Die Zahlung dieses Einkommens hängt vom persönlichen Engagement des jungen Menschen ab.
Wie im Juli letzten Jahres versprochen, hat Emmanuel Macron diesen Dienstag das sogenannte Verpflichtungseinkommen für junge Menschen vorgestellt. Der Präsident versicherte, dass der „Contrat Engagement Jeune“ 500 Euro pro Monat für eine Ausbildung von 15 bis 20 Stunden pro Woche betragen wird. Es wird am 1. März 2022 für unter 25-Jährige eingeführt, die seit mehreren Monaten bereits ohne Ausbildung oder Beschäftigung sind.
Inspiriert von der Jugendgarantie, einem intensiven Unterstützungsprogramm mit anerkanntem Erfolg, wurde dieses Projekt am 12. Juli von Emmanuel Macron angekündigt, um jungen Menschen zu helfen, die „ohne Mittel und ohne Perspektiven“ dastehen, in den Beruf zurückzukehren und „diesem Schlamassel ein Ende zu setzen“, so der Staatschef auf Facebook. Diese Zulage wird „abhängig vom Einkommen, der Anwesenheit und der Annahme von Tätigkeitsangeboten“ gezahlt.
500.000 betroffene junge …
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Um Vergeltungsmaßnahmen gegen britische Fischereifahrzeuge zu vermeiden, werden seit Montag, dem 1. November, 15 Uhr, erneut intensive Verhandlungen geführt. Paris will die Briten dazu drängen, neue Fanggenehmigungen für französische Schiffe zu erteilen.
Der Dialog zwischen Paris, London (Vereinigtes Königreich) und Brüssel (Belgien) wurde am Montag, dem 1. November, wieder aufgenommen. Die Fischereilizenzen in britischen Gewässern stehen im Mittelpunkt der Verhandlungen. Am Abend bestätigte Jersey die Vergabe von 49 zusätzlichen Lizenzen. Ziel ist es, die Spannungen abzubauen, da die französischen Sanktionen um Mitternacht in Kraft treten sollen. Im Hafen von Granville (Manche) sind die Fischer besorgt: Das Überleben ihrer Unternehmen steht auf dem Spiel.
Der gesamte Sektor könnte von den geplanten Sanktionen betroffen sein. Arnaud Deleforge, ein Fischhändler in Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais), bezieht die meisten seiner Produkte aus dem Vereinigten Königreich. Sie sind für sein Ges…
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In 15 französischen Departements erhalten Beschäftigte des Gesundheitswesens, die sich geweigert haben, sich impfen zu lassen, keine Sozialhilfe. Der Grund dafür ist, dass die lokalen Behörden sich weigern, ihnen diese Hilfe zu gewähren.
In Agen (Lot-et-Garonne) erhalten zwei Pflegehelferinnen, die sich geweigert haben, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, kein Einkommen und keine Sozialhilfe mehr. Sie wollen daher das sogenannte RSA beantragen, was ihnen aber verweigert wird. „Wenn es nicht möglich ist, zu arbeiten, wenn es nicht möglich ist, Hilfe zu erhalten, landet man in der Gosse, in Armut und Bedürftigkeit“, erklärt Christiane Gimet gegenüber France 3. Wie im Departement Lot-et-Garonne weigern sich 15 Departements, dem wegen Impfverweigerung suspendierten Personal die RSA zu zahlen. Die RSA (Revenu de solidarité active) ist eine vom Département ausgezahlte Sozialleistung in Frankreich, die ihren Empfängern ein Mindesteinkommen garantieren soll.
„Heute basiert die RSA auf dem Ei…
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Die Neuwagenverkäufe gingen im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 30,7% zurück. Die Verkäufe sind seit Juni schwach.
