Kategorie: Frankreich

  • Neukaledonien stimmt mit „Nein“ zur Unabhängigkeit

    Neukaledonien stimmt mit „Nein“ zur Unabhängigkeit

    Neukaledonien stimmt mit über 96% der Stimmen mit „Nein“ zur Unabhängigkeit, nachdem fast 90% der Stimmzettel ausgezählt wurden. Es war das dritte Mal, dass die Neukaledonier zu den Wahlurnen gerufen wurden. Die Unabhängigkeitsbefürworter hatten diesmal jedoch zum Boykott der Wahl aufgerufen. Die ersten Ergebnisse des dritten Referendums sind da: Neukaledonien stimmte mit über 96% der Stimmen massiv mit „Nein“ zur Unabhängigkeit, nachdem fast 90% der Stimmzettel ausgezählt wurden. Die Unabhängigkeitsbefürworter hatten angekündigt, das Referendum zu boykottieren, und begründeten dies damit, dass es unmöglich sei, „eine faire Kampagne“ zu organisieren, da die Inselgruppe seit September von der Covid-Epidemie betroffen ist und die Kanak-Bevölkerung ihre Covid-19-Toten betrauert. Lesen Sie auch: Neukaledonien stimmt über die Unabhängigkeit von Frankreich ab Die Wahlbeteiligung bei diesem letzten Referendum lag laut dem Haut-Commissariat um 17 Uhr am Sonntag (7 Uhr in Paris) bei nur 41,60%…

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  • Miss France 2022: Diane Leyre ist die neue schönste Frau Frankreichs

    Miss France 2022: Diane Leyre ist die neue schönste Frau Frankreichs

    Miss Île-de-France Diane Leyre wurde am Samstagabend in Caen zur Miss France 2022 gewählt.

    Es war nach 0:30 Uhr am Samstagabend, als der Juryvorsitzende JEan-Pierre Pernault ihren Namen verkündete. Miss Île-de-France Diane Leyre wurde zur Miss France 2022 gewählt. 

    Wer ist Diane Leyre, die neue schönste Frau Frankreichs?

    1 – Sie ist 24 Jahre alt
    Diane Leyre ist 24 Jahre alt. Damit näherte sie sich der Altersgrenze, bei der eine junge Frau für die Miss-France-Wahl kandidieren kann. Sie wurde 1997 in Neuilly-sur-Seine im Departement Hauts-de-Seine geboren. Sie lebte jedoch immer in Paris. Zufall des Kalenders: Es ist genau 24 Jahre her, dass eine Pariserin zur Miss Frankreich gewählt wurde. Seit dem Geburtsjahr von Diane Leyre gab es keine Miss France aus Paris mehr.

    2 – Eine behütete Kindheit
    Ihr Vater ist Geschäftsmann in der Immobilienbranche, ihre Mutter war Stewardess bei Air France. „Ich hatte eine verwöhnte Kindheit“, gibt Diane Leyre in der Zeitung „Le Parisien“ zu. Sie verbrachte ihre Schulzeit in einer Privatschule und ihre Ferien an allen Ecken und Enden der Welt. „Aber, ich habe ein Leistungsstipendium bekommen“, merkt sie an.

    3 – Model ist für sie kein Traumberuf
    „Ich wollte nie modeln“, erklärte Diane Leyre. „Ich will Botschaften vermitteln. Es war meine letztes Möglichkeit, um teilzunehmen, und da ich jemand bin, der es nicht gerne bereut, habe ich meine Bewerbung abgeschickt“. Diane Leyre bezeichnet sich selbst als eine „Frau, die Herausforderungen sucht“.

    4 – Sie arbeitet in der Immobilienentwicklung
    Diane Leyre arbeitet in einem Unternehmen für Immobilienentwicklung in Paris. Seit Abschluss ihres Studiums besitzt sie einen Bachelor in Business Administration.

    5 – Sie besitzt ihre eigene Modemarke
    Neben ihrer Tätigkeit in der Immobilienbranche hat Diane Leyre ihre eigene Modemarke herausgebracht. Es handelt sich um eine Marke für Handtaschen-Accessoires mit dem Namen Ohana Paris.

    6 – Sie spricht drei Sprachen
    Im Rahmen ihres Studiums belegte Diane Leyre Kurse in internationalem Handel am Instituto de Empresa in Madrid. Sie spricht fließend Englisch und Spanisch und natürlich auch Französisch.

