Kategorie: Frankreich

  • Waldbrand: Wiederaufnahme des TGV- und TER-Verkehrs südlich von Bordeaux

    Waldbrand: Wiederaufnahme des TGV- und TER-Verkehrs südlich von Bordeaux

    Zur Bekämpfung dieses Brandes mussten zwei Canadair-Löschflugzeuge, ein Dash-Flugzeug und 170 Feuerwehrleute eingesetzt werden.

    Der Verkehr der TGV- und TER-Züge südlich von Bordeaux (Gironde) konnte am Mittwoch, den 3. August, wieder aufgenommen werden, wie SNCF und die Präfektur mitteilten. Der Verkehr der Züge auf den Strecken Bordeaux-Hendaye und Bordeaux-Dax-Tarbes war am Dienstag gegen 15:30 Uhr unterbrochen worden, nachdem in der Gemeinde Laluque, etwa 20 km nördlich von Dax, ein Feuer am Rande der Gleise ausgebrochen war.

    Lesen Sie auch: Erneuter Ausbruch eines Feuers im Departement Landes

    Laut SNCF hat sich der Verkehr seit dem frühen Morgen „allmählich wieder erholt“ und sollte „bis zum Ende des Vormittags“ wieder normal laufen.

    In den Landes herrscht Warnstufe Rot für Waldbrände
    Das Feuer, das 32 Hektar Kiefernwald zerstörte, konnte in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht werden.

    Das Departement Landes wurde am Mittwoch auf die Warnstufe Rot (Stufe 4 von 5) für Waldbrandgefahr gesetzt, ebenso wie das benachbarte Lot-et-Garonne und die Gironde.

  • Marine Le Pen fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

    Marine Le Pen fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

    Die Chefin der Abgeordneten des Rassemblement National kritisierte außerdem eine „totale Untätigkeit“ der Regierung. Marine Le Pen forderte am Dienstag, dem 2. August, die Abschaffung der Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine, da sie ihrer Meinung nach „absolut nichts nützen“, außer den Europäern „Leid zuzufügen“. „Ich wünsche mir“, dass die Sanktionen „verschwinden, damit Europa nicht mit einem Blackout konfrontiert wird, insbesondere was die Gasimporte betrifft“, erklärte die Chefin der RN-Abgeordneten bei einer Pressekonferenz in der Nationalversammlung. Die Le Pen prangerte außerdem eine „totale Untätigkeit“ der Regierung seit der Wiederwahl von Emmanuel Macron im April an und meinte, dass in den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit „fast nichts“ passiert sei. „Das Einzige, was passiert ist, ist dieser Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft. (…) Und man sieht, dass es weit hinter den Bedürfnissen unserer Landsleute zurückbleibt“. Marine Le Pen, die am 2…

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  • Erneuter Ausbruch eines Feuers im Departement Landes

    Erneuter Ausbruch eines Feuers im Departement Landes

    Am Dienstag, den 2. August, brach in Laluque im Departement Landes ein weiteres Feuer aus. Eine weitere Herausforderung für die Feuerwehrleute des Departements, dass durch mehrere Brandausbrüche innerhalb weniger Tage heimgesucht wurde.

    In Laluque, 60 km nördlich von Dax (Landes), brannten am Dienstag, dem 2. August, mehr als 30 Hektar Land. Eine grosse Rauchfahne stieg aus einem Kiefernwald auf. Mehr als hundert Feuerwehrleute wurden von zwei Canadair- und einem Dash-Löschflugzeug unterstützt, deren Einsatz allerdings nach Einbruch der Nacht unterbrochen wurde. Das Feuer war gegen 15 Uhr neben einer Bahnstrecke ausgebrochen. Am Dienstagabend wurde der Zugverkehr zwischen Bordeaux (Gironde) und Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) deshalb unterbrochen. Fast 2.000 Passagiere sollen im Bahnhof von Dax (Landes) gestrandet sein.

