Kategorie: Frankreich

  • Der älteste Mensch der Welt, die Französin Schwester André, starb gestern mit 118 Jahren

    Der älteste Mensch der Welt, die Französin Schwester André, starb gestern mit 118 Jahren

    Die älteste Frau der Menschheit, die Französin Schwester André in Toulon, starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 17. Januar.

    Das Paradies konnte nun nicht mehr länger auf sie warten: Die älteste Frau der Menschheit, Schwester André aus Frankreich, starb am Dienstag, dem 17. Januar, im Alter von 118 Jahren, nachdem sie ein Leben geführt hatte, das bis zum Schluss von Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen und ihrem grossartigen Humor geprägt war. Wenige Tage vor ihrem 119. Geburtstag „ist sie um 2 Uhr morgens gestorben. Wir sind alle sehr traurig, aber sie wollte es, es war ihr Wunsch, zu ihrem geliebten Bruder zu gehen. Für sie ist es eine Befreiung“, sagte David Tavella, Kommunikationsbeauftragter des Pflegeheims Sainte-Catherine-Labouré in Toulon (Südfrankreich) an der Mittelmeerküste, wo Schwester André lebte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Seit mehreren Jahren zeigte die am 11. Februar 1904 in Alès (Südfrankreich) als Lucile Randon geborene Frau eine gewisse Müdigkeit: Sie wollte sich „aus dieser Angelegenheit zurückziehen“. Aber „der liebe Gott hört mich nicht“, hatte sie der Agentur AFP im Januar 2022 in einem Interview anvertraut. An einen Rollstuhl gefesselt und annähernd blind, bedauerte Schwester André, dass sie zum Schluss weniger mobil war und ihre Fähigkeiten teilweise verloren hatte. „Sie sagte im April 2022, als sie zur Ältesten der Menschheit ernannt wurde, nachdem die Japanerin Kane Tanaka im Alter von 119 Jahren gestorben war: „Man sagt, dass Arbeit tötet. Bei mir war das ganz anders, meine Arbeit hat mich am Leben gehalten.“

    Es gibt keine offizielle Stelle, die den „Ältester Mensch“ vergibt, aber Statistik-Experten waren sich einig, dass Schwester André bislang die älteste lebende Person war, deren Familienstand überprüft werden konnte. Auch das Guinness-Buch der Rekorde hat diesen Rekord bestätigt.

    In ihrem Altersheim in Toulon liebte sie es, ein wenig Schokolade zu knabbern und ein Glas Portwein zu trinken. Ihr Leben fing jeden Morgen mit einer Messe an. Sie erschien immer in ihren Ordenskleidern zu den Gottesdientsen, mit einem blauen Haartuch.

    Im Jahr 2021 hat Schwester André ohne grosse Probleme eine Covid-Ansteckung hinter sich gebracht und war so zu einem Symbol der Hoffnung geworden, was eine Flut von Briefen aus der ganzen Welt auslöste. Schwester André beantwortete fast alle Anfragen, nur nicht die nach Haarsträhnen oder DNA-Untersuchungen! Sie scherzte regelmäßig über den zu brechenden Rekord von Jeanne Calment, die 1997 im Alter von 122 Jahren auch in Südfrankreich in Arles starb. Nun bleibt Jeanne Calment die Person, die in der Geschichte der Menschheit nachweislich am längsten gelebt hat.

    Schwester André war in ihrer Jugend Gouvernante in Paris, bevor sie später in den Orden der Töchter der Nächstenliebe eintrat. Ihr Gedächtnis war bis zuletzt vollständig intakt und gerne teilte sie ihre vielen Erinnerungen, wie etwa den Verlust ihrer Zwillingsschwester Lydie oder ihre Ankunft in Paris.

