Kategorie: Frankreich

  • Starke Hitze: Vorsicht beim Baden

    Starke Hitze: Vorsicht beim Baden

    Achtung: Aufgrund der hohen Temperaturen steigen die Risiken beim Baden.  Opfer der Hitze sind nicht unbedingt die, die einen Hitzeschlag erleiden. Die Hitze greift jeden an, daher ist das Baden in der prallen Sonne nicht ratsam und in einigen überwachten Bereichen sogar verboten. In seinen acht Berufsjahren hat der Bademeister in dem Bericht des senders France 2 schon einige Ertrinkungsfälle erlebt. Aufgrund der Hitzewelle befürchten die Rettungsdienste jetzt noch mehr Unfälle. Vorsicht sollte man während der heißesten Stunden insbesondere bei sportlichen Aktivitäten – auch im Wasser – walten lassen. „Machen Sie keinen Sport zwischen zwölf und sechzehn, siebzehn Uhr. Das ist sehr gefährlich“, sagt ein Experte gegenüber France 2. Zu den Regionen, die am stärksten betroffen sein werden, gehört der Südwesten und insbesondere die Gegend um Toulouse (Haute-Garonne). Im Laufe der Woche werden dort Spitzenwerte von vierzig Grad im Schatten erwartet. Wer in unbewachten Gewässern badet, m…

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  • Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Der Präsident des nationalen Feuerwehrverbands, Grégory Allione, befürchtet, dass es aufgrund der derzeitigen Hitzewellen zu einem Anstieg der Brände kommen wird. Nach mehreren Tagen mit zahlreichen Bränden in Frankreich, insbesondere in den Cevennen, „wird die Hitzewelle diese Woche noch eins drauflegen“, zeigt sich Grégory Allione, Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Montag, dem 11. Juli, auf France Inter besorgt. Meteo France sagt für diese Woche starke Hitze in ganz Frankreich voraus. Am Montag können die Temperaturen im Departement Lot oder auch in den Landes auf bis zu 39 Grad steigen. „Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Derzeit gibt es bereits überall Feuerausbrüche“, erklärt der Feuerwehrchef. Grégory Allione spricht sich dafür aus, „mehr Leute einzustellen“ und „einen Gang höher zu schalten“. In Frankreich gibt es derzeit 42.000 Berufsfeuerwehrleute und 198.000 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren. „Das Ziel muss sein, dass wir im Jahr 2027 mindestens 250.000 freiwillige Feuerwehrleute haben“. Seiner Meinung nach kommt „die globale Erwärmung nicht 2030 oder 2050, sondern jetzt“.
  • Umstrittener Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement wird am 20. Juli aus dem Amt scheiden

    Umstrittener Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement wird am 20. Juli aus dem Amt scheiden

    Die Regierung wird seinen Rücktritt voraussichtlich am 20. Juli nach der Kabinettssitzung bekannt geben. Der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement wird am 20. Juli aus seinem Amt scheiden, wie Franceinfo am Montag, 11. Juli, unter Berufung auf die Pariser Polizeipräfektur meldet. Vorfälle im Stade de France: „Die Dinge wurden schlecht vorbereitet“, meint der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des Senats nach der Anhörung von Didier Lallement. Der Abgang des Polizeipräfekten soll von der Regierung am 20. Juli im Anschluss an die Kabinettssitzung bekannt gegeben werden. Ein Nachfolger soll unmittelbar ernannt werden. Didier Lallement erreichte im August letzten Jahres bereits die Altersgrenze von 65 Jahren, doch sein Mandat wurde mit einer Ausnahmeregelung um zwei Jahre verlängert. Didier Lallement, der vor etwas mehr als drei Jahren, am 21. März 2019, an die Spitze der Pariser Polizeipräfektur trat, stand seither oft im Mittelpunkt von Polemiken, wie etwa während des Lockdowns, …

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  • Inflation: Verkehrsminister fordert Autobahngesellschaften bei den Gebühren „zu einer Geste auf“

    Inflation: Verkehrsminister fordert Autobahngesellschaften bei den Gebühren „zu einer Geste auf“