    In den Landes gilt die höchste Brandwarnstufe
    Zwei Häuser wurden evakuiert und weitere Evakuierungen waren am Dienstagabend noch im Gange. Der Brand ereignet sich zu einer Zeit, in der die Feuerwehrleute des Departements noch immer bei einem Brand in der Region Mano (Landes) im Einsatz waren. Aufgrund dieses neuen Brandausbruchs versetzte die Präfektur das Departement für Mittwoch, den 3. August, in die Vigilance rouge incendie (höchste Brandwarnstufe).

  • Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Die Hitzewelle soll sich am Mittwoch auf weitere Departements hauptsächlich im Osten Frankreichs ausdehnen. Insgesamt wurden jetzt 27 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Météo France hat am Dienstag, 2. August, für 27 französische Departements die Alarmstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen. Sechs davon befinden sich im Südwesten.

    Betroffen sind Departements vom Niederrhein über die Vaucluse bis hin zur Haute-Garonne. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Osten und Südosten des Landes. Die neue Hitzewelle wird laut Météo-France voraussichtlich kürzer sein als die Hitzewelle im Juli. Die Spitzentemperaturen sollen am Mittwoch erreicht werden und „werden auch am Donnerstag noch vorhanden sein, wobei sich die Hitze nach Osten verschiebt“, so Météo-France in einem Bulletin von 16 Uhr. Die Höchsttemperaturen „werden oft über oder bei 35°C liegen, mit Spitzenwerten von 39 oder 40°C im Südwesten“.

    Darüber hinaus wurden 41 Departements auf Hitzewarnung Gelb gesetzt. „Ein Nachlassen der Temperaturen zeichnet sich ab Freitag vom Nordwesten her ab“, so Météo-France.

  • In mehreren Regionen Frankreichs wüten noch immer zahlreiche Brände

    In mehreren Regionen Frankreichs wüten noch immer zahlreiche Brände

    Die extreme Hitze der letzten Wochen und die damit verbundene Trockenheit haben dazu geführt, dass in mehreren Departements Frankreichs die höchste Alarmstufe für Brände ausgerufen wurde.

    350 Hektar Land gingen in Gallargues-le-Montueux im Departement Gard in Flammen auf. Ein Ehepaar verlor sein Geschäft, sein Haus und einige der Tiere, die sie gezüchtet hatten. „Wir haben alle Tiere, die wir kriegen konnten, in die Lastwagen gepackt und auf die Straße gestellt“, erzählt Sébastien mit Tränen in den Augen vor der Kamera von Franceinfo. „Wir sind losgefahren, ohne etwas mitzunehmen, und  heute haben wir nichts mehr. Noch gestern Morgen haben wir gearbeitet, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, und jetzt haben wir nichts mehr“, schluchzt Justine vor dem abgebrannten Grundstück ihres Hauses.

    Feuer auch auf Korsika
    Seit Sonntag haben die Feuerwehrleute im Gard aufgrund eines gefährlichen drehenden Windes Mühe, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Einer von ihnen erlitt schwere Verbrennungen. Dort ist das Feuer inzwischen unter Kontrolle, im Gegensatz zu einem anderen Brand, der sich am Montagmorgen im Norden Korsikas ausbreitete. Dort sind inzwischen 450 Hektar in einem schwer zugänglichen Gebiet verwüstet worden.

  • Ist das Leben in Frankreich wirklich so teuer?

    Ist das Leben in Frankreich wirklich so teuer?

    Klar ist, dass die Steuern in Frankreich hoch sind und dass deswegen auch der Lebensunterhalt teuerer sein könnte. Wie sieht es mit den Lebensmittelpreisen im Vergleich zum restlichen Europa wirklich aus?

    Frankreich ist ein wunderbares Land und lockt Besucher mit seiner schönen Landschaft, der Geschichte, dem Lebensstil, dem schmackhaften Essen und gutem Wein.

    Einige Dinge sind in Frankreich deutlich teurer als anderswo und die Steuern sind notorisch hoch, aber wie sieht es mit den Kosten für Lebensmittel und Wein im Vergleich mit anderen Ländern aus?

    Eurostat, das die Preisniveaus in der EU, dem EWR und den EU-Beitrittsländern überwacht, sieht die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke in Frankreich auf Platz 10 von 36. Allerdings gibt es innerhalb Frankreichs zum Teil erhebliche regionale Unterschiede.

