Kategorie: Frankreich

  • Drôme: 21-jähriger Mann in Vereinshaus in Bourg-lès-Valence erschossen

    Drôme: 21-jähriger Mann in Vereinshaus in Bourg-lès-Valence erschossen

    Ein vermummter Mann betrat gegen 22 Uhr das Gebäude und schoss in Richtung des jungen Mannes.

    Nach dem Tod eines Mannes in Bourg-Lès-Valence, der am Samstagabend, dem 3. Dezember, erschossen wurde, wurde eine Untersuchung eingeleitet, berichtet France Bleu Drôme Ardèche.

    Das Opfer war 21 Jahre alt, so die ersten Ermittlungsergebnisse, die France Bleu Drôme Ardèche veröffentlichte. Der junge Mann sah in einem Vereinshaus in Bourg-Lès-Valence fern, als ein vermummter Mann gegen 22 Uhr das Gebäude betrat und auf ihn schoss. Anschließend flüchtete der Täter auf dem Rücksitz eines Motorrollers, der von einem Komplizen gefahren wurde.

    Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen.

  • Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Die Wintersaison hat am Samstag, dem 3. Dezember, im Ski-Ort Les Deux Alpes offiziell begonnen. Ein vielversprechender Auftakt mit Schnee und vielen Skifahrern.

    Kälte und Wind schreckten am Samstag, dem 3. Dezember, die ersten Skitouristen nicht ab. Bei der Saisoneröffnung war Les Deux Alpes (Isère) voll ausgebucht. „Ich bin mit meinen Freunden hier, wir haben eine tolle Zeit“, schwärmt ein Mann auf dem Sender France 3. Die Saison verspricht in den Alpen vielversprechend zu werden, mit hervorragenden Buchungszahlen: durchschnittlich +20% im Vergleich zum Winter 2021.

    Sechsfach höhere Stromkosten
    „Wir spüren, dass die Leute aus ihrem Alltag ausbrechen wollen, der im Moment nicht immer sehr rosig ist“, meint Eric Bouchet, Direktor des Tourismusbüros von Les Deux Alpes. Im Bergrestaurant von Quentin Durant sind die Vorräte aufgefüllt. 15.000 Liter Bier warten auf die Touristen, und die Angestellten stehen bereit. 1.000 Essen können hier jeden Mittag serviert werden. Die Inflation bleibt jedoch der grösste Sorgenfaktor. In Les Deux Alpes steigt die Stromrechnung in diesem Jahr um das Sechsfache. Die Skipässe werden dennoch nicht teurer.

  • Val-d’Oise: 19-Tonnen-Lkw wird an Bahnübergang von Zug erfasst (Video)

    Val-d’Oise: 19-Tonnen-Lkw wird an Bahnübergang von Zug erfasst (Video)

    Der Bahnübergang in Deuil-la-Barre im Département Val-d’Oise gilt als einer der gefährlichsten in Frankreich. Am Freitag, dem 2. Dezember, ereignete sich erneut ein Unfall, bei dem es diesmal glücklicherweise keine Verletzten gab.

    Ein Zug kollidierte am Freitag, den 2. Dezember, in voller Geschwindigkeit mit einem 19 Tonnen schweren Kipplaster. Dieser wurde einige Meter weit weggeschleudert. Der Fahrer erlitt einen schweren Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die 120 Passagiere des Zuges blieben unverletzt und wurden evakuiert. Der Unfall ereignete sich um 8.45 Uhr in der Gemeinde Deuil-la-Barre (Val-d’Oise) an einem bekannt-berüchtigtem Bahnübergang. Der Fahrer des LKWs, der von dem Zug erfasst und gerammt wurde, erlitt neben dem Schock nur leichte Verletzungen im Gesicht.

    Der Bahnübergang, an dem das Unglück passierte, gilt als einer der gefährlichsten in Frankreich. „Es ist mir schon passiert, dass ich in der Mitte der Schienen stecken geblieben bin, weil die Schranken nicht wirklich synchronisiert waren“, erzählt eine Frau auf France 2. In den letzten 15 Jahren sind an diesem Bahnübergang drei Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt haben sich etwa 50 Unfälle ereignet. Im Jahr 2026 soll der Bahnübergang endlich verschwinden.