    Da diese Jahr etwa 80% der Franzosen planen, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, fordert Clément Beaune die Autobahngesellschaften auf, „eine Geste zu machen“. Für viele Franzosen ist es jetzt Zeit für den langersehnten Urlaub, und der kann teuer werden. Ein Grund dafür ist die Inflation, die nicht nur die Kraftstoffpreise, sondern auch die Mautgebühren für die Autobahnen in die Höhe getrieben hat. Um diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken, forderte Verkehrsminister Clément Beaune die Autobahngesellschaften auf, den Franzosen mit „einer Geste“ zu helfen. In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien vom Sonntag, dem 10. Juli, bekräftigte der Minister seinen Willen, die Kosten für die Franzosen zu senken, die regelmäßig ihr Auto nutzen müssen, insbesondere derjenigen, die es während ihres Urlaubs nutzen werden. „Wir werden alle an einen Tisch bringen, um über Maßnahmen nachzudenken“, erklärte der Minister. Clément Beaune rief auch die Autobahngesellschaften dazu auf, bei den Mautgeb…

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  • Rattenplage in Paris: Die Nager erobern die französische Hauptstadt

    Rattenplage in Paris: Die Nager erobern die französische Hauptstadt

    Eine eher erstaunliche Debatte prägte den Pariser Stadtrat am Donnerstag, dem 7. Juli: die Verbreitung von Ratten in der Stadt. Was die Sitzung jedoch vor allem prägte, war die besondere Stellungnahme einer Vertreterin der Parti Animaliste (Tierpartei).

    Duchka Markovic, Vertreterin der Parti Animaliste (Tierpartei) im Pariser Stadtrat, überraschte alle mit ihrer Reaktion während einer Debatte über die Belästigung durch Ratten in der Hauptstadt. Zwar räumte sie zunächst ein, dass „die Anwesenheit von Ratten ein Problem darstellen kann, wenn sie sich in unseren Wohnungen oder Kellern aufhalten“, doch dann verteidigte sie die Nager, indem sie daran erinnerte, dass man sie nicht als „Ratten“, sondern als „Surmulots“ bezeichnen sollte.

    Weltweit gibt es mehrere Rattenarten, in Paris ist die „rattus norvegicus“, die entweder als „braune Ratte“ oder „Surmulot“ bezeichnet wird, das grosse Problem. Die Tierschützerin erklärte, dass die Bezeichnung „Ratte“ einen negativen Beigeschmack habe und an eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit erinnere: die „schwarze Ratte“, die über Jahrhunderte die Pest in Europa verbreitete.

    Die Tierschützerin Douchka Markovic schloss mit einem Plädoyer für ein Zusammenleben mit Ratten, die „Helfer bei der Abfallkontrolle“ seien. Sie ermutigte die Stadt sogar, „sie besser kennenlernen, um effektive und ethische Methoden zu finden“.

    Der Oppositionspolitiker Paul Hatte bewertete diesen Beitrag als „verrückt“. Die Stadtrats-Debatte wurde seitdem zum Gespött in den sozialen Netzwerken und einige Internetnutzer übernahmen den Spitznamen „Surmulot“.

  • Brandgefahr: Traditionelles Feuerwerk zum 14. Juli in vielen Städten abgesagt

    Brandgefahr: Traditionelles Feuerwerk zum 14. Juli in vielen Städten abgesagt

    Da sich die Brände in Frankreich häufen, haben bereits mehrere Bürgermeister die für den Nationalfeiertag am 14. Juli geplanten Feuerwerke in ihren Gemeinden abgesagt.

    In Alès (Gard) wäre die Party fast in einem Drama geendet. Am Samstagabend, dem 9. Juli, wurden Böller abgefeuert, die zahlreiche kleine Brände verursachten. Durch den Wind angefacht, breitete sich das Feuer immer weiter aus und bedrohte sogar Häuser. Es gab keine Opfer, aber 5.000 Quadratmeter gingen in Rauch auf. Am Sonntag, dem 10. Juli, stand der stellvertretende Bürgermeister auf der noch heißen Asche und wurde wütend: „Verantwortungslose Menschen haben Feuerwerkskörper geworfen, obwohl dies strengstens verboten war“.

    Die Stadtverwaltung von Nîmes hat entschieden.
    Sollte das traditionelle Feuerwerk am 14. Juli im Departement Gard, wo immer wieder Brände ausbrechen und die Brandgefahr durch die neue Hitzewelle noch zunehmen wird, beibehalten werden? Die Stadtverwaltung in Nîmes hat entschieden: Es kommt nicht in Frage, auch nur das geringste Risiko einzugehen. In ganz Südfrankreich, das nächste unter der neuen Hitzewelle schwitzen wird, haben sich viele weitere Gemeinden ebenfalls dafür entschieden, auf das Feuerwerk zum Nationalfeiertag zu verzichten.

