Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: „Die Zunahme der Epidemie bestätigt sich“ berichtet Santé publique France

    Covid-19: „Die Zunahme der Epidemie bestätigt sich“ berichtet Santé publique France

    Am Freitag, 29. Oktober, teilte Santé publique France mit, dass in der Woche vom 18. Oktober „die Wiederaufnahme der Viruszirkulation im französischen Mutterland bestätigt wird“. Es wird angenommen, dass inzwischen die Delta-Variante für annähernd 100% der in Frankreich zirkulierenden Viren ausmacht. In seiner wöchentlichen Aktualisierung vom Freitag, 29. Oktober, teilte Santé publique France mit, dass in der Woche vom 18. Oktober „die Wiederaufnahme der Viruszirkulation im französischen Mutterland bestätigt wird“. Die Gesundheitsbehörde meldet auch, dass „die Zahl der Einweisungen in Krankenhäuser und auf Intensivstationen wieder zunimmt“. „In 44 Departements des französischen Mutterlandes lag die Inzidenzrate über 50 pro 100.000 Einwohner“, berichtet die Agentur. Nach Angaben von Santé publique France nehmen auch die Einweisungen in Krankenhäuser und auf Intensivstationen wieder zu. „Auf nationaler Ebene ist die Inzidenzrate in Woche 42 mit 55 neuen Fällen pro 100 000 Einwohner erneu…

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  • Zwangsräumungen, Stromabschaltungen etc – am Montag beginnt die Winterschonfrist

    Zwangsräumungen, Stromabschaltungen etc – am Montag beginnt die Winterschonfrist

    Die Winterschonfrist tritt am 1. November in Kraft. Sie wurde 1956 eingeführt und hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Was bedeutet sie für Vermieter und Mieter?

    Mit Ankunft des Novembers tritt auch die Winterschonfrist wieder in Kraft. Zum Beispiel die Zwangsräumung eines Mieters, der seine Miete nicht bezahlt hat, ist ab nächster Woche und während der gesamten Wintersaison verboten. Es gibt jedoch besondere Situationen, in denen eine Räumung immer noch möglich ist.

    Wie lauten die Daten?
    Die Winterschonfrist tritt am 1. November 2021 in Kraft und endet am 31. März 2022, wie gesetzlich festgelegt. Jedes Jahr finden in Frankreich nach Ende der Winterpause etwa 10.000 Räumungen statt. Ursprünglich dauerte sie vom 1. Dezember bis zum 15. März. Aber die Regierung kann die Daten jeweils ändern. Mit Covid-19 endete die Schonfrist erst am 1. Juni dieses Jahres und in 2020 am 10. Juli.

    Was bedeutet die Winterschonfrist?
    Während der fünf Monate der Schonfrist ist es einem Vermieter generell untersagt, einen Mieter, der seine Miete nicht zahlt, zu räumen. Das Gesetz gilt sowohl für Häuser als auch für Wohnungen, unabhängig davon, ob sie möbliert sind oder nicht. Ein Vermieter, der seinen Mieter zwangsräumen will, kann sich an einen Notrichter oder an das zuständige Gerichts wenden. Die Räumung kann jedoch erst am Ende der Winterpause erfolgen.

    Ein Vermieter kann seinen Mieter nicht selbst räumen: Er muss einen Gerichtsvollzieher und möglicherweise die Polizei hinzuziehen.

    Ist die Regel für alle Räumungsgründe gleich?
    Die Winterruhe gilt unabhängig vom Grund für die Räumung, z. B. unbezahlte Miete, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder fehlende Versicherung.

    Kann der Strom oder das Gas abgestellt werden?
    Die Strom-, Gas- oder Wasserversorgung eines Mieters, der seine Rechnungen nicht bezahlt, kann während der Winterpause nicht abgestellt werden. Die Leistung des Stromzählers kann jedoch reduziert werden. Nach der Winterpause sind die ausstehenden Rechnungen und Mieten weiterhin in voller Höhe fällig, auch wenn der Mieter in finanziellen Schwierigkeiten ist.

