Kategorie: Frankreich

  • Kaufkraft: Autos werden immer teurer

    Kaufkraft: Autos werden immer teurer

    Die Kaufkraft wird das prominenteste Thema der TV-Debatte am Mittwoch, den 20. April, zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen sein. Der Preisanstieg betrifft alle Produkte. Beispiel: Die Preise für Autos gehen drastisch in die Höhe. Die Preise für Neuwagen sind in Frankreich mehr als 6% in einem Jahr gestiegen. Innerhalb von drei Jahren waren es weitere 15%. Aufgrund von Covid-19 und des Krieges in der Ukraine gibt es Lieferprobleme bei vielen Komponenten der Automobilindustrie: Stahl, Kunststoff, aber auch Metalle, wie Kupfer für Kabel, Nickel für Batterien ist in wenigen Monaten um 70% teurer geworden. Palladium etwa, das für Katalysatoren unerlässlich ist, kommt größtenteils aus Russland. Durch den Krieg in der Ukraine ist das Edelmetall knapp geworden, was die Preise in die Höhe treibt. Auch die Lockdowns in China erschweren die Situation. Die Automobilindustrie leidet seit Monaten unter den stockenden Halbleiterlieferungen aus Asien, und die Situation wird nicht besser, wenn c…

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  • Präsidentschaftswahlen: Neue Umfragen am Tag 4 vor dem zweiten Wahlgang

    Präsidentschaftswahlen: Neue Umfragen am Tag 4 vor dem zweiten Wahlgang

    In einer neuen Elabe-Umfrage für BFMTV und L’Express liegen Marine Le Pen und Emmanuel Macron in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen nun 9 Punkte auseinander. 9 Punkte trennen Emmanuel Macron und Marine Le Pen vier Tage vor dem zweiten Wahlgang. An dem Tag des TV-Duells zwischen den beiden Wahlgängen geht der Präsident laut einer neuen Elabe-Umfrage für BFMTV und L’Express mit einem deutlichen Vorteil in die Stichwahl. Laut der Umfrage liegt Emmanuel Macron bei 54,5% und Marine Le Pen bei 45,4%. Die Fehlermarge soll zwischen 1,1 und 3,1 Prozentpunkten liegen. 43% der Befragten wollen für einen der beiden Kandidaten stimmen, um den anderen zu blockieren. 63% der registrierten Wähler sind sich ganz sicher, dass sie zur Wahl gehen werden, und 11% ziehen es ernsthaft in Betracht. Lesen Sie auch: Grosse TV-Debatte: Das Duell Macron-Le Pen wird für die Wahl entscheidend sein Laut derselben Umfrage haben 33% der Wähler von Jean-Luc Mélenchon für den zweiten Wahlgang noch keine Entsch…

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  • Wetter: Frühe Dürre beunruhigt in grossen Gebieten Frankreichs

    Wetter: Frühe Dürre beunruhigt in grossen Gebieten Frankreichs

    Es ist erst April und schon macht sich die Trockenheit in mehreren Regionen Frankreichs bemerkbar. In welchem Zustand befindet sich der Grundwasserspiegel im Vergleich zu den vergangenen Jahren?

    Laut dem Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM), dem nationalen geologischen Dienst, liegt der Grundwasserspiegel fast überall unter dem Normalwert, außer in der Île-de-France, der Normandie, Savoyen und einem Teil der Pyrenäen sowie in den Departements Aude und Hérault. Diese Gebiete sahen zu Beginn des Jahres etwas mehr Niederschlag oder sind durch tiefere Grundwasservorkommen versorgt, aber überall sonst sind die Wasservorräte für einen April sehr niedrig. Tatsächlich hat es zwischen Oktober und März, der effektivsten Zeit, um das Grundwasser wieder aufzufüllen, nicht ausreichend geregnet.
    Besonders besorgniserregend ist die Situation in den Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Vendée, Charente-Maritime und im Grand Est.

    Es ist schwer vorstellbar, wie sich der Trend umkehren könnte, denn Météo France sagt bis Juni Zeiten voraus, die wärmer und trockener als normal sind. Und selbst wenn es jetzt zu regnen beginnen würde, würde das Wasser, abgesehen von außergewöhnlichen Niederschlägen, von der Vegetation aufgefangen und nicht in den Untergrund versickern können, erklärt die Hydrologin Emma Haziza, die nicht ausschließt, dass es schon ab Mai (statt wie üblich im Juli) zu vermehrten Wassereinschränkungen kommen könnte. Neben den Schwierigkeiten bei der Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen befürchten Fachleute auch große Waldbrände in Südfrankreich in diesem Sommer.

