Kategorie: Frankreich

  • Boris Johnson fordert Frankreich auf, alle Migranten, die den Ärmelkanal überqueren, zurückzunehmen

    Boris Johnson fordert Frankreich auf, alle Migranten, die den Ärmelkanal überqueren, zurückzunehmen

    Der britische Premierminister fordert von Emmanuel Macron ein „bilaterales Rückübernahmeabkommen, um die Rückkehr aller illegalen Migranten, die den Ärmelkanal überqueren, zu ermöglichen“. Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Donnerstag, 25. November, einen Tag nach einem Schiffbruch im Ärmelkanal, bei dem 27 Menschen ihr Leben verloren haben, den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufgefordert, Migranten, die von Frankreich nach England kommen, zurückzunehmen. „Ich schlage vor, dass wir ein bilaterales Rückübernahmeabkommen in Kraft setzen, um die Rückführung aller illegalen Migranten, die den Ärmelkanal überqueren, zu ermöglichen“, forderte der britische Regierungschef in einem auf Twitter veröffentlichten Brief an das französische Staatsoberhaupt. „Diese Maßnahme hätte eine sofortige Wirkung“ Unter Hinweis darauf, dass die EU Rückübernahmeabkommen mit Ländern wie Weißrussland und der Russischen Föderation geschlossen hat, sagte Boris Johnson, er hoffe, „dass ein…

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  • Gericht lehnt Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab

    Gericht lehnt Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab

    Die Justiz lehnte bereits am 18. November den Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab, gegen den wegen Vergewaltigung von Minderjährigen ermittelt wird.

    Ein Gericht lehnte am 18. November den Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab, der unter anderem wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe auf zwei minderjährige Mädchen angeklagt wurde. Dies wurde am Donnerstag aus Justizkreisen bekannt, die damit einen Bericht des Senders BFMTV bestätigten.

    Der 68-jährige Sänger und Star der 80er Jahre wird verdächtigt, ab 2013 zwei Teenager, die damals zwischen 15 und 17 Jahre alt waren, sexuell belästigt zu haben. Er wurde am 5. November in Paris wegen „Vergewaltigung und sexueller Nötigung von Minderjährigen über 15 Jahren und Verführung von Minderjährigen“ angeklagt. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft. Am 18. November lehnte die Ermittlungskammer des Pariser Berufungsgerichts seinen Antrag auf Freilassung ab.

    Die 1998 und 2000 geborenen Mädchen hatten eine Klage gegen den Sänger von „Papa chanteur“ eingereicht, diese dann zunächst aber wieder zurückgezogen, bevor sie Anfang des Jahres 2021 eine neue Klage einreichten, woraufhin die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleitete. Die Verteidiger des Sängers sind der meinung, dass „die gerichtliche Untersuchung es ermöglichen wird, die Wahrheit an den tag zu bringen“.

    Lesen Sie dazu auch: Sänger Jean-Luc Lahaye wegen Vergewaltigung zweier Minderjähriger in Untersuchungshaft

  • Covid: Mehrere Bürgermeister nach Bürgermeisterkongress in Paris positiv getestet

    Covid: Mehrere Bürgermeister nach Bürgermeisterkongress in Paris positiv getestet

    Mindestens fünf Bürgermeister aus dem Departement Haute-Garonne wurden positiv auf Covid getestet, nachdem sie letzte Woche beim Bürgermeisterkongress in Paris ein gemeinsames Essen hatten. Bürgermeisterkongress in Paris als Covid-Cluster… Nicht nur Jean-Luc Moudenc kehrte positiv auf Covid vom Kongress der Vereinigung der französischen Bürgermeister zurück, der vom 16. bis 18. November an der Porte de Versailles in Paris stattfand. Der Bürgermeister von Toulouse gab seine Ansteckung am Mittwoch öffentlich bekannt und stellte eine Verbindung zu der Versammlung in Paris her, an der Tausende von Bürgermeistern teilnahmen, darunter eine Delegation aus dem Departement Haute-Garonne, die aus 130 Bürgermeistern bestand. Der Bürgermeister von Ayguesvives, Jacques Oberti, der auch an dem Kongress teilnahm, wurde ebenfalls für einige Tage isoliert, nachdem er positiv getestet worden war. Er verweist auf die Ansteckungsfähigkeit der Delta-Variante trotz Schutzmaßnahmen. Die Debatten während de…

