Kategorie: Frankreich

  • Michel-Édouard Leclerc: Supermärkte müssen ihre Marge senken und billiger verkaufen können

    Michel-Édouard Leclerc: Supermärkte müssen ihre Marge senken und billiger verkaufen können

    Als Gast des Senders BFM Business forderte der Chef der Gruppe E.Leclerc am Mittwoch, dem 27. April, dass die Regierung die obligatorische Marge für Supermärkte, die auf 10% festgelegt ist, abschaffen solle, damit die Preise gesenkt werden können. Michel-Édouard Leclerc, Chef der E.Leclerc-Sopermärkte, war am Mittwoch, dem 27. April, zu Gast bei BFM Business. Er sprach die Regierung auf die vorgeschriebenen Gewinnspannen an, die den Supermärkten und Einzelhändlern auferlegt werden. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Inflation möchte der Unternehmer unter anderem diese Marge abschaffen, um den Verbrauchern die Waren „billiger zu verkaufen“.

    „Das Wichtigste für uns ist, billiger zu werden. Sowohl die Industrie als auch die Händler, wir müssen unsere Gewinnspannen senken“, fordert Michel-Édouard Leclerc. „Im Jahr 2018 hat der Gesetzgeber, ich weiß nicht, aus welchem Grund, eine Bestimmung getroffen, di…

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  • Präsidentschaftswahlen: Das sagte Marine Le Pen am Abend ihrer Niederlage zu Emmanuel Macron

    Präsidentschaftswahlen: Das sagte Marine Le Pen am Abend ihrer Niederlage zu Emmanuel Macron

    Wenige Minuten vor dem Ergebnis der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 24. April, kontaktierte Marine Le Pen Emmanuel Macron per Telefon. Sie gratulierte ihm zu seiner Wiederwahl. Getreu einer altbekannten Tradition wollte Marine Le Pen Emmanuel Macron anrufen, um ihre Niederlage nach der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 24. April, einzugestehen. Kurz vor 20 Uhr und der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse wollte die Kandidatin des Rassemblement National ihren Gegner aus der zweiten Runde anrufen. Aber niemand im Team der RN-Kandidatin „hatte die Handynummer von Emmanuel Macron“, wie Sébastien Chenu, RN-Abgeordneter aus dem Norden, im Gespräch mit dem Sender BFMTV erklärte. „Richard Ferrand, Thierry Solère, Gabriel Attal“, … Das Team der RN-Kandidatin versuchte daraufhin, Kontakt zum Umfeld von Emmanuel Macron aufzunehmen, um die Telefonnummer des Kandidaten von La République En Marche zu erhalten. „Wir bekamen schließlich die Haandy-Nummer und Marine Le…

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  • Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Seit Montag, dem 25. April, erhalten Fachkräfte für häusliche Krankenpflege einen weiteren Zuschuss von 15 Cent pro Liter Kraftstoff. Dieser kommt zu dem staatlichen Rabatt von 18 Cent hinzu. Seit Montag, dem 25. April, erhalten Angehörige der Pflegeberufe, die ihre patienten zu Hause betrueen, einen Zuschuss von 15 Eurocent pro Liter Kraftstoff. „Das sind seit Anfang des Jahres etwa 400 Euro pro Monat für Benzin“, sagt Benjamin Varlet, ein freiberuflicher Krankenpfleger im Departement Oise, der jährlich über 40.000 km zurücklegt, gegenüber France 3. Für ihn ist dieser neue staatliche Zuschuss wichtig, da er dadurch bis zu 45 Euro pro Tankfüllung einsparen kann. Diese zusätzliche Unterstützung wird 215.000 häuslichen Pflegekräften gewährt und kommt zu dem von der Regierung gewährten allgemeinen Rabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff hinzu. Beide Hilfen laufen aber am 31. Juli aus und lassen die Berufsgruppen im Ungewissen über die Zukunft. „Wir wollen nicht, dass die Entfernung zwisc…

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  • Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Am Dienstag, dem 26. April, kam es im Hafen von Le Havre im Département Seine-Maritime zu einer Schießerei. Polizisten in Zivil versuchten, Drogenschmuggler zu verhaften. Der Hafen von Le Havre ist einer der wichtigsten Importhäfen für Kokain in Frankreich.

    Am Dienstagmorgen, dem 26. April, spielte sich im Hafen von Le Havre (Seine-Maritime) eine filmreife Szene ab. Bewaffnete Männer stürmten den Hafen und bedrohten den Fahrer eines weißen Transporters mit ihren Waffen. Der Lieferwagen setzte sich abrupt in Bewegung und flüchtete, wobei mehrere Schüsse von den Bewaffneten – es handelte sich bei ihnen um Polizisten in Zivil – abgefeuert wurden. Gegen 10 Uhr identifizierte die Kriminalpolizei von Rouen eine Kokainlieferung, die inmitten einer gewöhnlichen Ladung in einem blauen Container versteckt war, der von einem Lastwagen abgeholt wurde.