    Jedes Jahr kommt es in Frankreich zu 60 Kollisionen zwischen einem Zug und Fahrzeugen oder Fußgängern.

  • Covid-19: In geschlossenen Räumen sollte ab sofort die Maske wieder getragen werden

    Covid-19: In geschlossenen Räumen sollte ab sofort die Maske wieder getragen werden

    Der starke Anstieg der Covid-19-Fälle in Frankreich bereitet dem Covars, dem Nachfolgegremium des Wissenschaftlichen Rates, grosse Sorgen. Seine Vorsitzende ist der Ansicht, dass schnell „das Tragen von Mundschutz verstärkt“ werden müsse. In Frankreich werden täglich im Durchschnitt 50.000 neue positive Fälle registriert. Wird Covid-19 auch dieses Jahr wieder einmal die Weihnachts- und Neujahrsfeiern beeinträchtigen? Die Ansteckungsrate erreicht wieder Werte, die die Virologen stark beunruhigen. 52.908 neue positive Fälle wurden am 3. Dezember von Santé publique France registriert, ein Anstieg um 9,5% in sieben Tagen. Die Reproduktionsrate – der R-Wert – liegt bei 1,3, was bedeutet, dass das Virus deutlich zirkuliert. In den Krankenhäusern steigt die Zahl der Patienten in den Intensivstationen wieder an. Diese Entwicklung beunruhigt die Regierung, und auch die Experten des Covars, des Komitees für die Überwachung und Antizipation von Gesundheitsrisiken, das den wissenschaftlichen Rat, …

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  • Macron verurteilt Teherans „Lügen“ über im Iran verhaftete Franzosen

    Macron verurteilt Teherans „Lügen“ über im Iran verhaftete Franzosen

    Emmanuel Macron verurteilte am Samstag die „Lügen“ der iranischen Behörden in Bezug auf die sieben französischen Staatsbürger, die im Iran unter dem Vorwand der Spionage festgenommen worden sind. Der französische Präsident versicherte, er habe „sehr starken Druck“ auf seinen iranischen Amtskollegen ausgeübt, um ihre sofortige Freilassung zu erreichen. Frankreich lässt seine im Iran inhaftierten Staatsbürger nicht im Stich. Diese Botschaft wollte Präsident Macron am Samstag, dem 3. Dezember, vermitteln, als er die „Lügen“ der iranischen Behörden und die nicht zu rechtfertigende Art der Inhaftierungen kritisierte. In einem Interview mit der Tageszeitung Le Parisien versicherte er, dass er seinen Amtskollegen in dieser Angelegenheit „sehr stark unter Druck gesetzt“ habe. „Es wurden viele Lügen erzählt“ über die Festnahme von sieben Franzosen im Iran, protestierte der französische Präsident. „Es handelt sich um Landsleute, die aus beruflichen oder privaten Gründen in den Iran gekommen sind…

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  • Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Der Präsident fordert die Bevölkerung aber außerdem dazu auf, den Stromverbrauch um 10% zu senken, wie es in dem von der Regierung vorgelegten Plan für einen sparsamen Umgang mit Strom empfohlen wird. Ein Aufruf zur Ruhe und zur Verantwortung. Präsident Emmanuel Macron forderte die Franzosen am Samstag, dem 3. Dezember, in einem Interview in der 13-Uhr-Nachrichtensendung des französischen Fernsehsenders TF1 auf, angesichts der drohenden Stromausfälle in diesem Winter „nicht in Panik“ zu geraten. Sie könnten durchaus vermieden werden, versicherte der Staatschef. „Das hängt von uns allen ab“, betonte er. Emmanuel Macron empfiehlt, sich an den am Donnerstag von der Regierung vorgestellten „Plan de sobriété“ zu halten, d. h. den Energieverbrauch um etwa 10% gegenüber dem üblichen Niveau zu senken. Der Aufruf zu Energiesparen erfolgt vor dem Hintergrund einer historisch niedrigen Produktion der französischen Atomkraftwerke. „Es ist normal, dass sich die Regierung auf einen Extremfall vorber…

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  • Mautgebühren: Die Tarife werden am 1. Februar auf französischen Autobahnen um durchschnittlich 4.75% steigen

    Mautgebühren: Die Tarife werden am 1. Februar auf französischen Autobahnen um durchschnittlich 4.75% steigen

    Die Mautgebühren, die jedes Jahr neu bewertet werden, waren bereits Anfang 2022 um 2% gestiegen.