    7 – Sie kann nicht besonders gut tanzen
    Trotz all ihrer Qualitäten ist Miss France 2022 nicht die beste Tänzerin, was sie auch bereitwillig zugibt. „Ich war nicht diejenige, die sich auf der Bühne am wohlsten fühlte. Tanzen ist nicht meine Stärke, aber ich habe versucht, die Show bis zum Ende durchzuhalten“, sagte sie der Website Actu Normandie.

     

    9 – Die Sache, für die sie sich einsetzt: Zusammenleben
    Jede Miss muss eine Sache haben, die ihr am Herzen liegt. Für Diane Leyre ist es das Zusammenleben. „Meine Region ist multikulturell, an der Schwelle zum Jahr 2022 möchte ich Rassismus und Homophobie ein Ende setzen. Als Frau möchte ich zeigen, dass man Miss France, Feministin und stolz sein kann. Man kann eine echte Feministin UND Miss France sein“.

    10 – Auch ihre Cousine war Kandidatin für Miss France
    Eine der Cousinen von Diane Leyre hatte ebenfalls ihr Glück bei der Miss-France-Wahl versucht. Illana Barry hatte sich für die Ausgabe 2020 des Schönheitswettbewerbs beworben, bei der sie das Languedoc-Roussillon vertrat.

  • Frankreich genehmigt Antikörpertherapie für Hochrisikofälle von Covid-19

    Frankreich genehmigt Antikörpertherapie für Hochrisikofälle von Covid-19

    Die französischen Gesundheitsbehörden haben die Verwendung einer Antikörperbehandlung von AstraZeneca für Hochrisikopersonen genehmigt, die eine Resistenz gegen Impfstoffe gegen das Coronavirus aufweisen. Am Freitagabend gab die Haute Autorité de santé (HAS) grünes Licht für den präventiven Einsatz des Medikaments Evusheld für Patienten mit einem sehr hohen Risiko, an einer schweren Form von Covid-19 zu erkranken. Evusheld, das von dem britisch-schwedischen Pharmaunternehmen entwickelt wurde, erhielt diese Woche bereits in den Vereinigten Staaten die Zulassung für den Notfallgebrauch für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Die französische Zulassung gilt nur für Erwachsene. Evusheld besteht aus einer Kombination von zwei monoklonalen Antikörpern und wird in zwei Injektionen verabreicht. Monoklonale Antikörper – die ein spezifisches Molekül des Zielvirus oder -bakteriums erkennen – sind synthetische Versionen der natürlichen Antikörper. Im Gegensatz zu den meisten anderen Covid-Behandlu…

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  • Covid-19: 18 Fälle der kongolesischen Variante in Nordfrankreich festgestellt

    Covid-19: 18 Fälle der kongolesischen Variante in Nordfrankreich festgestellt

    Nachdem vor einigen Tagen die ersten Fälle der Omikron-Variante in Frankreich entdeckt wurden, wurden zwischen Mitte Oktober und Ende November auch 18 Fälle der kongolesischen Variante in Frankreich nachgewiesen, so eine Meldung von La Voix du Nord. Frankreich hat seine ersten positiven Fälle der kongolesischen Variante, auch B.1.640 genannt, offiziell gemeldet. Zwischen Mitte Oktober und Ende November wurden in Nordfrankreich 18 Fälle nachgewiesen, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet und die lokale Gesundheitsbehörde Hauts-de-France bestätigt. Im Norden wurden zwei Cluster festgestellt: einer in einer Gesundheitseinrichtung, in der 11 Personen positiv auf die Covid-19-Variante B.1.640 getestet wurden. Der zweite Cluster betraf 7 Personen aus einer Familie. Die kongolesische Variante tauchte im Oktober zum ersten Mal in Frankreich auf. Ein Reisender, der aus dem Kongo zurückgekehrt war, war positiv auf diese neue Variante des Coronavirus getestet worden. „Ein erhebliches Übertrag…

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  • „Es ist eine Notwendigkeit“: Jean Castex will Kinder ab 5 Jahren gegen Covid-19 impfen lassen

    „Es ist eine Notwendigkeit“: Jean Castex will Kinder ab 5 Jahren gegen Covid-19 impfen lassen

