Kategorie: Frankreich

  • Valence: Vater setzt seine zwei 4- und 5-jährigen Kinder vor einem Restaurant aus

    Valence: Vater setzt seine zwei 4- und 5-jährigen Kinder vor einem Restaurant aus

    Am Sonntag ließ ein Mann seine vier und fünf Jahre alten Kinder vor einem Fast-Food-Restaurant in Valence im Departement Drôme zurück.

    Wie die Zeitung Le Dauphiné Libéré berichtet, hatte die Polizei in Valence im Departement Drôme am Sonntag einen etwas ungewöhnlichen Einsatz zu bewältigen. Die Polizei wurde von Angestellten eines Schnellrestaurants darüber informiert, dass zwei kleine Kinder zwei Stunden zuvor von ihrem Vater offensichtlich vor dem Restaurant verlassen worden waren.

    Die Beamten mussten den sehr hungrigen Kindern zunächst ein paar Croissants anbieten – die Kleinen hatten offensichtlich seit geraumer Zeit nichts gegessen.

    Der 58-jährige Vater der Kinder tauchte schließlich nach einigen Stunden wieder auf. Er wurde wegen Vernachlässigung von Minderjährigen in Polizeigewahrsam genommen, wie Le Dauphiné Libéré berichtet.

  • Kaufkraft: Angst vor weiteren Preiserhöhungen in französischen Supermärkten im März

    Kaufkraft: Angst vor weiteren Preiserhöhungen in französischen Supermärkten im März

    Experten befürchten, dass die Preise in den französischen Supermärkten im März weiter steigen werden. Derzeit finden die jährlichen Verhandlungen zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsunternehmen statt. Sie sollen in zwei Wochen abgeschlossen sein.

    Werden die Preise für Produkte in den Regalen der französischen Supermärkte im März weiter steigen? Das befürchten jedenfalls die Einkäufer der großen Einzelhandelsketten, die bereits von einem „roten“ März sprechen. Der Grund dafür ist, dass die jährlichen Verhandlungen zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsunternehmen zukünftige Preiserhöhungen zur Folge haben werden. Einige Preiserhöhungen werden im zweistelligen Bereich liegen. Bei vielen Artikeln werden sie sogar bis zu 40 % betragen.

    Über das Jahr gesehen könnte dies für französische Haushalte Mehrausgaben von 790 Euro bedeuten, verglichen mit entsprechenden Einkäufen, die im Jahr 2021 getätigt wurden. Laut der Zeitschrift „60 millions de consommateurs“ sind 45 % der Franzosen derzeit durch den Preisanstieg in ihrer Kaufkraft spürbar geschwächt. Im Vergleich zum Mai 2022 ist diese Zahl um 25 % gestiegen.

  • Mindestrente: Ein Viertel der französischen Rentner wird nach der Reform eine bessere Rente bekommen

    Mindestrente: Ein Viertel der französischen Rentner wird nach der Reform eine bessere Rente bekommen

    Arbeitsminister Olivier Dussopt war am Montag, dem 13. Februar 2023, Gast der Sendung „8h30 Franceinfo“. „200.000 von 800.000 Rentnern pro Jahr werden mit dieser Rentenreform“ eine bessere Rente haben „als ohne die Reform“, erklärt Olivier Dussopt, Minister für Arbeit, Vollbeschäftigung und Eingliederung, am Montag auf Franceinfo. Der Minister war zu Gast in der Sendung „8h30 franceinfo“ und erklärte Ausgleichsmassnahmen des umstrittenen Gesetzestextes für die Verschiebung des gesetzlichen Rentenalters.

    Trotz der vorgesehenen Erhöhung werden nicht alle Rentner den von der Regierung angegebenen Betrag von 1.200 Euro Mindestrente erreichen. Um 1.200 Euro zu erhalten, muss man alle erforderlichen Quartale (168, also 42 Jahre heute, 172, also 43 Jahre bis 2027) mit einem Gehalt in der Höhe des Mindestlohnes gearbeitet haben. Die Erhöhung der Mindestrente wird im Mittelpunkt der Debatten in der Nationalversammlung stehen, die am Mont…

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  • 14-jähriges Mädchen stirbt bei Hausbrand im Departement Finistère

    14-jähriges Mädchen stirbt bei Hausbrand im Departement Finistère

    Gegen 6 Uhr am Montagmorgen, 13. Februar, brach in Pont-de-Buis-lès-Quimerch (Finistère) ein Feuer in einem Einfamilienhaus aus. Eine 14-jährige Jugendliche kam dabei ums Leben. Ein 14-jähriges Mädchen kam am Montag, dem 13. Februar, bei einem Hausbrand in Pont-de-Buis-lès-Quimerc’h im Département Finistère ums Leben. Gegen 6 Uhr heute Morgen brach in Pont-de-Buis-lès-Quimerch (Finistère) ein Feuer in einem Einfamilienhaus aus. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits vollständig in Flammen. Die Feuerwehr konnte nichts mehr tun, um das junge Mädchen zu retten. Einsatz dauert zur Zeit noch an Vierundzwanzig Feuerwehrleute und mehrere Einsatzfahrzeuge wurden an den Brandort entsandt. Der Einsatz ist derzeit noch im Gange. Vier Personen erlitten eine Rauchvergiftung.
  • Gabriel Attal: 4 von 10 Franzosen werden vor dem 64. Jahr in Rente gehen – auch nach der Reform

