Kategorie: Frankreich

  • Covid-19: Wie ist der Stand der Dinge? Heute tagt erneut ein Verteidigungsrat für Gesundheit

    Covid-19: Wie ist der Stand der Dinge? Heute tagt erneut ein Verteidigungsrat für Gesundheit

    In der vergangenen Woche wurden in Frankreich durchschnittlich mehr als 128.200 neue Covid-19-Fälle pro Tag registriert, was einem Anstieg von 30% innerhalb einer Woche entspricht. Werden die restriktiven Covid-19-Maßnahmen in Frankreich ein Comeback erleben? Am Dienstag, 29. März, findet eine weitere Sitzung des Gesundheitsschutzrates statt, da die Zahl der Covid-19-Fälle und auch der Krankenhaus- und Intensivpatienten, die das Coronavirus in sich tragen, seit fast einem Monat stetig ansteigt. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich durchschnittlich mehr als 128.200 neue Covid-19-Fälle pro Tag registriert. Eine Zahl, die innerhalb einer Woche um 30% gestiegen ist. Die epidemische Dynamik ist jedoch nicht in allen französischen Departements gleich. Die neue Ansteckungswelle scheint vor allem die Bretagne und den Grand-Est zu treffen. Das Departement Côtes d’Armor weist derzeit die höchste Inzidenzrate des Landes auf: In der vergangenen Woche wurden 2.003,2 neue Fälle pro 100.000 …

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  • Bio-Landwirtschaft: Absatz schwächelt in Frankreich

    Bio-Landwirtschaft: Absatz schwächelt in Frankreich

    Produkte aus biologischer Landwirtschaft scheinen für die Verbraucher immer weniger attraktiv zu sein. Ist dies die Folge einer geringeren Kaufkraft?

    Jahrelang haben Bio-Produkte Tausende von Verbrauchern angezogen, da sie als gesünder und frei von Chemikalien angesehen wurden. Heute sind die Kunden jedoch zwiegespalten. „Wir sind nicht zu 100% bio, wir machen ein bisschen von beidem, ein bisschen die großen Supermärkte und schließlich versuchen wir auch, die kleinen Geschäfte im Stadtzentrum zu unterstützen“, erklärt ein Familienvater vor der Kamera von France 3. Ein anderer Kunde sagt, dass für ihn der Kauf von Bio-Lebensmitteln vom Preis abhängt, aber auch davon, wo die Lebensmittel produziert werden, ob sie etwa aus der Region stammen oder nicht.

    Nach Jahren des stetigen Wachstums ist der Verkauf von Bioprodukten 2021 um 3,1% zurückgegangen. Bei Mehl ging der Verkauf sogar um 18% zurück. In einem Bioladen der Côte-d’Or ziehen relativieren die Mitarbeiter. Sie haben in ihrem Laden noch keinen starken Rückgang der festgestellt, sondern eher eine Veränderung im Verhalten der Kunden. „Die Leute packen weniger Artikel in ihren Einkaufswagen, also denke ich, dass sie mehr darauf achten, was ihre tatsächlichen täglichen Bedürfnisse sind“, sagt Yves Erpicum, der Leiter des Ladens gegenüber France 3. Der Rückgang der Verkäufe führt auch dazu, dass weniger Nachschub von den Erzeugern kommt. Die Gemüsebäuerin Céline Marin verzeichnete einen Rückgang beim Verkauf ihres Biogemüses. Experten zufolge gibt es mehrere Gründe für diese Tendenz. Zunächst einmal besteht der Wunsch, lokal zu konsumieren. Die Entwicklung des E-Commerce und die Preise haben ebenfalls zu einem Rückgang der Verkäufe beigetragen.

  • Castres: Zwei Tote und neun Verletzte bei Hausbrand

    Castres: Zwei Tote und neun Verletzte bei Hausbrand

    Traurige Bilanz heute Morgen in der südfranzösischen Stadt Castres, nachdem um 5 Uhr ein Haus in Brand geraten war. 34 Feuerwehrleute und 9 Löschzüge waren vor Ort.

