Kategorie: Frankreich

  • Sich für einen Impfpass freiwillig mit Covid-19 anzustecken ist eine sehr schlechte Idee

    Sich für einen Impfpass freiwillig mit Covid-19 anzustecken ist eine sehr schlechte Idee

    Die ansteckendere, aber weniger aggressive Omikron-Variante verleitet einige Franzosen dazu, sich absichtlich mit Covid-19 zu infizieren, um einen Impfpass zu erhalten, ohne sich impfen zu lassen. Wieder andere lassen sich absichtlich infizieren, um gegen das Virus immun zu werden. Das Phänomen, dass Franzosen an heimlichen Partys teilnehmen, um sich freiwillig mit Covid-19 anzustecken, ist alles andere als neu und stößt in der Wissenschaft und bei Krankenhausärzten auf entschiedene Ablehnung. Bereits 2020 trafen sich Menschen zu geheimen Veranstaltungen, um sich anstecken zu lassen. Das Ziel: Antikörper zu gewinnen, um besser vor schweren Formen der Krankheit geschützt zu sein. Heute ist es der Impfpass, der zu solchen Ideen verleitet. Denn eine Person, die sich mit dem Virus angesteckt hat, erhält den wertvollen Sesam-öffne-dich-QR-Code für sechs Monate, ohne eine Impfung erhalten zu müssen. Die Omikron-Variante, die ansteckender, aber weniger aggressiv als die Delta-Variante ist, b…

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  • Frankreich organisiert Treffen zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern in Paris

    Frankreich organisiert Treffen zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern in Paris

    Russische und ukrainische Diplomaten werden am Mittwoch in Paris zu Gesprächen mit französischen und deutschen Amtskollegen zusammenkommen, um zu versuchen, die Spannungen zwischen ihren Ländern zu entschärfen, so ein Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Das Treffen – eine Wiederauflage der Vierergespräche, die als Normandie-Format bekannt wurden – ist Teil der Bemühungen, einen Krieg abzuwenden, wobei Frankreich „einen Weg zur Deeskalation“ sieht, der Schritte der Ukraine und Russlands einschließen würde, sagte ein ungenannter Berater Macrons am Montag gegenüber Journalisten. „Der Präsident glaubt, dass es einen Raum für Diplomatie gibt, einen Weg zur Deeskalation“, sagte er und bestätigte, dass Macron „in den kommenden Tagen“ mit Putin sprechen werde. An dem Treffen am Mittwoch sollen ein russischer Vizepremierminister und ein hochrangiger Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenski sowie diplomatische Berater von Macron und dem deutschen Regierungschef …

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  • Eine Entwicklung aus Südwestfrankreich könnte die Automobilindustrie verändern

    Eine Entwicklung aus Südwestfrankreich könnte die Automobilindustrie verändern

    ARM Engineering, einem Unternehmen aus dem Tarn, ist es gelungen, einen neuen grünen Kraftstoff zu entwickeln, der auf Methanolbasis hergestellt wird. Er funktioniert sowohl bei Verbrennungsmotoren als auch bei Elektromotoren mit Brennstoffzellen.

    In Kürze könnte auf der Rennstrecke von Albi ein Rekord von weltweiter Bedeutung aufgestellt werden. Ein Rekord, der die Automobilindustrie verändern könnte. Das Unternehmen ARM Engineering aus dem Departement Tarn wird versuchen, mit einem umgebauten Elektro-Zoé 1.500 km zurückzulegen. Auf diese Weise soll der von einem Toyota gehaltene Streckenrekord für ein Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb von 1.360 km gebrochen werden.

    Um dies zu erreichen, verfügt das Unternehmen aus dem Tarn über eine revolutionäre Waffe: G-H3, ein grüner Kraftstoff der zweiten Generation auf Methanolbasis. Er wird aus 100% erneuerbaren Materialien wie Dung und Pflanzenresten hergestellt.

    ARM Engineering mit Sitz in Montans ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, das innovative Lösungen für den Transportmarkt anbieten soll. ARM ist insbesondere auf die Umrüstung von Autos auf Superethanol spezialisiert. Die Firmenchefs Marc Lambec und Fabien Julian wollten aber noch einen Schritt weiter gehen.

