Kategorie: Frankreich

  • Neukaledonien: Unabhängigkeitsbefürworter „erkennen Legitimität“ des Referendums nicht an

    Neukaledonien: Unabhängigkeitsbefürworter „erkennen Legitimität“ des Referendums nicht an

    „Der Weg des Dialogs wurde durch die Sturheit einer französischen Regierung unterbrochen, die unfähig ist, ihre geostrategischen Interessen im Pazifik mit ihrer Verpflichtung zur Entkolonialisierung unseres Landes in Einklang zu bringen“, versichern die Unabhängigkeitsbefürworter. Am Tag nach dem Sieg des „Nein“ beim Selbstbestimmungsreferendum in Neukaledonien gaben die Unabhängigkeitsbefürworter, die dazu aufgerufen hatten, die Abstimmung zu boykottieren, in einer Erklärung am Montag, dem 13. Dezember bekannt, dass sie „die Legitimität und Gültigkeit dieser Abstimmung nicht anerkennen“. Für die Unabhängigkeitspartei FLNKS und die Nationalisten „entspricht dieses Referendum nicht dem Geist und dem Buchstaben des Abkommens von Nouméa, einem Entkolonialisierungsprozess, und auch nicht den Resolutionen der Vereinten Nationen, die Neukaledonien auf die Liste der zu entkolonialisierenden Länder gesetzt haben“. „Der Zeitplan von Lecornu ist von nun an über den Haufen geworfen. Die CSI-NP is…

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  • Coronavirus: Über 14.000 Patienten in französischen Krankenhäusern

    Coronavirus: Über 14.000 Patienten in französischen Krankenhäusern

    Zwischen Samstag und Sonntag starben 48 Kranke an Covid-19 in einem Krankenhaus. Derzeit befinden sich 2.602 Kranke auf einer Intensivstation. Der Druck auf das Gesundheitssystem steigt weiter an. Die französischen Krankenhäuser müssen immer mehr Patienten mit Covid-19 aufnehmen, am Sonntag gab es genau 14.050 Patienten mit schweren Formen der Erkrankung in einem französischen Krankenhaus, wie aus den Daten von Santé publique France hervorgeht. Seit Ende Oktober steigt die Zahl der Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus täglich an. In den letzten 24 Stunden wurden 472 Personen neu mit Covid-19 in Krankenhäuser eingeliefert. In die Intensivstationen, auf denen die schwersten Fälle behandelt werden, wurden allein am Sonntag 111 neue Patienten überwiesen. Insgesamt werden 2.602 Patienten in einer Intensivstation behandelt, mehr als auf dem Höhepunkt der letzten Welle im Sommer. Zwischen Samstag und Sonntag starben 48 Patienten in einem Krankenhaus an den Folgen von Co…

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  • SNCF: Jean Castex setzt sich für die Erneuerung kleinerer Bahnlinien ein

    SNCF: Jean Castex setzt sich für die Erneuerung kleinerer Bahnlinien ein

    Die Regierung beabsichtigt, sich mit Hilfe der Regionen an der Regenerierung von 9.200 km kleinerer Bahnstrecken zu beteiligen. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, betont Jean Castex. Der Premierminister versprach am Sonntag, dem 12. Dezember, die Instandsetzung von kleinen Eisenbahnlinien in ganz Frankreich und weihte schon mal die Bahnstrecke zwischen Epinal und Saint-Dié-des-Vosges ein, die seit drei Jahren wegen Baufälligkeit geschlossen war. „Das ist konkret, das ist real!“, rief der Regierungschef vor dem Bahnhof von Saint-Dié begeistert aus, bevor der Zug abfuhr. Castex erinnerte daran, dass er „ein großer Zugliebhaber“ sei, und beklagte die „Jahrzehnte, in denen der Staat (…) der Ansicht war, dass diese Strecken zur Versorgung des ländlichen Raums zu viel Geld kosten“. Er erinnerte daran, dass ein Mangel an Investitionen dazu geführt habe, dass die Züge seltener und langsamer fuhren, wodurch die Fahrgäste wegblieben – ein Teufelskreis. Die Regierung will sich gemeinsam…

