Kategorie: Frankreich

  • Wetter: Starke Hitze setzt am Wochenende im Südwesten ein und soll mehrere Tage anhalten

    Wetter: Starke Hitze setzt am Wochenende im Südwesten ein und soll mehrere Tage anhalten

    Nach dem Regen kommt die Hitze: Météo France sagt ab Sonntag, dem 5. September, eine Hitzeperiode voraus, die mindestens drei Tage andauern soll. Im Südwesten werden die Temperaturen bei über 30°C liegen.

    Sie lieben die Hitze und die Sonne? Gute Nachrichten: Die Sonne und die Hitze sind zurück im Süden! Während das Hérault wegen des stürmischen Regens, der heute Nachmittag in der Region Montpellier zu erheblichen Überschwemmungen geführt hat – in 2 Stunden fiel die Regenmenge eines ganzen Monats -, unter Alarmstufe orange gestellt wurde, sagt Météo France für Sonntag bis Dienstag, den 7. September, eine starke Hitzeperiode voraus. Die Temperaturen sollen zwischen 5°C und 10°C über der jahreszeitlichen Norm liegen.

    Diese warme Luft wird aufgrund der Verlagerung eines Hochdruckgebiets von den Britischen Inseln nach Mitteleuropa und des Aufstiegs einer Kaltfront in der Nähe der Iberischen Halbinsel nach Südfrankreich ziehen. Subtropische Luft soll sich über Frankreich festsetzen.

    Samstag, 4. September
    Der Tag beginnt mit klarem Himmel in Südwestfrankreich. Seltene Schauer sind von Tarn-et-Garonne bis ins Lot möglich. Rund um das Mittelmeer wird es viel Sonnenschein geben. Am Nachmittag wird sich das Wetter kaum ändern. Über dem Lot und dem Aveyron wird ein Gewitterrisiko erwartet. Météo France prognostiziert 21°C in Rodez, 25°C in Tarbes, Pau, Foix, Montauban, Agen, Albi, Castres und Cahors, 26°C in Toulouse und Foix, 27°C in Carcassonne und Narbonne.

    Sonntag, 5. September
    Am Sonntag scheint in einem großen Teil der Departements im Südwesten von morgens an die Sonne scheinen, und dieses gute Wetter wird den ganzen Tag anhalten. Météo France prognostiziert 24°C in Rodez, 28°C in Toulouse, Montauban, Agen, Cahors, Albi, Tarbes, Pau, Foix und Narbonne, 29°C in Castres und 30°C in Carcassonne.

    Montag, 6. September
    Am Montag scheint in der gesamten Region weiterhin die Sonne. Rund um das Mittelmeer wird die Sonne den ganzen Tag über scheinen. In der Nähe des Atlantiks wird es jedoch manchmal einen dichten Wolkenschleier geben und im Golf von Lion weht eine Meeresbrise, sagt La Chaîne Météo. Die Temperaturen werden steigen: Météo France sagt 27°C in Rodez, 28°C in Carcassonne, 30°C in Toulouse, Montauban, Agen Albi, Castres, Cahors, Pau, Tarbes, Foix und 31°C in Auch voraus.

  • Starke Regenfälle im Osten Okzitaniens: beeindruckende Bilder der Regenfälle im Hérault

    Starke Regenfälle im Osten Okzitaniens: beeindruckende Bilder der Regenfälle im Hérault

    Das Departement Herault wurde am Freitag, 3. September, wegen der Gefahr von Starkregen und Überschwemmungen in Alarmstufe Orange versetzt.

    Am Freitag, den 3. September, kam es im Hérault zu sehr starken Regenfällen. Météo France hat das Departement wegen der Gefahr von Unwettern und Überschwemmungen vorläufig in Alarmstufe orange versetzt, da heute Nachmittag heftige Schauer und Gewitter über dem Gebiet niedergingen. Um 16 Uhr hob der Wetterdienst seine Warnung wieder auf.

