Kategorie: Frankreich

  • Mutter und Baby nach Gebäudeeinsturz an der Côte d’Azur gerettet

    Mutter und Baby nach Gebäudeeinsturz an der Côte d’Azur gerettet

    Die französische Feuerwehr hat eine Mutter und ihr Baby nach einem Gebäudeeinsturz in der Mittelmeerstadt Sanary-sur-Mer gerettet. Die Suche nach weiteren Überlebenden dauert an.

    In der Nacht von Montag, dem 6. Dezember, auf Dienstag, 7. Dezember, um 3:50 Uhr stürzte ein Gebäude in Sanary-sur-Mer (Var) ein. Der Einsturz wurde durch eine Explosion ausgelöst, deren Ursache noch unbekannt ist. Es wird jedoch die Spur eines Gaslecks untersucht, da „die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte einen starken Gasgeruch feststellten“, wie die Präfektur des Departements Var berichtete. „Die benachbarten Gebäude wurden evakuiert“, erklärte ein Verantwortlicher der Feuerwehr.

    Mindestens eine Person ist gestorben, den Rettungskräften gelang es jedoch, eine Mutter und ihr Baby lebend aus den Trümmern des Gebäudes zu bergen. „Es hat mehr als zwei Stunden gedauert, das Baby herauszuholen. Es wurde von Rettungskräften in Obhut genommen und es geht ihm gut“, sagte Oberst Eric Grohin von der regionalen Feuerwehr später gegenüber Journalisten.

    Rund 70 Feuerwehrleute vor Ort
    Drei weitere Personen wurden leicht verletzt und bereits ins Krankenhaus gebracht, teilte die Feuerwehr mit. „Wir glauben nicht, dass sich noch mehr Menschen in dem Gebäude befanden“, sagte der Bürgermeister der Stadt, Daniel Alsters, der Nachrichtenagentur AFP.

    Das dreistöckige Gebäude befindet sich in der Rue Jean Jaurès am Hafen von Sanary-sur-Mer, einer Stadt mit rund 15.000 Einwohnern. Rund 70 Feuerwehrleute wurden für diese Einsatz mobilisiert und erhielten Verstärkung von spezialisierten Rettungs- und Räumungsteams mit Suchhunden.

  • Gehälter: Präsidentschaftskandidatin Valérie Pécresse plant eine 10%ige Erhöhung

    Gehälter: Präsidentschaftskandidatin Valérie Pécresse plant eine 10%ige Erhöhung

    Im Wahlprogramm von Valérie Pécresse steht, dass die Nettolöhne für Franzosen, die weniger als 3 000 Euro im Monat verdienen, in fünf Jahren um 10% steigen sollen. Wie aber will sie das finanzieren? Immer mehr Franzosen spüren eine sinkende Kaufkraft, die durch die steigenden Preise verursacht wird. Valérie Pécresse möchte die Löhne und Gehälter unter 3.000 Euro netto pro Monat um 10% erhöhen, eine Maßnahme, die 12 Millionen Arbeitnehmer betreffen würde. Dazu würde die Kandidatin der Les Républicains die Rentenbeiträge abschaffen, die etwa 7% der Löhne ausmachen. „Die Finanzierung unserer sozialen Absicherungen beruht im Wesentlichen auf der Arbeit, das ist sehr belastend für alle Arbeitnehmer, die einen großen Unterschied zwischen ihrem Bruttolohn und ihrem Nettolohn sehen“, so Valérie Pécresse. Ein unhaltbares Versprechen nach Ansicht mehrerer Wirtschaftswissenschaftler. Die Präsidentschaftskandidatin der Republikaner plant, dass der Staat für die entgangenen Rentenbeiträge aufkommen…

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  • Covid-19: Vier Wochen Zwangsschließung für Diskotheken

    Covid-19: Vier Wochen Zwangsschließung für Diskotheken

    Die Restaurant- und Cafébesitzer befürchteten, dass sie auch wieder schließen oder Kundenbegrenzungen einführen müssten. Letztendlich sind es nur die Diskotheken, die ab Freitag, dem 10. Dezember, wieder für vier Wochen schließen müssen. Der Premierminister versicherte, dass die Branche finanziell unterstützt werde. Die Tanzflächen werden erneut leer bleiben. Laut der Regierung ermöglichen Diskotheken nicht genug Abstand zwischen den Kunden. Eine Entscheidung, die von den Nachtclubbesitzern als zu radikal angesehen wird. „Wieder einmal zielt man auf die Diskotheken, die 1.200 Lokale in Frankreich ausmachen, in der Hoffnung, dass die Jugendlichen aufhören werden zu feiern. Das ist scheinheilig“, beklagt Thierry Fontaine, Präsident des Berufs- und Industrieverbands des Hotelgewerbes im Departement Rhône gegnüber France 2. Entschädigungen geplant Die Regierung hat zugesagt, Diskotheken und andere Branchen, die von der Schliessungsmassnahme betroffen sind, zu entschädigen. Bei Restaurantbe…

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  • Impfungen für Kinder: Was entscheidet die Hohe Behörde für Gesundheit?