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  • Emmanuel Macron: „Frankreich ist schöner mit Neukaledonien“

    Emmanuel Macron: „Frankreich ist schöner mit Neukaledonien“

    Das Staatsoberhaupt sprach die Notwendigkeit an, „eine Übergangszeit vorzubereiten, die sich von der binären Alternative zwischen Ja und Nein unterscheidet“. Es klang wie eine Liebeserklärung. Emmanuel Macron freute sich am Sonntag, dem 12. Dezember, über das „Nein“ zur Unabhängigkeit von Neukaledonien. Der Präsident der Republik meinte, dass „Frankreich schöner ist, weil Neukaledonien beschlossen hat, ein Teil zu bleiben“, und erkannte gleichzeitig das „Ausmaß der Aufgabe“ für die nun beginnende Übergangszeit an. Lesen Sie auch: Neukaledonien stimmt mit “Nein” zur Unabhängigkeit „Wir können nicht ignorieren, dass die Wählerschaft im Laufe der Zeit tief gespalten geblieben ist“, räumte Macron in einer Fernsehansprache ein, nachdem bekannt wurde, dass die Gegner der Unabhängigkeit einen überwältigenden Sieg errungen hatten. In diesem Zusammenhang nahm der Staatschef aber auch die starke Wahlenthaltung zur Kenntnis. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 43,9%, halb so hoch wie bei den beiden v…

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  • Gastronomie: 14 Chefkochverbände unterzeichnen Manifest zur Verteidigung der Foie Gras

    Gastronomie: 14 Chefkochverbände unterzeichnen Manifest zur Verteidigung der Foie Gras

    Die Verbannung der traditionellen Stopfleber von offiziellen Veranstaltungen in umweltfreundlichen Städten wie Lyon, Straßburg oder Grenoble hat im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage für Aufregung gesorgt, obwohl diese Maßnahmen nicht neu sind. Die Tierschutzorganisationen begrüssten die Initiativen. „…

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  • “Jackpotting“ – die neue Art des Banküberfalls

    “Jackpotting“ – die neue Art des Banküberfalls

    Geldautomaten sind das Ziel einer neuen Art von Räubern, die nur mit einem Computer bewaffnet sind… Das nennt man Jackpotting.

    In dem kleinen Dorf Simorre (Gers) ist der einzige Geldautomat seit einem Monat außer Betrieb. Er wurde von Hackern angegriffen. Sie haben vor drei Wochen mitten in der Nacht zugeschlagen. Mit einer Bohrmaschine bewaffnet, schnitten sie ein Stück aus der Vorderseite des Automaten heraus, um an die Platine und damit an die Software zu gelangen. Anschließend loggten sie sich mit einem Laptop ein und schickten die Daten der Bank und des Gerätes an einen Komplizen, der mehrere tausend Kilometer entfernt vor seinem Computer sass. Dieser übernahm die Kontrolle und liess den Automaten alle Geldscheine ausspucken.

    Eine ausgeklügelte Vorgehensweise
    Der Fall ist kein Einzelfall: In den letzten Wochen kam es immer wieder zu ähnlichen Angriffen im Norden, im Großraum Paris und später in der Region Bordeaux und in den Alpen. Polizisten und Gendarmen haben in den letzten sechs Monaten 34 solcher Angriffe auf Geldautomaten festgestellt. Die Vorgehensweise ist ausgeklügelt. Die Drahtzieher, Hacker, sind fast unmöglich zu lokalisieren. „Die Auftraggeber sind russischsprachig. Die Teams vor Ort hingegen sind vielfältig mit Einzelpersonen, die mehrere Nationalitäten haben können, besetzt“, erklärt Cécile Augeraud, Leiterin der Zentralstelle zur Bekämpfung der Computerkriminalität (OCLCTIC) gegenüber France Télévisions. Sie operieren stets nachts, in ländlichen Gebieten und möglichst weit entfernt von den Ordnungskräften.