    „In den letzten 2 Stunden sind 93 mm (50 mm / 1 Stunde) auf dem Flughafen von Montpellier gefallen, das ist mehr als der Monatsdurchschnitt. Diese Gefahr von Starkregen besteht auch heute Nachmittag in diesen Gebieten“, so die Wetterbehörde in ihrem jüngsten Bulletin.

    In den sozialen Netzwerken verbreiten mehrere auf Meteorologie spezialisierte Accounts besonders eindrucksvolle Bilder von den sintflutartigen Regenfällen, die in den letzten Stunden im Departement Hérault niedergegangen sind. Vor Ort befürchten die Behörden größere Schäden.

    Als Vorsichtsmaßnahme hat die Verwaltung von Montpellier beschlossen, den Tunnel der Place de la Comédie zu schließen.

    Die Feuerwehr des Departements Hérault ruft ihrerseits in den sozialen Netzwerken zur Wachsamkeit auf. Der Service Départemental d’Incendies et de Secours (Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements) gibt an, dass er mehrere auf die Wasserrettung spezialisierte Teams eingesetzt hat, um betroffenen Häusern oder Einrichtungen zu helfen. Einige Straßen wurden teilweise überflutet.

  • Marseille: Emmanuel Macron kündigt für Ende 2021 oder Anfang 2022 einen One Ocean Summit in Frankreich an

    Marseille: Emmanuel Macron kündigt für Ende 2021 oder Anfang 2022 einen One Ocean Summit in Frankreich an

    Dieser Gipfel soll Wissenschaftler sowie wirtschaftliche und regionale Akteure zum Schutz der biologischen Vielfalt zusammenbringen. Am Freitag, 3. September, kündigte Emmanuel Macron nach einem Ausflug zum Meer vor den Calanques bei Marseille die Abhaltung eines Umweltgipfels für Ende 2021 oder Anfang 2022 in Frankreich an. Dieser „One Ocean Summit soll Wissenschaftler, Wirtschaftsakteure, regionale Akteure und die Vereinten Nationen an einen Tisch bringen“, sagte der Staatschef wenige Stunden vor seiner Rede auf dem Weltnaturschutzkongress (IUCN), der am Freitag in der zweitgrößten Stadt Frankreichs eröffnet wird, der Presse. Laut Emmanuel Macron soll dieser Gipfel dazu dienen, „Initiativen zur Forschung, zur internationalen Rechtsprechung und zur Vervollständigung des internationalen Rechts zu starten, das es uns ermöglicht, die Umwelt zu schützen“. Verstärkung des Schutzes der Meeresgebiete Auf die Frage nach der oft beklagten Wirksamkeit solcher Gipfeltreffen antwortete er: „Ja, s…

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  • Covid-19-Impfung: Neukaledonien führt Pflichtimpfung für alle Erwachsenen ein

    Covid-19-Impfung: Neukaledonien führt Pflichtimpfung für alle Erwachsenen ein

    Die Impfung gegen Covid-19 wird für alle Erwachsenen in Neukaledonien obligatorisch, da sich bisher nur 30% der Bevölkerung dieser französischen Inselgruppe im Südpazifik haben vollständig impfen lassen. Die Verpflichtung zur Impfung, die am Freitag vom Neukaledonischen Parlament einstimmig angenommen wurde, gilt auch für alle Reisenden, die die Inselgruppe, die als einziges Gebiet der Welt noch frei von Covid-19 ist, besuchen möchten. Nicht geimpften Personen wird die Einreise verweigert. Die Impfpflicht gilt nicht für Minderjährige oder für Personen mit medizinischen Kontraindikationen. Die Maßnahme ist Gegenstand eines breiten politischen Konsenses in Neukaledonien. Nach Ansicht der lokalen Regierung sollte dies einen Impuls für die Impfung geben. Bislang sind nur 30% der Bevölkerung, die für eine Impfung in Frage kommt, vollständig geimpft, d. h. etwa 71 000 der 270 000 Einwohner des Archipels. Die Behörden sind besorgt über eine mögliche Einschleppung des Virus nach Neukaledonien,…

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  • Covid-19: Wie entwickelt sich die Epidemie in Frankreich?