Der französische Automarkt ist im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 30,7% eingebrochen, im Vergleich zum Oktober 2019 vor der Pandemie sogar um 37,3%. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten Rohdaten des Verbands der französischen Automobilhersteller (CCFA) hervor. Während der Beginn des Jahres 2021 besser war als der von der Covid-19-Pandemie beeinträchtigte Beginn des Jahres 2020, sind die Verkaufszahlen seit Juni wieder schwach. „Die Auswirkungen des Auftragsrückgangs und der Lieferverzögerungen im Zusammenhang mit der Halbleiterknappheit werden immer deutlicher“, kommentierte der Verband.
Stellantis, ein Zusammenschlusses von PSA (Peugeot, Citroën, DS und Opel) und FCA (Fiat, Jeep, Alfa Romeo…) bleibt im Oktober mit 34,5% des Marktes für Privatfahrzeuge – ohne leichte Nutzfahrzeuge – an erster Stelle, aber die Gruppe hat mit einem Rückgang der Zulassungen um 37,6% innerhalb eines Jahres fast 4 Punkte Marktanteil verloren.
Der Konkurrent, die Renault-Gruppe, die sich mitten in einer Umstellungsstrategie befindet, die mehr auf die Gewinnspanne als auf das Volumen setzt, musste einen Rückgang von 28,7% hinnehmen, wobei ihr derzeitiger Anteil am französischen Markt 25,7% beträgt. Die Zulassungen der rumänischen Marke Dacia stiegen um 2,8%, während die von Renault um 38,1% zurückgingen. Auch der wichtigste ausländische Konzern, Volkswagen, musste einen Rückgang hinnehmen: Die Zulassungen gingen im Oktober um 40,3% zurück. Der Marktanteil des deutschen Konzerns erreichte 10,1%.
118.521 verkaufte Neuwagen im Oktober
Insgesamt wurden im vergangenen Monat 118.521 neue Personenkraftwagen auf Frankreichs Straßen zugelassen, verglichen mit 171.050 im Oktober 2020. In diesem Jahr hatte der Monat nur 21 Arbeitstage im Vergleich zu 22 im letzten Jahr. In den ersten zehn Monaten des Jahres ist der französische Markt mit 1,379 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen um 3,1% gewachsen. Nur 21,7% der Fahrzeuge waren Dieselfahrzeuge (eine Abnahme von 9,4 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres), während der Anteil der Hybridfahrzeuge auf 25,4% (+12 Prozentpunkte) und der Anteil der Elektrofahrzeuge auf 8,9 % (+2,9 Prozentpunkte) stieg.
Auch der Gebrauchtwagenmarkt ist im Oktober deutlich zurückgegangen (-13,3 %), doch entwickelt er sich „mit einem Anstieg von 9,6 % über zehn Monate und mehr als 5 Millionen Transaktionen weiterhin auf Rekordniveau seit Jahresbeginn“. Auf die ältesten Modelle, die zehn Jahre und älter sind, entfallen 44% aller Transaktionen.
Lesen Sie dazu auch:
Sie beobachteten 201 Kinder und Jugendliche, die während der ersten Epidemiewelle an Covid-19 erkrankten. Fast 20% zeigen anhaltende Symptome, einige mit Anomalien in bestimmten Hirnregionen.
Auch Kinder können unter Long Covid leiden, so die Schlussfolgerung eines Ärzteteams des Timone-Krankenhauses in Marseille. Sie beobachteten Kinder, die an anhaltenden Symptomen litten, und wiesen mit Hilfe von Bildgebungsverfahren nach, dass zum Teil auch das Gehirn betroffen war. Franceinfo beschreibt die Untersuchungen, die die Ärzte durchgeführt haben.
Die Kinderärzte verfolgten zunächst den Krankheitsverlauf bei 201 jungen Patienten, die sich in der ersten Welle von Covid-19 angesteckt hatten. Mehr als ein Jahr nach der Infektion haben 17% von ihnen immer noch Symptome: starke Müdigkeit, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen usw. Wie bei den erwachsenen Patienten mit Long Covid wurden auch bei diesen Kindern keine körperlichen Organschäden festgestellt.
Mehrere Gehirnregionen …
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Allerheiligen, das jedes Jahr am 1. November gefeiert wird, ist für viele Franzosen ein Anlass, die Friedhöfe zu besuchen, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken.