    Hier kommt G-H3 ins Spiel. Früher wurde Methanol auf Benzinbasis hergestellt, heute ist es 100% grün, warum sollte es nicht auch für normale Fahrzeuge geeignet sein? Und es funktioniert! Sowohl für Verbrennungsmotoren als auch für Elektromotoren mit Brennstoffzellen, wobei G-H3 den Wasserstoff ersetzt.

    Und die CO2-Bilanz ist wesentlich günstiger: halb so hoch wie bei Ethanol und 80% niedriger als bei einem normalen Benzinfahrzeug. Die Kraftstoffkosten sind wesentlich geringer. Da G-H3 flüssig ist, kann es an der Zapfsäule wie herkömmliches Benzin abgegeben werden. Und mit G-H3 kommen viel weniger Feinstaub und Stickstoffdioxin aus dem Auspuff.

    Bei Autos mit Verbrennungsmotor kann das Unternehmen bereits jetzt eine Umstellung auf G-H3 durchführen. Die Kosten dafür schätzt ARM auf 1.800 bis 2.500 Euro.
    Für den Elektroantrieb funktioniert das Verfahren auch, aber einige Teile müssen noch miniaturisiert und die Brennstoffzelle verkleinert werden. Die Umstellung wird also wesentlich teurer. „Wir sind kein Industrieunternehmen. Ideal wäre es, unser Patent zu verkaufen oder zu lizenzieren“, meint Firmenchef Marc Lambec.

    Der große für Besitzer von Elektro-Fahrzeugen wäre, dass das Auto deutlich an Reichweite gewinnt. Die ARM-Tüftler haben bereits einen ersten Test mit mit einer Reichweite von 800 km durchgeführt.

    Aber all das ist nur mit dem G-H3-Treibstoff möglich. Und bislang wird der nur von einem dänischen Unternehmen hergestellt. Damit das Unternehmen den G-H3-Kraftstoff in größerem Umfang vertreiben kann, muss er vom Staat freigegeben und es auf die Liste der erlaubten Kraftstoffe schaffen. Danach müssen noch die Händler und Tankstellen mitspielen. Der Weg zum Endkunden könnte also noch lang sein.
    „Auf dem Papier sieht es gut aus, aber es wird wahrscheinlich viele Widerstände geben“, befürchtet Marc Lambec.

    „In der Tat, wenn man will, kann man die Umweltverschmutzung leicht reduzieren, ohne durch die Gesetzgebung zu gehen. Ich bin sehr stolz darauf, das zu zeigen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals in meinem Leben machen würde“, gesteht der leidenschaftliche Autofahrer und Tüftler, der nach eigenen Aussagen ürsprünglich eigentlich überhaupt nicht umweltbewusst war, dem aber bewusst geworden ist, dass es lebenswichtig für uns alle geworden ist, den CO2-Ausstoss so schnell wie möglich zu verringern.

    Mit ihrer Erfindung wollen Lambec und sein Partner das Made in France bei grüner Technologie in den Vordergrund stellen. Seiner Meinung nach könnte man die Herstellung des G-H3-Treibstoffs mit Hilfe von Landwirten weitgehend lokalisieren. Derzeit kommt G-H3 aus Dänemark, aber wenn es lokal hergestellt würde, wäre die CO2-Bilanz noch besser.

  • Covid-19: Der Gerichtshof der Republik stellt fast 20.000 Klagen gegen Jean Castex und mehrere Minister ein

    Covid-19: Der Gerichtshof der Republik stellt fast 20.000 Klagen gegen Jean Castex und mehrere Minister ein

    Zwar richteten sich die Beschwerden nicht alle gegen dieselben Regierungsmitglieder, doch waren sie über ein kostenpflichtiges Formular, das von einem Anwalt online gestellt wurde, „in denselben Worten“ verfasst worden, erklärt der Gerichtshof. Die Kläger beschuldigten die Minister der „Erpressung“, der „Diskriminierung“, der „irreführenden Werbung“ oder auch der „Unterlassung der Bekämpfung eines Schadensfalls“. Der Beschwerdeausschuss des Gerichtshofs der Republik (CJR) hat 19.685 Beschwerden gegen Jean Castex, Olivier Véran, Jean-Michel Blanquer oder Jean-Baptiste Djebbari eingestellt, wie der Generalstaatsanwalt am Montag, dem 24. Januar mitteilte. Diese Klagen waren mit identischen Worten anhand eines von einem Anwalt online gestellten kostenpflichtigen Formulars verfasst“ worden und wurden daher gemeinsam bearbeitet. „Die angezeigten Tatsachen (…) sind nicht geeignet, eine Straftat zu charakterisieren“, entschied der Gerichtshof, der als einziges Gericht befugt ist, über Handlung…

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  • Covid-19: Kann das Virus auch sexuell übertragen werden?

