Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: Zahl der Tests steigt zum ersten Mal seit Januar wieder

    Covid-19: Zahl der Tests steigt zum ersten Mal seit Januar wieder

    Zum ersten Mal seit zwei Monaten steigt die Zahl der Tests in Frankreich wieder an. Ist das ein Indikator für eine erneute Welle? Wie die Zeitung Ouest France berichtet, steigt seit einer Woche die Zahl der durchgeführten Covid-Tests wieder deutlich an, nachdem sie laut den Zahlen von Santé publique France etwas mehr als zwei Monate lang gesunken war. Der Höhepunkt war am 10. Januar 2022 erreicht worden, als die Zahl der täglichen Tests auf über 2 Millionen gestiegen war. Danach ging der Wert zwei Monate lang zurück, bis seit letzter Woche wieder ein Anstieg zu verzeichnen ist. 312.000 Tests pro Tag Der 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Tests war Anfang März auf 273.000 gesunken. Zehn Tage später stieg der Durchschnitt wieder auf 312.000 Tests pro Tag. Auch diese Woche begann mit einem deutlichen Anstieg: Am Montag, dem 14. März, wurden 493.000 Tests innerhalb eines Tages durchgeführt….

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  • Ukraine-Krieg: Macron und Putin werden am Freitag wieder telefonieren

    Ukraine-Krieg: Macron und Putin werden am Freitag wieder telefonieren

    Nach Informationen des Senders BFMTV sollen der französische Präsident und sein russischer Amtskollege am Freitag wieder miteinander sprechen. Insgesamt hat Macron 20 Stunden mit Wladimir Putin am Telefon verbracht. Drei Wochen nach dem Beginn der russischen Offensive in der Ukraine sollen der russische und der französische Präsident am Freitag erneut miteinander telefonieren, wie der Sender BFMTV vom Elysée-Palast erfuhr. Emmanuel Macron ist das Staatsoberhaupt, das in den vergangenen Wochen am häufigsten mit Wladimir Putin gesprochen hat. Er positionierte sich als Vermittler zwischen Putin und den anderen westlichen Regierungen. Der französische Präsident hat seit seinem Besuch in Moskau am 7. Februar mit einem fast sechsstündigen Gespräch inzwischen zehn Telefongespräche mit dem Kremlherrn geführt. Die beiden Präsidenten haben in den letzten fünf Wochen etwa 20 Stunden miteinander gesprochen, wie die Zeitung Nice-Matin errechnet hat. „Haben wir bei Herrn Putin den Willen festgestell…

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  • Krankenversicherung: Daten von über 500.000 Patienten nach Hackerangriff entwendet

    Krankenversicherung: Daten von über 500.000 Patienten nach Hackerangriff entwendet

    Die Krankenversicherung hat Klage eingereicht, nachdem administrative Daten von mehr als 500 000 Personen gestohlen wurden. Die französische Krankenkasse Caisse nationale d’assurance maladie (CNAM) meldete am Donnerstag, dem 17. März, dass die Konten von 19 Medizinern gehackt und die Daten von mehr als 500.000 Personen gestohlen worden seien, berichtete die Zeitung Le Figaro. In einer Erklärung erklärte die CNAM, dass „nicht autorisierte Personen“ Zugang zu den sogenannten „Amelipro-Konten“ von 19 Medizinern erlangt hatten. Der Hackerangriff wurde Ende der letzten Woche entdeckt. Identitätsdaten, Sozialversicherungsnummer usw. Die Hacker hätten die Daten von etwa 510.000 Personen erbeutet: Identitätsdaten (Name, Vorname, Geburtsdatum), Secu-Nummern weitere persönliche Informationen erbeutet, wie Le Figaro berichtet. Nach Angaben der CNAM waren weder Kontakt- oder Bankdaten noch Informationen über Krankheiten oder Behandlungen Teil der erbeuteten Daten. Alle betroffenen Personen werden …

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  • Präsidentschaftswahlen: Mit welchem Kandidaten würden die Franzosen ein Bier trinken?

    Präsidentschaftswahlen: Mit welchem Kandidaten würden die Franzosen ein Bier trinken?

    Am Donnerstag wurde eine Ifop-Umfrage veröffentlicht, in der die Franzosen gefragt wurden, mit welchem Kandidaten sie gerne ein Bier trinken würden. Die Umfrage zeigt, dass die Wähler keum einen der Kandidaten wirklich mögen. Mit welchem Präsidentschaftskandidaten würden Sie gerne ein Bier trinken? Anlässlich des gestrigen St. Patrick’s Day stellte Ifop diese Frage einer Gruppe von 1.507 Franzosen über 18 Jahren. Und es ist Jean Lassalle, den die meisten der Befragten bei einem privaten Treffen bevorzugen würden, meldete die Zeitung Le Parisien am Donnerstag. Der Abgeordnete aus dem Béarn liegt nur bei etwa 2,5 % der Wahlabsichten, weckt aber der beliebteste Kandidat: 39% der befragten Franzosen würden mit ihm ein Bier trinken. Hinter ihm folgen Emmanuel Macron mit 37% und Marine Le Pen mit 31% der Stimmen. „Bemerkenswert ist, dass kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat. Das zeigt eine gewisse Unbeliebtheit aller Kandidaten“, wird Pierre Alibert, Mitbegründer der Agentur Cori…