    Die Mautgebühren für die wichtigsten Autobahnnetze werden am 1. Februar 2023 um durchschnittlich 4,75% steigen, wie das Verkehrsministerium am Freitag, dem 2. Dezember, bekannt gab. Die Mautgebühren werden jedes Jahr nach einer Neuberechnung angehoben, bei der mindestens 70% der Inflation (ohne Tabak) über zwölf Monate bis Oktober sowie eventuelle Erhöhungen aufgrund der von den verschiedenen Autobahnbetreibern geplanten Arbeiten berücksichtigt werden.

    Die für Anfang 2023 vorgesehene Erhöhung sei aber „deutlich geringer“ als die vom Statistikinstitut Insee bis Ende Oktober gemessene Inflation von 6,33%, betont das Ministerium. Anfang 2022 waren die Mautgebühren bereits um 2% gestiegen.

    Mehrere Autobahngesellschaften flankieren diese Tarifentwicklung mit kommerziellen Maßnahmen. Der Rabatt, der seit Anfang 2019 Autofahrern gewährt wird, die mindestens 10 Mal pro Monat auf derselben Strecke hin- und herfahren, wird von 30 auf 40% erhöht. Darüber hinaus erhalten Elektrofahrzeuge ein Jahr lang einen Rabatt von 5%, und zwar auf den Netzen von Sanef/SAPN (Société des autoroutes du Nord et de l’Est de la France) und APRR/AREA (Autoroutes Paris-Rhin-Rhône).

  • Vermögen der französischen Minister: Wer hat am meisten Geld – wer die höchsten Schulden?

    Vermögen der französischen Minister: Wer hat am meisten Geld – wer die höchsten Schulden?

    Die Hohe Behörde für die Transparenz des öffentlichen Lebens hat die Vermögenserklärungen von Elisabeth Borne und sämtlichen Regierungsmitgliedern veröffentlicht. Die Minister*innen mit dem größten Vermögen sind nicht unbedingt die, von denen man das angenommen hätte. Wie es das Gesetz vorschreibt, musste jedes Regierungsmitglied sein Vermögen gegenüber der HATVP (Haute autorité pour la transparence de la vie publique) detailliert offenlegen: Immobilien, Beträge auf den Girokonten, Ersparnisse, Fahrzeuge etc. Die HATVP veröffentlichte die Erklärungen der Regierungsmitglieder am Donnerstag, dem 1. Dezember, was einen detaillierten Einblick in die finanzielle Situation jedes einzelnen Regierungsmitglieds ermöglicht. Ein Grossteil der Regierungsmitglieder besitzt Immobilien. Manche sind sogar Eigentümer mehrerer Wohnungen, Appartements oder Häuser. Mehrere Minister geben an, Eigentümer von mehr als fünf Immobilien zu sein. Zwei Regierungsmitglieder besitzen eine Villa im Ausland: Eric Dup…

