Kategorie: Frankreich

  • Russia Today France: „Nach fünf Jahren der Hetze“ stellt Propagandasender Betrieb ein

    Russia Today France: „Nach fünf Jahren der Hetze“ stellt Propagandasender Betrieb ein

    RT France, der französische Zweig des in der Europäischen Union inzwischen verbotenen russischen Senders RT, kündigte am Samstag, dem 21. Januar, seine Schließung an, einen Tag nachdem die Bankkonten der Gesellschaft eingefroren worden waren. Der französische Ableger des russischen Senders Russia Today gibt auf. „Nach fünf Jahren der Hetze haben die Machthaber nun ihr Ziel erreicht: die Schließung von RT France (…). Die Generaldirektion des Finanzministeriums hat beschlossen, die Bankkonten von RT France einzufrieren, was die Fortsetzung unserer Tätigkeit unmöglich macht“, teilte Xenia Fedorova, Präsidentin und Direktorin des Senders, am Samstag auf Twitter mit. Sie kritisierte eine „willkürliche Maßnahme“ und erklärte, dass 123 französische Mitarbeiter, darunter 77 Inhaber eines Presseausweises, „heute Gefahr laufen, ihr Gehalt für den Monat Januar nicht bezahlt zu bekommen und ihren Arbeitsplatz … verlieren werden“. Das französische Wirtschaftsministerium hatte am Freitag auf Anf…

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  • Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Physalien sehen wie Medusa-Quallen aus, sind aber viel gefährlicher. Die Situation ist für die Anwohner des Küstenstreifens nicht gerade angenehm. Eine durchsichtige, rosa schimmernde Blase und leuchtend blaue Tentakel: Das ist die Physalie, eine der Qualle verwandte Art. Das Tier, das mit einem Schwimmkörper und einer Art Segel ausgestattet ist, wird seit einigen Tagen von den Westwinden an die Küste des Departement Landes getrieben. Insgesamt hat man bisher etwa 100 Exemplare gefunden. „Es handelt sich um Arten, die man normalerweise eher im tropischen Atlantik findet. Wenn es windig ist, werden Teile der Kolonie an die Küsten getrieben“, erklärt Laëtitia Odinot, Aquarientechnikerin im Aquarium von Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) auf dem Sender France 3. Ein für den Menschen gefährliches Tier Die Tentakel der Physalie sind extrem nesselnd und verursachen, selbst wenn sie tot und gestrandet sind, Verbrennungen und Atembeschwerden. In manchen Fällen können sie bei Mensch und Tier sogar…

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  • Kältewelle: Der Winter kehrt überall in Frankreich ein

    Kältewelle: Der Winter kehrt überall in Frankreich ein

    Seit Samstagabend, 21. Januar, wird es in Frankreich immer kälter. In Korsika fiel Schnee und in vielen Regionen des Landes kehrte der Winter ein.

    In den abschüssigen Straßen von Piazzole, Haute-Corse, hatte die Schneeräummaschine Mühe, sich einen Weg zu bahnen. In 450 m Höhe fiel dort am Samstag, dem 21. Januar, reichlich Schnee, was die Bewohner überraschte. Die Konditorin Aurélie Leoni beschloss, einige Tage zu schließen, um den Sturm vorüberziehen zu lassen. „Das ist ein Geschenk des Himmels, es freut uns für die Natur und für uns, für das Wasser, das knapp geworden war“, sagt sie gegenüber dem Sender France 2.

    Schwierigkeiten auf den Straßen
    Der Winter hat sich in vielen Regionen zurückgemeldet. In Super-Besse im Puy-de-Dôme wurden -6 °C gemessen. Auch das Departement Lozère liegt unter makellosem Weiß. Die Schneeräumer waren den ganzen Nachmittag im Einsatz. Auf den Straßen kam es zu zahlreichen Problemen. Im Département Moselle etwa steckten Lkw-Fahrer wegen Glatteis mehrere Stunden auf einer Landstraße fest. Auch im Departement Creuse bereitete die Kälte größere Sorgen. Freiwillige Helfer suchten Obdachlose und informierten sie über die Öffnung von Aufnahmezentren.

