Kategorie: Frankreich

  • Krankenhaus: Pflegekräfte sind am Ende und demonstrieren in ganz Frankreich

    Krankenhaus: Pflegekräfte sind am Ende und demonstrieren in ganz Frankreich

    Die Pflegekräfte prangern den Notstand an, in dem sich das öffentliche Gesundheitswesen befindet. Sie demonstrierten am Samstag, dem 4. Dezember, in ganz Frankreich. Sie sind wütend und müde und fordern mehr Mittel, mehr Mitarbeiter und eine angemessene Anerkennung ihrer Arbeit. Die Pflegekräfte, die am Samstag, den 4. Dezember, überall in Frankreich demonstrierten, fordern bessere Arbeitsbedingungen. Im Oktober bezifferte der wissenschaftliche Rat die Zahl der geschlossenen Betten in den französischen Krankenhäusern auf 20%, mehr als 5.700. Gleichzeitig berichtet der französische Krankenhausverband von einem Krankenstand von 10% des Gesundheitspersonals und von 2 bis 5% unbesetzten Stellen in den Krankenhäusern. Ein Mangel an Betten uns Mitarbeitern trifft auf überfüllte Notaufnahmen. Neue Demonstrationen am 7. und 11. DezemberAngesichts dieser Situation fordern die Pflegekräfte eine an die Anzahl der Patienten angepasste Personalausstattung, eine bessere Bezahlung der Nachtschichten …

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  • Covid-19: Impfung von Kindern steht im Mittelpunkt des Verteidigungsrates am Montag

    Covid-19: Impfung von Kindern steht im Mittelpunkt des Verteidigungsrates am Montag

    Die Impfung von 5- bis 11-Jährigen gegen Covid-19 wird laut einem von der Agentur AFP eingesehenen Dokument des Gesundheitsministeriums am Montag auf der Tagesordnung des Rates für Gesundheitsschutzverteidigung stehen. Anlässlich des nächsten Verteidigungsrates werden nicht nur Einschränkungen besprochen werden, sondern auch die mögliche vorrangige Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, heißt es in dem Dokument, das am Freitag Vertretern von Krankenhäusern, Kliniken und freiberuflichen Pflegekräften vorgelegt wurde. Das Ministerium kündigt an, dass „der genaue Zeitplan für die Impfung der 5- bis 11-Jährigen nach der Ratstagung am 6. Dezember präzisiert wird“, und fügt hinzu, dass „der Beginn der Impfung für alle Kinder“ dieser Altersgruppe „Anfang Januar 2022“ geplant sei. Ungeimpfte Kinder sind „Hauptmotor der epidemischen Entwicklung“ „Die Kinder in den nicht geimpften Altersgruppen sind derzeit der Hauptmotor für die epidemische Entwicklung“, bestätigt der Virologe Bruno…

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  • Covid-19: Inzidenzrate explodiert bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren

    Covid-19: Inzidenzrate explodiert bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren

    Seit den Herbstferien steigt die Inzidenzrate bei Kindern stetig an. Bei 750 Fällen pro 100.000 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren mussten viele Klassen geschlossen werden. Der Wissenschaftsrat denkt nun über eine systematische Impfung für diese Altersgruppe ab Januar 2022 nach. Die Grundschulen sind von der 5. Welle besonders stark betroffen. Diese Altersgruppe ist derzeit diejenige mit der höchsten Inzidenzrate, meldet die Hohe Behörde für Gesundheit. Seit den Herbstferien ist die Inzidenzrate bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren explosionsartig angestiegen und nähert sich nun 800 Fällen pro 100.000 Kindern. Inzidenzrate unter Kindern und Jugendlichen In einigen Departements Südwestfrankreichs hat sich die Inzidenzrate innerhalb von drei Wochen sogar verdreifacht. Besonders betroffen sind die Hautes-Pyrénées, wo die Rate laut Angaben von Santé publique France in der letzten Woche bei den 0- bis 9-Jährigen 894,6 betrug. Unter den französischen Schülern stieg die Zahl der Fälle in…