„Wir erwarten heute zwischen 15.000 und 20.000 Menschen“, sagt Benoit Gallot, der Chef-Friedhofsverwalter des Friedhofs Père-Lachaise, am Montag, den 1. November, auf franceinfo. Der Montag vor Allerheiligen ist für viele Familien eine Gelegenheit, den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen und Blumen auf die Gräber zu legen. Mit mehr als 3 Millionen Besuchern pro Jahr empfängt der Pariser Friedhof auch Spaziergänger und Touristen, die sich an diesem „städtischen Reservoir der Artenvielfalt erfreuen, mit einer Fauna und Flora, die sich jedes Jahr mehr und mehr entwickelt“, erklärt er.
Der 1. November ist der wichtigste Tag des Jahres für alle Friedhofsverwalter, denn es ist der Tag mit der höchsten Besucherzahl. Auf dem Friedhof Père-Lachaise werden heute zwischen 15.000 und 20.000 Menschen erwartet. Es werden Familien da sein, aber natürlich auch Spaziergänger und Touristen.
Gedenken an verstorbene Angehörige eine Tradition
Vielleicht etwas weniger wichtig als noch vor einigen Jahrzehnten, aber die Tradition ist in Frankreich sehr lebendig. Chrysanthemen erscheinen schon seit zehn Tagen auf den Gräbern und das wird noch bis etwa zum 11. November andauern. Der 1. November ist natürlich nach wie vor der Höhepunkt.
Mit seinen 3 Millionen Besuchern pro Jahr ist Père-Lachaise nicht nur ein Friedhof
Père-Lachaise ist vor allem ein Friedhof mit etwa 10.000 Zeremonien pro Jahr, etwa 3.500 Beerdigungen, Aschenbeisetzungen und ein Krematorium mit einer hohen Aktivität von etwa 7.000 Einäscherungen pro Jahr. Pariser, die sich für eine Einäscherung entscheiden, können auf dem Friedhof Père-Lachaise beigesetzt werden oder einen Platz im Kolumbarium erwerben. Solange man sich für eine Einäscherung entscheidet, gibt es kein Platzproblem. Man muss aber Pariser sein. Das ist die wesentliche Voraussetzung.
Platzprobleme kennt der bekannteste Friedhof von Paris bereits seit Ende des 19. Jahrhundert. Wenn man klassisch in einem Sarg beerdigt werden möchte und nicht bereits ein Familiengrab besitzt, ist es schwierig, ein auf Père-Lachaise ein Grab zu bekommen. Jährlich werden nur etwa hundert Stück verkauft.
Eine Insel der Natur mitten in der Stadt
Père-Lachaise ist ein Friedhof, aber auch ein städtisches Reservoir der biologischen Vielfalt, mit einer Fauna und Flora, die sich jedes Jahr mehr und mehr entwickelt. Man findet dort viele Tiere, vor allem den Fuchs, Eulen und eine Vielfalt von Vögeln. Auf Père-Lachaise kann man wilde Tiere beobachten, die normalerweise in Wäldern und Forsten leben. Dank der bewaldeten und landschaftlich gestalteten Umgebung auf dem Friedhof Père-Lachaise haben diese Tiere mitten in Paris eine Heimat gefunden.
Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren wurden am Sonntagabend in Carcassonne im Stadtteil Grazailles erschossen. Polizeibeamte und Feuerwehrleute wurden Opfer von Wurfgeschossen, die auf sie abgefeuert wurden.
Es war 22 Uhr am Sonntagabend im Stadtteil Grazailles in Carcassonne, als zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren getötet wurden. Nach Angaben der Polizei könnte es sich um eine Abrechnung unter Kriminellen und Drogenhändlern handeln, berichtet Midi-Libre.
Die beiden Opfer waren in einem Renault Clio unterwegs, als mehrere Personen auftauchten und das Feuer eröffneten. Eines der Opfer starb auf der Stelle, während das zweite im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen starb. Der Fahrer des Fahrzeugs blieb unverletzt.