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  • Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Die 240 Beschäftigten der Fabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc in der Nähe von Troyes arbeiten neuerdings nachts, um den Stromverbrauch des Unternehmens zu senken. Durch diese Entscheidung der Unternehmensleitung können bis zu 19% Energie eingespart werden. Es war eine radikale Entscheidung, die die Geschäftsleitung der Radfabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc, in der Nähe von Troyes im Département Aube, getroffen hat. Seit einem Monat arbeiten die Beschäftigten jetzt nachts, um den Stromverbrauch und das Risiko von Stromausfällen zu verringern. „Wir haben vorher bereits umweltbewusst gearbeitet“, erklärt Hugues Dugres, Generaldirektor des Unternehmens, „aber eine Mitte September veröffentlichte Studie der RTE (Réseau Transport Electricité) zeigte, dass der Stromverbrauch um 10% gesenkt werden muss, um den Winter zu überstehen, ohne dass es zu Stromausfällen kommt“. Es musste also schnell gehandelt werden, denn für das Unternehmen, das jährlich mehr als drei Millionen Stahlräder für Nutzfahrzeuge, Pkw und U-Bahnen herstellt, wäre ein solcher Stromausfall eine Katastrophe. „Wir haben es hier mit einer sehr schweren Industrie zu tun. Allein das Wiederanfahren der Fabrik unter normalen Betriebsbedingungen dauert sieben Stunden! Und wenn es mitten im Betrieb zu einem Stromausfall käme, würden wir mehrere Stunden oder sogar Tage feststecken. Das würde großen Schaden anrichten“, erklärte Hugues Dugres. Um ein solches Szenario zu vermeiden, änderten die 240 Beschäftigten ihre Arbeitszeiten. Normalerweise arbeiteten sie in Schichten von 5 Uhr morgens bis 13 Uhr und dann von 13 bis 21 Uhr. Von nun an ist Schluss mit dem Dienstbeginn am Morgen, denn „zwischen 8 und 12 Uhr und dann zwischen 18 und 20 Uhr ist es für den Stromlieferanten am kritischsten“, erläutert Hugues Dugres, „es löst möglicherweise viele Probleme, wenn man nicht in diesen Zeitspannen arbeitet“. Die Beschäftigten von Accuride Wheels arbeiten seit einem Monat von 13 bis 21 Uhr und von 21 bis 5 Uhr morgens. Dadurch kann der Energieverbrauch von 1.000 Haushalten während der Verbrauchsspitze am Morgen eingespart werden. Auch wenn die Hauptmotivation in diesem Fall nicht finanzieller Art ist, sind die Einsparungen, die durch die Entscheidung erzielt werden, nicht zu vernachlässigen. Strom ist nach Stahl und Löhnen der drittgrößte Kostenfaktor des Werks. Mit dem heutigen Rekordanstieg der Tarife stieg die Energierechnung von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2021 auf über 4,4 Millionen Euro im Jahr 2022. Die Umstellung der Arbeitszeiten hat allein in der letzte Woche zu Einsparungen von fast 10.000 Euro geführt, auch wenn dieser Betrag zum Teil durch die Lohnzuschläge für Nachtarbeit wieder aufgezehrt wird. Das Unternehmen will sich auch weiterhin an die Energiesituation anpassen und schließt nicht aus, die Nachtarbeit im Januar und Februar zu wiederholen, falls dies nötig sein sollte. 
  • Energiekrise im Winter: Frankreichs Atompark immer mehr geschwächt

    Energiekrise im Winter: Frankreichs Atompark immer mehr geschwächt

    Frankreich rechnet während des Winters mit Stromausfällen. Dieser Mangel an Elektrizität ist die Folge einer andauernden Schwächung des französischen Atomparks.

    Die Wiederinbetriebnahme einer grossen Anzahl von Atomreaktoren der EDF braucht viel zuviel Zeit. Von den 56 Atomreaktoren in Frankreich sind 20 immer noch abgeschaltet, doppelt so viel als in dem Zeitplan vorgesehen, den die EDF im September aufgestellt hatte. Das ist einer der Gründe, warum es in Frankreich im kommenden Winter zu Strommangel kommen könnte. „Wir befinden uns in dieser angespannten Situation, weil der französische Kernkraftpark nicht seine volle Kapazität erreicht“, bedauert Xavier Piechaczyk, Vorstandsvorsitzender des Netzbetreibers RTE.

    Anhaltende Probleme mit den Reaktoren
    Diese Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Reaktoren ist die Folge von anhaltenden Problemen, die an mehreren Reaktoren auftreten. Zu diesen Anomalien gehören insbesondere Risse in den Kühlkreisläufen der Reaktoren. „In den letzten 20 Jahren wurde zu wenig in die Kernenergie investiert“, stellt Phuc-Vinh Nguyen, Forscher im Bereich Energiepolitik, gegenüber dem Sender France 2 fest. Um diese Probleme zu kompensieren, muss Frankreich dringend Energie sparen und Strom aus dem Ausland – zum Beispiel aus Deutschland – importieren.