Kategorie: Frankreich

  • Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Der sogenannte Energiescheck 2023 wird ab dem 21. April ausgezahlt, wie die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Montag, dem 13. März, bekannt gab. Diese für das Jahr 2023 erneuerte Maßnahme kommt zu mehreren bereits eingeführten staatlichen Hilfen hinzu, um den allgemeinen Preisanstieg zu begrenzen. Da die Lebensmittel- und Energiepreise seit einigen Monaten stetig steigen, hat die französische Regierung mehrere Hilfen eingeführt, um die Haushalte in Frankreich zu unterstützen. Hier ein paar Details dazu: Energiescheck Der Energiescheck, dessen Betrag zwischen 48 Euro und 277 Euro liegt, kann bis zum 31. März 2024 beantragt werden. „Der Versand wird ab dem 21. April dieses Jahres beginnen, ohne dass die Begünstigten irgendwelche Schritte unternehmen müssen“, erklärte das Ministerium für den Energiewandel in einer Pressemitteilung. Er wird automatisch per Post „an die 20 % der einkommensschwächsten Haushalte, deren steuerliches Referenzeinkommen pro Verbraucher…

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  • 3 vergiftete Hunde bei der französischen Canicross-Meisterschaft

    3 vergiftete Hunde bei der französischen Canicross-Meisterschaft

    Nach dem verdächtigen Tod von drei Hunden während der französischen Meisterschaft im Canicross im Departement Gard wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Nach dem verdächtigen Tod von drei Hunden während der französischen Meisterschaft im Canicross, einem Fußlauf mit Hund, in Vauvert im Departement Gard wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Vier Hunde betroffen
    Am Sonntag, den 12. März, gegen 6.45 Uhr, als das Rennen startete, wurden vier Hunde plötzlich von Unwohlsein befallen. Drei starben noch vor Ort, während der vierte in ernstem Zustand in die Tierklinik von Montpellier gebracht wurde, wie die Staatsanwaltschaft von Nîmes am Montagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Die Fédération des Sports et Loisirs Canins gab heute Mittag bekannt, dass das Tier aus dem Gröbsten heraus sei. „Wir erhalten endlich eine gute Nachricht in all dem Unglück, dem kleinen Togo geht es besser, er kann sich bewegen, wenn auch noch mit einigen Spasmen, aber er scheint aus dem Gröbsten raus zu sein. Wenn alles gut geht, kann er heute Abend nach Hause“.

    Vergiftete Fleischbällchen
    Die Tierärzte, die das Rennen betreuten, sprachen sofort von einer möglichen Vergiftung. Es wurden Fleischbällchen entdeckt, die auf dem Gelände verteilt waren. Die Gendarmen sicherten den Ort und durchkämmten ihn mit Unterstützung von Freiwilligen, um alle möglicherweise auf dem Gelände verteilten Fleischklößchen und Schadstoffe zu finden.

    Eine Untersuchung eingeleitet
    Die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac, erklärte: „Es wurde sofort eine Untersuchung eingeleitet“ wegen „Grausamkeit gegen Tiere, für die zwei Jahre Haft und 30.000 Euro Geldstrafe drohen“. „Eine Rekonstruktion ist im Gange, um zu ermitteln, was passiert ist“, fügte die Staatsanwältin hinzu.

    Der Verband für Hundesport und -freizeit sprach auf seiner Facebook-Seite von einer „abscheulichen kriminellen Geste von Person(en), die vergiftete Fleischbällchen auf dem Gelände platziert haben“ und versah sein Logo mit einem schwarzen Band. Der Verband erstattete Anzeige und der zweite Tag des Meisterschaftsfinales, der für Sonntag angesetzt war, wurde abgesagt.

    Die Stadtverwaltung von Vauvert kündigt ebenfalls eine Klage an und hat eine Verordnung erlassen, um den Zugang zum Gelände der Veranstaltung für die Dauer der Untersuchung zu verbieten.

  • Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt – vor allem bei den Müllmännern in Paris

    Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt – vor allem bei den Müllmännern in Paris

    Die Streiks gegen die Rentenreform wurden auch am Sonntag, dem 12. März, fortgesetzt. In den Straßen von Paris haben sich aufgrund der Streiks bei der Müllabfuhr inzwischen 5.400 Tonnen Abfall in den Straßen angesammelt. Einige Abgeordnete sind besorgt über die Gesundheitsrisiken, die durch den Streik verursacht werden. In den Straßen von Paris türmten sich am Sonntag, dem 12. März, riesige Berge von Müll. Am siebten Tag des Streiks der Müllmänner gegen die Rentenreform liegen 5.400 Tonnen nicht abgeholter Müll herum. Die Bewegung, die mindestens bis Mittwoch fortgesetzt werden soll, spaltet die eher verständnisvollen Anwohner. „Abgesehen von den Touristen versteht wohl jeder die Situation und warum der Müll auf der Straße liegt“, erklärt eine Frau gegenüber France Télévisions. „Ich verstehe die soziale Bewegung auf Seiten der Müllabfuhr. Auf der anderen Seite herrscht jetzt Unordnung auf den Straßen“, zeigt sich ein Passant eher kritisch. Politiker sind über den Streik der Müllmänner …

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  • Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    „Ich hatte meinen Liebsten schon eine Abschiedsnachricht geschrieben…“ Wegen des Sturms Larisa gelang es einem Air-France-Flugzeug nicht, in Nizza zu landen. Passagiere beschreiben panische Szenen an Bord.

    Die Passagiere werden diesen Flug wohl nicht so schnell vergessen. Auf einem Air-France-Flug von Paris nach Nizza kam es am Freitag, dem 10. März, zu panischen Szenen, wie de Zeitung Nice-Matin jetzt berichtet.

    Der Flug sollte um 14.30 Uhr in der Stadt an der Côte d’Azur landen, aber die starken die Winde des Sturms Larisa verhinderten die Ankunft des Flugzeugs. Der Pilot versuchte ein erstes Mal zu landen, dann ein zweites Mal. Ohne Erfolg. „Es dauerte 40 Minuten, es war endlos, ich hatte das Gefühl, dass mein Herz versagen würde“, berichtete eine Passagierin gegenüber der Zeitung Nice-Matin.

    „Leute und die Kinder schrien. Leute mussten sich erbrechen, Leute fielen in Ohnmacht. Ich war mir sicher, dass ich sterben würde. Ich habe Abschiedsnachrichten an meine Lieben geschickt“, fuhr sie fort. „Es war die totale Panik. Der Pilot hat seine Sache schlecht gemacht“, erklärte eine andere Passagierin.

    Das Flugzeug landete schließlich in Montpellier. Die Passagiere mussten jedoch an Bord bleiben, bis sich Sanitäter um diejenigen, denen schlecht geworden war, gekümmert hatten. Anschließend konnte die Fluggesellschaft wegen der Streiks gegen die Rentenreform nur einen Bus mit 55 Sitzplätzen für die Fahrt nach Nizza anbieten, obwohl fast 200 Passagiere auf dem Flug sassen. „Sie haben uns gesagt, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Dann sollten wir uns durchschlagen“.

    Die Fluggesellschaft Air France versicherte, dass das Manöver des Piloten völlig normal gewesen sei. Sie versicherte auch, dass die Passagiere, die ihre Heimreise selbstständig antreten mussten, ihr Geld zurückerhalten würden.

  • Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor: Bruno Le Maire will „mit Deutschland in den Clinch gehen“

    Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor: Bruno Le Maire will „mit Deutschland in den Clinch gehen“

    EU-Länder, die gegen das Ende für Verbrenner ab 2035 sind, treffen sich in Straßburg. Deutschland hatte die Maßnahme in der Vorwoche abgelehnt. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire bezeichnete dies am Montag im Gespräch mit Franceinfo aus umweltpolitischer Sicht als „Fehler“. „Dieses Ziel darf auf keinen Fall verschoben werden“, warnte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. März auf dem Sender Franceinfo. Mehrere EU-Länder, die sich gegen das Ende des Verkaufs von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 wehren, treffen sich am Montag in Straßburg. Letzte Woche weigerte sich Deutschland, für einen Text der 27 Mitgliedstaaten zu stimmen, der das Verkaufsverbot für Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 bestätigte. Dies war eine unerwartete Kehrtwende Berlins, nachdem der Text bereits im Oktober zwischen den 27 Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament vereinbart und Mitte Februar von den Europaabgeordneten gebilligt worden war. „Wi…

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  • Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    „Es muss endlich regnen!“, hofft Xavier Wiik, Kommandant und Einsatzleiter der Feuerwehr des Alpes-Maritimes.

