. „Es ist nicht wie beim Jetskifahren, wo man nach Geschwindigkeit sucht, es geht mehr um Erkundung, um das Entdecken von Orten, die nicht leicht zugänglich sind. Mit dem Blue Way kann man überall und ganz leise hinkommen“, erklärt Marie de Tourris, zuständig für die Kommunikation des Start-ups Next Blue Tech aus Aubagne gegenüber Franceinfo.

    Bis zu acht Stunden Autonomie
    Das Board, das eine elektrische Batterie von acht Stunden Autonomie besitzt, kann maximal bis zu 7 km/h schnell werden. Und es ist ein vollständig recycelbares Gerät. Dieses technologische Spielzeug mit 200 Teilen wurde von dem Start-up Blue Tech mit Sitz in Aubagne entworfen. Die Ingenieure benötigten mehrere Jahre Forschung, um diesen umweltfreundlichen Seescooter zu entwickeln. „Wir haben mechanische Teile aus Aluminium, was ein recycelbares Produkt ist. Der Rumpf besteht aus Polyethylen, das ebenfalls zu 100% recycelbar ist. Am Ende ihrer Lebensdauer können wir die Platte nehmen und in kleine Stücke schneiden, sie wieder in eine Form legen und ein anderes Produkt daraus machen“, sagt Yannick Pennecot, einer der drei Gründer des Unternehmens, das inzwischen 13 Mitarbeiter beschäftigt.

    Eine ganze Reihe von Hotels und Bootsverleiher haben sich für ihre Kunden von dieser neuen Art, das Meer zu genießen, schon verführen lassen. Zu einem Preis von 5800 Euro wurde der Blue Way bereits nach Korsika, Mayotte und sogar nach Bora-Bora verkauft.

  • Skandal um Leichenspenden an der Universität Paris-Descartes: Gegen den ehemaligen Präsidenten wird ermittelt

    Diese Anklage steht im Zusammenhang mit der Untersuchung der unwürdigen Bedingungen, unter denen für die Wissenschaft gespendete Körper im Körperspendezentrum aufbewahrt werden.

    Der ehemalige Präsident der Universität Paris-Descartes, Frédéric Dardel, wurde am Freitag, dem 4. Juni, wegen „Verstosses gegen die Unversehrtheit von Leichen“ vor Gericht angeklagt, erfuhr Franceinfo von einer Justizquelle, was eine Information der AFP vom Montag, dem 7. Juni, bestätigt. Diese Anklage ist bedingt durch die Untersuchung über die Bedingungen der Konservierung von Leichen, die der Wissenschaft im Centre du don des corps gespendet wurden. Eine Untersuchung, über die bereits Ende 2019 in der Wochenzeitung L’Express berichtet wurde.

    Verwahrloste Räumlichkeiten, verweste, von Mäusen zerfressene Körper, Verdacht auf Verkauf von Leichen … In diesem Artikel, der Ende November 2019 veröffentlicht wurde, hatte das Magazin die „unwürdigen Bedingungen“ der Konservierung Aufbewahrung der sterblichen Überreste von „Tausenden von Menschen, die ihre Körper der Wissenschaft gespendet haben“ veröffentlicht.

    Sofort am Tag nach diesen Enthüllungen hatte die Abteilung für öffentliche Gesundheit der Pariser Staatsanwaltschaft eine Voruntersuchung eingeleitet. Damals hatte der Forschungsminister Frédérique Vidal die Schließung des Zentrums angeordnet. Eine Untersuchung der Universitätsverwaltung im Juni 2020 ergab, dass die Universität Paris-Descartes für „schwerwiegende ethische Versäumnisse“ bei der Verwaltung des 1953 gegründeten Centre du don des corps verantwortlich war. Ein Institut, das bis zu seiner Schließung jährlich immerhin mehrere hundert Leichen aufnahm.