    Am Dienstagmorgen, 29. März, brach in der Rue du Docteur Roux in Castres ein Feuer aus. Die Feuerwehr wurde gegen 5 Uhr zu dem Brand einer Wohnung gerufen, in der sich noch Personen befanden. Die Retter trafen mit 34 Feuerwehrleuten und 9 Fahrzeugen am Brandort ein.

    Insbesondere versuchten sie ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser zu verhindern und suchten nach Personen, die aus den Flammen gerettet werden müssen. Beim Eintreffen der Feuerwehr steht das einstöckige Haus bereits vollständig in Flammen, aber ein Übergreifen auf nachbarhäuser kann glücklicherweise verhindert werden. Die Nachbarn wurden aus ihren Häusern evakuiert.

    Die Bilanz des Brandes ist tragisch: Neun Verletzte, darunter auch ein Feuerwehrmann, von denen sechs wegen des Einatmens giftiger Dämpfe ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Und vor allem zwei Personen, die nur noch tot aus dem brennenden Haus geborgen werden konnten. Das Haus wurde von einem älteren Ehepaar bewohnt.

  • Klimakrise: Welche Präsidentschaftskandidaten halten das Pariser Abkommen ein?

    Klimakrise: Welche Präsidentschaftskandidaten halten das Pariser Abkommen ein?

    Wer die Präsidentschaftswahlen gewinnt, muss wichtige Entscheidungen treffen, um die globale Erwärmung zu begrenzen. In Zusammenarbeit mit dem Verein Les Shifters bietet Franceinfo heute eine detaillierte Analyse der von den Elysee-Anwärtern vorgeschlagenen Maßnahmen. Sind die Programme der Kandidaten mit den Zielen des Pariser Abkommens vereinbar? Diese Frage wollte Franceinfo wenige Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 2022 beantworten. Hier Überblick über die Bewertung der Programme und für jeden Kandidaten eine Zusammenfassung der Analyse des Vereins Les Shifters. Die vollständige Bewertung findet man auf dieser Website. Kein Kandidat erfüllt die Ziele des Pariser Abkommens vollständig Die Analyse der zwölf Wahlprogramme zeigt, dass die Kandidaten insgesamt weit von den Zielen des Pariser Klimaabkommens entfernt sind. kein Kandidat präsentiert einen Plan mit Maßnahmen, die kohärent und detailliert genug sind, um dem Pariser Abkommen „sehr nahe“ zu kommen. Diejenigen…

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  • Präsidentschaftswahlen: Hohe Wahlenthaltung wird befürchtet

    Präsidentschaftswahlen: Hohe Wahlenthaltung wird befürchtet

    Die Wahlenthaltung bei den Präsidentschaftswahlen am 21. April 2002 betrug 28 Prozent. Experten befürchten, dass 2022 ähnlich aussehen könnte. Es ist ein Thema, das seit mehreren Monaten in den Medien präsent ist: die Wahlenthaltung. Weniger als zwei Wochen vor dem ersten Wahlgang stellt sich diese Frage mehr denn je. Der Generaldirektor der Jean-Jaurès-Stiftung, Gilles Fichelstein, sagte im Gespräch mit Franceinfo, dass die Wählerschaft „sehr volatil“ sei. „Die Wählermobilität, die Wähler, die ihre Meinung im Laufe der Kampagne wahrscheinlich ändern, ist sehr beträchtlich.“ Gilles Fichelstein behauptet, dass „wenn man die Franzosen fragt, wer sicher zur Wahl gehen wird, dann sind es kaum zwei Drittel von ihnen, während normalerweise eine Präsidentschaftswahl 80% Wahlbeteiligung garantiert“. Lesen Sie auch: Präsidentschaftswahlen: Kampagnen, um die Franzosen zur Stimmabgabe aufzurufen Diese Situation lässt sich seiner Meinung nach durch ein Gefühl der Nutzlosigkeit der Politik, des Mis…

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  • Waldbrände werden regelmäßig und immer öfter auftreten

    Waldbrände werden regelmäßig und immer öfter auftreten

    Am Wochenende kam es vor allem in den Alpes-Maritimes zu Bränden wegen einer zu trockenen Vegetation, was im Jahr 2022 sehr früh auftrat.

