Kategorie: Frankreich

  • Der TV-Sender France 2 über die Geheimnisse des jüngsten Milliardärs Frankreichs

    Der TV-Sender France 2 über die Geheimnisse des jüngsten Milliardärs Frankreichs

    Verbraucher beschuldigen ihn des Betrugs… Wer ist Sadri Fegaier, der französische Unternehmer, der ein Versicherungsimperium aufgebaut hat?

    Er ist ein Autodidakt und der jüngste Milliardär Frankreichs. Und doch kennt ihn kaum jemand. Sadri Fegaier, 43, ist ein mächtiger und diskreter Mann, ein Unternehmer, der aus einem einfachen Telefonladen in einer Einkaufspassage in Romans-sur-Isère im Departement Drôme ein Versicherungsimperium aufgebaut hat.

    Dubiose Abbuchungen von den Konten seiner Kunden?
    Heute ist er jedoch Zielscheibe Tausender wütender Verbraucher, die ihn des Betrugs beschuldigen. Sind seine Handyversicherungen der Vorwand, um ungerechtfertigte Abbuchungen von den Konten seiner Kunden vorzunehmen? Das Team der Sendung „Envoyé spécial“ des Senders France 2 recherchierte über den Selfmademan, der von seinen Angestellten verehrt und von Verbraucherorganisationen angeprangert wird.

  • Damals: 60 Jahre deutsch-französische Freundschaft

    Damals: 60 Jahre deutsch-französische Freundschaft

    Vor 60 Jahren näherten sich Deutschland und Frankreich einander an und beschlossen, die Vergangenheit ruhen zu lassen. General de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer wollten die Versöhnung beider Länder mit dem Élysée-Vertrag besiegeln. Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Krieg war setzte sich in Deutschland und Frankreich glücklicherweise die Meinung durch, dass man sich versöhnen müsse. Ab 1948 fanden die ersten Partnerschaften zwischen deutschen und französischen Gemeinden statt. In Ludwigsburg (Deutschland) wurde das Deutsch-Französische Institut gegründet. 1962, 17 Jahre nach Kriegsende, hält General de Gaulle ein Dutzend Reden, unter anderem in Ludwigsburg (Deutschland), auf Deutsch. „Das war für die Deutschen bewegend, denn de Gaulle sagte den Deutschen ‚Willkommen in der Familie der demokratischen, modernen Gesellschaften'“, so Frank Baasner, Leiter des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg gegenüber France Télévisions. „Man muss ständig miteinander reden“Im Jahr d…

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  • Schiesserei in Marseille: Ein Mann tot und zwei weitere verletzt

    Schiesserei in Marseille: Ein Mann tot und zwei weitere verletzt

    Bei einer Schießerei in einer Wohnsiedlung im Norden von Marseille ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein 45-jähriger Mann wurde getötet. Zwei weitere Personen wurden verletzt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde in einer Wohnsiedlung im Norden von Marseille ein 45-jähriger Mann nach einer Schießerei, bei der zwei weitere Personen verletzt wurden, tot aufgefunden, wie Polizei und Feuerwehr berichteten. Es handelt sich um den ersten Toten durch Schusswaffen in Marseille in diesem Jahr, nachdem das Jahr 2022 mit 32 Opfern durch bandenmäßige Tötungsdelikte nach Angaben der Staatsanwaltschaft besonders tödlich verlaufen war. Die beiden Verletzten im Alter von etwa 20 Jahren befanden sich nicht in Lebensgefahr, mussten aber nach Angaben der Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Tat ereignete sich in einer Sackgasse der Cité Consolat in den Arbeitervierteln im Norden der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Seit Beginn des Jahres 2023 kam es in Marseille zu mehreren Schießereien, bei denen Menschen verletzt wurden. Am 11. Januar war ein Mann in der Cité des Aygalades, ebenfalls in den nördlichen Stadtteilen, verletzt worden, und eine Frau war von einem Kugelsplitter getroffen worden, als sie sich auf ihrem Balkon befand, wie eine Polizeiquelle berichtete. Die erste Schießerei des Jahres ereignete sich bereits am 1. Januar in der Cité la Paternelle, ebenfalls in den vom Drogenhandel geprägten nördlichen Stadtvierteln, in der Nähe des Dealers Vieux Moulin, um den sich rivalisierende Banden einen Revierkampf liefern. Ein 26-jähriger Mann war schwer verletzt worden, als er von Kugeln getroffen wurde. 32 Tote im Jahr 2022 Im Jahr 2022 hatte die Staatsanwaltschaft Marseille 32 Opfer von bandenmäßig organisierten Tötungsdelikten im Departement Bouches-du-Rhône gezählt, davon 28 in Marseille. Diese Zahl übertrifft den Rekord von 2016, als die Staatsanwaltschaft 31 Opfer dieser Art von Straftaten gezählt hatte. Die Polizeipräfektur berichtete ihrerseits von 31 „Todesfällen durch Schusswaffen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“ im Jahr 2022.
  • 19. Januar: 1.12 Millionen Demonstranten, Festnahmen, Macron in Spanien – was von dem Tag zu halten ist

