Kategorie: Frankreich

  • Bürgermeister von Saint-Porquier irrtümlich für tot erklärt

    Bürgermeister von Saint-Porquier irrtümlich für tot erklärt

    Der Bürgermeister des Dorfes Saint-Porquier im Departement Tarn-et-Garonne wurde Opfer einer abenteuerlichen Geschichte. Er wurde vom nationalen Statistikinstitut Insee fälschlicherweise für tot erklärt. Xavier Prevedello, Bürgermeister von Saint-Porquier (Tarn-et-Garonne), hatte einen Einwohner der Gemeinde für tot erklärt, doch durch einen Fehler verwechselte das Insee-Institut den Namen und schließlich wurde der Bürgermeister für tot erklärt. „(…) Ich rief den Bürgermeister an und teilte ihm mit, dass er verstorben war und wann er gestorben war“, erzählt Martine Mameli, Sekretärin des Bürgermeisters, dem Sender France 3. Der Bürgermeister seinerseits machte sich eher Sorgen darüber, in welches Räderwerk er da geraten war. Trotz einer schnellen Reaktion des Bürgermeisters setzte sich die Verwaltungsmaschinerie erst einmal recht langsam in Gang. Zunächst wurde eine Todesanzeige auf einer Website veröffentlicht, dann schickte die Krankenkasse einen Brief an die Familie von Xavier Pre…

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  • Preise für Mobilfunk und Internet werden in Frankreich im Jahr 2023 steigen

    Preise für Mobilfunk und Internet werden in Frankreich im Jahr 2023 steigen

    Französische Telefonanbieter werden in den nächsten Wochen möglicherweise die Tarife erhöhen: Schuld daran sind die steigenden Kosten, sagen die Unternehmen. Die Inflation und die steigenden Betriebskosten der französischen Telefonanbieter werden im Jahr 2023 zu höheren Rechnungen für die Kunden führen. Die Preise der Pauschaltarife für neue Nutzer aber auch für Personen, die bereits einen Mobilfunk- und/oder Internetvertrag besitzen, könnten sich somit in den nächsten Monaten ändern. Schon bisher sind die Preise für Handytarife mit mehr als 10 Gigabyte Datenvolumen innerhalb eines Jahres bereits um 20% gestiegen: Der Durchschnittspreis stieg von 16 auf 19,17 Euro. Der Anstieg in 2023 wird je nach den verschiedenen Anbietern und Paketen von einigen Dutzend Cent bis zu mehreren Euro reichen. Unabhängig von Angebot und Tarif müssen die Anbieter die Kunden allerdings im Voraus über eine Erhöhung informieren. Der Anbieter Bouygues hat seinen Kunden bereits mitgeteilt, dass bei vielen Tarifen eine Erhöhung ansteht. Das preisgünstige Paket B&You wird um einen Euro teurer, und das Paket Bbox für 41,99 Euro wird auf 43,99 Euro steigen, also zwei Euro teurer werden. Beim Anbieter SFR wird die Erhöhung ab Februar je nach Paket zwischen 0,69 und 0,99 Euro pro Monat liegen. Der Betreiber begnügte sich mit einer Beilage zu der Januar-Rechnung, um die Neuigkeit anzukündigen, ohne Erinnerung per E-Mail oder SMS. Das könnte der gesetzlichen Informationspflicht gegenüber den Kunden nicht genügen. Der Telefonanbieter Orange wird ebenfalls Erhöhungen der meisten seiner Mobilfunk- und Festnetzpakete um 1 und 2 Euro ankündigen, allerdings mit einer kleinen Verzögerung: März oder April je nach Abonnement. Das Grundabonnement mit Sozialrabatt soll jedoch nicht erhöht werden, und der Vorzugstarif für Personen mit geringem Einkommen soll sogar sinken. Im Gegensatz zu den anderen Anbietern wird Free die Preise für seine 2-Euro- und 19,99-Euro-Abonnements in den nächsten Jahren nicht ändern, was den Regeln entspricht, die sich der Konzern selbst auferlegt hat. Normalerweise können Kunden solche Preisänderungen, die nach L. 224-33 des französischen Verbraucherschutzgesetzes zulässig sind, nicht anfechten, außer bei ganz bestimmten Vertragsbedingungen. Eine genaue Prüfung der Bedingungen, die im jeweiligen Vertrag angegeben sind, ist angeraten. Kunden haben vier Monate Zeit, um ihr Abonnement kostenlos zu kündigen: Wem die Preiserhöhung nicht passt, kann also versuchen, ein günstigeres Abonnement bei einem anderen Anbieter zu finden.
  • Dreijähriges Mädchen in Paris tot in Waschmaschine aufgefunden