    Covid-19: Kann das Virus auch sexuell übertragen werden?

    Der Sexualakt an sich kann laut mehrerer noch laufender Studien keine Übertragung von Covid-19 bewirken. Alles andere, was mit dem Geschlechtsverkehr zusammenhängt, kann jedoch zu einer Ansteckung führen. Während die ansteckende Omikron-Variante über Frankreich schwappt und Abstandhalten angesagt ist: Wie steht es da um sexuelle Beziehungen? Im Mai 2020 rief eine chinesische Studie die wissenschaftliche Gemeinschaft auf den Plan, nachdem sie festgestellt hatte, dass das Sperma mehrerer Männer, die sich mit dem Virus infiziert hatten, positiv auf Covid-19 getestet worden war. Damit stellte sich die Frage, ob das Virus auch beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Wissenschaftler haben allerdings inzwischen festgestellt, dass beim Geschlechtsverkehr selbst das Virus nicht übertragen wird. Das heißt, man kann eine andere Person nicht über den Geschlechtsakt anstecken. Mehrere Studien, die aber bisher noch nicht abgeschlossen sind, stimmen darin überein, dass es derzeit keinen Bewei…

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  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron will „seine Entscheidung zu gegebener Zeit bekannt geben“

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron will „seine Entscheidung zu gegebener Zeit bekannt geben“

    Emmanuel Macron wurde von einem Schüler zu seiner möglichen Kandidatur für eine zweite Amtszeit gefragt. Der Staatschef reiste am Montag in Begleitung mehrerer Minister in die Region Creuse, um vor Ort dringende Themen zu besprechen: den ländlichen Raum, öffentliche Dienstleistungen und auch die Abwanderung von Ärzten, von der dieses Departement besonders betroffen ist. Bei dieser Gelegenheit besuchte er das Landwirtschaftsgymnasium in Ahun, wo er von einem Schüler zu seiner Präsidentschaftskandidatur befragt wurde, wie der Sender BFMTV berichtet. Lesen Sie auch: Emmanuel Macrons Beliebtheit auf dem Höhepunkt – bester Wert seit Mai 2018 Emmanuel Macron antwortete daraufhin: „Ich werde meine Entscheidung zu gegebener Zeit bekannt geben. Ich werde bis zum Ende weiterkämpfen“. Der Präsident meinte, dass er „noch viele Dinge zu tun hat“. Anschließend beglückwünschte er den Gymnasiasten, der ihn befragte, dazu, dass er sich zum ersten Mal in die Wählerlisten eingetragen hatte. Anfang Januar…

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  • Frankreich führt Verbot von Gasheizungen in Privathäusern und Wohnungen ein

    Frankreich führt Verbot von Gasheizungen in Privathäusern und Wohnungen ein

    Im Rahmen der Bemühungen um energieeffizienteren Wohnraum verbietet Frankreich Gasheizkessel in Wohngebäuden. Aufgrund der französischen Umweltvorschriften ist es ab Anfang 2022 faktisch unmöglich, in einem neu gebauten Haus einen Gasheizkessel zu installieren. Diese Regelung gilt für alle, die ab dem 1. Januar 2022 eine Baugenehmigung beantragt haben. Vorerst gilt diese Regelung nur für Neubauten, nicht aber für Renovierungsprojekte oder den Austausch bestehender Heizungsanlagen. Ziel dieser Regelung ist es, die Treibhausgasemissionen zu verringern. Das Gesetz setzt die maximalen CO2-Emissionen von Haushaltsheizungen auf 4 kg pro Jahr fest – ein Grenzwert, der von jedem Gaskessel schnell überschritten würde. In Gebieten jedoch, in denen eine neue Gasversorgung vor Januar 2022 genehmigt wurde, können diejenigen, die vor Ende 2023 einen Antrag auf Baugenehmigung stellen, weiterhin auch Gaskessel installieren. Für neu errichtete Kollektivwohnungen – z. B. Wohnblocks – werden schrittweise…

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  • Covid-19: Sieben praktische Fragen zum Impfpass