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  • Covid-19: Erster französischer Impfstoff „Valneva“ könnte im Mai verfügbar sein

    Covid-19: Erster französischer Impfstoff „Valneva“ könnte im Mai verfügbar sein

    Das Biotech-Unternehmen Valneva aus Nantes wartet auf das grüne Licht der Europäischen Arzneimittelagentur. Bald sollte nun auch der erste französische Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar sein. Der Generaldirektor des Herstellers Valneva, Franck Grimaud, kündigte an, dass das Serum „wahrscheinlich im Mai“ geliefert werden kann. Dann hofft das Biotech-Unternehmen die letzten regulatorischen Genehmigungen erhalten zu haben. Der Impfstoff befinde sich derzeit „in der Endphase“, um seine Marktzulassung zu erhalten. „Wir hoffen, dass wir die endgültige Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur Ende April erhalten können“, sagt Franck Grimaud. Sollte es grünes Licht geben, wäre das Produkt von Valneva somit der erste französische Impfstoff gegen das Coronavirus auf dem Markt. Ein Impfstoff ohne Boten-RNA mit „inaktivierter Virentechnologie“. Mit Pfizer und Moderna konkurrieren Im Dezember wies eine britische Studie auf die geringere Wirksamkeit von Valneva als Auffrischungsd…

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  • Covid-19: Ba.2, Ba.1, Deltacron  – wie gefährlich sind diese Varianten

    Covid-19: Ba.2, Ba.1, Deltacron – wie gefährlich sind diese Varianten

    In Israel melden die Behörden, eine weitere Hybridvariante von Covid-19 entdeckt zu haben, die die gleichen Eigenschaften wie BA.1 und BA.2 besitzt.  Und wieder machen Hybridvarianten von Covid-19 von sich reden. Das israelische Gesundheitsministerium erklärte am Mittwoch, 16. März, dass es zwei Fälle von Ansteckung mit einer sogenannten „rekombinanten“ Variante festgestellt habe, die vorher noch nie identifiziert worden war. Die betreffende Variante wies genetisches Material auf, das der Omikron-Untervariante BA.1 und der Omikron-Variante BA.2, die heute in Frankreich die Mehrheit der Ansteckungen verursacht, eigen ist. Bei der Kombination von Varianten handelt sich um ein den Wissenschaftlern wohlbekanntes Phänomen. Die Kombination von Virusvarianten wurde bereits bei anderen Krankheiten wie der Grippe beobachtet. Anfang 2022 beschäftigte sich die wissenschaftliche Gemeinschaft mit Fällen, in denen Delta (besonders aggressiv) und Omikron (sehr ansteckend) kombiniert wurden: die Hybri…

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  • Korsika: Yvan Colonnas Strafe aus „medizinischen Gründen“ ausgesetzt

    Korsika: Yvan Colonnas Strafe aus „medizinischen Gründen“ ausgesetzt

    Die Strafe des korsischen Unabhängigkeitskämpfers, der wegen der Ermordung des Präfekten Erignac im Jahr 1998 zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, ist ausgesetzt. Seit einem gewalttätigen Angriff auf ihn im Gefängnis Anfang März schwebt er in Lebensgefahr und wird derzeit in ein Krankenhaus in Marseille behandelt.

    Die französische Justiz gewährte dem korsischen Unabhängigkeitsaktivisten Yvan Colonna am Donnerstag eine Strafaussetzung „aus medizinischen Gründen“, nachdem er Anfang März im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden war, wie die Agentur AFP am Donnerstag aus Justizkreisen erfuhr. Das französische Gesetz sieht vor, dass eine Haftstrafe im Falle einer lebensbedrohlichen Situation zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

    Lesen Sie auch: Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    Diese Entscheidung bedeutet, dass Yvan Colonna nicht mehr unter der Kontrolle der Justiz steht und somit auch nicht mehr der Gefängnisverwaltung untersteht. So ist für Besuche seiner Angehörigen nun auch keine Besuchserlaubnis mehr erforderlich.

    Yvan Colonna war am 2. März im Gefängnis von Arles von einem anderen Häftling durch Schläge und Fusstritte sehr schwer verletzt worden. Seitdem befindet er sich im Koma in einem Krankenhaus in Marseille. Sein Angreifer Franck Elong Abé, der mehrere Strafen verbüßte, darunter eine neunjährige Haftstrafe wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung, steht seit dem 6. März wegen versuchten terroristischen Mordes an Colona unter Anklage.

    Yvan Colonna wurde 2012 wegen der Ermordung des Präfekten Erignac im Jahr 1998 rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt und kann seit 2021 auf Antrag aus der Hochsicherheitshaft entlassen werden. Im Gegensatz zu den beiden anderen Mitgliedern des korsischen Kommandos, Alain Ferrandi und Pierre Alessandri, hatte er zum Zeitpunkt seiner Verletzung noch keinen Antrag auf Hafterleichterung gestellt.