    Oberst Sylvain Besson, stellvertretender Direktor der Feuerwehr des Departements Hérault, sagte am Montag, 28. März, im französischen Nachrichtensender Franceinfo, dass Vegetationsbrände „regelmäßig wiederkehren und schließlich zur Gewohnheit werden“ dürften, wenn man sich die Projektionen über die nächsten 20 Jahre anschaut. Zu ungewöhnlich frühen Bränden kam es am Wochenende vor allem in den Alpes-Maritimes aufgrund einer in dieser Jahreszeit noch nie dagewesenen Trockenheit als Folge des menschengemachten Klimawandels.

    Sylvain Besson meint, dass die Regenfälle der letzten Wochen es zwar ermöglicht haben, einen Teil des Wasserdefizits aufzufüllen, aber eben nicht vollständig. In den nächsten Wochen muss die Entwicklung bis zum Sommer genau beobachtet werden. Die Sorge vor Bränden in den Alpes-de-Hautes-Provence und den Hautes-Alpes wächst.

    In den Alpes-Maritimes und dem Departement Bouches-du-Rhône, aber auch in den Departements nördlich der Loire, die normalerweise seit Jahren keine solchen Probleme haben, wie Maine-et-Loire und Charente-Maritime, wurden an diesem Wochenende 30 Hektar vom Feuer zerstört. Das ist außergewöhnlich, aber die 20-Jahres-Projektionen der Klimaforscher zeigen, dass solche Situationen regelmäßig wiederkehren und schließlich zur Gewohnheit werden.

    Wie passen sich Bevölkerung und Behörden an diese neue Situation an?

    Eine umfassende Politik der Prävention und Aufklärung der Bevölkerung, aber natürlich auch die Bekämpfung erfordern eine dienststellenübergreifende Arbeit der Behörden. 

    Eine neue Raumplanung, um den Brandschutz zu verbessern und Wasserstellen zu errichten, ist gefordert. Unter der Schirmherrschaft der Direktion für zivile Sicherheit, des Innenministeriums und des nationalen Verbands der französischen Feuerwehr wurden Diskussionen angestossen, um sich angemessen auf das Auftreten dieser neuen menschgemachten Naturgefahren vorzubereiten.

    Welche Regeln muss man unbedingt beachten, um die Gefahr von Bränden zu vermeiden?

    Wenn es trocken und gleichzeitig windig ist, insbesondere bei Windgeschwindigkeiten von über 40 km/h, soll man das Verbrennen im Garten oder die Verwendung von funkenerzeugenden Werkzeugen wie Trennschleifern oder Ähnlichem unbedingt vermeiden, da es sonst zu einem Brand mit schlimmen Folgen kommen kann. Jetzt ist auch die Zeit, in der Haus- und Gartenbesitzer Ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Grundstücksreinigung nachkommen müssen. Im März/April verlangt der Gesetzgeber in vielen Regionen Frankreichs die Reinigung der Grundstücke von abgestorbenen Pflanzenresten aus dem Vorjahr. Zugewucherte Grundstücke sind immer öfter für die Entstehung grösserer Brände und teure Feuerwehreinsätze verantwortlich.

  • Covid-19: BA.2 ansteckender und gefährlicher bei Kindern – Experten sind beunruhigt

    Covid-19: BA.2 ansteckender und gefährlicher bei Kindern – Experten sind beunruhigt

    Die Viruszirkulation in Frankreich nimmt zu und es scheint, dass Kinder besonders von dem erneuten Anstieg der Ansteckungszahlen betroffen sind. Epidemiologen sind besorgt über einen möglichen Anstieg der Long-Covid bei Minderjährigen. In Frankreich werden zur Zeit jeden Tag durchschnittlich fast 127.000 neue Covid-19-Fälle registriert: eine Zahl, die innerhalb einer Woche um 42% gestiegen ist. Die Zunahme der Ansteckungen ist vor allem durch der Omikron-Untervariante BA.2geschuldet. Laut der jüngsten Zahlen von Santé Publique France verursacht „die Untervariante BA.2 heute die Mehrheit in Frankreich und macht fast 73%“ der Ansteckungsfälle aus. Und es scheint, dass die Jüngsten von dem epidemiologischen Aufschwung besonders betroffen sind. In einem am Freitag, 25. März, veröffentlichten Bericht gab das Bildungsministerium an, dass 81.424 Schüler innerhalb von sieben Tagen positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Derzeit sind in Frankreich 3.080 Klassen wegen Covid-19-Fällen geschlo…