    Gabriel Attal: 4 von 10 Franzosen werden vor dem 64. Jahr in Rente gehen – auch nach der Reform

    Gabriel Attal, stellvertretender Minister für öffentliche Finanzen, war am Montag, dem 13. Februar, Gast der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2. Am Montag, dem 13. Februar, war Gabriel Attal, stellvertretender Minister für öffentliche Finanzen, Gast der Sendung „4 Vérités“ auf France 2. Er ging zunächst auf die in der Reform der Regierung vorgesehene Erhöhung der Mindestrente ein. Gabriel Attal machte klar, dass 1,8 Millionen derzeitige Rentner „ihre Rente aufgewertet bekommen werden“, und dass „unter ihnen mehrere Hunderttausend die Mindestrente von 1.200 Euro bekommen werden“, da sie eine volle Berufskarriere bei Mindestlohn absolviert haben. „Bei den neuen Rentnern haben Sie jedes Jahr etwa 200 000, die eine Aufwertung ihrer Rente erhalten werden“, fährt der für die öffentlichen Finanzen zuständige stellvertretende Minister fort. Er kommt dann auf die Ausweitung der Regelung für die Länge der Berufsjahre zu sprechen, was in der Rentenreform vorgesehen ist. „4 von 10 Franzos…

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  • Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Die Treibstoffbeihilfe von 100 €, die bereits seit dem 27. Januar ausgezahlt wird, wird bis Ende März verlängert, wie Wirtscjaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. Februar, auf RTL ankündigte. Laut dem Wirtschaftsminister hat die Hälfte der Haushalte, die Anspruch darauf haben, sie noch nicht beantragt. Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft und Finanzen, war am Montag, dem 13. Februar, zu Gast auf dem Sender RTL und kündigte an, dass die Treibstoffpauschale bis Ende März verlängert werde. „Wir haben eine Arbeiter-Treibstoffzulage eingeführt. Bis heute hat fast die Hälfte derjenigen, die Anspruch auf diese Zulage hätten, sie nicht abgeholt.“ Nach Berechnungen der Regierung betrifft diese Beihilfe 10 Millionen der einkommensschwächsten Steuerhaushalte. Die Frist für die Beantragung, die eigentlich Ende Februar auslaufen sollte, wird nun bis Ende März verlängert, kündigte der Minister an, „damit die Millionen unserer Landsleute, die Anspruch darauf haben, sie sich abholen können…

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  • Karneval: Das berühmte Zitronenfest in Menton ist in vollem Gange

    Karneval: Das berühmte Zitronenfest in Menton ist in vollem Gange

    Vom 11. bis 26. Februar findet in Menton die weithin bekannte Fête du Citron statt. Ein buntes Spektakel mit vielen Umzugswagen, Tänzern und Akrobaten.

    Zitrusfrüchte werden seit Sonntag, dem 12. Februar, in den Straßen von Menton (Alpes-Maritimes) prominent gefeiert. Nach drei Jahren der Corona-Einschränkungen erreicht der bunte Umzug wieder die gewohnte Größe wie vor der Gesundheitskrise. Zehn Wagen, die mit mehreren Tonnen Zitronen und Orangen beladen sind, ziehen unter den staunenden Blicken der Zuschauer vorbei. „Wir mussten kommen! Diejenigen, die dieses Jahr nicht gekommen sind, kommen nächstes Jahr!“, ruft einer von ihnen in die Kamera des Senders France 3. Die grosse Parade 2023 steht ganz im Zeichen des Rock ’n‘ Roll.

    Mitreißende Rhythmen, die von Auftritten von Akrobaten oder brasilianischen Tänzern begleitet werden, um die Karnevalsstimmung perfekt zu machen. Und um das Fest unter der Sonne Mentons zu genießen, waren einige mit der ganzen Familie sogar 1.000 km aus dem Departement Eure-et-Loir angereist. Der nächste Umzug in Menton wird am Donnerstagabend, dem 16. Februar, stattfinden. Diesmal mit einer grossen mit einer Lichtshow…

  • Meteoroid erhellte in der Nacht den Himmel über Nordfrankreich

    Meteoroid erhellte in der Nacht den Himmel über Nordfrankreich

    Der kleine Asteroid mit einem Durchmesser von etwa einem Meter war besonders gut über der Stadt Rouen (Seine-Maritime) zu sehen, aber Internetnutzer posteten auch Videos, in denen er von Paris oder Südengland aus gefilmt wurde.

