Kategorie: Frankreich

  • 27-jähriger Mann bei Schießerei in Nantes getötet

    27-jähriger Mann bei Schießerei in Nantes getötet

    Ein 27-jähriger Mann wurde am Sonntag, den 19. März, bei einer Schiesserei in Nantes getötet, die Ermittlungen dauern an.

    Ein 27-jähriger Algerier starb am Sonntagnachmittag im Stadtteil Malakoff in Nantes während Schiesserei, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Eine Untersuchung wegen Mordes wurde eingeleitet.

    „Am Sonntag, kurz vor 18.30 Uhr, wurden die Rettungsdienste (…) nach mehreren Schüssen an den Tatort gerufen. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Opfers feststellen“, erklärte Renaud Gaudeul, Staatsanwalt in Nantes.

    Der Mann sei „von mehreren Projektilen getroffen worden, ohne dass man heute sagen kann, welches Kaliber verwendet wurde. Offensichtlich gab es einen Schützen und die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen“, fuhr der Staatsanwalt fort.

    Das Opfer, das sich illegal in Frankreich aufhielt, „war bis vor kurzem noch in Südfrankreich“, befand sich aber „seit mehreren Tagen“ in Nantes.

    Der Mann war am 22. Februar im Stadtzentrum von Nantes wegen Straßenverkaufs von illegalen Tabakwaren festgenommen worden, so der Staatsanwalt.

  • Rentenreform: Wie geht es jetzt weiter?

    Rentenreform: Wie geht es jetzt weiter?

    Werden die Proteste gegen die Rentenreform anhalten? Wird sich der Protest verhärten oder kann man andere Wege gehen? Das Gesetz zur Rentenreform ist verabschiedet. Bedeutet das, dass es zwangsläufig auch angewendet wird? „Die Rentenfrage ist noch nicht abgeschlossen, Abgeordnete und Senatoren haben bereits angekündigt, Klagen beim Verfassungsrat einzureichen“, erklärt der Journalist Hugo Capelli am Montag, dem 20. März, in der 20 Uhr Nachrichtensendung des Senders France 2. „Es müssen mindestens 60 Parlamentarier den Verfassungsrat anrufen, der theoretisch die Rentenreform teilweise oder insgesamt zensieren kann“. Referendum Der Verfassungsrat hat dann einen Monat Zeit, um den Antrag der Abgeordneten zu prüfen, „die bestimmte Teile des Textes im Visier haben“. Die Regierung ihrerseits kann den Verfassungsrat auch bitten, das Verfahren innerhalb von nur acht Tagen zu beschleunigen, erklärt Hugo Capelli. Die Linke versucht ausserdem, eine Volksabstimmung zu initiieren, um sicherzustelle…

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  • Atomkraft: Greenpeace kritisiert „skandalöse“ Uranlieferungen aus Russland an Frankreich

    Atomkraft: Greenpeace kritisiert „skandalöse“ Uranlieferungen aus Russland an Frankreich

    Es handelt sich, ebenfalls laut Greenpeace, um die siebte Uranlieferung aus Russland an Frankreich seit Beginn der Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022. „Greenpeace Frankreich prangert die Fortsetzung eines skandalösen Atomhandels mit Russland an“. Die NGO weist am Montag, dem 20. März, auf den Empfang einer umfangreichen Ladung angereicherten Urans aus Russland in Frankreich hin. „Heute Morgen hat in Dünkirchen der russische Frachter Baltiyskiy 202, der aus St. Petersburg kam, 25 zylindrische Container mit russischem angereichertem Uran für den französischen Konzern Orano (ehemals Areva) entladen“, so Greenpeace in einer Erklärung. Diese Lieferungen belegen die „Abhängigkeit“ Frankreichs von der russischen Atomindustrie, einem Sektor, der immer noch nicht von internationalen Sanktionen betroffen ist, die in dem Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine verhängt wurden. „Dies ist eine weitere Illustration, dass die französische Atomindustrie weiterhin mit Rosatom, dem sta…

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  • Tote Delfine: Staatsrat weist Regierung an, Fischfanggebiete im Atlantik zu schließen