    Gibt es irgendwelche Ausnahmen?
    Es gibt Sonderfälle, in denen ein Mieter auch während der Winterpause geräumt werden kann:

    1. wenn für den Mieter und seine Familie eine geeignete Unterkunft zur Verfügung gestellt wird
    2. im Falle einer Scheidung oder bei Gewalt gegen einen Ehepartner oder ein Kind, wenn der Familienrichter die Räumung des Ehepartners anordnet
    3. Hausbesetzer können durch Entscheidung eines Richters oder des Präfekten geräumt werden
    4. wenn sich die Wohnung in einem Gebäude befindet, für das eine Gefahrenabwehrverordnung gilt (zum Beispiel wegen Einsturzgefahr).
  • SNCF: Jedes Jahr werden fast 100.000 Fundsachen gezählt

    SNCF: Jedes Jahr werden fast 100.000 Fundsachen gezählt

    Jedes Jahr werden fast 100.000 Gegenstände an einem Bahnhof oder in einem Zug zurückgelassen. Von Gepäckstücken bis hin zu Musikinstrumenten – sie alle landen im Fundbüro der SNCF, dessen Mitarbeiter sich um die vergessenen Gegenstände kümmern.

    Jedesmal, wenn ein Zug im Depot ankommt, finden die Reinigungskräfte eine Handvoll vergessener Gegenstände. Von Telefonen über Sportgeräte bis hin zu Handtaschen. Die in den Zügen oder auf einem Bahnhof zurückgelassenen gegenstände werden von SNCF-Mitarbeitern sichergestellt. Fast 100.000 Gegenstände werden von den Reisenden in Frankreich jedes Jahr vergessen oder verloren. Viele davon werden sichergestellt und am Endbahnhof eingesammelt.

    Viele verschiedene Gegenstände werden vergessen, von kleinsten bis zu grossen, wie zum Beispiel ein Fahrrad, das Mitarbeiter am Gare de l’Est gefunden haben: „Manchmal steigen Leute in den Zug und lassen ihre Fahrräder auf dem Bahnsteig stehen. Sie vergessen das alles“, sagt ein SNCF-Mitarbeiter. Nach der Registrierung wird das Fahrrad in einem Raum aufbewahrt, in dem alle wiedergefundenen Gegenstände aufbewahrt werden und wo die Nutzer ihre Sachen abholen können – wenn sie sich denn daran erinnern, wo sie sie vergessen haben.

  • Paris: Die Wegweiser verschwinden allmählich

    Paris: Die Wegweiser verschwinden allmählich

    Viele der Richtungsschilder, die seit Jahrzehnten in der Stadt Paris aufgestellt sind, werden aus den Strassen jetzt entfernt. Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung von GPS-Apps und einer anderen Organisation der Städte.

    Ihre Tage auf den Bürgersteigen der französischen Hauptstadt sind nun gezählt. In Paris erleben viele Wegweiser, die vom Pariser Rathaus als veraltet betrachtet werden, ihre letzten Momente. Austerlitz, Nation, Châtelet… Diese Schilder werden aus dem Stadtbild von Paris verschwinden. Für die Verkehrsteilnehmer wird dies eine Umstellung bedeuten. „Ich weiß, wohin ich gehe, also brauche ich keine Schilder, aber die Leute, die von auswärts kommen, könnten es jetzt schwerer haben“, sagte ein Passant vor der Kamera von France 2.

    Die Verwendung von GPS-Apps als Grund für die Entfernung von Schildern
    Mit dem Aufkommen von GPS und modernen Kartentools sind Richtungsschilder immer weniger notwendig geworden, so die Verantwortlichen im Pariser Rathaus. Einige Schilder werden beibehalten, wie z. B. die Hinweisschilder zu den Krankenhäusern. Die Maßnahme zielt auf eine Vereinfachung des Verkehrs ab, wie Emmanuel Grégoire, erster stellvertretender Bürgermeister von Paris, erklärt. „Unser Hauptanliegen ist es, den Platz auf den Bürgersteigen freizugeben, um Fußgängern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität mehr Sicherheit zu bieten“.