    Der Premierminister spricht sich für die Impfung von 5- bis 11-Jährigen gegen Covid-19 aus. Die Gesundheitsbehörden in Frankreich haben noch nicht zugestimmt. Ärzte können ab Montag die ersten Kinder-Dosen von BioNTech/Pfizer bestellen. Die Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren gegen Covid-19 scheint nur noch eine Frage von Tagen zu sein. Für Jean Castex „ist sie eine Notwendigkeit“. Der Premierminister erklärt, dass Kinder, auch wenn sie selten schwere Formen der Krankheit entwickeln,  wichtige Überträger sind. „Ich bin das lebende Beispiel dafür. Es war meine elfjährige Tochter, die mich vor einigen Wochen mit dem Virus infiziert hat. Ich war geimpft, also hatte ich nur eine extrem leichte Form“, erklärte Castex im Sender France Bleu Alsace. 103 Kinder unter 9 Jahren im Krankenhaus Den neuesten Zahlen zufolge werden in Frankreich derzeit 103 Kinder zwischen 0 und 9 Jahren gegen Covid-19 behandelt. In der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen werden heute 48 Jugendliche stat…

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  • Wohnsteuer: Nur noch wenige Tage, um die monatlichen Raten zu senken

    Wohnsteuer: Nur noch wenige Tage, um die monatlichen Raten zu senken

    Um die Höhe der monatlichen Raten ab Januar 2022 zu senken, müssen Personen, die in Frankreich leben, bis zum 15. Dezember 2021 handeln, sonst werden Änderungen erst ab dem Folgemonat wirksam.

    Die gute Nachricht für Haushalte, die noch Wohnsteuer zahlen, ist, dass die Wohnsteuer 2022 weiter sinken wird, bevor sie 2023 vollständig abgeschafft wird. Durch die Reform der Wohnsteuer konnten bereits 80% der Haushalte davon profitieren, dass die Wohnsteuer auf den Hauptwohnsitz im Jahr 2020 vollständig abgeschafft wurde. Wie bei der Einführung der Reform festgelegt, werden die restlichen 20% von einer gestaffelten Teilbefreiung der Wohnsteuer profitieren. Im Jahr 2022 wird der Ermäßigungssatz 65% betragen, unabhängig vom Einkommen des Haushalts. Um die Senkung der Wohnsteuer zu berechnen, steht auf der Website der Steuerverwaltung ein Simulator zur Verfügung.

    Wenn die Wohnsteuer bei Ihnen monatlich abgebucht wird, haben Sie die Möglichkeit, die Höhe Ihrer monatlichen Abzüge für 2022 anzupassen. Laut der Website impots.gouv.fr müssen Sie, um die Höhe Ihrer monatlichen Zahlungen ab Januar 2022 zu senken, vor dem 15. Dezember 2021 handeln, da Ihre Änderungen sonst erst ab dem Folgemonat wirksam werden. Dazu müssen Sie bei Ihrem Antrag auf Anpassung Ihrer Monatsraten lediglich den Jahresbetrag der Wohnsteuer 2021 nach der Befreiung von 65% angeben, zu dem der Beitrag zum öffentlichen audiovisuellen Dienst 2022 hinzuzurechnen ist. Übrigens können auch Personen, die in Seniorenheimen leben aber ihre Hauptwohnung beibehalten, von dieser Befreiung profitieren.

    Sie können natürlich auch die Steuerverwaltung um die Durchführung dieses Vorgangs bitten, entweder per E-Mail oder telefonisch unter 0 809 401 401 (kostenloser Service + Anrufkosten).

    Zu beachten ist aber: Wenn Sie Ihren Vertrag über die monatliche Abbuchung kündigen oder aussetzen, muss jeder fällige Betrag bis zu dem auf Ihrem Steuerbescheid angegebenen Zahlungsziel vollständig beglichen sein.

    Lesen Sie nauch: Wie hat sie die Kaufkraft seit Beginn der fünfjährigen Wahlperiode Macrons entwickelt?

  • Hauts-de-Seine: Eine Patientin mit gefälschtem Gesundheitspass stirbt an Covid-19 im Krankenhaus

    Hauts-de-Seine: Eine Patientin mit gefälschtem Gesundheitspass stirbt an Covid-19 im Krankenhaus