    19. Januar: 1.12 Millionen Demonstranten, Festnahmen, Macron in Spanien – was von dem Tag zu halten ist

    Viele Franzosen sind den Streikaufrufen vom 19. Januar gegen die Rentenreform gefolgt und haben an landesweiten Protesten teilgenommen. Einige Zahlen und Fakten… Mehr als eine Million Demonstranten, Streiks in den Schulen und im Transportwesen: Die französischen Gewerkschaften haben am Donnerstag erfolgreich gegen die Rentenreform und ihre wichtigste Maßnahme, die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre, mobilisiert.  1,12 Millionen protestierten nach Angaben des Innenministeriums auf den StrassenNach Angaben des Innenministeriums demonstrierten am Donnerstag, den 19. Januar, etwa 1,12 Millionen Franzosen, davon 80.000 in der Hauptstadt, gegen die Rentenreform. „Mehr als zwei Millionen“, so die Zahlen der Gewerkschaft CGT. Das sind mehr Protestierende als am 5. Dezember 2019: Beim Start der Proteste gegen das vorherige Rentenreformprojekt zählte die Polizei 806.000 Demonstranten in ganz Frankreich, die CGT 1,5 Millionen. Die Zahlen der Behörden belegen jedenfalls…

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  • Dordogne: 15.000 Haushalte wegen starken Schneefalls ohne Strom

    Dordogne: 15.000 Haushalte wegen starken Schneefalls ohne Strom

    Aufgrund von Schneefällen waren in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 20. Januar, Tausende Haushalte in der Dordogne ohne Strom.

    Am Freitagmorgen, dem 20. Januar, ist auf den Strassen der Dordogne höchste Vorsicht vor Glatteis geboten. Den ganzen Tag über wird es in dem Departement keine Schultransporte geben, so die Entscheidung der Präfektur. Die Temperaturen sind sehr niedrig und der Schnee, der am Donnerstag gefallen ist, hält sich hartnäckig auf den Straßen. Auch auf den Autobahnen ist die Lage schwierig im Departement Dordogne gilt derzeit Alarmstufe Gelb für Schneefall und Glatteis.

    Diese Schneefälle haben auch dazu geführt, dass 15.000 Haushalte laut Enedis immer ohne Strom sind. Die ganze Nacht hindurch waren die Feuerwehren im Einsatz. Insgesamt fanden 34 Einsätze statt, es gab jedoch keine Verletzten. Umgestürzte Bäume auf den Gleisen haben zu Problemen im TER-Verkehr zwischen Perigueux (Dordogne) und Brive-la-Gaillarde (Corrèze) sowie Limoges (Haute-Vienne) geführt. 

  • Renten: Emmanuel Macron spricht von „gerechter“ und „demokratisch bestätigter“ Reform

    Renten: Emmanuel Macron spricht von „gerechter“ und „demokratisch bestätigter“ Reform

    „Es ist gut und legitim, dass alle Meinungen zum Ausdruck kommen können“, sagte der Präsident am Donnerstag bei einem französisch-spanischen Gipfeltreffen in Barcelona. Er bestand aber darauf, dass „diese Reform durchgeführt werden muss“. Emmanuel Macron verteidigt seine Rentenreform, die demokratisch legitimiert und „vor allem gerecht und verantwortungsvoll“ sei. Während die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 19. Januar, den Startschuss für die Proteste gaben, die die Regierung zum Rückzug bewegen sollen, und bereits jetzt von einer „erfolgreichen“ Mobilisierung mit Hunderttausenden von Demonstranten sprechen, reagierte der Staatschef in Barcelona im Rahmen des französisch-spanischen Gipfeltreffens. „Es ist gut und legitim, dass alle Meinungen, sich ausdrücken können“, erklärte Macron auf Nachfrage der Presse. „Ich vertraue den Organisatoren dieser Demonstrationen, dass ein legitimer Ausdruck von Meinungsverschiedenheiten stattfinden kann, ohne allzu große Unannehmlichkeiten für alle u…

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  • Lot-et-Garonne: Wegen Schnee keine Schultransporte in 86 Gemeinden

    Lot-et-Garonne: Wegen Schnee keine Schultransporte in 86 Gemeinden

    Aufgrund starken Schneefalls im Département Lot-et-Garonne musste am Freitag, dem 20. Januar, in 86 Gemeinden der Schultransport ausgesetzt werden. Ein entsprechender Erlass wurde in der Nacht vom Präfekten des Departements Lot-et-Garonne unterzeichnet.