    Lesen Sie dazu auch:

  • Ehrung für drei tote Gemeindemitglieder ein Jahr nach dem Anschlag auf die Basilika von Nizza

    Ehrung für drei tote Gemeindemitglieder ein Jahr nach dem Anschlag auf die Basilika von Nizza

    Am 29. Freitag wurde in Nizza (Alpes-Maritimes) der Opfer des Anschlags auf die Basilika gedacht. Die Bewohner des Viertels haben den Schrecken der Ereignisse vom 29. Okober 2020 nicht vergessen.

    In den Straßen von Nizza (Alpes-Maritimes) läuten die Glocken. Es ist genau 8.45 Uhr, der Zeitpunkt des Anschlags auf die Basilika am 29. Oktober 2020. Eine Erinnerung zum Gedenken an die drei getöteten Gemeindemitglieder in dieser Basilika. „Es ist traurig und sehr bewegend, denn es hätte jeden treffen können“, sagt ein Anwohner gegenüber France 3. Am 29. Oktober 2020 wurden in der Basilika von Nizza drei Menschen von einem Terroristen mit einem Messer angegriffen und getötet.

    „Es war traumatisch, es ist immer noch in meinem Kopf eingeprägt“.
    Zwei Opfern wurde die Kehle durchgeschnitten, und ein drittes Opfer erlag seinen Verletzungen, nachdem es sich in ein nahe gelegenes Restaurant geflüchtet hatte. Ein Jahr nach den Ereignissen ist der Manager des Restaurants noch immer traumatisiert: „Ich hatte noch nie gesehen, wie Polizeibeamte jemanden niedergeschossen haben, es ist immer noch traumatisch, es ist immer noch in meinem Kopf eingraviert“. Zum Gedenken an die drei Opfer wird am Nachmittag des 29. Oktober eine Gedenktafel enthüllt.

    Lesen Sie unsere früheren Artikel dazu hier …

  • Genuss: Neuentdeckung der heißen Schokolade

    Genuss: Neuentdeckung der heißen Schokolade

    Sie ist ein Genuss für Feinschmecker und Schokoladenliebhaber, vor allem wenn der Winter naht. Heiße Schokolade ist auch eine Möglichkeit, sich für ein paar Augenblicke in die Kindheit zurückzuversetzen. Hier ein Blick auf ein himmlisches Vergnügen. Die Rezepte variieren, aber in der Manufaktur von…

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  • Gesundheitspass: Der Senat verweigert Verlängerung bis zum nächsten Sommer

    Gesundheitspass: Der Senat verweigert Verlängerung bis zum nächsten Sommer

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 29. Oktober, lehnte es der Senat ab, die Nutzung des Gesundheitspasses bis zum 31. Juli 2022 zu verlängern. Der von der rechten Opposition dominierte Senat hat die Verlängerung nur bis zum 28. Februar genemigt. Der Senat lehnt es ab, den Gesundheitspass bis zum 31. Juli 2022 zu verlängern. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 29. Oktober, lieferte sich der von der rechten Opposition dominierte Senat ein Kräftemessen mit der Regierung, indem er die Verlängerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie vom 31. Juli auf den 28. Februar festlegte und einen regionalen Ausstieg aus dem Gesundheitspass vorsah. Der von den Senatoren umfassend überarbeitete Gesetzentwurf über „verschiedene Bestimmungen zur Gesundheitsüberwachung“ wurde in erster Lesung im Parlament mit 158 Ja-Stimmen (die Mehrheit der LR- und Zentrumsfraktionen) und 106 Nein-Stimmen angenommen. Die Sozialdemokraten enthielten sich der Stimme. Die Abgeordneten und Senatoren …

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  • Klima: Grüne bringen einen Entschließungsantrag zugunsten eines internationalen Abkommens über die Nichtverbreitung fossiler Brennstoffe ein

