Kategorie: Frankreich

  • Hund findet nach zehn Jahren und über 500 km Entfernung seine Besitzer wieder

    Hund findet nach zehn Jahren und über 500 km Entfernung seine Besitzer wieder

    Der Hund wurde am 27. Juni von der Gemeindepolizei von Saint-Chély-d’Apcher (Lozère) streunend aufgegriffen. Zehn Jahre nach seinem Verschwinden in der Region Vaucluse …

    Sie dachten, sie würden ihn nie wieder sehen. Ein Ehepaar aus Les Barroux (Vaucluse) traute seinen Ohren nicht, als die Leiterin eines Tierheims ihnen zehn Jahre nach dem Verschwinden ihres Hundes – eines zweijährigen tschechischen Beardie – mitteilte, dass man ihn mehr als 500 km von ihrem Zuhause entfernt in der Lozère wiedergefunden hatte, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Am 27. Juni wurde der Beardie in Saint-Chély-d’Apcher, nördlich von Mende, von der Stadtpolizei gefunden und zu Hélène Martinazzo-Bruel, der Leiterin des örtlichen Tierheims, gebracht. Sie war es auch, die die ursprünglichen Besitzer des Tieres ausfindig machen konnte.

    Der Hund namens Fitou war im Alter von drei Monaten in die Familie in Les Barroux aufgenommen worden, bevor er zwei Jahre später verschwand, als er und sein Herrchen in den Weinbergen spazieren gingen. Die Suche seiner Besitzer war bisher erfolglos geblieben. An diesem Samstag, dem 2. Juli, war die Aufregung nun groß, als der Hund nach so langer Zeit wiedergefunden wurde. Fitou soll seine ehemaligen Besitzer wiedererkannt und freudig begrüsst haben. Auch wenn man nicht weiß, was ihm in all den Jahren widerfahren ist, ist für Hélène Martinazzo-Bruel eine Sache sicher: „Er wurde gut behandelt, das sieht man. Er hat keine Angst. Er ist nicht mager. In all dieser Zeit muss er auch bei Tierärzten gewesen sein“.

  • Streik an diesem Mittwoch bei der SNCF: Was Reisende heute erwartet

    Streik an diesem Mittwoch bei der SNCF: Was Reisende heute erwartet

    Für diesen Mittwoch wurde bei der SNCF ein Streik angekündigt. Mehrere Gewerkschaften fordern eine allgemeine Lohnerhöhung. Die Streikbewegung wird Züge regional und überregional beeinflussen.

    Am Vorabend des offiziellen Beginns der Schulferien wird bei der SNCF gestreikt. der Streik begann schon am Dienstag, dem 5. Juli, um 19:00 Uhr und soll bis Donnerstag, 7. Juli, um 8:00 Uhr dauern. Die Streikbewegung betrifft das gesamte Netz: TGV, Fernzüge, TER und RER.

    Die Gewerkschaften riefen zum Streik auf, um Lohnerhöhungen angesichts der galoppierenden Inflation zu fordern. Die Gewerkschaften schließen eine Verlängerung des Streiks, sollten die Gespräche mit dem Management scheitern, nicht aus.

    TGV und Ouigo
    Die SNCF kündigt den Verkehr von 3 von 4 TGV Inoui auf der Nord- und Atlantikachse, 3 von 5 TGV Inoui auf der Ostachse und 4 von 5 TGV Inoui auf der Südostachse an. 2 von 3 Ouigo sollten in Betrieb sein.

    Intercity-Züge
    1 von 3 Zügen ist im Intercités-Zugnetz geplant. Auf den Strecken Nantes-Lyon, Nantes-Bordeaux und Toulouse-Hendaye wird heute kein Intercity-Zug erwartet. Auch die Intercity-Nachtzüge sind fast vollständig annulliert.

    TER im Südwesten
    Die SNCF kündigt an, dass das TER-Netz im Südwesten „sehr gestört“ sein wird. Die Liste der fahrenden Züge kann hier eingesehen werden. Die SNCF Nouvelle-Aquitaine will den Verkehr von 2 von 5 Zügen (inklusive Busse) aufrecht erhalten.