  • Verärgerte französische Fischer bedrohen britische Importe

    Verärgerte französische Fischer bedrohen britische Importe

    Die Fischer in Nordfrankreich haben damit gedroht, britische Importe zu verhindern, um den Druck auf London zu erhöhen, ihnen mehr Fischerei-Lizenzen für britische Gewässer zu erteilen. Großbritannien stimmte am Samstag der Erteilung von 23 weiteren Lizenzen an französische Fischer zu, ein Schritt, der darauf abzielt, die Spannungen zwischen den Nachbarländern abzubauen. Frankreich und Grossbritannien befinden sich in dieser Frage bereits seit sechs Monaten in meinem heftigen Streit. Frankreich ist der Ansicht, dass es Anspruch auf rund 80 weitere britische Fischerei-Lizenzen hat, und eine Gruppe, die die Fischer im wichtigen Hafen von Boulogne-sur-Mer und anderen Orten entlang der Nordküste vertritt, erklärte am späten Samstag, dass sie Proteste starten werde. Lesen sien auch: Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern “Fortsetzung des Kampfes” zu „Proteste müssen erwartet werden … Proteste, die sich gegen britische Importe richten werden“, kündigte der lokale…

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  • Olivier Véran: „Reduzieren Sie Ihre Kontakte zehn Tage vor den Feiertagen“

    Olivier Véran: „Reduzieren Sie Ihre Kontakte zehn Tage vor den Feiertagen“

    Gesundheitsminister Olivier Véran berichtet über die fünfte Welle, skizziert die kommenden Tage und gibt einige Tipps, wie man die Feiertage trotz Virus gut überstehen kann. Mehr als 50.000 Französinnen und Franzosen wurden gestern in Frankreich positiv auf Covid-19 getestet. Anfang der Woche wurde sogar die Schwelle von 70.000 Personen überschritten. Dies ist der höchste Wert seit dem Auftreten von Covid-19 Anfang 2020. Es besteht kein Zweifel: Die fünfte Welle von Covid-19 trifft Frankreich mit voller Wucht. Lesen Sie auch : Verteidigungsrat: Französische Regierung sucht nach geeigneten Maßnahmen gegen die 5. Welle Gesundheitsminister Olivier Véran zieht in einem langen Interview mit der Zeitung Le Parisien am Sonntag Bilanz. Die epidemische Welle schreitet voran, verlangsamt sich aber „Die epidemische Welle ist heftig, wir haben zu Beginn der Woche die Zahl von 70.000 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden überschritten, so viel wie noch nie seit Beginn der Pandemie in unserem Land. …

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  • Gebrauchtwagen: Der Markt explodiert – aber Vorsicht vor Betrug

    Gebrauchtwagen: Der Markt explodiert – aber Vorsicht vor Betrug

    Immer, wenn mehr Gebrauchtwagen verkauft werden, steigt auch die Zahl der Opfer von „Tachobetrug“. Aufgrund mangelnder Überwachung der Fahrzeughistorie und fehlender Koordination auf europäischer Ebene ist dieser leicht zu bewerkstelligende Betrug nur sehr schwer aufzudecken und untergräbt das Vertrauen der Käufer.

    Mit dem Boom des Gebrauchtwagenmarktes kommet es immer wieder zu Betrügereien, die für die Käufer schwer zu erkennen sind, ihnen aber sehr viel Geld kosten. Dies ist der Fall beim Tachobetrug. In der Fachwelt ist er seit mehreren Jahren recht bekannt, in der breiten Öffentlichkeit jedoch weit weniger, obwohl er bei nicht weniger als 10% der Gebrauchtwagenverkäufe in Frankreich vorkommen soll und mancherorts auf regelrechte organisierte Netzwerke schließen lässt.

    In Meurthe-et-Moselle gingen im Oktober über 100 Anzeigen gegen eine auf den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen spezialisierte Werkstatt ein. Mitarbeiter eines benachbarten technischen Kontrollzentrums arbeiteten mit den Betrügern zusammen. Acht Personen waren an den Manipulationen beteiligt. In einem westlichen Vorort von Toulouse wurden 2018 dreizehn Personen festgenommen, die sich der Manipulation der Kilometerstände von 280 Autos schuldig gemacht hatten.