    Seit etwa 40 Stunden sind die Feuerwehrleute in den Alpes-Maritimes mit mehreren Brandausbrüchen, insgesamt fünf Bränden, konfrontiert, was sowohl mit der Situation der Böden, denen es an Niederschlägen mangelt, als auch mit den starken Winden, die in den letzten Tagen durch den Durchzug des Sturms Larisa verursacht wurden, als“erschwerenden Faktoren“, zusammenhängt. Von diesen Bränden war am Sonntagnachmittag, allerdings nur noch der Brand von Briançonnet aktiv.

    Laut Feuerwehr-Kommandant Xavier Wiik hat das Feuer 50 Hektar Vegetation im Hinterland von Nizza erfasst, in einem „schwer zugänglichen“ und „sehr windanfälligen“ Gebiet. Die Brände begannen am Samstag, als das Departement – das wegen starker Winde auf die Warnstufe Orange gesetzt worden war – Böen von mehr als 130 km/h registrierte.

    Der Wind hat nun nachgelassen, die Ausbreitung der Flammen ist eingegrenzt, aber die Feuerwehren bleiben „wegen der Trockenheit wachsam“, erklärt Kommandant Wiik. Das Departement Alpes-Maritimes wurde am vergangenen Donnerstag ohne vorherige Warnung in den Dürrealarm versetzt. Eine Situation, die alles andere als gewöhnlich ist, aber in Bezug auf Brandeinsätze dem März des letzten Jahres ähnelt.

    „Es muss regnen! Es muss regnen, damit wir eine Situation haben, die in irgendeiner Form zur Normalität zurückkehrt“, betonte Xavier Wiik. „Wenn es bis Ende Mai nicht regnet, starten wir mit einer großen Trockenheit in die Sommerperiode“, fährt er fort und verweist auf mögliche Einschränkungen, insbesondere beim Zugang zu den Bergmassiven, die dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr früher eintreten könnten.

  • Eine Gemeinde schenkt den Einwohnern 100 Euro, um ihre Stromrechnungen bezahlen können

    Eine Gemeinde schenkt den Einwohnern 100 Euro, um ihre Stromrechnungen bezahlen können

    Um der Inflation entgegenzuwirken, beschloss die Stadt Trith-Saint-Léger jetzt, jedem Haushalt 100 Euro zu schenken. Eine großzügige Geste. Der Bürgermeister von Thrith-Saint-Léger, in der Nähe von Valenciennes im Norden Frankreichs, beschloss, eine Energiebeihilfe von 100 Euro pro Haushalt einzuführen. Es werden keine Einkommensvoraussetzungen verlangt.Wer in einem der 2.420 Haushalte der Gemeinde lebt, braucht nur einen einfachen Personalausweis, um die beiden Schecks über 50 Euro abzuholen. Es werden keine Einkommensvoraussetzungen verlangt. Mit den beiden Schecks können die Einwohner ihre Strom- und Gaskosten bezahlen, aber auch tanken, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Eine Hilfe, die in dieser kleinen Stadt, in der die Arbeitslosenquote bei 20 % liegt, mehr als willkommen ist. „Es ist immer schön, es hilft uns, den Winter zu beenden“, erklärt eine Einwohnerin. Für die Stadtverwaltung kostet die Aktion rund 240.000 Euro. Eine …

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  • Trockenheit: Canal du Midi wegen Wassermangels für Schifffahrt immer noch geschlossen

    Trockenheit: Canal du Midi wegen Wassermangels für Schifffahrt immer noch geschlossen