    Dreijähriges Mädchen in Paris tot in Waschmaschine aufgefunden

    Es wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet.

    Die Leiche eines dreijährigen Mädchens wurde am Donnerstagabend, dem 12. Januar, in der Familienwaschmaschine einer Wohnung im 20. Arrondissement von Paris entdeckt. Die Staatsanwaltschaft von Paris teilte Franceinfo mit, dass sie einen entsprechenden Bericht der Zeitung Le Parisien bestätige.

    Es wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet. Die Ermittlungen wurden der Brigade zum Schutz von Minderjährigen (BPM) anvertraut.

  • TikTok in Frankreich wegen Verwendung von Cookies zu einer Geldstrafe von 5 Millionen Euro verurteilt

    TikTok in Frankreich wegen Verwendung von Cookies zu einer Geldstrafe von 5 Millionen Euro verurteilt

    Das chinesische Social-Network TikTok muss wegen illegaler Verfahren bei der Datensammlung in Frankreich jetzt eine hohe Geldstrafe zahlen.

    Die Commission Nationale Internet et Libertés (CNIL) hat am 29. Dezember TikTok, das führende soziale Netzwerk unter Jugendlichen, mit einer Geldstrafe von 5 Millionen Euro belegt. Als Grund wurde die Verwendung von Cookies durch die chinesische Plattform angegeben.

    Cookies dienen dazu, Informationen über das Surfverhalten der Nutzer zu sammeln: Sie müssen in Europa ausdrücklich akzeptiert werden. Die CNIL, die die Anwendung von Cookies in Frankreich überwacht, hat zwischen Mai 2020 und Juni 2022 Kontrollen auf der Website des sozialen Netzwerks sowie in den von TikTok bereitgestellten Dokumenten durchgeführt.

    Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigen, dass TikTok „seinen Verpflichtungen gemäß Artikel 82 des Gesetzes über Informatik und Freiheiten nicht nachgekommen ist“, das die Verwendung von Cookies regelt. Insbesondere ist es verpflichtend, Lösungen anzubieten, die das Ablehnen von Cookies genauso einfach machen wie das Akzeptieren von Cookies.

    Im Fall von TikTok war die Schaltfläche zur Ablehnung von Cookies jedoch weniger leicht zugänglich und erforderte mehrere Klicks, im Gegensatz zu einem einzigen Klick zur Akzeptanz der Cookies.

    Laut der französischen Behörde läuft „die Komplexität des Ablehnungsmechanismus in Wirklichkeit darauf hinaus, die Nutzer davon abzuhalten, Cookies abzulehnen, und sie dazu zu bringen, die Bequemlichkeit der Schaltfläche „Alles akzeptieren“ zu bevorzugen“. Diese Methode verletze „die Freiheit der Zustimmung von Internetnutzern“.

    Die Nutzer von TikTok wurden außerdem nicht genau über die Gründe für die Datensammlung mit Hilfe von Cookies auf der Website informiert, was ein weiterer Verstoß gegen Artikel 82 des Gesetzes über Informatik und Freiheiten ist. Die Höhe der Geldstrafe wurde nicht nur aufgrund der Verstöße, sondern auch aufgrund der „Anzahl der betroffenen Personen, insbesondere Minderjährige“ sowie „der zahlreichen früheren Mitteilungen der CNIL“ gerechtfertigt.

  • Jean-Luc Mélenchon: Wir sollten nicht mit dem Kinderkriegen aufhören, um den Planeten zu schützen.

    Jean-Luc Mélenchon: Wir sollten nicht mit dem Kinderkriegen aufhören, um den Planeten zu schützen.