  • Rentenreform: Am Samstag demonstrierten wieder etwa 150.000 Menschen in Paris

    Rentenreform: Am Samstag demonstrierten wieder etwa 150.000 Menschen in Paris

    Auch am Samstag marschierten 150.000 Menschen in Paris und folgten damit dem Aufruf mehrerer Jugendorganisationen. Sie demonstrierten gegen die geplante Rentenreform der Regierung. Fast 150.000 Menschen demonstrierten auch am Samstagnachmittag in Paris gegen die Rentenreform, so die Jugendorganisationen, die die Demonstration initiiert hatten. Laut Colin Champion, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft La Voix Lycéenne, war dies ein „riesiger Erfolg“, die „Alternative“, eine Studentengewerkschaft, sprach von einer „sehr massiven Mobilisierung auf den Aufruf der Jugend“. Nach Angaben der Polizeipräfektur wurden am Rand dieser Demonstration sechs Personen festgenommen, hauptsächlich wegen des „Tragens einer verbotenen Waffe“.

    Gesetzentwurf wird am Montag im Ministerrat vorgestellt.Das erklärte Ziel der Parade am Samstag war es, eine Mobilisierung zu erreichen, die mindestens derjenigen des von Jean-Luc Mélenchon organisierten „Mar…

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  • Marie-Rose Tessier ist mit 112 Jahre jetzt der älteste Mensch in Frankreich

    Marie-Rose Tessier ist mit 112 Jahre jetzt der älteste Mensch in Frankreich

    Nach dem Tod von Schwester André, die mit 118 Jahren der älteste Mensch in Frankreich und sogar der ganzen Menschheit war, heißt der wahrscheinlich neue älteste mensch in Frankreich Marie-Rose Tessier. Die Bewohnerin der Vendée ist 112 Jahre alt.

    Mit einem außergewöhnlichen Alter von 118 Jahren ist die älteste Person der Menschheit, die Französin Schwester André, am Dienstagabend verstorben. Sie lebte in einem Altenheim in Toulon, war an den Rollstuhl gefesselt und blind.

    Nach ihrem Tod heißt die neue älteste Bürgerin Frankreichs Marie-Rose Tessier. Als Marie-Rose Bousseau wurde sie am 21. Mai 1910 geboren. Sie ist somit 112 Jahre alt. Die wahrscheinlich neue älteste Bürgerin Frankreichs wohnt in einem Pflegeheim in Sables-d’Olonne in der Vendée.

    Jeden Tag ein „kleines Glas Wein“.
    Was ist ihr Geheimnis für ein langes Leben? „Es gibt kein Wunderrezept, oder ich kenne es nicht“, hatte sie der Zeitung Journal des Sables vor einigen Monaten anvertraut. Sie nimmt „nur manchmal eine kleine Tablette zum Schlafen“. Sie trinkt immer noch jeden Tag ein kleines Glas Wein. Lange Zeit trank sie sonntags „eine kleine Suze“ (Suze ist ein vor allem in Frankreich und der Westschweiz beliebter Enzian-Likör), aber seit einigen Jahren tut sie das nicht mehr.

    Ihr ganzes Leben lang war Marie-Rose Tessier kerngesund. Erst mit 100 Jahren zog sie in ein Altenheim. Sie war Mutter von zwei Töchtern und wurde mit 34 Jahren Witwe, nachdem ihr Mann bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 ums Leben gekommen war. Im Alter von 65 Jahren zog sie zu einer ihrer Töchter.

    Marie-Rose Tessier hat den Ersten Weltkrieg erlebt. Sie hat nie vergessen, wie ihre Mutter weinte. „Sie hatte solche Angst, dass mein älterer Bruder eingezogen werden würde. Er entging dem nur um wenige Monate“, erinnerte sie sich in ihrem Gespräch mit dem Journal des Sables.

