Kategorie: Frankreich

  • Parlamentswahlen: Kandidaturen können nur noch bis Freitagabend eingereicht werden

    Parlamentswahlen: Kandidaturen können nur noch bis Freitagabend eingereicht werden

    2017 kandidierten insgesamt 7.882 Kandidaten für die Parlamentswahlen, das sind fast 14 in jedem der 577 Wahlkreise und 1.300 mehr als fünf Jahre zuvor. Die Kandidaten für die Parlamentswahlen haben bis diesen Freitag um 18 Uhr Zeit, ihre unterschriebene Erklärung einzureichen, um ins Rennen um einen Sitz in der Nationalversammlung zu gehen. Die bisherige Mehrheit gilt auch diese Jahr als Favorit. Zwar haben die wichtigsten politischen Gruppierungen bereits die Liste ihrer Kandidaten veröffentlicht, doch Überraschungen sind nicht ausgeschlossen, wie eine Kandidatur von François Hollande in der Region Corrèze, oder es treten im Laufe des Tages noch Kandidaten ohne Parteibuch und kurzfristige Nachrücker auf. Mit dem Abschluss der Kandidaturen für die 577 Wahlkreisen wird der offizielle Wahlkampf am 30. Mai beginnen können. Der erste Wahlgang wird am 12. Juni stattfinden. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um kandidieren zu können? Die Erklärung der Kandidatur bei der jeweiligen Präf…

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  • In Frankreich bedroht die Dürre auch Bienen und die Honigernte

    In Frankreich bedroht die Dürre auch Bienen und die Honigernte

    Nachdem in 15 Departements aufgrund der frühen starken Trockenheit bereits Wassereinschränkungen verhängt wurden, machen sich die Landwirte Sorgen um ihre Ernten. Eine Bedrohung besteht auch für Imker und ihre Bienen, deren Nahrung in diesem Sommer knapp werden könnte.

    In französischen Bienenstöcken war die Frühjahrsernte nicht schlecht. In den kommenden Wochen und Monaten könnte es jedoch zu Problemen kommen. Die Imker sind besorgt, da viele Wiesen durch die Dürre schon ziemlich verbrannt sind.

    Wie die Landwirte blicken auch die Imker auf das Wetter, während Frankreich mit einer frühen Dürre konfrontiert ist. Die Temperaturen steigen seit Anfang Mai rekordverdächtige Höhen und der Grundwasserspiegel ist nach einem regenarmen Winter und Herbst für die Jahreszeit sehr niedrig.

    Im Jahr 2021 hatte die Imkereibranche bereits das schlimmste Jahr ihrer bisherigen Geschichte erlebt, als aufgrund ungünstiger klimatischer Bedingungen nur 7.000 bis 9.000 Tonnen Honig geerntet werden konnten, nur halb so viel wie im Jahr zuvor.

    Lesen Sie auch: Bienen: Katastrophale Honigernte in diesem Jahr (

    Für Prognosen ist es zwar noch viel zu früh, doch in den Alpes-Maritimes zum Beispiel sind die Folgen der Dürre bereits spürbar. Die Honigernte fiel im Frühjahr in diesem Departement praktisch vollständig aus. Grund dafür waren die sehr geringen Niederschläge, aber auch die niedrigen Temperaturen. Südfrankreich erlebte von Februar bis April sehr unangenehme Temperaturen mit spätem Frost. Grund für die Probleme ist nicht nur die Dürre, sondern ein ganzes Bündel von Faktoren.

    Bienen brauchen zwar auch Wasser zum Leben, aber vor allem ernähren sie sich vom Nektar, einer süßen Flüssigkeit, die von Blüten produziert wird. Bei Wassermangel haben die Pflanzen jedoch Schwierigkeiten zu wachsen, wodurch auch die Ernährung der Bienen gefährdet wird. Wenn Pflanzen unter Wassermangel leiden, können sie keinen Nektar produzieren, was die Bienen wiederum daran hindert, ihn für die Herstellung von Honig zu sammeln.

    Der Nahrungsmangel hat Auswirkungen auf die Population der Bienenstöcke. In Zeiten der Hungersnot reduziert die Königin ihre Eiablage, was weniger Sammelbienen und eine geringere Honigproduktion bedeutet.

    Um ungünstigen Wetterbedingungen zu begegnen, praktizieren einige Imker die Wanderimkerei: Sie verlegen ihre Bienenstöcke in Gegenden, wo die Blüten nicht unter einer Hitzewelle gelitten haben. In manchen Regionen ist dies schon seit Jahrhunderten üblich und wird meist nachts durchgeführt, wenn die Bienen schlafen.