    „Es ist Sache der Menschen, das zu entscheiden. Und meiner Meinung nach, wenn sie Lust darauf haben, wüsste ich nicht, was sie daran hindern kann“, sagte der Chef von La France insoumise am Donnerstagabend in der Sendung „L’Evénement“ auf dem Sender France 2. Sollte man angesichts der Folgen der globalen Erwärmung „aufhören, Kinder zu zeugen, um den Planeten zu retten“? „Die Idee, auf Kinder zu verzichten, erscheint mir ziemlich absurd, aber jeder entscheidet, wie er es für richtig hält“, antwortete Jean-Luc Mélenchon, Vorsitzender der Partei „La France insoumise“, als er am Donnerstag, dem 12. Januar, Gast in der politischen Sendung „L’Evénement“ auf dem Sender France 2 war. „Ich glaube, das ist eine sehr persönliche Frage. Das müssen die Leute entscheiden. Und meiner Meinung nach, wenn sie Lust darauf haben, wüsste ich nicht, was sie davon abhalten kann, denn das hat noch nie jemand irgendwo geschafft“, meinte der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Wahl 2022. „Besteht das größte …

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  • Justiz: Zuckerfabrikant wegen Verschmutzung des Flusses Schelde verurteilt

    Justiz: Zuckerfabrikant wegen Verschmutzung des Flusses Schelde verurteilt

    Ein Gericht in Lille im Norden Frankreichs verurteilte den Zuckerhersteller Téréos am Donnerstag, dem 12. Januar, zu einer Geldstrafe von 500.000 Euro.

    Am Donnerstag, dem 12. Januar, verurteilte ein Gericht in Lille (Nordfrankreich) den Zuckerhersteller Téréos wegen moralischer und ökologischer Schäden zu einer Geldstrafe von 500.000 Euro, da er fahrlässig gehandelt und den Fluss Schelde verschmutzt habe. Das Unternehmen muss außerdem mehrere Umwelt- und Gebietsverbände entschädigen. „Ich für meinen Teil bin zufrieden zu sehen, dass der ökologische Schaden einmal mehr anerkannt und entschädigt wird. Verschmutzung ist teuer“, sagte Corinne Lepage, Staatsanwältin der Region Wallonien auf dem Sender France 3.

    Im April 2020 verendeten Dutzende Tonnen Fische im Scheldekanal, nachdem ein Damm in der Nähe der Fabrik Escaudoeuvres gebrochen war und 100.000 m3 verunreinigtes Wasser in den Fluss freigesetzt wurden, was verheerende Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt hatte. Der Anwalt von Téréos bedauerte die Härte des Urteils und wies darauf hin, dass eine Verpflichtung zur Wiedergutmachung des Schadens nicht anerkannt werde. Die Geschäftsführung von Téréos hat jetzt zehn Tage Zeit, um gegen das Urteil Berufung einzulegen.

  • Eine vor drei Jahren gestorbene Frau mumifiziert in ihrer Wohnung gefunden

    Eine vor drei Jahren gestorbene Frau mumifiziert in ihrer Wohnung gefunden

    Eine ältere Frau wurde vor einigen Tagen, mehrere Jahre nach ihrem Tod, in ihrer Wohnung im Stadtzentrum von Libourne in der Region Gironde entdeckt.

    Feuerwehrleute, die am 31. Dezember wegen eines Wasserlecks in einem Wohnhaus in Libourne, Gironde, im Einsatz waren, fanden eine alte Frau tot in ihrem Bett. Laut Sud-Ouest deuten erste Analysen darauf hin, dass der Tod bereits vor drei Jahren eingetreten war.

    „Ich hatte keine Ahnung“, erklärt ein anderer Wohnungseigentümer des Gebäudes im Stadtzentrum. „Ich bin vor einigen Monaten in die Wohnung darüber eingezogen. „Das Appartement war immer zu, ich dachte, dass da niemand da ist“.

