Kategorie: Frankreich

  • Pilzsammeln: mehr als 1.000 Vergiftungen gemeldet

    Pilzsammeln: mehr als 1.000 Vergiftungen gemeldet

    Jetzt, wo die Pilzsaison in vollem Gange ist, ist Vorsicht vor Vergiftungen geboten! Am heutigen Sonntag, dem 31. Oktober, rief die Anses, die französische Agentur für Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit am Arbeitsplatz, zur Vorsicht beim Pilzesammeln auf. Seit dem 1. Juli haben die Giftnotrufzentralen fast 1.000 Vergiftungsfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von Pilzen registriert. Ende August meldete die Agentur für die beiden Sommermonate Juli und August bereits 3 Todesfälle.

    Angesichts dieser Situation, die sich leider jedes Jahr wiederholt, empfiehlt die Anses:

    Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sehr gut kennen. Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel an der Beschaffenheit oder der Identifizierung eines von Ihnen gesammelten Pilzes haben, verzehren Sie ihn nicht und lassen Sie ihn von einem Fachmann überprüfen. Sammeln Sie nur Exemplare in gutem Zustand und pflücken Sie den gesamten Pilz: Stiel und Hut, damit er präzise id…

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  • Winterreifen- oder Kettenpflicht in den Bergen: Details über die neuen Vorschriften

    Winterreifen- oder Kettenpflicht in den Bergen: Details über die neuen Vorschriften

    Am Montag, dem 1. November, tritt die Verpflichtung in Kraft, in bestimmten Gemeinden in Bergregionen mit Winterausrüstung ausgestattet zu sein.

    Nach monatelangen Vorbereitungen, Verhandlungen und Erklärungen tritt am morgigen Montag die Winterausrüstungspflicht für Kraftfahrzeuge in bestimmten Gemeinden in Berggebieten in Kraft. Hier Antworten auf Fragen, die viele Autofahrer zu dieser neuen Regelung haben.

    Was ist das für ein Gesetz?
    Es handelt sich um ein Dekret, das am 18. Oktober 2020 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, in Anwendung des Gesetzes „Montagne II“ vom 28. Dezember 2016. Ziel ist es, „die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Winter weiter zu verbessern“ und „Staus auf den Straßen der Bergregionen zu begrenzen“. Durch die obligatorische Verwendung bestimmter Winterausrüstungen sollen auf verschneiten und rutschigen Straßen in Bergregionen im Winter weniger Unfälle passieren und weniger Verkehrsteilnehmer wegen verschneiter Strassen stecken bleiben.

    Wann tritt die Vorschrift in Kraft?
    Die neuen Vorschriften treten offiziell am 1. November in Kraft. So könnten Sie in den betroffenen Gebieten bereits am Montag kontrolliert werden.

    Wie lange gilt die Vorschrift?
    Die Verpflichtung gilt in den betroffenen Gebieten bis zum 31. März. Vom 1. November bis zum 31. März müssen Autofahrer sicherstellen, dass sie mit der vorgeschriebenen Wingerausrüstung ausgestattet sind.

    Sind Winterreifen obligatorisch?
    Nein, das sind sie nicht. Seit einigen Monaten kursieren falsche Informationen, die besagen, dass Autofahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge mit Winterreifen auszurüsten. Das ist jedoch falsch.

    Das Gesetz bietet die Wahl zwischen:

    1. Winterreifen oder „Schneereifen“. Dies ist die sicherste Lösung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit. Winterreifen sind 3PMSF-geprüft (3 Peak Mountain Snow Flake) und mit dem alpinen Symbol gekennzeichnet, das eine Schneeflocke in einem Berg mit drei Gipfeln darstellt. „M+S“ (Mud + Snow) sind weniger effizient und werden ab dem 1. November 2024 in den betroffenen Regionen nicht mehr zulässig sein.
      Es ist auch möglich, sich für Ganzjahresreifen zu entscheiden, sofern sie eine der genannten Kennzeichnungen tragen.
    2. Schneeketten aus Metall: Sie sind preiswert und praktisch im Kofferraum zu verstauen und eine gute Lösung für den gelegentlichen Gebrauch. Sie sind auch in hoch verschneiten Gebieten sehr effektiv. 
    3. Schneesocken: Diese Ausrüstung aus widerstandsfähigem und elastischem Gewebe ist nicht sperrig, kann wiederverwendet werden und ist einfach zu installieren. Denken Sie jedoch daran, Handschuhe für Kälte und Schmutz mitzubringen, da Sie bei der Montage den gesamten Reifen einpacken müssen. Außerdem sollten Sie eine Tasche haben, in der Sie sie nach dem Gebrauch verstauen und aufbewahren können.