    Impfungen für Kinder: Was entscheidet die Hohe Behörde für Gesundheit?

    Die Regierung hat eine erste Entscheidung über die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren getroffen. Ab dem 15. Dezember können die 360.000 gefährdeten Kinder ihre Dosis erhalten. Die endgültige Entscheidung, ob die Impfung für diese Altersgruppe generell eingeführt werden soll, liegt bei der Hohen Gesundheitsbehörde (HAS). Seit einigen Wochen ist die Inzidenzrate unter Kindern explosionsartig angestiegen. Unter 100.000 Einwohnern gab es 917 positive Fälle bei Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren, während es bei allen anderen Altersgruppen durchschnittlich 411 positive Fälle waren. Die Eltern sind geteilter Meinung über die mögliche Impfung ihrer Kinder. Einige haben Angst vor der Impfung, während andere darin einen echten Ausweg aus der Epidemie sehen. Ein BioNTech/Pfizer-Kinderimpfstoff soll für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren verwendet werden, die eine Dosis von nur 10 Mikrogramm im Vergleich 30 Mikrogramm für erwachsene erhalten. In Kanada, den USA, Isra…

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  • Covid-19: Warum sich die Regierung nur für eine Anpassung ihrer Maßnahmen entschieden hat

    Covid-19: Warum sich die Regierung nur für eine Anpassung ihrer Maßnahmen entschieden hat

    Angesichts des starken Anstiegs der Covid-19-Infektionen hat die Regierung am Montag, dem 6. Dezember, in einer Sitzung des Verteidigungsrates für Gesundheit die Möglichkeit neuer Maßnahmen erörtert. Es gab keine schwerwiegenden neuen Ankündigungen, ausser einer Verschärfung des in der Grundschule geltenden Hygieneprotokolls, eine Aufforderung zur Einhaltung von Barrieregesten und zur Förderung der Telearbeit sowie die Ausweitung der Impfung auf Kinder. Wirtschaftliche und politische Kriterien spielten bei den Entscheidungen der Exekutive offensichtlich eine grosse Rolle. Die neue Welle der Covid-19-Epidemie, die in den europäischen Nachbarländern verheerende Schäden anrichtet, ist auch in Frankreich angekommen, und ihre Virulenz überrascht, auch wenn man eigentlich darauf vorbereitet war. Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Ansteckungen um 45% gestiegen – im Durchschnitt sind es nun 40.000 Ansteckungen pro Tag – und auch die Ansteckung der Schüler in den Grundschulen ist besonders …

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  • Covid-19: Die neuen Maßnahmen der Regierung

    Covid-19: Die neuen Maßnahmen der Regierung

    Die Regierung stellte am Montag, 6. Dezember, neue Maßnahmen vor, um zu versuchen, die Auswirkungen der fünften Welle der Covid-19-Epidemie zu begrenzen. Starke Anreize und wenig Verbote, das ist das Ergebnis der letzten Konferenz des Premierministers Jean Castex am Montag, 6. Dezember. Aber, die Aussagen des Premierministers haben den Charakter letzter Empfehlungen vor möglichen Sanktionen. „Es wird keine keine Ausgangssperre und keinen Lockdown geben, das wäre unverhältnismäßig. Vielmehr erfordern die Umstände individuelle und kollektive Anstrengungen“, sagte der Premierminister. Erleichterung der Impfung Zu den angekündigten Maßnahmen gehört, dass die Impfung erleichtert wird. Für über 65-Jährige ist keine Terminvereinbarung mehr nötig, sie können direkt in die Impfzentren gehen. Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren, die ein erhöhtes Risiko haben, wird die Impfung ab dem 15. Dezember möglich sein. In den Grundschulen wird das Hygieneprotokoll verschärft. Ab Donnerstag, dem 9. Dezemb…

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  • Lot: Präfekt lässt Vorschule in Figeac nach zahlreichen Fällen von Covid-19 schliessen

    Lot: Präfekt lässt Vorschule in Figeac nach zahlreichen Fällen von Covid-19 schliessen

