Kategorie: Frankreich

  • Präsidentschaftswahlen: Macron sagt für Samstag in Marseille geplante Wahlkampfveranstaltung ab

    Präsidentschaftswahlen: Macron sagt für Samstag in Marseille geplante Wahlkampfveranstaltung ab

    Wegen der Krise in der Ukraine wird der Präsident nun doch seine erste geplante Wahlkampfveranstaltung in Marseille nicht abhalten können, wie sein Wahlkampfteam soeben bekannt gab. Emmanuel Macron, der seine erste Wahlkampfveranstaltung am Samstag, dem 5. März, in Marseille abhalten wollte, wird nun doch nicht in die Stadt am Mittelmeer reisen, wie sein Wahlkampfteam am Montag, dem 28. Februar, bekannt gab. Der Präsident der Republik, der noch nicht offiziell für eine Wiederwahl kandidiert, ist von der Situation in der Ukraine stark in Anspruch genommen und hat eine Reihe von Terminen mit verschiedenen Staatschefs. Der Präsident der Republik hat bis Freitag, 18 Uhr, Zeit, um seine Kandidatur für die Wiederwahl formell zu erklären, die derzeit noch offen ist. Und der Krieg in der Ukraine wirbelt die Zeitpläne durcheinander und mischt die Karten im Präsidentschaftswahlkampf neu….

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  • Russisches Gas: Yannick Jadot fordert Europa auf, massiv in erneuerbare Energien zu investieren

    Russisches Gas: Yannick Jadot fordert Europa auf, massiv in erneuerbare Energien zu investieren

    Der grüne Präsidentschaftskandidat Yannick Jadot forderte einen europäischen „massiven Investitionsplan“ für Energieeinsparungen und betonte die Notwendigkeit, „aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen herauszukommen“. „Es werden Kosten auf unsere Wirtschaft zukommen, Kosten für die Franzosen und Französinnen“, bedauert Yannick Jadot, grüner Präsidentschaftskandidat, am Montag, 28. Februar, auf Franceinfo vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine. Seiner Meinung nach müsse man sich „darauf vorbereiten“, dass „Russland seine Gasexporte nach Europa beenden wird“. Jadot: „Wenn es einen Zeitpunkt gibt, an dem wir unser Modell überdenken müssen, dann ist es jetzt“. Yannick Jadot plädierte für die Einführung eines „Energieschecks“ in Höhe von 400 Euro für die 6 Millionen Familien in unteren Einkommensklassen und in Höhe von 100 Euro für die 15 Millionen Familien mit höheren Einkommen. Langfristig, „um wieder energiepolitisch souverän zu werden“, forderte der Kandidat der Grünen ei…

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  • Frankreich hat bereits 33 Tonnen humanitäre Hilfe für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt

    Frankreich hat bereits 33 Tonnen humanitäre Hilfe für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt

    Zelte, Medikamente und Lebensmittel wurden nach Polen geschickt, um den ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. Auch nach Moldawien ist Hilfsmaterial unterwegs.

    Frankreich hat bereits 33 Tonnen Hilfsgüter nach Polen geschickt, um den Ukrainern zu helfen, die nach dem Überfall Russlands ins Exil gezwungen werden, wie Innenminister Gérald Darmanin am Montagmorgen bekannt gab, und mehr als 30 Tonnen Material werden Anfang der Woche auch nach Moldawien gehen.

    „Wir haben bereits 33 Tonnen Hilfsmaterial nach Polen geschickt, wohin Tausende ukrainische Flüchtlinge geflohen sind“, sagte der Minister auf France 2. „Das sind Zelte, Medikamente, Lebensmittel, was den Menschen jeden Tag hilft, unter den besten Bedingungen untergebracht zu werden“, fügte er hinzu.

    „Zwei Flugzeuge der Zivilen Sicherheit, die mit Medikamenten gefüllt sind, werden in den nächsten Stunden in Polen landen“, kündigte der Minister außerdem an.

    Ausserdem sollen „mehr als 30 Tonnen“ humanitärer Hilfe „Anfang der Woche“ auch nach Moldawien geflogen werden.

    Mehr als sieben Millionen Ukrainer könnten ins Exil gezwungen werden.
    Frankreich wird am Montag im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf einbringen, „um einen ungehinderten humanitären Zugang zu gewährleisten, um die dringenden Bedürfnisse der in der von Russland überfallenen Ukraine verbliebenen Bevölkerung zu decken“, gab der Élysée-Palast am Sonntagabend bekannt.

    Nach einer Schätzung der UNO muss sich die Europäische Union auf eine humanitäre Krise „historischen Ausmaßes“ in der Ukraine vorbereiten, die zu „mehr als sieben Millionen“ Binnenvertriebenen führen könnte, wenn die russische Offensive nicht gestoppt wird.

  • Krieg in der Ukraine: Frankreich bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor

    Krieg in der Ukraine: Frankreich bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor

    Jüngsten Berichten zufolge sind seit dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine fasdt 500.000 Menschen vor den Kämpfen geflohen. Viele Bürgermeister in Frankreich sind bereit, Flüchtlicnge aufzunehmen.