    Wie teuer ist eine solche Winterausrüstung?
    Für Winterreifen muss man mit etwa 100 Euro pro Reifen rechnen, ohne die Kosten für die Montage und das Auswuchten. Das sind 400 Euro, denn es ist Pflicht, alle vier Reifen zu montieren. Die Kosten für Schneesocken liegen im Durchschnitt zwischen 25 und 70 Euro. Die Ketten kosten zwischen 30 und 100 Euro.

    Wichtig ist jedoch, dass Socken und Ketten paarweise verkauft werden, da das Gesetz vorschreibt, dass „mindestens zwei Antriebsräder“ vorhanden sein müssen. Viele Fachleute raten jedoch dazu, Ketten und Schneesocken auf alle vier Räder des Fahrzeugs zu montieren, um die Strassenhaftung und damit die Sicherheit bei starkem Schneefall zu verbessern.

    Müssen die Ketten dauernd auf den Reifen aufgezogen sein?
    Nein, natürlich nicht… Für Schneesocken und Ketten genügt es, wenn Sie sie in Ihrem Besitz haben, zum Beispiel in Ihrem Kofferraum. Wenn Sie jedoch angehalten werden, kann die Polizei Sie auffordern, sie vorzuzeigen. Andernfalls muss das Fahrzeug mit Winterreifen ausgestattet sein.

    Sind alle Fahrzeuge betroffen?
    Ja, nicht nur Pkw sind betroffen. Wie Service-public.fr erklärt, unterliegen auch Reisebusse, Omnibusse und Lkw ohne Anhänger oder Sattelauflieger dieser Verpflichtung, wobei auch für diese die Wahl zwischen Ketten und Winterreifen besteht. Lkw mit Anhängern oder Sattelanhängern müssen an mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten haben, auch wenn sie mit Winterreifen ausgestattet sind.

    In welchen Gemeinden gilt die Verpflichtung?
    Die meisten Gemeinden befinden sich in den Alpen, im Zentralmassiv und im Jura. Auch ganze Departements sind betroffen: Lozère, Puy-de-Dôme, Haute-Loire, Cantal, Savoie, Haute-Savoie und Hautes-Alpes

    Ich bin nur auf der Durchreise durch eine betroffene Kommune… muss ich trotzdem ausgerüstet sein?
    Ja, diese Regelung gilt nicht nur für die Einwohner der betreffenden Gemeinden, sondern für alle Personen, die diese mit ihrem Fahrzeug durchfahren wollen.

    Ist die Regelung immer in der gesamten betroffenen Gemeinde obligatorisch?
    Nein, nicht unbedingt. In vielen Gemeinden sind nur bestimmte Straßen der Pflicht unterworfen. Es ist ratsam, sich bei der Gemeinde oder der Präfektur des jeweiligen Departements zu erkundigen.

    Wie kann ich erkennen, welche Straßen obligatorisch sind?
    Mit dieser neuen Vorschrift wurden zwei neue Strassenschilder eingeführt. Die Schilder B58 und B59 weisen auf die Gebiete hin, in denen die Ausrüstung obligatorisch ist. B58 zeigt einen Schneereifen (mit dem Schneeflocken-Logo) und einen Schneekettenkasten mit einem Berg darüber in einem roten Rahmen. Es zeigt die Einreise in ein betroffenes Gebiet und kann mit den Daten der Anwendung (vom 1. November bis zum 31. März) oder dem Vermerk „Erinnerung“ versehen sein. B59 hat die gleichen Symbole, ist aber mit einer schwarzen Linie durchgestrichen und zeigt das Ende des von der Verpflichtung betroffenen Gebiets an.

    Welche Strafen drohen?
    Autofahrer, die in den betreffenden Gebieten keine Winterausrüstung besitzen, werden in diesem Winter noch nicht bestraft. „Autofahrer, die in den Gebieten, die am 1. November unter das Gesetz Montagne II fallen, keine Bergausrüstung besitzen, werden ein Jahr lang nicht bestraft“, teilte das Innenministerium Anfang Oktober 2021 mit. „Informations- und Aufklärungsmaßnahmen werden die Einführung dieses Systems in den kommenden Wochen begleiten“, so die Regierung weiter.