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  • Covid-19: Marokko setzt alle Flüge von und nach Frankreich aus

    Covid-19: Marokko setzt alle Flüge von und nach Frankreich aus

    Marokko hat beschlossen, aufgrund der Verschlechterung der Gesundheitssituation alle Flüge von und nach Frankreich auszusetzen. Die Maßnahme wird am Sonntag, 28. November, um Mitternacht wirksam. Marokko wird ab Sonntag, dem 28. November 2021, die Linienflüge mit Frankreich einstellen, berichtet die marokkanische Nachrichtenagentur (MAP). Diese Entscheidung gilt ab Sonntag, dem 28. November, Mitternacht, und „bis auf weiteres“. Zunächst hatte die offizielle marokkanische Presse berichtet, dass die Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern schon ab Freitagabend eingestellt würden. Schließlich wurde eine Verschiebung auf Sonntag beschlossen, um die Rückkehr von Bürgern und Einwohnern zu erleichtern, wie MAP berichtete. Die marokkanischen Behörden haben einen Impfpass eingeführt, um den Zugang zu öffentlichen Orten auf geimpfte Personen zu beschränken. Marokko hatte bereits Flüge nach Russland, Großbritannien und in die Niederlande wegen der neuen Covid-19-Welle auf dem alten Kontinent…

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  • Impfungen gegen Covid-19: 7 Antworten zu der nun für alle zugängliche Auffrischungsdosis

    Impfungen gegen Covid-19: 7 Antworten zu der nun für alle zugängliche Auffrischungsdosis

    Die dritte Dosis des Impfstoffs gegen Covid-19 steht ab diesem Samstag allen Erwachsenen über 18 Jahre zur Verfügung, wie Gesundheitsminister Olivier Véran ankündigte. Um der starken Verbreitung von Covid-19 entgegenzuwirken, hat die Regierung am Donnerstag, dem 25. November, angekündigt, die dritte Impfdosis auf alle Erwachsenen über 18 Jahre auszuweiten. Ohne diese Auffrischungsdosis wird der Gesundheitspass ab dem 15. Januar 2022 deaktiviert. Lesen Sie dazu auch: 5. Covid-19-Welle: Kein Lockdown, 3. Dosis für alle… Was man sich von den Ankündigungen… Welche Personen sind betroffen? Alle Erwachsenen über 18 Jahre werden eine Auffrischungsdosis, manchmal auch als „dritte Dosis“ bezeichnet, des Impfstoffs gegen Covid-19 erhalten können. Die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) hatte am Donnerstagmorgen eine entsprechende Empfehlung veröffentlicht. Bisher konnten seit September nur Personen über 65 Jahre und besonders anfällige Personen diese dritte Auffrischungsdosis erhalten. Wie viel …

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  • Einwanderung: Frankreich will Kontrollen innerhalb des Schengen-Raums wiederherstellen

    Einwanderung: Frankreich will Kontrollen innerhalb des Schengen-Raums wiederherstellen

    Ziel ist es, die illegale Einwanderung zu bekämpfen und Migranten und Schlepper abzufangen, bevor sie insbesondere in Calais ankommen. Dieser Vorstoss wird auch von Deutschland unterstützt. Frankreich möchte die Möglichkeit haben, die irreguläre Einwanderung an den Grenzen zwischen den verschiedenen Ländern des Schengen-Raums zu kontrollieren. Dies meldet Franceinfo unter berufung auf Informationen aus dem Umfeld von Emmanuel Macron. Diesen Informationen zufolge geht es darum, Kontrollen in recht breiten Grenzgebieten zu ermöglichen, d.h. mehrere Kilometer innerhalb der Länder und nicht nur an der Grenze, ähnlich dem Modell des fliegenden Zolls. Ein Vorschlag, der von sechs europäischen Ländern unterstützt wird Das würde bedeuten, den Grundsatz der Freizügigkeit im Schengen-Raum zu lockern. Dieser ermöglicht es jeder Person, die in das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates eingereist ist, die Grenzen der anderen Mitgliedstaaten frei zu überschreiten, ohne an den Binnengrenzen kontrollier…