    Tote Delfine: Staatsrat weist Regierung an, Fischfanggebiete im Atlantik zu schließen

    Ende Februar hatte auch Emmanuel Macron gesagt, dass Frankreich „seine Praktiken verbessern“ müsse, um Delfine besser zu schützen, deren Strandungen im Golf von Biskaya deutlich zugenommen haben. Der Staatsrat ordnete am Montag, dem 20. März, an, dass die Regierung innerhalb von sechs Monaten bestimmte Fischfanggebiete im Golf von Biskaya schließen muss. Ziel ist es, „den Beifang von Kleinwalen zu begrenzen“ und die Erhaltung der Delfine in dem Gebiet zu gewährleisten. Die „akustischen Abschreckungsvorrichtungen“, mit denen die Fischerboote ausgestattet sind, „ermöglichen es nicht, einen günstigen Erhaltungszustand der Kleinwalarten zu gewährleisten“, so der Staatsrat. Zwei Arten, der Gemeine Delfin und der Gemeine Schweinswal, seien „zumindest regional“ vom Aussterben bedroht. Hinter der Klage, die bereits 2021 eingereicht wurde, stehen drei Verbände: FNE (France Nature Environnement), Sea Shepherd France und die Vereinigung zur Verteidigung der aquatischen Umwelt (DMA). https://twitt…

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  • Raffinerieblockade: An 50% der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt Benzin

    Raffinerieblockade: An 50% der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt Benzin

    Die Blockade der Raffinerien hat bereits unmittelbare Folgen für etwa 8% der Tankstellen in ganz Frankreich. An der Hälfte der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt mindestens ein Kraftstoff. Eine Warteschlange von mehr als einem Kilometer. Tanken am Montag, den 20. März, in Marseille (Bouches-du-Rhône) gleicht für die Autofahrer einem Hindernislauf. „Es sind zwei Stunden vergangen. Also fahre ich in ganz Marseille herum, um Benzin zu finden“, sagt eine Autofahrerin auf dem Sender France 2. Die Angst, dass das Benzin ausgeht, sorgt für Spannungen. In Bouches-du-Rhône streiken drei Raffinerien, 50 % der Tankstellen sollen von Treibstoffknappheit betroffen sein. Die Regierung will in den Raffinerien streikende Arbeiter zwangsverpflichtenDie Situation ist in 11 Departements angespannt, die meisten davon in Südfrankreich. Angesichts der Gefahr eines Versorgungsengpasses beschlossen die Präfekturen der Departements Gard und Vaucluse, den Verkauf von Kraftstoffen zu beschränken. …

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  • Rentenreform: Nach Scheitern der Misstrauensanträge erlebt Frankreich eine Nacht des Zorns

    Rentenreform: Nach Scheitern der Misstrauensanträge erlebt Frankreich eine Nacht des Zorns

    In mehreren Städten Frankreichs versammelten sich am Montagabend Protestierende, nachdem die Nationalversammlung die beiden Misstrauensanträge gegen die Regierung abgelehnt hatte. Umgestürzte und brennende Mülltonnen, Barrikaden, Würfe auf die Polizei und Rauchbomben: Die endgültige Verabschiedung der Rentenreform am 20. März durch die Ablehnung der Misstrauensanträge gegen die Regierung Borne führte zu zahlreichen Demonstrationen in ganz Frankreich, die von gewalttätigen Zwischenfällen begleitet wurden. In Paris versammelten sich zunächst einige hundert Menschen, denen sich auch Abgeordnete der Partei France Insoumise (LFI) anschlossen, unweit der Nationalversammlung am Place Vauban (7. Arrondissement), bevor sie von den Sicherheitskräften zerstreut wurden. Anschließend wurden im Viertel um den Bahnhof Saint-Lazare (9. Arrondissement) rund um den Place de l’Opéra, wo zahlreiche Polizei-Busse stationiert waren, Mülltonnenbrände und Zusammenst…

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  • Französischer Journalist Olivier Dubois nach 711 Tagen Geiselhaft in der Sahelzone endlich frei!