    Covid-19: Wie entwickelt sich die Epidemie in Frankreich?

    Die durchschnittliche Zahl der positiven Covid-19-Fälle in Frankreich ist gesunken. Die Impfkampagne schreitet voran, aber mehrere Faktoren erfordern weiter erhöhte Wachsamkeit, um ein Wiederaufflammen der Epidemie zu verhindern. In der Sendung „23 heures“ auf Franceinfo am Donnerstag, den 2. September, gab der Journalist Gaël Giordana einen Überblick über die neuesten Zahlen zur Covid-19-Epidemie in Frankreich. „Es wird klar, dass sich die Epidemie in Frankreich verlangsamt. 16.095 positive Fälle im Durchschnitt, so die Angaben von Covid Tracker. Das sind -20% im Vergleich zur letzten Woche“, sagte er. Auch die Einweisungen in die Intensivstationen sind rückläufig. Der Journalist hebt insbesondere die Fortschritte der Impfkampagne in Frankreich hervor: 84% der über 12-Jährigen haben inzwischen mindestens eine Dosis eines Impfstoffs erhalten. Hinsichtlich der Entwicklung der Epidemie gibt es jedoch nach wie vor deutliche territoriale Unterschiede. Außerdem besteht nach der Rückkehr au…

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  • Paris: Das Kollektiv Requisition bringt 1.000 Obdachlose Migranten im Parc André-Citroën unter

    Paris: Das Kollektiv Requisition bringt 1.000 Obdachlose Migranten im Parc André-Citroën unter

    Das Kollektiv Requisition hat den Parc André-Citroën in Paris besetzt. 300 Zelte werden von Menschen bewohnt, die schon seit Jahren obdachlos sind. 1.000 Menschen haben sich im Parc André-Citroën in Paris niedergelassen, darunter 200 Minderjährige. Sie verbrachten bereits ihre zweite Nacht in dieser Grünanlage im 15. Arrondissement der Stadt, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen. Es handelt sich um Somalier, Äthiopier und einige Afghanen, die sich schon seit Monaten oder sogar Jahren auf französischem Boden aufhalten. Einige von ihnen arbeiten, einige ihrer Kinder gehen zur Schule. Es ist eine symbolische Aktion, die in Sichtweite der Präfektur Île-de-France durchgeführt wird. Kollektiv von HilfsverbändenDiese Menschen fordern ein Recht auf angemessenen Wohnraum, was auch die Forderung des Requisitionskollektivs ist. Mehrere Verbände sind Mitglied dieser Organisation, darunter Droit au logement (DAL) und Utopia 56. Diese Hilfsverbände führten im Juli eine viel beachtete Initia…

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  • Normandie: Ein Jahr nach seinem Verschwinden wird ein Gendarmerieboot auf Facebook zum Verkauf angeboten

    Normandie: Ein Jahr nach seinem Verschwinden wird ein Gendarmerieboot auf Facebook zum Verkauf angeboten

    Ein vor einem Jahr verschwundenes Boot der nautischen Brigade von Granville (Manche) wurde jetzt im Internet für 2.500 Euro zum Verkauf angeboten. Gegen zwei Personen wird ermittelt.

    Es ist eine überraschende Ankündigung durch die nautische Brigade von Granville in der Normandie. Eines ihrer Schlauchboote, das am 25. September 2020 auf den Chausey-Inseln verschwand, wurde nun, ein Jahr später, im Internet zum Verkauf angeboten.