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  • Straßburg: Gesundheitspass und Maskenpflicht auf dem Weihnachtsmarkt

    Straßburg: Gesundheitspass und Maskenpflicht auf dem Weihnachtsmarkt

    Endlich gibt es wieder einen Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin). Ein Weihnachtsmarkt, die allerdings stark überwacht wird, da die Fälle von Covid-19 in ganz Frankreich und über die Grenzen hinaus stark zunehmen. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) öffnet am Freitag, 26. November, nach z…

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  • 5. Covid-19-Welle: Kein Lockdown, 3. Dosis für alle… Was man sich von den Ankündigungen Olivier Vérans merken sollte

    5. Covid-19-Welle: Kein Lockdown, 3. Dosis für alle… Was man sich von den Ankündigungen Olivier Vérans merken sollte

    Angesichts des Wiederauflebens der Epidemie in den letzten Wochen hat die Regierung neue Maßnahmen beschlossen, um die 5. Welle zu stoppen. Gesundheitsminister Olivier Véran hat sich am Donnerstag, 25. November, zu Wort gemeldet und neue Maßnahmen angekündigt. Hier die Punkte, die man sich merken sollte. Kein Lockdown und keine AusgangssperreIm Anschluss an die gestrige Sitzung des Verteidigungsrats beschloss die Regierung, „keinen neuen Lockdown, keine Ausgangssperre, keine Schließung von Geschäften oder Reisebeschränkungen anzukündigen“, erklärte Olivier Véran auf seiner Pressekonferenz. Dritte Dosis: Die Auffrischungsimpfung steht ab sofort allen über 18-Jährigen fünf Monate nach der zweiten Injektion offen.Der Minister betonte die „sehr gute Durchimpfungsrate“ des Landes, ohne die „wir von der Epidemie überrollt werden würden“. Dennoch „muss man nach einigen Monaten die Impfung erneuern, um das Immungedächtnis zu reaktivieren“, sagte er. In diesem Sinne hat die Regierung beschlosse…

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  • 38 Millionen Franzosen werden 100 € erhalten: Parlament bestätigt Inflationszulage

    38 Millionen Franzosen werden 100 € erhalten: Parlament bestätigt Inflationszulage

    Das Parlament bestätigte die Inflationszulage von 100 Euro . Die Maßnahme zur Unterstützung von Haushalten bei der Bewältigung des Anstiegs der Energiepreise war vom Senat gestrichen worden. Die ersten Überweisungen werden Ende Dezember erfolgen. Eine gute Nachricht für 38 Millionen Franzosen. Die von der Regierung versprochene Inflationszulage von 100 € wird tatsächlich wie geplant ausgezahlt. Sie ist im zweiten Entwurf des Berichtigungshaushaltsgesetzes für 2021 enthalten, über den die Nationalversammlung abgestimmt hat. Die Inflationszulage war Ende Oktober für Franzosen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 2.000 € angekündigt worden, um ihnen bei der Bewältigung der hohen Energiepreise zu helfen. Vor einigen Tagen wurde sie vom Senat – der von der Rechten dominiert wird – wieder zurückgenommen. Die Nationalversammlung, die das letzte Wort hat, setzte sie nun wieder ein. Die Inflationszulage wird den Staat in der Tat 3,8 Milliarden Euro kosten. Die Inflationszulage r…

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  • BREAKING: Französische Fischer kündigen Blockade des Kanaltunnels und von Häfen an

    BREAKING: Französische Fischer kündigen Blockade des Kanaltunnels und von Häfen an

    Eine französische Fischereigewerkschaft hat angekündigt, den Eingang zum Kanaltunnel sowie drei Häfen zu blockieren, um gegen die Weigerung des Vereinigten Königreichs zu protestieren, ihnen Fanglizenzen zu erteilen.