    Die ersten Sanktionen werden also erst im November 2022 verhängt werden. Bei Nichteinhaltung der Vorschriften müssen Autofahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 135 Euro sowie mit der Stilllegung ihres Fahrzeugs rechnen.

    Lesen Sie dazu auch: Winterreifenpflicht in Gebirgsregionen tritt in sechs Wochen in Kraft

    Die Schilder B58 und B59 weisen auf die Gebiete hin, in denen die Ausrüstung obligatorisch ist.
  • Haut-Rhin: Wandern während der Wildschweinjagd verboten

    Haut-Rhin: Wandern während der Wildschweinjagd verboten

    Yannick Jadot, der Kandidat der Grünen für die Präsidentschaftswahlen, sprach sich gestern gegen die Jagd an Wochenenden und während der Schulferien aus. Zur gleichen Zeit nahmen 250 Jäger an einer großen Wildschweinjagd im schönen Munstertal im Elsass teil.

    In Munster, im Haut-Rhin, sind 250 Jäger in dem riesigen Tal postiert, versteckt hinter Bäumen und Büschen. Sie jagen Wildschweine, und diese Jagd ist sehr wichtig, da sich die Tiere in der Gegend stark vermehren und große Schäden an den Ernten verursachen. „Es ist unsere Aufgabe, die Wildschweinpopulation wieder auf eine normale Größe zu bringen.“, sagt Raymond Blaise, Präsident der Jagdvereinigung Munster in der Sendung von France 3.

    „Wir müssen wachsam sein“

    Eine Jagd mitten am Wochenende während der Schulferien und in einer belebten Gegend zu veranstalten, ist gefährlich, aber die Jäger sind sich dessen bewusst. Sie versuchen, wachsam zu sein. „Das Wetter ist nicht gut zum Wandern, aber wir müssen sehr vorsichtig sein. Wenn ich schieße, muss ich sehen, ob jemand um mich herum ist“, sagt der Jäger Paul Hild. „Ich wusste nichts von der Jagd und habe keine Hinweise gesehen, das ist die große Überraschung“, beschwert sich ein Wanderer, der sich über das Fehlen von Schildern ärgert.

    Lesen Sie auch: Umwelt: Wenn Wildschweine in städtische Gebiete eindringen

  • Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Opfer lebensgefährlich verletzt. Dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer gelang es, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und es am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungskräfte alarmierte.

    Und wieder gab es einen Jagdunfall. Wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag, 31. Oktober, mitteilte, wurde am Samstag auf der Schnellstraße zwischen Rennes und Nantes ein Autofahrer durch eine Gewehrkugel lebensgefährlich verletzt und ein Jäger wurde festgenommen. Der 67-jährige Autofahrer war zwischen Orgères und Laillé (Ille-et-Vilaine) unterwegs, als er von einem Schuss getroffen und schwer verletzt wurde, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Jean-Marie Blin und bestätigte damit Informationen der Zeitung Ouest-France.

    „Der Schuss wurde von einem Jäger abgefeuert“, sagt die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung vom Sonntagmorgen. Das Opfer ist lebensgefährlich verletzt und es wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ein Jäger wurde am Samstag in Gewahrsam genommen, meldet die Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Tageszeitung Ouest-France gelang es dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungsdienste alarmierte. Der aus Maine-et-Loire stammende Fahrer wurde in kritischem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Rennes eingeliefert.

    Lesen sie auch: Die Brigitte-Bardot-Stiftung startet eine Anti-Jagd-Kampagne – Jäger erstatten Anzeige

  • Winterzeit: das ewige Kopfzerbrechen der Franzosen

    Winterzeit: das ewige Kopfzerbrechen der Franzosen

    In der Nacht von Samstag, den 30. auf Sonntag, den 31. Oktober stellte Frankreich wieder auf Winterzeit um. Aber wieder einmal werden manche Menschen davon überrascht.

    Seit fünfundvierzig Jahren stellt man in Frankreich zwei mal im Jahr die Zeit um, aber noch immer sind viele Menschen vollständig verwirrt. „Ich weiß immer noch nicht, ob ich die Uhr vorwärts oder rückwärts stellen muss. Jedes Mal vergesse ich es und wir müssen uns gegenseitig daran erinnern, damit wir nicht vergessen, die Zeit umzustellen“, erklärt ein Schüler auf dem Sender France 3. Zur Erinnerung: Um drei Uhr wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Es war erneut zwei Uhr und wir haben alle eine Stunde mehr Schlaf bekommen. Die Sonne wird in den kommenden Wochen nun früher auf- und untergehen – und jeder hat dazu seine eigene Meinung.