    Die Regierung hatte am 8. März bekannt gegeben, dass Yvan Colonna nicht mehr als „besonders auffälliger Häftling“ (DPS) eingestuft wird. „Diese Entscheidung […] beruht auf der besonderen Schwere der gesundheitlichen Situation von Herrn Colonna“, hatte das Büro des Premierministers damals mitgeteilt. Der DPS-Status wurde am Freitag auch für Pierre Alessandri und Alain Ferrandi aufgehoben, so dass sie den Rest ihrer Strafe ab sofort in einem korsischen Gefängnis verbüßen können.

    Lesen Sie auch: Gérald Darmanin in Korsika: Gespräche über Autonomie der Insel

  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron erläutert sein Wahlprogramm

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron erläutert sein Wahlprogramm

    Emmanuel Macron hat am Donnerstag, 17. März, auf einer Pressekonferenz sein Wahlprogramm vorgestellt. Der Präsidentschaftskandidat hatte bereits früher die Rentenreform und die Wiederbelebung der Atomenergie als Ziele angekündigt. Nun fügte er eine Reform der Sozialleistungen, die Erhöhung der Lehrergehälter und der Zulagen für Alleinerziehende hinzu. Die Inszenierung ist nüchtern, aber die Ziele des Präsidentschaftskandidaten sind ehrgeizig. Emmanuel Macron hat am Donnerstag, dem 17. März, sein Programm vorgestellt. Er möchte in fünf Jahren Vollbeschäftigung, ein unabhängigeres Frankreich und dafür hat er bereits einen Slogan im Kopf: „Gemeinsam stärker und glücklicher sein.“ Von seinem Programm hatte der Kandidat bereits enthüllt, dass er das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre anheben und die Steuern senken will. Ein Programm mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro pro Jahr. In Bezug auf die Zahlung von Sozialhilfe will Emmanuel Macron, dass die Empfänger einer Tätigkeit von 15 bis 2…

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  • Kontaktfälle: Isolation für Ungeimpfte über 12 Jahren in Mittel- und Oberstufe nicht mehr nötig

    Kontaktfälle: Isolation für Ungeimpfte über 12 Jahren in Mittel- und Oberstufe nicht mehr nötig

    Heute müssen Kontaktfälle noch eine siebentägige Isolation einhalten. Die neue Regel wird ab dem 21. März gelten. Die Covid-19-Gesundheitsvorschriften werden weiter gelockert. Nicht geimpfte Personen über 12 Jahre müssen sich nicht mehr isolieren, wenn sie Kontaktfälle sind, wie das Bildungsministerium am Donnerstag, 17. März, bekannt gab und besonders betonte, dass diese Regel auch für die Mittel- und Oberstufe gilt. Derzeit müssen sie sieben Tage lang isoliert werden. Die neue Regel wird ab dem kommenden Montag, dem 21. März, gelten. Wie die geimpften Personen müssen ab dann auch die nicht geimpften Personen zwei Tage nach der Benachrichtigung über den positiven Test der Person, mit der sie in Kontakt gekommen sind, nur noch einen Selbsttest durchführen. Das Tragen einer Maske wird ihnen in geschlossenen Räumen eine Woche lang „dringend empfohlen“. Das Bildungsministerium erklärte, dass Mittelschüler und Gymnasiasten „gegen Vorlage des Schreibens, das die Schule den Risikokontakten a…

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  • Montpellier: Eine Gendarmeriebeamtin zündet sich in ihrem Auto selbst an und stirbt

    Montpellier: Eine Gendarmeriebeamtin zündet sich in ihrem Auto selbst an und stirbt

    Eine Gendarmeriebeamtin zündete sich am Mittwochnachmittag, 16. März, in ihrem Auto in Montpellier an. Sie war Hauptmann der Gendarmerie in der Gruppe des Departements Hérault.

    Wie die Zeitung Midi Libre berichtet, ereignete sich die furchtbare Szene im Stadtteil Celleneuve in Montpellier. Eine Frau im Alter von etwa 40 Jahren soll sich in ihrem geparkten Fahrzeug selbst angezündet haben. Autofahrer, die sahen, dass eine Person brennend aus dem Auto kam, versuchten, ihr zu Hilfe zu eilen.

    Die 40-Jährige wurde in die Abteilung für schwere Verbrennungen der Universitätsklinik Lapeyronie gebracht und schwebte nach Informationen von Midi Libre zwischen Leben und Tod. Sie soll gehandelt haben, nachdem sie erfahren hatte, dass sie das Sorgerecht für ihren Sohn verloren hatte. Nach Angaben der Gendarmerie des Departements Hérault war sie seit mehreren Monaten langzeitkrankgeschrieben.

    Am Donnerstagabend meldete Le Parisien, dass die Frau verstorben sei. Die Beamtin war Kommunikationsoffizierin der Gendarmerie.