    Nachdem am Montag, dem 6. Dezember, zahlreiche positive Covid-Fälle unter dem Personal und den Kindern der Vorschule Jeanne d’Arc in Figeac festgestellt worden waren, kündigte der Präfekt des Departements Lot die Schließung der Einrichtung für eine Woche an. Bis einschließlich 13. Dezember müssen die 152 Kinder zu Hause bleiben. Am Montag, dem 6. Dezember, wurden fünf Mitarbeiter und 11 Schüler der Vorschule Jeanne d’Arc in Figeac positiv auf Covid-19 getestet. „Infolgedessen und als Vorsichtsmaßnahme hat der Präfekt des Departements Lot, Michel Prosic, in Verbindung mit der Departementsleiterin der regionalen Gesundheitsbehörde und dem akademischen Leiter des Bildungsministeriums beschlossen, die Betreuung der Schüler an der Vorschule ab dem 6. Dezember 2021 vorübergehend auszusetzen“. Die fünf Klassen der Schule mit 152 Schülerinnen und Schülern sind bis einschließlich Montag, 13. Dezember, geschlossen….

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  • Covid-19: Verteidigungsrat will keine Ausgangssperre und keine vorgezogenen Ferien…

    Covid-19: Verteidigungsrat will keine Ausgangssperre und keine vorgezogenen Ferien…

    Die Exekutive hielt am Montag eine Sitzung des Verteidigungsrates für Gesundheit ab. Die Regierung kündigt neue Maßnahmen in den Bildungseinrichtungen an. Eine Vorverlegung der Schulferien nicht in Betracht gezogen. Nach der Sitzung des Verteidigungs- und Ministerrates am Montag, 6. Dezember, wurden die Grundschulen auf Stufe 3 des Gesundheitsprotokolls gesetzt, wie BFMTV und Le Parisien unter Berufung auf übereinstimmende Quellen berichteten. Keine vorgezogenen Schulferien Die Exekutive hat beschlossen, die Schulferien nicht vorzuverlegen, anders als es in Belgien entschieden wurde. Die Feriendaten bleiben also gleich, sie beginnen am Samstag, dem 18. Dezember, und werden bis Montag, dem 3. Januar, dauern. Keine Ausgangssperre und keine Änderungen für Bars und Restaurants Anders als es das unvermittelte Auftauchen einer „Ausgangsbescheinigungs“-Option in der TousAntiCovid-Anwendung vermuten lassen könnte, wird die Regierung voraussichtlich keine Ausgangssperren oder Lockdowns verhänge…

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  • Covid-19: Schulschließungen und Absagen von Veranstaltungen im Norden

    Covid-19: Schulschließungen und Absagen von Veranstaltungen im Norden

    Am Montag, dem 6. Dezember, findet ein Verteidigungsrat zur Gesundheit statt, und die von der Regierung geplanten neuen Maßnahmen sollen am Abend bekannt gegeben werden. Herlies, im Departement Nord, stöhnt unter einer außer Kontrolle geratenen epidemischen Situation. Da in der Schule der Stadt fünf von neun Klassen geschlossen sind und neun von 28 Gemeindebediensteten krankgeschrieben sind, hat der Bürgermeister zu einer radikalen Maßnahme gegriffen. „In den letzten Tagen ist die Rate der positiv getesteten Kinder stetig gestiegen, daher habe ich die Entscheidung getroffen, unsere Schule zu schließen“, erklärte Bernard Debeer, parteiloser Bürgermeister von Herlies, in den sozialen Netzwerken der Stadt. 225 Kinder ohne SchuleDie Entscheidungen des Bürgermeisters lauten: Absage des Weihnachtsmarkts, Schließung von Klassen und Schließung der öffentlichen Räume der Stadt. „Es ist schade, wir wollten wirklich den Weihnachtsmarkt machen, aber ich denke, dass diese Entscheidung wirklich die …

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  • 100 tote Katzen im Haus eines französischen Rentners gefunden

    100 tote Katzen im Haus eines französischen Rentners gefunden

    Tierschutzverbände wollen Strafanzeige gegen einen 81-jährigen Mann wegen Misshandlung und Fahrlässigkeit erstatten. Rund 100 tote Katzen wurden im Haus eines Rentners in Südfrankreich gefunden, wie Tierschutzverbände am Montag mitteilten. Die Freiwilligen wurden von der Nichte des 81-Jährigen alarmiert, die in seinem Haus am Sonntag die leblosen Tiere entdeckte. Der Rentner war zuvor in ein Krankenhaus in Nizza an der Côte d’Azur eingeliefert worden. Die meisten der toten Katzen befanden sich in versiegelten Plastik- oder Holzbehältern, berichtet die regionale Tageszeitung Nice-Matin. Neben den Katzen, die in und um das Haus gefunden wurden, fanden sich auch Überreste von Eichhörnchen und Ratten sowie Skelettteile eines Hundes. Mehr als 20 stark unterernährte Katzen wurden lebend aus dem Haus gerettet und an Tierärzte übergeben oder in Pflegestellen untergebracht.