    Laut Ouest-France war es ein Mitglied der nautischen Brigade von Granville, das die Anzeige entdeckte. Nach dem Verschwinden ihres Bootes durchsuchte der Beamte mehrere Monate lang die verschiedenen Online-Verkaufsseiten. Und nun, ein Jahr danach, wurde auf Facebook ein Artikel angeboten, der seiner Suche entsprach. Ein blaues Gummischlauchboot (RIB) wurde für 2.500 € in der Nähe von Cancale (Ille-et-Vilaine) verkauft. Das angebotene Boot wurde von den Gendarmen der Brigade sofort als das damals verschwundene erkannt.

    Der Zeitung Ouest-France zufolge erklärte derjenige, der das Boot verkaufen wollte, dass er es bei einem Angelausflug auf dem Meer entdeckt habe. Er gab an, dass er den Zusammenhang mit dem Verschwinden des Bootes der Gendarmerie nicht hergestellt habe.

    Die Staatsanwaltschaft von Coutances hat eine Untersuchung eingeleitet. Das Boot wurde sichergestellt und die Verkäufer identifiziert. Zwei Personen werden schließlich im April 2022 vor Gericht erscheinen müssen.

  • Elektroautos: Warum die Versicherung teuer werden kann in Frankreich

    Elektroautos: Warum die Versicherung teuer werden kann in Frankreich

    Die Kosten für die Versicherung eines Elektrofahrzeugs können laut einer Studie des Versicherungsvergleichsdienstes Lesfurets.com je nach Gesellschaft bis zu 2 Mal so hoch liegen. 

    Die Franzosen fahren mehr und mehr elektrisch. Im Jahr 2020 wurden in Frankreich 110.916 Elektrofahrzeuge verkauft. Verglichen mit den 1,6 Millionen verkauften neuen Verbrennungsmodellen ist dies zwar noch eine kleine, aber eine deutlich wachsende Zahl. Die drei meistverkauften Modelle waren der Renault Zoe, der Peugeot e-208 und das Tesla Model 3.

    Es muss gesagt werden, dass die staatlichen Beihilfen dazu beitragen, den Preis der E-Autos zu senken. In Okzitanien bietet die Region sogar einen „Ökoscheck Mobilität“ für den Kauf eines gebrauchten Elektro- oder wiederaufladbaren Hybridfahrzeugs an. Für den Besitzer sind dann die Kosten für das Aufladen viel niedriger als für eine Tankfüllung. Zu diesen Kosten kommen aber noch die Kosten für die Versicherung hinzu. Und da gibt es Überraschungen!

    Das Versicherungsvergleichsportal Lesfurets.com hat die Tarife von 28 Versicherern analysiert, indem es ein Elektromodell mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ähnlicher Kategorie und desselben Herstellers verglichen hat: einen Renault Zoe mit einem Clio, einen Citroën C-zero mit einem C3 und einen Volkswagen ID.3 mit einem Polo. Der Vergleich basierte auf einem durchschnittlichen Versicherungsnehmerprofil (mit einem Bonus von 72) und einem Vollkasko-Tarif.

    Und das ist das Ergebnis: In jedem Fall ist das Elektromodell teurer als das Modell mit Verbrennungsmotor. Zwischen einem Renault Clio und einem Renault Zoe variiert die Prämie sogar in einem Verhältnis von eins zu zwei zu Gunsten des Verbrenners. Ein Renault Clio 1.0 SCE 65 Life ist zum Beispiel schon für 280 Euro pro Jahr versichert, ein Zoe ZE Intens R110 dagegen erst für 525 Euro. Sogar ein Renault Mégane mit Verbrennungsmotor ist mit 487 € noch günstiger versichert als der kleine Elektro-Zoe.

    Bis zu doppelt so teuer!
    Die Erklärung ist ganz einfach: „Ohne Berücksichtigung der staatlichen Beihilfen oder der Rabatte des Herstellers ist der Listenpreis eines Zoe doppelt so hoch wie der eines Clio, und das gilt auch für die Versicherung“, erklärt Rami Karam, Geschäftsführer der Website Lesfurets.com, gegenüber Le Parisien. Es wird aber dringend empfohlen, die Tarife zu vergleichen, da die Versicherer bei der Berechnung ihres Tarifs mehrere Faktoren berücksichtigen: Herstellerprofil, Vorgeschichte, gewähltes Fahrzeug, Nutzung oder Wohnort.