    Die Dürre ist allerdings bei weitem nicht der einzige Feind der Biene: Parasiten, Umweltverschmutzung, Pestizide oder auch asiatische Hornissen dezimieren die Bienenkolonien in Frankreich und anderswo. Die Sterblichkeitsrate in den Bienenstöcken ist von 5% pro Jahr Mitte der 1990er Jahre auf heute 30% gestiegen.

    300.000 Bienenvölker, die jedes Jahr in Frankreich verschwinden, müssen von den Imkern wieder aufgebaut werden.

    Um die alarmierende Sterblichkeitsrate zu senken, fordert die Branche eine massive Unterstützung der Agrarökologie durch die öffentliche Hand und eine bessere Kontrolle der Pflanzenschutzmittel.

  • Bildung: Die Versprechen von Emmanuel Macron

    Bildung: Die Versprechen von Emmanuel Macron

    Bildung ist eine der Schlüsselachsen, die Emmanuel Macron in seiner neuen fünfjährigen Amtszeit besonders betonen möchte. Die Gewerkschaften haben jedoch Zweifel, sowohl am Inhalt als auch an der Form seiner Versprechen.

    Es ist neben Gesundheit, Ökologie oder Kaufkraft eine der großen Baustellen, die für die neue Fünfjahresperiode von Emmanuel Macron identifiziert wurden: Bildung wird als eine der grossen Prioritäten dargestellt.

    Es liegen mehrere Themen auf dem Tisch: mehr Autonomie für die Schulleiter, mehr Unterricht in Mathematik, Französisch oder Sport, aber auch Stunden für die Orientierung der Schüler. Auch die Frage der Gehälter wird angesprochen werden. Einige Kritiker bedauern allerdings, dass das Projekt des Staatschefs nicht klar unrissen ist. „Vor dem ersten Wahlgang war von einem neuen Pakt die Rede, dann in der Zwischenzeit von einer 10-prozentigen Gehaltserhöhung ohne Bedingungen. Es gibt also viel Unklarheit“, bedauert Stéphane Crochet, Generalsekretär von SE-Unsa.
    Der gewählte Präsident verspricht auch eine neue Art des Umgangs mit den Bildungsberufen, mit mehr Verhandlungen und Beratungen. Schluss mit dem Durchpeitschen. Dem scheidenden Bildungsminister Jean-Michel Blanquer wurde in der Tat oft vorgeworfen, zu autoritär zu sein.

    Die Gewerkschaften erinnern daran, dass viele Lehrer im zweiten Wahlgang für Emmanuel Macron gestimmt haben, um die extreme Rechte abzuwehren, jedoch ohne große Zustimmung zu seinem Programm. 

  • Finistère: Drei Mitglieder einer Familie werden von einer Welle mitgerissen und sterben

    Finistère: Drei Mitglieder einer Familie werden von einer Welle mitgerissen und sterben

    Eine Welle riss am Donnerstagabend in Plogoff im Finistère ein Ehepaar und ihren 12-jährigen Sohn mit sich. Drei weitere Kinder der Familie, die sich nicht auf dem Deich befanden, erlitten einen Schock. Die Opfer waren auf dem Deich beim Angeln.

    Drei Mitglieder einer Familie, die Eltern und eines der Kinder, die am frühen Donnerstagabend in Plogoff (Finistère) auf einem Deich beim Angeln waren, konnten nur noch tot geborgen werden, nachdem sie von einer Welle mitgerissen worden waren, wie die Präfektur mitteilte. Die beiden Erwachsenen, der Vater im Alter von 55 Jahren und die Mutter im Alter von 33 Jahren, wurden gegen 19.30 Uhr mit Herz- und Atemstillstand geborgen, den Rettungskräften gelang es nicht, sie wiederzubeleben.

    Der leblose Körper des 12-jährigen Kindes wurde erst kurz nach 22.00 Uhr gefunden. Drei weitere Kinder der Familie, die nicht auf den Damm geklettert waren, blieben unversehrt, stehen aber unter Schock. Sie wurden vom medizinisch- psychologischen Dienst betreut.

    Das Drama ereignete sich gegen 18.40 Uhr, also etwas mehr als eine Stunde vor dem Einsetzen der Flut, in Pors-Loubous. Das Meer an war dieser Stelle durch starken Wellengang recht aufgewühlt, aber das Wetter war insgesamt nicht ungünstig.