    Lebensmittel in Frankreich sind teurer als im Durchschnitt der 19 Länder, die derzeit den Euro als Währung verwenden.

    Nach den Daten von Eurostat lagen die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahr 2021 um 11 Prozent über dem EU-Durchschnitt, bei Obst, Gemüse und Kartoffeln sogar um 20 Prozent.

    Alkoholfreie Getränke waren in Frankreich dagegen etwas billiger als der Durchschnitt, ebenso wie Milch, Käse und Eier. Alkoholische Getränke sind im Durchschnitt etwas teurer als der Durchschnitt. Allerdings gehen die höheren Lebenshaltungskosten mit einem höheren Lohnniveau einher. Auch die Löhne in Frankreich sind im Durchschnitt höher als in den anderen Euro-Ländern.

    Ein genaueres Maß für die tatsächlichen Kosten von Lebensmitteln wäre daher die Messung des Anteils am Monatseinkommen eines Haushalts, der für Lebensmittel ausgegeben wird. In Rumänien etwa machen Lebensmittel mehr als ein Viertel der Ausgaben eines Haushalts aus. In Rumänien sind die „echten“ Lebenshaltungskosten also teurer, da sie einen größeren Teil des Haushaltsbudgets verschlingen, obwohl die Preise niedriger sind als im EU-Durchschnitt. In den 36 von Eurostat erfassten Ländern machten Lebensmittel und alkoholfreie Getränke etwa 13 Prozent der Konsumausgaben eines Haushalts aus.

    In Frankreich lag dieser Anteil im Jahr 2021 bei 13,9 Prozent, gegenüber 14,9 Prozent im Vorjahr, womit Frankreich auf der Liste ziemlich genau im Durchschnitt liegt.

    Der Lebenshaltungskosten-Index von Numbeo listet Frankreich insgesamt auf Platz 15 der teuersten Länder der Welt – obwohl es beim Lebensmitteleinkauf und beim Restaurantbesuch näher an den USA liegt (Platz 27 auf der Liste).

  • Übergewinnsteuer: Senat entscheidet sich nach knapper Abstimmung dagegen

    Übergewinnsteuer: Senat entscheidet sich nach knapper Abstimmung dagegen

    Am Montag, dem 1. August, befassten sich die Senatoren mit der von der Linken befürworteten Übergewinnsteuer großer Unternehmen. Nach einer knappen Abstimmung lehnte der Senat die entsprechende Gesetzesvorlage schließlich ab. Die sogenannten Übergewinne großer Unternehmen, die von der Energie-Krise profitieren, werden nicht extra besteuert. Der Senat hat am Montag, dem 1. August, entschieden. Es war eine knappe Abstimmung mit 155 Ja- und 177 Nein-Stimmen. Insbesondere die Republikaner im Oberhaus des französischen Parlaments waren gegen die Maßnahme. Auch Wirtschaftsminister Bruno Le Maire findet es wichtig, Investoren zu beruhigen, die Frankreich oft wegen seiner Abgabenhöhe kritisieren. „Wenn man das am höchsten besteuerte Land aller europäischen Länder ist, fügt man nicht noch eine zusätzliche Steuer hinzu“, bekräftigte Le Maire. Die Idee der Übergewinnsteuer wurde mit Nachdruck von der Linken verteidigt, die die außerordentlichen Gewinne großer Unternehmen wie TotalEnergies besteue…

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  • Kraftstoffe: Benzin- und Dieselpreise sanken Ende Juli

    Kraftstoffe: Benzin- und Dieselpreise sanken Ende Juli

    Die Kraftstoffpreise in Frankreich sinken, wie aus den offiziellen Daten hervorgeht, die die Regierung am Montag, dem 1. August, veröffentlichte. So sind die Kosten für Benzin und Diesel weitgehend wieder unter die 2-Euro-Marke gesunken, nachdem sie Anfang Juli durchschnittlich deutlich über 2 Euro pro Liter lagen. Dieselkraftstoff ist im Vergleich zur Vorwoche um 5,61 Cent gesunken, Super bleifrei 95 kostet 7,92 Cent weniger und Super bleifrei 96-E10 ist um 6,21 Cent billiger geworden. Dabei ist zu beachten, dass der von der Regierung eingeführte Rabatt von 18 Cent pro Liter immer noch angewendet wird. Im September und Oktober soll ein Kraftstoffrabatt von 30 Cent pro Liter und im November und Dezember ein Rabatt von 10 Cent eingeführt werden, wie aus dem Maßnahmenpaket hervorgeht, das kürzlich von der Nationalversammlung verabschiedet wurde.
  • Starker Preisanstieg bei Babyprodukten in französischen Apotheken

    Starker Preisanstieg bei Babyprodukten in französischen Apotheken

    Die Preise für Babyprodukte steigen in französischen Apotheken stark an, während sie in Supermärkten stabil bleiben. Das könnte dazu führen, dass die Kunden die großen Einzelhandelsketten bevorzugen werden.

    Die Preise für Baby- und Kinderprodukte sind in Apotheken am Montag, dem 1. August, deutlich gestiegen. „Konkret wird eine Babymilch, die im Durchschnitt 20 Euro gekostet hat, auf zwischen 22 und 24 Euro steigen“, erklärt der Apotheker Patrick Sitbon gegenüber France 3. Die Hersteller kündigen weitere Erhöhungen ab dem Herbst an und weisen darauf hin, dass sich der Krieg in der Ukraine auf die Preise, insbesondere für Rohstoffe und Verpackungen, auswirkt.

    Preiswertere Produkte in den großen Einzelhandelsketten
    Innerhalb von zwei Jahren sind die Preise für Babymilch um 11% bis 33% gestiegen. Auch die Preise für Windeln sind um bis zu 91% in die Höhe gegangen. „Wenn es einen großen Preisanstieg in der Apotheke gibt, die Preise im Supermarkt aber gleich bleiben, könnte man tatsächlich eventuell wechseln“, sagt ein Familienvater. In den großen Supermärkten werden Babyprodukte weiterhin preiswerter verkauft. „Die großen Einzelhandelsunternehmen wollen vor allem die Kundschaft der Familien nicht verlieren (…) sie bemühen sich bei diesen Produkten um niedrige Preise, während bei den anderen Produkten die Inflation deutlich wird“, erklärt Olivier Dauvers, Spezialist für große Einzelhandelsunternehmen, auf dem Sender France 3.

  • Pyrénées-Orientales: Riesenqualle in der Nähe von Perpignan aus dem Meer gefischt

    Pyrénées-Orientales: Riesenqualle in der Nähe von Perpignan aus dem Meer gefischt

    In Argelès-sur-Mer wurde eine ungewöhnlich große Qualle aus dem Wasser gezogen. Nach neuesten Beobachtungen soll es an den Stränden der Pyrénées-Orientales in den letzten Tagen einen deutlichen Anstieg der Quallen-Häufigkeit gegeben haben.

    Ist der Sommer 2022 der Sommer der Qualle? Die gallertartigen Tiere werden seit Beginn der Ferien immer häufiger an der westlichen französischen Mittelmeerküste gesichtet. In Argelès-sur-Mer, in der Nähe von Perpignan, überraschte ein Exemplar die Badegäste durch seine enorme Grösse. Laut einem Tweet von InfOccitanie, handelt es sich bei dem Exemplar um eine Rhizostoma octopus, auch „Blumenkohlqualle“ genannt, eine Art, die in letzter Zeit immer häufiger im Mittelmeerraum vorkommt.

    Die „Blumenkohlquallen“ sind eine grosse Quallen-Art, die offenbar von dem derzeitigen Temperaturanstieg im Mittelmeer profitieren und daher in diesem Sommer deutlich häufiger auftreten.

    Die von der Website Meduseo zusammengestellten Daten zeigen, dass die Zahl der Quallensichtungen in der letzten Woche um das Drei- bis Vierfache gestiegen ist, insbesondere an der Mittelmeerküste und im Departement Pyrénées-Orientales.