    RER
    RER A fährt normal. Auf der RER B verkehren heute 3 von 4 Zügen für den südlichen Teil und 1 von 2 Zügen für den nördlichen Teil. Die Verbindung zum Gare du Nord wird aufrechterhalten. RER C wird mit 1 von 2 Zügen bedient werden. Auf den Linien RER D und RER E wird nur 1 von 3 Zügen fahren.

  • Das humanitäre Hilfs-Schiff Ocean Viking sucht mit 306 Migranten an Bord dringend einen Hafen

    Das humanitäre Hilfs-Schiff Ocean Viking sucht mit 306 Migranten an Bord dringend einen Hafen

    Das Schiff von SOS Méditerranée mit Sitz in Marseille versucht seit gestern 306 gerettete Menschen in einen sicheren Hafen an Land bringen zu können. Einige von ihnen befinden sich seit elf Tagen unter extremer Hitze an Bord des Schiffes.

    Unter den 306 Migranten, für die SOS Méditerranée einen sicheren Hafen sucht, befinden sich 53 Frauen, davon vier schwangere, und 87 unbegleitete Minderjährige.

    Sie wurden bei den acht Rettungsaktionen, die seit dem 24. Juni von der Organisation vor der Küste Libyens und Maltas durchgeführt wurden, gerettet, so SOS Méditerranée in einer Pressemitteilung. Einige von ihnen sind bereits seit 11 Tagen unter schwierigen Bedingungen und bei „extremer Hitze“ an Bord der Ocean Viking.

    Die Organisation postete Fotos von der letzten Rettung: 15 Menschen trieben seit mehr als zwei Tagen in einem Schlauchboot.

    Bei ihrem letzten Einsatz im zentralen Mittelmeer, der gefährlichsten Migrationsroute der Welt, hatte die Ocean Viking im Mai rund 300 Menschen gerettet, darunter ein drei Monate altes Baby und sechs schwangere Frauen.

    Das Ambulanzschiff hatte damals zehn Tage warten müssen, bis ihm ein Hafen in Sizilien zugewiesen wurde, um die Menschen an Land zu bringen. Auch heute wird das Schiff wahrscheinlich wieder den Hafen Pozallo auf Sizilien anlaufen können – so jedenfalls die letzte Nachricht von SOS Méditerranée:

    Seit Anfang des Jahres sind laut der Internationalen Organisation für Migration über 800 Migranten im zentralen Mittelmeer verschwunden. Die UNO-Organisation schätzt die Zahl der Toten und Vermissten in 2021 auf mindestens 1.553.

    Jedes Jahr versuchen Tausende von Menschen, die aus Afrika vor Konflikten oder Armut fliehen, von Libyen aus über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die libysche Küste ist etwa 300 km von Italien entfernt.

  • Covid-19: Neuer Gesundheitsminister warnt vor mehr als 200.000 Ansteckungen pro Tag

    Covid-19: Neuer Gesundheitsminister warnt vor mehr als 200.000 Ansteckungen pro Tag

    Die siebte Welle nimmt stark zu, warnte François Braun am Dienstag, dem 5. Juli, bei einer Anhörung in der Nationalversammlung. Die Zahl der Ansteckungen mit Covid 19 wird sehr bald über 200.000 liegen, kündigte Gesundheitsminister François Braun am Dienstag, 5. Juli, bei einer Anhörung in der Nationalversammlung an. Die siebte epidemische Welle in Frankreich „nimmt in den letzten Tagen zu“ und „wir verzeichneten in der letzten Woche durchschnittlich etwa 120.000 Fälle pro Tag, wobei die Zahl der Fälle schon heute Abend leicht über 200.000 liegen dürfte“, sagte François Braun bei der Eröffnung der Debatte über den neuen Gesetzentwurf „Gesundheitsüberwachung und -sicherheit“. Auch wenn die Zahl der Neuinfizierten seit einigen Tagen wieder in die Höhe geschnellt ist, dürfte der Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie, der am 11. Juli den Abgeordneten zur Abstimmung vorgelegt werden soll, die Rückkehr des Gesundheitspasses nicht enthalten. „Die Premierministerin hat alle Frakti…

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  • Die französische Dschihadistin Emilie König und 15 andere Frauen mit Kindern aus syrischen Lagern zurückgeführt

    Die französische Dschihadistin Emilie König und 15 andere Frauen mit Kindern aus syrischen Lagern zurückgeführt