    Plötzlich riss eine Springflut die drei Personen auf dem Deich mit sich. „Sie wurden aufs offene Meer hinausgetragen“, berichteten Zeugen, die sofort die Rettungskräfte alarmierten. Diese suchten mit drei Hubschraubern sowie Booten der SNSM (Seenotrettung) und der Feuerwehr nach den Verunglückten. Auch Seefischer kamen zu Hilfe und halfen insbesondere bei der Suche nach dem Körper des Jungen.

    Die drei Opfer waren dabei, zu fischen, wie die Präfektur mitteilte. Die Familie lebte seit mehreren Jahren im nahe gelegenen Audierne.

    „Es ist dramatisch, es gab einen starken Wellengang“, kommentierte der Bürgermeister von Plogoff, Joël Yvenou. „Es gibt Umstände, die die Küste hier gefährlich machen, ich warne die Menschen, man muss extrem vorsichtig bleiben. Es ist schrecklich, die Saison hat noch nicht begonnen und es gibt bereits Opfer“.

  • Affenpocken: Erster Fall einer mit dem Monkeypox-Virus infizierten Person in Frankreich

    Affenpocken: Erster Fall einer mit dem Monkeypox-Virus infizierten Person in Frankreich

    Ein erster Verdachtsfall von Affenpocken soll am Donnerstag, 19. Mai, in der Region Île-de-France aufgetreten sein. Dies geht aus einer Nachricht der Generaldirektion für Gesundheit (DGS) hervor, die an Angehörige der Gesundheitsberufe verschickt wurde. Frankreich wird zwangsläufig auch davon betroffen sein. Großbritannien, Portugal, Spanien und seit diesem Donnerstag Italien haben alle in den letzten Tagen bereits einen oder mehrere Fälle von Patienten entdeckt, die mit Monkeypox (MKP), dem Überträger der Affenpocken, infiziert sind. Dies lässt zumindest eine Nachricht befürchten, die am Donnerstag von der DGS an die Angehörigen der Gesundheitsberufe verschickt wurde und von einem „verdächtigen“ Fall berichtet, der aus der Region Île-de-France gemeldet wurde. „Verdachtsfälle werden derzeit in vielen Ländern untersucht. Es handelt sich um ein ungewöhnliches Phänomen“, fügte die Behörde hinzu und erklärte, dass die bisherigen Analysen „ein Virus nachgewiesen haben, das zur ‚westafrikani…

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  • Filmfestspiele von Cannes: Omar Sy in der Hauptrolle

    Filmfestspiele von Cannes: Omar Sy in der Hauptrolle

    Am Mittwoch, 17. Mai, war Omar Sy In Cannes auf der Croisette, um den Film „Tirailleurs“, unter der Regie von Mathieu Vadepied, vorzustellen. Es ist immer ein Ereignis, wenn Omar Sy die Stufen des Filmfestivals hinaufsteigt. Der Schauspieler ist ein echter Gute-Laune-Spender und freut sich, dass er …

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  • Saharasand: Am Freitag erneut Sandwolke über Frankreich

    Saharasand: Am Freitag erneut Sandwolke über Frankreich

    Sandstaub aus der Sahara wird am Freitag ein weiteres Mal über Frankreich und insbesondere über dem Südwesten niedergehen, so das Atmosphärenüberwachungsprogramm Copernicus. An diesem Freitag wird Frankreich eine wietere Episode von Sandwolken aus der Sahara erleben. Das berichtet die Zeitung Le Parisien unter Berufung auf das Atmosphärenüberwachungsprogramm Copernicus. Diesmal wird der Saharasand vom Golf von Biskaya bis nach Bordeaux wehen, bevor er nach Ost- und Zentralfrankreich vordringt, berichtet Le Parisien. „Wenn es am Freitag und Samstag zu Gewittern kommt, könnte es zu Sandablagerungen am Boden kommen“, erklärt Vincent-Henri Peuch, der Leiter des Copernicus Atmospheric Monitoring Service. inmzwischen kann man Staubwolken aus der Shara besser vorhersagen: „In der Vergangenheit wussten wir, dass sie über Frankreich geflogen waren, wenn wir eine rote Sandschicht auf unseren Autos feststellten, aber unsere Fähigkeit, ihre Ankunft vorherzusagen, hat sich deutlich verbessert“, sagt Henri Peuch. Im März erlebte Frankreich bereits an mehreren Tagen Saharawolken, die den Himmel orange färbten.
  • Marseille: Sicherheitsbeamter eines Impfzentrums mit Messer schwer verletzt

    Marseille: Sicherheitsbeamter eines Impfzentrums mit Messer schwer verletzt

    Die Tat ereignete sich gegen 8 Uhr am Donnerstagmorgen vor dem Eingang des städtischen Impfzentrums. Das Opfer befindet sich in Lebensgefahr.