Am Abend kam es in dem Stadtteil zu Ausschreitungen. Polizisten und Feuerwehrleute wurden mit Flaschen und Steinen beworfen und ein Fahrzeug der Kriminalitätsbekämpfungseinheit wurde beschädigt. Müllkontainer wurden in Brand gesetzt. Die Zusammenstöße entwickelten sich zu einer Konfrontation zwischen rivalisierenden Banden, wie L’Indépendant berichtet.
Die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei von Perpignan übergeben.
Seit Samstagabend findet auf einem Militärgelände bei Viroulou, zwischen Rocamadour und Alvignac, eine Rave-Party statt. Bis Sonntagabend war es der Polizei nicht gelungen, die 1.200 Teilnehmer zu vertreiben und die Rave-Party zu beenden. Die Zufahrten rund um das Gelände sind blockiert.
Mehr als 1.200 Partygänger haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag den für die Öffentlichkeit gesperrten Militärplatz Viroulou in den Gemeinden Alvignac und Rocamadour in Besitz genommen. In der Nacht begann eine ungenehmigte eine wilde Rave-Party auf dem Gelände, das eigentlich der Hundeausbildung des Nationalen Zentrums für zynophile Ausbildung der Gendarmerie von Gramat (CNICG) gewidmet ist. Die wilde Party dauerte auch Sonntag den ganzen Tag, weil es den von Anwohnern alarmierten Gendarmen bis zum Abend nicht gelungen war, die Teilnehmer zu vertreiben.
„Ich bin um 15 Uhr am Sonntag an dem Gelände vorbeigefahren, es lief immer noch Musik, aber vor allem war ich nachmittags mit dem Fahrrad in Meyronne unterwegs, 16 km von der Rave-Party entfernt, und ich konnte die Musik hören, es ist wirklich laut und die Anwohner sind genervt“, wird ein Abgeordneter von Alvignac zitiert. Ihm zufolge wurden in der Nähe des Geländes Zelte aufgestellt. Rund um Viroulou sind mehrere hundert Autos geparkt. Am Sonntag trafen weitere Party-Gänger zu Fuß vom Bahnhof Rocamadour ein. „Es handelt sich um eine sehr große Versammlung, und die Party-Teilnehmer lassen sich nur schwer vertreiben. Die Frage ist, wie sie sich versammeln konnten, ohne dass jemand davon erfuhr“, fragt sich ein Beamter der Strafverfolgungsbehörden des Departements Lot.
Am Ende des Sonntags beschloss die Polizei, die Zufahrtsstraßen zu sperren. „Auf Antrag der Gendarmerie ist der Fahrzeugverkehr auf der RD 840, Richtung Gramat – Martel, zwischen den Kreuzungen Réveillon und Montvalent verboten. Aufgrund einer Veranstaltung in der Nähe des ehemaligen Luftwaffenstützpunktes Viroulou und um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, hat die Präfektur eine Umleitung eingerichtet, die auch am Montag, 1. November, ganztägig bestehen bleibt“, meldet die Präfektur des Departements Lot.
Jetzt, wo die Pilzsaison in vollem Gange ist, ist Vorsicht vor Vergiftungen geboten!
Am heutigen Sonntag, dem 31. Oktober, rief die Anses, die französische Agentur für Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit am Arbeitsplatz, zur Vorsicht beim Pilzesammeln auf. Seit dem 1. Juli haben die Giftnotrufzentralen fast 1.000 Vergiftungsfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von Pilzen registriert. Ende August meldete die Agentur für die beiden Sommermonate Juli und August bereits 3 Todesfälle.
🍄Depuis le 1er juillet, les Centres antipoison (CAP) ont enregistré près de 1000 cas d’intoxication liés à la consommation de champignons.⚠Soyez prudent lors de votre cueillette ! Retrouvez tous nos conseils : https://t.co/g3zYJk7a8Spic.twitter.com/lXfzhfr82A
Angesichts dieser Situation, die sich leider jedes Jahr wiederholt, empfiehlt die Anses:
Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sehr gut kennen.
Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel an der Beschaffenheit oder der Identifizierung eines von Ihnen gesammelten Pilzes haben, verzehren Sie ihn nicht und lassen Sie ihn von einem Fachmann überprüfen.
Sammeln Sie nur Exemplare in gutem Zustand und pflücken Sie den gesamten Pilz: Stiel und Hut, damit er präzise id…
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Am Montag, dem 1. November, tritt die Verpflichtung in Kraft, in bestimmten Gemeinden in Bergregionen mit Winterausrüstung ausgestattet zu sein.
Nach monatelangen Vorbereitungen, Verhandlungen und Erklärungen tritt am morgigen Montag die Winterausrüstungspflicht für Kraftfahrzeuge in bestimmten Gemeinden in Berggebieten in Kraft. Hier Antworten auf Fragen, die viele Autofahrer zu dieser neuen Regelung haben.
Was ist das für ein Gesetz? Es handelt sich um ein Dekret, das am 18. Oktober 2020 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, in Anwendung des Gesetzes „Montagne II“ vom 28. Dezember 2016. Ziel ist es, „die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Winter weiter zu verbessern“ und „Staus auf den Straßen der Bergregionen zu begrenzen“. Durch die obligatorische Verwendung bestimmter Winterausrüstungen sollen auf verschneiten und rutschigen Straßen in Bergregionen im Winter weniger Unfälle passieren und weniger Verkehrsteilnehmer wegen verschneiter Strassen stecken bleiben.
Wann tritt die Vorschrift in Kraft? Die neuen Vorschriften treten offiziell am 1. November in Kraft. So könnten Sie in den betroffenen Gebieten bereits am Montag kontrolliert werden.
Wie lange gilt die Vorschrift? Die Verpflichtung gilt in den betroffenen Gebieten bis zum 31. März. Vom 1. November bis zum 31. März müssen Autofahrer sicherstellen, dass sie mit der vorgeschriebenen Wingerausrüstung ausgestattet sind.
Sind Winterreifen obligatorisch? Nein, das sind sie nicht. Seit einigen Monaten kursieren falsche Informationen, die besagen, dass Autofahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge mit Winterreifen auszurüsten. Das ist jedoch falsch.
Das Gesetz bietet die Wahl zwischen:
Winterreifen oder „Schneereifen“. Dies ist die sicherste Lösung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit. Winterreifen sind 3PMSF-geprüft (3 Peak Mountain Snow Flake) und mit dem alpinen Symbol gekennzeichnet, das eine Schneeflocke in einem Berg mit drei Gipfeln darstellt. „M+S“ (Mud + Snow) sind weniger effizient und werden ab dem 1. November 2024 in den betroffenen Regionen nicht mehr zulässig sein. Es ist auch möglich, sich für Ganzjahresreifen zu entscheiden, sofern sie eine der genannten Kennzeichnungen tragen.
Schneeketten aus Metall: Sie sind preiswert und praktisch im Kofferraum zu verstauen und eine gute Lösung für den gelegentlichen Gebrauch. Sie sind auch in hoch verschneiten Gebieten sehr effektiv.
Schneesocken: Diese Ausrüstung aus widerstandsfähigem und elastischem Gewebe ist nicht sperrig, kann wiederverwendet werden und ist einfach zu installieren. Denken Sie jedoch daran, Handschuhe für Kälte und Schmutz mitzubringen, da Sie bei der Montage den gesamten Reifen einpacken müssen. Außerdem sollten Sie eine Tasche haben, in der Sie sie nach dem Gebrauch verstauen und aufbewahren können.
Wie teuer ist eine solche Winterausrüstung? Für Winterreifen muss man mit etwa 100 Euro pro Reifen rechnen, ohne die Kosten für die Montage und das Auswuchten. Das sind 400 Euro, denn es ist Pflicht, alle vier Reifen zu montieren. Die Kosten für Schneesocken liegen im Durchschnitt zwischen 25 und 70 Euro. Die Ketten kosten zwischen 30 und 100 Euro.