    „Ich hatte bisher nur im Departement Gard gelebt, in einer kleinen, hässlichen Stadt, und nun kam ich in eine strahlende grosse Stadt. Ich kümmerte mich um zwei Kinder“. Sie war offiziell bis Ende der 1970er Jahre berufstätig und verbrachte dann 30 Jahre in einem Altenheim in Savoyen, wo sie sich um die Bewohner kümmerte, die oft jünger waren als sie selbst, bevor sie in die Einrichtung in Toulon kam, in der mehrere Ordensschwestern lebten. Sie freute sich immer auf den Besuch ihrer Groß- und Urgroßneffen oder des Bürgermeisters von Toulon, Hubert Falco, den sie sehr schätzte, vor allem, weil er einmal nicht gezögert hatte, auf die Knie zu gehen, um ihr die Schnürsenkel zu binden.

    Schwester André forderte ihre Mitmenschen unermüdlich dazu auf, „immer ohne Einschränkungen zu lieben, zu lieben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, denn wenn man andere liebt, wenn man auf andere zugeht, hat man keine Angst vor dem Unbekannten“. Denn wie sie sagte, gibt es zwei Ziele im Leben, nämlich „eine große Liebe zu teilen und bei seinen Bedürfnissen keine Kompromisse einzugehen“.

  • Rentenreform: Wegen Fluglotsenstreiks wird am Donnerstag etwa jeder fünfte Flug in Orly ausfallen

    Rentenreform: Wegen Fluglotsenstreiks wird am Donnerstag etwa jeder fünfte Flug in Orly ausfallen

    Im Rahmen der allgemeinen Streikbewegung am Donnerstag, dem 19. Januar, plant die Zivilluftfahrtsbehörde die Streichung von etwa 20% der geplanten Flüge am Flughafen Orly.

    Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt hat am Dienstag, dem 17. Januar, die Fluggesellschaften aufgefordert, aufgrund eines Fluglotsenstreiks im Rahmen des Mobilisierungstages gegen die Rentenreform am Donnerstag präventiv jeden fünften Flug in Orly abzusagen.

    Ein Tag, der sehr schwierig zu werden verspricht.
    „Die Fluggesellschaften müssen ihr ursprünglich für den Flughafen Paris-Orly vorgesehenes Flugprogramm von 5.00 Uhr bis 22.30 Uhr am 19. Januar um 20% reduzieren“, heißt es in einem „Hinweis für Flugmissionen“ (NOTAM), der am Dienstagnachmittag von der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) herausgegeben wurde.

    Nach und nach wird das Ausmaß der zu erwartenden Störungen in mehreren Schlüsselbereichen, vor allem im Verkehrs- und Bildungswesen, deutlich.

  • Streiktag 19. Januar: 70% der Lehrer und Mitarbeiter an französischen Schulen wollen streiken

    Streiktag 19. Januar: 70% der Lehrer und Mitarbeiter an französischen Schulen wollen streiken

    70% der Lehrkräfte der französischen Grundschulen wollen am Donnerstag im Rahmen einer landesweiten Mobilisierung gegen Macrons Rentenreform streiken, kündigen die Gewerkschaften an. Snuipp-FSU, die größte Gewerkschaft im Grundschulbereich, prognostizierte am Dienstag, dass 70% der Lehrkräfte der Grundstufe am Donnerstag im Rahmen der landesweiten Streikbewegung gegen die Rentenreform Emmanuel Macrons streiken würden. „Diese Zahl von 70% Streikenden ist keine Überraschung, denn man spürt, dass die Rentenfrage für die Lehrer ein großes Anliegen ist“, erklärte Guislaine David, Generalsekretärin der Snuipp-FSU, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Laut der Gewerkschafterin werden ungefähr genau so viele Lehrer streiken, wie am 5. Dezember 2019. Bei der letzten großen Protestbewegung gegen die Rentenreform vor mehr als drei Jahren hatten sich die Mitarbeiter im Bildungswesen stark mobilisiert. Auch damals betrug die Streikquote in der Primarstufe laut Gewerkschaften 70%, das Ministerium m…

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  • Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Obwohl sie gewarnt waren, wurden viele Autofahrer von dem Schneefall, der am Dienstag, dem 17. Januar, über Hochsavoyen hereinbrach, überrascht. Die glatten Fahrbahnen führten zu zahlreichen Unfällen.