    Wassermangel sehr früh im Jahr
    Es besteht die Gefahr, dass solche Dürreprobleme in den kommenden Jahren immer häufiger auftreten werden. Der Klimawandel hat zu längeren regenfreien Perioden geführt und Hydrologen stellen bereits seit fünf Jahren fest, dass die Grundwasserreserven schon im Frühjahr knapp werden.

    Auch die steigenden Temperaturen können den Wasserkreislauf verändern, indem sie die Verdunstung von Regenfällen fördern und mehr Wasserdampf in die Atmosphäre abgeben. Wasserdampf ist allerdings auch ein Treibhausgas, was zu einem Teufelskreis führen kann. Daher ist es dringend erforderlich, dass wir in den kommenden Jahren lernen, Wasser besser im Boden zu binden.

  • Grosse TV-Debatte: Das Duell Macron-Le Pen wird für die Wahl entscheidend sein

    Grosse TV-Debatte: Das Duell Macron-Le Pen wird für die Wahl entscheidend sein

    Emmanuel Macron muss auf jeden Fall Arroganz vermeiden, während Marine Le Pen ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen muss. Die Themen, die in der Debatte am Mittwochabend angesprochen werden, müssen die Nichtwähler, aber vor allem die Wähler von Jean-Luc Mélenchon ansprechen. das Fernseh-Duell ist ein entscheidender Moment vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen. Im Jahr 2017 hatten beide Kandidaten das gleiche Ziel: das System zu sprengen. Am Mittwoch, den 20. April um 21 Uhr, muss der Dynamiker von gestern eine Bilanz verteidigen, während seine Gegnerin immer noch von dem starken Willen beseelt ist, den Spiess umzudrehen. Die Herausforderungen des Fernsehduells haben sich also grundlegend geändert. Während vor fünf Jahren sowohl der damalige Newcomer Macron als auch die rechtsextreme Le Pen beweisen mussten, dass sie für den Job im Elyée-Palast geeignet sind, wird Emmanuel Macron diesmal seine Erfahrung, wenn auch vorsichtig, in die Waagschale werfen können. Emmanuel Macr…

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  • Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Trotz steigender Löhne gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe einen grossen Mangel an Saisonarbeitskräften. 

    Die Touristensaison in Frankreich beginnt gerade erst. In einer Brasserie in Carcassonne (Aude) herrscht bereits Hochbetrieb. Auf der Terrasse gibt auch die Chefin ihr Bestes. „Ich arbeite wie eine Kellnerin, ich bin wirklich die ganze Zeit mitten dabei“, erklärt Anouck Joye gegenüber France 2. In der Küche, im Service und hinter der Bar fehlen die Saisonarbeiter. Die Chefin erwägt sogar, in den Monaten Juli und August bis zu zwei Tage pro Woche zu schließen.

    Personalmangel in ganz Frankreich
    Personalmangel herrscht in der Gastronomie in ganz Frankreich. Um Saisonarbeiter anzuziehen, beschloss der Bürgermeister von Vieux-Boucau-les-Bains (Landes), Pierre Froustey, ihnen vergünstigte Unterkünfte zu bieten. Rund 100 Unterkünfte sollen für 300 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt werden. All diese Initiativen könnten jedoch nicht ausreichen, um den Mangel an Arbeitskräften zu verhindern. In der Gastronomie sind zu beginn der Saison noch zwischen 200.000 und 300.000 Stellen offen.

  • Präsidentschaftswahlen: Wie wird eine Regierung nach Emmanuel Macrons Wiederwahl aussehen?

    Präsidentschaftswahlen: Wie wird eine Regierung nach Emmanuel Macrons Wiederwahl aussehen?