    Die Entscheidung wurde mitten in der letzten Nacht vom Präfekten des Departements Lot-et-Garonne, Jean-Noël Chavanne, getroffen. Es ist eine der Folgen der starken Schneefälle, die seit dem späten Nachmittag des 19. Januar über das Departement niedergegangen sind.

    Vor allem in den Regionen Villeneuvois und Fumélois fielen große Mengen Schnee. Die Region an der Grenze des Departements Dordogne war am stärksten betroffen.

    Am Freitag, 21. Januar, ist der Schulbusverkehr daher im gesamten Osten des Departements verboten. Das Straßennetz ist von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt, die Verkehrsbedingungen sind schwierig. Am Freitagmorgen bestand ein sehr hohes Glatteisrisiko.

    Der Schulbusverkehr ist in 86 Gemeinden des Departements Lot-et-Garonne bis zum Mittag verboten.

    Das Departement Lot-et-Garonne sit unter Warnstufe gelb für Schnee und Glatteis.

  • Rentenreform: Gewerkschaften planen neuen Streiktag für den 31. Januar

    Rentenreform: Gewerkschaften planen neuen Streiktag für den 31. Januar

    Für den 31. Januar ist ein neuer Mobilisierungstag mit Streiks und Demonstrationen geplant. Die Gewerkschaft CFDT veröffentlichte eine entsprechende Ankündigung auf dem Sender BFMTV.

    Die Gewerkschaft CFDT hat gegenüber dem Sender BFMTV angekündigt, dass für den 31. Januar ein neuer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform geplant ist.

    Am 19. Januar protestierten „mehr als zwei Millionen“ Menschen in mehr als 200 Demonstrationszügen in ganz Frankreich, darunter etwa 400.000 allein in Paris, wie die Gewerkschaft CGT erklärte. Das Innenministerium spricht von 1,12 Millionen Demonstranten, davon etwa 80.000 in der Hauptstadt.

    Gestärkt durch diese Zahlen planen die acht großen Gewerkschaftsverbände (CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires und FSU) nun einen zweiten Aktionstag, der am Donnerstagabend auf den 31. Januar festgelegt wurde. Auch für die Tage vor diesem Datum rufen die Gewerkschaften und mehrere Jugendbewegungen dazu auf, „die Aktionen zu vervielfachen“, insbesondere um den 23. Januar herum, an dem der umstrittene Gesetzentwurf dem Ministerrat vorgelegt werden soll.

  • Rentenreform: CGT spricht von 400.000 Demonstranten allein in Paris

    Rentenreform: CGT spricht von 400.000 Demonstranten allein in Paris

    Die Zahl der Protestierenden ist stark gestiegen im Vergleich zur Großkundgebung gegen die Rentenreform am 5. Dezember 2019. Bei den Protesten gegen die Rentenreform kam es am Donnerstagnachmittag rund um die Place de la Bastille zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, bei denen Wurfgeschosse und Tränengas zum Einsatz kamen.An der Spitze des Demonstrationszuges warfen Mitglieder des Schwarzen Blocks und weiterer radikalisierter und gewaltbereiter Gruppierungen Mülltonnen, Flaschen und Rauchbomben auf die Ordnungskräfte. Die polizei- und Gendarmerie-Einheiten versuchten, die gewalttätige Gruppe unter Einsatz von Tränengas zu zerstreuen, nur wenige Schritte von der Place de la Bastille entfernt.Nach Angaben der Polizeipräfektur kam es während der Demonstration, die gegen 14.15 Uhr auf der Place de la République begann und über die Bastille zur Place de la Nation führte, zu 20 Festnahmen. Es ist „legitim“, dass sich alle Bürger äußern können, sagte Präsident Emman…

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  • Rentenreform: 77.4 % der Lokführer im Personenverkehr streiken

    Rentenreform: 77.4 % der Lokführer im Personenverkehr streiken

    Am Donnerstag, 19. Januar, dem ersten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform, erreichte die Streikquote unter allen Angestellten der SNCF 46,3%. Fast drei von zehn Beamten (28%) streikten am Donnerstagmittag im staatlichen öffentlichen Dienst Frankreichs mit 2,5 Millionen Beschäftigten. Diese Zahl wurde vom Ministerium für den öffentlichen Dienst bekannt gegeben und ist im Vergleich zu 2019 um fünf Prozentpunkte gesunken. Rund 40% der Beschäftigten des Stromkonzerns Engie streiken gegen die geplante Rentenreform, wie der französische Energieversorger am Donnerstagnachmittag mitteilte.Bei den anderen französischen Beschäftigten des Konzerns, die privatrechtlich beschäftigt sind, lag die Streikquote laut Engie nur bei 7%. Bei den Lokführern im Personenverkehr streikten 77,4%, bei den Kontrolleuren 50,8% und bei SNCF Réseau, wo die Weichensteller und die für die Instandhaltung der Gleise zuständigen Angestellten arbeiten, 48,4%.

    Die wichtigsten Führe…

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