    Der Sicherheitsbeamte eines Impfzentrums in Marseille wurde am Donnerstagmorgen, den 19. Mai, mit einem Messer schwer verletzt, wie Franceinfo und France 3 Provence-Alpes-Côtes-d’Azur unter Berufung auf mehrere Quellen meldeten. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

    Die Tat ereignete sich gegen 8 Uhr vor dem Eingang des städtischen Impfzentrums. Das Opfer wurde vor Ort von einer Krankenschwester des Impfzentrums erstversorgt, bevor es in ein Krankenhaus transportiert wurde. Die Verletzungen sind lebensbedrohlich.

    „Die Menschen vor Ort sind schockiert über die Gewalt des Angriffs. Sie verstehen die sinnlose Gewalt nicht, die derzeit in den Straßen von Marseille grassiert“, sagte Alexandra Nicaise, eine Vertreterin der Stadt, gegenüber France 3. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, berichtet die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône. Die Sûreté départementale wurde mit den Ermittlungen betraut.

  • Élisabeth Borne ist die Tochter eines Widerstandskämpfers, der Auschwitz überlebte

    Élisabeth Borne ist die Tochter eines Widerstandskämpfers, der Auschwitz überlebte

    Die Kindheit der neuen Premierministerin, Élisabeth Borne, war geprägt vom Selbstmord ihres Vaters im Jahr 1972, als sie erst 11 Jahre alt war. Der als Bornstein geborene Joseph Borne, ein ehemaliger Widerstandskämpfer polnischer Herkunft, erlebte die Hölle des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Die neue Premierministerin Élisabeth Borne hält sich in Bezug auf ihr Privatleben ebenso bedeckt wie in Bezug auf ihr Elternhaus, das vom Zweiten Weltkrieg geprägt war. Ihr Vater Joseph, ein jüdischer Widerstandskämpfer, wurde 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Nach seiner Befreiung im Jahr 1945 blieb er von den Erlebnissen der Inhaftierung tief gezeichnet. Joseph Borne nahm sich das Leben, als seine Tochter erst elf Jahre alt war. „Es war nicht immer einfach. Ich habe meinen Vater verloren, als ich noch sehr jung war. Und so sind wir bei meiner Mutter aufgewachsen, die zwei Töchter hatte und kein grosses Einkommen“, hatte sie 2021 in einem Interview mit dem Fernsehsender C8 erzählt…

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  • 24-Stunden-Stau: Teil der Autobahn A7 nach Unfall eines Tanklastzugs gesperrt

    24-Stunden-Stau: Teil der Autobahn A7 nach Unfall eines Tanklastzugs gesperrt

    Nachdem am Mittwoch, 18. Mai, ein Tanklastwagen mit einer brennbaren Flüssigkeit umgestürzt war, wurde die Autobahn A7 24 Stunden lang blockiert und viele Autofahrer waren im Stau eingeschlossen.

    Am Mittwoch, dem 18. Mai um 11.30 Uhr kippte ein Tanklastwagen auf der Autobahn A7 um, wodurch Tausende Autofahrer in einen Riesenstau gerieten. Viele mussten in ihren Fahrzeugen schlafen und auf die Öffnung der Autobahn warten.

    Der Unfall ereignete sich auf der Höhe von Chasse-sur-Rhône (Rhône), einem vielbefahrenen Autobahnknotenpunkt Richtung Südfrankreich.

    Die Autobahn wurde erst am Donnerstagmorgen wieder geöffnet.
    Die Autobahn wurde in beiden Richtungen bis Valence (Drôme) gesperrt, da der verunglückte Lkw ein hochentzündliches giftiges Lösungsmittel geladen hatte. Spezialisten für chemische Unfälle waren vor Ort. Um demStau zu entkommen, versuchten einige Fahrer, auf der Autobahn zu wenden. Am Mittwochabend war die Feuerwehr immer noch damit beschäftigt, den Tanklastzug zu entleeren. Der Lastwagen wurde gegen Ende der Nacht von der Fahrbahn gezogen und die Autobahn konnte am Donnerstag, 19. Mai, gegen 10.30 Uhr wieder befahren werden.

    Viele Fahrzeuge waren fast 24 Stunden auf der gesperrten A7 blockiert.