  • Loiret: 25-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle von Motorrad überfahren

    Loiret: 25-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle von Motorrad überfahren

    Die Polizistin erlitt einen doppelten Schienbeinbruch sowie einen Nasenbeinbruch. Der Fahrer des Motorrads konnte zwar identifiziert werden, wird aber noch gesucht.

    Eine 25-jährige Polizeianwärterin wurde am Samstagabend, 9. Juli, in Amilly, in der Nähe von Montargis (Loiret), während einer Verkehrskontrolle von einem Motorrad angefahren, wie France Bleu Orléans am Sonntag berichtete. Die Polizistin wurde mit einem doppelten Schienbeinbruch sowie einem Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus in Montargis eingeliefert. Nach Angaben der Polizei beschleunigte der Fahrer des Zweirads absichtlich und fuhr auf die Polizistin zu, als sie ihn zum Anhalten aufforderte.

    Der Staatsanwalt von Montargis, Loïc Abrial, erklärte, der Motorradfahrer habe sich gegen 23.15 Uhr „geweigert, sich einer Überprüfung zu unterziehen und seine Fahrt fortgesetzt“. Nach ersten Erkenntnissen habe er „ein Manöver durchgeführt und sei mit Absicht auf die Polizisten zugefahren“ wobei er die junge die Polizistin anfuhr.

    Der Fahrer des Motorrads wurde von der Polizei identifiziert und wird gesucht. Es handelt sich um einen 18-jährigen jungen Mann aus dem Großraum Montargis. Der junge Mann beschleunigte, wobei seine Beifahrerin vom Motorrad fiel. Anschließend flüchtete er querfeldein und ließ später sein Motorrad am Rand einer Böschung stehen. Es wurde eine Untersuchung wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

  • Hitzewelle im Südwesten: Wo wird es am Montag am heißesten sein?

    Hitzewelle im Südwesten: Wo wird es am Montag am heißesten sein?

    Die Hitze schlägt ab Montag, dem 11. Juli, im Südwesten Frankreichs wieder zu. Die Höchstwerte werden bereits am Montag Nachmittag 38°C erreichen. Und das ist noch nicht das Ende.

    Warm und wärmer. Das ist das Wetterprogramm für diesen Montag, den 11. Juli, und auch die nächsten Tage. Die neue Hitzeperiode, die sich über das Wochenende ankündigte, wird im Laufe des Montags an Intensität gewinnen und voranschreiten.

    Um 7 Uhr am Montagmorgen meldete MeteoCiel bereits 23,2°C in Leucate und 21,6°C in Albi.

    Heute Nachmittag sagt Meteo France 35°C in Castres und Carcassonne, 34°C in Toulouse, Montauban, Cahors, Auch, 33°C in Tarbes, Pau, Agen und Foix, 31°C in Narbonne und 30°C in Rodez im Schatten voraus. In anderen Gemeinden der Region kann es sogar noch wärmer werden. Zu bedenken ist auch, dass die Temperaturen in der Sonne, ausserhalb des schützenden Schattens, deutlich höher ausfallen werden. Man sollte sich also wenn möglich immer im Schatten aufhalten und viel trinken.

    Es wird wieder heiss im Südwesten Frankreichs

    Eine Hitzewelle bis zum 20. Juli?
    Die einsetzende Hitzewelle könnte in weiten Teilen Frankreichs bis zum 20. Juli anhalten, so La Chaîne Météo. Die Tiefsttemperaturen werden in den großen Städten des Südens in dieser Woche nachts generell deutlich über 20°C bleiben. Am Nachmittag könnte am Mittwoch oder Donnerstag, dem 14. Juli, mancherorts die 40°C-Marke überschritten werden. Die Intensität, die Dauer und die geografische Ausdehnung der neuen Hitzewelle sind jedoch noch nicht ganz klar.

    Die Hitze erklärt sich durch eine Wärmekuppel, die sich über Nordafrika aufbaut und heisse Luft nach Frankreich aufsteigen lässt.

  • Die Wasserbomber im Süden Frankreichs retten Leben

    Die Wasserbomber im Süden Frankreichs retten Leben

    Aufgrund der Dürre ist es ein riskanter Sommer für die Piloten der Wasserbomberbasis Nîmes-Garons. Seit Jahresbeginn sind in Südfrankreich bereits fast 6.000 Hektar Vegetation in Rauch aufgegangen.