    Ein heller Blitz mitten in der Nacht. Wer in Nordfrankreich lebt, konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 13. Februar, eine grosse Sternschnuppe sehen. Es handelte sich dabei um einen Meteoroiden mit dem Namen Sar 2667, der laut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gegen 4 Uhr morgens in die Erdatmosphäre eintrat.

    Der kleine Asteroid mit einem Durchmesser von etwa einem Meter war besonders gut über Rouen (Seine-Maritime) zu sehen, aber Internetnutzer teilten auch Videos, in denen er von Paris oder Südengland aus zu sehen ist. Es war erst das siebte Mal, dass die Ankunft eines Asteroiden vorhergesagt wurde, bevor er in die Atmosphäre eintrat. „Ein Zeichen für die schnellen Fortschritte bei (ihrer) Entdeckung“, freute sich die ESA auf Twitter.

  • Inflation: Droht jetzt auch der Preis für Orangensaft deutlich höher zu werden?

    Inflation: Droht jetzt auch der Preis für Orangensaft deutlich höher zu werden?

    Der Preis für Orangensaft könnte in den nächsten Monaten explodieren. Naturkatastrophen, Insektenplage und sinkende Produktion sind Gründe für den drohenden Anstieg.

    Viele Menschen können zum Frühstück nicht darauf verzichten. Die Rede ist nicht von Kaffee, sondern von Orangensaft. Aber, auch wenn die Regale in den Supermärkten noch immer gut gefüllt sind, steigen die Preise immer weiter an.

    Mehr als 77% Preissteigerung zwischen Mitte Juli 2022 und Februar 2023: Seit dem 30. Januar ist der Anstieg besonders stark und hat in Frankreich den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren erreicht. Im Jahr 2022 lag der Durchschnittspreis für einen Liter Orangensaft aus Konzentrat bei 1,13 Euro. Das waren bereits 4,4 % mehr als im Jahr 2021.

    Es gibt mehrere Gründe für den Preisanstieg bei Orangensaft. Die meisten Orangen für Saft kommen aus Brasilien und Florida (USA). Die letzten Hurrikane des vergangenen Jahres haben jedoch viele Ernten zerstört, insbesondere im November 2022. Experten warnen, die internationalen Lagerbestände seien auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

    Und dann ist da noch die „Krankheit des gelben Drachen“. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die von einer kleinen Baumwanze übertragen wird, die sich von Baumsäften ernährt. Diese Baumkrankheit ist für Zitrusfrüchte tödlich und dezimiert bereits seit 2005 die Ernten. Während damals in Florida 9 Millionen Tonnen produziert wurden, waren es in den Jahren 2021 und 2022 schon nur noch 1,6 Millionen Tonnen.

    Damit der Preisanstieg vorübergehend ist, müssen Lösungen gefunden werden, um die Orangensaftvorräte aufzufüllen. Ob und in welchem Rahmen das bald gelingen kann, ist jedoch noch vollständig unklar.

  • Erdbeben in der Türkei: Frankreich schickt Feldlazarett zur Unterstützung

    Erdbeben in der Türkei: Frankreich schickt Feldlazarett zur Unterstützung

    Um der Türkei zu helfen, schickte Frankreich am Sonntag, dem 12. Februar, ein Feldlazarett und 45 Tonnen medizinisches Material in die türkische Region Adiyaman.

    Am Sonntag, dem 12. Februar, brachen 87 Personen in Marseille in Richtung Türkei auf. Es handelt sich um Feuerwehrleute und Rettungskräfte des Zivilschutzes. Zur gleichen Zeit werden in Roissy (Île-de-France) 45 Tonnen medizinisches Material und ein Feldlazarett verladen, um in die Region Adiyaman geschickt zu werden. Diese Einrichtung wird von französischen Helfern aufgebaut und betrieben, die mit Naturkatastrophen vertraut sind. „Es gibt Chirurgen, Ärzte, Kinderärzte und Biologen, die Blutproben nehmen. Wir sind auf sanitärer Ebene völlig autonom, um die notwendige Versorgung und Hilfe zu gewährleisten“, erklärt François Pradon, Leiter des Stabs für zivile Sicherheit.

    Schwierige Wetterbedingungen
    Das Feldlazarett, E.S.C.R.I.M. genannt, ist 1.000 m² groß. Es enthält zwei Operationssäle und kann 100 Patienten pro Tag aufnehmen. Es ist eine materielle und medizinische Hilfe, die bereits bei gesundheitlichen oder humanitären Katastrophen eingesetzt wurde, wie 2010 beim Erdbeben in Haiti oder bei der COVID-19-Pandemie. Diesmal wird man sich jedoch auf schwierige Wetterbedingungen einstellen müssen. Die beiden Transporte starteten am späten Vormittag. Das Feldlazarett wird voraussichtlich bis zu einem Monat in der Türkei bleiben.