    Französischer Journalist Olivier Dubois nach 711 Tagen Geiselhaft in der Sahelzone endlich frei!

    Nach fast 23 Monaten wurde der in der Sahelzone festgehaltene Journalist Olivier Dubois von seinen Entführern freigelassen. Der französische Journalist Olivier Dubois wurde fast zwei Jahre nach seiner Entführung durch Dschihadisten in Mali jetzt endlich freigelassen. Er kam am Montag auf dem Flughafen von Niamey im Niger an, zusammen mit einer amerikanischen Geisel, die bereits seit 2016 festgehalten wurde. „Ich fühle mich müde, aber es geht mir gut“, sagte der 48-jährige Journalist, als er aus dem Flugzeug stieg, lächelnd und sichtlich bewegt. Olivier Dubois, von dem nicht bekannt ist, ob er während der gesamten Zeit seiner Gefangenschaft in Mali festgehalten wurde, war seit der Freilassung der ebenfalls in Mali entführten Sophie Petronin im Oktober 2020 die einzige bekannte französische Geisel weltweit, die nicht von einem Staat festgehalten wurde. „Es ist enorm für mich, hier zu sein, frei zu sein, ich will dem Niger für die Unterstützung bei dieser heiklen Mission danken und Frankreich und allen, die es mir ermöglicht haben, heute hier zu sein, meine Anerkennung aussprechen“, Sagte Dubois zu den wartenden Journalisten. Er wolle auch „ein großes Dankeschön“ an den Radiosender Radio France Internationale (RFI) sagen, der jeden Monat Unterstützungsbotschaften von seinen Angehörigen ausstrahlte. Der amerikanische humanitäre Helfer Jeffery Woodke, der im Oktober 2016 in Niger entführt worden war, wurde ebenfalls freigelassen. Auf einen Stock gestützt und mit weißem Haar erschien er an der Seite von Olivier Dubois. Das Weiße Haus zeigte sich in einer Erklärung am Montag „erleichtert“ über die Freilassung. „Die Geiseln wurden wohlbehalten von den nigrischen Behörden abgeholt, bevor sie den französischen und amerikanischen Behörden übergeben wurden“, sagte der nigrische Innenminister Hamadou Souley am Montag am Flughafen. Der französische Botschafter in Niger, Sylvain Itté, dankte seinerseits den nigrischen Behörden dafür, dass sie „aktiv zu diesem glücklichen Ausgang beigetragen haben“. Olivier Dubois, ein unabhängiger Journalist, war am 8. April 2021 in Gao im Norden Malis von der GSIM, der einflussreichsten dschihadistischen Allianz in der Sahelzone, die mit Al-Qaida verbunden ist, entführt worden. Er arbeitete unter anderem für die Zeitungen Libération und Le Point und lebte und arbeitete seit 2015 in Mali. Er selbst hatte seine Entführung in einem Video bekannt gegeben, das am 5. Mai 2021 über soziale Netzwerke verbreitet wurde. Nach fast einem Jahr des Schweigens war am 13. März 2022 ein zweites Video des 48-jährigen Olivier Dubois in den sozialen Netzwerken aufgetaucht, allerdings ohne Angabe des Datums, an dem die Aufnahmen gemacht worden waren. „Es ist einfach unglaublich, das ist etwas, auf das wir seit zwei Jahren gewartet haben“. „Er wird sein Leben wieder aufnehmen können, auch wenn es für ihn schwierig sein wird, das alles zu vergessen“, sagte Olivier Dubois‘ Schwester Canèle Bernard der Nachrichtenagentur AFP. Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) äußerte am Montag ihre „immense Erleichterung“. „Wir hatten in den letzten Monaten mehrmals beruhigende Nachrichten erhalten, und auch vor kurzem: Er schien in guter Verfassung zu sein, aber die Dauer seiner Gefangenschaft beunruhigte uns“, kommentierte der RSF-Generalsekretär, Christophe Deloire. Die Redaktion der Tageszeitung Libération, mit der Olivier Dubois zusammenarbeitete, teilte ebenfalls ihre „riesige Freude“ mit. „Wir freuen uns darauf, mit ihm seine Rückkehr zu feiern und danken allen, die während dieser langen Zeit unermüdlich an unserer Seite gearbeitet haben“, so Libération auf ihrer Internetseite. Mali befindet sich wie seine Nachbarländer Niger und Burkina Faso in einer schweren Sicherheitskrise mit wiederkehrenden Dschihadistenangriffen. Entführungen sind dort eine der großen Gefahren für einheimische und ausländische Journalisten. Viele Botschaften, darunter auch die französischen, raten ihren Staatsbürgern dringend davon ab, nach Mali zu reisen.
  • Paris: Frau stirbt nach Messerattacke im 12. Arrondissement