    „Es ist total deprimierend“

    „Es wird viel früher dunkel werden, und das ist total deprimierend. Ich finde das lächerlich, wir könnten das ganze Jahr über bei der gleichen Zeit bleiben“, sagt ein Rentner vor der Kamera. Das Thema spaltet die Europäer, die keinen Konsens für eine dauerhafte Beibehaltung von Sommer- oder Winterzeit finden können. Eines ist jedenfalls sicher: Die Menschen haben es satt, zweimal im Jahr die Zeit auf der Uhr umstellen zu müssen.

    Lesen Sie auch:

  • Post-Brexit-Fischereistreit: Boris Johnson will die Interessen des Vereinigten Königreichs verteidigen

    Post-Brexit-Fischereistreit: Boris Johnson will die Interessen des Vereinigten Königreichs verteidigen

    Die Streitpunkte zwischen den beiden Nachbarn häufen sich. Das für dieses Wochenende geplante Treffen zwischen Boris Johnson und Emmanuel Macron ist bereits vielfàltig in der Presse kommentiert worden. London hat seinerseits mit Vergeltung im französisch-britischen Streit um die Fischereilizenzen nach dem Brexit gedroht. Boris Johnson versprach am Freitag, 29. Oktober, die „Interessen“ des Vereinigten Königreichs zu verteidigen. Der französische Präsident und der britische Premierminister werden am Rande des G20-Gipfels in Rom Gespräche führen, teilte Downing Street am Freitag mit. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die beiden Nachbarn immer mehr Meinungsverschiedenheiten haben, nicht nur in der brennenden Frage der Fischerei, sondern auch in Bezug auf die illegale Einwanderung über den Ärmelkanal und die Folgen des Brexit in Nordirland. Die französische Botschafterin im Vereinigten Königreich wurde am Abend einbestellt Ein Sprecher der britischen Regierung sagte am Freitag, dass sic…

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  • Heizöl: Preis pro Liter erreicht die Ein-Euro-Marke

    Heizöl: Preis pro Liter erreicht die Ein-Euro-Marke

    Der beginn der winterlichen Temperaturen wird ab dem 1. November zu spüren sein. Und der Preis für Heizöl steigt. Er hat jetzt die symbolische Grenze von einem Euro pro Liter überschritten. Die Franzosen spüren das in ihrem Geldbeutel.

    Monique Degardin, die in Varengeville-sur-Marne in der Region Seine-Maritime wohnt, lässt sich dreimal im Jahr Heizöl liefern. Ihr Tank hat ein Fassungsvermögen von 900 Litern. Doch als es an der Zeit war, die Rechnung zu bezahlen, erlebte sie eine böse Überraschung: Der Preis war erneut gestiegen. Vergleicht man die Rechnung mit der vom letzten März, muss sie nun 160 € mehr bezahlen. „In der Region haben wir kein Stadtgas, also müssen wir mit Heizöl heizen“, erklärt sie dem Sender France 3.

    Wie Monique Degardin haben alle Kunden den Anstieg des Heizölpreises bemerkt. „Das ist so, als wenn Sie Ihr Auto volltanken, Sie sind davon betroffen.“, befürchtet Jean-Michel Chandelier. Für die Verteilerunternehmen haben diese Preiserhöhungen wirtschaftliche Auswirkungen. „Es handelt sich um einen ziemlich hohen Bargeldvorschuss für uns, denn wenn man von einem Preis von 70 Cent auf einen Euro kommt, sind die Auswirkungen enorm. Glücklicherweise bezahlen uns unsere Kunden recht schnell“, sagt David Marchant, Geschäftsführer von Établissements Marchand. Er glaubt, dass der Heizölpreis erst in fünf oder sechs Monaten wieder fallen wird.

    Lesen Sie auch: Energie: Die Franzosen setzen auf alternative Heizsysteme

  • Wie hoch sind die Kosten der Einwanderung für Frankreich?

    Wie hoch sind die Kosten der Einwanderung für Frankreich?