    Der Schnee war angekündigt und kam dann auch am späten Vormittag des Dienstag, 17. Januar. Die Schneefälle bedeuteten hohes Risiko für die Autofahrer auf den Straßen, zum Beispiel auf der Autobahn nach Annecy (Hochsavoyen). „Es beginnt dort zu rutschen. Es ist ein bisschen schwierig. (…) Seit einigen Kilometern muss man aufpassen“, erzählt ein Fahrer gegenüber dem Team des Senders France 2. Auf den Nebenstrecken ist die Situation noch schwieriger mit sehr rutschigen Fahrbahnen und einige Fahrer kamen von der Straße ab.

    Autos ohne Schneereifen
    In der Gegend um Annecy ist der Verkehr teilweise zum Erliegen gekommen. In dieser Region greift die neue Gesetzgebung, die vorschreibt, dass Fahrzeuge in den Wintermonaten mit Schneeausrüstung ausgestattet sein müssen. „Ich habe heute Morgen meine Kinder weggebracht, es ist ein ziemliches Chaos. Die Leute haben keine Schneereifen. Wir sind in der Haute-Savoie und es gibt immer noch einige Unverbesserliche, die sich weigern, Schneereifen aufzuziehen“, kritisiert ein Autofahrer. Dies ist erst der zweite Schneefall in der Region in diesem Winter, ein Wetter, das viele überrascht, obwohl es doch für die Menschen hier normal sein sollte.

  • Demografie: Starker Rückgang der Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2022

    Demografie: Starker Rückgang der Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2022

    Laut Statistikinstitut Insee gab es in Frankreich 723.000 Geburten im Jahr 2022, 19.000 weniger als im Vorjahr. Das ist wahrscheinlich auf die schwierigere wirtschaftliche Lage der Franzosen zurückzuführen, aber nicht nur.

    Baby Elven wurde vor einigen Tagen in einer Entbindungsstation im Département Val-d’Oise geboren. Für seine Eltern wird dieses Kind das erste und das letzte sein. „Es geht auch darum, Zeit für uns zu haben, für unsere Beschäftigungen, unsere Hobbys“, sagt Charline Houdin, Elvens Mutter, auf dem Sender France 3. Die Entscheidung, nur ein Kind, höchstens zwei, zu bekommen, wird laut Gynäkologen Dr. Zied Takali von französischen Paaren immer häufiger getroffen. „Die wirtschaftliche Konjunktur spielt eine sehr wichtige Rolle. Kinder zu haben ist gut. Sie gut zu erziehen und ihnen eine angemessene Zukunft zu sichern, ist aber viel wichtiger“, erklärt er.

    19.000 weniger Geburten als 2019.
    Die Franzosen bekommen aus beruflichen, finanziellen, umwelt- oder gesundheitsbedingten Gründen immer weniger Kinder. Es gab laut Insee im Jahr 2022 etwa 723.000 Geburten, das sind immerhin 19.000 weniger als im Jahr 2021. „Die Frauen bekommen ihre Kinder immer später. Der beobachtete Rückgang der Geburtenrate kann auch darauf zurückzuführen sein, dass sich das Alter, ab dem man Kinder bekommt, nach hinten verschiebt“, erklärt Sylvie Le Minez, Leiterin der Abteilung für demografische und soziale Studien beim Statistikinstitut Insee. Das Durchschnittsalter bei der ersten Mutterschaft steigt immer weiter an und liegt mittlerweile bei 31 Jahren.

  • Wetter: Sturm Fien blockiert Südwesten Frankreichs

    Wetter: Sturm Fien blockiert Südwesten Frankreichs

    Nachdem erst am Montag der Sturm Gérard über den Nordwesten Frankreichs hinweggezogen war, wurde am Dienstag, dem 17. Januar, der Südwesten des Landes von dem Sturmtief Fien heimgesucht. Starke Winde und heftige Regenfälle blockierten unter anderem den Verkehr in den Pyrenäen-Atlantik.

    Der Sturm Fien kommt am Dienstag, 17. Januar, von Spanien und wird den Südwesten Frankreichs und sogar Korsika erreichen. Fien wird voraussichtlich viel Schnee und Regen mit sich bringen, was die Angst vor Überschwemmungen schürt. „Der Wind weht hier immer noch sehr stark, heute Morgen wurden in Socoa Böen von 137 km/h gemessen“, berichtet die Reporterin Sabrina Corrieri live aus Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) für den Sender France 3. Die starken Winde ließen Bäume und Stromleitungen auf die Fahrbahnen fallen.