    Die aus Lorient (Morbihan) stammende Frau hatte sich 2012 dem Islamischen Staat angeschlossen. Sie wurde von den Vereinten Nationen auf die schwarze Liste der gefährlichsten Kämpfer gesetzt. Emilie König, eine der bekanntesten französischen Dschihadistinnen, ist eine von 16 Müttern, die mit ihren Kindern aus dschihadistischen Gefangenenlagern in Syrien nach Frankreich zurückgeführt wurden, wie Franceinfo am Dienstag, dem 5. Juli, berichtete. Die 37-jährige Frau aus Lorient (Morbihan) war 2012 nach Syrien gereist. Ihr wird vorgeworfen, für die Gruppe Islamischer Staat (IS) rekrutiert und zu Anschlägen im Westen aufgerufen zu haben. Emilie König hatte unter anderem mehrere Propagandavideos in sozialen Netzwerken veröffentlicht, in denen sie Schießübungen machte. Gegen sie liegt ein Haftbefehl vor und sie wird voraussichtlich in Frankreich angeklagt und inhaftiert werden und nach ihrer Rückführung den Richtern vorgeführt werden. Sie war von den Vereinten Nationen auf die schwarze Liste de…

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  • Produktrückruf: Burrata aus mehreren französischen Supermärkten zurückgezogen

    Produktrückruf: Burrata aus mehreren französischen Supermärkten zurückgezogen

    Eine Burrata der Marke Giovanni Ferrari wird in ganz Frankreich wegen des Verdachts auf Kontamination mit dem Bakterium Listeria zurückgerufen. Während die Burrata (Büffelmozarella) mit dem Beginn der warmen Jahreszeit ihr Comeback auf den Tischen der Franzosen feiert, werden die Produkte der Marke Giovanni Ferrari in einem Dutzend Supermärkten zurückgerufen. Zu den Mäkten gehören: Carrefour, Carrefour Market, Auchan, Casino, Cora, Intermarché, Leclerc, Super U und Prodilac. Der Rückruf erfolgte nach einer möglichen Kontamination der Burrata mit dem Listerienbakterium, das für die Listeriose verantwortlich ist. Laut der Website RappelConso sind die Chargen L22152 bis L22169 betroffen. Das auf dem Produkt angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum liegt zwischen dem 29/ 06/2022 und dem 16/07/2022. Eine Krankheit, die schwerwiegend sein kann Wenn Sie dieses Produkt verzehrt haben und Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen verspüren, wird Ihnen dringend empfohlen, Ihren Arzt aufzusuchen. Die Liste…

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  • 81% der Franzosen sind Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung

    81% der Franzosen sind Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung

    Verschiedene parlamentarische Gruppen, darunter auch Macrons  Mehrheitsfraktion, schlagen vor, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung zu verankern. Sie werden von einer sehr großen Mehrheit der Franzosen unterstützt, wie eine Ifop-Umfrage für die Jean-Jaurès-Stiftung ergab. „In diesem Moment sehen wir, dass es Rückschritte gibt, die Geschichte beginnt wieder in die falsche Richtung zu laufen“, beklagte Premierministerin Elisabeth Borne am 29. Juni. Sie bezog sich dabei auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, ein Urteil aufzuheben, das seit fast einem halben Jahrhundert das Recht der Amerikanerinnen auf Abtreibung garantiert hatte. Bei dieser Gelegenheit bekräftigte die französische Regierungschefin ihren Wunsch, dieses Recht in der französischen Verfassung zu verankern. Die Fraktion der Präsidentenpartei in der Nationalversammlung hat bereits einen entsprechenden Vorschlag für eine Verfassungsänderung eingereicht, ebenso wie die Nup…

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  • Hautes-Pyrénées: Ein Mann und eine Frau in Pouyastruc erschossen