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  • Senegal prangert Zemmours „primären Rassismus“ gegenüber der senegalesische Gemeinschaft an

    Senegal prangert Zemmours „primären Rassismus“ gegenüber der senegalesische Gemeinschaft an

    Der rechtsextreme Kandidat hatte erklärt, dass „die meisten“ ausländischen Straftäter Senegalesen seien und dass sie „nach Hause in den Senegal zurückgeschickt“ würden, wenn er zum Präsidenten gewählt würde. Senegal verurteilte am Sonntag, 27. März, über seinen Botschafter in Frankreich die „primär rassistischen“ Äußerungen des rechtsextremen französischen Präsidentschaftskandidaten Eric Zemmour gegenüber Senegalesen, die er als abzuschiebende Straftäter bezeichnet hatte. In der Sendung „Face à l’info“ auf Cnews am 13. Mai 2021 hatte Eric Zemmour erklärt, dass „alle Crack-Dealer in Paris Senegalesen“ seien. Außerdem erklärte Eric Zemmour bei einem Medientermin an der Porte de la Villette in Paris inmitten von Drogenabhängigen und Migranten am Freitag, dem 25. März, dass „die meisten“ ausländischen Straftäter Senegalesen seien und dass sie „nach Hause in den Senegal geschickt“ würden, wenn er zum Präsidenten gewählt würde. „Diese Äußerungen, die unbestreitbar primär rassistisch sind, s…

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  • Covid-19: Zunahme der Ansteckungen hält mit durchschnittlich über 127.000 Fälle pro Tag an

    Covid-19: Zunahme der Ansteckungen hält mit durchschnittlich über 127.000 Fälle pro Tag an

    Frankreich erlebt derzeit einen Aufschwung der Corona-Epidemie. Das Land registriert durchschnittlich mehr als 127.000 neue Fälle am Tag. Die Ansteckungszahlen in der Bretagne und in der Region Grand Est am höchsten. Das Departement Côte d’Armor weist mit 1.941 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner die höchste Inzidenzrate des Landes auf. Auch in der Region Ile-de-France steigen die Inzidenzraten stark an (+90% in einer Woche in Seine-et-Marne). Nur in einem Departement, Lot-et-Garonne, ist die Inzidenzrate gesunken. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich durchschnittlich mehr als 127.000 neue Covid-19-Fälle pro Tag registriert, was einem Anstieg von 42% innerhalb einer Woche entspricht….

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  • Die Gelbwesten sind wieder da und blockieren die Autobahn A63 zwischen Bayonne und Bordeaux

    Die Gelbwesten sind wieder da und blockieren die Autobahn A63 zwischen Bayonne und Bordeaux

    Etwa 30 Gelbwesten-Demonstranten blockieren am Montag, 28. März, seit 5.30 Uhr die Autobahn A63 in Fahrtrichtung Bayonne-Bordeaux. Eine Folge der steigenden Benzinpreise? Die Autobahn A63 in Richtung Bordeaux wurde von etwa 30 Demonstranten blockiert, die sich als Gelbwesten bezeichneten. Dies berichtet France Bleu Gironde unter Berufung auf Informationen der Gendarmerie des Departements Gironde. Der Verkehr in Richtung Bordeaux kam auf der Höhe der Raststätte Gargails zum stehen. Die Demonstranten haben Barrikaden aus Reifen errichtet. Der Verkehr wird über den Rastplatz umgeleitet, berichtet France Bleu. Gendarmen sind vor Ort. Protest von Spediteuren Parallel dazu führten mehrere Dutzend Spediteure heute Morgen zwischen 6.24 und 7.50 Uhr auf derselben Autobahn A63 eine Schneckentempo-Aktion durch, die ab 7 Uhr etwa „zwei Kilometer Stau“ verursachte, berichtet France Bleu. https://twitter.com/Bleu_Gironde/status/1508325234742542341…

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