    Die Gewerkschaft kündigte für Freitag eine Aktion an, bei der drei französische Fährhäfen – Calais, Saint-Malo und Ouistreham – blockiert werden sollen. Außerdem wollen sie die Autobahn A16 blockieren, den Zugang zum Kanaltunnel auf französischer Seite. Hintergrund des Protests ist der anhaltende Streit um die Fischereilizenzen nach dem Brexit.

    Lesen Sie auch: Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern “Fortsetzung des Kampfes” zu

    „Die Fischer fordern eine sofortige Lösung des Streits mit dem Vereinigten Königreich über die Auslegung des Brexit-Abkommens“, sagte Gérard Romiti, der Präsident des nationalen Fischereiausschusses, am Donnerstag der Zeitung Le Figaro.

    Nach Informationen, die Le Figaro vorliegen, wollen die Fischer am Morgen in Saint-Malo, gegen Mittag in Calais und am Nachmittag in Ouistreham aktiv werden. Die Blockade der A16, die sich nur gegen Lastwagen richtet, die in den Tunnel einfahren wollen, ist für 14 bis 16 Uhr geplant.

    Die Erteilung von Fischereilizenzen an rund 150 französische Fischer für die Zeit nach dem Brexit, die auf den Kanalinseln und in den Gewässern vor der britischen Küste fischen dürfen, ist zu einem heiklen politischen Thema geworden, an dem die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und Jerseys sowie die EU beteiligt sind.

    Die Europäische Kommission hat London aufgefordert, die Angelegenheit bis zum 10. Dezember zu regeln.

    Lesen Sie auch: Post-Brexit-Fischereistreit: Boris Johnson will die Interessen des Vereinigten Königreichs verteidigen

    In den Stunden nach der Ankündigung der Fischer gaben Fährunternehmen wie Brittany Ferries, P&O oder Eurotunnel keine Unterbrechung ihrer Dienste bekannt, empfohlen aber allen, die eine Überfahrt gebucht haben, sich vor der Reise nach Ausfällen oder Verspätungen zu erkundigen.

    „Wir wollen keine Almosen, wir wollen nur unsere Lizenzen zurück. Das Vereinigte Königreich muss sich an das Post-Brexit-Abkommen halten. Zu viele Fischer tappen noch im Dunkeln“, sagte Gérard Romiti vom nationalen Fischereiausschuss.

    Frankreich hatte damit gedroht, britischen Schiffen zu verbieten, ihre Fänge in französischen Häfen zu entladen und alle britischen Importe einer Kontrolle zu unterziehen.

    Präsident Emmanuel Macron erklärte jedoch, Frankreich werde von der Verhängung dieser Maßnahmen absehen, um dem Dialog eine Chance zu geben.

    Lesen Sie auch: Fischereilizenzen: Emmanuel Macron und Boris Johnson versprechen “Deeskalation”

    Nach einer Vereinbarung, die Großbritannien und die EU Ende letzten Jahres getroffen haben, können europäische Fischereifahrzeuge weiterhin in britischen Gewässern fischen, wenn sie dort schon in der Vergangenheit tätig waren.

    Nach Angaben von Paris wurden jedoch die Anträge von Dutzenden französischer Fischern, in den fischreichen Gewässern des Vereinigten Königreichs fischen zu dürfen, abgelehnt – was von London heftig bestritten wird.

    Die Angelegenheit hat zu starken Spannungen zwischen London und Paris geführt, deren Beziehung auch durch die Flüchtlingskrise und die Katastrophe im Ärmelkanal vom Mittwoch, die 27 Menschenleben kostete, auf die Probe gestellt wird.