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  • Frankreich verzeichnet täglich 50.000 Covid-Fälle und steigende Krankenhauseinweisungen

    Frankreich verzeichnet täglich 50.000 Covid-Fälle und steigende Krankenhauseinweisungen

    Die französische Gesundheitsbehörde meldete am Samstag, dass innerhalb von 24 Stunden mehr als 50.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Zahl der Covid-19-Fälle schiesst trotz der Auffrischungsimpfung von Millionen von Menschen in die Höhe. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden in Frankreich innerhalb von 24 Stunden 51.624 neue Fälle von Covid-Ansteckungen registriert. Im Durchschnitt wurden in der vergangenen Woche fast 41.000 neue Fälle pro Tag gezählt, gegenüber weniger als 28.000 eine Woche zuvor. In den letzten 24 Stunden wurden 694 Menschen in ein Krankenhaus eingeliefert, darunter 119, die schwer erkrankt waren. Das Coronavirus hat im gleichen Zeitraum 113 Menschen getötet. Während Frankreich auf den Winter zusteuert, sind die Fälle in die Höhe geschnellt. Gesundheitsminister Olivier Véran hat einen erneuten Lockdown vorerst ausgeschlossen, forderte jedoch alle Erwachsenen unter den 67 Millionen Einwohnern auf, sich bis Mitte Januar eine dritte Covid…

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  • Mont-Blanc-Schatz 8 Jahre nach seiner Entdeckung zwischen Stadt Chamonix und dem Finder geteilt

    Mont-Blanc-Schatz 8 Jahre nach seiner Entdeckung zwischen Stadt Chamonix und dem Finder geteilt

    Der Absturz einer Boeing 707 der Air India im Jahr 1966 im Mont-Blanc-Massiv ist dank eines jungen, zutiefst ehrlichen Bergsteigers aus Savoyen wieder in die Schlagzeilen gekommen. Im Jahr 2013 hatte er einen Schatz entdeckt, der hauptsächlich aus Smaragden und Saphiren bestand, und ihn anschließend zur Gendarmerie gebracht, damit er seinem Besitzer übergeben werden konnte. Von den Nachkommen der Opfer meldete sich jedoch niemand. Diese Woche wurde der Schatz zwischen dem Bergsteiger und der Stadt Chamonix aufgeteilt, die jeweils 150.000 € erhielten.

    Ein Schatz aus Edelsteinen, der auf dem Bossons-Gletscher im Mont-Blanc-Massiv entdeckt wurde und wahrscheinlich aus dem Absturz eines indischen Flugzeugs im Jahr 1966 stammt, wurde acht Jahre nach seiner Auffindung zwischen seinem Entdecker und der Stadt Chamonix aufgeteilt, wie die Stadt am Samstag mitteilte.

    Die Steine, hauptsächlich Smaragde und Saphire, „wurden diese Woche in zwei gleiche Lose aufgeteilt“, die von zwei Gemmologie-Experten zusammengestellt wurden. Jedes Los wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt, wie der Bürgermeister von Chamonix, Eric Fournier, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte.

    Das Gesetz sieht nämlich vor, dass der Schatz, wenn innerhalb von zwei Jahren kein Erbe gefunden wird, zur Hälfte an den Bergsteiger, der ihn entdeckt hatte, und zur Hälfte an den Eigentümer des Bossons-Gletschers, auf dem er gefunden wurde, d. h. an die Gemeinde Chamonix, fällt.

    Die in einer kleinen Metalldose eingeschlossenen Steine waren im Sommer 2013 von einem jungen Bergsteiger aus Savoyen, der anonym bleiben möchte, gefunden worden. Er hatte den Schatz zur Gendarmerie gebracht, damit er seinem Besitzer übergeben werden konnte.

    Den Behörden zufolge stammen die Edelsteine höchstwahrscheinlich aus dem Absturz der „Kangchenjunga“, einer Boeing 707 der Air India, die 1966 auf der Strecke Bombay-New York abgestürzt war. Sie war mit 117 Passagieren an Bord in einer Höhe von etwa 4.750 Metern auf den Gletscher geprallt. Keiner der Passagiere hatte den Absturz überlebt.