    Der Canal du Midi, der auf dem Wasserweg auf einer Länge von 250 km Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet, ist immer noch nicht wieder für die Schifffahrt geöffnet. Vor drei Wochen hätte die Schifffahrt auf einem Abschnitt des Canal du Midi in Toulouse (Haute-Garonne) eigentlich wieder aufgenommen werden sollen, doch es sind keine Schiffe in Sicht. Der Wasserstand ist für die Jahreszeit viel zu niedrig. Jeden Morgen stellt das ein Beamter bei seinen Ablesungen fest. Am Ufer liegt der Pegel 30 cm unter dem normalen Wasserstand. „Es fehlt viel Wasser und das ist problematisch, denn zwangsläufig gibt es weniger Tiefe im Kanal und damit eine größere Chance, dass die Kähne aufsetzen und stecken bleiben“, erklärt Joël Tant, Teamleiter bei den französischen Wasserstraßen auf dem Sender France 3. Um einen Monat verzögert Noch vor wenigen Tagen wurden Teile des Kanals vollständig abgelassen, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Aufgrund der Trockenheit verzögerte sich die Wiederflutung jedoch um …

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  • Alpes-Maritimes: 30 Hektar durch Feuer vernichtet

    Alpes-Maritimes: 30 Hektar durch Feuer vernichtet

    In Briançonnet in den französischen Seealpen wurden aufgrund der starken Winde und der Trockenheit in diesem Jahr bereits 30 Hektar vom Feuer vernichtet.

    Das Feuer breitete sich am Sonntag weiter aus, auch wenn es sich am Abend verlangsamte, weil der Wind nachgelassen hat. Eine ausgezeichnete Nachricht für die Feuerwehrleute und den Zivilschutz, die vor Ort sind gegen die Flammen kämpfen. Das berichtete die Journalistin Audrey Richier, die am Sonntag, dem 12. März, per Live-Schaltung aus Briançonnet (Alpes-Maritimes) für den Sender France 2 berichtete. „Seit heute Morgen versuchen die Feuerwehren, sich den Flammen zu nähern, aber das Gelände ist besonders unwegsam“, so die Journalistin weiter.

    Kein Wohnhaus bedroht
    Wegendes unwegsamen Geländes wurden zwei Canadairs für Wasserabwürfe über das Gebieten bestellt, der Brand kann vom Boden aus kaum nachhaltig bekämpft werden. Das Feuer, das bereits rund 30 Hektar Vegetation vernichtet hat, bedroht jedoch keine Wohnhäuser. Das erste Dorf liegt etwa fünf Kilometer von den Flammen entfernt.

  • Streik bei der SNCF: Verbesserung der Verkehrslage – Verbindungen nach Spanien bleiben unterbrochen

    Streik bei der SNCF: Verbesserung der Verkehrslage – Verbindungen nach Spanien bleiben unterbrochen

    Der Zugverkehr wird am Montag aufgrund der Streiks im Zusammenhang mit der Rentenreform in ganz Frankreich weiterhin gestört bleiben, auch wenn die SNCF Verbesserungen feststellt. Außerdem wird es heute unmöglich sein, mit dem Zug nach Spanien zu reisen. Der Zugverkehr soll sich am Montag „deutlich verbessern“, aber aufgrund des Streiks gegen die Rentenreform auf den meisten Strecken gestört bleiben, wie die SNCF-Direktion am Sonntag, dem 12. März, mitteilte. Bei den Hochgeschwindigkeitszügen (TGV) rechnet die SNCF mit 3 von 5 TGV Inoui und Ouigo. Auf regionaler Ebene wird der Verkehr „stark beeinträchtigt“ sein, mit durchschnittlich einem TER auf zwei. Der Hochgeschwindigkeitsverkehr wird besonders auf der Nordachse reduziert werden, mit 40 % Zugausfällen. Auf der Ost- und Atlantikachse werden mehr als zwei Drittel der Züge verkehren, und auf der Südostachse wird die Hälfte des Verkehrs abgewickelt. Wie an den Vortagen wird es kaum Verbindungen von Provinz zu Provinz geben, drei von …

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