    Während ihres Krankenhausaufenthalts im Krankenhaus von Garches in der Nähe von Paris starb eine 57-jährige Frau, nachdem sie sich geweigert hatte, den Ärzten zu gestehen, dass sie nicht gegen Covid-19 geimpft war. Ihr Ehemann will jetzt eine Klage gegen die Personen einreichen, die ihr den gefälschten Gesundheitspass verkauft haben.  Am 30. Oktober wird eine Frau mit Covid-19 in das Krankenhaus von Garches (Hauts-de-Seine) eingeliefert. Ihr Zustand verschlechtert sich rapide und sie wird intubiert. Da sie erst 57 Jahre alt ist, angegeben hat, geimpft zu sein und keine Vorerkrankungen hat, verwundert ihr Fall die Ärzte. Nach einer Reihe von Tests stellen sie fest, dass die Patientin nicht geimpft ist, obwohl sie einen Gesundheitspass besitzt. Eine Lüge mit schwerwiegenden FolgenIhr Mann gibt schliesslich an, dass der Pass gefälscht ist und seine Frau sich nie hat impfen lassen. Dies war eine Lüge mit schwerwiegenden Folgen. Die Patientin stirbt am Tag nach ihrer Einlieferung ins Kranke…

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  • Mehr als 2.300 gefälschte Impfbescheinigungen widerrufen

    Mehr als 2.300 gefälschte Impfbescheinigungen widerrufen

    Die „schwarze Liste“ gefälschter QR-Codes, die von der Generaldirektion für Gesundheit (DGS) zur Bekämpfung gefälschter Bescheinigungen erstellt wurde, hat bereits mehr als 2.300 gefälschte Dokumente widerrufen, wie der Sender BFM gemeldet hat. Fälschungen, die teuer werden können, denn die Herstellung oder Verwendung eines gefälschten Impfpasses ist eine Straftat, die mit fünf Jahren Gefängnis und 150.000 Euro Geldstrafe für Fälscher und drei Jahren Gefängnis für Benutzer von gefälschten Pässen bestraft werden kann. Lesen Sie auch: Gesundheitspass: Krankenkasse hat rund 36.000 gefälschte QR-Codes identifiziert…

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  • Jean Castex: „Wir müssen es schaffen“, Weihnachten normal verbringen zu können

    Jean Castex: „Wir müssen es schaffen“, Weihnachten normal verbringen zu können

    In Frankreich werden derzeit mehr als 13.600 Patienten aufgrund von Covid-19 stationär behandelt. Davon werden 2.500 in einer Intensivstation betreut. Eine Zahl, die seit Juni nicht mehr so hoch war. Die französische Gesundheitsbehörde (HAS) gab am Freitag bekannt, dass sie den „frühen Zugang“ zu Molnupiravir, einem oral verabreichten experimentellen Medikament, das von dem amerikanischen Pharmaunternehmen Merck entwickelt wurde, um frühe Erkrankungen an Covid-19 zu behandeln, „nicht genehmigen“ werde. Die Gesundheitsbehörden halten es für weniger wirksam als die bereits vorhandenen Behandlungsmethoden. Gesundheitsminister Olivier Véran setzte am Freitag das Ziel, bis Weihnachten 20 Millionen Franzosen mit einer Auffrischungsdosis gegen Covid-19 geimpft zu haben. Laut Premierminister Jean Castex, der sich auf einer Reise nach Straßburg befand, wurde am Freitag die Marke von „700.000 täglichen Injektionen“ zur Auffrischung der Impfung überschritten. Seit September haben 13.766.535 Perso…

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  • Cannes: Jugendliche schießen „zum Spaß“ mit Gewehren auf Passanten

    Cannes: Jugendliche schießen „zum Spaß“ mit Gewehren auf Passanten

    Drei Jugendliche im Alter von 17 bis 18 Jahren wurden in Cannes festgenommen, nachdem sie am Freitag, 10. Dezember, „aus Spaß“ mit einem Gewehr auf Passanten geschossen hatten.

    Drei Jugendliche wurden am Freitag, 10. Dezember, von der Brigade Anti-Criminalité (BAC) festgenommen, weil sie verdächtigt werden, in Cannes wahllos auf Passanten geschossen zu haben, berichtetet France Bleu. Die Tat ereignete sich am frühen Abend auf der Höhe des Boulevard Carnot.

    Mindestens zwei Passanten sollen verletzt worden sein. Die Behörden suchen nach etwa 30 weiteren potenziellen Opfern, die die jungen Männer durch Schüsse verletzt haben sollen. Die angegriffenen Passanten sollen nach Angaben der mutmasslichen Täter in Schulterhöhe oder im Gesicht verletzt worden sein.

    „Um Spaß zu haben“
    Die drei Jugendlichen, die sich am Samstagmorgen noch in Polizeigewahrsam befanden, rechtfertigten ihre Tat damit, dass sie „aus Spaß“ auf die Passanten geschossen hätten. Die Polizei beschlagnahmte bei einem der Verdächtigen ein Gewehr. Einer der drei jungen Männer gab die Tat bereits zu.