    Klima: Grüne bringen einen Entschließungsantrag zugunsten eines internationalen Abkommens über die Nichtverbreitung fossiler Brennstoffe ein

    „Fossile Brennstoffe müssen im Boden bleiben, wenn wir eine Chance haben wollen, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen“, sagte Yannick Jadot am Freitag. Yannick Jadot, Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2022, und die Parlamentarier der Grünen wollen am Freitag, dem 29. Oktober, in der Nationalversammlung einen Entschließungsantrag einbringen, um auf globaler Ebene aus den fossilen Brennstoffen auszusteigen. „Einem der wichtigsten Hebel zur Bekämpfung des Klimawandels“, den sie zur COP26 mitbringen wollen, die am Sonntag in Glasgow, Schottland, beginnt, meldet franceinfo. Zu diesem Zweck fordern die Grünen die Regierung auf, einen internationalen Vertrag über die Nichtverbreitung fossiler Brennstoffe auszuarbeiten, der „jegliche Exploration und neue Ausbeutung von Öl, Gas und Kohle“ im Ausland verbieten soll. „Nur eine koordinierte Aktion, die von Frankreich vorangetrieben werden soll, kann den globalen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen wirklich einleiten, so wie es bei…

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  • Franzosen wollen dieses Jahr durchschnittlich 240 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben

    Franzosen wollen dieses Jahr durchschnittlich 240 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben

    Eine Umfrage unter Franzosen hat ergeben, dass das durchschnittliche Budget für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr 240 Euro betragen wird.

    Wie viel wollen die Franzosen dieses Jahr für die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ausgeben? Laut einer Yougov/Havas-Studie wird das durchschnittliche Budget in diesem Jahr 240 Euro betragen. Ein Drittel der Befragten gab sogar an, dass sie 430 Euro ausgeben wollen!

    Fast die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie ihre Geschenke ab November im Voraus kaufen werden. Viele haben Sorge, dass die weltweite Verknappung von Containern zwischen China, Europa und den Vereinigten Staaten erhebliche Auswirkungen auf die Verfügbarkeit insbesondere von Spielzeug haben könnte.

    24% der Befragten werden ausschließlich in klassischen Geschäften einkaufen. 16% bevorzugen das Internet für alle ihre Geschenke. Alle anderen werden beide Einkaufskanäle nutzen. „Physische Geschäfte werden immer noch bevorzugt, vor allem wegen des Einkaufserlebnisses. Das Online-Format wird wegen seiner günstigen Preise und der Zeitersparnis bevorzugt“, meldet Havas, das Unternehmen, das hinter der Umfrage steht.

    Lesen Sie dazu auch unsere Artikel aus 2020:

  • In Burgund schießt ein kleines Mädchen mit einem Gewehr auf ihren 18 Monate alten Bruder

    In Burgund schießt ein kleines Mädchen mit einem Gewehr auf ihren 18 Monate alten Bruder

    In der Nähe von Saulieu (Côte-d’Or) hat am Donnerstag ein vierjähriges Mädchen mit einem Gewehr auf ihren erst 18 Monate alten kleinen Bruder geschossen. Der kleine Junge wurde verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

    Es war ein Spiel, das beinahe zu einem tödlichen Drama geworden wäre: In der Nähe des Dorfes Saulieu (Côte-d’Or) spielte ein vierjähriges Mädchen mit einem geladenen Gewehr, als sie auf ihren kleinen, erst 18 Monate alten Bruder schoss, wie am Freitag, dem 29. Oktober, bekannt wurde.

    Die Tat ereignete sich am Donnerstag: Das kleine Mädchen hielt eine kleinkalibrige Waffe in den Händen. Ein Schuss löste sich und traf ihren kleinen Bruder. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Verletzung, die der Kleine davontrug, zum Glück nur oberflächlich und er verlor nicht das Bewusstsein.

    Die Polizei will nun herausfinden, wie das vierjährige Mädchen der elterlichen Überwachung entkommen konnte und wie sie in den Besitz einer geladenen Schusswaffe gekommen ist.