    Der scheidende Staatschef scheint bereits klare Vorstellungen von seiner künftigen Regierung zu haben. Zwei Wörter sollen das charakterisieren: Erneuerung und Erfahrung. Niemand in seiner Umgebung wird dies offiziell bestätigen, ein wenig aus Aberglauben, aber auch, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass die Wahl bereits gewonnen ist. Aber der scheidende Präsident und sein Team machen schon Fortschritte bei der Architektur der zukünftigen Exekutive. Der Kandidat Macron kündigte am Samstag, 16. April, an, dass sein künftiger Premierminister „für das Klima zuständig sein wird, mit einem Minister für Energieplanung an seiner Seite“. Und Premierminister Jean Castex bestätigte am Dienstag, dem 19. April, auf France Inter, dass seine Regierung „in den Tagen nach“ einer möglichen Wiederwahl Macrons zurücktreten werde, im Namen „eines neuen Impulses“, der vor den Parlamentswahlen am 12. und 19. Juni gegeben werden müsse. Ansonsten gelten einige Grundsätze: erneuern, erweitern, ohne auf die in…

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  • Covid-19: Krankenhauseinweisungen im Südwesten nehmen zu

    Covid-19: Krankenhauseinweisungen im Südwesten nehmen zu

    Die neuesten Zahlen im Südwesten Frankreichs sind nicht gut, wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag, 19. April, veröffentlichten. Die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen ist zwar leicht gesunken, die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist jedoch ansteigend. 2.251 Personen werden derzeit in Krankenhäusern in Okzitanien stationär behandelt (74 Patienten mehr als am Freitag). 174 Patienten liegen auf Intensivstationen (5 mehr als am Wochenende). Innerhalb von vier Tagen sind 21 Patienten an Covid-19 verstorben. Insgesamt starben in der Region Okzitanien schon 7.464 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Ansteckung. Die regionale Gesundheitsbehörde ARS berichtet, dass in den letzten vier Tagen durchschnittlich 9.384 positive Fälle pro Tag festgestellt wurden, d. h. insgesamt 65.691 Fälle vom 12. bis 18. April. Der Anteil der positiven Tests beläuft sich auf 33%. Die Inzidenzrate in Okzitanien lag im Durchschnitt bei 1.268 Covid-Fällen pro 100.000 Einwohner. „Die Krankenhauseinweisu…

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  • Marine Pen plant Ausländer in Frankreich legal zu benachteiligen

    Marine Pen plant Ausländer in Frankreich legal zu benachteiligen

    Marine Le Pen will im Falle ihres Wahlsiegs innerhalb von sechs Monaten einen Gesetzentwurf über Einwanderung und nationale Identität zur Volksabstimmung stellen – und ihr Plan hätte erhebliche Auswirkungen auf alle in Frankreich lebenden Ausländer, selbst wenn sie die französische Staatsbürgerschaft angenommen haben. Dieser Gesetzentwurf „wird eine Reihe von Artikeln unserer Verfassung ändern, um die Migrationsfrage zu integrieren, aber auch um zu verhindern, dass supranationale Gerichtsbarkeiten Frankreich eine Politik aufzwingen, die dem Willen des französischen Volkes zuwiderläuft“, schildert die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen ihren Plan. Sollte Le Pen die Wahl gewinnen und das Gesetz verabschiedet werden, hätten schätzungsweise 3,5 Millionen Menschen in Frankreich plötzlich nicht mehr die gleichen Rechte wie „französische Staatsangehörige“. Dazu gehören auch Menschen, die seit Jahrzehnten in Frankreich leben, und sogar soche, die französische Staatsbürger geworden sind. …

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  • Schauspieler Pierre Richard klagt die „Barbarei“ des Krieges in der Ukraine an

    Schauspieler Pierre Richard klagt die „Barbarei“ des Krieges in der Ukraine an

    Der französische Schauspieler Pierre Richard wendet sich in einem Video, das am Freitag, den 15. April auf YouTube veröffentlicht wurde, direkt an Wladimir Putin. Der Schauspieler, der in Russland Kultstatus genießt, zeigt sich „zerrissen“ und prangert die „Barbarei“ des Krieges in der Ukraine an. …

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  • Fischerei in Frankreich: Delfine werden zu wenig geschützt (Video)

    Fischerei in Frankreich: Delfine werden zu wenig geschützt (Video)

    Obwohl noch etwa 200.000 Delfine im Golf von Biskaya leben, befürchten Meeresschutzorganisationen das Aussterben der Art, und machen dafür die intensive Industrie-Fischerei verantwortlich. Denn seit Anfang 2022 wurden an den französischen Stränden mehr als 400 Delfine tot aufgefunden. Der Grund dafür ist der Beifang von Delfinen durch nicht selektive Fanggeräte. Im Jahr 2020 ermahnte die Europäische Kommission Frankreich und wies auf die mangelnde Wirksamkeit des nationalen Plans zum Schutz der Delfine hin, die für das Ökosystem von entscheidender Bedeutung sind.