  • Covid-19 : Mehrere Ansteckungen innerhalb des Instituts unter der Leitung von Didier Raoult

    Covid-19 : Mehrere Ansteckungen innerhalb des Instituts unter der Leitung von Didier Raoult

    Ein Covid-19-Cluster entwickelte sich im März und April am Institut IHU Méditerranée Infection Marseille unter der Leitung von Didier Raoult. Ein Techniker musste auf die Intensivstation eingeliefert werden.

    Neue Kontroverse um Didier Raoult. Nach Informationen, die die Zeitung L’Express am 7. Juni, veröffentlichte, hätten sich mindestens sieben Personen zwischen März und April innerhalb des Instituts IHU Mediterranean Infection Marseille mit Covid-19 angesteckt, das von Professor Didier Raoult geleitet wird.

    Während die meisten der betroffenen Personen keine schwerwiegenden Symptome entwickelt hätten, wurde ein Techniker des Instituts, der inzwischen allerdings wieder genesen ist, immerhin auf der Intensivstation behandelt. Mindestens ein Arzt musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Es ist eine anonyme Zeugenaussage, die der Zeitung L’Express vorlag und die diese Informationen bestätigt. Es handelt sich dabei um eine Person, die im Institut von Prof. Raoult arbeitet.

    „Ein Klima der Angst“
    Andere Mitarbeiter des Instituts prangern unter dem Deckmantel der Anonymität Praktiken an, die geeignet sind, Covid-19 unter den Mitarbeitern zu verbreiten: Treffen und Seminare, „bei denen Barrieregesten wenig oder nicht beachtet werden“, Einladung von „Fans“ von Prof. Raoult während einer Konferenz, „bei der fast die Hälfte der Teilnehmer keine Maske trug und weniger als zwei Meter voneinander entfernt waren“.

    Parallel zur mangelhaften Einhaltung der Barrieregesten prangern die anonymen Zeugen auch ein „Klima der Angst, das an der IHU herrscht“ an und sie sagen, dass sie Repressalien fürchten, falls ihre Identität aufgedeckt werden sollte.

    Professor Didier Raoult ist seit Beginn der Pandemie mehrmals in die Kritik geraten, da er immer wieder wissenschaftlich nicht abgesicherte Behandlungsmethoden gegen Covid-19 propagierte.

    Bekannt für seine Offenheit und seine manchmal unorthodoxe Haltung und sein Aussehen, erlangte er eine gewisse Popularität und internationale Medienberühmtheit im Jahr 2020, als er mit seinem Team eine Behandlung vorschlug, die seiner Meinung nach eine zufriedenstellende Wirksamkeit gegen die Coronavirus-Krankheit auf der Basis von Hydroxychloroquin und Azithromycin aufweist, eine Behandlung, zu der er eine Beobachtungsstudie durchführte, die eine starke Reduzierung der Sterblichkeit zeigt, wenn sie relativ früh in der Entwicklung der Krankheit verabreicht wird.

    Dieser Behandlungsvorschlag, der als Lösung für die Gesundheitskrise und zur Begrenzung der Zahl der Todesfälle durch COVID-19 präsentiert wurde, löste schnell eine Mediendebatte aus, die über die wissenschaftliche und medizinische Welt hinausging. In einem stark polemischen Kontext wurde sie von einem Teil der Öffentlichkeit und der politischen Klasse, insbesondere der Rechten, unterstützt. Gestützt von seinen Aussagen kamen schnell zahlreiche Verschwörungstheorien auf, die die Idee einer Kabale gegen eine als billig und effektiv dargestellte Behandlung befeuerten. Fast ein Jahr später, im Jahr 2021, hat Hydroxychloroquin in großen randomisierten kontrollierten Studien sowie in anderen Studienkampagnen auf der ganzen Welt, einschließlich der von der WHO geleiteten Solidarity-Studie, keine Wirksamkeit gegen Covid-19 gezeigt.