    Elektromodelle haben jedoch einige Vorteile, die die Versicherer bisher noch nicht berücksichtigen: Der Versicherte fährt weniger Kilometer als mit einem Verbrennungsfahrzeug, er fährt im Allgemeinen langsamer und ein Elektromodell hat weniger Teile als ein Benzinmodell, was die Kosten für Ersatzteile im Falle einer Reparatur nach einem Unfall begrenzt.

  • Der Plan „Marseille en grand“ von Emmanuel Macron

    Der Plan „Marseille en grand“ von Emmanuel Macron

    Der Staat wird rund 1,5 Milliarden Euro an neuen Mitteln für die zweitgrösste Stadt Frankreichs bereitstellen, vor allem für den Verkehr, aber auch für Kultur und Sicherheit. Im Mittelpunkt eines dreitägigen Besuchs in Marseille stellt Emmanuel Macron seinen grossen Plan für Marseille vor. Am Donnerstag, 2. September, stellte der Staatschef das Konzept „Marseille en grand“ der Öffentlichkeit vor. es handelt sich um eine Reihe von Maßnahmen und Projekten zur Wiederbelebung der zweitgrössten französischen Stadt, die wahrlich Hilfe nötig hat. Der Präsident sagte, er wolle „sowohl auf Notfälle reagieren als auch in die Zukunft blicken“ und „das Marseille des Jahres 2030 aufzubauen“. In einer langen Rede, die durch einen Regenschauer und einen Stromausfall unterbrochen wurde, definierte der Präsident „Sicherheits-, Sozial- und Gesundheitsnotlagen“ sowie bildungspolitische, wirtschaftliche, kulturelle und strukturelle Ziele. „Es gab das große Paris, wir haben aber auch das Recht, dieses Mars…

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  • Afghanistan: 2.600 Flüchtlinge in Frankreich – Europa befürchtet einen massiven Zustrom

    Afghanistan: 2.600 Flüchtlinge in Frankreich – Europa befürchtet einen massiven Zustrom

    Rund 2.600 afghanische Flüchtlinge wurden aus Kabul ausgeflogen und in Frankreich in Sicherheit gebracht. Was die weniger Glücklichen betrifft, so ist die Europäische Union über einen möglichen Migrationsstrom besorgt.

    Léa und Ali sind gerade in Villeurbanne (Rhône) angekommen. Das afghanische Ärztepaar steht nach einer überstürzten Abreise fern der Heimat noch immer unter Schock. Ein anderer Flüchtling lächelt. Er ist wieder mit seinem Bruder vereint, den er seit fünf Jahren nicht mehr gesehen hatte. In einem Pariser Hotel untergebracht, ist die seine Zukunft noch unklar: „Ich weiß nicht, was aus uns wird, ich möchte einfach nur wieder ein normales Leben führen, damit meine Kinder zur Schule gehen können, und zwar hier“, sagt er vor der Kamera von Franceinfo. Innerhalb von zwei Wochen repatriierte die französische Armee 2.600 Afghanen, von denen die meisten Frankreich als sogenannte Ortskräfte gedient hatten.

    Diejenigen, die bisher nicht die Möglichkeit hatten, vor den Taliban zu fliehen, könnten den Weg ins Exil wählen. Das ist es, was die Europäische Union fürchtet. Doch Brüssel will nicht, dass erneut Tausende Migranten Europa durchqueren. Die EU setzt daher auf die Nachbarländer Afghanistans, insbesondere auf Pakistan. Doch Pakistan hat bereits drei Millionen afghanische Flüchtlinge aufgenommen und zögert, seine Grenzen zu öffnen.