    Der Transporter der Schmuggler folgte dem LKW: Sie hatten geplant, die Drogen ausserhalb des Hafens umzuladen und abzutransportieren. Sie wussten nicht, dass sie von Polizisten überwacht wurden. Aber nichts lief wie geplant: Der schwere LKW hatte eine Panne und das Kokain musste an Ort und Stelle umgeladen werden. Die Polizei musste überstürzt eingreifen und die Kokain-Schmuggler flüchteten unter Beschuss. Bis zum späten Nachmittag des 26. April fehlte von den Schmugglern jede Spur.

    Im Jahr 2021 wurden fast 19 Tonnen Kokain vom Zoll beschlagnahmt.

  • Seit der Präsidentschaftswahl wenden sich enttäuschte Wähler NGOs und Umweltverbänden zu

    Seit der Präsidentschaftswahl wenden sich enttäuschte Wähler NGOs und Umweltverbänden zu

    In der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen fühlten sich viele umweltbewusste Wähler von keinem der beiden Finalisten vertreten und wenden sich daher nun NGOs und Umweltverbänden zu. Viele Wähler fanden sich im zweiten Wahlgang wieder, ohne einen Kandidaten, der sich ihrer Meinung nach ausreichend für den Klimaschutz einsetzte. Viele von ihnen wollen nun mit entsprechenden NGOs arbeiten. 530 neue Aktivisten in einer Woche bei Alternatiba. Bei der Organisation Alternatiba stellt man einen außergewöhnlichen „Wahleffekt“ fest. 530 Personen haben innerhalb einer Woche beantragt, sich der Bewegung anzuschließen. Der jüngste Präsidentschaftswahlkampf hat wieder einmal gezeigt, dass das Klima unter französischen Politikern nur schwer Gehör findet. Daher muss man sich laut Théo Rougier, Koordinator der Klimamärsche und Sprecher des Kollektivs Maintenant ou jamais, anders engagieren. Er erklärt: „Es wäre falsch zu denken, dass dies das Ende der Politik und der Beginn einer Aktion ist, die …

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  • Kirche: Laurent Ulrich wird nach dem Rücktritt von Michel Aupetit zum Erzbischof von Paris ernannt

    Kirche: Laurent Ulrich wird nach dem Rücktritt von Michel Aupetit zum Erzbischof von Paris ernannt

    Laurent Ulrich, der derzeitige Erzbischof von Lille gilt als gemäßigt innerhalb des katholischen Episkopats, zeigt eine soziale Ader und engagiert sich für Migranten.

    Mehr als vier Monate nach dem Rücktritt von Michel Aupetit ernannte Papst Franziskus am Dienstag, 26. April, Laurent Ulrich zum Erzbischof von Paris. Ulrich ist 70 Jahre alt und derzeit Erzbischof von Lille.

    „Es war eine Überraschung, eine völlige Überraschung“, sagte Laurent Ulrich gegenüber RCF Hauts-de-France und erklärte, dass er sich vorgestellt habe, seine letzten Jahre in der Diözese Lille zu verbringen. Der Eintritt in den Ruhestand ist für einen Bischofs auf 75 Jahre festgelegt. „Mein Dienst in Paris wird ein Dienst sein, der die Freundschaft Christi manifestieren soll“, fügte er hinzu. Seine Amtseinführung in Paris wird am 23. Mai in der Kirche Saint-Sulpice stattfinden.

    Der Pontifex hatte Anfang Dezember das Rücktrittsgesuch von Michel Aupetit angenommen. Mehrere Zeitungen unterstellten Aupetit eine Liebesbeziehung zu einer Frau, was er allerdings kategorisch dementierte. Er bezeichnete sich als Opfer einer „Kabale“, räumte jedoch ein, dass sein Verhalten möglicherweise „zweideutig“ gewesen sei. Aupetit wurde ausserdem wegen seines Personalmanagements an der Spitze der größten Diözese Frankreichs kritisiert.

    Lesen Sie auch: Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

  • Parlamentswahlen: Marine Le Pen wird im Wahlkreis Pas-de-Calais für Wiederwahl kandidieren

    Parlamentswahlen: Marine Le Pen wird im Wahlkreis Pas-de-Calais für Wiederwahl kandidieren

    Die Anführerin des Rassemblement National bei den Präsidentschaftswahlen kämpft erneut um den Erhalt ihrer Hochburg, in der sie 2017 mit 58,60% der Stimmen in die französische Nationalversammlung gewählt worden war. Wenig überraschend wird Marine Le Pen bei den Parlamentswahlen im Juni im 11. Wahlbezirk des Pas-de-Calais kandidieren, wie der amtierende Vorsitzende des Rassemblement National, Jordan Bardella, am Montag, dem 25. April, bestätigte. Am Sonntag hatte die enttäuschte Präsidentschaftskandidatin in ihrer Rede nach der Niederlage in den Präsidentschaftswahlen erklärt, dass sie jetzt eine „große Schlacht“ bei den Parlamentswahlen führen werde, um der „nationalen Strömung“ zu ermöglichen, „echte Opposition“ zu werden. Marine Le Pen kämpft also erneut um den Erhalt ihrer Hochburg, in der sie 2017 mit 58,60% der Stimmen gewählt worden war. Und könnte dabei auch Hilfe von Reconquête!, der Partei von Eric Zemmour, annehmen, und Allianzen für die Parlamentswahlen schmieden….