    Die Wasserbomber-Piloten der Sécurité Civile, die seit März 2017 auf dem ehemaligen Marinefliegerstützpunkt Nîmes-Garons stationiert sind, sind die wichtigsten Verbündeten der Feuerwehrleute am Boden.

    Zu Beginn des Sommers sind die 87 Piloten in höchster Alarmbereitschaft, und das alles in einem äußerst angespannten Arbeitsklima. Vor einigen Wochen konnte ein Streik auf dem Stützpunkt nur knapp abgewendet, weil es immer wieder Probleme mit der Auszahlung der Gehälter, Unregelmäßigkeiten bei den Beförderungen oder operative Entscheidungen gab, die ohne Absprache in Paris getroffen wurden und weit von der Realität vor Ort entfernt waren. Unglaublich, wenn man sich die Wichtigkeit ihrer Mission vor Augen führt.

    Die Gründung der Wasserbomber-Staffel geht auf die frühen 1960er Jahre zurück, als Südfrankreich von sehr heftigen Bränden heimgesucht wurde. Zwei Männer, ein Unterpräfekt und ein Feuerwehrhauptmann waren davon überzeugt, dass Luftunterstützung das Ausmass der Brände begrenzen könnte.

    Im Jahr 1963 mieteten sie in Kanada zwei Catalina-Wasserflugzeuge an, um Brände in Südfrankreich zu bekämpfen. Aber die Entscheidungsträger in Paris lassen sich nur langsam überzeugen. Die ersten Canadair-Flugzeuge mit Kolbenmotoren, die speziell für diese Art von Mission entwickelt wurden, werden sechs Jahre später in Dienst gestellt.

    In mehr als 50 Jahren Waldbrandbekämpfung hat die Luftunterstützung die Fläche, die den Bränden zum Opfer viel, um das Zehnfache verringert.

    Auch die Prävention spielt bei der Bekämpfung von Waldbränden eine große Rolle. Ende der 1980er Jahre wurde eingeführt, dass an gefährlichen Tagen dauerhaft Flugzeuge in der Luft sind, um Feuerwehrleute, die präventiv im Gelände unterwegs sind, bei Bedarf unmittelbar unterstützen zu können.

    Sechs Tonnen Wasser in 12 Sekunden
    Die Löschflugzeuge sind heute meist Dash 8, ursprünglich ein von der kanadischen Firma Bombardier hergestelltes Regionaltransportflugzeug, das durch Hinzufügen eines bauchigen Tanks für Wasser und Brandverzögerer in einen Wasserbomber umgewandelt wurde.

    Und dann gibt es noch den Canadair C415, der in der Lage ist, sechs Tonnen Wasser in nur 12 Sekunden aus seinen beiden Tanks auf den Brand zu schütten.

    Die Piloten dieser Flugzeuge sind meist ehemalige Angehörige der Luftwaffe oder der Marine. In über 60 Jahren haben sie viele Menschenleben gerettet, aber auch einen hohen Preis für die Bekämpfung der Flammen bezahlt.

  • 7. Covid-19-Welle: Die Prognose des Institut Pasteur für die nächsten Tage

    7. Covid-19-Welle: Die Prognose des Institut Pasteur für die nächsten Tage

    Das Institut Pasteur hat seine Prognosen für die nächste Zeit in Bezug auf Covid-19-Epidemie veröffentlicht. Frankreich wird einen deutlichen Anstieg der Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit dem Virus zu verzeichnen haben. Das Institut Pasteur hat gerade seine Hochrechnungen zur Frage der Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Covid-19 veröffentlicht. Das Institut sagt voraus, dass die Zahl der infizierten Patienten, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, „in den nächsten Tagen“ steigen wird. Das Institut Pasteur rechnet damit, dass bis zum 18. Juli täglich 1.700 Patienten eingeliefert werden (derzeit sind es etwa 1.000). Zu diesem Zeitpunkt könnten durchschnittlich 160 Patienten pro Tag in eine Intensivstation überwiesen werden (derzeit derzeit sind es etwa 100). In seinem Bericht stellt das Institut Pasteur in den letzten Tagen „eine Verlangsamung der Krankenhauseinweisungen und der Anzahl der Fälle“ fest. „Diese Art der Verlangsamung kann ein Vorläuferindikator für d…

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