    „Die Nachbarin von gegenüber, die seit drei Jahren dort wohnt, gab an, der Dame nie begegnet zu sein“, sagte der Bürgermeister von Libourne, Philippe Buisson. Der Politiker erklärte: „Da die Person schon lange verstorben war, gab es keinen Geruch mehr, nichts, was die Nachbarn hätte alarmieren können.“

    Es ist wahrscheinlich, dass die Verstorbene keine Angehörigen hatte, die auf fehlenden Kontakt hätten aufmerksam werden und die Rettungskräfte alarmieren können. Alle Rechnungen der Frau wurden automatisch beglichen.

    Die Frau, die zwischen 74 und 75 Jahre alt war, ist laut Gendarmerie „möglicherweise 2019 verstorben“. Ihre Identität ist noch nicht bekannt, aber es soll sich um die Mieterin der Wohnung handeln, „eine ältere Person, die als krank galt“.

    Die Stadtverwaltung von Libourne versucht, gefährdete Personen dazu zu bewegen, sich zu melden, damit durch regelmäßige Kontakte Dramen dieser Art vermieden werden können.

  • Eurovision 2023: Die Kanadierin La Zarra wird für Frankreich singen

    Eurovision 2023: Die Kanadierin La Zarra wird für Frankreich singen

    Die Sängerin La Zarra wird Frankreich bei der nächsten Ausgabe des Eurovision Song Contests vertreten. Die Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Fatima Zahra Hafdi heisst, ist kanadisch-marokkanischer Abstammung. Überraschung: Frankreich wird sich für den Eurovision Song Contest 2023 auf die Sänger…

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  • Brigitte Macron: Das lässt Emmanuel Macron jeden Morgen beim Frühstück schimpfen…

    Brigitte Macron: Das lässt Emmanuel Macron jeden Morgen beim Frühstück schimpfen…

    Brigitte Macron plauderte aus dem Nähkästchen über die morgendliche Frühstücksroutine des Präsidenten der Republik. Frankreichs First Lady Brigitte Macron ist diese Woche in den Medien vertreten, um den Start der Aktion „Pièces jaunes“ zu unterstützen, die das Leben von Kindern und Jugendlichen in Krankenhäusern verbessern soll. Während des Treffens mit Lesern der Pariser Tageszeitung „Le Parisien“ erzählte Brigitte Macron persönliche Details über Emmanuel Macrons Frühstück. Sie bereitet es vor, aber das Menü ist oft nicht nach dem Geschmack des Präsidenten. „Ich liebe Früchte, also mache ich ihm zwei Orangen mit ein wenig Zitrone“, erklärte die Ehefrau des Staatschefs. „Das bringt ihn jeden Morgen zum Meckern, aber ich gebe ihm auch eine Kiwi dazu.“ Aber offensichtlich ist Emmanuel Macron kein grosser Fan von Kiwis. Er ergänzt sein Frühstück mit einem Zitronentee, Müsli und Quark. Brigitte Macron erklärte, dass ihr Mann in der Regel „morgens wenig isst“. Brigitte Macron hingegen isst …

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  • Wasserpreis: Französische Gemeinden führen progressive Tarife ein

    Wasserpreis: Französische Gemeinden führen progressive Tarife ein

    In einer Gemeinde im Departement Tarn sind die ersten Liter Wasser für die Einwohner kostenlos. Aber die Preise für diejenigen, die am meisten verbrauchen, steigen deutlich. Seit drei Jahren zahlen die Einwohner von Burlats (Tarn) nur einen Teil ihrer Wasserrechnung. Auf diese Weise erhalten sie pro Haushalt 20.000 Liter Wasser von der Gemeindeverwaltung geschenkt. „Bei all den Rechnungen, die auf uns zukommen, tut das dem Geldbeutel gut“, freut sich die Rentnerin Monique Seince auf dem Sender France 3. Seit drei Jahren schon kommen die 2.000 Einwohner dieser Gemeinde in den Genuss einer teilweisen Kostenfreiheit. Der Bürgermeister hält die Ausgabe der Gemeinde in Höhe von 40.000 Euro für seine Bürger für notwendig. Fünfzehn kostenlose Kubikmeter „Man schätzt, dass man praktisch 50 L Wasser pro Person und Tag braucht, um leben zu können. (…) Unseren Bürgern Wasser zu schenken, war eine Geste, die wir machen mussten“, erklärt Serge Serieys, Bürgermeister von Burlats. Auch in der Stadt…

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