    Covid-19: Sieben praktische Fragen zum Impfpass

    Nach der Bestätigung durch den Verfassungsrat am Freitag ersetzt der Impfpass ab Montag den Gesundheitspass an den meisten Orten, an denen dieser bisher erforderlich war. Der Impfpass tritt am Montag, den 24. Januar in Kraft und ersetzt damit den Gesundheitspass. Die meisten Bestimmungen des Gesetzentwurfs zur Einführung des Impfpasses, der am 16. Januar von der Nationalversammlung verabschiedet wurde, wurden vom Verfassungsrat für gültig erklärt. „Der Impfpass ändert die Lage und wird es ermöglichen, wieder normale Aktivitäten aufzunehmen“, verteidigte Jean-Baptiste Lemoyne, Minister für KMUs und Tourismus, am Sonntag auf Europe 1. Kriterien, um ihn zu erhalten, Orte, an denen er benötigt wird, und Ausnahmen, Kontrollen und Sanktionen… Hier sieben Fragen zum Inkrafttreten des neuen Impfpasses.

    Was ist ein Impfpass?Künftig reicht ein Nachweis eines negativen Covid-19-Tests nicht mehr aus, um Zugang zu bestimmten Orten zu erhalten: Der Gesundheitspass wird in diesen Fällen also zum Imp…

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  • Elektroautos immer erschwinglicher, der Gebrauchtwagenmarkt boomt

    Elektroautos immer erschwinglicher, der Gebrauchtwagenmarkt boomt

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise überlegen sich inzwischen immer mehr Menschen, auf Elektroautos umzusteigen. Der Neupreis ist oft abschreckend, aber es gibt einen immer erschwinglicheren Gebrauchtwagenmarkt. Die Verkaufszahlen haben sich 2021 verdoppelt, auch wenn sie insgesamt immer noch marginal sind.

    Mit einem begrenzten Budget auf ein Elektroauto umsteigen. In einem Autohaus in der Nähe von Paris ist dies das Versprechen, das dem Kunden dank der Gebrauchtwagen gegeben wird. „Es ist ein Markt, der wächst, und es ist klar, dass die Nachfrage da sein wird“, versichert Jacques Alvergnas, Geschäftsführer von Alvergnas automobile vor der Kamera von France 3. Es werden etwa 40 Elektrofahrzeuge aller Modelle zu Preisen angeboten, die manchmal die Preise von Autos mit Verbrennungsmotor in den Schatten stellen.

    Der Verkauf von gebrauchten Elektroautos hat sich bis 2021 mehr als verdoppelt.
    Für die Kunden ist der Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge jedoch manchmal noch zu unsicher. Da ist es selbst bei niedrigen Preisen schwierig, den Einstieg zu finden. „Meine größte Sorge ist der Batterieteil“, so ein potenzieller Käufer. Heute haben Batterien eine Garantie von etwa acht Jahren, und ein Batteriewechsel kann mehr als fünfzehntausend Euro kosten. Trotzdem hat sich der Verkauf von gebrauchten Elektroautos im letzten Jahr mehr als verdoppelt.

  • Covid-19: Muss ein positiver Antigentest durch eine PCR bestätigt werden?

    Covid-19: Muss ein positiver Antigentest durch eine PCR bestätigt werden?

    Die Regeln für Covid-19-Tests haben sich in Frankreich geändert. Antigentests und Selbsttests, müssen sie bei einem positiven Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigt werden? Sie haben einen Covid-19-Antigentest durchgeführt, der positiv ausgefallen ist. Müssen Sie dass Ergebnis anschliessend durch einen PCR-Test bestätigen? Die Antwort lautet: Nein. Es ist jetzt nicht mehr zwingend erforderlich, sich einen Antigen-Test, der positiv ausgefallen ist, bestätigen zu lassen. Laut der Generaldirektion für Gesundheit, die sich gegenüber der französischen Zeitung Ouest france äußerte, sollte „die PCR-Bestätigung von positiven Antigen-Tests eingestellt werden“. François Blanchecotte, Präsident des Syndicat national des biologistes (SNB), erklärte seinerseits gegenüber Franceinfo, dass das Ziel darin bestehe, die Apotheken zu entlasten und die Wartezeiten in den Labors zu verkürzen. Selbsttests müssen jedoch immer bestätigt werden Für Selbsttests gilt diese Regelung nicht. Wenn man einen Selbstt…

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