    In Nantua (Ain) ist der Bürgermeister der Stadt bereit, ukrainischen Flüchtlingen zu helfen, indem er ihnen Wohnungen zur Verfügung stellt. „Hier ist eine Wohnung, die der Gemeinde gehört, die wir einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie zur Verfügung stellen werden. Die Wohnung bietet Platz für mindestens sechs Personen. Menschen, die heute in der Ukraine in Gefahr sind und die wir mit viel Solidarität und viel Brüderlichkeit aufnehmen werden“, sagt Jean-Pascal Thomasset, Bürgermeister von Nantua, gegenüber Franceinfo.

    Nantua, ehemalige Hochburg des Widerstands.
    Es ist die Erinnerung an einen anderen Krieg, die die Stadtverwaltung zu dieser Solidarität antreibt. Nantua war eine Hochburg des Widerstands gegen die deutsche Besatzung. Die Stadtverwaltung startete einen Aufruf an die Einwohner  – und die Zusagen kamen schnell. Rund 50 Unterkünfte wurden bereitgestellt. Eine Reihe von Bürgermeistern in Frankreich (zum Beispiel Marseille, Lille und Lyon) haben bereits erklärt, dass sie ukrainische Flüchtlinge sofort aufnehmen werden.

  • Wasser, Gas, Telefon: Rechnungen des Alltags können bald beim Tabakhändler beglichen werden

    Wasser, Gas, Telefon: Rechnungen des Alltags können bald beim Tabakhändler beglichen werden

    Ab diesem Sommer wird es in Frankreich möglich sein, alle Rechnungen des täglichen Bedarfs beim Tabakhändler zu bezahlen. Die Regelung besteht bereits für bestimmte Ausgaben, wird aber vom Wirtschaftsministerium in Kürze ausgeweitet.

    Ab diesem Sommer können Franzosen ihre täglichen Rechnungen bei einem Tabakhändler bezahlen. Seit einigen Monaten schon haben die Franzosen die Möglichkeit, ihre Rechnungen für lokale öffentliche Dienstleistungen (Kantine, Kindergarten…) oder ihre Steuern direkt bei bestimmten Tabakhändlern zu bezahlen.

    Diese Regelung soll auf andere Zahlungen wie Gas, Strom, Wasser, Telefon usw. ausgeweitet werden, berichtet die Zeitung Le Parisien am Montag.

    100% kostenlos für den Nutzer
    Die Maßnahme zur Überwindung der digitalen Kluft wurde im Juli 2020 eingeführt und war ein großer Erfolg: Es wurden bereits zwei Millionen Transaktionen registriert, berichtet die Zeitung aus der Region Paris. Insgesamt wurden 12.400 Terminals bei zugelassenen Tabakhändlern in 6.500 Gemeinden in Frankreich aufgestellt. Bis Ende des Jahres sollen weitere Geräte aufgestellt werden.

    Bis Ende 2022 sollen etwa 5000 der insgesamt etwa 23.500 Tabakbars und Tabakhändler diesen neuen Service anbieten. Innerhalb von zwei Jahren sollen es 15.000 sein. Und das alles ist für die Nutzer zu 100% kostenlos (die Empfänger der Zahlungen zahlen bei jeder Transaktion eine Provision). Nutzer müssen lediglich den Betrag ihrer Rechnung begleichen, entweder in bar oder mit Kreditkarte. Dazu müssen sie einen QR-Code, der auf der Rechnung zu finden ist, über ein spezielles Terminal einscannen.

  • Ukraine-Krise: Emmanuel Macron hat erneut einen Verteidigungsrat einberufen

    Ukraine-Krise: Emmanuel Macron hat erneut einen Verteidigungsrat einberufen

    Für Montag, den 28. Februar, wurde um 11 Uhr ein neuer Verteidigungsrat einberufen, um die Lage in der Ukraine zu besprechen. Auch der Rest des Tages verspricht für den Präsidenten der Republik sehr arbeitsreich zu werden. Volles Programm für Präsident Emmanuel Macron am Montag, dem 28. Februar. Paris beschloss am Wochenende, die Ukraine stärker zu unterstützen, vor allem mit Verteidigungswaffen. Außerdem wurden Sanktionen gegen Russland beschlossen, die insbesondere den Zugang zur Interbankenplattform Swift betreffen. Darüber hinaus soll heute eine außerordentliche Dringlichkeitssitzung der Vereinten Nationen stattfinden. Die 193 Mitglieder der Vereinten Nationen werden aufgefordert, sich für die Demokratie und Souveränität der Ukraine auszusprechen. Am späten Nachmittag soll außerdem eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats stattfinden, um bereits morgen eine Resolution zu verabschieden, in der zur Einstellung der Feindseligkeiten und zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgerufen …

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  • Ukraine: „Man muss den Ukrainern helfen, die für ihre Freiheit kämpfen“, sagt Yannick Jadot

    Ukraine: „Man muss den Ukrainern helfen, die für ihre Freiheit kämpfen“, sagt Yannick Jadot

    Yannick Jadot sagt am Montag auf Franceinfo, dass es ab dem Zeitpunkt, an dem „Wladimir Putin einmarschiert ist“, „normal“ und „völlig legitim“ sei, den Ukrainern zu helfen, sich zu verteidigen. „Man muss den Ukrainern helfen, die für ihre Freiheit, ihre Unabhängigkeit und die Demokratie kämpfen“, sagte Yannick Jadot, Präsidentschaftskandidat der Grünen, am Montag, 28. Februar, auf Franceinfo und befürwortete, dass die Europäische Union 450 Millionen Euro für den Kauf von Waffen für die ukrainischen Streitkräfte bereitstellen wird. Er sei aber überzeugt davon, dass man „weiterhin, ständig, für den Frieden und die friedliche Beilegung von Spannungen kämpfen“ müsse. „Wir werden die Ukrainer nicht ohne kugelsichere Westen kämpfen lassen, ohne auf russische Panzer und Raketenbeschuss zu reagieren“, sagte jadot. Sie „stehen an der vordersten Front des Kampfes gegen eine Diktatur, die Diktatur von Wladimir Putin“, fügte er hinzu und vertrat die Ansicht, dass der russische Präsident „die Frei…

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  • Wir werden „allen Ukrainern, die in Europa ankommen, Asyl gewähren“, sagt Gérald Darmanin

    Wir werden „allen Ukrainern, die in Europa ankommen, Asyl gewähren“, sagt Gérald Darmanin

    Innenminister Gérald Darmanin war am Montag, 28. Februar, Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. Fast 400.000 Menschen sind bereits aus der Ukraine geflohen. Wie kann die Europäische Union diesen Flüchtlingen helfen? „Der Rat der EU-Innenminister hat den EU-Notfallmechanismus ausgelöst, das wird die Ankunft der humanitären Konvois sehr erleichtern. Wir werden am kommenden Donnerstag hoffentlich über den vorübergehenden Schutz für alle Ukrainer, die in Europa ankommen, abstimmen, d. h. über Asyl“, erklärte Innenminister Gérald Darmanin in der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2. Werden die Flüchtlinge auch in Frankreich willkommen sein? „Selbstverständlich. Es gibt eine wirtschaftliche, menschliche und asylrechtliche Solidarität“, sagte der Innenminister. „Der Präsidentschaftswahlkampf wird durcheinandergebracht“.Besteht die Gefahr einer russischen Einmischung in Frankreich? „Es gibt Angriffe, unabhängig vom Konflikt mit der Ukraine, aber wir wehren sie ab. Sie si…

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  • Covid-19: Rückgang der fünften Welle setzt sich in Frankreich fort

    Covid-19: Rückgang der fünften Welle setzt sich in Frankreich fort

    Die Zahl der Todesfälle und der am Sonntag gemeldeten neuen Ansteckungen geht zurück, ebenso die Zahl der Krankenhauseinweisungen. Fast 2.500 Menschen werden wegen Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt. Die fünfte Covid-19-Welle in Frankreich, die von der Delta-Variante und dann von ihrem hochansteckenden Nachfolger Omicron getragen wurde, ist nach den Zahlen, die von Santé publique France am Sonntag, dem 27. Februar, veröffentlicht wurden, weiter auf dem Rückzug: Im Laufe des Tages wurden 42.600 neue Fälle gezählt. Mit dieser Zahl sinkt der Durchschnitt über sieben Tage, der einen Eindruck von der tatsächlichen Entwicklung der Epidemie vermittelt, auf 57.500 Fälle, gegenüber 59.844 am Samstag. 384 neue Krankenhauseinweisungen wurden gezählt, gegenüber 712 am Vortag und 1.834 am Dienstag. In den Intensivstationen gab es 59 Neuaufnahmen, gegenüber 62 am Vortag und 206 am Dienstag. Insgesamt befinden sich derzeit 25.277 Covid-19-Infizierte in Krankenhäusern, davon 2.491 auf Intens…

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  • Ukraine-Krieg: Russische Sender RT und Sputnik dürfen in der EU nicht mehr senden

    Ukraine-Krieg: Russische Sender RT und Sputnik dürfen in der EU nicht mehr senden

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gab am Sonntag bekannt, dass die staatlichen Medien Russia Today und Sputnik in der Europäischen Union verboten werden sollen, um sie daran zu hindern, ihre „Lügen“ über den von Moskau geführten Krieg in der Ukraine zu verbreiten. Die russischen Staatsmedien Russia Today (RT) und Sputnik verieren in der Europäischen Union ihre Sendelizenzen, um sie daran zu hindern, ihre „Lügen“ über Moskaus Krieg in der Ukraine zu verbreiten, kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Sonntag an. „Wir werden in der EU die Medienmaschine des Kreml verbieten. Die staatlichen Medien Russia Today und Sputnik sowie ihre Tochtergesellschaften werden nicht mehr in der Lage sein, ihre Lügen zu verbreiten, um Putins Krieg zu rechtfertigen und Spaltung in unserer Union zu stiften. Wir entwickeln daher Instrumente, um ihre giftigen und schädlichen Desinformationen in Europa zu verbieten“, sagte die EU-Politike…

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