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  • Covid-19: Wird es bald die vierte Impfdosis für alle geben?

    Covid-19: Wird es bald die vierte Impfdosis für alle geben?

    Die zweite Auffrischungsdosis kann in Frankreich schon jetzt von Personen über 60 Jahren sowie von immungeschwächten Personen unter 60 Jahren, die ihre letzte Dosis vor mehr als drei Monaten erhalten haben, in Anspruch genommen werden. Kommt die vierte Spritze? Das Gesundheitsministerium forderte am 14. März zunächst die über 80-Jährigen auf, eine zweite Auffrischungsimpfung zu erhalten. Wenn ihre erste Auffrischungsimpfung mehr als drei Monate zurücklag, wurde ihnen dringend empfohlen, die Impfung erneut durchzuführen. Wie die Hohe Behörde für Gesundheit in einer am 17. März veröffentlichten Stellungnahme erläuterte, lässt die Wirksamkeit des Impfschutzes mit der Zeit nach. Um dem entgegenzuwirken, haben die Behörden daher beschlossen, eine weitere Auffrischungsdosis für ältere Menschen einzuführen, da diese am ehesten von schweren Formen betroffen sein können. Lesen Sie auch: WHO warnt: Wir dürfen die Wachsamkeit gegen das Corona-Virus nicht senken Nach den neuesten Daten von Santé …

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  • Welche Maßnahmen stehen für Emmanuel Macron jetzt im Vordergrund?

    Welche Maßnahmen stehen für Emmanuel Macron jetzt im Vordergrund?

    Nachdem Emmanuel Macron wiedergewählt wurde, warten nun mehrere dringende Baustellen auf den Präsidenten. Die Rentenreform soll im Herbst beginnen, bereits jetzt aber wird die Exekutive Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft einführen. Kaum wiedergewählt, plant Emmanuel Macron bereits seine ersten Massnahmen für die Steigerung der Kaufkraft. Auf dem Tisch liegt eine neue Beihilfe für Kraftstoff, da der Rabatt von 18 Cent nach dem 31. Juli wegfallen könnte. Eine Maßnahme für „Vielfahrer“ wird für diesen Sommer ins Auge gefasst. „Die Gerechtigkeit wäre, dass man denjenigen, die 150 km oder mehr am Tag fahren, mehr hilft (…) eine bedeutendere und gezieltere Hilfe zu haben, scheint mir gerechter und effizienter zu sein“, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Renten und Mindestsozialleistungen werden der Inflation folgend aufgewertet.Die an Bedingungen geknüpfte Hilfe spaltet die Autofahrer. „Auch wenn wir nicht viel fahren, müssen wir trotzdem tanken“, entgegnete einer von ihnen. Um …

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  • Tote auf dem Pont-Neuf in Paris: Polizist in Polizeigewahrsam genommen

    Tote auf dem Pont-Neuf in Paris: Polizist in Polizeigewahrsam genommen

    Nachdem der Fahrer sich angeblich geweigert hatte anzuhalten, eröffnete ein mit einem Sturmgewehr bewaffneter Polizist das Feuer auf ein Fahrzeug und töte zwei der Insassen. Ein Dritter wurde verletzt.

    Ein Polizist, der am Sonntagabend in der Nähe des Pont-Neuf in Paris mehrmals auf ein Auto geschossen hatte, das im Verdacht stand, sich einer Kontrolle entziehen zu wollen, und dabei zwei Insassen im Alter von 25 und 31 Jahren getötet hatte, wurde am Montagnachmittag in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    „Die Untersuchungen, die insbesondere aufgrund der Schwere der Folgen der Schüsse des Beamten und zur genauen Überprüfung der Bedingungen für den Gebrauch seiner Waffe angestossen wurden, sind noch im Gange“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Beamte befindet sich in Polizeigewahrsam bei der Inspection générale de la police nationale (IGPN) wegen „vorsätzlicher Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, den Tod herbeizuführen“.

    Lesen Sie auch: Paris: Polizisten schießen auf ein Auto, zwei Tote und ein Verletzter

    Dutzende Schüsse abgefeuert
    Der mit einem Sturmgewehr bewaffnete Polizist eröffnete das Feuer auf das Fahrzeug, das in Richtung Pont-Neuf fuhr, wo es nach dem Auffahren auf einen Grünstreifen zum Stehen kam. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wurden etwa zehn Schüsse abgefeuert, von denen „fünf oder sechs die Personen trafen“.

    Der 25-jährige Fahrer, der regungslos am Steuer gefunden wurde, und sein 31-jähriger Beifahrer, der rechts neben dem Auto auf dem Boden liegend entdeckt wurde, starben trotz der Versorgung durch die Rettungsdienste noch am Ort des Geschehens. „Ein 42-jähriger Mann, der auf dem Rücksitz des Fahrzeugs saß, wurde verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr“, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft.