Kategorie: Frankreich

  • Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Am Wochenende des 12. und 13. Novembers versuchten wieder fast 1.000 Personen, mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Einige von ihnen wurden gewaltsam aus ihrem Boot geworfen.

    Unter Lebensgefahr nach Großbritannien. Am Sonntagmorgen, dem 13. November, versuchten Dutzende von Migranten, den Ärmelkanal zu überqueren. Ein Fischer filmte die Szenen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Schleuser hatten sich mit den Migranten über soziale Netzwerke an einem Strand verabredet. „Sie starten Aufrufe über TikTok und man kann sich dann einen Platz kaufen. Das Boot steht an einem Ort, es gibt einen GPS-Punkt und das Boot fährt die Küste entlang und holt den Migranten, der bezahlt hat, ab“, erläutert der Fischer Olivier Folcke gegenüber France Télévisions.

    Migranten sollen gewaltsam ins Wasser geworfen worden sein.
    Innerhalb weniger Minuten befanden sich am Sonntagvormittag Frauen, Kinder und Männer mit und ohne Schwimmwesten auf dem offenen Meer. Einige von ihnen sollen dann von Schleppern absichtlich ins Wasser geworfen worden sein, um das Gewicht der Schlauchboote zu verringern. „Als wir sie aus dem Wasser zogen, hatten sie keine Kraft mehr in den Handgelenken (…) sie waren vor Kälte wie gelähmt“, fährt Olivier Folcke fort. Seit Freitag ist dies der dritte Versuch einer Überfahrt, der von den Behörden festgestellt wurde. Bisher wurden 140 Schiffbrüchige gerettet.

  • Monieux: Jäger wird bei Treibjagd von anderem Jäger erschossen

    Monieux: Jäger wird bei Treibjagd von anderem Jäger erschossen

    Ein 56-jähriger Jäger starb am Sonntagnachmittag bei einer Jagd in der Gemeinde Monieux im Departement Vaucluse. Das ist der zweite tödliche Unfall in diesem Departement seit Beginn der diesjährigen Jagdsaison.

    Nach ersten Erkenntnissen, die die Staatsanwaltschaft am Montagmorgen mitteilte, ereignete sich der tödliche Unfall bei einer Treibjagd auf Rehe. Der Jäger, der den tödlichen Schuss abgegeben hatte, wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Carpentras leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ ein, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln.

    Die Rettungskräfte wurden am Sonntag gegen 16.30 Uhr alarmiert. Der Unfall ereignete sich in der Ortschaft Peissonnier in der Gemeinde Monieux (Vaucluse). Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann mutmasslich bereits tot. Trotz aller Bemühungen gelang es den Sanitätern aus Carpentras nicht, ihn wiederzubeleben. Der Jäger wurde noch vor Ort für tot erklärt.

    Dies ist bereits der zweite tödliche Jagdunfall im Departement Vaucluse seit Beginn der Jagdsaison 2022. Am 25. September wurde ein Jäger aus Goult bei einer Treibjagd auf Wildschweine im Luberon-Massiv getötet.

  • Staat wegen Klima-Untätigkeit verurteilt – Macron: „Das geht nicht auf mein Konto“

    Staat wegen Klima-Untätigkeit verurteilt – Macron: „Das geht nicht auf mein Konto“

    Der Präsident ist sicher, dass sich die Verurteilung auf den Zeitraum vor seinem Einzug in den Elysée-Palast bezog und beteuert, dass er ab seiner Wahl 2017 damit begonnen habe, „doppelte Arbeit“ für das Klima zu leisten. Die Verurteilung des Staates wegen Untätigkeit im Klimabereich ginge nicht auf sein Konto, sondern sei für den Zeitraum 2015-2018. Emmanuel Macron hat sich in einem Video, das er am Sonntag, dem 13. November, in den sozialen Netzwerken gepostet hat, selbst entlastet und seine Umweltbilanz verteidigt. Der Staatschef hatte vor einer Woche versprochen, auf Fragen zu antworten, die die Franzosen zur „ökologischen Herausforderung“ an ihn richten würden. Seine ersten Antworten auf diese Fragen sind in einem zwölfminütigen Video enthalten, das auf YouTube gepostet wurde.

    Ein anonymer Internetnutzer, @Melvak_, griff ein wiederkehrendes Argument der linken Opposition auf und fragte den französischen Präsidenten: „W…

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  • Emmanuel Macron: „Der Schleier ist ein Objekt der Unterdrückung“ für iranische Frauen

    Emmanuel Macron: „Der Schleier ist ein Objekt der Unterdrückung“ für iranische Frauen

    Emmanuel Macron lobte den Mut der Protestierenden. In einem TV-Interview sprach er über den Schleier, die französische Unterstützung und mögliche diplomatische Lösungen. Präsident Emmanuel Macron äußerte sich am Montag, dem 14. November, auf dem Sender France Inter zur Lage im Iran, wo es seit dem Tod von Mahsa Amini zu großen Demonstrationen kommt. Der Präsident bekräftigte seine „Bewunderung“ für die Regimegegner, aber auch seinen Wunsch, eine diplomatische Lösung im Iran wie auch für Russland wieder in Gang zu bringen. „Ein Objekt der Unterdrückung“Der Präsident machte einen Unterschied zwischen dem Tragen des Kopftuchs in Frankreich und im Iran. „Wir erlauben den Schleier innerhalb von Grenzen, die durch das Gesetz gesetzt werden. […] Wir schützen die Freiheit zu glauben oder nicht zu glauben“, so Emmanuel Macron. Im Gegensatz dazu sei der Schleier für iranische Frauen „ein Objekt der Trennung und der Unterdrückung“.

    Em…

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  • Indre: Ehepaar vermacht seiner kleinen Gemeinde fast eine Million Euro

    Indre: Ehepaar vermacht seiner kleinen Gemeinde fast eine Million Euro

    Vor ihrem Tod beschlossen Annie und Jean-Claude, ihrer Gemeinde die Summe von 968.228 € zu spenden. Eine Summe, die dazu bestimmt ist, die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern. 968.228 Euro vermachen sie ihrer Gemeinde. Der letzte Wille von Annie und ihrem Mann überrascht die Einwohner von Le Poinçonnet (Indre) nicht wirklich. Sie erinnern sich an großzügige Freunde im Alltag: „Jean-Claude und Annie waren Menschen, die aus Nordfrankreich kamen und sich im Departement Indre niederließen. Sie konnten keine Kinder bekommen, also haben sie viele Dinge verschenkt“, sagt dieses Ehepaar auf dem Sender France 3. Geldanlagen, Lebensversicherungen, Wertgegenstände – die Ersparnisse eines ganzen Lebens wurden jetzt der Gemeinde vermacht. Finanzierung von Reparaturen und Aktivitäten In der Erinnerung des Bürgermeisters ist es das erste Mal, dass die kleine Gemeinde mit gerade mal 6.000 Einwohnern eine so große Spende erhält: „Oft bekommen wir kleine Spenden von 50 oder 100 Euro. Aber ein Vermächtnis in dieser Höhe kommt wirklich unerwartet. Ich habe es als ein echtes Geschenk angesehen“. Ein Geschenk, um lang geplante Projekte wie die auf 80.000 Euro geschätzte Instandsetzung einer Mauer auf dem Gemeindefriedhof zu verwirklichen. Das Vermächtnis könnte auch dazu beitragen, einen Schulhof zu begrünen und Aktivitäten für Kinder und ältere Menschen zu organisieren.
  • Var: Junge Frau wird von einem TGV erfasst und stirbt

    Var: Junge Frau wird von einem TGV erfasst und stirbt

    Eine 18-jährige Frau starb, nachdem sie am Samstag, den 12. November, am Bahnhof von Cannet-des-Maures in der Region Var mit ihrem Roller von einem TGV erfasst worden war.

    Am Samstag, dem 12. November, überquerte eine 18-jährige Frau am Bahnhof von Cannet-des-Maures (Var) mit ihrem Roller die Bahngleise und wurde von einem TGV erfasst, der zwischen Toulon und Nizza (Alpes-Maritimes) verkehrte. Den ganzen Nachmittag über suchten Kriminaltechniker der Gendarmerie die Gegend nach Hinweisen ab, um herauszufinden, was genau passiert war, und um zu überprüfen, ob der Bahnhof mit akustischen Warnsignalen ausgestattet war, die die Reisenden vor der Ankunft der Züge warnten.

    „Es gibt keine Unterführung, um auf das zweite Gleis zu gelangen“

    Derzeit geht man von einem Unfall aus. Ein Bahnbenutzer ist nicht wirklich überrascht von diesem Drama. Seiner Meinung nach überqueren regelmäßig viele Reisende die Gleise. „Es gibt keine Unterführung, um auf das zweite Gleis zu gelangen. Es gibt nur eine Plastikplattform zum Überqueren“, erklärt er auf dem Sender France 3. Als Folge des Unfalls wurde der Zugverkehr in beiden Richtungen vollständig unterbrochen. Der TGV, der die junge Frau erfasst hatte, blieb den größten Teil des Nachmittags auf den Gleisen des Bahnhofs blockiert.

  • Auf dem Parkplatz der Bowlingbahn in Auch fängt die Feuerwehr eine Kaiserboa

    Auf dem Parkplatz der Bowlingbahn in Auch fängt die Feuerwehr eine Kaiserboa

    Spezialisten der Feuerwehr Mirande fingen am frühen Samstagnachmittag, dem 12. November, in Auch eine Kaiserboa ein. Die Schlange wurde in die Nationale Tierärztliche Hochschule in Toulouse gebracht.

    Eine seltsame Entdeckung am 12. November. Als ein leitender Beamter der Feuerwehr des Departements Gers am frühen Nachmittag gegen 14.30 Uhr auf dem Weg zur Bowlingbahn in Auch war, bemerkte er in der Hecke vor dem Eingang der Anlage eine Kaiserboa, auch bekannt als Boa constrictor imperator. Er rief sofort die Notrufzentrale an, um Spezialisten der Feuerwehr zu informieren.

    Kein Besitzer identifiziert
    Feuerwehrleute und ein Spezialistenteam machten sich sofort auf den Weg, um das Tier einzufangen, dessen Größe auf 2,50 m geschätzt wird. Manche Exemplare dieser Gattung können bis zu 3,50 m groß werden. Der Feuerwehr gelang es jedoch bisher nicht, den Besitzer der Schlange zu ermitteln, da diese nicht gechipt war. Seit 2016 sind Privatpersonen in Frankreich gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Tiere mit Chips kennzeichnen zu lassen. Nachdem die Boa eingefangen worden war, wurde sie in ein Terrarium in der Nationalen Tierärztlichen Hochschule in Toulouse gebracht.

  • Frankreich-Italien: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Frankreich-Italien: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Der Fall der Ocean Viking hat eine Krise zwischen Frankreich und Italien ausgelöst. Grenzkontrollen wurden am Samstag, dem 12. November, an mehr als einem Dutzend Grenzübergängen, auch in den Bergen, verschärft.

    In Menton, wie auch an zehn anderen Grenzübergängen des Departements Alpes-Maritimes, werden die Kontrollen an der französisch-italienischen Grenze verschärft. Grenzpolizisten und Gendarmen überprüfen die Autos. Die Ankunft der Ocean Viking im Hafen von Toulon (Var) mit 230 Migranten an Bord ließ die Spannungen zwischen den beiden Ländern auf einen vorläufigen Höhepunkt steigen. Innenminister Darmanin mobilisierte mehr als 500 Beamte, damit die verstärkten Kontrollen durchgeführt werden können.

    Schlepper im Visier

    Neben Migranten sind auch Schleuser im Visier der Ordnungskräfte. Seit Jahresbeginn wurden bereits 680 Schleuser festgenommen. Trotz der Risiken, die mit fünf Jahren Gefängnis und 300.000 Euro Geldstrafe verbunden sind, steigt ihre Zahl stetig an. „Schlepper können auf Fußwegen Migranten über die Grenze bringen, sie in Privatfahrzeugen abholen, aber es kann auch sein, dass sie LKWs benutzen“, sagt Emmanuelle Joubert, Leiterin der Luft- und Grenzpolizei des Departements Alpes-Maritimes, auf dem Sender France 3. Auch in Bahnhöfen und Zügen werden verstärkte Kontrollen durchgeführt. Sie dürften in den nächsten Tagen noch zunehmen.

  • Eingestürzte Gebäude in Lille: Leiche eines Opfers in den Trümmern gefunden

    Eingestürzte Gebäude in Lille: Leiche eines Opfers in den Trümmern gefunden

    Das Opfer hatte sich die Wohnung für die Nacht geliehen.

    Am Sonntag gegen 1:30 Uhr zogen die Rettungskräfte ein Opfer aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Rue Pierre Mauroy in Lille. Es handelt sich wahrscheinlich um einen vermissten 45-jährigen Arzt für Psychiatrie. Er war auf der Durchreise in Lille und Freunde hatten ihm die Wohnung zur Verfügung gestellt.

    Zwei völlig zerstörte Gebäude, Schutt auf der Straße, geschockte Passanten… Die Szene spielte sich mitten im Stadtzentrum von Lille, in der Rue Pierre Mauroy, etwa 100 Meter von der Grand’Place entfernt, ab.

    Am Samstag, dem 12. November, stürzten um 9:10 Uhr zwei dreistöckige Häuser ein. Die Gebäude trugen die Hausnummern 42 und 44 in der Nähe der Kirche Saint Maurice und beherbergten im Erdgeschoss die Geschäfte Tape à l’oeil und France Loisirs. Ein knappes Dutzend Bewohner lebten in den eingestürzten Häusern.

    Der vermisste Psychiater hatte sich die Wohnung für die Nacht geliehen.
    Die am Sonntagmorgen gefundene Leich ist wahrscheinlich die eines vermissten Arztes. Eine Autopsie muss dies erst noch bestätigen.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen handelt es sich bei dem Arzt um einen 45-jährigen Psychiater, der von Calais stammte und auf seiner Reise nach Reims sich von Freunden eine Wohnung für die Übernachtung in Lille geliehen hatte.

    Nach Informationen der Zeitung La Voix du Nord praktizierte er im Universitätskrankenhaus von Calais, wo in den nächsten Stunden eine Zelle für psychologische Unterstützung innerhalb des Krankenhauses eingerichtet werden soll. Der Arzt war in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht evakuiert worden, weil er sich im Haus Nr. 42 aufhielt. Nur das Gebäude mit der Nummer 44 war Gegenstand der nächtlichen Evakuierung.

    Am Sonntagmorgen kontrollieren Experten die benachbarten Gebäude, um deren Stabilität und Sicherheit zu überprüfen, erklärt Martine Aubry, die Bürgermeisterin von Lille, auf Twitter.

  • Iran: Inzwischen sind sieben Franzosen dort inhaftiert

    Iran: Inzwischen sind sieben Franzosen dort inhaftiert

    Sieben Franzosen oder französisch-iranische Doppelstaatsbürger, darunter die Forscherin Fariba Adelkhah, Benjamin Brière oder auch Cécile Kohler und Jacques Paris, werden derzeit im Iran festgehalten. Außenministerin Catherine Colonna fordert „ihre sofortige Freilassung“. Die Spannungen zwischen Paris und Teheran erreichten am Samstag, dem 12. November, ihren Höhepunkt, nachdem die französische Aussenministerin bekannt gegeben hatte, dass zwei weitere Franzosen im Iran festgehalten werden. Frankreich spricht von einer „Erpressung“ durch die Islamische Republik. Gleichzeitig traf am Freitag Präsident Emmanuel Macron vier iranische Dissidentinnen und riskierte damit, die Behörden in Teheran noch mehr zu verärgern. Bisher sprach Paris von fünf Franzosen in iranischen Gefängnissen. Am Samstag meldete Aussenministerin Catherine Colonna jedoch, dass die Liste um zwei Personen, deren Identität noch nicht bekannt gegeben wurde, erweitert werden müsse. „Wir hatten Bedenken wegen zwei weiteren L…

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