    Züge standen still
    Am Dienstagmorgen mussten zahlreiche Straßen in der Region um Biarritz aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. „Auch der Zugverkehr ist aufgrund der starken Regenfälle stark beeinträchtigt. Im Baskenland hat es in 48 Stunden so viel geregnet wie in einem normalen Januar“ im ganzen Monat, erklärt Sabrina Corrieri. In der Nacht wurden einige Bahngleise überflutet, sodass die SNCF die betroffenen Strecken schließen musste. Das geschah insbesondere zwischen Dax (Landes) und Hendaye (Pyrénées-Atlantiques). Die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen bleibt bis Mittwoch, den 18. Januar, bestehen.

  • Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Am Montag, dem 16. Januar, zog der Sturm Gérard über den Westen Frankreichs hinweg. In der Gironde starb ein Mann, nachdem er mit deinem Wagen gegen einen auf die Straße gefallenen Baum geprallt war.

    Nach Böen mit Geschwindigkeiten von 160 km/h stürzten am Montag, dem 16. Januar, überall in Nordwestfrankreich Bäume um. Auch die Straßen waren gefährlich. Ein Fahrzeug landete in einem überfluteten Graben. Nördlich von Bordeaux (Gironde) starb ein 60-jähriger Autofahrer, nachdem er in der Nacht gegen einen umgestürzten Baum gefahren war. Zahlreiche Stromleitungen wurden beschädigt und 90.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

    Am Montagabend waren noch etwa 23.000 Haushalte ohne Strom. In der Vendée saßen einige Bewohner im Dunkeln, da auch ihre Fensterläden geschlossen blieben. „Man kann sie nicht öffnen, weil sie elektrisch sind“, erklärte eine Bewohnerin gegenüber France Télévisions. Im Laufe des Tages häuften sich die Einsätze der Feuerwehr, um umgestürzte Bäume zu zersägen und die Verkehrsachsen wieder freizumachen. Der Zugverkehr konnte am Nachmittag wieder aufgenommen werden, am Vormittag fuhr kein Zug mehr am Bahnhof von Caen (Calvados).

  • Rechtsextreme Aktivisten in Paris vor Gericht: Sie wollten Emmanuel Macron töten

    Rechtsextreme Aktivisten in Paris vor Gericht: Sie wollten Emmanuel Macron töten

    Dreizehn Personen, die einer rechtsextremen Gruppierung angehören, stehen ab Dienstag in Paris vor Gericht. Sie werden verdächtigt, eine Reihe von Gewaltaktionen vorbereitet zu haben, darunter einen geplanten Angriff auf Emmanuel Macron Ende 2018 anlässlich der Hundertjahrfeier des Waffenstillstands 1918. Dreizehn Personen – elf Männer und zwei Frauen im Alter von 26 bis 66 Jahren -, die einer rechtsextremen Gruppierung („Les Barjols“) angehören, müssen sich ab Dienstag, dem 17. Januar, in Paris vor Gericht verantworten. Sie werden verdächtigt, eine Reihe von Gewaltaktionen vorbereitet zu haben, darunter ein Attentat auf Emmanuel Macron. Im Internet, am Telefon oder bei paramilitärischen Treffen sollen die Verdächtigen einen „Putsch“, die Ermordung von Migranten oder Angriffe auf Moscheen geplant haben, so die Anklageschrift. „Macron töten“ Die Affäre beginnt Ende 2018 mit einem Tipp. Der Inlandsgeheimdienst erhält Informationen, wonach der rechtsextreme Aktivist Jean-Pierre Bouyer aus…

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  • In Lyon können Passanten mit dem Smartphone Geld an Obdachlose spenden

    In Lyon können Passanten mit dem Smartphone Geld an Obdachlose spenden

    Franzosen haben immer weniger Bargeld bei sich. Das ist besonders schlecht Obdachlose, die auf der Strasse um Geld betteln. Studenten einer Ingenieurschule und ein Unternehmen aus Lyon haben jetzt ein bargeldloses Spendensystem mit dem Namen Vagadons entwickelt.