    Paris: Frau stirbt nach Messerattacke im 12. Arrondissement

    Eine Frau ist bei einer Messerattacke im 12. Pariser Arrondissement am Montag, dem 20. März, ums Leben gekommen, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldete.

    Ein Verdächtiger, der Ehemann des Opfers, wurde im 11. Arrondissement von Paris von der Polizei festgenommen.

    Nach ersten Erkenntnissen wird der Ehemann verdächtigt, dem Opfer in der Eingangshalle ihres Wohnhauses zwei Messerstiche in den Hals versetzt zu haben.

  • Rentenreform: Elisabeth Borne will Verfassungsrat „so schnell wie möglich“ mit Prüfung des Textes befassen

    Rentenreform: Elisabeth Borne will Verfassungsrat „so schnell wie möglich“ mit Prüfung des Textes befassen

    Am Montag lehnten die Abgeordneten der Nationalversammlung zwei Misstrauensanträge gegen die Regierung ab, was gleichzeitig auch die endgültige Annahme der Rentenreform bedeutet. Für die Regierung ist die Angelegenheit von höchster Dringlichkeit. Premierministerin Elisabeth Borne will jetzt „direkt den Verfassungsrat“ anrufen, damit der Text der Rentenreform „so schnell wie möglich“ geprüft wird, kündigte ihr Büro am Montag, dem 20. März, nach dem scheitern der beiden Misstrauensanträge an. Am Abend des Montags wiesen die Abgeordneten der Nationalversammlung die beiden Misstrauensanträge gegen die Regierung zurück, was die endgültige Annahme der Rentenreform zur Folge hatte. Die Premierministerin, dass „alle im Laufe der Debatten aufgeworfenen Punkte geprüft werden können“ und bezog sich dabei auf die Anfechtung der Verfassungsmäßigkeit mehrerer Maßnahmen durch einige Parlamentarier. Auch die Linke erklärte, dass sie den Verfassungsrat anrufen wolle, da sie insbesondere die Tatsache an…

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  • Rentenreform: Misstrauensantrag gescheitert – Elisabeth Borne mit nur neun Stimmen gerettet

    Rentenreform: Misstrauensantrag gescheitert – Elisabeth Borne mit nur neun Stimmen gerettet

    Nur neun Stimmen fehlten am Montagabend, dem 20. März, zur Annahme eines parteiübergreifenden Misstrauensantrags, der am Freitag nach dem Einsatz des Artikels 49-3 durch Elisabeth Borne im Parlament eingebracht wurde. Die Rentenreform ist damit endgültig verabschiedet. Es fehlten nur neun Stimmen. Die Ablehnung des Vorgehens der Regierung war massiv, aber nicht mehrheitlich, am Montag, dem 20. März in der Nationalversammlung. Die Abgeordneten des Linksbündnisses Nupes hielten Plakate hoch und forderten auf, auf den Straßen zu protestieren. In der Regierungsmehrheit herrscht Erleichterung. „Es gibt eine Mehrheit im Senat, auf die man sich stützen kann, es gibt eine Mehrheit in der Versammlung“, sagt Eric Woerth, Renaissance-Abgeordneter des Departements Oise auf dem Sender France 3.  Beschwerde beim Verfassungsrat“Der Mut für den Respekt vor den Institutionen, die Einhaltung Ihrer Verpflichtungen hätten zur Abstimmung führen müssen. Wir wollten abstimmen, selbst die Mehrheitsfrakti…

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