Wichtig ist jedoch, dass Socken und Ketten paarweise verkauft werden, da das Gesetz vorschreibt, dass „mindestens zwei Antriebsräder“ vorhanden sein müssen. Viele Fachleute raten jedoch dazu, Ketten und Schneesocken auf alle vier Räder des Fahrzeugs zu montieren, um die Strassenhaftung und damit die Sicherheit bei starkem Schneefall zu verbessern.
Müssen die Ketten dauernd auf den Reifen aufgezogen sein? Nein, natürlich nicht… Für Schneesocken und Ketten genügt es, wenn Sie sie in Ihrem Besitz haben, zum Beispiel in Ihrem Kofferraum. Wenn Sie jedoch angehalten werden, kann die Polizei Sie auffordern, sie vorzuzeigen. Andernfalls muss das Fahrzeug mit Winterreifen ausgestattet sein.
Sind alle Fahrzeuge betroffen? Ja, nicht nur Pkw sind betroffen. Wie Service-public.fr erklärt, unterliegen auch Reisebusse, Omnibusse und Lkw ohne Anhänger oder Sattelauflieger dieser Verpflichtung, wobei auch für diese die Wahl zwischen Ketten und Winterreifen besteht. Lkw mit Anhängern oder Sattelanhängern müssen an mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten haben, auch wenn sie mit Winterreifen ausgestattet sind.
In welchen Gemeinden gilt die Verpflichtung? Die meisten Gemeinden befinden sich in den Alpen, im Zentralmassiv und im Jura. Auch ganze Departements sind betroffen: Lozère, Puy-de-Dôme, Haute-Loire, Cantal, Savoie, Haute-Savoie und Hautes-Alpes
Ich bin nur auf der Durchreise durch eine betroffene Kommune… muss ich trotzdem ausgerüstet sein? Ja, diese Regelung gilt nicht nur für die Einwohner der betreffenden Gemeinden, sondern für alle Personen, die diese mit ihrem Fahrzeug durchfahren wollen.
Ist die Regelung immer in der gesamten betroffenen Gemeinde obligatorisch? Nein, nicht unbedingt. In vielen Gemeinden sind nur bestimmte Straßen der Pflicht unterworfen. Es ist ratsam, sich bei der Gemeinde oder der Präfektur des jeweiligen Departements zu erkundigen.
Wie kann ich erkennen, welche Straßen obligatorisch sind? Mit dieser neuen Vorschrift wurden zwei neue Strassenschilder eingeführt. Die Schilder B58 und B59 weisen auf die Gebiete hin, in denen die Ausrüstung obligatorisch ist. B58 zeigt einen Schneereifen (mit dem Schneeflocken-Logo) und einen Schneekettenkasten mit einem Berg darüber in einem roten Rahmen. Es zeigt die Einreise in ein betroffenes Gebiet und kann mit den Daten der Anwendung (vom 1. November bis zum 31. März) oder dem Vermerk „Erinnerung“ versehen sein. B59 hat die gleichen Symbole, ist aber mit einer schwarzen Linie durchgestrichen und zeigt das Ende des von der Verpflichtung betroffenen Gebiets an.
Welche Strafen drohen? Autofahrer, die in den betreffenden Gebieten keine Winterausrüstung besitzen, werden in diesem Winter noch nicht bestraft. „Autofahrer, die in den Gebieten, die am 1. November unter das Gesetz Montagne II fallen, keine Bergausrüstung besitzen, werden ein Jahr lang nicht bestraft“, teilte das Innenministerium Anfang Oktober 2021 mit. „Informations- und Aufklärungsmaßnahmen werden die Einführung dieses Systems in den kommenden Wochen begleiten“, so die Regierung weiter.
Die ersten Sanktionen werden also erst im November 2022 verhängt werden. Bei Nichteinhaltung der Vorschriften müssen Autofahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 135 Euro sowie mit der Stilllegung ihres Fahrzeugs rechnen.