    Der Obdachlose Alexandre sitzt auf einer Fußgängerbrücke im Stadtzentrum von Lyon, die über die Saône führt. Er spricht Spaziergänger an. „Guten Tag, haben Sie schon von dem Vagadons-System für kontaktlose Spenden für Obdachlose gehört?“, fragt er. Auf einem Schild, das zu seinen Füßen liegt, steht der QR-Code, den die großzügigen Spender einscannen sollen. Der QR-Code ist mit einem Online-Pool verbunden und individualisiert. Jeder Obdachlose, der an diesem Test teilnimmt, hat seinen eigenen Code. Innerhalb einer Woche hat Alexandre auf diese Weise 150 Euro gesammelt. „So können auch Leute spenden, die kein Kleingeld haben. Abends kann ich eine Pizza oder einen guteEssen zu mir nehmen“, freut er sich gegenüber France Télévisions.

    Das Vagadons-System wurde von elf Studenten der ECAM LaSalle mit Hilfe des Unternehmens Dynergie, das auf Innovationsberatung spezialisiert ist, entwickelt. Vier Obdachlose erklärten sich sofort bereit, das System zu testen. Zurzeit verteilen noch die Studenten das gesammelte Geld an die Obdachlosen. Ziel ist es, in Zukunft eine autonomere Nutzung zu ermöglichen. „Das Ziel ist, dass der Obdachlose eine Prepaid-Karte oder ein Zahlungs-Armband hat, damit er in Geschäfte gehen und das gesammelte Geld ausgeben kann“, erklärt Angélique Gemeto, Studentin im fünften Jahr an der ECAM LaSalle.

    Die erste Experimentierphase war für die Initiatoren sehr lehrreich. „Wir haben in einer Woche sehr viel gelernt. Erstens: Die Menschen sind bereit, bargeldlos zu spenden. Zweitens: Die durchschnittliche Spende wird höher. Sie liegt bei Vagadons bei vier Euro. Mit Bargeld liegt sie weit darunter“, erklärt Emmanuel Théry von der Firma Dynergie. Vor der endgültigen Einführung von Vagadons sind noch einige Experimente erforderlich. In den nächsten Monaten soll eine eigene App entwickelt werden.

  • Sturm Fien: 4 Departements im Frankreichs Südwesten unter Alarmstufe Orange – 17 in ganz Frankreich

    Sturm Fien: 4 Departements im Frankreichs Südwesten unter Alarmstufe Orange – 17 in ganz Frankreich

    Sturm Gérard zieht sich aus Frankreich zurück, Sturm Fien „wird sehr schnell von der Biskaya bis zum Mittelmeerbecken ziehen“, so Météo France.

    Nach Gérard peitscht nun auch Fien über Frankreich. Am Dienstagmorgen, dem 17. Januar, verhängte Météo-France für die Départements Aube, Yonne, Côte-d’Or und Haute-Marne die Warnstufe Orange für Schnee- und Eisglätte. Damit schließen sich diese Departements den Departements Cantal, Lozère, Ain, Isère, Savoie und Haute-Savoie an, die bereits von solchen Wetterphänomenen betroffen waren.

    Für Dienstag werden mit dem von Spanien kommenden Sturmtief Fien sehr starke Winde im Südwesten erwartet. Das Sturmtief wird sich „sehr schnell vom Golf von Biskaya bis zum Mittelmeerbecken“ ausdehnen so Météo-France. Die Departements Gers, Landes, Pyrénées-Atlantiques und Hautes-Pyrénées wurden auf die Warnstufe Orange für starke Winde gesetzt, zum Teil auch auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmung. Derzeit bereits herrschen an der Küste Aquitaniens Windgeschwindigkeiten von 120 bis 130 km/h.

    Im Departement Haute-Corse gilt die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen, im Departement Corse-du-Sud wird zusätzlich vor sehr hohen Wellen an den Küsten gewarnt. Auch im Departement Var herrscht Warnstufe Orange für sehr hohe Wellen und Überschwemmungen an der Küste.