    Lesen Sie auch: Automobil: Gebrauchtwagen so gefragt wie nie zuvor

    Fälle wie diese sollen in Deutschland noch häufiger vorkommen, wo fast jeder dritte Gebrauchtwagen auf dem Markt betroffen sein soll. Denn ein manipulierter Kilometerstand kann den Verkäufern sehr viel einbringen.

    Indem die Anzahl der Kilometer eines Fahrzeugs gesenkt wird, wird der Preis künstlich in die Höhe getrieben: Pro 10.000 km, die vom Kilometerstand verschwinden, gewinnt der Wagen etwa 1.000 Euro an Wert. Im Durchschnitt werden etwa 55.000 km „zurückgedreht“, was einem Gewinn von 5.500 Euro für den Verkäufer entspricht. Das geht aus den Daten hervor, die von der spezialisierten Website Autorigin weitergegeben wurden. Der Gewinn für die Betrüger ist enorm.

    Normalerweise schreibt eine neue EU-Regel seit September 2018 den Herstellern vor, dass alle neuen Modelle ab Werk gegen einen solchen Betrug geschützt sein müssen. Doch vor einigen Monaten hat der deutsche Automobilclub, ADAC, nachgewiesen, dass die neue Regel nicht angewendet oder unterlaufen wird.

    Für knapp 150 Euro konnten die Tester des ADAC eine Box erwerben, die durch einfaches Einstecken in den Diagnosestecker des Fahrzeugs den Kilometerstand ändern kann. Es wurden drei zufällig ausgewählte Automodelle getestet. Keines hielt der Manipulation stand.

    Auch die neuesten Fahrzeuge sind also nicht sicher. Schlimmer noch, sie werden wahrscheinlich häufiger ins Visier genommen, da sie für Betrüger eine größere Quelle der Wertsteigerung darstellen.

    Einige Verbraucherverbände setzen sich daher für ein transparenteres System ein, das es ermöglicht, den Kilometerstand eines Fahrzeugs im Laufe seines Lebens besser zu verfolgen. So wie das Car-Pass-System, das vor 13 Jahren in Belgien eingeführt wurde. Es soll die Betrugsrate auf 0,2 % gesenkt haben.

  • Referendum in Neukaledonien: Wahlbeteiligung schwach im Vergleich zu den beiden vorherigen Abstimmungen

    Referendum in Neukaledonien: Wahlbeteiligung schwach im Vergleich zu den beiden vorherigen Abstimmungen

    Die Befürworter der Unabhängigkeit hatten angekündigt, dass sie die Wahlen boykottieren würden. Der Aufruf der Unabhängigkeitsbefürworter, die Wahl zu boykottieren, wurde offensichtlich befolgt. Die Wahlbeteiligung beim dritten und letzten Selbstbestimmungsreferendum in Neukaledonien lag am Sonntag, dem 12. Dezember, um 17 Uhr Ortszeit (7 Uhr in Paris) bei 41,60%, wie das Haut-commissariat berichtete. Lesen Sie auch: Neukaledonien stimmt über die Unabhängigkeit von Frankreich ab Die Wahlbeteiligung lag im Jahr 2018 um 17 Uhr bei 73,68% und bei 79,63% in 2020. Die Unabhängigkeitsbefürworter hatten angekündigt, nicht zur Wahl zu gehen, und dies damit begründet, dass es unmöglich sei, „einen fairen Wahlkampf“ zu organisieren, da die Inselgruppe seit September von der Covid-Epidemie betroffen ist und die Kanak-Bevölkerung um ihre an Covid-19 Gestorbenen trauert. In der Stadt Nouméa, wo bis 16 Uhr 59,4% der registrierten Wähler ihre Stimme abgegeben hatten (2020 waren es 76,4 %), ging die …

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