    Als sie 13 Jahre alt war, übernahm ihre Familie einen Bauernhof. Die junge Marie-Rose hatte deshalb keine Zeit, ihren Schulabschluss zu machen. Sie heiratet im Alter von nur 17 Jahren einen Gendarmen. Mit 21 Jahren folgt sie ihrem Mann nach Paris. Dann kommt der Zweite Weltkrieg, in dem Marie-Roses Mann getötet wird. „Meine Töchter gingen verängstigt zu Bett. Ich fand sie steif wie Stöcke. Ich glaube, sie haben ihr ganzes Leben lang Spuren davon getragen“.

    Nach dem Krieg blieb Marie-Rose Tessier in Paris, wo sie in einer Versicherungsfirma für das Baugewerbe arbeitete. Als eine ihrer Töchter die Hauptstadt verließ und in die Vendée zog, folgte sie ihr.

    „Ein bisschen zu lachen, hilft einem zu leben“.
    Als Marie-Rose Tessier im vergangenen Jahr befragt wurde, gestand sie: „Es ist nicht immer lustig, älter zu werden“. Um sich die Zeit zu vertreiben, pflegt sie ihren Sinn für Humor. „Ein bisschen zu lachen, hilft einem zu leben!“

  • Covid-19: Was man über die Impfung für Kinder unter 5 Jahren wissen sollte

    Covid-19: Was man über die Impfung für Kinder unter 5 Jahren wissen sollte

    Der BioNTech/Pfizer-Impfstoff darf nun in Frankreich auch Kindern unter fünf Jahren verabreicht werden. Aber es müssen mehrere Kriterien erfüllt werden.  Bisher konnten die unter 5-Jährigen im Gegensatz zur übrigen Bevölkerung nicht gegen Covid-19 geimpft werden. Laut Le Parisien hat die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) jetzt erlaubt, die Impfung der Jüngsten ab 19. Januar unter bestimmten Bedingungen durchzuführen. Kinder „mit Risiko für schwere Formen“ der Erkrankung Die Covid-Impfung für Kinder „mit einem Risiko für schwere Formen von Covid-19“ wurde jetzt genehmigt. Kinder, die von einer Vorerkrankung wie Diabetes oder Trisomie 21 betroffen sind, können somit die Impfdosen erhalten, ebenso wie die Kinder, die „in der Umgebung einer immungeschwächten Person leben“. Die Liste der Vorerkrankungen umfasst chronische Lebererkrankungen, chronische Herz- und Atemwegserkrankungen sowie neurologische Erkrankungen. Auch primäre oder arzneimittelinduzierte Immunschwäche, Fettleibigkeit, …

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  • Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    In vielen Regionen ist jetzt endlich der Schnee gekommen. Nun können auch die kleinen Skigebiete endlich in die Saison starten.

    Ein Lehrer und seine Schüler fuhren nur 10 Minuten mit dem Bus, um einen Tag auf den Skipisten von Gap-Bayard (Hautes-Alpes) zu verbringen. Nachdem das Skigebiet seit Beginn des Winters geschlossen war, konnte jetzt endlich die Schulkinder aus der Stadt zum Skifahren kommen. In zwei Tagen fielen 20 cm Pulverschnee. Das reichte aus, um 5 km Piste zu öffnen. Das ist sehr wenig, aber das macht nichts, denn für seine Stammgäste ist Bayard wie ein Naherholungsgebiet, sie kommen fast jeden Tag.

    Aber hinter der winterlichen Kulisse herrscht die Sorge ums Überleben. Trotz der Schneekanonen, die hier auf 1.200 Metern Höhe ununterbrochen laufen, bleibt die Schneelage sehr prekär. Die Entwicklung anderer Angebote stehen im Mittelpunkt von Überlegungen, die an diesem Standort, der 21 Mitarbeiter beschäftigt, für eine nachhaltige Zukunftsplanung angestellt werden. Auch in diesem Jahr wird es schwierig sein, ein finanzielles Gleichgewicht zu halten. Zunächst hofft man jedoch, dass die Kälte es ermöglicht, die Skifahrer bis zum Ende des Winters auf den Pisten empfangen zu können.