    Hautes-Pyrénées: Ein Mann und eine Frau in Pouyastruc erschossen

    Ein Mann und eine Frau wurden am Montag, dem 4. Juli, in Pouyastruc durch Schüsse getötet. Der mutmaßliche Täter wird aktiv gesucht. Die Gendarmerie nationale hat umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. Es geschah am späten Montagnachmittag, 4. Juli, in einem Haus in Cami dou pichou in Pouyastruc (Hautes-Pyrénées). Ein 55-jähriger Sportlehrer am Collège Desaix in Tarbes, der in Pouyastruc wohnte, wurde in seinem Haus mit einer Schusswaffe getötet. Eine Frau, seine 32-jährige Kollegin, Französischlehrerin an derselben Schule, die sich in seiner Begleitung befand, wurde durch Schüsse schwer verletzt und erlag kurz darauf ihren Verletzungen, wie der Staatsanwalt des Departements Hautes-Pyrénées, Pierre Aurignac, mitteilte. „Es war eine Nachbarin, die die schwer verletzte junge Frau außerhalb des Hauses entdeckte“, erklärte der Staatsanwalt bei einem Pressetermin in der vergangenen Nacht. Unmittelbar nach der Entdeckung des Verbrechens, setzte die Gendarmerie nationale umfangreiche Such- und Ermittlungsmaßnahmen ein, um den Urheber der tödlichen Schüsse zu finden. Der Mann, der Opfer der Schüsse wurde, war in Pouyastruc sehr bekannt und wurde von allen geschätzt wurde. Dorf herrscht völliges Unverständnis und der Schock ist groß. Ein Mann auf der Flucht Nach derzeitigen Informationen wurde zum Zeitpunkt der Tat ein Mann in der Nähe des Hauses des Sportlehrers gesehen. Er soll in das Haus gegangen sein, dort das Feuer auf die beiden Lehrer eröffnet haben und anschliessend geflüchtet sein. Die Gendarmerie in Pouyastruc und Umgebung mit einem Hubschrauber nach dem Mann. Staatsanwalt Pierre Aurignac begab sich an den Tatort, um die ersten von den Ermittlern zusammengetragenen Informationen entgegen zu nehmen. Die Familien der Opfer wurden psychologisch betreut. Der mutmaßliche Täter befindet sich weiterhin auf der Flucht.
  • Premierministerin Elisabeth Borne wird sich keiner Vertrauensabstimmung im Parlament stellen

    Premierministerin Elisabeth Borne wird sich keiner Vertrauensabstimmung im Parlament stellen

    „Wir sind nicht sicher, ob die Bedingungen für ein Vertrauensvotum gegeben sind (…) Wir werden Text für Text arbeiten“, um jeweils Mehrheiten aufzubauen, erklärt der neue Regierungssprecher Olivier Véran. jetzt ist es klar: Premierministerin Elisabeth Borne wird „nicht um das Vertrauen der Parlamentarier bitten“, wenn sie am Mittwoch in der Nationalversammlung und im Senat ihre politische Grundsatzerklärung abgibt. So gab es der neue Regierungssprecher Olivier Véran am Montag, dem 4. Juli, bekannt. „Wir sind nicht sicher, ob die Bedingungen für ein Vertrauensvotum erfüllt worden wären (…) Wir werden Text für Text arbeiten“, um jeweils Mehrheiten aufzubauen, erklärte er nach der ersten Sitzung des Ministerrats der neuen Regierung Borne. „Vertrauen lässt sich nicht a priori dekretieren, es wird geduldig Text für Text aufgebaut“, meinte Olivier Véran und sagte, dass den Parlamentariern der Opposition „wohlwollend die Hand gereicht“ werde. Die Entscheidung kam bei der Fraktion La Fran…

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  • VIDEO | Gard: Ein plötzliches und heftiges Gewitter trifft mehrere Gemeinden nördlich von Alès

    VIDEO | Gard: Ein plötzliches und heftiges Gewitter trifft mehrere Gemeinden nördlich von Alès

    Häuser, Bäume und Autos bekamen die Gewalt eines besonders intensiven Wetterereignisses im Departement Gard nördlich von Alès zu spüren. Sehr starke Winde trafen das Gebiet.

    Ein heftiger Sturm hat gestern am Spätnachmittag den Norden von Alès (Gard) getroffen. Mehrere Bäume und mehrere Dächer von Wohnhäusern wurden durch sehr starke Winde beschädigt, wie von der Zeitung Midi Libre und dem Sender France Bleu Hérault berichtet wurde. Meteo France hatte das Departement Gard für den gestrigen Tag auf die gelbe Gewitterwarnung gesetzt.