    Schon Fünfzehn Jahre zuvor war ein anderes Flugzeug der Air India, die Malabar Princess, am 3. November 1950 in 4.700 Metern Höhe auf demselben Gletscher abgestürzt, wobei 48 Menschen ums Leben kamen. Damals war das Gerücht aufgekommen, dass sich an Bord Goldbarren befanden, ohne dass eine Spur davon gefunden wurde.

    Der Bossons-Gletscher gibt regelmäßig Trümmer von Flugzeugkatastrophen am Mont Blanc frei. Bereits 1975 hatte der Bergführer Christian Mollier bei einem Berglauf das Fahrwerk der Malabar Princess entdeckt.

    Die Steine, die der Stadt Chamonix zugefallen ist, werden nun in die Sammlung ihres neuen Kristallmuseums aufgenommen, das am 18. Dezember eröffnet werden soll.

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  • Covid-19-Impfungen: Neuer Simulator zeigt, wann man seine Auffrischungsdosis erhalten sollte

    Covid-19-Impfungen: Neuer Simulator zeigt, wann man seine Auffrischungsdosis erhalten sollte

    Die Krankenversicherung hat einen Simulator eingerichtet, mit dem Sie herausfinden können, wann Sie Ihre Auffrischungsdosis erhalten sollten, die seit dem 27. November allen Erwachsenen in Frankreich offen steht. Mit dem Tool können Sie auch berechnen, ab wann Ihr Gesundheitspass nicht mehr gültig ist. Die dritte Dosis oder Auffrischungsdosis ist seit dem 27. November für alle Erwachsenen zugänglich. Sie kann frühestens 5 Monate nach der letzten Impfung verabreicht werden, wenn Sie eine Pfizer-BioNTech-, Moderna- oder AstraZeneca-Dosis erhalten haben, und frühestens 4 Wochen nach der einmaligen Injektion von Janssen. Die Krankenversicherung hat jetzt einen Webservice mit dem Namen Mon rappel Vaccin Covidg eingeführt. Damit können Sie herausfinden, wann Sie Ihre Auffrischungsimpfung erhalten sollten und wann Ihr Gesundheitspass ablaufen wird. Dabei handelt es sich um einen Simulator, mit dem Sie das Datum berechnen können, an dem Sie einen Termin für die Auffrischungsimpfung vereinbaren…

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  • 5. Welle: Könnte die Impfung für alle in Frankreich doch zur Pflicht werden?

    5. Welle: Könnte die Impfung für alle in Frankreich doch zur Pflicht werden?

    Brüssel ruft die EU-Länder dazu auf, über eine Pflichtimpfung gegen Covid-19 nachzudenken. In Frankreich wird derzeit zwar keine allgemeine Impfpflicht erwogen, doch ein einfaches Gesetz würde ausreichen, um die Impfung für alle vorzuschreiben. Die starke Verbreitung des Corona-Virus und die steigende Zahl der positiven Fälle veranlasst die Franzosen, massenhaft Termine für den Erhalt der dritten Impfdosis zu vereinbaren. Am Freitag hatten bereits 8.675.228 Personen eine Auffrischungsdosis erhalten. Zu diesem Zeitpunkt sind 75,5% der Gesamtbevölkerung Frankreichs vollständig geimpft. Aber es gibt immer noch 6 Millionen Menschen in Frankreich, die noch keine einzige Injektion eines Impfstoffs gegen Covid-19 erhalten haben. Aus Überzeugung, Widerstand oder Angst lehnen sie den Impfstoff ab. Das Gesundheitsministerium verzeichnet nun aber seit einigen Tagen täglich etwa 30.000 Erstinjektionen. Angesichts des Ausbruchs von Covid-19 rief Brüsel am Mittwoch die 27 EU-Länder dazu auf, über ei…

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  • Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    ***ABONNENTEN***

    Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel treten einige Veränderungen in Kraft, die sich auf das Portemonnaie der Franzosen auswirken werden.

    Das neue Jahr steht vor der Tür … und mit ihm einige schlechte und gute Nachrichten für den Geldbeutel der Franzosen.

    Mautgebühren für Autobahnen: +2%
    Die Gebühren für die wichtigsten Autobahnnetze sollen am 1. Februar 2022 um durchschnittlich 2% steigen. Das Netz der Autoroutes du Sud de la France wird seine Tarife voraussichtlich um 2,19% und APRR um 2,05% erhöhen, so die von den Autobahngesellschaften veröffentlichten Zahlen.

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Die Verträge zwischen den Autobahngesellschaften und dem Staat sehen eine automatische Erhöhung der Mautsätze jedes Jahr am 1. Februar vor, die in ihrer Höhe insbesondere von der Inflation und den Baustellen auf dem Netz abhängig ist.

    Lesen Sie auch: Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Grundsteuer: +3,4%
    Nach ersten Schätzungen des Statistik-Instituts Insee wird die Grundsteuer für das Jahr 2022 voraussichtlich um 3,4% steigen. Laut dem Wirtschaftsmagazin Capital handelt es sich dabei um den „stärksten Anstieg seit Beginn des Jahrhunderts“. Dieser Anstieg dürfte sich auch auf andere Steuern auswirken, die den Katastermietwert in ihre Berechnung mit einbeziehen. Dies betrifft insbesondere die Müllgebühren.

    Lesen Sie auch: Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren

    Preis der Briefmarke: + 8 Cent
    Die Preise für Postwertzeichen für Privatpersonen steigen ab dem 1. Januar 2022. Der Preis für die grüne Briefmarke (Brief, der innerhalb von 48 Stunden zugestellt wird) steigt von 1,08 € auf 1,16 €, der Preis für die rote Briefmarke (Prioritätsbrief, der innerhalb von 24 Stunden zugestellt wird) wird von 1,28 € auf 1,43 € angehoben.

    Mindestlohn: mindestens +0,6%
    Die automatische Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2022 dürfte laut dem vor jeder Erhöhung konsultierten Panel von Wirtschaftswissenschaftlern 0,5 bis 0,6 % betragen. der Mindestlohn würde somit auf 1.597,41 bzw. 1.599 Euro brutto im Jahr 2022 festgelegt werden. Angesichts der vorläufigen Inflationsschätzung für November (2,8 % auf ein Jahr gerechnet), die vor einigen Tagen vom Statistikamt Insee veröffentlicht wurde, erklärte Arbeitsministerin Elisabeth Borne im Sender BFM Business jedoch, sie erwarte eine Erhöhung des Mindestlohns (Smic) „über die von den Experten angekündigten 0,6 % hinaus“.

    Angesichts des derzeitigen Arbeitskräftemangels werden viele Branchen zu Beginn des Jahres 2022 von sich aus Lohnerhöhungen vornehmen, erwartet der Arbeitgeberverband.

    Grundrente: +1,1%
    Die Renten werden am 1. Januar 2022 um 1,1 % steigen. Diese Erhöhung um 1,1 % wurde nach einer Formel berechnet, die dem Verhältnis zwischen der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes von November 2019 bis Oktober 2020 und der von November 2020 bis Oktober 2021 entspricht.

    Sparbuch A: +0,2 Punkte?
    Der auf eine Obergrenze von 0,5% beschränkte Zinssatz des Sparbuchs A könnte am 1. Februar nächsten Jahres steigen, abhängig von den Verbraucherpreisen der nächsten zwei Monate, meldet die Zeitschrift Capital. Da die Inflation laut Insee-Daten von +1,4% im Juni auf +2,6% im Oktober gestiegen ist, könnte der Zinssatz des Sparbuchs A also auf 0,6% oder 0,8% festgelegt werden.

  • Er ist laut einer von Europol veröffentlichten Liste der meistgesuchte Franzose

    Er ist laut einer von Europol veröffentlichten Liste der meistgesuchte Franzose

    Der meistgesuchte Mann Frankreichs gehört zu den rund 60 „Most Wanted“ von Europol. Es handelt sich um Joël Soudron aus Guadeloupe, ein internationaler Drogenhändler, der als „sehr diskret, überlegt“ beschrieben wird.

    Joël Soudron, der des internationalen Kokainhandels verdächtigt wird, ist der meistgesuchte Mann Frankreichs und steht auf der Liste der 60 „Most Wanted“ von Europol, die seit Freitag, dem 3. Dezember, veröffentlicht wurde. Der 42-jährige Mann aus Guadeloupe wird von den Ermittlern der Brigade nationale de recherche des fugitifs (BNRF) als internationaler Drogenhändler beschrieben, der „sehr diskret, überlegt“ sei und über immense finanzielle Mittel verfüge.

    Die Polizei war ihm 2011 auf die Spur gekommen, als im Hafen von Le Havre 230 kg Kokain aus Guadeloupe gefunden wurden. Die Ermittler ermittelten daraufhin die Absenderfirma, in deren Räumlichkeiten 270 kg Kokain und 280.000 Euro in bar sichergestellt wurden. Joël Soudron hat laut den Ermittlern grosse Summen in die legale Wirtschaft im französischsprachigen Afrika investiert, um das Geld aus dem Rauschgiftschmuggel zu waschen. es wird vermutet, dass er ständig zwischen verschiedenen Ländern und Guadeloupe hin und her reist.

    Im Februar 2016 wurde er in Mali festgenommen und anschließend inhaftiert, um eine sechsjährige Haftstrafe in einer anderen Sache zu verbüßen, zu der er in Frankreich verurteilt worden war. Im September 2018 hat er einen Hafturlaub genutzt, um zu fliehen. Der sehr diskrete Joël Soudron lebt und handelt im Gegensatz zu anderen Drogenhändlern, die sich nicht davor scheuen, ihren Reichtum in sozialen Netzwerken zur Schau zu stellen, sehr unauffällig. Er ist seit seiner Flucht unauffindbar.

    Zwei weitere französische flüchtige Kriminelle stehen auf dieser Liste der europäischen Polizeibehörde. Der erste, Karim Ouali, ist ein ehemaliger Fluglotse, der wegen des brutalen Axtmordes an einem seiner Kollegen im Jahr 2011 am Flughafen Basel-Mulhouse gesucht wird. Er wurde kürzlich in Hongkong aufgespürt, aber die dortigen Behörden haben auf die Forderungen der französischen Justiz nach Festnahme und Auslieferung nicht reagiert. Der zweite, Farouk Hachi, alias „Moustique“, wurde 2009 in Abwesenheit wegen mehrerer Banküberfälle zu 20 Jahren Haft verurteilt und könnte sich in Belgien, den Niederlanden und Nordfrankreich aufhalten.

  • Didier Raoult: Rüge von der Ärztekammer wegen seines Einsatzes für Hydroxychloroquin

    Didier Raoult: Rüge von der Ärztekammer wegen seines Einsatzes für Hydroxychloroquin

    Die Disziplinarkammer der Ärztekammer gab am Freitag in Bordeaux (Gironde) ihr Urteil bekannt. Didier Raoul wurde beschuldigt, gegen die ärztliche Berufsordnung verstoßen zu haben, indem er Hydroxychloroquin gegen Covid-19 propagierte. Er erhält einen Verweis. Seit Ende 2020 ist der 69-jährige Infektiologe aus Marseille Gegenstand von zwei Klagen, die von der Ärztekammer des Departements Bouches-du-Rhône und dem nationalen Rat der Ärztekammer (Cnom) eingereicht wurden. Ihm wird vorgeworfen, „ohne gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ für Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19 geworben zu haben, was auf „Quacksalberei“ hinauslaufe, hatte die Berichterstatterin der Disziplinarkammer bei einer Anhörung am 5. November in Bordeaux argumentiert. Raoult wurde auch vorgeworfen, „unbedachte Risiken“ eingegangen zu sein, als er Patienten mit dieser „wissenschaftlich nicht erprobten“ Behandlung behandelt habe. Die Disziplinarkammer der Ärztekammer gab am Freitag, den 3. Dezember, ihre…

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