    Die Frage der Kosten für die Einwanderung kommt in den politischen Debatten regelmäßig zur Sprache, insbesondere in Wahlkampfzeiten. Die OECD hat soeben einen Bericht zu diesem Thema veröffentlicht.

    In einem von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichten Bericht werden die Kosten der Einwanderung in den untersuchten Ländern mit Null angegeben.

    Wie aber ist die Lage in Frankreich? Der Nettobeitrag der im Ausland geborenen Personen zum Haushalt beträgt 1,02%. „Konkret bedeutet dies, dass die von den Einwanderern gezahlten Steuern und Abgaben etwas höher sind als das, was Frankreich für ihre Sozialversicherung, ihre Gesundheit und ihre Bildung ausgibt“, erklärt die Journalistin Élodie Largenton am Donnerstag, 28. September, auf dem Sender Franceinfo.

    Migranten tragen zur Finanzierung der Ausgaben bei

    Ein Ergebnis, das für den Zeitraum von 2006 bis 2018 gilt. „Entgegen der landläufigen Meinung tragen Einwanderer mehr zu den Sozialleistungen und Steuern bei, als sie an individuellen Leistungen erhalten“, bestätigt Jean-Christophe Dumont, Leiter der Abteilung Internationale Migration der OECD. Damit tragen sie zur Finanzierung der Staatsausgaben bei.

  • Starkregen: 4 Departements im Südosten in Alarmstufe Orange

    Starkregen: 4 Departements im Südosten in Alarmstufe Orange

    Nach der Ardèche, dem Gard und der Lozère hat Météo-France am Samstagmorgen auch das Departement Var wegen Regen und Überschwemmungen in Alarmstufe Orange versetzt, womit nun vier Departements im Südosten von dieser Wetterwarnung betroffen sind.

    Im Var „werden die vom Meer kommenden Schauer zahlreicher und verstärken sich am Morgen“, so Météo-France in seinem Bulletin um 06:00 Uhr, und sie werden „im Laufe des Tages auf den Inseln und an der Küste stärker und stürmisch werden“.
    „Zwischen Samstag 9 Uhr und Sonntag 9 Uhr werden 120 oder sogar 150 Liter/m2 Niederschlag erwartet“, so der Wetterdienst.

     

  • Umstellung auf Winterzeit an diesem Sonntag: Gibt es Auswirkungen auf unsere Gesundheit?

    Umstellung auf Winterzeit an diesem Sonntag: Gibt es Auswirkungen auf unsere Gesundheit?

    In der Nacht von Samstag, den 30. auf Sonntag, den 31. Oktober 2021, wird die Uhr um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Wirkt sich die Umstellung auf die Winterzeit auf unsere Gesundheit aus?

    Zahlreiche Studien haben sich mit den Auswirkungen der Umstellung auf die Sommerzeit auf die Gesundheit befasst. Die meisten weisen darauf hin, dass bei der Umstellung auf die Sommerzeit im Frühjahr die verlorene Stunde Schlaf negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, die Stimmung und das Herz-Kreislauf-System hat.

    Die Umstellung auf die Winterzeit im Herbst scheint jedoch nicht die gleichen Auswirkungen zu haben. Und das aus gutem Grund: Wir verlieren nicht eine Stunde Schlaf, sondern gewinnen eine. Wie der Chronobiologe René Clarisse 2017 feststellte, „hat diese einstündige Verschiebung keinen Einfluss auf unsere biologischen Rhythmen, da diese eigentlich erst durch einen Unterschied von 6 Stunden gestört werden“.

    So die Theorie, aber in der Praxis könnten sich manche Menschen von dieser zusätzlichen Stunde verwirrt fühlen. Die beste Art und Weise, mit der Zeitumstellung umzugehen, besteht darin, sofort seinen Lebensrhythmus so umzustellen, dass er der neuen Zeit entspricht. Mit anderen Worten: Stehen Sie auf, essen Sie und gehen Sie zu Bett zu denselben Zeiten wie bisher. Wenn Sie zum Beispiel gewohnt sind, um 22 Uhr ins Bett zu gehen, gehen Sie um 22 Uhr ins Bett, auch wenn Sie nach der Zeitumstellung um 21 Uhr schon müde sind.

    Noch ein letzter Ratschlag: Nutzen Sie das Tageslicht, auch wenn es knapper werden sollte. Das natürliche Licht spielt eine wichtige Rolle für unseren zirkadianen Rhythmus. Es hilft uns, unsere biologische Uhr zurückzustellen.