  • Rentenreform: Auch Polizisten und Feuerwehrleute machen mobil

    Rentenreform: Auch Polizisten und Feuerwehrleute machen mobil

    Die Gewerkschaften haben für Dienstag, den 31. Januar, einen weiteren Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform angekündigt. Zu den mobilisierten Berufsgruppen gehören auch die Polizei und die Feuerwehr. Sind sie bereit, bis zum Äußersten zu gehen? Sie dürfen nicht streiken, aber Polizisten und Feuerwehrleute wollen sich den Demonstrationszügen und Protesten anschließen. Sie sagen Nein zur Rentenreform. „Wir gehen von einer Verlängerung der Beitragsdauer aus, die nicht mit der Belastung unseres Berufs vereinbar ist“, erklärt Mickaël Dequin, Sekretär der Gewerkschaft der Polizei SGP des Departements 92 am Rande des Demonstrationszug vom 19 Januar in Paris gegenüber France Télévisions. Das Innenministerium befürchtet RadikalisierungDie Polizei profitiert zwar von einem Sonderregelungen, aber mit der Rentenreform wird das gesetzliche Renteneintrittsalter von Polizisten von 52 auf 54 Jahre oder sogar noch höher steigen, um in den Genuss einer vollen Rente zu kommen. Das Innenministerium…

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  • Haute-Savoie: Verletzte bei Explosion eines Propan-Tanklastzugs

    Haute-Savoie: Verletzte bei Explosion eines Propan-Tanklastzugs

    In Haute-Savoie explodierte am Freitag, 20. Januar, in Fillinges im Giffre-Tal in der Nähe von Annemasse ein mit Propan beladener Tanklastwagen. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon schwer.

    Ein Feuerball und eine Verpuffung, deren Knall im ganzen Arve-Tal (Haute-Savoie) in Umkreis von 20 Kilometern zu hören war. Ein Tankwagen, der Propan transportierte, wurde regelrecht pulverisiert. Es blieben nur noch Trümmer übrig, die über mehrere Kilometer verstreut waren und sogar in den Bäumen hingen. „Plötzlich ist alles explodiert, es war schrecklich“, bezeugt eine Frau auf dem Sender France 3.

    Mehrere Dorfbewohner mussten mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Mann befindet sich am Freitagnachmittag immer noch in Lebensgefahr.

    13 Häuser beschädigt

    Nach Angaben der Behörden hätte die Bilanz des Unglücks weitaus höher sein können. Es ist 7 Uhr am Freitagmorgen auf einer Straße in im Departement Haute-Savoie, als die Fahrerkabine des Tanklastwagens Feuer fängt. Der Fahrer kann sich gerade noch aus dem Wagen retten, bevor der Tank explodiert. Fahrzeuge und 13 Häuser in der Umgebung werden beschädigt. Der Verkehr wurde in beide Richtungen gesperrt, was zu zahlreichen Verzögerungen führte. Die Behörden empfehlen, die Gegend zu meiden.

  • Macron: 400 Milliarden über 7 Jahre für Neuorganisation der französischen Armee

    Macron: 400 Milliarden über 7 Jahre für Neuorganisation der französischen Armee

    Modernisierung der nuklearen Abschreckung, Vorbereitung auf die Risiken eines Konflikts von „hoher Intensität“, Verstärkung im Bereich der Drohnen… Emmanuel Macron stellte am Freitag auf dem Luftwaffenstützpunkt Mont-de-Marsan die Schwerpunkte des künftigen Militärprogrammgesetzes 2024-2030 vor.  Es handelt sich um einen mit Spannung erwarteten Text, nachdem der Krieg in der Ukraine Schwächen im französischen Militärsystem aufgedeckt hat. Präsident Emmanuel Macron enthüllt am Freitag, dem 20. Januar, die Grundzüge des künftigen Militärprogrammgesetzes 2024-2030, das vor dem Hintergrund des Krieges in Europa unter dem Zeichen der „Transformation der Armeen“ steht. Der Staatschef stellt das neue Gesetz bei seinen Neujahrswünschen an die Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Mont-de-Marsan (Landes) vor.  Das Gesetz, das dem Parlament im März vorgelegt werden soll, verspricht weitere erhebliche Ausgaben im Bereich der Verteidigung, nachdem jahrelange Haushaltskürzungen bei …

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